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Post-Vac-Syndrom – Lauterbachs neues „Nebenwirkungsfrei“

In (nicht nur) Karlchens Welt gab es keine Nebenwirkungen …

Im August 2021 hatte Lauterbach kein Verständnis dafür, „weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung“ ablehne, [1]. Dabei sei sie doch gratis und so überaus nützlich.

Die große Booster-Welle (mit entsprechend vielen – noch nicht ausreichend aufgearbeiteten Impfschäden) lag da zwar noch vier Monate in der Zukunft – aber von den gehypten vier westlichen Gen-Impf-Produkten (mit staatlich garantierter Monopol-Stellung) waren damals bereits zwei „disqualifiziert“: AstraZeneca und Johnson&Johnson.
Um das Aufsehen in Grenzen zu halten, war der Rausschmiss durch ein Nicht-Nachbestellen getarnt. Dass dabei aber bedenkliche Nebenwirkungen im Raum standen (zudem bei Johnson&Johnson Zweifel am Vorhandensein der Haupt-, d.h. Schutzwirkung), blieb nicht einmal den Mainstream-Medienkonsumenten verborgen, schon gar nicht also einem Impf-Jubler wie Karl Lauterbach.

Ebenfalls noch vor der dezemberlichen Booster-Welle schnappatmeten Medien und willige Experten heftigst von der angeblichen Pandemie der Ungeimpften. Prominente Impf-Zögerer wie Joshua Kimmich mussten im Oktober 2021 kampagnen-artige Belehrungen von allen Seiten über sich ergehen lassen:
„Nebenwirkungen treten nicht erst spät auf“ – außer Schmerzen an der Einstichstelle und leichten Erkältungssymptomen trete in den ersten zwei Wochen so gut wie nichts auf; und was danach komme, habe mit der Impfung sowieso nichts mehr zu tun, [2] [3].

… sondern nur nützliche Hauptwirkungen, was aber ein Mitmachen aller Menschen im solidarischen Gleichschritt erfordere

Die reine Angst vorm Stich hätte man den Ungeimpften vielleicht gerade noch verziehen, wenn sie sich als unwissend-beratungsbedürftige Schäfchen gegeben hätten. Aber wer wie Kimmich auch nur leise Zweifel an den absoluten Wahrheiten der amtlichen Narrative äußerte, bekam die volle Breitseite ab:
Man verteufelte Ungeimpfte als unsolidarische Egoisten – an ihnen scheitere die Herstellung der notwendigen „Herdenimmunität“ (und damit das Seuchen-Ende), denn sie seien schuld am endlosen Kreisen und der nicht endenden Weitergabe des Virus.

Das Volk als Herde: Immunisierung gegen unerwünschte Fakten

Das Konstrukt Pandemie der Ungeimpften stürzte zwar nur wenige Wochen später wie ein Kartenhaus zusammen – plumpeste Daten-Fehler und -Fälschungen konnten nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Und auch manchem Otto Normalverbraucher fiel auf: „Impf-Durchbrüche“, d.h. Corona-Erkrankungen von dagegen Geimpften, werden immer zahlreicher und die Ausnahme zur Regel.

Aber man braucht sich nicht lange wundern, warum die nie durch irgendwelche echten Fakten gerechtfertigte Hass-Kampagne weder medial noch politisch aufgearbeitet und die Täter-Clique nie belangt wurde.

Das zweite Kartenhaus (die Illusion einer Herdenimmunität) stürzte nämlich zeitgleich ein, was kaum zufällig-planlos gewesen sein kann.
Denn beides war absehbar – auch für Nicht-Datenexperten:
Das (phasenweise) große Vorbild Israel begann schon Ende Juli 2021 mit dem Boostern, weil Impfen nicht lange bzw. gar nicht vor der Virus-Weitergabe schützt. Die angebliche Herbei-Impfbarkeit einer Corona-Herdenimmunität war also dort schon damals eindeutig als Illusion entlarvt – und damit auch das dafür angeblich alternativlos notwendige „solidarische“ Sich-Impfen-Lassen aller.

Aktuell meldet die Virologin Jana Schroeder bei Markus Lanz völlig Ernüchterndes zu den erwünschten Impfwirkungen:
„Früher habe man sagen können, man bekomme Corona früher oder später. Heute müsse man sagen, man bekomme Corona früher und später. In dem Krankenhaus, in dem sie als Chefärztin arbeitet, hat Schroeder Pfleger kennen gelernt, die sich sechs Wochen nach einer Corona-Erkrankung erneut ansteckten – trotz dreimaliger Impfung“, [4].
(Ob trotz oder wegen, betrachten wir unten bei Link [9] noch etwas genauer.)

Booster-Start: Terminierung mit Zwecklügen,
damit möglichst alle Menschen alle Impf-Runden mitmachen

Die beiden Fata Morganas (Pandemie der Ungeimpften und Herdenimmunität) waren Zwecklügen, um ein paar Monate Zeit zu schinden, in denen man die „Grundimmunsierung“ (2. Stich) der Bevölkerung noch auf einen hohen Prozentsatz hochtreiben wollte. Erst als dieses Ziel erreicht war- dann aber ganz schnell – schwenkte man um auf den Weg der Israelis – das Boostern (3. Stich).

Genauso schnell erfolgte der zeitgleiche Narrativ-Wechsel:
Die „deutsche Wahrheit“ (Impfen schütze vor Virus-Weitergabe) wich schlagartig der – bereits schon vier Monate zuvor verfügbaren – „israelischen Wahrheit“ (Impfen schützt nicht vor Virus-Weitergabe).

Obwohl hochentwickelte Länder deutlich vorsichtiger vor allem an das Boostern mit Biontech herangingen (Anfang Dezember 2021: Japanisches Gesundheits-ministerium warnt vor Nebenwirkungen bei Impfungen“), [5] –  unterblieben kritische Fragen nach Hintergründen und Lauter(bach)keit des plötzlichen deutschen Narrativ-Wechsels fast völlig – und ebenso Fragen nach Nebenwirkungen.
Das Volk in Advents-Stimmung lief in Scharen zum Boostern und hoffte auf Pandemie-Ende und friedlich-harmonische Weihnachten.

2022: Neues Jahr, neues (Impf-)Glück?

Zwei Tage vor Heiligabend war ungefähr der Booster-Höhepunkt und laut ZDF unser Karlchen im (Impf-)Glück:
Er „zeigte sich zuversichtlich, dass die angekündigten 30 Millionen Auffrischungsimpfungen seit Mitte November bis Weihnachten verabreicht sein würden. Bereits jetzt seien 27 Millionen Booster-Dosen verimpft worden worden. Ziel sei es, insgesamt 60 Millionen Booster-Impfungen zu verabreichen“, [6].

Er warnte vor Omikron – und das was im Herkunftsland Südafrika als (beruhigende) Eigenschaft der neuen Virus-Variante erkannt und publiziert worden war (nämlich kaum schwere Krankheitsverläufe), deklarierte er keck um zum kostbaren Schutzmerkmal der Impfung:
Der Schutz vor einem schweren Verlauf liege wahrscheinlich bei „deutlich über 90 Prozent“.

Dabei hatten die Südafrikaner ihre Erfahrungswerte seit November 2021 mit einer nahezu ungeimpften Bevölkerung  gemacht, bei der jedoch ein hohe natürliche (d.h. durch vorangegangene Infektionen erworbene) Immuntiät vermutet werden darf.
Dass hingegen die durch zwei bzw. drei Impfungen „vorbelasteten“ Mitteleuropäer eine Infektion viel härter erleben könnten als Südafrikaner, hätte Lauterbach spätestens im Januar 2022 einleuchten müssen:
Da gab die US-Behörde CDC bekannt, dass Personen mit natürlicher Immunität in der Delta-Welle besser geschützt waren als Geimpfte (die Forschungen für Omikron liefen damals aber noch und die CDC hielt weiterhin an ihrer generellen Impfempfehlung fest), [7].

Nach dem Impfen ist vor dem Impfen

Aber bei so viel weihnachtlicher Impf-Dynamik gönnte sich der vom Stechquoten-Erfolg plötzlich verwöhnte Lauterbach erst mal ganz offen den sehnsüchtigen Blick auf den nächsten Umsatzschub, d.h. auf die bereits nächste Impf-Runde; ZDF:
Man müsse davon ausgehen, dass im Kampf gegen das Virus eine vierte Impfung nötig sein werde.
Das war eine neue Offenheit: Zuvor hatte er immer unermüdlich gepredigt, der gerade aktuelle 2. bzw. 3. Stich werde die endgültige Erlösung bringen (und man soll daher doch gefälligst recht zahlreich den Oberarm hinstrecken, um die Sache zu Ende zu bringen).

