Archiv der Kategorie: Coronavirus SARS-CoV-2

Beschluss Oberverwaltungsgericht – staatlich verordnete Medizinprodukte oder Arzneimittel müssen auch dann angewendet werden, wenn diese laut Packungsbeilage unwirksam oder schädlich sind

Friedensblick liegt ein Beschluss des 4. Senats des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalts vom 22. September 2021 vor (Az.: 4 M 190/21), in welchem in aller Deutlichkeit ausgeführt wird, dass das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit im Zusammenhang mit der durch den Staat verordneten Einnahme oder Anwendung von Medizinprodukten oder Arzneimitteln, in  Sachsen-Anhalt nicht mehr existiert. Wörtlich heißt es auf Seite 5 des Beschlusses, Zitat:

Soweit der Antragsteller unter Hinweis auf sein Interesse/Recht auf Leben und Gesundheit – körperliche Unversehrtheit – geltend macht, er fordere nur den Einsatz/die Verwendung von Tests, die lt. der Verbraucherinformation geeignet seien, bei asymptomatischen (Test)Personen den SARS-CoV-2 Virus nachzuweisen, verkennt er, dass ihm dieser Anspruch – wie oben unter Ziffer 2. bereits ausgeführt – mit Blick auf § 28b Abs. 3 Satz 1 IfSG nicht zusteht, weil die von der Antragsgegnerin verwendeten Testkits eine Zulassung gemäß § 11 Abs. 1 MPG haben. Eine darüber hinausgehende Verpflichtung der Antragsgegnerin, die Gebrauchsanweisungen der Schnelltests zu lesen und die dort gezeigten Grenzen des Tests zu berücksichtigen, ergibt sich aus dem Gesetz gerade nicht, weil die Sonderzulassung gemäß § 11 Abs. 1 MPG die Geeignetheit der Tests indiziert. Dem tritt der Antragsteller auch im Beschwerdeverfahren nicht substantiiert entgegen;“ Zitat Ende

Anhörungsrüge  wurde erteilt, Verfassungsbeschwerde wird ggf. erhoben, das Hauptsacheverfahren steht zeitnah an.

SARS-CoV-2-Antigen-Tests zur Eigenanwendung sind zweifellos Medizinprodukte, welche ein stark verkürztes Zulassungsverfahren des BfArM durchlaufen, und im Anschluss daran eine Sonderzulassung erhalten haben. Die Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten und Arzneimitteln sind als untrennbarer Bestandteil der Produkte Teil des Zulassungsverfahrens. Das heißt,  wird für Medizinprodukte oder Arzneimittel für welche eine (Sonder)Zulassung beantragt wird und die einer Produktklasse angehören, für welche eine Gebrauchsanweisung vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, im (Sonder)Zulassungsverfahren keine Gebrauchsanweisung vorgelegt, erfolgt keine Zulassung! Mehr dazu u.a. hier und hier.

Auf das Wesentliche verkürzt liest sich der Beschluss der Richter Schmidt – gleichzeitig Vizepräsidentin des OVGs, Dr. Bechler und Schneider dann so:

„Soweit der Antragsteller unter Hinweis auf sein Interesse/Recht auf Leben und Gesundheit – körperliche Unversehrtheit – geltend macht, (…) verkennt er, dass ihm dieser Anspruch (…) nicht zusteht. (…) Eine darüber hinausgehende Verpflichtung (…) , die Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten oder Arzneimitteln zu lesen und die dort gezeigten Grenzen zu berücksichtigen, ergibt sich aus dem Gesetz gerade nicht,“

Es ist bereits prima facie unglaubhaft, dass die Angehörigen des 4. Senats des OVG LSA Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten ignorieren würden, wenn sie diese selbst einzunehmen bzw. an sich selbst anzuwenden hätten und bereits aus der Gebrauchsanweisung hervorginge, dass deren Anwendung nutzlos oder gar schädlich sei. Demzufolge kann es sich hier nicht um eine irrtümliche Überschreitung der gesetzlichen Grenzen durch das Gericht handeln, sondern es liegt eine bewusst fehlerhafte Anwendung geltenden Rechts vor, welche offenkundig unvertretbar ist. Der Verdacht der Rechtsbeugung drängt sich geradezu unabdingbar auf.

Zudem drängt sich der Verdacht des Prozessbetrugs durch die Schule und deren Prozessbevollmächtigte, das Landesschulamt auf. Denn auch für diese gilt der Satz des ausgeschlossenen Dritten: „Etwas kann nicht es selbst und gleichzeitig sein Gegenteil sein“. Will sagen, Bildungsministerium, Landesschulamt und Schule können nicht zuerst Regelungen und Ausführungsbestimmungen zur verpflichtenden Kenntnisnahme der Gebrauchsanweisungen der Schnelltests und diesbezüglicher Fragen und Bedenken der Eltern und Schüler erlassen, und diesen Regelungen und Ausführungsbestimmungen dann gleichzeitig vor Gericht entgegentreten.

So hatten Schule und Landesschulamt von den Eltern der Schüler ausdrücklich gefordert, Kenntnis vom Inhalt der Gebrauchsanweisungen der an den Schulen in LSA eingesetzten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung zu nehmen:

Im vorliegenden Fall hatte zudem der Bildungsminister persönlich per handgezeichnetem Brief die Gebrauchsanweisungen des SARS-CoV-2-Schnelltests an die Beklagte und Antragsgegnerin, nämlich die Schule des Antragstellers/ Klägers via deren Prozessbevollmächtigte – das Landesschulamt – verschickt!  Auch heute noch abzurufen über folgenden Link: Gebrauchsanweisung dann ab Seite 5

Der Bildungsminister war es auch, welcher via Landesschulamt – also via Prozessbevollmächtigter der Beklagten und Antragsgegnerin -, den Schulen am 6. April 2021 u.a. schrieb: Zitat von Seite 2:

„Lehrkräfte müssen die Tests nicht bei den Kindern aktiv durchführen, sind aber gehalten, die Schüler bei der Durchführung der SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests zu beaufsichtigen und soweit notwendig behilflich zu sein und insbesondere die Videos abzuspielen bzw. die Anwendungsanleitungen vorzulesen“ Zitat Ende

Im aktuellen „Rahmenplan-HIA-Schulen“ führt das Bildungsministerium, welches gleichzeitig die Dienstaufsicht über die  Prozessbevollmächtigte der beklagten Schule inne hat aus, Zitat:

„Um Verunsicherungen entgegenzuwirken, ist geeignet auf die Fragen der Schüler einzugehen. Siehe dazu auch die Ausführungen im Schulleiterbrief vom 8. April 2021 und die Hinweise des Referates für Schulpsychologie des Landesschulamtes.“ Zitat Ende

Und dort, in den Hinweisen des Referates für Schulpsychologie heißt es unter „übergeordnete Prinzipien„, Zitat:

„Transparenz – Transparenz über das genaue Verfahren an ihrer Schule gibt Ihnen sowie den Schülern und deren Eltern Sicherheit, sie sorgt für Berechenbarkeit und Vertrauen in das notwendige Vorgehen“ Zitat Ende

Offener Rechtsbruch also, welcher wahrscheinlich der Angst geschuldet ist, dass die anderen Eltern in Sachsen-Anhalt erfahren, dass ihre Kinder seit März diesen Jahres mit einer wertlosen Simulation vorbeugenden Infektionsschutzes gequält und traumatisiert werden, während anderorts die auf dem Rücken der Kinder ergaunerten Provisions-Millionen in den Kassen klingeln!

Der Blog Sciencefiles hatte den SARS-CoV-2-Schnelltests zur Eigenanwendung der Fa. Teda-Laukötter einen eigenen Beitrag gewidmet und war darin ebenfalls der Frage der Geeignetheit dieser Tests, beim Einsatz an ausschließlich asymptomatisch infizierten Schülern nachgegangen. Hier nachzulesen. 

Der Antragsteller hatte im vorliegenden Fall nun nichts weiter getan, als ohne Arglist – und weil er annahm, dass den Lehrkörper seiner Schule der Sachverhalt auch interessieren würde -, ab dem 26. März 2021 Fragen zu den an seiner Schule eingesetzten Schnelltests zu stellen.  Zu diesem Zeitpunkt, am 26. März 2021, waren diese Schnelltests zur Eigenanwendung auch noch nicht verpflichtend und es war auch nicht abzusehen, dass deren Anwendung später verpflichtend geregelt werden würde. Die Fragen welche der Antragsteller bzw. Kläger also an seine Schule gerichtet hatte, stellten auch aus dieser Perspektive keinerlei Provokation dar, sondern waren sachlich auf Grundlage der Gebrauchsanweisungen der Fa. Roche bzw. Teda-Laukötter, der Publikationen des RKI und später auch auf Grundlage der Berichterstattung der Tagesschau gestellt.

Die Fragen des Antragstellers/ Klägers wurden indes bis heute nicht beantwortet. Der Schulleiter schrieb, er werde den Sachverhalt nicht diskutieren, da die Schule hier auf Anweisung handele. Die Klassenlehrerin sah sich ausdrücklich nicht verpflichtet, entsprechende Mails weiterzuleiten. Daraufhin reichte der Schüler Klage ein und und beantragte im Verfahren zum vorläufigen Rechtsschutz u.a., Zitat:

„…den Antragsgegner im Wege einer einstweiligen Anordnung nach § 123 Abs. 1 S. 2 VwGO zu verpflichten, die Fragen welche der Antragsteller zur Geeignetheit der vom Antragsgegner an seiner Schule eingesetzten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests der Firmen Teda-Laukötter Technologie GmbH und Roche Deutschland Holding GmbH seit 26. März 2021 an den Antragsgegner gerichtet hat, wissenschaftlich plausibel zu beantworten, oder für den Antragsteller zum Zwecke des Besuchs der Sekundarschule „X“ SARS-CoV- 2-Antigen-Schnelltests zur Verfügung zu stellen, welche im Sinne des § 7 IfSG geeignet sind, akute Infektionen mit dem Krankheitserreger SARS-CoV-2 beim gesunden oder asymptomatischen Antragsteller mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachweisen zu können.“

Allein das die Antragsgegnerin die zweifellos berechtigten Fragen zur Sache seit 26. März 2021 nicht beantwortet, deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass sie keine Antworten darauf hat! Der Kläger und Antragsteller demnach im Recht und seine Fragen und Bedenken zum Einsatz der Schnelltests berechtigt sind.

