Argentinien: Regierung beklagt Lagerung von Exportwaren

Wegen des längsten Lockdown der Welt, der nichts brachte, wird die argentinische Volkswirtschaft dieses Jahr mindestens um 12% schrumpfen. Dementsprechend fällt der Umtauschkurs der Landeswährung Peso in US-Dollar im Schwarzmarkt ins Bodenlose: 190 Peso ist 1 US-Dollar. Die sogenannte „Linksregierung“ beklagt sich jetzt darüber, dass die Großgrundbesitzer ihre Agrarprodukte „bewusst“ nicht exportieren. Sie würden auf eine Abwertung des offiziellen Umtauschkurses hoffen, der 80 Peso ist 1 US-Dollar beträgt.

Das Problem könnte leicht mit einer bodenwertbasierten Grundsteuer gelöst werden. Dann müssten die Großgrundbesitzer auch dann Steuern bezahlen, wenn sie den Soja auf den Feldern verrotten ließen. Gut für die Oligarchen, dass die sogenannten „Linksregierungen“ den Sachverhalt überall auf der Welt nicht verstehen können.

https://amerika21.de/2020/10/244824/argentinien-dolar-blue

Leopoldina: Steigende Fallzahlen könnten zu erhöhten Krankenstand und Sterblichkeit führen

Seit Monaten verfolge ich die gleichbleibende Auslastung der belegten Betten (21.600 belegte Betten, 20.000 freie Betten (inklusive Notreserve) in den Intensivstationen der Krankenhäuser. https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

Obwohl es dort seit Mitte September immer mehr positiv getestete Schwerkranke gibt, führt der Anstieg zu keinen dementsprechenden Ausschlag bei den belegten Betten. Das heißt: Die „Covid-Patienten“ fingen sich den Virus erst in der Intensivstation ein. Sie leiden an anderen Erkrankungen, die überhaupt erst zu der intensivmedizinischen Behandlung führten! Warum werden die Schwerkranken nicht von der Bundesregierung ausreichend geschützt?

In einer Erklärung der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wurde dieser Fakt jetzt auch bestätigt: Dort wird eineFortsetzung der Exponentialfunktion bis Ende November 2020″ grafisch veranschaulicht, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Diese steigende Anzahl von positiv-getesteten Menschen „kann“ zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen:

„Seit einigen Wochen ist ein dramatischer Anstieg der COVID-19-Fallzahlen in Europa zu verzeichnen (siehe Abbildungen 1 und 2) . Am 21. Oktober 2020 hat die Anzahl neuer Infektionen innerhalb von 24 Stunden in Deutschland erstmals die Marke von 10.000 überstiegen. Dieser Anstieg ist aufgrund der hohen Fallzahlen an vielen Orten nicht mehr kontrollierbar. Dies kann eine beträchtliche Zahl von Behandlungsbedürftigen in den Krankenhäusern und einen starken Anstieg der Sterbezahlen zur Folge haben (siehe Abbildung 3). Eine solche Entwicklung findet in mehreren Nachbarstaaten bereits statt.“ https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_Gemeinsame_Erklaerung_zur_Coronavirus-Pandemie.pdf

Wenn es irgendein wirkliches Anzeichen einer Überlastung gäbe, hätten sie es sicher in ihrer Erklärung reingepackt.

Ärzteverbände kritisieren zweiten Lockdown – werden Medien darüber berichten?

Der „Businessinsider“ meldete scharfe Kritik der Ärzteverbände an den kommenden Regierungsmaßnahmen. Statt der alleinigen Fokussierung auf die positiven Testergebnisse, sollten weitere Parameter bei der Einschätzung der Lage berücksichtigt werden, „Anzahl der durchgeführten Tests, stationäre und intensivmedizinische Behandlungskapazitäten“. Statt eines zweiten Lockdowns sollte die Regierung die Risikogruppen besser schützen, zum Beispiel:

  • Besucher in Altersheimen, Krankenhäuser haben nach einem „Schleusen“-Modell nur nach negativem Antigen-Schnelltest Zutritt.“ Dort werden alle Beschäftigte und Besucher mit speziellen „FFP2-Masken“ ausgestattet.
  • Unterstützung von Risikogruppen, die zuhause bleiben und sich abschotten, durch Nachbarschaftshilfen.

Werden die Regierungs- und Konzernmedien über die Stellungsnahme informieren?

„unerhöht“ – Doku über Coronakrise in der Schweiz

„unerhört“https://vimeo.com/471959768

„Dokumentarfilm von Reto Brennwald
Die Coronakrise hat die Schweiz in zwei Lager gespalten. Seither schwankt das Land zwischen der Angst vor einer zweiten Welle und der steigenden Skepsis gegenüber den Massnahmen der Behörden. „Unerhört!“ zeigt, dass die Angst vor einer Pandemie mit zehntausenden von Toten eine klare Sicht verhindert hat. Was sind die Kollateralschäden, wie verhältnismässig sind die Massnahmen und wie gut hat die öffentliche Meinungsbildung funktioniert? Dieser Film fragt kritisch nach und gibt auch denen eine Stimme, die bisher praktisch unerhört geblieben sind.“

Kein Anstieg der belegten Betten auf Intensivstationen

Die Seite https://www.intensivregister.de/#/intensivregister informiert aktuell über die Lage in den deutschen Krankenhäusern: Freie und belegte Betten in den Intensivstationen, sowie die „Notreserve“:

  • Die freien Betten blieben bis vor kurzem gleich hoch, obwohl die „covid-patienten“ auf 1.326 (26. Oktober) in den letzten wochen anstiegen.
  • Seit kurzem fallen die freien Betten, dafür steigt aber die „Notreserve“. Das heißt: Freie Betten werden abgebaut und in die „Notreserve“ gegeben. Ist mangelnde Auslastung und Kosten für freie Betten der Grund, mitten in der „Pandemie“?
  • Die Anzahl der belegten Betten ist stabil, seit Monaten, bei 21.000. Es wird deutlich: Es gibt keine tödliche Pandemie, ansonsten wären die belegten Betten längst massiv angestiegen. Es könnte aber sein, dass schwererkrankte und multi-morbide Patienten, die auf der Intensivstation liegen, sich seit neuestem zusätzlich mit dem Coronavirus infizieren.

