Neue Erkenntnisse im Fall der erschossenen Polizistin Kiesewetter

Am 25. April 2007 schossen Unbekannte zwei jungen Bereitschaftspolizisten in die Köpfe, am hellichten Tag, mitten in Heilbronn, auf dem belebten Festplatz namens Theresienwiese (TH). Der Tatort war ein Kombi-Streifenwagen der Marke BMW, der neben einem Trafohaus geparkt war. Martin Arnold überlebte, dank einer Kopfbewegung traf das Projektil nicht sein Stammhirn, Michele Kiesewetter (MK) war sofort tot. Danach beraubten die Polizistenmörder die Opfer und lagerten sie am Tatort um. Dabei verschmierten sie sich mit Blut. Bei den Tätern handelte es sich nicht um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, dies ergab mein Studium der Ermittlungsakten.

Niemand sah die Täter während der Tatbegehung, was aufgrund des Besucherverkehrs am Tatort ungewöhnlich ist.

Als der heilbronner Revierleiter Andreas Mayer zum Tatort kam, herrschte eine ungewöhnliche Atmosphäre: Er traf dort lediglich auf die Streife, die als erstes um 14:22 am Trafohaus ankam. Nicht nur diese Streifenbesatzung, bestehend aus Joachim Thomas und Kerstin Kind, hätte niemanden am Tatort gesehen. Es gab keine Tatzeugen – „das kann doch überhaupt nicht sein. Aber an dem Tag war es einfach so.“1 Der Vorsitzende des baden-württemberger (bw) Untersuchungsausschusses (UA) Wolfgang Drexler wies auch auf die fehlenden Zeugen hin: „(…) weder auf dem Fahrradweg noch auf der Brücke, noch hat jemand runtergeschaut von der Eisenbahn runter in diesem Stellwerk, nichts gab es.“2 Er wusste auch keine Antwort.3

Die Stimmung am Tatort schilderte der heilbronner Journalist Helmut Buchholz, als er neben dem Streifenwagen mit der Leiche Kiesewetters stand: „Es ist ein öffentlicher Platz. Hier parken Autos von den Berufsschülern. Hier führt ein Fahrradweg vorbei. Der Zug fährt vorbei. Dahinten ist das Stellwerk von der Bahn. Dahinten wurde das Maifest aufgebaut. Man hörte noch dieses Klopfen von Hämmern und anderen Werkzeug. Also es war hier Publikum en mass da. Und das Ganze kam schon fast vor wie eine Bühne. Also wie so ein Servierteller.“4

Sperrten Kollegen während der Tat den Zugang zum Tatort ab?

Der Kriminologie-Professor Thomas Feltes kam nach Akteneinsicht zur Einschätzung: „Dass in Heilbronn eine Operation durchgeführt wurde, ist für mich relativ klar.”5 Er hält die Hypothese für nicht ausgeschlossen, dass die Bereitschaftspolizisten eine geheime Operation absicherten, ohne es zu wissen. “Doch dazu braucht es noch mehr Informationen.” Der Journalist Rainer Nübel fragte sich, ob die überfallene Streife zum Trafohaus hinbestellt wurde: Wenn sich Agenten mit ihren Informanten treffen, würden „Polizeistreifen eingesetzt“ werden, „ohne dass die Beamten das wissen“. Der Sinn ist „eine gewisse Ruhe zu haben. Das heißt: Wenn ich ein Terrain habe und ich möchte das, von der Öffentlichkeit abgeschirmt habe, dann drapiert man da eine Streife hin.“6

Sperrten also Kollegen, ohne es zu wollen, den Tatort für den Polizistenmord ab?

Laut Yvonne M. (BFE 522) handelte es sich um eine geplante Tat. Der Tatort wurde professionell vor Augenzeugen abgeschirmt. Gleichzeitig schloss sie Kollegen als Täter ausdrücklich aus.

„Wenn man am Tatort steht, dann merkt man, dass die Täter nicht unbedingt auffallen müssen. Es fahren ständig Züge und es ist dann so laut, dass man einen Schuss vermutlich nicht hören wird. Wenn dann noch einige Mittäter an bestimmten Knotenpunkten als Streckenposten aufgestellt werden und die Passanten mit „unauffälligen Fragen”, z. B. Frage nach dem Weg, einer Straße oder so ähnlich, aufhalten, dann muss das keiner bemerkt haben. Manchmal sind es auch ganz belanglose Dinge, die so unauffällig sind, dass man sie z.B. als Zeuge gar nicht erwähnt. (…) Ich denke daher auch, dass es eine geplante Tat war.“7

Die Wege am Neckarkanal waren tatsächlich zur Tatzeit menschenleer: Die Zeugin Hermina Z. kam gegen 14:15 zum Tatort. Es fiel ihr auf, dass die Rad- bzw. Fußwege und die Brücke „auffällig leer“ gewesen waren. „Ansonsten befinden sich dort normalerweise eine Menge Fußgänger und Fahrradfahrer.“8

Wird zweiter BMW-Streifenwagen vertuscht?