Um während der amtlich festgestellten tödlichen Pandemie Gefahr für Leib und Leben der Angehörigen der Schüler abzuwenden, hätte das OVG die Pflicht gehabt, die Geeignetheit der Tests von Amts wegen zu prüfen, deren Weiterverwendung an den Schulen ggf. zu untersagen und anzuordnen, dass die Schulen Schnelltests einsetzen  müssen, welche SARS-CoV-2-Infektionen bei den ausschließlich asymptomatischen Schülern mit hinreichender Genauigkeit erkennen können. Statt dessen versucht das OVG die Reißleine zu ziehen und beschließt absurderweise, dass seitens der Behörden keine Verpflichtung bestünde, die Gebrauchsanweisungen der ungeeigneten Schnelltests zur Kenntnis zu nehmen! Ein Kind verhält sich so, welches die Realität ausblenden will und sich deswegen die Augen und Ohren zuhält. Mit dem Unterschied, dass ein Kind damit nicht die Gesundheit der Bevölkerung im Rahmen der Pandemiebekämpfung untergräbt.

Unsere Titanic wird nie sinken, also geht die Impf-Party weiter!

Kopflose Flucht nach vorne – Impfen wie die Lemminge

„Immer mehr hochrangige und seriöse Wissenschaftler kritisieren den massiven Impfzwang, die Missachtung der natürlichen Immunität und den Versuch wirklich alle zu impfen. Die dadurch bereits entstandenen Immunflucht-Varianten gefährden immer mehr Menschen und vor allem die Geimpften selbst“.

Dahingehend haben sich jetzt erneut Robert Malone (Mit-Entwickler der mRNA-Technologie) und Geert Vanden Bossche (Virologe und früherer Mitarbeiter der Gates Foundation und der GAVI Impfallianz) geäußert, [1].

Die Pandemie der Geimpften

… so nennt tkp-Gastautor Johannes Steinmetzger das Ergebnis seiner Zahlen-Analyse, [2].
Die Dynamik der abnehmenden Impfstoffwirksamkeit ist für ihn erschreckend, denn „wenn der Anteil der Impfdurchbrüche über 50% ist, dann treiben die Geimpften die Infektionen, nicht die Ungeimpften ohne vorherige Infektion“.

„Pandemie der Geimpften“ ist maßlos übertrieben – sagt Steinmetzger selber angesichts der geringen Zahl der Infizierten – er will nur einen Kontrapunkt setzen gegen die noch falschere Aussage  von der „Pandemie der Ungeimpften“, mit der man diese Menschengruppe diffamiert und als Sündenböcke missbraucht – sowie epidemiologisch völlig ungerechtfertigt vom Alltagsleben ausgegrenzen will als wären es Aussätzige.

2G-Modell: Ungehorsame an die Kette, damit die Gehorsamen „ungestört“ russisches Roulette spielen können

Eigentlich ist auch ohne statistische Zahlen längst Allgemeingut: Geimpfte können das Virus bekommen und weitertragen wie Ungeimpfte.
Die Seuchen(ver-?)hüter der Politik nähren mit ihrem 2G-Modell also genau die Ausbreitung, die sie doch angeblich in ihrer Schein-Besorgtheit so dringlich verhindern wollen. Denn anders als bei 3G müssen Getestete (also nachweislich gesunde) Ungeimpfte draußen bleiben, während Geimpfte mangels Testpflicht unerkannte Virenträger sein können – und sein dürfen: Allein ihr Impf-Gehorsam bringt ihnen den völlig ungehinderten Disko-Zutritt.

Damit auch der Letzte kapiert, dass diese Absurdität kein Zufall und auch keine Planungspanne, sondern gezielt gewollt ist, wird das 2G-Modell noch „attraktiver“ (und infektiöser) gemacht:
Geimpfte sollen ohne Maske und Abstand abtanzen dürfen!
Jedem sei das Vergnügen gegönnt, aber wenn dann eine Infektions-Welle über die Gäste der absolvierten 2G-Party rollt (wie inzwischen schon mehrfach berichtet), dann kann man doch nicht ernsthaft auf die „zu niedrige Impfquote“ verweisen und mit dem Finger auf die bösen Ungeimpften zeigen, die doch gar nicht auf die Party durften?

Aber viele Corona-Gefrustete wollen nur noch frei sein und nicht lange grübeln, was richtig ist und was falsch. Wenn die da oben nach Impfquote schreien, dann sollen gefälligst alle mitmachen, damit die mächtigen Schreihälse (denen man sich bereitwillig unterwirft), endlich Ruhe geben (und uns die Freiheit zurück). Nur zu gerne übernimmt der Durchschnitts-Impfling die absurde Schuldzuweisung der Gehorsams-Erzwinger, wenn diese frech behaupten, nur noch die Kapitulation der ungeimpften Schädlinge trenne die Volksgemeinschaft der regierungsamtlich „aufgeklärten“ Untertanen von Freiheit, Glück und dem Lebenswandel der alten Zeiten.
Meinungs-Manipulation, Stockholm-Syndrom, Herdentrieb:  Viele kluge Analysen liegen hierzu vor. Im Alltag der gewöhnlichen Leute ist die Sache aber ganz banal: Wen interessieren schon öde Zahlen und nüchterne Fakten, wenn es um ein einfaches aber wichtiges Hü oder Hott geht, ein vordergründig bequemes Mit- und Durchmaschieren.

Die Wirkung des Impfstoffes lässt mit der Zeit nach:
nicht nur im Körper des Geimpften – auch im Urteil des PEI!

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte seit Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 viele Monate lang auf  seiner Webseite erklärt: „COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus“, [3].

Ökonom Stefan Homburg erinnert auf Twitter an dieses Anfangs-Versprechen, das das PEI dann im August abschwächte („… schützen vor einem schweren Verlauf“, [4]) und  am 17. September ganz strich: Inzwischen versprechen sie gar nichts mehr. Eine totale Bankrotterklärung“, so Homburg, [5].

Pikant hierbei: Mit dem ursprünglichen Versprechen wurde „auch das 2G-System begründet, bei dem nur sogenannte Geimpfte und Genesene Einlass zu Veranstaltungen und Orten wie Restaurants bekommen.“
Und besonders ärgerlich die zeitliche „Zufälligkeit“:
Ausgerechnet im August, als das PEI bereits seinen Rückzug einläutete, hatten Bundesländer wie das von einem Arzt regierte Hamburg noch schnell 2G eingeführt und sozusagen auf der Basis einer gebröselnden „Wahrheit“ ein neues Lügengebäude errichtet.
Mediziner Tschentscher im August zur 2G-Rechtfertigung:
„Die vierte Welle ist eine Welle der Ungeimpften“, [6].

Er stützte seinen Bluff somit auch auf die inzwischen verpönten  Inzidenzen, die damals in  Hamburg bei 3,3 (=Geimpfte) verglichen mit fast 80 (=Gesamtbevölkerung) lagen. Diese Zahlen waren allerdings nur auf den ersten Blick beeindruckend und als Stütze seiner Argumentation tauglich: Infizieren (=das Virus bekommen – zunächst ohne zu erkranken) können sich nämlich Alte und Junge; zuerst geimpft hat man aber die Senioren, weil sie häufiger und schwerer an der Virus-Infektion dann auch tatsächlich erkranken.
Es war daher schon immer klar, dass die Inzidenz (als Früh-Indikator für Erkrankung und Bettenbelegung) bevorzugt bei den Alten niedrig gehalten werden muss – bei den Jüngeren (meist sowieso auch die Aktiveren) sind sehr viel höhere Werte nicht nur erwartbar, sondern auch tolerierbar.

Noch ein Aspekt zum Thema, warum Impfstoffe nicht nur im Körper des Geimpften nachlassen, sondern auch in der Wirkungs-Erwartung der Verwender und Empfehler:
Biontech-Pfizer sollte ursprünglich unbedingt bei sehr tiefen Minus-Temperaturen gelagert werden. Davon ist keine Rede mehr – inzwischen gibt es den Impfstoff aus dem Impf-Mobil an jeder Straßenecke, garniert mit einer heißen Wurst!
Kann die Temperatur nicht mehr vernichten, weil da nichts mehr Wirksames vorhanden und vernichtbar ist (bzw. nie war)?

Langweilige Zahlen könnten sich als lebenswichtig erweisen

Neue Daten von Public Health England zeigen eine Wirksamkeit von Impfstoffen von minus 66 % bei den über 40-Jährigen [7], verdeutlichen somit: Gesunde impfen sich krank!

Eine verblüffend ähnliche Erkenntnis gewann (und veröffentlichte) schon ganz früh ein hochkarätiger Experte, was den „Mainstream“ natürlich nicht hinderte, dies seither hartnäckig zu ignorieren:
Peter Doshi vom BMJ (British Medical Journal) hatte Anfang 2021 die dubiosen und teilweise geheim gehaltenen Daten der Pfizer-Zulassungsstudie untersucht . Dort war von den Probanden, die sich mit Symptomen gemeldet hatten, die Mehrheit aussortiert worden – nur ein Zwanzigstel der Symptom-Träger kam in die Endauswertung (8 Geimpfte und 162 Umgeimpfte)!
Machte Doshi in seiner Berechnung die letzte (undurchsichtige, aber wichtige) Aussieb-Runde rückgängig, verwandelte sich der positive Prozentsatz (d.h. die bis heute angepriesene angebliche Schutzwirkung) ebenfalls zum negativen:
Denn addierte man die zuletzt rausgeschmissenen wieder hinzu, dann erhielt man 517 Corona-Symptomträger: 319 Geimpfte – gegenüber 198 Ungeimpften.
Demnach bietet diese Impfung nicht x Prozent Schutz, sondern umgekehrt: Sie macht Geimpfte ca. 50 Prozent eher krank im Vergleich zu Ungeimpften! [8]

Kinder-Impfungen: Das vorhersehbare Fiasko ist eingetreten
– aber impf-fanatische Politiker ignorieren es weiterhin stur

Das Paul-Ehrlich-Instiut musste inzwischen feststellen:
Im Krankenhaus liegen deutlich mehr Kinder mit Impfreaktion als mit COVID-19-Diagnose, [9].

Es war bekannt und wurde auch so gut wie nie ernsthaft bestritten: Kinder sind vom Corona-Virus kaum bedroht, vertragen die Impfung aber schlechter als Erwachsene und vor allem als Senioren (die ihrerseits eine – taugliche – Impfung viel eher benötigen).
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sprach und spricht also gegen die Impfung von Minderjährigen, wobei beim Nutzen keine Steigerung mehr zu erwarten ist, bei den Risiken aber noch manche böse Überraschung auftauchen kann.
Wenn die STIKO – ausgewählte Impf-Experten, keine Impf-Gegner- eine Empfehlung noch nicht geben will, mit welchem Recht (und welcher Fachkompetenz) wollen Politiker sie dazu drängen?