Es gibt keinen Grund für die Panikmache von Politik und Medien.

Trotz mehr Covid-Patienten, bleibt Anzahl belegter Intensivbetten gleich

Seit Mitte September stieg die Anzahl von Covid-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, steil an. Von 250 auf jetzt 850! Gleichzeitig veränderte sich die Zahl belegter Betten nicht: Mitte September waren 21.000 Betten auf Intensivstationen belegt, jetzt 20.700. Es sind konstant um die 21.000 Betten frei (mit Notfallreserve). Gleichzeitig bleibt die Anzahl mit oder an dem Coronavirus verstorbener im niedrigen zweistelligen Bereich: Gestern starben beispielsweise zehn positiv getestete Menschen. Zur Einordung – es sterben täglich 2.500 Menschen in Deutschland.

Siehe: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

Berchtesgaden: Es gibt keinen einzigen Covid-Patienten auf den Intensivstationen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete gerade einen Lockdown über das Berchtesgadener Land. Die Begründung ist, dass immer mehr Menschen positiv getestet werden. Binnen sieben Tagen kamen auf 100.000 Menschen 252 Testpositive. In den Krankenhäusern der Region ist die Lage dagegen entspannt. Es gibt keine Schwerkranken:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 13 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt. Derzeit werden keine Patienten intensivmedizinisch betreut.“ Landratsamt Berchtesgadener Land – https://www.lra-bgl.de/t/das-landratsamt/aktuelles/details/news/der-landkreis-bereitet-sich-auf-das-coronavirus-vor0/

Das Fehlen jeglicher Covid-Patienten in den Intensivstationen, hielt der bayerische Rundfunk seinen Zuschauern vor, siehe:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden laut Landratsamt derzeit 13 Covid-19-Patienten stationär behandelt.“ https://www.br.de/nachrichten/bayern/soeder-kuendigt-lockdown-fuer-landkreis-berchtesgadener-land-an,SDrAEpE

Prof. Dr. Streeck steht auf der medialen Abschussliste

Prof. Dr. Hendrik Streeck äußert sich in der Coronadebatte ausgewogen und diplomatisch. Daher steht er medial in der Kritik. Der Journalist Stefan Niggemeier berichtete über ein Interview, welches Kollegen vom „cicero“ mit Streeck geführt haben. Dabei wurde dem Virologen folgende „Fragen“ gestellt:

„Wie Boris Johnson oder Javier Bolsonaro hat Trump lange auf die so genannte Herden-Immunität gesetzt – mit dem Ergebnis, dass es in den USA jetzt 200.000 Corona-Tote gibt. Auch Sie haben bis vor kurzem noch auf die Herden-Immunität gesetzt. Dabei sind bis auf Schweden fast alle Staaten von diesem Ansatz abgerückt. Haben Sie sich geirrt?“

Eine weitere „Frage“:

„Für ihre Forderung nach einem Strategiewechsel bekommen Sie Applaus von Querdenkern und Bürgern, die Corona leugnen oder verharmlosen. Schadet das Ihrem Renommee als Wissenschaftler? „

Daraufhin kritisierte Streeck die Fragen als „aggressiv“. Die Journalistin würde einiges grundsätzliches falsch“ verstehen.

Immer mehr positive Coronatests – nicht besorgniserregend

Folgende Abbildung der „Corona-Initiative Deutscher Mittelstand“, cidm.online, zeigt, dass es kein exponentielles Wachstum von sogenannten „Infektionen“ gibt. Aufgrund der steigenden Anzahl von Tests, steigt automatisch auch die Anzahl positiver Testergebnisse. Das wird allerdings medial nicht dazu gesagt, sondern nur die absoluten Zahlen genannt. Es gibt auch deshalb immer mehr positive Tests, weil die alljährliche Grippewelle sich anbahnt. Die entscheidende Größe ist hier aber die Belegung der Intensivbetten und die Todeszahlen, die bei der medialen Berichterstattung keine Rolle spielen. Der Grund ist, dass sie nicht zur Panikmache beitragen würden. Deshalb werden die Menschen mit den sogenannten „Neu-Infektionszahlen“ bombardiert.

https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present#slide=id.g7fff3a806e_40_17

Positiver Coronatest heißt nicht automatisch Erkrankung

Bekir schreibt: „Wer mehr testet, wird mehr Infizierte finden. Dass darin Manipulationsmöglichkeiten stecken, haben inzwischen auch viele aus der coronapanischen Bevölkerungsmehrheit verstanden. Wenn aber wie aktuell die Zahl der als infiziert Geltenden viel schneller steigt als die Zahl der Kranken bzw. Toten, dann wüsste man doch gerne,
a) wie echt die „infiziert“-Befunde und
b) wie ansteckend die als infiziert geltenden Menschen überhaupt sind. Positiver Coronatest heißt nicht automatisch Erkrankung weiterlesen

Jeder Mensch ist gleich wertvoll – egal ob arm oder reich!