Alle Beiträge von Georg Lehle

Trotz mehr Covid-Patienten, bleibt Anzahl belegter Intensivbetten gleich

Seit Mitte September stieg die Anzahl von Covid-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, steil an. Von 250 auf jetzt 850! Gleichzeitig veränderte sich die Zahl belegter Betten nicht: Mitte September waren 21.000 Betten auf Intensivstationen belegt, jetzt 20.700. Es sind konstant um die 21.000 Betten frei (mit Notfallreserve). Gleichzeitig bleibt die Anzahl mit oder an dem Coronavirus verstorbener im niedrigen zweistelligen Bereich: Gestern starben beispielsweise zehn positiv getestete Menschen. Zur Einordung – es sterben täglich 2.500 Menschen in Deutschland.

Siehe: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

Berchtesgaden: Es gibt keinen einzigen Covid-Patienten auf den Intensivstationen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete gerade einen Lockdown über das Berchtesgadener Land. Die Begründung ist, dass immer mehr Menschen positiv getestet werden. Binnen sieben Tagen kamen auf 100.000 Menschen 252 Testpositive. In den Krankenhäusern der Region ist die Lage dagegen entspannt. Es gibt keine Schwerkranken:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 13 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt. Derzeit werden keine Patienten intensivmedizinisch betreut.“ Landratsamt Berchtesgadener Land – https://www.lra-bgl.de/t/das-landratsamt/aktuelles/details/news/der-landkreis-bereitet-sich-auf-das-coronavirus-vor0/

Das Fehlen jeglicher Covid-Patienten in den Intensivstationen, hielt der bayerische Rundfunk seinen Zuschauern vor, siehe:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden laut Landratsamt derzeit 13 Covid-19-Patienten stationär behandelt.“ https://www.br.de/nachrichten/bayern/soeder-kuendigt-lockdown-fuer-landkreis-berchtesgadener-land-an,SDrAEpE

Prof. Dr. Streeck steht auf der medialen Abschussliste

Prof. Dr. Hendrik Streeck äußert sich in der Coronadebatte ausgewogen und diplomatisch. Daher steht er medial in der Kritik. Der Journalist Stefan Niggemeier berichtete über ein Interview, welches Kollegen vom „cicero“ mit Streeck geführt haben. Dabei wurde dem Virologen folgende „Fragen“ gestellt:

„Wie Boris Johnson oder Javier Bolsonaro hat Trump lange auf die so genannte Herden-Immunität gesetzt – mit dem Ergebnis, dass es in den USA jetzt 200.000 Corona-Tote gibt. Auch Sie haben bis vor kurzem noch auf die Herden-Immunität gesetzt. Dabei sind bis auf Schweden fast alle Staaten von diesem Ansatz abgerückt. Haben Sie sich geirrt?“

Eine weitere „Frage“:

„Für ihre Forderung nach einem Strategiewechsel bekommen Sie Applaus von Querdenkern und Bürgern, die Corona leugnen oder verharmlosen. Schadet das Ihrem Renommee als Wissenschaftler? „

Daraufhin kritisierte Streeck die Fragen als „aggressiv“. Die Journalistin würde einiges grundsätzliches falsch“ verstehen.

Immer mehr positive Coronatests – nicht besorgniserregend

Folgende Abbildung der „Corona-Initiative Deutscher Mittelstand“, cidm.online, zeigt, dass es kein exponentielles Wachstum von sogenannten „Infektionen“ gibt. Aufgrund der steigenden Anzahl von Tests, steigt automatisch auch die Anzahl positiver Testergebnisse. Das wird allerdings medial nicht dazu gesagt, sondern nur die absoluten Zahlen genannt. Es gibt auch deshalb immer mehr positive Tests, weil die alljährliche Grippewelle sich anbahnt. Die entscheidende Größe ist hier aber die Belegung der Intensivbetten und die Todeszahlen, die bei der medialen Berichterstattung keine Rolle spielen. Der Grund ist, dass sie nicht zur Panikmache beitragen würden. Deshalb werden die Menschen mit den sogenannten „Neu-Infektionszahlen“ bombardiert.