Vor zwei Jahren wäre dies noch unvorstellbar gewesen – jetzt weiß man: Was der große Bill  will, wollen auch die willfährigen Politiker, nämlich die Durchimpfung der gesamten Menschheit, Ausnahmen werden nicht geduldet.
Gewollt war das grüne Licht der STIKO nur für den einen Zweck: damit Ärzte frei von Haftungsängsten sich in die Massenimpfung der (Zweit-)Jüngsten stürzen können. Die Allerjüngsten (unter 12 Jahre) sind als nächste an der Reihe; manches Ausland ist uns da nur zeitlich voraus.

Niemanden der Drängler interessiert dagegen die inhaltliche Begründung der nachgiebig gewordenen STIKO. Die sieht nämlich weiterhin (fast) keine medizinischen Gründe für eine Empfehlung, sondern windet sich beim Einräumen ihrer Schmach:
Durch die Kinder-Impfung „sollten nicht nur die direkten Folgen einer Coronainfektionen, sondern auch deren indirekte Folgen »wie Einschränkungen der sozialen und kulturellen Teilhabe« für Kinder und Jugendliche abgemildert werden, betont die STIKO. Ihr war zuletzt vorgeworfen worden, diese indirekten Folgen in den Empfehlungen zu wenig zu berücksichtigen“ , [10].

Auf Deutsch: Die STIKO ließ sich bedrängen, damit die Kinder nicht bedrängt werden. Bei  den Bedrängern handelt es sich allerdings nicht um Viren, sondern um übergriffige Politiker und Medien.
Politiker wie Söder und Schäuble, die in ein und demselben Satz das Fehlen einer Impf-Pflicht zugaben (und sogar guthießen) – und zugleich die impfwillige Mehrheit aufforderten, auf die nicht willige Minderheit „sozialen Druck“ auszuüben.
So was nannte man früher Aufforderung zu Mobbing und Stalking – heutzutage sagt man Impfkampagne dazu.

Politisch gewollt, sinkt das Impfalter – peinlicherweise sinkt auch die Anzahl der kindertauglichen Impfstoffe

AstraZeneca machte den Anfang: Zuerst sollte es nur an unter 60-jährige verimpft  werden, dann im März nicht mehr, sondern nur noch an Senioren – wegen auffälliger Impfschäden bei Jüngeren .
Beim Nachzügler-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson kam die Beschränkung auf Senioren schon fast zeitgleich mit der Markt-Einführung – aufgrund schlechter Nachrichten aus den USA  beschlossen dies im Mai die deutschen Gesundheitsminister im Einvernehmen mit der STIKO, [11].

Jetzt im Oktober entscheiden Schweden und Dänemark:
Keine Impfungen mit Moderna für Jüngere – damit reagieren die beiden Länder auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Herzmuskelentzündungen, [12].
Somit bleibt nur noch der Stoff, aus dem die deutschen (und US-) Träume von Technologie-Führerschaft sind: Biontech/Pfizer.

Es war nicht geheimzuhalten, wird aber in diesen beiden Länder nur äußerst ungern gehört und ausgesprochen: Israel, das als Pionier-Land mit dem Wunderstoff aus Germany früh und in großen Mengen experimentierte, machte so schlechte Erfahrungen, das es für die (Booster-)Dritt-Impfung ab August eigentlich von Biontech / Pfizer auf Moderna umsteigen wollte.
Vielleicht kannte man aber die Hintergründe der aktuellen skandinavischen (Moderna-)Hiobsbotschaften schon etwas früher? Jedenfalls blieb Israel dann letztlich – wohl angesichts der Wahl zwischen Pest und Cholera – beim bekannten Mittelchen, [13].
Das Biontech-Lob in diesem Ärzteblatt-Bericht sollte man nicht überbewerten – zur Wirkung der Dritt-Impfung gibt es auch gegenteilige (d.h. beunruhigende) Berichte aus Deutschland und Israel, [14].

Kein Problem hat die europäische Zulassungsbehörde EMA mit all diesen dubiosen westlichen Gen-Experimentalstoffen:
Sie verlängert jetzt die bedingte Marktzulassung von Moderna um ein Jahr und erlaubt Pfizer die Booster- Impfung, [15].

Keine Impfstoffe vom Feind – wir impfen nur heimischen Murks

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ließ sich das chinesische Vakzin Sinopharm spritzen, [16]. Das ist kein Gen-Experimentalstoff, sondern ein traditioneller Totimpfstoff – schnell herzustellen und gut transportfähig. Eigentlich eine gute Idee zur Steigerung der Impfquote in Deutschland, denn viele misstrauen nicht sämtlichen Impfstoffen, sondern eben nur den neuen Gen-Experimentalstoffen.

Doch weit gefehlt. Der deutsche Staatssender MDR höhnte über das in Brüssel und Berlin als unbotmäßig verschrieene EU-Land im Juli, [17]:
„Wie ein Impfstoff-Vorteil zum Impf-Nachteil wird“ – denn wer mit Sputnik V oder Sinopharm geimpft ist, müsse mit zusätzlichen Auflagen (d.h. Schikanen) rechnen. Ungarns Zulassung für Sinopharm ersetzt nämlich nicht die europäische:
„Das digitale Impfzertifikat der EU, mit dem das Reisen innerhalb der Union vereinfacht werden soll, gilt beispielsweise nur für die in der EU zugelassenen Impfstoffe und damit nicht für Sputnik V oder Sinopharm. Jedes EU-Land darf selbst entscheiden, wie es damit umgeht. Deutschland verlangt in diesem Fall bei der Einreise von den mit Sputnik V- oder Sinopharm-Geimpften einen zusätzlichen Negativ-Test.“
Es lebe Europa – oder nur die Förderung der eigenen bzw. der westlichen Industrie?
Gesundheitsförderung steht jedenfalls nicht ganz oben.

Eine Titanic-Analogie für unsere heutige Zeit

1912 wusste die Schiffsführung der Titanic bald nach dem Rammen des Eisbergs von einem anwesenden Schiffskonstrukteur, dass der Ozeanriese keine Chance hatte, sondern unweigerlich sinken würde.
„Was hat die Schiffsführung mit diesem Wissen gemacht? Der Annehmlichkeiten beraubt, akzeptierte sie passiv das Verleugnen und widmete ihre Ressourcen der Durchsetzung der Klassenhierarchie“ – sprich: Rettungsschritte für die Oberschicht, einlullendes Beschwichtigen fürs Fußvolk, das man zu großen Teilen auch hätte retten können, aber einfach nicht wollte, [18].

Jeder kennt den unverständlichen Grusel aus dem Kino und das sollte den heutigen medialen Narrativ-Anpreisern zu denken geben:
Die Bordkapelle auf der Titanic spielte bis zum Schluss. Der Lohn fürs Mitwirken am schönen, falschen Schein war aber nicht ein Platz in den Booten der Oberschicht, sondern ein Platz beim Fußvolk, das im kalten Wasser des Atlantiks erfror und ertrank.

[1] https://tkp.at/2021/10/04/malone-und-vanden-bossche-ueber-schluessel-zur-erreichung-von-herdenimmunitaet/
[2] https://tkp.at/2021/10/03/die-pandemie-der-geimpften-symptomatische-covid19-faelle-uebersteigen-50-in-der-ue60-gruppe/
[3] https://web.archive.org/web/20210321102118/https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html
[4] https://web.archive.org/web/20210907152202/https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html
[5] https://de.rt.com/inland/125142-wie-wirken-covid-19-impfstoffe-paul-ehrlich-institut-aendert-aussage-auf-webseite/
[6] https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/2g-corona-regelung-101.html
[7] https://tkp.at/2021/10/04/neue-daten-von-public-health-england-zeigen-bereits-wirksamkeit-von-impfstoffen-von-minus-66-bei-den-ueber-40-jaehrigen/
[8] https://friedensblick.de/31576/risiken-experimenteller-corona-impfstoffe/
[9] https://de.rt.com/meinung/124452-mehr-kinder-mit-impfreaktionen-als-mit-covid-im-krankenhaus/
[10] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-gruende-fuer-die-stiko-entscheidung-127546/
[11] https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/alle-wichtigen-informationen-zu-janssen-von-johnson-und-johnson/
[12] https://www.tagesschau.de/ausland/moderna-schweden-daenemark-101.html
[13] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127374/Coronaimpfung-Erfahrungen-aus-Israel-und-Labordaten-deuten-auf-hohen-Nutzen-einer-3-Dosis-hin
[14] https://tkp.at/2021/09/09/aerztekammer-nordrhein-warnt-vor-dritter-covid-spritze/
[15] https://tkp.at/2021/10/05/ema-verlaengert-bedingte-marktzulassung-von-moderna-um-ein-jahr-und-erlaubt-booster-fuer-pfizer/
[16] https://www.rubikon.news/artikel/maskenlos-und-ungeimpft
[17] https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/land-leute/impfkampagne-ungarn-coronavirus-100.html
[18] http://www.antikrieg.com/aktuell/2021_10_03_dietitanicanalogie.htm

Es starben bis Ende Juli 25.000 mehr Menschen als 2020

Die Daten scheinen valide zu sein: Es gibt in Deutschland seit Impfstart eine Übersterblichkeit über fast alle Altersgruppen hinweg, die 3-6% beträgt. Bis Ende Juli starben laut offizieller Zählung 1230, im zeitlichen Zusammenhang mit der neuartigen Corona-„Impfung“. Die Dunkelziffer beträgt aber um die 95%. Das würde heißen: Bis Ende Juli müssten um die 24.600 Menschen nach der genbasierten „Impfung“ mehr als im Vorjahr gestorben sein. Diese Zahl wird bestätigt – von einer Auswertung der offiziellen Sterbezählung.

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Meine Erfahrung mit Gegen-Demonstranten einer Querdenker-Veranstaltung

 

Ich machte eine beunruhigende Erfahrung, als ich auf Gegen-Demonstranten einer Querdenker-Demo zuging. Ich war gut vorbereitet: Eine Grafik zeigte die von den Grippewellen der vergangenen Jahre geforderten Todesopfer, nicht unterscheidbar mit der „Corona-Welle“ im Winter 2020. Wie kann es sein, dass jetzt die Grippe verschwand, dafür Corona auftritt? Eine andere Grafik zeigte, dass die Krankenhäuser 2020 nie überlastet waren – die Belegung der Intensivstationen pendelte immer um die 21.000 belegte Betten. Ist das nicht bei einer „Jahrhunderpandemie“ (Jens Spahn) seltsam? Außerdem hatte ich eine Auswertung der Sterblichkeit 2020 dabei, die bewies: Es starben 2020 nicht mehr Menschen als normalerweise. Ich ging davon aus, dass ich damit die Gegendemonstranten umstimmen könnte, da ihnen die sicherlich Informationen fehlten. Dem war aber nicht so: Meine Erfahrung mit Gegen-Demonstranten einer Querdenker-Veranstaltung weiterlesen

Mit lückenhaften Statistiken in die lückenlose Impf-Apartheid?

