Archiv der Kategorie: Coronavirus SARS-CoV-2

Querdenker Ballweg lud zum Treffen mit Reichsbürger ein

Welchen Teufel ritt Michael Ballweg, als er sich als Querdenker-Vertreter mit dem Reichsbürger „König Peter dem Ersten“ traf? Er lud in einer Rundmail am 10. November wiefolgt zum Treffen ein: „Wir finden, es ist an der Zeit, dass wir uns nach neuen Möglichkeiten und anderen Strategien umsehen.“ (heise) Ausgeschlossen ist, dass er Sympathie für die kruden Forderungen der Reichsbürger hegt.  Das besagt die Stellungsnahme eines Querdenkers, der gleichfalls am Treffen teilnahm. (heise) Querdenker Ballweg lud zum Treffen mit Reichsbürger ein weiterlesen

Robert Koch Institut: Positiver Test heißt nicht unbedingt Infektiosität

Bekir schreibt:

„Bisher können Ärzte anhand eines PCR-Ergebnisses nur schlecht erkennen, ob die Patienten aktuell infektiös sind oder nicht. Mit einem neuen Verfahren soll sich das bis Jahresende ändern, kündigt das Robert Koch-Institut an.“[1]

Lothar Wieler stellte gestern der Öffentlichkeit stolz sein RKI (die oberste deutsche Seuchenbehörde) als Vorkämpfer an der wissenschaftlichen Corona-Front dar: Zusammen mit dem Konsiliarlabor der Charité in Berlin habe man einen Standard entwickelt, um die Viruslast von Corona-Patienten zu unterscheiden. (…) Anhand dieses Standards können Labore den cycle-threshold-Wert, kurz Ct-Wert, der PCR „eichen“, . Robert Koch Institut: Positiver Test heißt nicht unbedingt Infektiosität weiterlesen

Im Lockdown-Gebiet Rottal-Inn gibt es keine Probleme auf Intensivstationen

Prof. Dr. Christian Gleißner, Chefarzt Innere Medizin II, Rottal-Inn Kliniken, veröffentlichte folgende (mutige) Stellungsnahme zur Situation im Landkreis Rottal-Inn:

„Was die Politik sieht: Bundesdeutscher Spitzenreiter in der 7-Tage-Inzidenz SARS-CoV2-positiver PCRs (ein wesentlicher Grund: intensive Nachverfolgung von Kontakten). Konsequenz: seit 27.10.2020 Lockdown im gesamten Landkreis, Schulen und Kindergärten geschlossen, Gastronomie dicht.

Was die Medizin sieht: Unsere Klinik ist für einen November normal belegt. Seit ca. 3 Wochen liegen 3 Patienten mit COVID-19 intubiert auf der Intensivstation. Keine Anzeichen für ein Dekompensieren der medizinischen Versorgung. Konsequenz: Business as usual, aufmerksames umsichtiges Arbeiten, keine Panik.

Wann versteht unsere Politik, dass die Fixierung auf die PCR der falsche Weg ist?

Wer schützt uns Bürger vor den parlamentarisch nicht gedeckten Fehlentscheidungen unserer Politiker?“

Leopoldina: Steigende Fallzahlen könnten zu erhöhten Krankenstand und Sterblichkeit führen

Seit Monaten verfolge ich die gleichbleibende Auslastung der belegten Betten (21.600 belegte Betten, 20.000 freie Betten (inklusive Notreserve) in den Intensivstationen der Krankenhäuser. https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

Obwohl es dort seit Mitte September immer mehr positiv getestete Schwerkranke gibt, führt der Anstieg zu keinen dementsprechenden Ausschlag bei den belegten Betten. Das heißt: Die „Covid-Patienten“ fingen sich den Virus erst in der Intensivstation ein. Sie leiden an anderen Erkrankungen, die überhaupt erst zu der intensivmedizinischen Behandlung führten! Warum werden die Schwerkranken nicht von der Bundesregierung ausreichend geschützt?

In einer Erklärung der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wurde dieser Fakt jetzt auch bestätigt: Dort wird eineFortsetzung der Exponentialfunktion bis Ende November 2020″ grafisch veranschaulicht, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Diese steigende Anzahl von positiv-getesteten Menschen „kann“ zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen:

„Seit einigen Wochen ist ein dramatischer Anstieg der COVID-19-Fallzahlen in Europa zu verzeichnen (siehe Abbildungen 1 und 2) . Am 21. Oktober 2020 hat die Anzahl neuer Infektionen innerhalb von 24 Stunden in Deutschland erstmals die Marke von 10.000 überstiegen. Dieser Anstieg ist aufgrund der hohen Fallzahlen an vielen Orten nicht mehr kontrollierbar. Dies kann eine beträchtliche Zahl von Behandlungsbedürftigen in den Krankenhäusern und einen starken Anstieg der Sterbezahlen zur Folge haben (siehe Abbildung 3). Eine solche Entwicklung findet in mehreren Nachbarstaaten bereits statt.“ https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_Gemeinsame_Erklaerung_zur_Coronavirus-Pandemie.pdf

Wenn es irgendein wirkliches Anzeichen einer Überlastung gäbe, hätten sie es sicher in ihrer Erklärung reingepackt.