Im Mai 2007 schloss die Soko-alt aus, dass sich in der Zeit vor der Tat ein zweiter BMW-Streifenwagen in Heilbron aufhielt.9

Am 28. November 2017 befragte der bw UA den damaligen Soko-Chef Frank Huber. Er sollte den Abgeordneten die Ermittlungen schildern bezüglich der Streifenwagen, die an unterschiedlichen Stellen und Zeiten in und an der TW gesehen wurden. Für Huber handelte es sich offenbar stets um die Streife der überfallenen Polizisten oder um falsche Wahrnehmungen der Zeugen. Huber: Sie kamen „zwischen 13:50, 13:55 Uhr“ an der TW an. „Ob sie dann einen Schlenker nach rechts oder nach links gemacht haben oder kurz verharrt sind, wissen wir nicht.“10 Angesprochen auf Medienberichte über zusätzliche Streifenwagen, dementierte er: „Haben wir keine Erkenntnisse diesbezüglich. Das ist alles Spekulation aus meiner damaligen Sicht.“ Auch die Ermittlerin Sabine Rieger stritt ebenfalls die Präsenz von anderen Streifenwagen ab: Zwar hätte die Soko „da auch ermittelt mal, aber da kam man zu einem ––Also Funkauswertung z.B. (…) Fahrzeug, das irgendwo weiter weg stand, von Kollegen von Heilbronn. Aber direkt auf der Theresienwiese, da weiß ich nichts, dass sich das bestätigt hat.“ Zwar hätte man „rumgefragt“, aber „da ist man nicht weitergekommen.“11

Doppelsichtungen von zwei BMW-Streifenwagen

Die Existenz eines zweiten BMW-Streifenwagens wird besonders an den Sichtungen ab 12:30 ersichtlich. Es konnte sich nicht um Kiesewetters BMW gehandelt haben, da sie mittags von 12:30 bis 13:30 eine Schulung auf dem Polizeirevier besuchte. Es ist anzunehmen, dass ihr BMW-Streifenwagen währenddessen dort geparkt stand.

  • 11:30-12:00 Uhr, Elke J.: Ihr fiel ein „Kombi-Streifenwagen“ neben dem Trafohaus auf, der wegfuhr: „Gleich darauf ist das Polizeifahrzeug in Richtung Theresienstraße weggefahren. Im Fahrzeug waren ein Mann und eine Frau, glaubt, dass Frau gefahren ist.“12 Es gibt unterschiedliche Zeitangaben, wann die Zeugin die Beobachtung machte. Im Polizeiordner 1 steht zwischen 11:30 und 12:00. Im Polizeiordner 34 dagegen 12:30.
  • 12:35 Uhr, Mustafa K.: Sah einen BMW-Streifenwagen in der Kaiserstraße nahe Insel-Brücke, der in Richtung Bahnhof fuhr.13
  • 12:53 Uhr, Elif S.: Ein “Kombi“-Streifenwagen stand beim Vereinshaus des „deutsch-türkischen Schachspielclubs“14 – eine „Polizeibeamtin telefonierte“, ihr Streifenpartner stand an einem VW-Auto. Das Vereinshaus befand sich in der Nähe der TW, im Bereich Peter-Bruckmann-Schule.

Wer saß im zweiten BMW-Streifenwagen?

Der Zeuge Jürgen W. sah gegen 12:10 einen Kombi-Streifenwagen. Auf dem Beifahrersitz sah der Zeuge eine blonde Polizistin mit längeren Haaren, eventuell mit Pferdeschwanz. Nachfragen der Soko-alt bei der Polizei Heilbronn konnten nicht die Streife identifizieren. In einem Vermerk steht, dass MK ausscheidet, da sie nicht blond war und in der Zeit in einer „Besprechung“ gewesen wäre. Daher kam die Soko-alt zum Ergebnis: „Dem Hinweis wird keine weitere Bedeutung zugemessen.“15

Wo ist die blonde Polizistin geblieben? Während ihrer Vernehmung wurde Romy S. gefragt, welche Kollegin ähnlich wie MK ausgesehen hätte. Sie antwortete, dass sie „bis zur Tat noch dunkle Haare“ hatte. Sie hatten die gleiche Haarlänge „und wir beide hatten oft die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.“16 Es gab keine Nachfrage, in welche Farbe sie ihre Haare färbte.