Ideologisch-statistische Grundlagen der künftigen Impf-Apartheid

Laut RKI seien seit dem 1. Februar 30.880 Impfdurchbrüche registriert worden – also symptomatische Coronainfektionen mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung, [1].
Das klingt harmlos (weniger als jeder tausendste Impfling), lenkt aber davon ab, dass das RKI zwei viel wichtigere Zahlen nicht hat (und auch gar nicht erheben will – warum auch immer), nämlich:

a) wie viele Geimpfte (mit oder eben auch ohne Symptome) eigentlich das Virus insgesamt bekommen haben und

b) wie viele dieser (nur offiziell?) 30.880 Impf-Durchbrecher einen schweren Krankheitsverlauf hatten

Die Zahl a) wäre ganz einfach zu erheben:
Bei Ungeimpften werden die positiven PCR-Tests stur gezählt – jeder wird zum „Fall“, egal, ob er Symptome hat oder nicht.
Bei Geimpften wird auch gezählt, aber nur bzw. erst wenn sich zum positiven PCR-Test auch noch Symptome gesellen.
Diese zusätzliche Mühe (Symptome abwarten, prüfen und ggf. endgültig aussortieren) könnte man sich auch bei den Geimpften schlicht und einfach sparen, wenn man nur wollte.
Will man aber nicht, sonst wären die Zahlen viel höher – zu hoch, um einen Schutzvorsprung der Geimpften vor den Nicht-Geimpften in Sachen Infektiosität / Seuchenausbreitung behaupten zu können?

Dieser angebliche Schutzvorsprung ist die unentbehrliche Grundlage der anrollenden Impf-Apartheid: Mit der 3G-Regelung werden gesunde Ungeimpfte schikaniert, indem sie alle 24 Stunden erneut einen Nachweis ihrer Gesundheit erbringen müssen. Aber immerhin können sie sich ihre Freiheit (noch) er-testen, wenn auch mit organisatorischen (sowie demnächst finanziellen) Hürden.

Das ist mit der 2G-Regelung vorbei: Im Apartheids-Staat Südafrika gab es nach dem Motto schwarze Haut, schwarze Seele keine Möglichkeit, durch Vorlage von Bildungsabschlüssen, polizeilichen Führungszeugnissen etc. als Schwarzer seine Gleichwertigkeit zu beweisen und sich von der Diskriminierung „freizukaufen“.
Ähnlich 2G: Weder der aktuelle Nachweis der Virenfreiheit genügt, noch der Nachweis, dass man (z.B. nach einer sypmtomatischen Infektion vor sieben Monaten) eine Fülle von immunisierenden Antikörpern aktuell immer noch in sich hat – was ja nicht bei allen Geimpften verlässlich der Fall ist, sodass unter Geimpften, Nicht-Geimpften und Genesenen grundsätzlich jeder jeden anstecken kann.

Zuweisung des Impf- & Gesundheitszustands für Halbjahres-Intervalle – künftiger Standard?

Allem heuchlerischen Lob für die Wissenschaft zum Trotz ist den Plandemikern nämlich völlig egal, dass natürlich Immunisierte einen stärkeren und deutlich längeren Schutz haben als  als Geimpfte – bei beiden endet nach politisch verfügten sechs Monaten automatisch der rein formal zugestandene „Gilt-als-geschützt“-Status – bzw. entgegen der Datenlage genießen die Geimpften – zumindest in Deutschland vorerst noch – sogar einen ungerechtfertigten Verlängerungs-Bonus. Dieser ist politisch-taktisch gewollt (zwecks Erhöhung der Impfquote), wird aber den vereinten Kräften von Plandemikern und Pharmalobby wohl bald zum Opfer fallen, weil sie die Dritt-, Viert- und Fünft-Impfungen im Halbjahres-Takt fest auf ihrem Plan haben und ungeduldig in den Startlöchern stehen.

Gesund oder krank ist man künftig aufgrund politisch gesteuerter Definitionen und eines politisch festgesetzten Fristenplans, bei dem im Hintergrund eben nicht unabhängige Wissenschaftler die Hand führen, sondern Lobbyisten. Das Mainstream-Medien-beschallte Volk wundert sich aber nicht, warum Infizierte zuerst ein halbes Jahr zur Impfung nicht dürfen, dann aber von einem Tag auf den andern ganz dringend sollen, ohne dass ihr tatsächlicher Immunstatus irgendwen interessiert.
Klare Fristen scheinen vom Volk eher als klare Führung aufgefasst zu werden – wenn man nicht gerade selber betroffen ist und Gelegenheit bekommt, über den aus medizinischer Sicht willkürlichen Irrsinn am eigenen Fall nachzudenken.

Gelangen nicht in die Statistik:
Impf-Durchbrecher mit schweren Verläufen

Laut n-tv  kann man den 30.880 Impf-Durchbrechern – s.o., Zahl b) – (oder vielleicht allen Geimpften?) keine Teilmenge der schweren Verläufe zuordnen – wir sind in der Abteilung unerwünschte Zahlen:
„Inwiefern die Geimpften einen schweren Krankheitsverlauf haben, ist durch die Zahlen nicht ersichtlich.“

Da kann Otto Normalreporter wohl nichts machen – außer die auf den lückenhaften Zahlen basierende Behauptung weiterzureichen, die im Krankenhaus landenden (deutschen) Corona-Fälle seien fast ausschließlich Ungeimpfte, [2].
Von der ersten Februarwoche 2021 (KW 5) stieg der Anteil der Geimpften an den hospitalisierten Corona-Fällen von 1,4 Prozent auf wahrscheinlich rund zehn Prozent“ im August (KW 31-34). Im gleichen Zeitraum stieg die Impfquote der Bevölkerung (Zweitgeimpfte) von 2,5 Prozent auf 62 Prozent (Ende Juli), [3].

Offen bleibt hierbei allerdings unter anderem:
Wie viele der als „ungeimpft“ geführten Krankenhaus-Patienten …

  • sind einfach noch nicht vollständig geimpft?
    (aber erkrankten evtl. sogar gerade an der Impfung?)
  • kamen mit aber nicht wegen Corona ins Krankenhaus?
    (Ungeimpfte zählen bekanntlich auch wenn sie symptomfrei sind – Geimpfte dagegen nur mit Symptomen)
  • wären in Wirklichkeit als längst (Corona-)Genesene anzusehen?

Zum letzten der drei Punkte:
Prof. Bertram Häussler, Leiter des IGES Instituts, hatte kürzlich auf das parallele Thema der „großzügigen“ Totenzählung hingewiesen (=soweit man es dem Virus anhängen kann und nicht der Impfung):
„Wir haben ermittelt, dass bei gut 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten, die seit Anfang Juli gemeldet wurden, die zugrundeliegende Infektion schon länger als fünf Wochen zurückliegt und man daher eher davon ausgehen muss, dass Corona nicht die wirkliche Todesursache war.“ sowie:
„Der Anteil der neu gemeldeten Todesfälle, die vor 10 und mehr Wochen infiziert wurden, ist jetzt auf über 60% gestiegen“, [4].

Kleiner Gedanke am Rande: Ohne Symptome gilt man nach zwei Wochen (die man z.B. in Quarantäne verbringt) als bereits wieder Genesener. 26 Wochen (=also ein halbes Jahr) nach Infektion verliert (= kraft Rechtslage, unabhängig  vom Zustand seines Immunsystems) ein Genesener seinen Status wieder.
Wenn „vor 10 und mehr Wochen“ auch „vor 26 und mehr Wochen“ heißen kann (so genau scheint da keine Grenze gezogen zu sein!), dann hätten Corona-Tote aus Gruppe der vormals Genesenen“ quasi ein rein statistisch herbei-getrickstes, gerne auch symptomloses „Long-Covid“ als „Todesursache“!
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die „großzügige Totenzählung“ auch auf die Zählung der (ungeimpften) Hospitalisierten „abfärbt“.

Für solche Feinheiten hat der rechenschwache Bankkaufmann keine Antennen. Spahn twittert unbekümmert:
„Wir erleben eine anwachsende Pandemie der Ungeimpften“, [2].

Warum spiegelt sich dann aber in Israel [5] die Impfquote der Bevölkerung (60 Prozent) in der Impfquote der wegen Corona Hospitalisierten (=ebenfalls 60 Prozent?
Sind uns die Israelis (sowohl mit Impfen als auch mit Impf-Folgen) uns einfach nur zeitlich voraus oder sind umgekehrt wir den Israelis voraus in Sachen ausblendende Statistiken und Lügen mit Zahlen?

Vorsprung der natürlichen Immunität:
a) Klägliche Abwehrversuche gegen eine lästig-peinliche Tatsache

Die israelische Studie, nach der bei der Delta-Variante eine durchgemachte Infektion einen „länger anhaltenden und stärkeren Schutz vor Infektionen, symptomatischen Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten“ biete als die Impfung, kann man ja nicht gerade als Impf-Werbung bezeichnen, [6].
Nach dieser Studie soll das Risiko, an Covid-19 zu erkranken bei Geimpften 27-mal höher als bei Genesenen sein, das Risiko einer Krankenhauseinweisung soll achtmal höher sein“.
Da Genesene mit Biontech-Geimpften verglichen wurden, sind die israelischen Ergebenisse gut auf Deutschland übertragbar  – in beiden Ländern dominiert bisher dieser eine Impfstoff.

T-Online möchte uns aber das Ergebenis einer Oxford-Studie schmackhaft machen, bei der die Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech, Moderna und Astrazeneca gegen die Delta-Variante verglichen wurde. Dabei seien die Wissenschaftler für Moderna (also nicht für die beiden anderen Impfstoffe) zu dem Schluss gekommen:
Die Wirksamkeit von zwei Dosen bleibt mindestens so groß wie der Schutz, der durch eine vorherige natürliche Infektion geboten wird.

Moderna als ein spät und erst wenig eingesetzter Impfstoff, der bisher gerade in Deutschland und Israel kaum gespritzt wurde, kann die ernüchternden Erkenntnisse über Biontech allerdings  nicht so einfach ungeschehen machen. Oder handelt es sich um die gleiche Studie, aus der Karl Lauterbach herausgelesen haben will, das ganze Biontech-Problem bestehe lediglich aus einem „Anwendungsfehler“ der Israelis, nämlich eine mit 3 Wochen zu kurz gewählte Frist zwischen Erst- und Zweitimpfung? [7]

Wenn man in Israel auch diese Ansicht hat, könnte das wenigstens erklären, warum Israel den Umstieg von Biontech auf Moderna für die Dritte Spritze groß angekündigt hatte, man davon aber seit Beginn der „Auffrischungs-Impfungen“ Ende Juli nichts mehr hört oder über Google findet – wird der Deal mit Biontech einfach diskret fortgeführt? (Biontech wird seinen bisher besten Kunden nicht so einfach aufgeben!)
Bei uns hat eine Umstiegs-Debatte von Biontech auf Moderna nach (ehemals?) israelischem Vorbild nie stattgefunden, jedenfalls nicht öffentlich und vor allem auch nicht in der Zeit, als vor Lauterbachs neuen „Erkenntnissen“ noch kein Impf-Fanatiker eine brauchbare (Hinweg-)Erklärung für das israelische Desaster hatte.
Und sollte Biontech künftig doch wieder versagen, kann man es bestimmt auf irgendeinen Delta-Nachfolger schieben.