Hohe Impf-Taktung:  nutzlos & sogar schädlich für den Impfling
– Anfang 2021 erkannt, Ende 2021 wieder vergessen?

Lauterbach war nicht der einzige, der im Dezember 2021 in einen regelrechten Impf-Rausch verfiel, denn plötzlich schienen allerorten die Verantwortlichen beim Thema Fristen für Auffrischungs-Impfung einen Unterbietungs-Wettbewerb zu veranstalten:
Durfte ein Impfling kurz zuvor noch glauben, Schutz (und Ruhe) für mindestens  ein Jahr zu haben, sollte er auf einmal spätestens nach sechs Monaten seine Coron-Impfung „auffrischen“ lassen, wenig später hieß es: bereits nach drei Monaten.

In NRW hatte man den Impfabstand sogar auf nur noch vier Wochen verkürzt (nach einem Aufschrei der Verwunderung aber rasch wieder einen Rückzieher gemacht), [8].
Vergessen schien bei den meisten, dass auch die beste Impfung zunächst mal eine (wenn auch ggf. abgschwächte) Infektion ist, also für den Körper kein Heilmittel oder Zaubertrank, sondern eine (bloße, aber anspruchsvolle) Trainings-Chance und damit eine vielleicht notwendige, aber möglichst sparsam einzusetzende Zusatz-Belastung. Abgesehen von der Belastung (Nebenwirkung) kostet auch das Herstellen der Hauptwirkung Zeit: die Impfung muss „reifen“.

Schon am Beginn der Impf-Kampagne Anfang 2021 machte man mit dem teilweise auffälligen Sterben Geimpfter in Altersheimen die Erfahrung:  Ein zu kurzer Abstand der Zweitimpfung (=die  ja die Erstimpfung „auffrischen“ sollte) verschlechtert nicht nur den Impferfolg (sprich: die erwünschte Hauptwirkung), sondern  kann für den betagten Impfling schädlich bzw. lebensgefährlich werden. Das Thema verschwand bald aus den Schlagzeilen (man wollte ja ungehindert weiter-impfen können), aber den mit zwei Wochen viel zu kurzen Impf-Abstand hatte sogar Lauterbach (rückblickend und aufs Ausland bezogen) mal als Problem erwähnt, [8].

„Die derzeit verfügbaren Daten sprechen für eine sichere und wirksame Auffrischungsdosis bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung.“ So lautete die Auffassung des EMA-Direktors für Impfstrategie, Marco Cavaleri, noch am 9. Dezember 2021, was die auf Hochtouren angelaufene Booster-Welle zu bestätigen schien – und ebenso die Fans kurzer Fristen.
Der Schein trog: „Zu häufiges Boostern schwächt das Immunsystem – Europäische Arzneimittelagentur warnt vor zu häufigen Auffrischungsimpfungen“ – die Kehrtwende kam am 13. Januar 2022 in die Schlagzeilen und war damit eigentlich recht zügig, [9].
Leider zu spät für die übergroße Mehrheit der Geboosterten, denn die waren schon im Dezember und Anfang Januar genadelt worden!

Der gleiche Cavaleri gab jetzt seiner Hoffnung Ausdruck, die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante könne bald zu einer endemischen (statt pandemischen) Lage führen.
Und: Omikron würde wie ein „natürlicher Booster“ wirken.

Konnte (oder durfte?) er das fünf Wochen zuvor noch nicht „wissen“? Hat er die vielen Feiertage dieser fünf Jahreswechsel-Wochen im Labor durchgearbeitet und eine wohl in Monaten gewachsene Schlussfolgerung recht schnell in ihr genaues Gegenteil verkehrt?
Oder war ihm die Sache zu heiß geworden – distanziere ich mich lieber mal schnell vom Turbo-Boostern, bevor sich dessen krasse Folgen herausstellen und ich vielleicht dafür mit haftbar gemacht werde?

Ebenfalls im Januar 2022 beschrieb ein (Chef-)Arzt  mit jahrzehntelange Praxis-Erfahrung unter dem Pseudonym Hubertus Voigt zum Thema Melden von Impfnebenwirkungen lohnt sich nicht seine Erfahrungen mit ärztlichen Kollegen, die jegliche Deutung verschiedener Schäden als Impfschäden „per se kategorisch ausgeschlossen“ hatten. „Gemeldet wurde nichts.“
Reitschuster hatte ihm die exklusive INSA-Umfrage vorgelegt, der zufolge 15 Prozent der Geimpften starke Nebenwirkungen haben, [10].

Als Beispiel: „In meiner Familie sind zwei Menschen innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung an Schlaganfall gestorben. Ohne Vorboten. Beide Fälle wurden nicht gemeldet. Die behandelnden Krankenhausärzte sagten jeweils: ,Es ist hoch unwahrscheinlich, dass dies mit der Impfung zusammenhängt’. Daher wurden sie nicht gemeldet. Damit wird auch verhindert, dass Schlaganfälle (oftmals verursacht durch verschleppte Thromben) überhaupt anerkannt werden.“

Regierung und Opposition nach der Bundestagswahl:
Argumente gegen Impfpflicht und / oder Impfen unerwünscht

Auf Twitter hatte Ex-Verfassungsschützer und CDU-Außenseiter Hans-Georg Maaßen „über angeblich schädliche Impfwirkungen“ geschrieben. Solche Wortmeldungen hätten „mit CDU-Politik nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Wir weisen sie auf das Schärfste zurück“, sagte (wenige Tage vor seiner Abwahl) Noch-Generalsekretär Paul Ziemiak im Januar 2022.
Die Warnung des CDU-internen Bürgerschrecks vor angeblichen Gefahren durch das Impfen sei unwissenschaftlich und gefährlich; der CDU-Bundesvorstand rufe die Menschen ausdrücklich dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, [11].
(Auf wissenschaftliche Details geht Ziemiak nicht ein; seine beiden  eigenen Studiengänge blieben ohne Abschluss; namentlich die Erste Juristische Staatsprüfung versemmelte er in beiden Anläufen.)

Nach der Booster-Welle (am 13.02.2022 bei Anne Will zur Impfpflicht-Debatte) war auch Lauterbach ganz (Interessen-) Politiker auf Propaganda-Tour (und weniger der Pseudo-Wissenschaftler, den er meist raushängt), als er darauf beharrte:
Man müsse „vermitteln, die Impfungen sind mehr oder weniger nebenwirkungsfrei, das muss immer wieder gesagt werden“, [12].

Kann stimmen, was „immer wieder gesagt werden muss“?

Man kennt das Long-Covid-Syndrom (=Beschwerden dauern mehr als vier Wochen nach Ansteckung an) oder das Post-Covid-Syndrom (Beschwerden, die noch nach drei Monaten bestehen und mindestens zwei Monate lang anhalten oder wiederkehren).
In beiden Fällen ist das Virus schuld, nicht die Impfung.

So jedenfalls die bisherige Mainstream-Harmonie; am 12.06.2022 titelte der SPIEGEL jedoch (Bezahlschranke): „Post-Vac-Syndrom –
Unerklärliche Symptome nach der Coronaimpfung – und alle ducken sich weg“, [13].

Boris Reitschuster (Weltwoche) am Tag danach, [14]:
„Der Spiegel titelt, was er einst nur mit «Querdenkern» in Verbindung gebracht hat (…) Was ist da los?“
„In vielen Fällen von ME/CFS, «einer komplexen Erkrankung, die unter anderem mit chronischer Schwäche einhergeht», gibt es nach einer Impfung keine eindeutige Diagnose, und sie werden deshalb nicht an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet.
«Tabu unter Ärzten?», fragt der Spiegel dann gar in einer Zwischenüberschrift.“

Bekehrte oder nur kokette Journaille: Ist das ehrlich gemeint?

„Nein. Das Blatt wäre nicht der Spiegel, würde es dann doch im letzten Teil des Artikels nicht zur alten Linie zurückkommen, und bringt dann doch noch einen Mediziner, der alles relativiert und das offizielle Narrativ bestätigt: Alles gut. Die Betroffenen hätten wohl auch ohne Impfung die Symptome entwickelt.“  (Reitschuster)
Laut SPIEGEL also letztlich doch nichts Neues – aber gut dass wir mal drüber gesprochen haben; wir sind ja offen für alles und wollen in künftigen Rückblicken auch genau so gewürdigt werden.

