Alle Beiträge von Kay-Uwe Hegr

Maskenpflicht bis ins Grab

Nur scheinbar irre, tatsächlich aber entlarvend konsequent:

https://www.tagesschau.de/inland/rki-corona-impfstoff-101.html

Bereits der „Gesundheitspass“ für Bürger nach überstandener COVID-Erkrankung/ Infektion scheiterte aus denselben Gründen.  Es darf unter keinen Umständen offenbar werden, das COVID-19 nicht gefährlicher als eine Grippe ist. Denn dann säßen Herr Wieler samt Konsorten im Gefängnis. Und wer wollte selbst unter Einsatz der Armee, Geimpfte oder bereits Genesende von anderen Bürgern unterscheiden, wenn niemand mehr eine Maske trüge. Das RKI wäre innerhalb der Inkubationszeit entlarvt.

Und genau aus diesem Grund regt man sich ja auch über den US-Präsidenten Trump auf. Ja, der ist jetzt immun und kann das Virus auch nicht mehr übertragen.  So wie alle „positiv Getesteten“ nach Ablauf der Quarantäne,  alle Geimpften und alle die die Erkrankung überstanden haben natürlich auch!

https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl2020/uswahl2020-florida-101.html

Ich will mir kein (politisches) Urteil darüber erlauben, ob Trump nun ein „Guter“ oder das Gegenteil ist. Aber der ist doch wenigstens wohltuend normal und verfügt ganz offensichtlich über im wahrsten Wortsinne „gesunden Menschenverstand“.  Er konterkariert damit zeitgleich die mutmaßlich kriminelle „Empfehlung“ der „Behörde RKI“, Masken auch nach erfolgter Immunisierung zu tragen.

Kinderarzt Dr. Janzen über die Vergewaltigung der Kinder durch den Maskenzwang

Das Video wurde von youtube offenbar nur deswegen gelöscht, weil es erhebliche Zweifel an der Zweckmäßigkeit der staatlich verordneten Maskenpflicht für Kinder weckt.  Übrigens, in Hamburg gilt die Maskenpflicht schon für 3-jährige Kinder. In Sachsen-Anhalt müssen sogar 2-jährige Kinder beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen.

Kontakt zu Dr. Janzen bitte hier klicken

Die Lügen des deutschen Gesundheitsministeriums

Luis de Benito, welcher als  Arzt im Krankenhaus El Escorial im  angeblichen Corona- Hauptrisikogebiet Madrid arbeitet, kam am 13. August im spanischen (Staats)Fernsehen zu Wort. Das Datum ist deswegen von Bedeutung, weil nur einen Tag später die auch hier dargelegten offensichtlichen Tatsachen, vom deutschen Gesundheitsministerium in ihr Gegengteil verdreht, und Spanien bis auf die Kanaren zum „Corona – Risikogebiet“ erklärt wurde.

Das folgende deutsch untertitelte Video aus dem youtube-Kanal „Zak McKraken“, entlarvt nicht nur die Hetzer in den Mainstream-Medien, sondern auch das deutsche Gesundheitsministerium und seinen Minister.

Wehrt Euch und kommt am 28. und 29. August zu den Querdenker-Demos nach Berlin!

https://querdenken-711.de

https://files.elfsight.com/storage/7ba3b79d-b01e-41f8-871f-906e2dc518dc/446b4805-34aa-40ff-a74b-05096117590a.jpeg

 

Angebliches Risikogebiet Mallorca – über die totale Maskenpflicht in die Tyrannei

Am 14. August hat die Bundesbehörde Robert-Koch-Institut (RKI) auch die Inseln der Balearen zum COVID-19-Risikogebiet erklärt. Die Bundesregierung – welche die Fach- und Dienstaufsicht über das RKI ausübt -, hat sich dieser Auffassung angeschlossen und nunmehr ganz Spanien – ausgenommen der Kanaren – als Risikogebiet ausgewiesen.

https://www.tagesschau.de/ausland/balearen-risikogebiet-101.html

Für die Einstufung der Balearen zum „Risikogebiet“ muss man der deutschen Regierung schon deswegen dankbar sein, weil für diese Inselgruppe eine ausgezeichnete „Corona“-Datenbasis existiert. Man muss sich also nicht an spanischen Regionen wie Madrid abarbeiten, wo im Zuge der Pandemie der übergroße Anteil der zu beklagenden Opfer, unter den Augen der dortigen Herrscher in Altenheimen regelrecht verreckt ist. (Screenshots zum Vergrößern bitte anklicken)

https://www.tagesschau.de/ausland/corona-a ltenheime-spanien-101.html

Die von der deutschen Bundesregierung zum „Risikogebiet“ erklärten Balearischen Inseln, waren während des brutalen spanischen Lockdowns quasi 98 Tage von der Außenwelt abgeschnitten.

https://www.tagesschau.de/ausland/spanien-alarmzustand-ende-101.html

Kinder durften 45 Tage lang das Haus nicht verlassen. Wer es nach den ersten „Lockerungen“ wagte, sich am Strand hinzusetzen oder zu sonnen, musste mit horrenden Strafen rechnen. Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, die endlose Liste der Unverschämtheiten aufzulisten, welche die quasi kommunistische Regierung ihren Untertanen dort zumutete. Ein  Blick auf die amtliche Sterbestatistik der Balearen beweist, dass diese Maßnahmen nichts mit dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu tun gehabt haben können.

So zeigt die amtliche Sterbestatistik für die Balearen auch während der „Pandemie“ einen völlig normalen Verlauf. Hier der Zeitraum vom 21. November 2019 bis zum 28. Juli 2020:

Bei differenzierter Betrachtung zeigt die amtliche spanische Statistik, dass auf den Baleraren während der „1. Welle der Pandemie“, in der Altergruppe bis 65 kein erhöhtes Sterberisiko bestand:

https://www.isciii.es/QueHacemos/Servicios/VigilanciaSaludPublicaRENAVE/EnfermedadesTransmisibles/MoMo/Documents/informesMoMo2020/MoMo_Situacion%20a%2028%20de%20julio_CNE.pdf

Hierbei ist zu beachten, dass diese Statistik – obwohl am 28. Juli veröffentlicht -, nur den Zeitraum vom 16. März 2020 bis 10. Mai 2020 erfasst. Bei einem Erfassungszeitraum vom November 2019 bis Juli 2020 würden die Zahlen noch harmloser ausfallen und selbst in den Altergruppen über 65 keine wesentlich erhöhte Sterblichkeit mehr messbar sein.

Schürft man tiefer gelangt man zu der Erkenntnis, dass im heutigen „Risikogebiet“ der Balearen, in der Altergruppe bis 65, während der „1. Welle der Pandemie“ sogar eine Untersterblichkeit zu verzeichnen war:

https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2020/05/28/sterblichkeitsrate-mallorca-steigt-wahrend/75957.html

Da die Balearen während des Lockdowns nahezu hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt waren und die Altergruppe bis 65 zweifellos in keinster Weise gefährdet war, stellt sich die Frage, warum alle Schulen und Kindergärten geschlossen wurden. Weder Kinder, noch Eltern noch Lehrer sind in der Regel über 65 Jahre alt.  Warum wurden all diese Leute eingesperrt, wenn selbst nach der amtlichen Statistik nur alte, in aller Regel bereits vorerkrankte Menschen, starben? 

Die Befürworter der staatlichen Corona-Maßnahmen werden an dieser Stelle einwenden: „Ja aber, dass alles diente doch nur der Vorsorge. Konnte ja keiner vorher wissen, dass es nachher so glimpflich ausgeht“. In der Tat. Ich vertrat selbst lange diese Meinung. 

Tatsache ist, dass die balearischen Behörden bereits damals wussten, welche Altergruppen besonders gefährdet waren. Schließlich haben sie es bereits damals selbst tagtäglich statistisch erfasst und in dieser Form gemeldet:

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2020/03/22/78555/zwei-weitere-manner-sterben-corona-auf-mallorca.html

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2020/03/25/78647/drei-weitere-menschen-sterben-auf-den-balearen-corona.html

Schauen wir also, was weiter im „Risikogebiet“ der Balearen geschah.

Spätestens Mitte Mai müssen die vorgenannten Tatsachen der Inselregierung und dem Gesundheitsmisterium in Madrid bekannt gewesen sein.  Demnach bestand eine tatsächlich erhöhte Gefährdung lediglich für alte Menschen mit Vorerkrankungen, für deren Pflegepersonal und für das medizinische Fachpersonal in den Krankenhäusern, Kliniken oder Arztpraxen. Für die anderen Einwohner der Balearen, welche sich Mitte Mai immer noch den Restriktionen des Alarmzustandes ausgesetzt sahen, bestand keinerlei erhöhte Gefährdung.

Vielmehr waren die Inseln immer noch von der Außenwelt und auch untereinander abgeschnitten. Die Einwohner durften ihre Wohnungen nur in nach Altersgruppen festgelegten Zeitfenstern verlassen. Die Gemeinden durften nicht verlassen werden. Baden im Meer war verboten. Schwimmen dagegen nicht. Also Schwimmen als Sport war erlaubt, aber niemand durfte im Meer „plantschen“. Wer schwamm durfte sich hinterher nicht an den Strand setzen, sondern er musste dort stehen! Kein Witz! – und Zuwiderhandlungen wurden sofort von der stets anwesenden Polizei verfolgt.

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2020/05/04/79899/strande-auf-mallorca-schwimmen-plantschen-nein.html

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2020/05/08/80053/wer-soller-auf-mallorca-nur-plantscht-bekommt-arger-mit-dem-rettungsschwimmer.html

Dass diese Maßnahmen nicht das Geringste mit Infektionsschutz zu tun hatten, sondern die Einwohner wie Hunde zu bedingungslosem Gehorsam abgerichtet wurden, bedarf keiner weiteren Erörterung.