Vorsprung der natürlichen Immunität:
b) Kannst du sie nicht widerlegen, dann vereinnahme sie einfach

Christian Drosten rechnet fest mit seiner Corona-Infektion – als Geimpfter! Nein, kein Scherz. Und er fürchtet sie auch gar nicht, sondern sehnt sich geradezu nach ihr und rechnet damit, sich sogar mehrfach zu infizieren, [8].
Denn er „geht nicht davon aus, dass es gegen das Coronavirus immer neue Booster-Impfungen geben wird“.
Er zeigt glatt Ansätze von (Auffrischungs-)Impf-Verweigerung („Eigentlich ist es nicht das Ziel für alle Zeiten, immer impfen zu müssen.“) – und evtl. von Pharma-Feindlichkeit?
(Die Infektionsimmunität nach einer durchgemachten Infektion sei „auf Dauer robuster“, weil dann eigene T-Zellen lokal Antikörper produzierten.)

Das sieht ganz nach Häresie und Schisma in der „Kirche der Angst“ (Mathias Bröckers) aus und ruft natürlich sofort Karl Lauterbach auf den Plan: Er „warnt Geimpfte vor absichtlicher Infektion“ (=wie es bei jungen Franzosen schon zum Trend geworden ist, die damit Macrons scharfen Impfzwang-Vorschriften entgehen wollen), [9].

Im Laufe seines Corona-Podcasts fängt sich Drosten allerdings wieder etwas, indem er „kein Modell für die Allgemeinheit“ sein will und auch betont, dass er seine natürliche Immunisierung als Aufbau-Stufe betrachtet, die auf die vorhandene (und ihm immer noch höchst willkommene) Impf-Immunisierung aufsetzt.
Letzteres muss einem nicht unbedingt einleuchten – denn wie war das gleich nochmals bei den Kindern und dem Druck auf sie, „freiwillig zur Impfung zu gehen?

Kinder müssen sich vor der natürlichen Immunisierung viel weniger als die Ältern (eigentlich so gut wie gar nicht) fürchten, dagegen schon deutlich mehr vor Impf-(Über-)Reaktionen, die bei ihnen tendenziell heftiger ausfallen als bei Älteren. Der Gedanke, bei ihnen das Impfen wegzulassen und ganz auf die natürliche Immunisierung zu setzen, drängte sich schon die ganze Zeit auf und erhält jetzt durch Drostens Äußerungen neue Rückendeckung.

Vorerst jedenfalls, denn der Professor mit den wirren Haaren auf der Schädeldecke hatte unter derselben schon immer etwas wirre und wechselhafte Gedanken; seine nächste Wendung kann schon vor dem nächsten Podcast erfolgen, denn als Hof-Virologe abdanken will er bestimmt noch nicht.

In Sachen Majestäts-Beleidigung ist Drosten nämlich weiterhin hochempfindlich: „Drosten warf Streeck Aussagen von ,Querdenkern‘ vor“, meldete BILD vor wenigen Tagen, [10].
Grund: „Weil er ihn aus Regierungs-Projekt drängen wollte“. Denn „Obwohl sich beide Forscher seit Jahren kennen, gilt ihr Verhältnis als zerrüttet“.

[1] https://www.n-tv.de/panorama/23-21-Fast-31-000-Corona-Erkrankungen-trotz-Impfung–article22795369.html
[2] https://de.statista.com/infografik/25708/anteil-wahrscheinlicher-impfdurchbrueche-an-hospitalisierten-covid-19-faellen/
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1196966/umfrage/impfquote-gegen-das-coronavirus-in-deutschland/
[4] http://friedensblick.de/32499/vorlaeufige-impf-bilanz-lohnen-sich-tote-und-nebenwirkungen/#comment-10591
[5] http://friedensblick.de/32511/impfkampagne-in-israel-nur-wirkungslos-oder-infektionsverstaerkend/
[6] https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90771526/corona-geimpfte-oder-genesene-wer-ist-besser-geschuetzt-.html
[7] http://friedensblick.de/32511/impfkampagne-in-israel-nur-wirkungslos-oder-infektionsverstaerkend/#comment-10588
[8] https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-rechnet-fest-mit-Corona-Infektion-article22787879.html
[9] https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-warnt-Geimpfte-vor-absichtlicher-Infektion-article22790313.html
[10] https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html

Impfkampagne in Israel: Nur wirkungslos oder infektionsverstärkend?

Der (Ex-)Impf-Weltmeister hat ein lästiges Wirksamkeits-Problem

Rund 60 Prozent der israelischen Bevölkerung sind vollständig geimpft, rund 40 Prozent nicht, [1]. Da bei den Covid-19-Patienten in israelischen Krankenhäusern das Verhältnis ebenfalls bei 60 : 40 liegt, sieht es so aus, „als schützten die Vakzinen nicht mehr“.

Das sei falsch und lenke vom tatsächlichen Problem ab, will SPIEGEL-Autorin Julia Merlot in einer „Analyse“ [2] ihren Lesern weismachen. Man ahnt es, das tatsächliche Problem ist für sie die immer noch zu geringe Impfquote und die in Israel bereits seit längerem stark gesunkene Bereitschaft, sich impfen zu lassen. Also das übliche Mantra, das den Vertretern des offiziellen Glaubens schnell von den Lippen geht, ohne dass sie nähere Ausführungen dazu noch für nötig halten. Zum angeblich falschen Eindruck des Impfstoff-Versagens liefert Merlot dagegen Argumente, allerdings sehr schwache.

Hieße das Merkmalspaar nämlich nicht „geimpft / ungeimpft“, sondern „blond / nicht-blond“, dann würde sich niemand wundern, wenn die Blonden-Quote der Bevölkerung sich in der Blonden-Quote der Hospitalisierten ziemlich exakt spiegelt. Man würde es im Gegenteil für erwartbar halten, dass die Patienten im Krankenhaus ein guter repräsentativer Durchschnitt der Bevölkerung sind – jedenfalls hinsichtlich eines Merkmals, das weit verbreitet ist, aber auf Krankheit und Krankenhaus-Einweisung keinerlei Einfluss hat.

Ist „geimpft“ das neue „blond“?

Der männlichen Bevölkerungshälfte wird nachgesagt, von ihnen würden „Blondinen bevorzugt“ – das Virus hat natürlich keine Vorliebe für irgendeine Haarfarbe. Es sollte gemäß Narrativ aber sich aber zum Merkmal „ungeimpft“ zumindest so spürbar hingezogen fühlen, dass die israelischen Hospitalisierten wenigstens z.B. eine 50:50-Verteilung (besser noch 40:60) zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften abliefern müssten.

Dafür, dass es gerade das nicht tut, hat Frau Merlot eine Erklärung:
„Je höher die Impfquote, desto größer ist üblicherweise auch der Anteil der Geimpften unter den Krankenhauspatienten – einfach, weil es mehr Geimpfte gibt als Ungeimpfte.“

Das ist zwar richtig, erklärt einem Geimpften aber in keiner Weise, worin sein „Schutzvorsprung“ gegenüber Ungeimpften eigentlich bestehen soll. Aber genau dies will er wissen, schließlich hat man ihn monatelang beschallt, die Erhöhung der Impfquote sei sowohl für die Menschheit als auch für den jeweiligen Neu-Impfling ein Segen.

Basis-PR-Trick: Unangenehme Vergleiche umgehen

Frau Merlot setzt daher ihre Erklärung fort und macht ganz listig
„Ein Beispiel: Wären alle Menschen mit einem Impfstoff geimpft, der das Risiko schwerer Covid-19-Verläufe um 99 Prozent reduziert, gäbe es sehr vereinzelt trotzdem noch Personen, die mit der Erkrankung ins Krankenhaus müssten. Der Anteil der Geimpften unter den Krankenhauspatienten läge dann bei hundert Prozent – trotz der ausgezeichneten Wirksamkeit des Impfstoffs.“

Wären „alle“ geimpft (gäbe es also keine Ungeimpften mehr), dann hätten wir auch keine Vergleichsgruppe mehr – der Vergleich brächte keine lästigen Ergebnisse, weil ein Vergleich gar nicht erst vorgenommen werden könnte.
Hat die Merlot’sche Mathematik nicht mehr zu bieten als die Binse, dass bei (sowieso schmeichelhaften, da fiktiven) 99 Prozent Impf-Schutz immer noch 1 Prozent Impf-Durchbrüche zu erwarten sind?
Ein bisschen Pseudo-Mathematik lenkt natürlich gut ab – und der angebliche „Schutzvorsprung“ samt seinem krassen Widerspruch zur Krankenhaus-Wirklichkeit bleibt weiter unerklärt.

Schutz vor schwerer Erkrankung – ein Impf-Mythos unter Beschuss

In den SPIEGEL-Leserkommentaren zeigt sich erschreckend, wie erfolgreich fakten-resistent das Impf-Mantra-Framing „… aber hilft doch gegen schwere Erkrankungen“ sich bereits in vielen Köpfen eingenistet hat – wenn man mit Krankenhaus-Einweisung nicht als schwer erkrankt gelten soll, wann dann? Noch schwerer geht kaum, von der Minderheit abgesehen, bei denen der Tod schneller eintrifft als der Krankenwagen. Auch bzw. gerade die 60 Prozent Geimpften unter Israels Hospitalisierten sind schwer erkrankt. Punkt.

Es sei denn … man würde unterscheiden, ob die Covid-Patienten „wegen“ oder nur „mit“ Covid ins Krankenhaus kamen.
Doch das führt zurück zu der von Anfang an eisern durchgehaltenen Nicht-Unterscheidung zwischen „an oder nur mit“ erkrankt. Diese Unterscheidung ist nach wie vor nicht erwünscht und der Artikel kann daher auch hier nicht einfach so (quasi „ausnahmsweise“) eine liefern. Ob sie pro oder contra Impf-Wirksamkeit ausfiele, steht in den Sternen.