https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present#slide=id.g7fff3a806e_40_17

464 Corona-Patienten in 22.000 belegten Betten in Intensivstationen

Es werden mehr und mehr Menschen positiv-getestet. Die darauf gegründete Panikmache in Medien und Politik ist aber unbegründet. In Krankenhäusern gibt es deutschlandweit 30.000 Betten in den Intensivstationen. Davon sind 22.000 belegt, darin liegen nur 464 Menschen wegen COVID-Erkrankung zurückzuführen auf den Coronavirus. Quelle: Intensivregister, https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

In der Notfallreserve gibt es 12.000 zusätzlich aufstellbare Betten auf Intensivstationen. Es gibt kein Grund zur Panik. Das deutsche Gesundheitswesen kann die Grippewelle meistern.

In Deutschland starb am 20. September kein einziger Mensch mit Coronavirus

Heute verkündete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder neue Verschärfungen der sogenannten „Corona-Maßnahmen“, aufgrund steigender sogenannter „Infektionen“, sprich positiver Testergebnisse. Die Panikmache ist nicht in Übereinstimmung zu bringen mit der Situation in Krankenhäuser, die 400.000 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt haben, Quelle Ärzteblatt. Dazu passt, dass am 20. September kein einziger Mensch mit oder an dem Coronavirus gestorben ist, Quelle Wikipedia, siehe Grafik unten:

 

Dr. Martin Marianowicz: „Jeden Tag sterben in Deutschland rund 2600 Menschen an Herzinfarkten, Krebs, Verkehrsunfällen oder Altersschwäche. Das sind im Jahr 950 000 Tote„, so der Arzt. Das RKI zähle bisher 9200 Tote in Deutschland, die mit oder an Corona gestorben sind. Auf der ganzen Welt seien aber in diesem Jahr bis heute allein rund 8,2 Mio. Menschen an übertragbaren und heilbaren Krankheiten gestorben. „Redet irgendjemand darüber?“ (Bild).

Bündnis90/die Grünen in der Coronaangst

Auf der „Querdenker“-Bühne hielt David Claudio Sieber eine beeindruckende Rede, siehe youtube. Auf der Bühne der Demonstration „Berlin invites Europe“ schilderte er am 29. August 2020 seine abgewehrten Versuche, während der Coronakrise mäßigend in grüne Parteistrukturen hineinzuwirken. In einem Gespräch mit grünen Bundestagsmitgliedern machten sie sich über ihn lustig und waren nicht bereit, sich seine Argumente überhaupt anzuhören. Stattdessen verließen sie sich auf Prof. Drosten. Die grünen Bundestagsabgeordneten sagten:

„Die Bundesregierung war so nett, sie hat uns Herrn Drosten ausgeliehen, für ein Meeting und Herr Drosten hat uns informiert. Er hat uns gesagt: Über eine Million Menschen werden in der Intensivstation liegen, über hunderttausend Menschen werden in Deutschland sterben, wenn wir keinen Lockdown machen.“(Zeitindex 3:30)

David Claudio Sieber ist Student der Politik- und Kulturwissenschaften, sowie Bürgerschaftliches Mitglied Bündnis90/Die Grünen. Nach seiner Rede warfen ihn seine flensburger Grünen aus ihrer Ratsfraktion. Der Grund:

„Wer auf Demos von Verschwörungsfundis redet, zu denen AfD und NPD mobilisieren und wo später nebenan in völliger Enthemmung und unter Reichsfahnen der Deutsche Bundestag ,gestürmt’ werden soll, ist bei uns Grünen falsch“, erklärte der Landesvorsitzende der Nord-Grünen, Steffen Regis, auf Facebook.“ (mmnews)

Diese Entscheidung zeigt mir, wie weit die Partei sich von ihren Wurzeln entfremdet hat.