Vom 10. Mai bis 20. Mai wurden insgesamt 5 (alte) Personen im Zusammenhang mit COVID-19  auf die Intensivstationen der Inseln eingeliefert. Wobei hier gesondert anzumerken ist, dass Menorca am 20. Mai bereits drei Wochen ohne eine nachgewiesene Infektion war. Wer hierzu detaillierte Daten abrufen möchte, kann dies über die Seite des spanischen Gesundheitsministeriums tun.

https://www.mscbs.gob.es/profesionales/saludPublica/ccayes/alertasActual/nCov-China/situacionActual.htm

Die Einwohner der Inseln waren also zu keinem Zeitpunkt der Pandemie einer tatsächlichen Gefahr ausgesetzt. Dies war der Regierung und den Gesundheitsbehörden bekannt. Trotzdem wurde am 21. Mai 2020 auf den Balearen die allgemeine Maskenpflicht eingeführt:

https://www.mallorcamagazin.com/corona-regeln/infos/2020/05/20/80411/allgemeine-maskenpflicht-auf-mallorca-gilt-donnerstag.html

Die Frage, warum auf den immer noch abgeriegelten Inseln, auf denen es teilweise seit mehreren Wochen keine neuen Corona-Fälle gegeben hatte, mit der zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Sommerhitze, nunmehr Gesichtsmasken getragen werden sollten, wurde von den Mainstream-Journalisten vor Ort nicht thematisiert. Wie schon das Verbot im Meer zu plantschen oder sich am Strand hinzusetzen, diente diese „Maßnahme“ offensichtlich nicht dem Infektionsschutz, sondern dem Konditionieren der Bevölkerung für andere Zwecke. Obwohl objektiv selbst zu den Hoch-Zeiten der angeblichen oder tatsächlichen Pandemie keine tödliche Gefahr vorhanden war, sollte diese doch für alle sichtbar durch das kollektive Tragen der (in diesem Fall sinnlosen) Gesichtsmaske, im Bewusstsein der Masse verankert werden.

Am 21. Juni 2020 wurde nach 98 Tagen der Alarmzustand aufgehoben. Die „Fallzahlen“ bewegten sich jetzt nahe null. So wurden vom Ende des Alarmzustandes bis zum 13. Juli – also innerhalb von 23 Tagen -, auf den Balearen niemand im Zusammenhang mit COVID-19 auf eine Intensivstation eingeliefert. Im selben Zeitraum gab es auf den Balearen auch keinen einzigen Todesfall, welcher im Zusammenhang mit COVID-19 erfasst wurde. 3 alte Menschen mussten hospitalisiert werden. Die Krankenhäuser standen also leer. Die Behandlungskapazitäten wurden rückgebaut. Gefahr bestand jetzt objektiv genau so wenig, wie früher. Trotzdem wurde am 13. Juli auf den Balearen die „totale Maskenpflicht“ (sic) eingeführt:

https://www.mallorcamagazin.com/corona-regeln/infos/2020/07/09/81901/totale-maskenpflicht-auf-mallorca-dem-wochenende.html

Nur konnten sich jetzt selbst die glühendsten Befürworter von Infektionschutzmaßnahmen eben nicht mehr mit „Vorsorge“ herausreden. Denn wie gezeigt, bestand auf den Balearen objektiv zu keinerm Zeitpunkt irgendeine tödliche Gefahr für Otto-Normalbürger.

Zudem herrschten jetzt dauerhaft sommerliche Temperaturen. Mehr als 40 Grad in der Sonne sind im Süden Alltag. Was es für die tatsächlichen Risikogruppen alter und vorerkrankter Menschen bedeutet, bei diesen hohen Temperaturen dauerhaft Gesichtsmasken zu tragen, kann sich jeder selbst ausmalen. Mit irgendeiner Vorsorge haben solche brutalen Maßnahmen nichts zu tun. Sie dienen ausschließlich dazu, die Menschen zu konditionieren und Gruppendruck zu erzeugen,  indem man sie unter strikter Überwachung durch die Polizei Dinge tun lässt, welche von ihnen niemals von allein getan würden, weil sie ersichtlich sinnlos und zudem gesundheitsschädlich sind. Die Bewohner der Inseln werden also mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu abgerichtet, zukünftig alles zu tun was man von ihnen verlangt, ohne nach dem Sinn dieser Forderungen zu fragen.

Wie entwickelten sich nun die relavanten weil lebensgefährlichen Fallzahlen vom 13. Juli (totale Maskenpflicht) bis zum 14. August (deutsche Regierung stuft Balearen als Risikogebiet ein)?

Im vorgenannten Zeitraum gab es 2 Todesfälle in Altenheimen im Zusammenhang mit einer Erkrankung an COVID-19. Außerdem wurden 9 Fälle auf die Intensivstationen der Balearen eingeliefert.

Ein schönes Beispiel zur Auslastung der Krankenhäuser auf den Balearen bietet die folgende, geradezu absurde Meldung vom 8. August:

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2020/08/08/82771/kliniken-fur-aufnahme-von-corona-patienten-gerustet.html

Man liefert (sic) aus sozialen Gründen 50 Senegalesen ins Krankenhaus?! Mit anderen Worten „liefert“ man diese in der Regel als Straßenverkäufer tätigen Senegalesen, aus „sozialen Gründen“ genau dorthin, wo tatsächlich die höchste Infektionsgefahr durch eine Vielzahl teilweise multiresistenter Keime herrscht. Nämlich ins Krankenhaus.  Zweifellos ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Krankenhäuser auf den Balearen in Bezug auf COVID-19 nicht einmal ansatzweise ausgelastet sind. Man hat in den Krankenhäusern der Balearen Platz, Zeit und Personal für soziale Wohnprojekte.

Diese Auffassung bestätigt auch die Gesundheitsdirektorin der Balearen am 12. August. Demnach sind weder Krankenhäuser noch Intensivstationen ausgelastet und eine solche Auslastung – das hatte auch diese Recherche ergeben – ist auch zukünftig nicht zu erwarten.

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/politik/2020/08/12/82859/regierung-auf-mallorca-kundigt-nahmen-wegen-steigender-coronazahlen-an.html

Tatsächlich wurde seit dem 12. August bis zum Redaktionsschluss dieses Beitrags kein weiterer Patient im Zusammenhang mit COVID-19 auf eine Intensivstation der Balearen eingeliefert und es verstarb in diesem Zeitraum auch niemand. Natürlich kann es immer Nachmeldungen von Fällen geben. Hier nochmal der Link des spanischen Gesundheitsministeriums, über welchen man die Tagesstatistiken der spanischen Regionen aufrufen und meine Aussagen prüfen kann:

https://www.mscbs.gob.es/profesionales/saludPublica/ccayes/alertasActual/nCov-China/situacionActual.htm

Fazit

Im angeblichen „Risikogebiet“ der Balearen bestand und besteht objektiv zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung durch COVID-19. Paradoxerweise ist im angeblichen Risikogebiet der Balearen zu „Hauptzeit“ der Pandemie sogar eine Untersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren in der Altergruppe bis 65 zu verzeichnen.

Auch aktuell ist im Risikogebiet kein auffälliges Ansteigen schwerer symptomatischer Fälle zu verzeichnen. Eine Überlastung des balearischen Gesundheitssystems drohte zu keinem Zeitpunkt und wird auch zukünftig nicht erwartet.

Die Einstufung der Balearen als angebliches Risikogebiet entbehrt demnach jeglicher objektiven (Gefahren)Grundlage. Es handelt sich um reine Willkür.

Wen die rein juristische Bewertung derartiger Entscheidungen interessiert, der sei an dieser Stelle auf die herausragende Stellungsnahme von Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski auf lto verwiesen. Meine Schlussfolgerungen werden dadurch im Kern bestätigt.

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-krise-virus-leben-schutz-abwaegung-risiko-lockerungen-gefahr-triage/

Gesunde Menschen, bei denen durch einen nicht validierten (PCR)Nukleinsäuretest (siehe sog. Drosten Test), lediglich eine winzige genetische Sequenz von SARS-CoV-2 nachgewiesen wird, stellen keine Gefahr für irgendjemanden dar.  Denn die nachgewiesene genetische Sequenz lässt keinerlei Rückschlüsse darauf zu, ob SARS-CoV-2 bei diesen Menschen vorhanden ist. Es kann sich ebensogut um Bruchstücke eines von der körpereigenen Abwehr zerstörten Virus handeln, oder um Bruchstücke verwandter Virenstämme. 

Gesunde Menschen mit unbestimmten positiven Testergebnissen sind aber erst recht nicht geeignet, dass Gesundheitssystem zu überlasten. Schließlich liefen solche Menschen bis zum Beginn des grassierenden Massentestwahns unbehelligt durch die Gegend und der Verlauf der COVID-19 Statistiken beweist sowohl für das angebliche Risikogebiet der Balearen, als auch für Deutschland, dass die Zahl schwerer symptomatischer Fälle trotzdem stetig zurückgegangen ist. Hier nochmal die Situation in Deutschland bis zum 11. August.

Im „Corona-Maßnahmepaket“ der deutschen Bundesregierung vom 27. April 2020 wird ausgeführt, Zitat:

Oberstes Ziel bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie ist es, die Ausbreitung der Infektionen zu verlangsamen. Damit bleibt das Gesundheitssystem leistungsfähig und kann diejenigen, die medizinische Hilfe brauchen, bestmöglich versorgen. “ Zitat Ende

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975226/1747726/0bbb9147be95465e9e845e9418634b93/2020-04-27-zwbilanz-corona-data.pdf?download=1

Mit anderen Worten, die Bundesregierung will sicherstellen, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden wird um alle behandeln zu können, welche medizinische Hilfe benötigen.