In den letzten Jahren schrieb ich über den Mordfall Kiesewetter ein Enthüllungsbuch. Leider fand ich keinen Verlag. Ich veröffentliche daher immer wieder Auszüge, heute ein Kapitel, welches das Bewegungsprofil der zwei Streifenwagen am Tattag zeigt.

Anfahrt der zwei BMW-Streifenwagen zum Tatort, kurz vor der Tat

Anfahrt Kiesewetters vom Bahnhof

Theresa H. radelte um 13:40 am Trafohaus vorbei. Sie bemerkte keine Streifenwagen oder Fahrzeuge.17

Gegen 13:30 fuhr Michele Kiesewetter (MK) vom Polizeirevier in der John F.-Kennedystraße los. Statt den direkten Weg zur Theresienwiese (TW) zu nehmen, nahm sie einen Umweg in Kauf. Erst fährt sie in Richtung Stadtzentrum, dann über die Kaiserstraße in die Bahnhofstraße. Sie fuhr an der Santander-Bank vorbei: Ein Zeuge sah dort um 13:37 den vorbeifahrenden Streifenwagen.18

Die Zeugin Perihan Ö. sah am Bahnhof gegen 13:45 die im Wagen sitzenden Polizisten. Die Fahrerin trug eine Sonnenbrille. „Einer der beiden Polizisten hat etwas gegessen.“19 In seiner Zeugenaussage im NSU-Prozess gab Arnold einen bisher unbekannten Hinweis: Sie gingen kurz vor 14:00 „noch kurz aufs Präsidium“20. Meinte er das Polizeipräsidium in der Bahnhofstraße bei der TW? Dort ist auch die Kriminalpolizeidirektion ansässig.

Das Ehepaar R. radelte die Frankfurter Straße entlang. An der Abzweigung zur Bahnhofstraße musste der Fahrer eines braunen Mercedes21 anhalten, um sie über den Fußgängerüberweg zu lassen. Dahinter befand sich ein Streifenwagen. Im Spuren-Controlling wird dieser Mercedes als ein „Zivilfahrzeug“22 bezeichnet, ohne weitere Angaben.

Um 13:45 sah die Zeugin Algis K. einen Streifenwagen, aber nicht neben dem Trafohaus, sondern daneben „unterhalb der Böschung“23 bei den Bäumen. Der Wagen stand mit „Fahrzeugvorderseite in Richtung Fahrradweg“. Michael L. sah gleichfalls in der Zeit den Streifenwagen „Vorderseite in Richtung Neckar.“24 geparkt. Genauso parkte Dominik W. (BFE 523) als er am 16. April mit Kiesewetter auf der TW parkte.

Kurz nachdem Kiesewetter ankam, fuhr ein zweiter BMW-Streifenwagen gleichfalls zur TW.

Anfahrt zweiter Streifenwagen von Otto-Konz-Brücke über Karlsruher Straße

13:23 Uhr, Markus W.
Der Zeuge befuhr die Otto Konz Brücke von Böckingen kommend in Richtung Innenstadt. Während er die Karlsruher Straße entlang fuhr, sah er auf dem Fahrbahnrad bzw. auf dem Gehsteig in Höhe der Bushaltestelle einen leeren BMW 5er Kombi Streifenwagen abgestellt.25

Gegen 13:45 Uhr, Manfred K.
Er fuhr von der Otto-Konz-Brücke in Richtung Innenstadt und sah einen Streifenwagen „5er Kombi“26, an der Ampel stehen. Beide standen auf der Karlsruher Straße nebeneinander. Der Streifenwagen fuhr bei der Grünphase nach links in die Theresienstraße. Der Fahrer war ein Polizeibeamter, einen Beifahrer sah der Zeuge nicht.

Gegen 13:50, Thomas K.
Gegen 13:40 fuhr Thomas K. in die TW und parkte in Blickrichtung der Bahnunterführung der Hafenstraße. Er lud Gegenstände aus seinem alten Fahrzeug in sein neues um. Während des Umladens fielen ihm drei Männer auf, die aus der Frankfurter Straße kamen, und in Richtung TW liefen. Möglicherweise war auch noch ein vierter dabei, der aus südlicher Richtung vom alten Schlachthof kommend, zu den drei Männern dazu stieß. Als Thomas K. auf der Theresienstraße in Richtung Süden wegfuhr, kam ihm ein Streifenwagen mit göppinger Kennzeichen entgegen. Der Wagen, „ein BMW“27, fuhr „auf der Theresienstraße in Richtung Hafenstraße“, „auffallend langsam“.