Daher können sich SPIEGEL und andere Medien [3] bei ihrer merkwürdigen Argumentation bequem hinter Jeffrey Morris verstecken, einem Pfizer-begeisterten Professor für Biostatistik an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania.
Über Twitter und somit wissenschaftlich unverbindlich schwadroniert auch er ganz unbefangen:
„Wichtig sei aber zu wissen, dass der Impfstoff Biontech/Pfizer
zu 99 Prozent gegen eine schwere Covid-Erkrankung schützt.“

Aha: Waren bisher ab Zulassungsstudien für die „Impf-Wirksamkeit“ Werte zwischen 90 und 95 Prozent genannt worden, so pocht man immer seltener auf die per Impfung angeblich gesenkte Gefahr, sich selber bzw. andere anstecken zu können.
(Ein bisschen pochen muss man allerdings weiterhin, sonst entfiele der einzige „Sachgrund“ für die Privilegien-Vergabe an Geimpfte.)
Statt „Schutz vor Ansteckung“ verkauft die aggressive Impf-Werbung jetzt bevorzugt nur noch den „Schutz vor schwerer Erkrankung“.
Und damit das Publikum nicht misstrauisch wird oder diesen eigentlich auch schon recht alten Hut achtlos gähnend ignoriert, munkelt man hier urplötzlich von stolzen 99 Prozent Wirksamkeit?

Ein peinlicher Umstand lässt seinen herbei-fantasierten 99-Prozent-Biontech/Pfizer-Optimismus allerdings schon von vorneherein eher als Verzweiflungstat der Pfizer-Lobby aussehen: Israel wechselt für die dritte Runde (Auffrischungs- bzw. Booster-Impfung) nämlich von Pfizer zu Moderna – sehen so Sieger aus?

Die Morris-Wunschwelt zerschellt an der harten Wirklichkeit

Wenn die israelischen Geimpften nicht analog ihres Bevölkerungs-Anteils (60 Prozent) ins Krankenhaus kämen, sondern zu 99 Prozent weniger, dann läge das Hospitalisierungs-Verhältnis Geimpfte zu Ungeimpften allerdings nicht bei 60:40, sondern bei 0,6 : 40.
Oder – wieder hochgerechnet auf 100 Krankenhausbetten  – stünden 1,5 Prozent Geimpfte zu 98,5 Prozent Ungeimpften.

Die harte Wirklichkeit lautet aber 60 Prozent zu 40 Prozent – da muss der Herr Professor unbedingt nochmals seine Zahlen nachrechnen. Und ebenso könnte er die kleinen Tricks bleiben lassen: Er beziffert Israels Impfquote mit rund 80 statt 60 Prozent, indem er als Berechnungsbasis nicht das ganze Volk nimmt, sondern einfach die Gruppe der Kinder unter 12 streicht, die im traditionell kinderreichen Israel sehr groß ist.

Ungeimpft ist aber ungeimpft, egal ob eine Gruppe nur nicht will oder ob sie aus Verträglichkeitsgründen (noch) nicht soll. Denn es steht nirgendwo, dass bei der Zählung der Hospitalisierten die Kinder ignoriert würden – und zumindest im offiziellen Narrativ ist jeder (auch Kinder) sowohl gefährdet als auch schutzbedürftig,
Das konnte man an der nachträglichen STIKO-Empfehlung zur Kinder-Impfung sehen, die machtbewusste Politiker (mit ungeniertem Brachial-Druck trotz ersichtlich fehlendem Fachwissen) den Wissenschaftlern der STIKO abgepresst haben. Woran Morris (wenn er sich mit den deutschen Nachrichten auseinandersetzen würde) bestimmt keinen Anstoss nehmen würde.

„Impfdurchbrüche so gut wie nie bei Gesunden“

Die SPIEGEL-Teilüberschrift klingt witzig, denn Gesunde sind halt gesund – gemeint sind natürlich die vormals Gesunden, die man von Menschen mit Vorbelastungen abgrenzen will. Das will man wohl nicht gleich in der Überschrift zugeben (etwa so: Impfdurchbrüche nur bei Vorbelasteten). Sonst erinnern sich manche vielleicht doch noch daran, dass wir in Zeiten leben, in denen positiv Getestete als symptomlos Erkrankte verkauft werden und Vorbelastungen (soweit es um den Virus geht) als böses Verharmloser-Wort verschrieen ist. Aber halt nur, soweit es um das Virus und seine Wirkungen geht; beim Impfstoff und seinen (ausbleibenden) Wirkungen sind Vorbelastungen dann wieder als Erklärung erlaubt und begehrt.

Für eine vermutlich nicht repräsentative Stichprobe aus 17 israelischen Krankenhäusern, die trotz vollständiger Impfung an Covid-19 erkrankt waren, erfahren wir:
„Nur sechs der 152 Menschen waren zuvor gesund, der Rest hatte Vorerkrankungen, etwa ein geschwächtes Immunsystem. (…) Das mittlere Alter der Betroffenen lag bei 71 Jahren.“

Was soll an so einer Nachricht Werbung sein fürs Impfen?
Die Alten und Vorbelasteten, die einen (wirksamen) Impfschutz am nötigsten hätten, können sich also am wenigsten auf ihn verlassen.
Und die jungen Gesunden merken vom Versagen des Impfstoffs nichts, weil sie ihn sowieso nicht nötig haben.

Die natürliche Immunisierung schützt 13-mal besser als die Impfung und Genesene stecken sich deutlich seltener ein zweites Mal mit dem Coronavirus an als vollständig Geimpfte, so eine neue Studie, ebenfalls aus Israel, [4].

Fragwürdige Impf-Bilanz: Es geht um bedeutend mehr als nur um Nutzlosigkeit oder (persönliche) Nebenwirkungen

„Künftig würden mehr Varianten auftauchen. Das sei biologisch sehr plausibel. Je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auftreten – diese Feststellung machte kein Impf-Gegner, sondern kein Geringerer als RKI-Präsident Lothar Wieler im Januar 2021, [5].
Zwar konnte man damals mit dieser Bemerkung noch nicht viel anfangen, aber die Weichen in Israel und Deutschland wurden im Januar verschieden gestellt: Beide kämpften mit der winterlichen Corona-Welle und impften in diese Welle hinein; Israel begann aber etwas früher und impfte vor allem bedeutend schneller.

Inzwischen stagniert die Impfquote in beiden Ländern bei 60 Prozent. Merkwürdigerweise stellt sich die bei Atemwegs-Erkrankungen erwartbare sommerliche Viren-Flaute aber nur in Deutschland ein, obwohl unser Sommer eigentlich naß-kalt und damit eher virenfreundlich war.
Israel hat dagegen jetzt gegen Ende des dortigen heißen Sommers nicht nur höhere Corona-Fallzahlen als wir – sondern höhere als die eigenen israelischen im winterlichen Januar!

Delta scheidet als Ausrede aus, denn im Juni/Juli hat diese Variante sich auch bei uns unauffällig breit gemacht und mit einem Anteil von jetzt 98 Prozent alle anderen Varianten verdrängt.
Die (in Israel früher als bei uns) ggf. nachlassende Wirkung des Impfstoffs mag als Tatsache zutreffen, ist aber im übrigen nur ein Vorwand der Impf-Lobbyisten, die uns die dritte bzw. Booster-Impfung verkaufen wollen – zur Erklärung der aktuellen sommerlichen Fallzahlen-Spitzenwerte in Israel taugt sie nicht. (Über „zu früh gelockert“ und „nach Impfung leichtsinnig geworden“, brauchen wir auch nicht lange nachdenken – Stichwort Schweden.)

Der (nicht mehr prozentuale, aber zeitliche) Vorsprung von Israels Impfkampagne könnte aber in einem ganz anderen Zusammenhang dennoch eine Rolle spielen: Frei nach Wieler drängt sich nämlich der Gedanke auf, dass wir uns umso stärker in die Misere hineinimpfen, je mehr wir impfen und dass Israels Fiasko uns zeitverzögert auch treffen wird. Vielleicht sogar stärker, denn bei uns fiele es in Herbst und Winter. Aber – dies wird man im Mainstream wohl nicht so schnell und deutlich zu hören bekommen – es wäre ein Impf-Fiasko, kein Virus-Fiasko.

Nicht umsomst warnen französische Forscher in einem offenen Brief vor den Gefahren durch ADE bei Corona-Massenimpfungen: „Insbesondere durch die Delta-Variante bestehe die Möglichkeit, dass eine nach der Impfung eintretende Infektion zu einem schweren Verlauf führt.“ Bei ADE geht es um infektionsverstärkende Antikörper, die zunächst „richtig ticken“, beim Auftreten einer etwas anderen Variante aber plötzlich die Fremdköprer nicht mehr bekämpfen, sondern ihnen im Gegenteil sogar den Eintritt in die menschlichen Zellen erleichtern, [6].

Dieses Phänomen kannte man schon vor den Corona-Impfungen, z.B. beim Dengue-Fieber, wurde bisher aber als eher theoretisch abgetan. Die Forscher verweisen aber darauf, dass die Corona-Impfstoffe für den ursprünglichen „Wuhan“-Virus entwickelt wurden. Bei der Delta-Variante würden jedoch neutralisierende Antikörper eine verringerte Affinität zum Spike-Protein aufweisen, während verstärkende Antikörper eine auffallend erhöhte Affinität aufweisen.

Vielleicht werden künftige Geschichtsschreiber auf Israel verweisen, wo sich am frühesten und deutlichsten zeigte, dass ADE bei Corona-Impfungen keine nur theoretische Gefahr war, sondern der („übersehene“?) Startpunkt eines weltweiten Impf-Debakels?

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-impfquote-101.html
[2] https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/israel-die-irrefuehrende-statistik-der-geimpften-krankenhauspatienten-a-f5ef9929-b187-4fd5-952d-f3df354f696a
[3] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronapandemie-warum-in-israel-zwangslaeufig-mehr-geimpfte-ins-krankenhaus-kommen.4c956db8-1e21-4c26-be63-d462f5f9dd53.html
[4] https://www.businessinsider.de/wissenschaft/natuerliche-immunitaet-schuetzt-vor-dem-coronavirus-besser-als-impfung/
[5] https://www.welt.de/politik/deutschland/article225259255/Corona-Immer-mehr-Faelle-und-Ausbrueche-RKI-in-Sorge-wegen-Mutation.html
[6] https://de.rt.com/international/123040-forscher-warnen-in-offenen-brief/

Vorläufige Impf-Bilanz: „Lohnen“ sich Tote und Nebenwirkungen?

Impftote – von Dunkelziffern und Verdunklern

Herzmuskelentzündungen bei männlichen Impflingen und Thrombosen bei weiblichen – davon hat jeder längst schon gehört. Und vielleicht ein ungutes Gefühl dabei gehabt, denn die Impf-Opfer sind (im Gegensatz zum Schnitt der Virus-Opfer) nicht hochbetagt und vorbelastet, sondern junge Männer, teils Jugendliche und kerngesunde 40-jährige Krankenschwestern.