Festzustellen ist hier, dass weder das Gesundheitssystem der Balearen, noch das deutsche Gesundheitssystem zu irgendeinem Zeitpunkt im Zusammenhang mit COVID-19 überlastet waren. Eine Überlastung wird auf den Balearen auch zukünftig nicht mehr erwartet. Es ist also intellektuell unredlich, die Balearen oder Teile der Bundesrepublik zum „Risikogebiet“ zu erklären, wenn dort die medizinische Versorgung von tatsächlich an COVID-19 Erkrankten zu jedem Zeitpunkt der „Pandemie“ sichergestellt war und auch zukünftig sichergestellt sein wird.

Tatsache ist, dass die Bundesregierung – hier insbesondere der Gesundheitsminister Spahn -, in der Realität folgende „Ergebnisse“ vorzuweisen haben: Über 400 000 Kurzarbeiter im medizinischen Sektor, gekoppelt mit einer gigantischen Anzahl „zurückgestellter“ Operationen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kurzarbeit-kliniken-101.html

https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/krebsoperationen-verschoben-corona-100.html

Sieht das nach einer Gesundheitspolitik (sic) aus welche sicherstellen will, dass Zitat Bundesregierung:

Damit bleibt das Gesundheitssystem leistungsfähig und kann diejenigen, die medizinische Hilfe brauchen, bestmöglich versorgen. “ Zitat Ende

Ist demzufolge Jens Spahn, unser sogenannter Gesundheitsminister,  in irgendeiner Form vertrauenswürdig? 

Und sieht die vorangestellte Analyse danach aus, dass von den Balearen zu irgendeinem Zeitpunkt der „Pandemie“ irgendeine Gefahr ausging oder ausgehen wird, welche auch nur geringfügig über einer solchen Gefahrenprognose für die Vergleichzeiträume der letzten Jahre liegen würde?!

Wieso sollte also „Partyurlaub“  auf Mallorca unverantwortlich sein, wenn weder in Deutschland noch auf Mallorca zu irgendeinem Zeitpunkt seit Beginn der „Pandemie“ irgendeine „erhöhte Gefahrenlage“ geherrscht hat?

https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-reisewarnung-spanien-mallorca-101.html

Ist es nicht vielmehr so, dass die verantwortlichen Politiker sowohl auf den Balearen, als auch in Madrid und Berlin, die jeweiligen Völker mit absurden und tatsächlich sinnlosen „Infektionsschutz-Maßnahmen“ quälen, gleichzeitig hunderttausende Arbeitsplätze vernichten und die verfassungsmäßig garantierten Bürgerrechte aushebeln?

Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, warum diese Regierungen so handeln.

„Wohlwollend“ betrachtet könnte man zu der Auffassung gelangen, dass die Regierungen aufgrund der dann zu erwartenden milliardenschweren Schadensersatzforderungen aus der Wirtschaft, objektiv nicht in der Lage sind eigene Fehler einzugestehen. Schließlich wurden und werden gerade unzählige Existenzen vernichtet. Demzufolge sind die Regierungen in einem Teufelskreislauf gefangen. Sie müssen jede Situation vermeiden in welcher ihr eigenes Versagen offenbar werden könnte. Demzufolge müssen alle normalen Zusammenkünfte von Menschen, welche  ohne „Schutzmaßnahmen“ stattfinden, unterbunden werden. Siehe dazu auch hier:

http://friedensblick.de/30676/wie-gefaehrlich-ist-das-coronavirus-wirklich/

Ein aktuelles Beispiel bietet die Debatte um die Maskenpflicht in Schulen, obwohl weder Kinder noch deren Eltern oder Lehrer zu Risikogruppen gehören, da alle in der Regel unter 65 Jahre alt sind. Bei normalem Schulbetrieb würde in kürzester Zeit offenbar, dass niemand der Vorgenannten sterben oder auf eine Intensivstation eingeliefert werden würde. Der Staat ist also zu immer schärferen Maßnahmen gezwungen, um seine Fehlentscheidungen nachträglich zu vertuschen.

Einen anderen Ansatz zur Erklärung des Regierungshandelns bietet  § 92 StGB.

https://dejure.org/gesetze/StGB/92.html

Der Verdacht des Hochverrats bzw. der absichtlichen Gefährdung der demokratischen europäischen Rechtsstaaten im Auftrag fremder Mächte, – hier der Führungsgremien der „EU“ -, mit dem Ziel, auf den Trümmern der Nationalstaaten die Vereinigten Staaten von Europa zu errichten. Das Tatbestandsmerkmal der Gewalt wäre hier durch die gezeigte Anwendung institutioneller Gewalt erfüllt.

Droht zum Jahreswechsel 2020/21 eine absichtlich herbeigeführte Corona- Massenhysterie mit einem Zusammenbruch der Gesund-heitssysteme und Millionen Toten in Europa?

Wenn die vorgenannten Hypothesen zuträfen, dann müssen die Regierungen im Rahmen der strategischen Tarnung ihrer mutmaßlichen Verbrechen auch über einen EXIT-Plan verfügen, welcher die vorab aufgezeigten sinnlosen und rechtsverletzenden Maßnahmen und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Billionenschaden nachträglich legitimiert.

Ich habe als alter Hypochonder den Verdacht, dass die Regierungen versucht sein könnten, die Macht der Suggestion gegen ihre eigenen Völker einzusetzen. Denn soweit funktionales Geschehen im Körper reicht, soweit kann dies durch suggestive Beeinflussung gesteuert werden. Und zwar bis hin zum tatsächlichen Ausbruch von Krankheiten.

Jeder kennt dieses Beispiel hier:

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_49383844/ekel-loest-herpes-aus.html

Das heißt, ein psychisches Ereignis ist zweifellos in der Lage, eine Erkrankung durch ein bereits latent im Körper vorhandenes Virus zu verursachen. Mehr noch erscheint es aufgrund der Erfahrungen mit Hypnosetechniken durchaus möglich, dass derartige COVID-19-Symptome, auch durch (auto)suggestive Beeinflussung hervorgerufen werden könnten,  ohne das der „Proband“ überhaupt mit SARS-CoV-2 infiziert sein muss. 

Als Hypochonder hatte ich bereits Ende Februar 2020 in der Öffentlichkeit Maske und Handschuhe getragen. Ich hatte damals auch alle Einkäufe, und auch im privaten Umfeld alles mehrmals am Tag desinfiziert. Jeder kennt meine (ungerechtfertigte und stellenweise unsachliche) frühere Haltung zu Dr. Wodargs Einschätzungen. Ich hatte dann Anfang April mit diesen Schutzmaßnahmen aufgehört. Aber nicht weil ich von der Harmlosigkeit der Krankheit überzeugt war. Es hieß ja, dass sich  70 Prozent der Bevölkerung  über kurz oder lang mit  dem potentiell tödlichen SARS-CoV-2 infizieren würde. Da Anfang April in vielen Krankenhäusern gähnende Leere herrschte, wollte ich die scheinbar unausweichliche potentiell tödliche Erkrankung zum damaligen Zeitpunkt sofort bekommen. Denn ich ging davon aus, dass ich in diesem Fall auch sofort eine fachgerechte Behandlung erhalten würde, während dies zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund der damals erwarteten Überlastung der Krankenhäuer doch sehr zweifelhaft erschien. 

Glücklicherweise fand ich auf diese Weise ins Leben zurück und merkte ziemlich schnell, dass es praktisch unmöglich ist, sich im (Frühlings/Sommer)Alltag, COVID-19 zuzuziehen.  Soweit meine persönlichen Erfahrungen.

Tatsache ist aber, dass mindestens die Hälfte der Bevölkerung  noch heute genauso hochgradig verunsichert ist, wie ich dies selbst bis etwa Juni diesen Jahres war. Das heißt, mindestens die Hälfte der Bevölkerung geht aktuell  von einer tödlichen Bedrohung durch COVID-19 aus. 

Was geschieht nun im Herbst/ Winter diesen Jahres, wenn diese Menschen wie jedes Jahr, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen bekommen – trotz Maske, Abstandsregeln und Einhaltung der Hygienevorschriften? Was geschieht, wenn zusätzlich noch der Corona-Test (falsch)positiv ausfällt?! Millionen ängstlicher Bürger werden dann ein positives Realitäturteil über eine falsche Tatsache fällen – nämlich dass sie an einer tödlichen Krankheit leiden und bei Nichtbehandlung sterben könnten.

Ich weiß als Hypochonder von was ich rede. Denn Anfang Februar diesen Jahres litt ich an einer außergewöhnlich schweren Bronchitis, mit Anfängen von Atemnot. Hätte ich diese saisonale Erkrankung auch nur Wochen später gehabt, wäre ich wahrscheinlich in Panik ins Krankenhaus gefahren und hätte das dort so dramatisiert, dass man mich auf eine Intensivstation verlegt und beatmet hätte. Jedenfalls hätte ich dann Todesangst gehabt, während ich Anfang Februar die Sache noch durch Ruhe, Medikamente und Hausmittel auskuriert habe. 

Es ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich, dass es im folgenden Halbjahr Millionen eingebildeter COVID-19 Fälle in Europa geben wird. Möglicherweise mit Millionen Toten, welche die typischen COVID-19 Symptome aufgrund autosuggestiver Beeinflussung tatsächlich ausbilden und dann daran auch tatsächlich sterben könnten.

Wohlgemerkt. Ich sage nicht , dass COVID-19 nicht existiert und das es im Herbst/Winter saisonbedingt nicht zu einer gesteigerten Fallzahl kommen wird. Das ist zu erwarten. Zusätzlich ist aber eine Massenhysterie nur eingebildet Kranker zu befürchten, welche dieselben Symptome aufweisen und auch daran sterben könnten. Und das wird bei Ausbruch der jährlichen Grippewelle ein nicht mehr zu beherrschendes Problem für das Gesundheitssystem darstellen. Ein falsch positiver COVID-19 Test könnte für einen Grippekranken das Todesurteil bedeuten, allein aufgrund der verheerenden autosuggestiven Wirkung auf das Immunsystem.