Gegen 13:50: Alla S.
Gemäß Alla S. beobachtete an der Frankfurter Straße, wie ein Streifenwagen „von der Hafenstraße kommend auf die Theresienwiese gefahren kam.“ Von welcher Richtung der Wagen in der Hafenstraße anfuhr, bekam sie nicht mit. Auf dem Platz fuhr er „auffallend langsam (…). und ruppig“ ein. Der Wagen wurde „fast bis zum Stillstand abgebremst (…).“ Dann fuhr er „doch weiter (…) ohne stehen zu bleiben (…).“ Dies sei “mehrmals so von Statten“28 gegangen.

13:50: Ewald R.
Der Zeuge kam vom Bahnhof und fuhr die Theresienstraße in südlicher Richtung, bog dann zur Otto-Konz-Brücke ab. Er konnte sich nicht klar erinnern: Als er auf der Theresienstraße entlangfuhr, sah er im Augenwinkel, „bei der Einfahrt auf die Theresienwiese, bevor man auf die Otto-Konz-Brücke fährt,“29 einen Streifenwagen. Er glaubte, „dass es stand, bin mir aber nicht sich.“

Gegen 14:10 Uhr, Jürgen N.
Jürgen N. hatte am Bahnhof um 14:30 ein Vorstellungsgespräch. Er parkte sein Fahrzeug gegen 13:45 Uhr in der Hafenstraße, an der Eisenbahnunterführung, in der Nähe des Bordells. Anschließend ging er dann von der Hafenstraße zum Bahnhof. Dabei fiel ihm ein 5er BMW-Streifenwagen auf, der gegen die Fahrtrichtung mit zwei Rädern bei der Zufahrt zur TW stand. Neben dem Auto befanden sich ein einzelner Polizist und eine südländisch aussehende Frau, die der Polizist kontrollierte. Die Frau hatte eine schlanke Gestalt und schulterlange schwarze Haare. Sie war 1,75 cm groß und zwischen 20 und 30 Jahre alt. In einem Vermerk wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich beim Hinweisgeber (HWG) um eine „unglaubhafte Schilderung von dem [handelt], was er am Tattag gesehen haben will.”

Um das in Stadtplänen eingezeichnete Bewegungsprofil der zwei BMW-Streifenwagen vom Vormittag bis zur Tat zu sehen, bitte hier klicken: https://friedensblick.de/wp-content/uploads/2022/04/bewegungsprofil.pdf

Halfen Kollegen unbewusst den Tätern?

Alarmierten die bei der Absperrung beteiligten Polizisten die neckarsulmer Polizisten, die daraufhin zu den angegriffenen Kollegen rasten?

http://friedensblick.de/32566/teil-5-sicherten-neckarsulmer-polizisten-dienstwaffen/

Sie leiteten Fahndungs- und Rettungsmaßnahmen ein und leisteten den Opfern erste Hilfe. Entfernten sie sich anschließend vom Tatort, um nach den Tätern zu fahnden? Handelte es sich bei den blutverschmierten Männern, die südlich des Tatortes gesehen wurden, also um Polizisten? Waren Bereitschafspolizisten bei der Absperrung der TW beteiligt, ohne dass sie am Angriff auf ihre Kollegen beteiligt waren, ohne dass sie informiert waren?

Falscher Funkspruch abgesetzt oder erfunden?

Die Besatzung des zweiten BMW-Streifenwagens nutzte den Funkrufnamen „Bruno 5/70“ und führte bereits am Vormittag Kontrollen durch, falls meine Hypothesen richten sind. Die Kollegen wären dann während des Verbrechens an der Zufahrt gestanden, 80 Meter vom Tatort entfernt. Gegen 14:12 fuhr die Besatzung von der Zufahrt weg und entfernte sich von der TW. Gemäß der Soko-alt ging ein Funkspruch der Streife „Bruno 5/70“32 um 14:15:21 bei der heilbronner Polizei ein: Die Streife würde sich bei der Anfahrt zur TH befinden. Handelte es sich um eine strategische Tarnhandlung, um die Ermittlungen in die Irre zu leiten? Der Kollege Ralf S. sagte noch am Tattag um 16:38 der Kriminalpolizei, dass er sich mit dem „Rufname 5/70“ meldete, „dass wir auf der Anfahrt zum Tatort sind.“34 Dieser Funkspruch ist allerdings anzweifelbar: Am 30. April 2007 wertete das Regierungspräsidium Stuttgart den Funkkanal der heilbronner Polizei aus und listete die Funksprüche zwischen 14:14 und 14:18 auf. Warum steht dort der Funkspruch von Ralf S. nicht?35