Der Chefpathologe der Universität Heidelberg Peter Schirmacher „fordert, dass viel mehr Personen, die nach einer Corona-Impfung verstarben, obduziert werden müssten, um die Wirkung der Impfung zu verstehen. Er geht zudem von einer hohen Dunkelziffer von Impftoten aus“, [1] [2].
Den offiziell 1.028 Impftoten in Deutschland bis Ende Juni stehen 106.835 registrierte Verdachtsfälle auf Impf-Nebenwirkungen gegenüber; 10.578 Geimpfte zeigten so schwere Reaktionen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, [3] [4].
Zum Vergleich: 90.720 Menschen starben in Deutschland bis Ende Juni „an“ oder vielleicht auch nur „mit“ Corona-Viren.
Nur 52.600 Corona-Tote sind es, rechnet man ab dem Start der deutschen Impfungen in der letzten Dezember-Woche 2020.

Also gilt bereits für einen Zeitraum, in dem jeder zwar Corona kriegen konnte, aber längst noch nicht jeder eine Impfung:
Auf 5 Corona-Tote kommt 1 Impfling, der ins Krankenhaus musste bzw. 10 Impflinge mit amtlich gemeldeten Nebenwirkungen.
Und je 50 vorbelasteten Greisen, die durch die Impf-Spritze (vielleicht) ein Jahr gewinnen könnten (zusammen 50 Jahre, zum großen Teil in Kranken- und Pflegebetten), steht ein 40-jähriger Impf-Toter gegenüber, der 40 (überwiegend gesunde) Lebensjahre auf einen Schlag verliert – eine äußerst schlechte Nutzen-Kosten-Bilanz.
Zumal der Verzicht des 40-jährigen auf die für ihn unattraktive Impfung bei den 50 Greisen den (angenommenen) Impf-Erfolg keineswegs verhindert oder auch nur gefährdet – was von einschlägigen Nebelkerzen-Werfern aber immer wieder direkt oder indirekt behauptet wird.

Opfer aus falsch verstandener / gepredigter Solidarität

Das vermeintliche Gebot der Solidariät wird so penetrant und letzlich erfolgreich in die Köpfe gehämmert, dass sogar der „in Glaubensfragen unfehlbare“ Papst es für bare Münze nimmt und von einem „Akt der Nächstenliebe“ spricht.
Kleiner Logik-Verständnis-Test (nicht ganz neu, hilft aber oft nur bei wiederholter Anwendung):
Was bringt eigentlich eine Impfung, wenn die Geimpften vor den Ungeimpften Angst haben müssen? (… während die Ungeimpften sich anscheinend nicht vor den Geimpften fürchten?)

Es ist nicht der Ungeimpfte, der den Impf-Erfolg bei Greisen und Nicht-Greisen gefährdet: Es ist der Impfstoff selber (sprich: sein „Versagen“), wie soeben die Hardrock-Band Kiss zu spüren bekam.
Wegen grippeähnlicher Beschwerden und eines positiven Corona-Tests bei Frontmann Paul Stanley musste die Band ein Konzert in den USA kurzfristig absagen – obwohl alle Bandmitglieder und die Crew vollständig geimpft gewesen seien und die Hygieneregeln befolgt hätten, [5],

Infektionsverstärkung: Der mRNA-Bock tarnt sich als Gärtner

Ein bloßes „Versagen“ wäre allerdings so, als bekäme man ein Placebo anstelle eines Impfstoffs. Doch so einfach ist es leider nicht: In einem aktuellen offenen Brief „warnten französische Wissenschaftler vor Gefahren der Corona-Massenimpfungen durch mögliche Bildung infektionsverstärkender Antikörper [ADE]“, [6].

Infektionsverstärkung statt Infektionsschutz: Hinter dem unscheinbaren Kürzel ADE steckt nicht nur das Ausbleiben der versprochenen Wirkung, sondern ihr Gegenteil – eine unter Umständen gefährliche Autoimmun-Erkrankung.
Von dem laut Werbung angeblich so sicheren mRNA-Verfahren schwärmt die Industrie, weil es zeit- und kostensparend einen Teil der Impfstoff-Produktion auslagert in den menschlichen Körper, der damit aber in eine künstliche Autoimmun-Lage reingezwungen wird:
Er muss die feindlichen Stoffe erst selber produzieren, die er (sofort? oder erst anschließend?) bekämpfen soll.

Wie komplex und unkontrollbierbar solche Gemengelagen sind, weiß man aus einem ganz anderen Fachgebiet:
Die Behörden mussten den NSU, den sie bekämpfen sollten, auch erst mühsam selber züchten – woran sie sich so sehr gewöhnten, dass sie nach dem offiziellen Abräumen des NSU 1.0 (ohne Befehl von oben?) sogleich einen NSU 2.0 schufen.
Wobei die Öffentlichkeit zum NSU 1.0 vielleicht nie erfahren wird, was echt und was inszeniert war und ob die wahren Verbrecher wirklich vor Gericht standen oder mit neuer Identität in Zeugenschutzprogrammen ihre Veteranen-Rente genießen.

Gegenrechnungen könnten zum Bumerang werden

Meine spekulative Laien-Rechnung kann man natürlich hinterfragen – nur zu, es gibt viel zu wenige Experten, die auf diesem heiklen Gebiet „spekulieren“ oder sich gar gegen das offizielle Narrativ stellen wollen. Sonst bleibt uns nur die Alternative: durchimpfen und erst dann die Toten durchzählen für die Geschichtsbücher unserer Enkel.
52.600 amtliche Corona-Tote würden bei ehrlicher Kontroll-Rechnung aber z.B. zu nur 10.000 „an“ (und nicht nur „mit“) Gestorbenen schrumpfen und die Dunkelziffer der Impftoten um den Faktor 2,5 auf 2.500 zu erhöhen, ist ebenfalls eher vorsichtig geschätzt. Damit verschlechtert sich das Verhältnis schon mal auf

  • nur 4 Virus-Tote gegenüber immerhin 1 Impf-Toten
  • nur 1 Virus-Toter gegenüber 1 hospitalisierten Impfling.

(Und auch hier gilt: noch längst nicht jeder hatte die „Chance“, geimpft und ggf. Impf-Toter zu werden).

Das (Greisen-)Alter der durchschnittlichen Corona-Toten ist seit Pandemie-Beginn bekannt – warum aber halte ich den „Durchschnitts-Impftoten“ für 40-jährig (und für relativ gesund)?

Einerseits aus medizinischen Gründen – weil die Impf(über)reaktion bei jüngeren heftiger ist als bei älteren, weswegen traditionell die Grippeimpfung ab 60 Jahren empfohlen wird (jeder kennt vielleicht Mitt-Dreißiger, die sich den herbstlichen „Schutz“ gönnen wollten und dann das Gegenteil bekamen: einen ganzen Winter lang eine Erkältung nach der anderen hatten – ein Phänomen, das bei Senioren eher nicht vorkommt).

Andererseits aus „organisatorischen“ Gründen: Bei den bald nach ihrer Impfung gestorbenen Senioren wurde schnell und gerne auf Alter und Vorbelastung verwiesen (=anders als bei den Virus-Toten) und ein Zusammenhang zwischen Impfung und Tod bestritten ohne lange zu prüfen. Ärzte, Behörden und Politiker ziehen da meist an einem Strang – keine Störung der Ruhe an der Glaubens- und Impffront durch lästige Nachrichten.
Zudem sollte niemand glauben, ein impfender Hausarzt würde bei der Klärung eines eingetretenen Schadensfalls „ergebnisoffen“ und gleichberechtigt die für ihn ggf. haftungsbegründende Alternative in Erwägung ziehen. (Die großzügige Haftungsbefreiung genießen nämlich nur die Pharma-Konzerne, nicht die impfenden Ärzte!)
Um als Impftoter auch wirklich in die amtliche Statistik zu gelangen (oder auch nur in deren „Vorhof“, die Dunkelziffer), darf man daher (anders als bei der Statistik der Virus-Toten) tendenziell nicht „alt und vorbelastet“ sein.

Mangelhafte Überwachung der Impf-Nebenwirkungen

Während der unter Desinformations-Dauerverdacht stehende Karl Lauterbach von „nebenwirkungsfreier Impfung“ faselt [7],  die von einer (ihm lästigen) „Minderheit der Gesellschaft“ abgelehnt werde, „obwohl sie gratis ist und das Leben vieler anderer retten kann“, kritisierte im Juni das ZDF das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), wo Nebenwirkungs-Meldungen Geimpfter einfach liegen bleiben – man sei überlastet. Dabei war das PEI ein halbes Jahr zuvor mit reichlich High-Tech-Euphorie gestartet:
„Millionen Menschen, die sich derzeit gegen Corona impfen lassen wollen, fragen sich, ob sie mit Nebenwirkungen rechnen müssen und wie heftig die wohl ausfallen. Eine Einschätzung könnte das Paul-Ehrlich-Insitut (PEI) geben, das genau diese Daten von bisherigen Impfungen seit Jahresbeginn mit Hilfe einer App sammelt“, [8].

Angeblich alles geklärt – dennoch immer neue Nebenwirkungen?

Obwohl die Pharmakonzerne in ihren Studien die sonst üblichen zehn Jahre Suche nach Nebenwirkungen in wenigen Monaten herbei-„teleskopiert“ haben wollen, tauchen weiter welche auf und so untersucht die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) neue mögliche Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, [9]:

„Beobachtet wurden laut Bericht Entzündungen der Nieren­körperchen (Glomerulonephritis) und das nephrotische Syndrom, bei dem die Filterleistung der Nieren gestört ist und zu viel Protein mit dem Urin ausgeschieden wird. Als mögliche Symptome werden blutiger oder schaumiger Urin genannt sowie Ödeme an Augenlidern, Füßen oder Bauch.
Als weitere mögliche Nebenwirkung wurde eine Form der allergischen Reaktion genannt, die zur Schädigung von Haut und Schleimhäuten führt und auch die inneren Schleimhäute der Körperhöhlen betreffen kann. Der Name für das Symptom lautet Erythema multiforme.“

Diesem zwei Wochen alten Bericht gingen im Juni [10] und Juli [11] Meldungen voraus von Frauen sowohl im fortpflanzungsfähigen Alter als auch solchen, die bereits in den Wechseljahren sind:
„Weltweit berichten Frauen von schweren vaginalen Blutungen und Zyklus­störungen nach der Corona-Impfung. Doch als Nebenwirkungen sind diese bisher nicht anerkannt. Es gibt auch noch keine wissenschaftliche Untersuchung dazu, wie häufig Blutungen nach der Corona-Impfung auftreten.“

Nebenwirkungen – zu lästig / zu banal für JHU, RKI, PEI?