Damit könnte im Herbst/ Winter genau das eintreten, wovor die Regierungen immer gewarnt hatten. Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in Verbindung mit Millionen von Toten in kürzester Zeit. Schuld daran wären dann natürlich diejenigen, welche die Hygienemaßnahmen abgelehnt, und auf diese Weise COVID-19 (scheinbar) erst zum unkontrollierten Ausbruch verholfen haben.

Europa wäre dann in der Hand der Tyrannen!

Die Stunde der Wahrheit

Ob am Wochenende 1,3 Millionen Menschen, die Hälfte oder ein Viertel davon, u.a. gegen die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske demonstriert haben, spielt keine Rolle. „Nur“  20 000 – wie von offizieller Seite verkündet -, waren es sicher nicht.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci bezeichnete laut Tagesspiegel die Demonstranten als „irre“ und die Verstöße gegen Abstandsregeln und Maskenpflicht als fahrlässige Gefährdung von Gesundheit und Leben anderer.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/was-folgt-aus-dem-corona-demo-fiasko-forderung-nach-schaerferen-auflagen-und-kritik-an-berlins-innensenator/26058452.html

Es ist eine Tatsache, dass zumindest mehrere zehntausend Demonstranten am 1. August in Berlin kollektiv gegen Maskenpflicht und Abstandsregeln verstoßen haben. Auf engstem Raum wurde getanzt und Milliarden, der angeblich oder tatsächlich tödlichen SARS-Cov-2-Viren, durch lautstarkes Skandieren des Aufzugsmottos in konzentrierter Form über der Menge verteilt.  

Nach Ende der Kundgebung fuhren die Demonstranten in alle Teile der Republik zurück, wo sie nun wiederum ungeschützten Kontakt zu hunderttausenden Mitmenschen haben.  Das vermeintlich oder tatsächlich tödliche Virus müsste sich demzufolge jetzt so ausbreiten, wie im ersten Teil dieser animierten Grafik dargestellt:

hier klicken

Denn die im zweiten Teil dargestellte Unterbrechung der Infektionsketten durch Abstand halten und/ oder zu Hause bleiben, bzw. Masken tragen, wurde von mehreren einhunderttausend Menschen innerhalb eines Tages boykottiert. Zu erwarten wäre nunmehr ein exponentielles Ansteigen der Infektionen innerhalb von 14 Tagen, und die damit verbundene signifikante Erhöhung der Auslastung der Intensivstationen  innerhalb von 30 Tagen.  Im selben Zeitraum müsste es außerdem zu einer massiven Erhöhung von Sterbefällen im rückverfolgbaren Kontaktumfeld der Demonstrationsteilnehmer kommen. Das eine derartige Ansammlung von Menschen(Massen) in den nächsten 30 Tagen keinen Einfluss auf das epedimologische Geschehen in der Bundesrepublik haben soll, ist in Anbetracht der offziellen Verlautbarungen schlicht nicht vorstellbar. Die von der Politik so oft bemühte normierende Kraft des Faktischen, hat durch die hunderttausendfache  Verletzung der Hygieneregeln innerhalb eines Tages bereits für unumkehrbare Tatsachen gesorgt.

Aus wissenschaftlicher Sicht bietet der massenhafte Bruch geltenden Rechts also die einmalige Gelegenheit zu überprüfen, ob die Demonstranten tatsächlich  irre und unverantwortlich waren,  oder ob im Gegenteil die Politik der  Gesundheitssenatorin Berlins so qualifiziert werden müsste.

Muss der Münchner NSU-Prozess neu aufgerollt werden?

von Gabriele Muthesius

Das nach fünfjähriger Dauer am 11. Juli 2018 im Münchner NSU-Prozess ergangene Urteil lautete lebenslänglich für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe – überdies wurde besondere Schwere der Schuld festgestellt – sowie auf Haftstrafen von zweieinhalb bis zehn Jahren für ihre vier Mitangeklagten.

Die am 21. April 2020 – 650 Tage später und nur 36 Stunden, bevor das Verfahren wegen Fristüberschreitung hätte neu eröffnet werden müssen – vom Vorsitzenden Richter des 6. Strafsenats des Münchner Oberlandesgerichts, Manfred Götzl, und seinen beisitzenden Kollegen präsentierte, 3025 Seiten umfassende Urteilsbegründung, die der Autorin seit kurzem vorliegt, darf durchaus als Bestätigung der zentralen Kritikpunkte interpretiert werden, die im Hinblick auf den Prozess, das Urteil sowie die mangelhafte behördliche Aufklärung des gesamten NSU-Komplexes von der Verteidigung, den Opferfamilien (Nebenklägern) und in den Medien vielfach geltend gemacht worden sind. (Einiges davon hatte ich in einem Blättchen-Beitrag unmittelbar nach der Urteilsverkündung zusammengetragen.)

So liefert das Urteil zu allen dem NSU-Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zur Last gelegten Verbrechen – zehn Morde, zwei Sprengstoffattentate und 15 Raubüberfälle – so minutiöse Tatvorbeitungs- und -hergangsdarstellungen, als wären die Richter quasi unmittelbare Beobachter der Vorgänge gewesen. So heißt es etwa zur „Tat zulasten von Enver Şimşek in Nürnberg am 09. September 2000“ (sogenannter erster NSUMord): „Am 09. September 2000 kurz vor 13:00 Uhr stand das Opfer auf der Ladefläche seines Transporters, den er hinter seinem mobilen Blumenverkaufsstand in der Liegnitzer Straße geparkt hatte. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt traten an die geöffnete Schiebetür an
der Beifahrerseite des Transporters heran, um Enver Şimşek zu töten. […] Entsprechend dem gemeinsamen Tatplan gab Uwe Böhnhardt oder Uwe Mundlos […] sofort und für das Opfer vollkommen unerwartet mit der Pistole Ceska 83 Kaliber 7,65 mm mit der Waffennummer 034678 […] vier Schüsse auf Kopf und Körperzentrum des Geschädigten ab, um diesen zu töten. […] Der andere der beiden Männer gab mit der Pistole Bruni Modell 315 Kaliber 6,35 mm mit der Waffennummer 012289 mindestens einen Schuss in Richtung des Kopfes des Geschädigten ab.“ ( Zur Gesamtdarstellung dieser Tat in der Urteilsbegründung hier klicken) Und zum „Anschlag in der Probsteigasse in Köln im Dezember 2000/Januar 2001“ (Sprengstoffattentat) heißt es: „Nach ihrem gemeinsamen Plan hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt […] die Aufgabe, vor Ort in Köln tätig zu werden. […] Einer von beiden betrat, während der andere vor dem Laden wartete, am späten Nachmittag mit einem Weidenkorb, in dem sich der Sprengsatz, versteckt in einer metallenen Christstollendose befand, den Laden
und traf dort auf den Ladeninhaber […]. Um einen Einkauf vorzutäuschen, sammelte er einige Lebensmittel in dem Laden ein und legte diese in den Weidenkorb zu der roten, weihnachtlich mit Sternen verzierten Christstollendose mit der Sprengvorrichtung. […] Unter dem Vorwand, sein vergessenes Portemonnaie aus der nahegelegenen Wohnung holen und umgehend zurückkehren zu wollen, stellte der Täter den Korb […] an der Kasse des Ladengeschäfts ab […] und begab sich zu seinem wartenden Mittäter.“ (Zur Gesamtdarstellung dieser Tat in der Urteilsbegründung hier klicken.) Und so weiter und so fort.

Gedeckt durch die Beweisaufnahmen im Prozess selbst sind diese Darstellungen in ihrem Kernpunkt, dem Tatvorwurf gegenüber Mundlos und Böhnhardt, hingegen in keinem einzigen Fall. Denn für alle 27 mutmaßlichen NSU-Tatorte konnten die Ermittler (Bundeskriminalamt) keine forensischen Nachweise (Fingerabdrücke, DNA) für die physische Anwesenheit von Mundlos und Böhnhardt zu den Tatzeitpunkten erbringen und die Anklagebehörde (Bundesanwaltschaft) vulgo im Prozess auch nicht vorlegen. Dasselbe gilt für Zeugenaussagen und erstellte Phantombilder. Eine in der deutschen Kriminalgeschichte singuläre Serie (siehe ausführlich Blättchen-Ausgabe 10/2017).

Dass Richter Götzl auf ein stenografisches Protokoll der Hauptverhandlung ebenso verzichtete wie auf eine Bandaufzeichnung der 438 Verhandlungstage ist zwar, so Annette
Ramelsberger von der Süddeutschen Zeitung (SZ), eine „Praxis aus der Zeit, als die Strafprozessordnung entstand: Das war 1877“, aber so ist leider nicht „offiziell“ feststellbar, wie oft in diesem Prozess der Begriff „Verfassungsschutz“ zur Sprache kam. „[…] tausendfach“, meint jedenfalls Tom Sundermann (DIE ZEIT) mit Verweis auf die zahlreichen „Gelegenheiten, bei denen Sicherheitsbehörden und Ermittler gepatzt haben“ und „Situationen, in denen die drei untergetauchten Rechtsextremisten mutmaßlich rechtzeitig hätten gefasst werden können“. Weitgehend protokolliert haben die Verhandlungen dagegen die Prozessbeobachter der SZ; die vier Bände mit zusammen 1860 Seiten samt einem zusätzlichen Materialband wurden im Jahre 2018 publiziert. Darinnen immerhin um die 90 Verhandlungstage mit direkten Bezügen zum Verfassungsschutz – inklusive des Sachverhalts, dass sich am Tatort des 6. Juni 2006 in Kassel, wo Halit Yozgat in seinem Internetcafé ermordet wurde, zum Tatzeitpunkt mit Andreas Temme ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes aufgehalten hat. Temme selbst war im Münchner Prozess mehrfach vernommen worden. Doch in der voluminösen Urteilsbegründung von Götzl und Kollegen kommen der Begriff „Verfassungsschutz“ und der Name Temme überhaupt nicht vor. Es dürften nicht zuletzt Ungereimtheiten wie diese sein, die Nebenkläger wie deren Anwälte
erneut zu teils geharnischter Kritik am gesamten Prozess veranlasst haben. Die Urteilsbegründung hätte Ergebnisse des Verfahrens „bis zur Unkenntlichkeit verkürzt oder dreist verschwiegen“ und gezeigt, dass die Richter „kein Interesse an einer Aufklärung hatten“. Nach deutscher Rechtspraxis steht der Nebenklage im Falle einer Täterverurteilung allerdings kein Recht auf Revision zu.