1Landtag Baden-Württemberg, NSU-UA, 7. Sitzung, 07.12.15, Wortprotokoll, S. 174: „Das war also unser erster Kontakt auch, und da war niemand. Es war zu diesem Zeitpunkt, in diesem Zeitfenster, als diese Tat passiert sein muss dann bis zum Meldungseingang, da wirklich niemand. Da waren keine Fußgänger unterwegs, da waren keine Radfahrer unterwegs, wie man vermeintlich hätte annehmen können oder annehmen müssen, wenn man sich sagt: Mensch, das ist ein belebter Ort; das kann doch überhaupt nicht sein. Aber an dem Tag war es einfach so.“
2Landtag, Baden Württemberg, NSU-UA, 32. Sitzung, 30.10.15, K S. 92
3Ebd., (…) die Schussabgabe und dieser Raub an den Polizeibeamten, dass das eher keiner gesehen hat, das – – weil sonst, dass man sich da nicht meldet – – Das ist wahrscheinlich.“
4ARD, „Tod einer Polizistin, Das kurze Leben der Michèle Kiesewetter“, 24.04.17, Zeitindex: 07:16
5Stern, „Aufklärung unerwünscht?“, 13.09.16, https://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-mord-an-mich%C3%A8le-kiesewetter–aufklaerung-unerwuenscht–7053036.html
6ARD, „Tod einer Polizistin, Das kurze Leben der Michèle Kiesewetter“, 24.04.17, Zeitindex: 17:30
7O. 11, S. 146, A. a. 16.12.10
8O. 4-2, S. 196
9O. 9, S. 40, Vermerk vom 22.05.07: „sich definitiv kein weiteres Fahrzeug der Bereitschaftspolizei, Marke 5’er BMW (Streifenwagen), im Einsatz in Heilbronn bzw. Landkreis Heilbronn“
10Landtag Baden-Württemberg, NSU-UA, 16. Sitzung, 27.11.17, S. 69
11Landtag Baden-Württemberg, NSU-UA, 14. Sitzung, 09.10.17, S. 59
12O. 34, S. 300, „Hinweise zu Polizeifahrzeugen“, 28.08.07
13O. 34, S. 317
14O. 34, S. 301
15O. 4-2, S. 145, Vermerk vom 24.05.07
16O. 11, S. 485, A. a. 30.06.11
17Vgl. O. 4-1, S. 243, A. a. 26.04.07
18O. 2, S. 33: „Die Zeugin R. bestätigte dieses Gespräch, Zeitpunkt: 13:37 Uhr.“
19O. 4-2, S. 35, A. a. 22.05.07: „Die Frau fuhr. Ich denke das die Frau eine Sonnenbrille aufhatte. Neben der Frau saß ein junger Polizist.“
20Annette Ramelsberger (…), „Der NSU-Prozess. Das Protokoll“, 2019, S. 273: „Davor sind wir noch kurz aufs Präsidium, und dann haben wir uns direkt auf die Theresienwiese gestellt. Und da hört es auch schon langsam auf …“
21O. 2, S. 33: „alter brauner Mercedes“
22O. 50, S. 148
23O. 4-1, S. 274, A. a. 27.04.07
24O. 4-1, S. 346, A. a. 21.06.07
25Vgl. O. 4-2, S. 189, Vermerk vom 02.05.07
26O. 34, S. 301
27O. 34, S. 312, Vermerk vom 30.03.09
28O. 4-2, S. 126, Vermerk vom 03.11.07
29O. 4-2, S. 68
30O. 4-2, A. a. 18.05.07, S. 81. Sie gab gleichzeitig an, dass es sich bei den Wagen um keine Streifenwagen handelte.
31www.openstreetmap.org/copyright
32O. 2, S. 539, Vermerk vom 11.05.07
33Er wurde nur dieses eine Mal vernommen, auch kein Untersuchungsausschuss lud ihn als Zeugen vor.
34O. 11, S. 416, A. a. 25.04.07
35O. 30, S. 140, Auflistung vom 30.04.07

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