Vom SPIEGEL und seinem PR-Gag mal abgesehen, tut sich allerdings doch einiges. Der MDR hatte schon seit längerem in mehreren Beiträgen geschildert, dass (z.T. heftigst) Betroffene sich nicht selten alleingelassen fühlen und die Fakten- und Studienlage spärlich sei (denn wenn man etwas nicht sehen will, schaut man halt gar nicht erst hin).

Was der öffentlich-rechtliche Sender MDR offenlegt

Deutschlandweit gebe es bisher nur zwei Anlaufstellen für Patienten mit Verdacht auf das Post-Vac-Syndrom – jedoch:
„Dort ist der Andrang ist enorm: Laut dem deutschen Ärzteblatt haben beide eine Warteliste mit bis zu über zweitausend Betroffenen“, [15].

Die Experten wissen noch nicht viel; am Uniklinikum Marburg gehe man aktuell davon aus, dass vor allem junge Frauen mit einer Autoimmunstörung zur Risikogruppe zählen.

Dagegen trete (so der MDR) laut Ärzteblatt immer häufiger das sogenannte Multisystemische Entzündungssyndrom (MIS-C) auf – vor allem bei Kindern. Die vielseitigen und unregelmäßig auftretenden Symptome wie Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Bauch oder -gliederschmerzen plagen die Geimpften etwa zwei bis sechs Wochen nach der Impfung als Folge einer Überaktivierung des Immunsystems.

Multiple Entzündungen – hier vergisst der MDR allerdings auch die anderweitig vielfach erwähnten Herzmuskelentzündungen, bevorzugt bei jungen Männern.
Und Hirnvenenthrombosen nach Impfung auch bei älteren Frauen führte die Pharmazeutische Zeitung [16] schon im Mai 2021 nicht nur auf das daran gescheiterte AstraZeneca zurück (85,5 %), sondern zu 14,5 % auf das immer noch (und ohne Alters- oder sonstige Einschränkung) gespritzte Biontech-Produkt.

Man sieht: Es sind also doch für beide Geschlechter und für alle Altersgruppen schwere Nebenwirkungen dabei. Die verschiedenen Relativierer, die der MDR als öffentlich-rechtlicher Sender halt wohl auch pflichtschuldig zitieren muss, lügen vielleicht nicht, geben aber mit ihrem unverkennbar selektiven Blick indirekt nur kund, dass ihnen der vollständige Überblick eben fehlt.

Nanu: Lauterbachs plötzliches Eingeständnis von Impfschäden

„Es ist ein schlichter Tweet und doch dürfte davon eine enorme Wirkung ausgehen: Gesundheitsminister Lauterbach hat Corona-Impfschäden erstmals als wichtiges Thema benannt.
Wer über Impfnebenwirkungen sprechen wollte, hatte es lange schwer“ – Vorwürfe von „Panikmache und Sensationsheischerei“ ließen meist nicht lange auf sich warten.

Und nun meint sogar Lauterbach, der bisherige Grandmaster aller Impfschadens-Leugner: „Muss erforscht und behandelt werden”

„Guter Artikel. Post-Vac-Syndrom muss besser untersucht werden.” Lauterbach betonte zugleich, der Nutzen der Impfung übersteige die Risiken in jeder Altersgruppe – ohne hierfür einen Beleg zu nennen. Aber er betonte auch: „Trotzdem ist Post-Vac kein Tabuthema und muss erforscht und behandelt werden”, [17].

Motivation: Echte Einsicht oder taktische Winkelzüge?

Dem tkp-Blog war schon einige Tage vor SPIEGEL-Artikel (und dem Lauterbach-Tweet am Tag darauf) aufgefallen, [18]:
Mainstream berichtet über „plötzliche und unerwartete“ Todesfälle

Autor Thomas Oysmüller sieht darin jedoch weniger einen Drang zu objektiver und schonungsloser Untersuchung. Insbesondere bei den Angelsachsen deutet die Behandlung in der Boulevard-Presse (Daily Mail) und die Schubladisierung („SADS“ heißt das neue Syndrom und gilt als Sammelbegriff „für unerwartete Todesfälle bei jungen Menschen“) auf ein Bemühen in der impffreien Sommerzeit hin, „dass plötzliche Todesfälle normalisiert werden sollen“ – dann ist das Thema beim Beginn des herbstlichen Impfens sozusagen „abgefrühstückt“ und bei den breiten Massen durch Gewöhnung entschärft.

Statistisch inzwischen belegt: Impf-bedingte Übersterblichkeit

Denn in der Wissenschaft haben sich die unbequemen Mahner trotz anfänglicher Anfeindungen faktisch längst durchgesetzt.
Dass seither Politik und Medien das Übersterblichkeits-Thema beschwiegen haben, verdeutlicht den wissenschaftlich Interessierten nur noch umso mehr, dass es um unbequeme Wahrheiten geht:
den Mächtigen unbequem-lästig, aber eben Wahrheiten, deren Leugnen ggf. auf die Leugner zurückfiele.

So wissen wir u.a. durch die statistischen Auswertungen von Christoph Kuhbandner seit Anfang 2022 [19],

– dass Impfwellen auffällig mit den allgemeinen Sterbewellen korrelieren (und daher schon allein das statistische Profil einen dringenden Verdacht auf Kausalzusammenhang nahelegt)

– das eigentliche Sterben begann nicht im ersten Viren-Jahr, sondern im zweiten, d.h. dem ersten Impf-Jahr =2021
(und dort betrifft die Übersterblichkeit auch jüngere Jahrgänge – anders als 2020 beim hochgespielten Drama „an oder nur mit Corona verstorben”, das überwiegend sterbenahe Hochbetagte betraf)

– Beim Impfen nach Altersgruppen zeigte sich eine auffällige Übersterblichkeit der jeweiligen Altersgruppe in genau jenem Zeitraum, in dem sie dran war

Vergleich mit der Schweinegrippe 2010:
Damalige „Corona-Generalprobe“  noch ohne großes Sterben

Bei 80 Millionen Einwohnern, die im Schnitt 80 Jahre alt werden, sterben folglich jährlich 1 Million (und werden durch eine Million Neugeborene ersetzt, sofern es um kein schrumpfendes Volk geht). Selbst wenn in einem Statistik-Jahr ein paar Flugzeuge abstürzen würden, wäre das in der großen Menge kaum bemerkbar.
Man kann sich also nicht oft genug verdeutlichen: Wenn Kuhbandners Impf-Kurven nicht in den Kurven des allgemeinen statistischen Sterbens untergehen, sondern sich dort klar widerspiegeln, dann geht es um deutlich mehr als nur ein paar einzelne Tote.

Zum Vergleich die Schweinegrippe 2009/2010, die letztlich harmloser war als andere Grippe-Jahre, die aber zunächst gezielt aufgebauscht wurde u.a. durch eine schnell geänderte Pandemie-Definition – zum Wohle der Impfstoff-Hersteller.

Wie bei Corona seit 2020, gab es somit 2010 eine Hysterie einerseits um das Virus (Pandemie) und andererseits um ein (allzu schnelles) Impfen. Bevor die Impf-Nebenwirkungen zu einem Aufschrei führen konnten, war das Pandemie-Kartenhaus allerdings mangels echter Größe und Gefährlichkeit bereits eingestürzt und damit auch das damalige Impfen an ein Ende gekommen.

Der SPIEGEL berichtete 2018 über die Impf-Kampagne von 2010 (im Vergleich zu Corona-Zeiten) noch recht offen und kritisch, [20]:
„Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift ‘Britisch Medical Journal’  bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.“

Das mangelhafte Testen und Erheben möglicher Nebenwirkungen „verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. ,Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.’ Zumindest von der irischen Regierung ist laut ‘British Medical Journal’ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von GlaxoSmithKline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.“

Auch das Thema Evaluation erinnert an heutiges (Nicht-)Handeln:
„Problematisch ist aus Becker-Brüsers Sicht auch, dass von den zuständigen Behörden nicht ausreichende Zwischenauswertungen gemacht wurden. ‘Bei so einem Großexperiment müsste man eigentlich nach einer bestimmten Zahl an geimpften Dosen innehalten und sich anschauen, ob das Nutzen-Schaden-Verhältnis noch stimmt. Das ist nicht passiert, obwohl recht bald absehbar war, dass die Schweinegrippe viel milder verläuft als prognostiziert.’“

Ab 2016 musste Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) sich Schadenersatzprozessen stellen. Hierbei kam heraus:
„Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.“
Das waren zwar lebenslang schwer geschädigte Patienten – aber über damalige Impftote sind kaum Zahlen erhältlich.
Heutzutage – mit insgesamt höheren Impfzahlen – dürfte die Quote der Impf-Toten je Million Geimpfter höher sein als damals die Quote der „nur“ Geschädigten.