  • Statt Demokratie- und Bürgerrechte zu schützen, stützen viele Grüne die Errichtung eines Kontroll- und Überwachungsstaat.
  • Sie rennen einfach der Regierungsdarstellung hinterher, statt sich selbst eine Meinung zu bilden.
  • Kritiker werden auf persönlicher Ebene diffamiert, statt sich ihre Argumente ernsthaft anzuhören.
  • Sämtliche Demonstranten werden mit der sogenannten „Kontaktschuld“ zu Rechten gemacht. Dabei müssten es die Grünen aus ihrer Vergangenheit wissen, wie das Spiel läuft: Während Anti-Atomkraftprotesten wurden die Demonstranten in Gorleben oder Wackersdorf als gefährliche Chaoten medial dargestellt, obwohl nur eine kleine Minderheit gewalttätig war.

Viele gebildete Parteianhänger gelingt es nicht, „über ihren Schatten zu springen“. Weil sie in der Coronaangst sind, schmeißen sie alles über Bord, was ihnen wichtig ist.

Polizeiführung lässt Demonstrationszüge nicht losgehen

Die Begründung der Polizeiführung ist, dass die Mindestabstände von 1,50 Meter nicht eingehalten werden. Durch die Absperrungen der Demonstrationszüge wird allerdings verursacht, dass sich die Demonstranten noch mehr aufstauen. Die Veranstalter appellieren, dass die Mindestabstände eingehalten werden, es Mund- Nasenschutz aufgesetzt wird. Es dürfen Personen nur bis zu 10 Personen aus einem Haushalt zusammenstehen.

Die Situation darf sich nicht weiter zuspitzen

Polizisten gehen in die sich aufstauenden Menschenmengen und errichten neue Barrikaden. Die Polizei droht, die Veranstaltung aufzulösen.

Live-Streams:

Demo gegen Corona-Schutzmaßnahmen in Berlin, Redaktionsnetzwerk Deutschland

Bittel-TV

Hier ist ein live-stream, der noch nicht abgebrochen ist: Carsten Lahn: https://www.youtube.com/watch?v=b77DctviRaY

Argentinien: 4-monatiger Lockdown verhindert nicht Coronawelle

In den Medien werden „Horrormeldungen“ aus Brasilien verbreitet, dass soviele Menschen an dem Coronavirus sterben würden. Schuld daran wäre Präsident Bolsonaro, der keinen Lockdown, keine Kontakt- und Ausgangssperren anordnen würde. Genau diesen Weg ging die argentinische Regierung unter Präsident Fernández, der Ende März den längsten Lockdown der Welt verhängte. Beispielsweise werden Armenviertel von der Polizei abgeriegelt und die Menschen nicht aus ihren Hütten gelassen, wenn es zu einem „Ausbruch“ gekommen ist. Über die wirtschaftlichen und sozialen Folgen berichten weder die staatlichen noch die großen privaten Medien. Immer wieder hört man in den sozialen Medien, dass zwar nicht am Coronavirus gestorben wird, dafür am Hunger.

Die Strategie ist gescheitert: Jetzt sterben in Argentinien genauso viele Menschen an oder mit dem Coronavirus wie in Brasilien, umgerechnet auf die Einwohnerzahl:

Brasilien: 200 Millionen Einwohner, 1200 Tote am Tag. (worldometers)

Argentinien: 40 Millionen Einwohner, 250 Tote am Tag. (worldometers)

Die argentinische Regierung konnte die Verbreitung des Coronavirus mit den brutalen Maßnahmen verlangsamen. Aber zu welchen sozialen und wirtschaftlichen Kosten? Die Frage ist, ob nicht Menschen „gerettet“ wurden, die sowieso früher oder später an ihrem hohen Alter oder Vorerkrankungen gestorben wären?

Bundesgesundheitsministerium: Coronavirus-Infektion „verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich“

Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums befindet sich ein „Informationsplakat zum Coronavirus“, dessen Inhalt der Panikmache von Politik und Mainstream-Medien widerspricht. Auszüge:

„Wie gefährlich ist das Virus?

  • Die Infektion verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich.
  • Das Virus kann grippeähnliche Symptome wie Husten, Abgeschlagenheit und Fieber auslösen. Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung hinzukommen.
  • Den meisten erkrankten Menschen helfen bereits Ruhe, viel trinken und, bei Bedarf, fiebersenkende Medikamente.“

Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Informationsplakat zum Coronavirus, heruntergeladen am 14.07.20