Kein Anstieg der belegten Betten auf Intensivstationen

Die Seite https://www.intensivregister.de/#/intensivregister informiert aktuell über die Lage in den deutschen Krankenhäusern: Freie und belegte Betten in den Intensivstationen, sowie die „Notreserve“:

  • Die freien Betten blieben bis vor kurzem gleich hoch, obwohl die „covid-patienten“ auf 1.326 (26. Oktober) in den letzten wochen anstiegen.
  • Seit kurzem fallen die freien Betten, dafür steigt aber die „Notreserve“. Das heißt: Freie Betten werden abgebaut und in die „Notreserve“ gegeben. Ist mangelnde Auslastung und Kosten für freie Betten der Grund, mitten in der „Pandemie“?
  • Die Anzahl der belegten Betten ist stabil, seit Monaten, bei 21.000. Es wird deutlich: Es gibt keine tödliche Pandemie, ansonsten wären die belegten Betten längst massiv angestiegen. Es könnte aber sein, dass schwererkrankte und multi-morbide Patienten, die auf der Intensivstation liegen, sich seit neuestem zusätzlich mit dem Coronavirus infizieren.

Es gibt keinen Grund für die Panikmache von Politik und Medien.

Trotz mehr Covid-Patienten, bleibt Anzahl belegter Intensivbetten gleich

Seit Mitte September stieg die Anzahl von Covid-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, steil an. Von 250 auf jetzt 850! Gleichzeitig veränderte sich die Zahl belegter Betten nicht: Mitte September waren 21.000 Betten auf Intensivstationen belegt, jetzt 20.700. Es sind konstant um die 21.000 Betten frei (mit Notfallreserve). Gleichzeitig bleibt die Anzahl mit oder an dem Coronavirus verstorbener im niedrigen zweistelligen Bereich: Gestern starben beispielsweise zehn positiv getestete Menschen. Zur Einordung – es sterben täglich 2.500 Menschen in Deutschland.

Siehe: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

Berchtesgaden: Es gibt keinen einzigen Covid-Patienten auf den Intensivstationen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete gerade einen Lockdown über das Berchtesgadener Land. Die Begründung ist, dass immer mehr Menschen positiv getestet werden. Binnen sieben Tagen kamen auf 100.000 Menschen 252 Testpositive. In den Krankenhäusern der Region ist die Lage dagegen entspannt. Es gibt keine Schwerkranken:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 13 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt. Derzeit werden keine Patienten intensivmedizinisch betreut.“ Landratsamt Berchtesgadener Land – https://www.lra-bgl.de/t/das-landratsamt/aktuelles/details/news/der-landkreis-bereitet-sich-auf-das-coronavirus-vor0/

Das Fehlen jeglicher Covid-Patienten in den Intensivstationen, hielt der bayerische Rundfunk seinen Zuschauern vor, siehe:

„In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden laut Landratsamt derzeit 13 Covid-19-Patienten stationär behandelt.“ https://www.br.de/nachrichten/bayern/soeder-kuendigt-lockdown-fuer-landkreis-berchtesgadener-land-an,SDrAEpE

Prof. Dr. Streeck steht auf der medialen Abschussliste

Prof. Dr. Hendrik Streeck äußert sich in der Coronadebatte ausgewogen und diplomatisch. Daher steht er medial in der Kritik. Der Journalist Stefan Niggemeier berichtete über ein Interview, welches Kollegen vom „cicero“ mit Streeck geführt haben. Dabei wurde dem Virologen folgende „Fragen“ gestellt:

„Wie Boris Johnson oder Javier Bolsonaro hat Trump lange auf die so genannte Herden-Immunität gesetzt – mit dem Ergebnis, dass es in den USA jetzt 200.000 Corona-Tote gibt. Auch Sie haben bis vor kurzem noch auf die Herden-Immunität gesetzt. Dabei sind bis auf Schweden fast alle Staaten von diesem Ansatz abgerückt. Haben Sie sich geirrt?“

Eine weitere „Frage“:

„Für ihre Forderung nach einem Strategiewechsel bekommen Sie Applaus von Querdenkern und Bürgern, die Corona leugnen oder verharmlosen. Schadet das Ihrem Renommee als Wissenschaftler? „

Daraufhin kritisierte Streeck die Fragen als „aggressiv“. Die Journalistin würde einiges grundsätzliches falsch“ verstehen.