Bei den Corona-Impfstoffen haben die Konzerne vertraglich sichergestellt, dass ihnen keine Schadenersatzprozesse drohen, sondern Vater Staat (letztlich also die Impflinge selbst als Steuerzahler) die volle Haftung übernehmen.

Aber auch schon zuvor waren Konzerne und die sie schützenden Behörden ein Herz und eine Seele:
GSK und die europäische Arzneimittelbehörde Ema sahen es bis zum SPIEGEL-Bericht 2018 „nicht als erwiesen an, dass die Fälle auf Pandemrix zurückzuführen sind. Es brauche noch weitere Untersuchungen, um zu bestätigen, welche Rolle Pandemrix bei der Entwicklung der Narkolepsie der Betroffenen möglicherweise gespielt habe, erklärt GSK dem ‘British Medical Journal’“.

Quellen:
[1] https://twitter.com/Fkarl_lauterbach/status/1426323236019650564&usg=AOvVaw2g1m-maCksvRRw6Ja-ABGE
[2] https://friedensblick.de/32803/joshua-kimmich-und-sahra-wagenknecht-klassischer-totimpfstoff-attraktiver-als-genetisches-roulette/
[3] https://friedensblick.de/32889/totimpfstoffe-rueckt-sie-endlich-raus-wenn-ihr-hoehere-impfquoten-wollt/
[4] https://www.n-tv.de/politik/Das-ist-die-erste-Welle-ohne-Massnahmen-article23399326.html
[5] https://tkp.at/2021/12/07/japanisches-gesundheitsministerium-warnt-vor-nebenwirkungen-bei-impfungen/
[6] https://www.zdf.de/nachrichten/video/wieler-lauterbach-massnahmen-live-100.html
[7]  https://tkp.at/2022/01/22/cdc-bestaetigt-infektion-schuetzt-besser-als-impfung/
[8] https://friedensblick.de/32955/spahn-nachfolger-lauterbach-kuenftig-vierteljaehrliches-und-noch-kuerzeres-boostern/
[9] https://reitschuster.de/post/zu-haeufiges-boostern-schwaecht-das-immunsystem/
[10] https://reitschuster.de/post/melden-von-impfnebenwirkungen-lohnt-sich-nicht/
[11] https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-posts-ueber-vermeintliche-impfschaeden-cdu-bundesvorstand-distanziert-sich-von-maassen/27962004.html
[12] https://www.youtube.com/watch?v=liJawtN4jvE
[13] https://www.spiegel.de/gesundheit/post-vac-syndrom-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-und-alle-ducken-sich-weg-a-6b3ea94e-138f-4ed0-b459-d86377daf08b
[14] https://weltwoche.ch/daily/der-spiegel-titelt-was-er-einst-nur-mit-querdenkern-in-verbindung-brachte-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-was-ist-da-los/
[15] https://www.mdr.de/brisant/post-vac-syndrom-108.html
[16] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hirnvenenthrombosen-nach-impfung-auch-bei-aelteren-frauen-125430/
[17] https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/lauterbach-bekennt-sich-ploetzlich-zum-thema-impfschaeden-1348535106.html
[18] https://tkp.at/2022/06/09/mainstream-berichtet-ueber-ploetzliche-und-unerwartete-todesfaelle/
[19] https://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/
[20] https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

Impfpflicht kommt bei nächster Gelegenheit

Natürlich freue ich mich auch, dass die Impflicht für das erste abgewendet ist, aber: Gestern sah ich mehrere Redebeiträge der Bundestagsabgeordneten, die dagegen abstimmten (FDP, Konservative, ein Linker). Dabei stellte ich eine erschreckende Faktenresistenz fest, sowie Ignoranz gegenüber dem Leid von Impfgeschädigten und den ungeklärten Langzeitfolgen.

Weitgehend glauben die Abgeordneten, mit Ausnahme der der AfD, dass das Gesundheitssystem wegen SARS-Cov 2 überlastet war, und dass die Coronaimpfung Gentherapie der Weg aus der Pandemie wäre. Es ist diesen an sich intelligenten Menschen unmöglich über ihren Schatten zu springen, und sich -unvoreingenommen- bei alternativen Medien zu informieren. Die Menschen wollen nicht aus ihrer Filterblase heraus, sie wollen glauben, was die mainstream-Medien berichten und glauben nur zu gern persönlichen Verunglimpfungen und vermeintliche Widerlegungen, die seitens sogenannten “Faktenfüchsen” besser Faktenverdrehern verbreitet werden.

Ich prophezeie, dass bei der nächsten Corona- bzw. Grippewelle das Thema wieder auf den Tisch kommt und die meisten Abgeordneten dann dafür abstimmen werden. Im Moment hat als medial aufgebautes Hassobjekt Putin die Ungeimpften abgelöst.

Sachsen-Anhalts Sozialministerium beschaffte unbrauchbare Schnelltests für Schulen ohne Ausschreibung von Spezialisten für Haargummis, Events, Gießereierzeugnissen, Beautyprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln

Wahrscheinlich können sich viele noch daran erinnern, wie vor einem Jahr quasi über Nacht, die Selbstanwendung sogenannter SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests für die Schüler in Deutschland  angeordnet wurde.  Wer sich nicht testen lassen wollte, der hatte seither keinen Zutritt mehr zur Schule.  Wer die Gebrauchsanweisungen der in Sachsen-Anhalt in Umlauf gebrachten Schnelltests las und Fragen stellte, dem wurde das Recht auf Antworten von den dortigen Gerichten abgesprochen.

Friedensblick berichtete über die abenteuerliche Rechtsprechung des 4. Senats des OVG LSA ausführlich, u.a. hier. Indes ist nicht einzusehen, warum solcherart in Beschlussform gegossener Unsinn Bestand haben sollte. Deswegen rief der Schüler erneut das Verwaltungsgericht an und beantragte diesmal ganz allgemein und mit dem Hintergedanken die Sache bis zum EGMR zu ziehen, seiner Schule die Verpflichtung aufzuerlegen, die Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten und Arzneimitteln lesen und beachten zu müssen.  Es geht um nichts anderes als die Verpflichtung zu einer Selbstverständlichkeit.  Indes, die bereits vormals erstinstanzlich beteiligte 7. Kammer des VG Magdeburgs topte das Ganze noch und schrieb am 01.02.2022 in ihren Beschluss, Zitat:

“Auch wenn man der Antragsgegnerin unterstellen würde, Gebrauchsanweisungen von SARS-CoV-2-Antigen Schnelltests würden nicht gelesen und beachtet werden, wäre der Antragsteller dadurch nicht in eigenen subjektiv-öffentlichen Rechten verletzt.

Ein Anspruch auf ordnungsgemäße Vorbereitung des Personals der Antragsgegnerin für die Durchführung der SARS-CoV-2-Antigenschnelltests durch die Schülerinnen und Schüler selber im Sinne eines allgemeinen Gesetzesvollzugsanspruchs steht dem Antragsteller als Schüler unabhängig von eigenen Rechten nicht zu (…)

Ohne Belang ist dabei, aus welchen Quellen sich das Personal der Antragsgegnerin die notwendigen Informationen beschafft, um die Schülerinnen und Schüler umfassend unterstützen. Zwingend erforderlich ist dafür nicht das Lesen und Beachten der Gebrauchsanweisung des zu verwendenden SARS-CoV-2- Antigen-Schnelltest, denn ein isolierter Anspruch darauf, dass die Beschäftigten der Antragsgegnerin die Gebrauchsanweisungen der Schnelltests zu lesen und die dort gezeigten Grenzen des Tests zu berücksichtigen haben, ergibt sich aus den infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen und dem Medizinprodukterecht gerade nicht, weil die Sonderzulassung gemäß § 11 Abs. 1 MPG die Geeignetheit der Tests indiziert (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 22.09.2021 – Az.: 4 M 190/21 – nicht veröffentlicht)” Zitat Ende (den Beschluss 7 B 4/22 MD gibt es hier)