Revision eingelegt hat indes die Bundesanwaltschaft und zwar gegen das aus deren Sicht mit bloß zweieinhalb Jahren zu niedrige Urteil gegen Zschäpes Mitangeklagten André Eminger, das Neonazis am 11. Juli 2018 im Gerichtssaal mit Johlen begrüßt hatten. Götzl und Kollegen hatten Eminger in vier von fünf Anklagepunkten freigesprochen und aus dem Gerichtssaal auf freien Fuß gesetzt – jenen Mann, der 13 Jahre lang Vertrauter von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gewesen war. Der hatte dem Trio unter seinem Namen eine Wohnung angemietet, hatte Einkäufe erledigt, den beiden Uwes auch mal seine Krankenkassenkarte zur Verfügung gestellte, ihnen dreimal zu einem (angemieteten) Wohnmobil verholfen und vieles andere mehr. Daher erläuterte Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten von der Bundesanwaltschaft, die gegen Eminger zwölf Jahre beantragt hatte: Es sei nicht glaubhaft, dass Eminger die ganze Zeit lang quasi nur neben dem NSU-Trio „hergetrottet“ sei, ohne Fragen zu stellen. Etwa: „Wovon lebt ihr eigentlich, warum im Untergrund, und was macht ihr eigentlich den ganzen Tag lang?“ Doch genau so sah es offenbar der Götzl-Senat und attestierte jetzt: „Eine derartige lockere persönliche Beziehung in Zusammenschau mit ihrer ideologischen
Verbundenheit eröffneten (sic! – G.M.) für den Angeklagten Eminger jedoch keine tiefgehenden Einblicke in die Lebensumstände der drei untergetauchten Personen.“ Und daraus schloss „der Senat, dass der Angeklagte Eminger bei lebensnaher Betrachtung davon
ausgegangen ist, die drei würden ihren Lebensunterhalt aus grundsätzlich erlaubten und nicht schwerstkriminellen Quellen bestreiten“.

Das abenteuerlichste Konstrukt freilich komponierten Götzl und Kollegen mit Ihrer Begründung der unmittelbaren Beteiligung von Zschäpe an den Mundlos und Böhnhardt zugeschriebenen Verbrechen und damit zum Nachweis ihrer direkten Mittäterschaft sowie des verhängten Urteils lebenslänglich, mit besonderer Schwere der Schuld – und zwar mit der ebenso feinsinnigen wie sophistischen Anschuldigung, dass gerade Zschäpes offenkundige
Abwesenheit von allen Tatorten den Kern ihrer Mittäterschaft bilde. Oder in bestem Juristendeutsch: „Gemäß dem gemeinsam gefassten Tatkonzept und der gemeinsam durchgeführten konkreten Tatplanung wäre die Anwesenheit der Angeklagten Zschäpe am Tatort und die Begehung einer tatbestandsverwirklichenden Ausführungshandlung dort durch sie planwidrig gewesen. Vielmehr waren nach diesem Konzept gerade ihre Abwesenheit vom Tatort im engeren Sinne und ihr Aufenthalt in oder im Nahbereich der jeweiligen Wohnung geradezu Bedingung dafür, dass die jeweiligen Taten überhaupt begangen werden konnten. Denn nur durch die örtliche Aufteilung der Angeklagten Zschäpe einerseits sowie Uwe
Mundlos’ und Uwe Böhnhardts andererseits war gesichert, dass die von allen drei Personen gewollte Legendierung der Wohnung erfolgt und dass der festgestellte ideologische Zweck der Gewalttaten letztendlich erreicht werden würde. Da die Schaffung eines sicheren Rückzugsraums und die Erreichung des ideologischen Zwecks der Tatserie bei der Angeklagten Zschäpe als auch bei den beiden Männern Bedingung für die Begehung einer Tat war, hatte die Angeklagte Zschäpe durch das Erbringen ihres Tatbeitrags bestimmenden Einfluss auf das ‚Ob‘ der Taten, also ob sie überhaupt begangen wurden.“ Auf vergleichbare Weise begründete der Senat auch Zschäpes direkten Einfluss auf das „Wo“, „Wann“ und
„Wie“ der Tatausführungen.

Dass eine solche Interpretation der juristischen Tatbestände der Mittäterschaft und der Beihilfehandlung höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) seiner Auffassung nach eklatant widerspreche, hat Zschäpe-Anwalt Mattias Grasel bereits in seinem Schlussvortrag während des Prozesses ausgeführt und begründet. Revision gegen das Urteil eingelegt haben neben Grasel auch Zschäpes ursprüngliche Pflichtverteidiger Anja Sturm und Wolfgang Heer mit einen Schriftsatz sowie Wolfgang Stahl mit einem eigenen gesonderten.

Schnell weitergehen wird es deswegen nun aber nicht. Mit einer Entscheidung des BGH über Annahme oder Ablehnung der Revisionen rechnen Experten erst in ungefähr zwei Jahren. Erst dann wird man wissen, ob der NSU-Prozess neu aufgerollt werden muss.

Ursprünglich erschienen am 20. Juli 2020 in Das Blättchen 15/2020

Generalstaatsanwaltschaft München gibt Beschwerde gegen die Nichteröffnung von Ermittlungen wegen Verdacht des Parteiverrats keine Folge

Die Generalstaatsanwaltschaft München hat meine Beschwerde in vorstehender Sache zurückgewiesen, ohne sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Dieser inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Tatvorwürfen war die Staatsanwaltschaft München I vorher auch ausgewichen.  Zur Erinnerung:

doch-kein-Ermittlungsverfahren-wg.-Parteiverrat

Im Schreiben der StA München I heißt es, Zitat:

„Bloße Vermutungen rechtfertigen jedoch keine weiteren Ermittlungen. Zudem liegt ein Parteiverrat gemäß § 356 StGB nur dann vor, wenn ein Rechtsanwalt in einer ihm anvertrauten Angelegenheit in derselben Rechtssache beiden Parteien durch Rat oder Beistand dient. Dies ist jedoch vorliegend nicht ersichtlich. Eine anwaltliche Schlechtleistung begründet grundsätzlich kein strafbares Verhalten. “ Zitat Ende

Es ist aber gerade keine Vermutung sondern eine Tatsache, dass sowohl  alle (Pflicht)Verteidiger Beate Zschäpes als auch alle Mitglieder des Tatgerichts davon Kenntnis hatten, dass ausgerechnet gegen einen zentralen Zeugen der Anklage, nämlich den LKD Michael Menzel, ein Mordermittlungsverfahren in den Sterbefällen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos geführt wird.  (Az. StA-Meiningen 227 Js 22943/17) Dem tatverdächtigen Leitenden Polizeidirektor wird also vorgeworfen, er hätte zwei von drei Mitgliedern der im Mittelpunkt des Strafprozesses stehenden Terrororganisation NSU persönlich ermordet, oder dazu Beihilfe geleistet – die Selbstenttarnung des NSU mithin erst  dadurch bewirkt.

Es steht wohl vollkommen außer Frage, dass ein solches Mordermittlungsverfahren im Angesicht des damaligen Verfahrensstandes – und darüber hinaus auch heute noch, – regelrecht bizarr erscheint. „Übersehen“ kann man es nicht.

Demzufolge ist es eine offenkundige Tatsache – und keine Vermutung -, dass weder die Mitglieder des Tatgerichts noch die Verteidiger Beate Zschäpes Interesse daran hatten, dass Mordermittlungsverfahren zugunsten der mit der Höchststrafe bedrohten Angeklagten  im Strafprozess zu prüfen. Und dass, obwohl den Strafverteidigern Beate Zschäpes und den Mitgliedern des  Tatgerichts aus ihrem Berufsalltag bekannt war, dass Mordermittlungsverfahren in überwiegender Mehrheit in eine Anklage, mit anschließender Verurteilung der dort Beschuldigten münden. Eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung befindet sich im gleichnamigen Abschnitt dieses Blogbeitrags:

http://friedensblick.de/29253/nsu-prozess-hat-das-gericht-recht-gebeugt/ 

Zweifellos herrschte also zwischen den Strafverteidigern Beate Zschäpes und dem Tatgericht ein Interessengleichklang zum Nachteil der Angeklagten. Ebenfalls eine Tatsache und keine Vermutung, Zitat Staatsanwalt Dr. Wegerich aus meiner Beschwerdeschrift:

„Verständigungen können grundsätzlich im Interesse der Mandanten liegen, gleichzeitig ist mit dem regelmäßig erfolgenden Geständnis auch der Staatsanwaltschaft und dem Gericht – einer anderen Partei – gedient. Es besteht das Risiko, dass sich ein möglicher Interessengleichlauf von Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung, zum Nachteil der Angeklagten auswirkt.“ Zitat Ende

Beschwerde GStA München

Es ist naheliegend anzunehmen, dass das Mordermittlungsverfahren nicht zugunsten der mit der Höchststrafe bedrohten Angeklagten berücksichtigt werden sollte, um  das sogenannte Geständnis der Angeklagten nicht nachhaltig zu erschüttern. Was soll daran spekulativ sein? Man nenne mir auch nur einen anderen vernünftigen Grund dafür, dass im NSU-Strafprozess alles, aber auch alles was in der Lage gewesen wäre, die Anklage auch nur entfernt zu erschüttern, von Gericht und Verteidigung zusammen zu Lasten der Angeklagten aus der Beweisaufnahme des Strafprozesses herausgehalten wurde!