Während bei Ansteckungsketten der Abzähl-Trieb der behördlichen Überwacher eigenständig tätig wird, müssen sich bei dem eher schambesetzten Thema Impfschaden irreguläre Regelblutung die Betroffenen oft anhören, das könne ja verschiedenste Ursachen haben. Daher werden sie entweder selbst tätig – oder niemand:

„Größere Aufmerksamkeit bekam das Thema erstmals durch eine Aktion der amerikanischen Anthropologieprofessorin Kathryn Clancy. Bei Clancy selbst und in ihrem Bekanntenkreis waren nach der Corona-Impfung unregelmäßige Blutungen aufgetreten. Daraufhin hatte sie andere Frauen per Twitter gebeten, ebenfalls ihre Erfahrungen zu teilen. (…)
Eine betroffene Frau berichtet dort, dass sie mit Medikamenten behandelt werden musste, weil ihre Menstruationsblutung nach der Impfung fünf Wochen lang anhielt und anders nicht mehr zu stoppen war.“

Nebenwirkungen – gut genug für mittelmäßige Faktenchecker?

Damit die „Selbsthilfe“ der Laien keine allzu große Eigendynamik entfaltet, fühlte sich dann doch der Faktenchecker des Bayrischen Rundfunks bemüßigt, mäßigend einzuschreiten [12]. Der Artikel ist lang, enthält aber neben wenigen Fakten viele Mutmaßungen wie
„Die Datenlage ist dünn“
„Korrelation, aber keine Kausalität zwischen Impfung und Zyklus?“
„Impf-Stress könnte Veränderung bewirken“
– die entlarvend gut zusammengefaßt werden in der vorletzten Teil-Überschrift: „Trotz unklarer Datenlage: Impfung sicher für Frauen“
(dieser Fakten-Check war dann wohl mehr ein Meinungs-Check).

[1] https://de.rt.com/inland/121717-heidelberger-pathologe-fordert-mehr-obduktionen/
[2] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/schirmacher-100.html
[3] https://de.rt.com/meinung/120967-paul-ehrlich-institut-veroeffentlicht-halbjahres-bilanz-mit-10000-impfreaktionen/
[4] https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-06-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
[5] https://www.mopo.de/news/promi-show/positiver-corona-test-kult-rockband-sagt-konzert-ab/
[6] https://de.rt.com/international/123040-forscher-warnen-in-offenen-brief/
[7] https://de.rt.com/inland/122421-lauterbach-sieht-bei-impfkampagne-minderheit-die-nebenwirkungsfreie-impfung-nicht-will/
[8] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkungen-pei-daten-100.html
[9] https://www.rnd.de/gesundheit/corona-impfung-ema-untersucht-neue-nebenwirkungen-von-mrna-impfstoffen-JKEWGNMZJRBIZMB7X2GBH3QK2E.html
[10] https://www.rnd.de/gesundheit/vaginale-blutungen-nach-corona-impfung-loesen-mrna-impfstoffe-zyklusstoerungen-aus-VM7W2HDUHFBELKO2LHQK7OOC5Q.html
[11] https://www.rnd.de/gesundheit/vaginale-blutungen-nach-corona-impfung-mehr-aufklaerung-gefordert-FFKNRUN3JNAGPPHNCKFYRJNMP4.html
[12] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kann-die-corona-impfung-den-zyklus-beeinflussen-faktenfuchs,ScaBHZr

So steigt der Pharma-Profit: Immunitäts-Leugnung per staatlicher Rechtsverordnung

Wo stehen wir mit natürlicher und geimpfter Immunität?

Es wäre eigentlich (nicht erst seit heute) die Aufgabe der Regierung, die dies aber ganz offensichtlich gar nicht so genau wissen will:
Die angesehene Internistin Dr. med. Elke Austenat startet eine Initiative, um den Corona-Immunitätsstatus der Bevölkerung zu erheben, [1]. Zunächst war sie im März 2020 wie viele verängstigt gewesen – sie hatte allerdings (anders als Normalbürger) durch ihre Kontakte zu anderen Experten an die nicht unwahrscheinliche Möglichkeit gedacht, ein Biowaffen-Einsatz könne im Gange sein.

Ab Juni 2020 missfiel ihr jedoch das Auseinandertriften von Panikmache und realen Daten und auch (Bill & Angie lassen grüßen) die sture Fixierung auf Immunität durch Impfung.
Die erschien ihr unlogisch: „Wenn die Gefahr droht, dass wir alle aufgrund eines Virus sterben, warum sucht man nicht gleichzeitig nach Behandlungen, also Alternativen zur Impfung? Es gibt viele denkbare Behandlungsmethoden – die wurden aber nie im großen Stil erforscht.“

Wie fördert wer die natürliche Immunität?

„Es gibt vieles, um die Immunität in der breiten Bevölkerung zu steigern: Sport, gesunde Ernährung, Stressminimierung und natürlich auch weiterführende Maßnahmen wie z.B. i.v. Ozon/UV-Therapie, CDL, Ivermectin, Vitamin D, Vitamin C. Wenn ich immun bin, kann ich nicht angesteckt werden oder andere anstecken. Das Zauberwort ist Immunität, die man erreichen muss.“

Sie vermutet, dass die Immunität viel höher ist, als man denkt. Denn  „stille Feiung“ (unbemerkte Durchseuchung) nach einem symptomlosen Verlauf einer Infektion sorge dafür, dass sich der notwendige Immunschutz in großen Teilen Gesellschaft ebenso unbemerkt entwickelt – wenn man dies nicht gezielt überwacht.
„Wenn die Menschen mehrheitlich immun sind – ob durch stille Feiung, einen milden Krankheitsverlauf oder durch Impfung – besteht keinerlei Grund für Angst und Panik. Das kann die Sicherheit der Menschen wieder herstellen – und auch das wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.“

Jetzt schon Mainstream-Thema:
Merkel-Regime leugnet natürliche Immunität

Millionen von Menschen haben seit Anfang 2020 bemerkt oder unbemerkt eine Corona-Infektion durchgemacht. Wissenschaftlichen Studien zufolge sind sie dadurch gut gegen Sars-CoV-2 geschützt – sogar besser als zweifach Geimpfte. Doch gegen jede Logik will Merkels Regierung auch Genesene dazu bringen, sich impfen zu lassen. Anerkannte Nachweise für Immunität nach einer Infektion wurden dafür eigens zu Beginn der Impfkampagne per Verordnung für ungültig erklärt.“

Nach dieser Einleitung schildert die Berliner Zeitung [2] den Fall eins 66-jährigen Unternehmensberaters, der seinen Glauben an die Mächtigen und deren Lautsprecher vor kurzem gründlich verlor.
Kurz vor der anstehenden Impfung machte er über den Hausarzt zwei verschiedene zertifizierte Antikörper-Tests und beide zeigten:
Er „hat große Mengen spezifischer Abwehrstoffe gegen das Virus im Blut. Medizinisch ist damit der Beweis erbracht: Sein Körper hat eine Immunität gegenüber SARS-CoV-2 erworben. Er ist bereits gegen COVID-19 geschützt.

Zu seinem Erstaunen stellt Martin S. allerdings fest, dass er für die Politik kein „Genesener“ ist. Üblicherweise reicht dafür ein Nachweis spezifischer Antikörper aus. Und längst gibt es Tests, mit denen sich auch laut Robert Koch-Institut (RKI) eine durchgestandene SARS-CoV-2-Infektion zuverlässig nachweisen lässt.

Doch eine erst kürzlich eingeführte Rechtsverordnung bestimmt, dass bei COVID-19 nicht zählt, was für andere Infektionen wie Masern, Röteln oder Mumps gilt:
Anerkannt wird nur ein Nachweis durch einen PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion. „Wer diesen Zeitpunkt wie Martin S. verpasst, hat Pech gehabt. Egal, was der Grund dafür war. Egal, ob immun oder nicht.
Und unabhängig davon, dass Genesene wahrscheinlich ein deutlich geringeres Infektionsrisiko für andere Menschen als vollständig Geimpfte sind.“

Vernichtendes Fazit aus dem Bericht der Berliner Zeitung zum Wissenschaftsverstännis von Merkel und ihrem rechenschwachen Bankkaufmann: die beiden folgen anderen Interessen

„Anders als bei sonstigen Infektionen ist bei COVID-19 für Genesene per Verordnung auch ein Verfallsdatum eingebaut. Nach sechs Monaten verliert der PCR-Befund seine Gültigkeit. Rechte und Freiheiten bekommt nur zurück, wer sich dann impfen lässt. Wissenschaftlich Sinn macht das nicht. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine durchgestandene SARS-CoV-2-Infektion eine langfristige, womöglich lebenslange Immunität verleiht. Mit ihren in der Verordnung festgelegten Vorgaben für einen „Genesenenausweis“ setzt sich die Regierung Merkel auch über eine Stellungnahme des Deutschen Ethikrats vom 20. September 2020 hinweg, nach der Antikörpertests einem PCR-Test als Immunitätsbescheinigung klar überlegen sind.“

Betroffen von diesem Schwindel per Rechtsverordnung ist nicht nur eine Randgruppe – 3,7 Millionen Personen in Deutschland laufen offiziell als Genesene. Das bedeutet bei einer angenommenen Dunkelziffer von 90 Prozent, dass 37 Millionen (fast die Hälfte der Bevölkerung) per Anordnung von Mufti Merkel wahrheitswidrig zu impf-bedürftigen Pharma-Neukunden deklariert werden.
Bill kann sehr stolz auf seine Angie sein, mission accomplished!

[1] https://www.nachdenkseiten.de/?p=75467
[2] https://www.berliner-zeitung.de/news/berlin-impfen-und-corona-die-crux-mit-den-genesenen-li.178454

P(l)andemie im Vollzugsrückstand: Bremsen die Ungeimpften den Start zur „dritten“ Impfung?

 

 

Schizophrene Knechte – eure Herren sprechen Klartext!

„Es gibt keine Impfpflicht“ – dieses floskelhafte Versprechen aller zweitrangigen Politiker, die dennoch zugleich sich ganz offen (und somit schizophren) als Impf-Nötiger betätigen, ging zwei Hauptakteuren noch nie über die Lippen: Bill und Angie. P(l)andemie im Vollzugsrückstand: Bremsen die Ungeimpften den Start zur „dritten“ Impfung? weiterlesen

Impf-Durchbruch – mehrdeutiger Wohlklang glättet eine Buckelpiste von Debakeln

 

 

a) Impf-Forschungs-Durchbruch

10 Jahre und mehr braucht es, bis ein neuer Impfstoff einsatzreif ist – und eher selten ist sicher, ob man das große Ziel überhaupt erreichen wird (Malaria und AIDS lassen grüßen). Ein zäh erkämpfter oder überraschender Erfolg wird dann zu Recht als „Durchbruch“ gefeiert. Impf-Durchbruch – mehrdeutiger Wohlklang glättet eine Buckelpiste von Debakeln weiterlesen