Offenbar geht die 7. Kammer des VG MD aber davon aus, dass andere Antragsteller sehr wohl ein subjektiv-öffentliches Recht dergestalt besitzen, dass Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten durch den Betreiber derselben beachtet werden müssen. Denn in ihrem Beschluss vom 22.12.2021, Az.: 7 B 303/21 MD räumt die 7. Kammer des VG MD ein, Zitat:

„Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat auf die gerichtliche Anfrage vom 25.11.2021 mit Schreiben vom 29.11.2021 auf die von ihm erteilte Sonderzulassung verwiesen, die auf der durch den Hersteller vorgenommenen Angabe der Zweckbestimmung im Sinne von § 3 Nr. 10 Medizinproduktegesetz (MPG) beruht.“ Zitat Ende (Beschluss vom 22.12.2021; 7 B 303/21 MD)

§ 3 Nr. 10 MPG lautete, Zitat:

Zweckbestimmung ist die Verwendung, für die das Medizinprodukt in der Kennzeichnung, der Gebrauchsanweisung oder den Werbematerialien nach den Angaben des in Nummer 15 genannten Personenkreises bestimmt ist.“ Zitat Ende

Und laut § 2 Abs. 2 Medizinprodukte-Betreiberverordnung sind Schulen zweifellos Betreiber von Medizinprodukten, wenn sie z.B. Schnelltests zur Selbstanwendung anbieten, und demzufolge nach § 4 Abs. 1 derselben MPBetreibV verpflichtet, diese ihrer Zweckbestimmung entsprechend und also nach den Vorgaben der Gebrauchsanweisungen zu betreiben. Das dem so ist wurde zwischenzeitlich vom Referat Medizinprodukte des Bundesgesundheitsministeriums mit dem Hinweis bestätigt, dass Art. 20 Abs. 3 GG die öffentliche Verwaltung und Behörden an Recht und Gesetz bindet. 

Die 7. Kammer des VG Magdeburgs wusste also um die Grundlage, auf welcher dem Antragsteller in Sachen 7 B 4/22 MD ein subjektiv-öffentliches Recht erwuchs, nach welchem die Schule die Gebrauchsanweisungen von Medizinprodukten zu beachten hätte, wenn sie diese zur Anwendung bereithält. Denn die 7. Kammer hatte am 25.11.2021 selbst beim BfArM angefragt und eine eindeutige Antwort erhalten.

Damit aber steht die Frage nach dem Motiv dieses offenkundigen Rechtsbruchs nur 6 Wochen später im Raum, welcher im oben zitierten Beschluss in Sachen 7 B 4/22 MD gipfelt. Warum stemmen sich das Verwaltungsgericht Magdeburg und das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt, zusammen mit dem Landesschulamt seit 26.03.2021 dagegen, dass die Schulen Gebrauchsanweisungen der Schnelltests, – speziell die dort geregelten Grenzen deren Einsatzes -, verpflichend zur Kenntnis zu nehmen hätten?

Um diese Frage zu erhellen bedarf es nochmals eines Rückblicks in den April vor einem Jahr. Denn am 06.04.2021 hatte der damalige Bildungsminister Tullner einen Brief an die Schulleiter geschrieben, darin die gerade beschafften SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests der Fa. Teda-Laukötter angepriesen und dankenswerterweise die Gebrauchsanweisung als Anlage seinem Schreiben beigefügt. Offenbar hatte aber niemand damit gerechnet, dass diese Gebrauchsanweisung auch gelesen wird, denn darin steht u.a., Zitat:

  1. Wenn Sie Kontakt mit einer mit Corona infizierten Person hatten, können Sie drei Tage später bereits den Nasentupfer Test durchfuhren.
  2. Wenn sie bei sich typische Coronasymptome, wie z.B. Fieber, Husten, Gliederschmerzen oder den Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns feststellen, können Sie den Test sofort durchführen.
  3. Wenn Sie weder coronatypische Symptome haben noch Kontakt mit einer mit Corona infizierten Person hatten, können Sie den Test zur Sicherheit trotzdem machen. Sollte der Test negativ ausfallen, können Sie einen neuen Test durchfuhren, sollten Sie später Symptome zeigen.“ Zitat Ende

Damit stellte sich ebenfalls die Frage, wie man mit einem SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest, welcher 3 Tage nach Kontakt mit einer infizierten Person im Zusammenhang mit einer symptomatischen Erkrankung angewendet werden soll, vorbeugenden Infektionsschutz bei den ausschließlich asymptomatischen Schülern bewirken will. 

Die gezeigte plumpe Verbiegung geltenden Rechts durch die 7. Kammer des VG Magdeburgs und den 4. Senat des OVGs LSA, führte damit geradezu unabdingbar zur Frage  nach der Beschaffung dieser Schnelltests. Denn irgendein plausibler Grund, warum sich die Behörden in Sachsen-Anhalt derart konsequent dagegen sträuben, die Gebrauchsanweisungen der für den beabsichtigten Zweck ungeeigneten Schnelltests zur Kenntnis nehmen zu müssen, musste zweifellos im Verborgenen vorhanden sein.

Friedensblick liegen nunmehr erste Ergebnisse einer Recherche vor, welche Mitte August 2021 begann und begleitet war von Falschauskünften in Verbindung mit dem Versuch der Behörden, Auskünfte in der Sache ganz zu verwehren oder über unverhältnismäßig hohe Kosten zu verunmöglichen. Letztendlich zeigten sich die Behörden dann aber doch kooperativ und erste Ergebnisse lassen sich nun hier und hier nachlesen.

Vorerst stehen damit zwei Firmen aus Bayern und eine Firma aus Sachsen-Anhalt im Brennpunkt. Nämlich die New-Flag GmbH und Kingline GmbH, sowie Fa. Teda-Laukötter aus Sachsen-Anhalt. Die Präsentation im Internet ist professionell und beeindruckt – jedenfalls heute. Zu fragen ist aber, was die Firmen vor einem Jahr aus der Masse der anderen Firmen heraushob, so dass sich der Pandemiestab in Sachsen-Anhalt entschloss,  ohne Ausschreibung die für den beabsichtigten Zweck ungeeigneten Schnelltests von dort zu beschaffen.

Ein Blick in den öffentlich zugänglichen Teil des jeweiligen Handelsregisterauszugs führt zu einem besseren Verständnis der oben zitierten Entscheidungen der Verwaltungsgerichte. 

Zur Firma Teda-Laukötter hatte bereits der Blog Sciencefiles am 21.04.2021 alles gesagt. Hier nachzulesen. Im Handelregister hat sich bis heute nichts geändert, obwohl sich mit Schnelltests offenbar bedeutend mehr Geld verdienen lässt, als mit, “Der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Gießereierzeugnissen, von werkzeugmäßigen Formen
des Ur- und Umformwerkzeugbaus sowie maschinentechnischen Erzeugnissen; Qualitätskontrolle sowie Servicedienstleistungen für Kunden, Verkauf von Chemieprodukten, Erbringung von Dienstleistungen (z.B. Imprägnieren), Recycling.“ Zitat Ende (Quelle Handelregister)

Die Gesellschafter der Fa. Teda-Laukötter haben es demnach seit über einem Jahr nicht für nötig erachtet, den Gegenstand der Gesellschaft per Gesellschafterbeschluss zu aktualisieren oder eine Tochtergesellschaft für den Vertrieb der Schnelltests zu gründen. Im Impressum wird weiterhin die Teda-Laukötter-Technologie-GmbH angegeben, die Domän indes heißt “teda-medical”. So schnell kann man heute in Deutschland von Gießereierzeugnissen auf Medizinprodukte umsatteln – bei gleichbleibender Kompetenz, zumindest aus Sicht des Pandemiestabs in Sachsen-Anhalt versteht sich.

Nun sitzt die Fa. Teda-Laukötter in Dessau-Roßlau, also in Sachsen-Anhalt. Deswegen ging sciencefiles vor einem Jahr noch davon aus, dass das von der sympathisch kompetenten Ministerin Grimm-Benne – hier am Rednerpult – 

geleitete Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die wie gezeigt bereits nach der Gebrauchsanweisung für den beabsichtigten Zweck ungeeigneten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest der Fa. Teda-Laukötter, in der “Beschaffungsnot” des Frühjahrs 2021, wenigstens in Sachsen-Anhalt von der Fa. Teda Laukötter selbst beschafft hätte, welche quasi vor der eigenen Haustür in Dessau-Roßlau sitzt und in Gießereierzeugnissen machte. 