Es ist aber ebenfalls eine Tatsache, dass nicht nur der Inhalt des Mordermittlungsverfahrens, sondern allein dessen (staatliche) Existenz, die Anklage nicht nur entfernt sondern fundamental erschüttert. Anders ausgedrückt sind die (Mord)Ermittlungsverfahren unvereinbar mit der Tathergangshypothese der Bundesanwaltschaft.  Auch das ist keine Spekulation, sondern liegt auf der Hand, und hätte zugunsten der mit der Höchstrafe bedrohten Angeklagten selbstverständlich berücksichtigt werden müssen. Darüber kann es überhaupt keine Diskussion geben.

Man stelle sich die Höchststrafe als Todesstrafe vor. Dann wird der unglaubliche Rechtsbruch, welchen Tatgericht und Zschäpe Verteidigung hier zusammen begangen haben noch deutlicher. Man tötet die Verurteilte ohne zu prüfen, ob das Ganze nicht auf einem gewaltigen Betrug (sprich verfassungsfeindliche Sabotage zur Tarnung mehrerer Morde) leitender Polizeibeamter und ihrer Komplizen basiert?! Obwohl der Staat diesen Verdacht selbst hegt!

Das Interessengleichklang zwischen den zehn erfahrenen Strafrechtlern von Tatgericht und Zschäpe-Verteidigung dahingehend geherrscht hat, dass gegen einen zentralen Zeugen der Anklage gerichtete Mordermittlungsverfahren nicht zugunsten der Angeklagten im Strafprozess zu berücksichtigen, ist eine so offenkundige Tatsache, dass der Verdacht, „dass hier etwas nicht stimmen kann“, sich als geradezu unabdingbar aufdrängt.

Zu untersuchen war in diesem Zusammenhang nunmehr, auf welche Weise die Verteidigung Zschäpes hier der „anderen Partei Tatgericht“ Beistand geleistet hat. Wer tiefer in die Problematik des kollusiven Zusammenwirkens im Zuge des offenen geistigen Kontakts einsteigen will, der kann dies hier tun:

http://www.zis-online.com/dat/artikel/2016_5_1012.pdf

Darüber hinaus sind die Indizien für ein Zusammenwirken von Verteidigung und Tatgericht zum Nachteil der Angeklagten aber auch offensichtlich. Um den Blogbeitrag nicht zu überdehnen, sei der Sachverhalt hier nur verkürzt analysiert. 

So äußerten sich die Altverteidiger  zum Wirken ihrer Kollegen und zum Agieren des Gerichts wie folgt, Zitat:

RA Stahl: Es beginnt mit dem bemerkenswerten Satz, dass am 31.08.2015, Herr Rechtsanwalt Borchert von der Kanzlei Grasel und Borchert – die es so nicht gibt wenn ich das anmerken darf -, den Vorsitzenden anrief und mitteilte, die Angeklagte Zschäpe hätte angedacht, sich in der Hauptverhandlung schriftlich zu äußern. Die Vorbereitung einer Erklärung würde aber einige Wochen dauern, usw.

RAin Sturm: Ich muss sagen, dass mich das gesamte Vorgehen, welches sich in seinem Ausmaß erst heute morgen infolge der Mitteilung des Vorsitzenden erschloss, fassungslos tatsächlich gemacht hat.

RA Stahl: Wenn man es so mauschelig vorbereitet, dass ein Geständnis verlesen werden kann, oder eine Äußerung zur Sache, was auch immer da jetzt kommen wird, dass ist inaktzeptabel in einem rechtsstaatlichen Verfahren.

RA Heer: Der Vorsitzende Richter hat uns drei als ordnungsgemäße Verteidiger bewusst von der Kommunikation mit dem neuen Verteidiger ausgeschlossen. Das hat mit Rechtsstaat nichts mehr zu tun. Egal ob Frau Zschäpe dies so möchte oder nicht. “ Zitat Ende

(Quelle: WDR-Doku „Die Zschäpe Anwälte im NSU-Prozess – Heer, Stahl und Sturm“, ab Minute 1:11:20)

Das sich die Strafverteidiger Borchert und Grasel quasi hinter dem Rücken der Altverteidiger in den Strafprozess „schlichen“ und hinter dem Rücken der Altverteidiger und der Öffentlichkeit, zusammen mit dem Tatgericht ein geheimes „in-camera-Verfahren“ führten, um der Angeklagten ein Geständnis zu ermöglichen, ist ebenfalls eine offenkundige Tatsache und keine Vermutung. Siehe auch NSU-Watch:

https://www.nsu-watch.info/2015/11/protokoll-243-verhandlungstag-10-november-2015/

Diese rechtliche Gratwanderung ließ sich indes gerade noch mit einem Interessengleichklang zwischen den Strafverteidigern Grasel und Borchert und dem Tatgericht zugunsten der Angeklagten kaschieren. Schließlich wollte man der Angeklagten (angeblich) nur ein ordentliches Geständnis ermöglichen. Das hätte Frau Zschäpe zwar jederzeit auch unter ihren Altverteidigern ablegen können, aber dann eben vor Gericht allein, was aus den bereits dargelegten Gründen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Katastrophe für die Anklage geendet hätte:

http://friedensblick.de/30400/warum-es-im-nsu-prozess-keine-deals-gegeben-haben-kann/

Die ganze Justizposse um die vorgeblichen oder tatsächlichen Strafverteidiger Grasel und Borchert – von den Altverteidigern selbst als „mauschelig und unvereinbar mit einem rechtsstaatlichen Verfahren“ qualifiziert -, drohte allerdings aufzufliegen, als die Staatsanwaltschaften in Meiningen und Erfurt im November 2017 die vorgenannten (Mord)Ermittlungsverfahren eröffneten und bis heute führen.

Denn da der Staat nun selbst begründete und fundamentale Zweifel an den im NSU-Strafprozess bis dahin vorgetragenen Tathergangshypothesen hegte, ließ sich die Sichtweise, eines Interessengleichklangs zwischen dem Tatgericht und den Rechtsanwälten Grasel und Borchert zugunsten der Angeklagten nicht mehr plausibilisieren. Vielmehr drohte offenbar zu werden, dass die beiden sogenannten Strafverteidiger Grasel und Borchert  in Zusammenarbeit mit dem Tatgericht – Stichwort „geheimes in-camera-Verfahren“ -,  der Mandantin wissentlich zu einem offensichtlich falschen Geständnis geraten hatten. Noch dazu hinter dem Rücken der Alt(pflicht)verteidiger, den RAe Heer, Sturm und Stahl.

Allein daraus ergeben sich bereits hinreichend belastende Indizien für Parteiverrat nach § 356 StGB. Zu fragen ist aber weiter, wo nun der Tatbeitrag der Altverteidiger liegen soll.

Dies ist einfach darzulegen. Denn die Stunde der Altverteidiger, sich nicht nur für die erlittenen Demütigungen – siehe Zitate oben – zu rächen, sondern gleichzeitig auch noch die Mandantin Zschäpe in einer quasi sensationellen Umkehr des bisherigen Prozessverlauf zu entlasten, bot sich durch die vorgenannten (Mord)Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften Meiningen und Erfurt.  Konnten sich die Altverteidiger Heer, Sturm und Stahl nunmehr  in ihrer ursprünglichen Verteidigungsstrategie bestätigt sehen, demzufolge der Mandantin unbedingtes Stillschweigen zu den Tatvorwürfen anzuraten gewesen wäre? Nein, dass konnten die Altverteidiger (verblüffenderweise) eben nicht. Georg hatte das Thema hier einmal angerissen:

http://friedensblick.de/13597/ueberfuehrte-wolfgang-heer-mandantin-zschaepe-der-brandstiftung/

Lügen haben eben des öfteren unerwartet kurze Beine.

Warum sollte Beate Zschäpe das Haus in der Frühlingstraße 26 in die Luft jagen, wenn Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos überhaupt nicht mit dem Ziel losgefahren waren eine Bank auszurauben?Sondern vom  LKD Michael Menzel und seinen Komplizen ermordet  und die Leichen danach in einem Wohnmobil voller untergeschobener Beweismittel in Eisenach abgestellt und in Brand gesetzt wurden?! Verschwörungstheorie kann das nicht sein, denn Staatsanwaltschaften ermitteln nicht aufgrund von Verschwörungstheorien seit mehr als zwei Jahre u.a. gegen einen der ranghöchsten Polizisten Thüringens. 

Deutlich wird, dass alle 5 Strafverteidiger Beate Zschäpes, zusammen mit dem Tatgericht darauf gehofft haben und immer noch hoffen müssen (sic), dass die (Mord)Ermittlungsverfahren eingestellt werden. Denn im Falle einer Verurteilung der dort Tatverdächtigen würde ein Wiederaufnahmeverfahren unausweichlich – mit üblen Konsequenzen für Tatgericht und Zschäpe-Verteidiger.