Tatsächlich bezog der Pandemiestab des von Frau Ministerin Grimm-Benne geleiteten Minsteriums die unbrauchbaren Schnelltests jedoch über einen kleinen Umweg, nämlich von der Fa. New-Flag aus München. Ein “Zwischenhändler” wird in der Regel dann eingeschalten, wenn “nützliche Zuwendungen” abgezweigt werden sollen. Ein anderer Grund ist hier nicht ansatzweise ersichtlich.

Auch über den Werdegang der Fa. New-Flag gibt das Handelregister Auskunft:

Die Firma wurde laut Handelregister am 27.10.2010 gegründet. Unternehmensgegenstand war „Handel mit und Vertrieb von Textilwaren und Elektronikartikeln sowie Produktion und Vertrieb von Dokumentationsfilmen, insbesondere DVD“. Anfang 2011 spezialisierte sich das Unternehmen weiter und nahm nunmehr auch „Bürsten“ mit in sein Sortiment auf, Zitat Handelsregister: „Handel mit und Vertrieb von Textilwaren, Elektronikartikeln und Bürsten sowie die Produktion und der Vertrieb von Dokumentationsfilmen, insbesondere DVD“, Zitat Ende. Am 27.08.2014 spezialisierte sich das Unternehmen weiter, Zitat Handelsregister: „Vertrieb, Handel und Produktion von
Beautyprodukten, der Handel mit Sammlerstücken (Kunst, Alkohol (insbesondere seltene Flaschen)“ Zitat Ende. Am 07.02.2019 wurde der Gesellschaftszweck wiederholt modifiziert, diesmal in „Vertrieb, der Handel und die Produktion von Beautyprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln“ Zitat Ende.

Und ab 23.03.2021 befasste man sich bei der New Flag GmbH dann mit, Zitat: „Vertrieb, der Handel und die Produktion von Beautyprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln, der Vertrieb von Medizinprodukten und in-vitro-Diagnostika“ Zitat Ende. Zwei Wochen später, am 06.04.2021 bewarb dann Herr Minister a.D. Tullner persönlich diese Schnelltests in seinem Brief an die Schulleiter. (siehe oben)

Das Ministerium für ASGG hat unter Leitung der Ministerin Grimm-Benne also das “Kunststück” fertiggebracht, die bereits nach der Gebrauchsanweisung für den beabsichtigten Zweck untauglichen Schnelltests, über einen kleinen Umweg im fernen Bayern – anstatt in Sachsen-Anhalt selbst – einzukaufen, von einem Unternehmen, welches bis kurz vor Vertragsabschluss auf Beautyprodukte und Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert war, und dem eine Geschäftsführerin Sophie Trelles-Tvede vorsteht, welche offenbar eine Art Ikone für Haargummifans verkörpert, und welche die New-Flag GmbH aus ihrem Haargummiimperium vormals ausgegliedert hatte.

Deutlich wird, dass in dem Augenblick, wo die Behörden und Schulen in Sachsen-Anhalt ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen und die in den Gebrauchsanweisungen niedergelegten Grenzen der Anwendung der auf diesem dubiosen Weg beschafften Schnelltests zur Kenntnis nehmen müssten, die Folgen für die Landesregierung nicht abzuschätzen wären.

Denn zum einen gibt es konkret Geschädigte, welchen seit einem Jahr der Zugang zur Schule verwehrt wird, weil sie sich geweigert haben,  sich einem  bereits nach der Gebrauchsanweisung sinnlosen Testprozedere zu unterwerfen. Zum anderen sind viele Eltern in Sachsen-Anhalt sicher daran interessiert zu erfahren, dass der einzige Zweck der Selbsttestung an den Schulen in LSA seit einem Jahr darin bestand, ihre Kinder zu Goldeseln für die korrupten Netzwerke innerhalb der Landesregierung umzufunktionieren.

Wer nun meint, dies wäre ein Einzelfall und die anderen Schnelltests, welche in Sachsen-Anhalt im Einsatz waren oder sind, wären nach den Gebrauchsanweisungen für den beabsichtigten Zweck des Einsatzes an Schulen und Behörden in LSA geeignet, dem ist zu widersprechen. Beispielhaft – und ausdrücklich nicht der Vollständigkeit halber – sei hier noch die Beschaffung von Schnelltests via Fa. Kingline aus Bayern herausgegriffen. Denn in ihrem Beschluss in Sachen 7 B 303/21 MD hatte die 7. Kammer des VG Magdeburgs ja für Recht erkannt, dass die Schnelltests der Marke „NASOCHECKcomfort” bereits nach der Gebrauchsanweisung ungeeignet sind, bei Schülern in LSA zum vorbeugenden SARS-CoV-2- Infektionsschutz eingesetzt zu werden. Was nebenbei bemerkt, den Antragsteller und Kläger in Sachen 7 B 4/22 MD und 7 A 5/22 MD natürlich freut.

Denn die Sache liegt jetzt samt Befangenheitsantrag und Strafanzeige beim OVG LSA. Dieses hüllt sich indes seit 18. Februar 2022  in Schweigen, und dass obwohl doch laut 7. Kammer VG MD nicht der geringste Anhaltspunkt dafür vorlag, dass der Antragsteller in irgendwelchen subjektiv-öffentlichen Rechten verletzt sein könnte. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das eilige Rechtsschutzbedürfnis in dieser Sache mit Ende der Testpflicht in LSA am 24.04.2022 nicht wegfällt. 

Auch zur Fa. Kingline gibt das Handelregister Auskunft. Die Fa. Kingline GmbH, laut Handelsregister am 02.12.2017 gegründet, hatte bis zum 21.09.2021 laut Handelsregister als Unternehmensgegenstand „Eventservice“ angegeben. Am 22.09.2021 wurde dieser Unternehmensgegenstand geändert, und „Eventservice“ wurde durch „den Handel mit und den Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere mit bzw. von Medizinprodukten und Schutzausrüstung, sowie deren Import und Export“ ersetzt. Als Geschäftsführer fungiert Herr Noel Heuschkel, welcher gleichzeitig Geschäftsführer der  Sommerliebe Festival GmbH ist. Der Unternehmenssitz liegt in Bayern.

Auch diese ungeeigneten Schnelltests wurden vom Ministerium für ASGG unter Leitung der Ministerin Grimm-Benne ohne Ausschreibung im fernen Bayern gekauft.  Was automatisch zu der Frage führt, welche „konkreten Umstände“ nach Maßgabe § 14 Abs. 4 Nr. 3 VgV vorlagen, um den Schnelltestschrott ohne öffentliche Ausschreibung zu Lasten der Kinder und Schüler LSA und zu Lasten des SARS-CoV-2 Infektionsschutzes, von Spezialisten für Gießereierzeugnisse, Events, Haargummis, Nahrungsergänzungsmittel und Beautyprodukte, aus Bayern zu kaufen, und quasi über Nacht die Anwendung des Schnelltestschrotts per Landesverordnung verpflichtend zu regeln.

Mir fällt dazu nur ein Grund ein: Korruption. Denn das dies alles mit “Infektionsschutz” objektiv nicht das Geringste zu tun haben kann, zeigt die Entwicklung der Inzidenzen im Zeitraum vom 26.03.2021 bis 25.03.2022 – nämlich hier und hier. Hätte die Lungenpest geherrscht, wären Sachsen-Anhalt durch den Einsatz vergleichsweise ungeeigneter Schnelltests bereits weitestgehend entvölkert. Immerhin haben die dortigen Bürger diesbezüglich also noch einmal Glück im Unglück gehabt. 

 

Lieferanten-Verträge ausgehandelt: mRNA-Impf-Abo bis mindestens 2029?

Corona-Impfstoffe: Lieferverträge bis 2029 geschlossen

Was Spahn vergangenen Juli [1] bereits anstrebte, ist nun in trockenen Tüchern: Fünf Unternehmen verpflichten sich – gegen Zahlung einer jährlichen Vergütung – eine Produktionskapazität von 80 bis 100 Millionen Dosen Impfstoff pro Jahr bereitzuhalten, [2].

Bei den Nachdenkseiten vermutet man, dass die Impfpflicht längst beschlossen ist und keinesfalls befristet sein wird, [3].
Und das, obwohl seit Juli immer klarer wurde: Die Impfwirkung lässt dramatisch nach (manche Stoffe versagen regelrecht) und die vollmundig angepriesene Corona-Schutzimpfung ist nicht das, was man bislang unter Impfschutz versteht.
Selbst der Satz: „Impfen verhindert schwere Verläufe“, hat sich mittlerweile als PR-Spruch erwiesen – immer öfter werden sogar Krankheitsausschläge in die entgegengesetzte Richtung bekannt.

Die Bundestags-Impfpflichtdebatte wäre somit eine Farce – so wie der ganze Parlamentsbetrieb seit Corona-Beginn immer mehr in die Fußstapfen der DDR-Volkskammer tritt und zum Abnickverein wird:

„Seit dem Beginn des Corona-Systems im März 2020 gibt es keinen geordneten Parlamentsbetrieb mehr. Der Bundestag arbeitet – im Gegensatz zur Regierung – nur mit gedrosselter Kraft. In den Sitzungswochen werden die fünf Plenartage auf drei Tage reduziert. Die Debatten sind auf stark eine Stunde verkürzt. Die Tagesordnungen werden ausgedünnt. Feierabend ist zum Teil schon am Nachmittag. Die parlamentarische Arbeit läuft im wesentlichen nicht-öffentlich in den Ausschüssen. Anhörungen sind nicht mehr der Rede Wert und finden nur noch pro forma statt. Öffentliche Debatten im Plenum, der ausführliche und differenzierte Austausch von Argumenten, Schlagabtausche, die sich über Stunden erstrecken, gibt es nicht mehr. Der Parlamentarismus, demokratiepraktisch bereits dürftig genug, ist zu einer schlechten Karikatur verkommen. Corona ermöglichte den Siegeszug der Exekutiv-Demokratie“, [4]

Hoffnungsträger Totimpfstoff war nur Augenwischerei

Deutschland setzt auf Biontech, Curevac/GSK, Wacker / CordenPharma, Celonic und IDT:  „Interessant dabei, dass das Unternehmen Valneva, das als einziges an einem echten Totimpfstoff arbeitet, nicht aufgeführt ist“, [3].

Moment mal, hatten wir nicht vor kurzem den Markteintritt von Novavax, Hoffnungsträger der ungeimpften mRNA-Skeptiker, die somit ihren geforderten Totimpfstoff bekommen haben (aber auch ihm jetzt ganz offensichtlich die kalte Schulter zeigen)?

Wer das immer noch glaubt, hat zum Jahreswechsel die Aufdeckung dieser Lüge übersehen: Corona-Vakzin von Novavax kein Totimpfstoff
– Experte platzt der Kragen, [5]:
Ein Totimpfstoff enthält nur abgetötete Viren und vermehrt sich nach der Impfung nicht im Körper, wie Martina Sester, Professorin für Immunologie an der Universität des Saarlandes, gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärte. Und: „Das, was in der Spritze drin ist, das allein wirkt quasi als Impfstoff.“ Beispiele für bekannte Totimpfstoffe sind etwa Vakzine gegen Tetanus, Keuchhusten oder etwa Diphtherie.

Florian Krammer, Professor für Impfstoffkunde:
„Kann man bitte aufhören den Impfstoff von Novavax als Totimpfstoff zu bezeichnen? Es ist ein rekombinanter Proteinimpfstoff.“

Lauterbach schrieb dazu: „Stimmt zwar. Aber weil so viele Ungeimpfte nur Totimpfstoff wollen, warum auch immer, wird bald erhältliches Novavax als solcher bezeichnet.“
(Ach so, die störrisch-unmündigen Staatskinder mussten in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse angelogen werden, und Vater Staat dichtete ihnen halt den Gen-Lebertran zur Limonade um.)

Zudem seien die mRNA-Corona-Impfstoffe, anders als das Vakzin von Novavax, „milliardenfach bewährt“, so Lauterbach.
(Das Lieblingsargument des mRNA-Lobbyisten, für den die mRNA-Stoffe bekanntlich so gut wie nebenwirkungsfrei sind.)

Impfschäden: Thailand zahlt schon, Deutschland leugnet noch

Thailand hat bis zum 8. März bereits mehr als 45 Millionen US-Dollar Entschädigung aufgrund eines Impfschadens an 12.714 Personen ausbezahlt. Darunter sind auch Familienangehörige von Personen, die an den Folgen eines Covid-Impfstoffes verstorben sind.
Der Umfang an Entschädigungen hat die Erwartungen der Regierung um das Vielfache übertroffen.

Von 15.933 eingereichten Anträgen waren nur  2.328 abgelehnt worden. Die Abwicklung eines Schadensersatzanspruches ist in Thailand besonders einfach – innerhalb von fünf Tagen wird entschieden, [6].
In Thailand wird auch mit Pfizer geboostert [7], für Erst- und Zweitimpfungen wurden meist AstraZeneca und Sinovac/Sinopharm eingesetzt.

Brauchbare Alternativen zur gen-experimentellen Impfung

Wer in der unausgereiften mRNA-Technik weiterhin die Gefahren sieht (und/oder die redlichen Absichten vermisst), hofft oft auf erfolgreiche Covid-Prophylaxe und -Frühbehandlung.
Hierbei stößt man immer wieder auf Vitamin C und D, Zink [8] und Ivermectin, [9]. Letzteres wird von interessierter Seite immer wieder verächtlich gemacht, z.B. als Pferde-Entwurmungsmittel oder als Hausmittel verzweifelter Dritte-Welt-Bewohner.
Was die Pharmavertriebs-Knechte dabei dezent verschweigen:
2015 gab es für die Entwicklung von Parasiten-Bekämpfungs-Mitteln wie Ivermectin den Medizin-Nobelpreis, [10]. Denn viele Millionen von Menschen verdanken ihr Leben solchen Mitteln, die zum Leidwesen der Pharma-Mafia halt keinen Patentschutz mehr haben.

Einem weiteren, reichlich skurrilen Corona-„Schutz“ wird aktuell nachgespürt: ebenfalls patentfrei, aber teuer, illegal und entgegen allen Gesundheits-Tipps eingesetzt – dennoch ein weiterer Stinkefinger für die schon zwangsneurotische mRNA-Impfwerbung:

Kein einziger Corona-Todesfall bei Zürcher Drogensüchtigen
– ist selbst Drogenmissbrauch am Ende besser als die Impfung?

Im Zentrum für Suchtmedizin befürchtete man, dass viele der Kunden eine Corona-Infektion nicht überleben würden, da sie nach jahrzehntelangen Drogenkarrieren schwere Lungen-, Herz- und Lebererkrankungen haben und somit nach herrschender Meinung zu den am meisten gefährdeten Risikogruppen gehören.

Doch nach zwei Jahren Corona ergibt sich ein erstaunlicher Befund, [11]: Die rund 1000 Betroffenen hatten auffallend milde Corona-Erkrankungen – es gab keinen einzigen schweren Verlauf und niemand ist an Corona gestorben!

[1] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/spahn-impfstoff-vertraege-fuer-acht-jahre/
[2] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/corona-impfstoffe-vertraege-bis-2029-unterschrieben/
[3] https://www.nachdenkseiten.de/?p=81988#h12
[4] https://krass-und-konkret.de/politik-wirtschaft/corona-system-wird-nicht-beendet-sondern-zementiert/
[5] https://www.fr.de/panorama/corona-novavax-totimpfstoff-impfung-coronavirus-karl-lauterbach-pandemie-gesundheit-news-91177875.html
[6] https://tkp.at/2022/03/17/impfschaden-thailand-zahlte-schon-45-millionen-us-dollar-entschaedigung/
[7] https://bangkok.diplo.de/blob/2503948/5b8acabe13cfeae3b4e2c3decda4ca43/impfmoeglichkeit-data.pdf
[8] https://tkp.at/2021/11/16/studie-ueber-erfolgreiche-covid-prophylaxe-und-fruehbehandlung/
[9] https://tkp.at/2022/01/25/ivermectin-ist-hoch-wirksam-in-der-prophylaxe/
[10] https://www.spektrum.de/news/ein-medizinnobelpreis-fuer-medizin/1369470
[11] https://www.srf.ch/news/schweiz/kein-einziger-todesfall-zuercher-drogensuechtige-sorgen-fuer-corona-ueberraschung

Aspiration oder Konspiration – STIKO hat wohl Schutzmaßnahmen verwechselt

Neue mRNA-Impfstoffe:
Alte Vorsichts-Regel wird reichlich spät reaktiviert

Speziell für die Corona-Impfung setzt die STIKO eine seit 2016 eigentlich abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme jetzt wieder in Kraft:

Unverändert soll die Impfung intramuskulär (=in einen Muskel) erfolgen. Damit die Nadel aber nicht versehentlich ein Blutgefäß erwischt, soll wie damals jetzt wieder „aspiriert“ werden:
Hierzu wird zwischen Stich und Injektion kurz angesaugt – sieht man Blut, steckt die Nadel in einem Blutgefäß und der Versuch wird abgebrochen bzw. mit einer neuen Spritze an einer anderen Stelle wiederholt.