Kann es aber etwas Ehrloseres geben als „Strafverteidiger“, welche darauf hoffen (sic), dass sich Indizien, welche die Mandantin entlasten und ihr die Freiheit bringen würden, in Luft auflösen?! Die Strafverteidiger Beate Zschäpes haben ihre Mandantin im Geiste verraten. Sie stehen damit auf einer Stufe mit dem Arzt, welcher die lebensrettende Medizin wider besseren Wissens nicht verabreicht und insgeheim darauf hofft, dass die Patientin endlich stirbt. Auch das ist zweifellos keine Spekulation, sondern eine objektive Tatsache. Denn andernfalls hätten die Strafverteidiger Zschäpes im Angesicht der drohenden Höchststrafe die entsprechenden Anträge gestellt, um die Akten der (Mord)Ermittlungsverfahren in die Beweisaufnahme des Strafprozesses zu ziehen. Siehe auch:

http://friedensblick.de/29621/nsu-prozess-der-kaiser-ist-nackt/

Rechtsanwalt Scherzberg hatte diesbezüglich in seiner Eröffnungsrede zum 40. Strafverteidigertag ausgeführt, Zitat:

„“Der Verteidiger hat allein die Interessen seines Mandanten zu vertreten“, haben wir vor 10 Jahren formuliert. und zwar mit allen Mitteln, die das Gesetz ihm zulässt und die ihm sein Können gibt. Jede Konstruktion einer Verpflichtung eines Rechtsanwalts, gegen die Interessen des Mandanten an einem staatlichen Strafverfolgungsziel mitzuwirken, ist rechtsstaatswidrig.“ Zitat Ende

(Quelle: „Vom (unmöglichen) Zustand der Strafverteidigung“, Eröffnungsrede zum 40. Strafverteidigertag, gehalten von RA Thomas Scherzberg, Seite 2 der PDF-Version)

Wobei die Verteidiger Zschäpes hier sogar in der komfortablen Lage waren, im Interesse der Mandantin an einem staatlichen Strafverfolgungsziel – nämlich den (Mord)Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften Erfurt und Meiningen – mitzuwirken! 

Denklogisch ergibt sich daraus in dieser Phase des Strafprozesses, dass alle 5 Strafverteidiger Zschäpes zusammen mit dem Tatgericht darauf gehofft haben müssen, dass die (Mord)Ermittlungsverfahren als gegestandslos eingestellt werden. Die sogenannten Strafverteidiger Zschäpes haben demzufolge nicht nur die Mandantin im Geiste verraten, sondern sie haben aus den dargelegten eigennützigen Gründen gemeinsam mit dem Tatgericht und der Anklage dafür gesorgt, dass das „Geständnis“ der Mandantin nicht fundamental erschüttert werden konnte. Sie haben also Tatgericht und Anklage zum Nachteil der eigenen Mandantin in derselben Rechtssache beigestanden. Das ist eigentlich nicht schwer zu verstehen, 

Infolge meiner Beschwerde gegen die Nichteröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verdacht des Parteiverrats gegen die Strafverteidiger Zschäpes, erhielt ich nun von der Generalstaatsanwaltschaft München praktisch dieselbe, aus vorgefertigten Textbausteinen bestehende „Begründung“, welche mir die Staatsanwaltschaft München I zuvor schon ausgefertigt hatte:

Beschwerde abgewiesen

Wie bereits oben zitiert  schrieb die Staatsanwaltschaft München I in ihrer Begründung, Zitat:

„Bloße Vermutungen rechtfertigen jedoch keine weiteren Ermittlungen. Zudem liegt ein Parteiverrat gemäß § 356 StGB nur dann vor, wenn ein Rechtsanwalt in einer ihm anvertrauten Angelegenheit in derselben Rechtssache beiden Parteien durch Rat oder Beistand dient. Dies ist jedoch vorliegend nicht ersichtlich. Eine anwaltliche Schlechtleistung begründet grundsätzlich kein strafbares Verhalten. “ Zitat Ende

Allerdings hatte ich wie vorstehend dargelegt, nicht eine einzige Vermutung, sondern ausschließlich Tatsachen vorgetragen. Der erste Satz ist also bereits intellektuell unredlich und basiert lediglich auf ein paar aus dem Gesamtzusammenhang gerissenen Textfragmenten. Anschließend zitiert die StA München I den Gesetzestext, um das Ganze  dann mit einer falschen – weil objektiv rechtsfehlerhaften -, Tatsachenbehauptung abzuschließen.

Deswegen hatte ich dagegen Beschwerde erhoben. Nunmehr schreibt mir die Generalstaatsanwaltschaft doch tatsächlich  zurück, Zitat:

„Insofern wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die zutreffende Begründung der angegriffenen Verfügung Bezug genommen“ Zitat Ende

Eine Art selbstinduzierende Verfahrenseinstellungsmaschinerie, welche die vorgetragenen Indizien mit keinem Wort entkräftet, oder auch nur zu einem Erklärungsversuch ansetzt, warum die vorgetragenen Tatsachen keine Indiztatsachen darstellen, bzw. warum es sich dabei nicht um Tatsachen sondern um Vermutungen handelt. Gerade von Juristen der Staatsanwaltschaften wäre in einer so brisanten Sache eine besondere Stichhaltigkeit in der Argumentation zu erwarten gewesen. Anzumerken ist hier nur, dass man auf diese Weise jede Strafanzeige der Welt gleich welchen Inhalts, in 5 Minuten abschmettern kann.  Einfach ohne Begründung behaupten, dass das Gesetz nicht verletzt wurden. Fertig.

Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Die Anzeigeerstatter sind in aller Regel keine Juristen. Auch ich bin keiner. Deswegen ist es durchaus denkbar, dass es objektive Gründe dafür geben mag, welche gegen die vorstehend dargelegte Geschehensauffassung sprechen. Umso einfacher wäre es also für die Volljuristen der Staats- und Generalstaatsanwaltschaft gewesen, meine Strafanzeige bzw. die Beschwerde gegen den Bescheid der StA München I, in der Sache zu entkräften.  Da dies nicht erfolgt ist darf man schlussfolgern, dass auch diese beiden Staatsanwaltschaften darauf spekulieren, dass die (Mord)Ermittlungsverfahren bald eingestellt werden.

Denn was geschieht, wenn diese Verfahrenseinstellungen nicht erfolgen sollten, kann sich jeder selbst ausmalen. Da sich mittlerweile auch der 3. Strafsenat am BGH, das Bundesverfassungsgericht, der Generalbundesanwalt und die vorgenannten Münchner Staatsanwaltschaften schriftlich in der Sache festgelegt haben, ist es nicht ganz abwegig zu schlussfolgern, dass ein gewisser Druck auf den Staatsanwaltschaften in Meiningen und Erfurt lastet, die Sache zu Ende zu bringen. Die Zeit wird zeigen, wohin das alles führt.

Warum es im NSU-Prozess keine „Deals“ gegeben haben kann

Auf NSU-Leaks erschien gestern ein lesenswerter Beitrag mit dem Titel „Mandantenverrat durch die Verteidigung bei Zschäpe und bei Ernst?“.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2020/05/13/mandantenverrat-durch-die-verteidigung-bei-zschaepe-und-bei-ernst/

Im weiteren Verlauf schlussfolgert der Verfasser:

“So so, die Staatsanwaltschaft erpresste also ein Geständnis, und brach den Deal dann dennoch?“ Zitat Ende

Eine interessante Frage. Das Problem welches sich bereits zu Zeiten der Hexenprozesse aus Sicht der Anklage stellte: Wie bringe ich die Angeklagten dazu etwas zu gestehen, von dem die Angeklagten keine Ahnung haben können. Und zwar weil es entweder – wie die “Tatvorwürfe” bei der Hexenverfolgung – nicht existiert, die Angeklagten also auch keine konkrete Vorstellung davon haben konnten, was sie denn überhaupt gestehen sollten. Oder aber, weil die Angeklagte wie im Fall Zschäpe –, wahrscheinlich garnicht dabei war, also objektiv ebenfalls nicht in der Lage war etwas zu gestehen, von dem sie keine detaillierte Vorstellung haben kann.

Die angeblich durch Hexerei verursachten Folgen waren real existent, die auslösenden – durch die Angeklagten angeblich mittels Hexerei bewirkten Mechanismen existierten jedoch nicht. Es gab also objektiv keinen Begründungszusammenhang zwischen den (angeblichen) Folgen (Unwetter, unerklärliche Krankheiten etc.) und der vom Gericht unterstellten Begehungsweise der Straftat. Denn diese Begehungsweise – nämlich Hexerei – existiert nicht. Demzufolge konnte diese von den Angeklagten auch dann nicht „gestanden“ oder überhaupt „erklärt“ werden, wenn man sie 20 Jahre eingekerkert und bis an die Grenze des Todes gefoltert hätte.

An dieser Stelle muss die Anklage gezwungenermaßen scheitern, weil weder Folter noch Druck durch überlange Haft dazu geeignet sind, derartige nicht existente oder nicht erlebte Sachverhalte, aus den jeweiligen Angeklagten herauszupressen. Eine “Hexe” welche nicht gestand war aber freizulassen.

Deswegen wurden im Mittelalter dann beispielsweise Verwandte der Angeklagten oder Spitzel des Gerichts zur angeblichen Hexe geschickt, um zuerst einmal deren Vertrauen zu erschleichen. Um ihr danach vorgeben zu können, was sie zu gestehen habe wenn sie ihr Leben retten wolle. Eine bewusste Irreführung, denn der einzige Weg heil aus der Sache rauszukommen war schon damals, den Mund zu halten und überhaupt nichts zu sagen. Denn “gestand” die Unglückliche, wurde sie natürlich trotzdem verbrannt – der “Deal” wurde gebrochen bzw. war von vornherein nicht in der Absicht unterbreitet worden, ihn je einzuhalten – , siehe Eingangszitat von NSU-Leaks.

Aufschluss darüber, auf welche Weise im mittelalterlichen Inquisitionsprozess die bedauernswerten Angeklagten dazu gebracht wurden, aus heutiger Sicht schwachsinnige Tatvorwürfe durch ein Geständnis oder eine Einlassung zur Sache zuzugeben, gibt der etwa 1486 erschienene „Hexenhammer“ (Malleus Maleficarum) von Heinrich Kramer.

In dieser hinterlistigen und gemeinen Handlungsanweisung für (Inquisitions)Richter, wird aus den bereits genannten Gründen davon abgeraten, die Angeklagten zu foltern, Zitat:

„Der Richter sei jedoch nicht darauf aus, jemanden peinlich befragen zu lassen. Denn peinliche Fragen und Folterungen werden nur verhängt beim Versagen anderer Beweise. Und deshalb suche er nach anderen Beweisen. Findet er sie nicht und hält er aufgrund der Glaubhaftigkeit daran fest, dass der Beschuldigte schuldig sei, aber aus Furcht die Wahrheit leugnet, so greife er unterdessen zu guten und bisweilen listigen Maßnahmen, während die Freunde jener Person ihn zu bewegen suchen, die Wahrheit zu sagen. Und er soll seine Sorgfalt daran setzen, die Wahrheit aus seinem Munde zu bekommen und die Angelegenheit nicht zu beschleunigen. Denn das häufige Nachdenken, das Unglück des Kerkers und die wiederholten Belehrung seitens erfahrener Männer machen den Beschuldigten zur Angabe der Wahrheit (sic) geneigt. Wenn man nun entsprechend auf den Angezeigten gewartet und ihm in entsprechender Weise Zeit gewährt hat und der Beschuldigte vielfach belehrt worden ist, mögen der Bischof und der Richter nach Erwägung aller Punkte im guten Glauben annehmen, dass der Beschuldigte die Wahrheit leugnet und ihn der peinlichen Befragung mäßig aussetzen, jedoch ohne Blutvergießen, wobei ihnen bekannt ist, dass die peinlichen Fragen trügerisch und erfolglos sind.“ Zitat Ende

und weiter

„Die dritte Vorsichtregel: Wenn sie immer noch in ihrer Verstocktheit verharrt und er die Gefährten verhört hat, die gegen und nicht für sie ausgesagt haben, oder auch, wenn er dies nicht getan hat, dann besorge er einen anderen, vertrauenswürdigen Mann, von dem er weiß, dass er der in Haft gehaltenen nicht unsympathisch ist, sondern gleichsam ein Freund und Gönner, der an irgendeinem Abend bei der Hexe eintritt, die Gespräche hinzieht und schließlich, wenn er nicht zu den Komplizen gehört, vorgibt, es sei viel zu spät für die Rückkehr und im Kerker bei ihr bleibt, wo sie dann auch in der Nacht in gleicher Weise miteinander sprechen. Wenn er aber zu den Komplizen gehört, dann unterhalten sie sich miteinander beim Essen und Trinken über die begangenen Dinge. Und dann sei angeordnet, dass außerhalb des Kerkers an einer geeigneten Stelle Spitzel zuhören und ihre Worte sammeln, wenn nötig mit Schreiber.“ Zitat Ende

(Quelle: „Der Hexenhammer“ von Heinrich Kramer, kommentierte Neuübersetzung, 6. Auflage 2006; Deutscher Taschenbuch Verlag München; Seiten 689, 717/718)

Es gibt im Hexenhammer eine genaue mehrstufige Anleitung dafür, wie man Angeklagte ohne Folter dazu überredet, den Kopf freiwillig in die Schlinge zu stecken und etwas zu gestehen, was tatsächlich überhaupt nicht existiert. In diesem Zusammenhang ist es sehr aufschlussreich, wie die Herren Rechtsanwälte Grasel und Borchert, „diese vertrauenswürdigen Männer, gleichsam Gönner und Freunde“(sic), ins Leben der Beate Zschäpe traten. Gibt ja genug Zeitungsberichte dazu. Und das „Geständnis“ in Form der autorisierten Verteidigererklärung, verfasst vom „väterlichen Freund“, passt ja dann inhaltlich auch voll zum Blindflug aller an seiner Ausarbeitung Beteiligten.

Mit einem Deal im Sinne des Gesetzes hat das allerdings nicht das Geringste zu tun. Grundlage einer solchen Verständigung kann in einer Demokratie nur ein glaubhaftes Geständnis sein, welches an die realen Ereignisse anknüpft und nicht an die phantastischen Vorgaben, welche Dritte dazu gemacht haben. Wiederholt verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf die seit Jahren laufenden (Mord)Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften Erfurt und Meiningen, deren schiere Existenz bereits unvereinbar mit dem Geständnis Beate Zschäpes und den Einlassungen der anderen Beschuldigten ist. 

COVID 19 – Europäische Union verbreitet Fakenews und verunglimpft Thierry Meyssan als Verräter

Auf voltairenet erschienen in den letzten Wochen mehrere aufschlussreiche Beiträge zu den Hintergründen der Coronakrise.  Insbesondere geht es dabei um die Rolle des US-Militärs, welches im Zusammenspiel mit der Pharmaindustrie und der Impfmafia um Bill Gates, Europa eine zur Seuchenbekämpfung vollkommen sinnlose Massenquarantäne aufgezwungen haben soll.

Nur um das gleich an den Anfang zu stellen: Selbst die WHO gibt ganz offen zu, dass Reise- und Handelsbeschränkungen noch nie zur Eindämmung einer Pandemie geführt haben. Warum also wird die europäische Reisebranche mit hunderten Milliarden Umsatz und Millionen von Arbeitnehmern systematisch zerstört?

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/reisebeschraenkungen-101.html

Wer hat es letztendlich zu verantworten, dass die Bürger Europas auf die bekannte Weise drangsaliert und eingesperrt werden? Wer hat es zu verantworten, dass den Bürgern Europas Vorschriften gemacht werden, welche höchstens im Kindergarten indiziert sind, mündige Staatsbürger aber verhöhnen?

Die Völker Europas erinnern mich heute (leider) täglich an die sprichwörtlichen Esel, welchen Karotten vor die Nase gehalten werden, ohne dass sie diese je erreichen könnten. Der deutsche Esel bekommt gerade die scheinbar besonders leckere Möhre „Merkel: bin kurz davor aufzugeben“ gezeigt.

https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/corona-das-bild-protokoll-nerven-krimi-um-die-corona-regeln-70492006,view=conversionToLogin.bild.html

Dabei ist Merkel nur einer von vielen Köpfen am Hals der Kreatur, welche sich Europäische Volkspartei (EVP) schimpft und welche zusammen mit ihrem siamesischen Zwilling, der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), den Prozess der Zerstörung Europas über Regierungsbeteiligungen in den einzelnen Nationalstaaten synchronisiert. 

Der deutsche Michel hofft also auf etwas, was in der Sache selbst überhaupt keine Wirkung entfalten wird, egal ob das Ereignis eintritt oder nicht. Und den meisten Völkern Europas geht es nicht anders. Denn auch deren politische Parteien gehören zur vorgenannten  „Familie“. Jeden Tag dutzende neue Versprechen. „Wir lockern in zwei Wochen vielleicht das, wir lockern vielleicht dies – aber natürlich nur wenn dieses oder jenes Ereignis eintritt“ Jeden Tag bekommt der Esel neue Karotten vor die Nase gehängt und jeden Tag gewöhnt er sich ein bisschen mehr an den Betrug.  Bleibt zu hoffen, dass genug Bürger das schäbige Spiel durchschauen, ehe es zu spät ist. 

Thierry Meyssan hat auf voltairenet Hintergründe  des Ganzen schlaglichtartig beleuchtet. Er ist dabei auch der interessanten Frage nachgegangen, wer ursächlich dafür verantwortlich zeichnet,  mittels der künstlich erzeugten Coronakrise, die Lebensgrundlage der Europäer zu  zerstören.

Demnach ersannen Dr. Hatchett und Dr. Mecher im Jahr 2006  im Auftrag von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld einen Plan, dass Prozedere, welches im Falle eines Angriffs mit Biowaffen für das US-Militär vorgesehen war, auf die Zivilbevölkerung auszudehnen. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die von der New York Times veröffentlichte Korrespondenz, hier insbensondere die zweite Mail auf Seite 73 des folgenden Dokuments. Sie stammt vom 12. März 2020 und hat eindeutigen Bezug zur vorstehend angesprochenen Planung des Massenarrestes für europäische Bürger.

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Weiterführendes beim voltairenet,  in der NYT und bei Kaiser Health News:

https://www.voltairenet.org/article209794.html

https://www.voltairenet.org/article209812.html

https://www.nytimes.com/2020/04/11/us/politics/coronavirus-red-dawn-emails-trump.html

https://www.nytimes.com/2020/04/22/us/politics/social-distancing-coronavirus.html

https://khn.org/news/red-dawn-breaking-bad-officials-warned-about-safety-gear-shortfall-early-on-emails-show/

Von besonderem Interesse ist dabei, dass einer der Urheber des (militärischen) Massenarrestes für Zivilisten, nämlich Dr Hatchett, heute das CEPI, die globale Koordinierungsgruppe für Impfstoffinvestitionen leitet,

https://cepi.net/about/whoweare/

welches, Zitat voltairenet:

„vom Davos Forum rund um die Gates Foundation gegründet wurde. Er war der Erste, welcher die COVID-19 Epidemie einem „Krieg“ (sic) gleichsetzte“ Zitat Ende.

Das der Kopf des militärischen Massenarrestes für Zivilisten gleichzeitig der Kopf der zentralen Koordinierungsgruppe für Impfstoffinvestitionen ist, führt zu der naheliegenden Annahme, dass Frau von der Leyen von den kranken Ideen dieses „Experten“ inspiriert ist:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-697081.html

Infolge einer ganzen Reihe von kritischen Berichten zu COVID-19 auf voltairenet, wird Thierry Meyssan offenbar jetzt von der EU-Propaganda als Verräter – also nicht mehr „nur“ als Verschwörungstheoretiker – verunglimpft, Zitat voltairenet:

Laut dieser offiziellen Website der Europäischen Union ist das Voltaire-Netzwerk eine Bande von Verrätern, die von Russland bezahlt wird, und die beschuldigt wird, die US-Armee zu diffamieren.“ Zitat Ende 

https://www.voltairenet.org/article209828.html

Wer das voltairenet kennt weiß, dass Herr Meyssan ein Ehrenmann und tadelloser Journalist ist, der getroffene (EU)Hund also genau deswegen bellt. Immerhin wird dabei einmal deutlich, woher die Haltungsjournalisten ihre „Richtlinien“ erhalten.

https://euvsdisinfo.eu

Erich Honecker würde vor Neid erblassen.