Ab 2016 hielt man die Belastung durch einen wiederholten Stich für weniger zumutbar als die Folgen, die ein direkt in die Blutbahn eingebrachter Impfstoff verursachen könnte.
Daher drängt sich umgekehrt die Frage auf:
Sind die neuen Corona-Impfstoffe auch nach STIKO-Auffassung heikler als alle bisherigen (d.h. für andere Krankheiten verimpften)?

Alle Verbesserungen sind zu begrüßen – aber wenn man tönt, die Impfung sei sicher, schließlich seien schon Milliarden gespritzt worden und von uns Deutschen schon zwei Drittel, dann ist der Zeitpunkt der Wiedereinführung einer mit ganz wenig Aufwand verbundenen Vorsichtsmaßnahme doch reichlich spät!

Mainstream: Skandal? Oder wenigstens Sensation?
– Ach wo, reine Vorsichtsmaßnahme

Infektiologe Jelinek erklärt im „Welt”-Interview, dass solche Herzmuskelentzündungen jedoch sehr selten auftreten würden und das vor allem bei jungen Männern. Außerdem hätten sie „nach derzeitigem Stand des Wissens eher etwas mit dem Testosteronspiegel zu tun“.
Ja, ihr jungen Männer, wenn ihr nur nicht so wild wärt …
(Seid jetzt einfach tapfer und heult nicht mädchenhaft rum.)

Tiermodellstudien hätten einen möglichen Zusammenhang von Covid-19-Impfungen und dem Auftreten von Herzerkrankungen und Blutgerinnseln ergeben, [1] [2].

Also nach meiner Erinnerung waren es vor einem Jahr keineTiere und keine Tierversuche – sondern menschliche Impflinge, die 2021 wegen Herzerkrankungen und Blutgerinnseln in die Schlagzeilen kamen, was sehr schnell den AstraZeneca-Stoff aus dem Geschäft drängte. Johnson & Johnson kam spät auf den Markt und ist schon früh wieder von dort verschwunden.
Und von den beiden mRNA-Impfstoffen Moderna und Biontech darf seit Herbst in Deutschland nur noch Biontech für unter 30-jährige verwendet werden, [3].

Das japanische Gesundheitsministerium hat auch gegen den letzten der genannten vier Hoffnungsträger im Dezember ernsthafte Bedenken geäußert:
Es hat Entzündungen des Herzmuskels und der Herzaußenhaut bei jüngeren Männern als mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen der Covid-Gentherapeutika sowohl von Moderna als auch von Biontech/Pfizer angeführt, [4].

Ein (gelegentlich unbequemer) Mainstream-Virologe wundert sich

Alexander Kekulé (Podcast #281) geht davon aus, dass einer von 100 Stichen versehentlich in eine nicht ganz winzige Vene geht, was beim Aspirieren sichtbar würde, aber ohne eben übersehen wird. Auch ihn wundert:

Warum kehrt die STIKO erst jetzt zum Aspirieren zurück?

Die Tierversuchsstudie kam nämlich bereits im August 2021 raus: „Kein Preprint, sondern sehr prominent erschienen in einem Journal, das heißt Clinical Infectious Diseases.“ Und die Studie hatte es in sich.

So gut wie alle Mäuse bekamen massive Entzündungen des Herzmuskels, wenn die RNA-Impfstoffe intravenös statt intramuskulär gespritzt wurden. Dies hielt mindestens zwei Wochen lang an und wurde dann langsam wieder besser. Sie starben nicht unbedingt daran, aber es kommt zu Nekrosen, also abgestorbenem Gewebe.
Bei den traditionellen Impfstoffen war so etwas nie festgestellt worden, weswegen die STIKO ab 2016 das Aspirieren nicht mehr verpflichtend machte.
Die Entwarnung von 2016 kann man natürlich nicht einfach so übernehmen, wenn man eine völlig neue Impfstoff-Klasse entwickelt und Kekulé fragt daher weiter:

Wieso haben das eigentlich die Impfstoffhersteller nicht in ihren eigenen Toxikologie-Studien festgestellt?

„Es war ja nicht so, dass nur eine von einer Million Mäusen das bekommen hat, sondern wirklich alle.“
Er verweist auf „den, dessen Namen man nicht nennen darf“:

Wolfgang Wodarg

… hatte „schon seit Monaten diese Aspirationsthese wirklich auf allen Kanälen rausgebracht. (…) Solche Leute werden dann ja auch immer gerne mal gedisst sozusagen in der Diskussion. Und jetzt plötzlich glaubt die STIKO zumindest, da könnte was dran sein. Also, das ist das erstaunliche.“

Auch Kekulé selbst hatte in seinem Podcast schon vor Monaten Hörerfragen bekommen und „immer gesagt, das müsste man schon mal untersuchen, weil: Das ist nicht abwegig. Ist nie gemacht worden, ist immer totgeschwiegen worden.“

Kekulé verweist allerdings darauf, dass es große, kleine und winzige Venen gibt und man mit Aspierieren nicht völlig auf der sicheren Seite ist. Auch wenn man dabei kein Blut sieht, kann man nicht ausschließen, dass ein Teil der Impf-Dosis doch über eine mehr oder weniger kleine Vene schnell ins Blut gelangt. Die Schädlichkeit dürfte dann je nach Größe des in die Vene gelangten Dosis-Anteils schwanken.

Sowohl Kekulé als auch der Moderator stören sich daran, dass die STIKO in ihrem neuesten Bulletin ihre reaktivierte neue Empfehlung regelrecht versteckt. Das gebe nicht nur Impfgegnern oder Verschwörungstheorien Futter, sondern bringe auch im Schadensfall den Impfarzt in Verlegenheit: Um dem Staatsanwalt sagen zu können, er habe nach allen Regeln de (STIKO-)Kunst gehandelt, muss er bzw. sein Personal diese Regeln ja erst mal kennen und ab sofort anwenden.

Hilfreiche Ablenkung durch andere Schlagzeilen

Die zwei übersehen, dass nicht nur das Verstecken des späten Richtungswechsels den STIKO-Nimbus beschädigt, sondern auch die reine Nachricht des Wechsels. Zum Glück wird diese Nachricht ja von anderen Schlagzeilen verdrängt wird, sei es Putins Invasion in der Ukraine oder die allgemeine Lockerungs-Debatte im Corona-Zirkus, die mit der Nach-Booster-Impfpause zusammenfällt.
Aber dennoch kein Trost für die bereits Geimpften, die man aufklären hätte können, aber lieber ahnungslos-schnell impfen wollte.

STIKO: Augen-zu-und-durch seit Beginn der Corona-Impfungen

Die Zulassungs-Studien der Impfkonzerne hatten die Wirkung auf Senioren nicht oder nur ungenügend untersucht. Daher warnte schon zu Beginn der Corona-Impferei im Dezember 2020 der Chef der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft:
„Wir wissen derzeit nicht, wie der Impfstoff bei Risikopatienten wirkt“ – unbeeindruckt hiervon empfahl die STIKO zugleich aber ungerührt, massenhaft zuerst in Alten- und Pflegeheimen zu impfen“, [5].

Auch dass die „Gelbe Liste“ (Medikamenten-Infos der Hersteller für die Ärzte) unter „Gegenanzeigen“zum BioNTech/Pfizer-Impfstoff gleich als erstes Gerinnungshemmer auflistete (die bei Senioren in Seniorenheimen eher häufig als selten anzutreffen sind), interessierte die STIKO ebensowenig wie das „Entgegenkommen“ der „Gelben Liste“: Falls man dennoch impfe, dann bitte (vorsichtig) unter die Haut (=subkutan), nicht in den Muskel.

Als wär’s ein Machtkampf, „befahl“ die STIKO das exakte Gegenteil:
„Geimpft wird intramuskulär, nicht subkutan (auch bei Gerinnungsstörung/Antikoagulation): mit einer dünnen Nadel, vorsichtig und mit anschließender Kompression.“

Kekulé nennt einen Grund, warum er selber die Aspirations-Problematik zwar schon vor Monaten von Hörern zugetragen bekam, aber halt doch nur am Rande wahrnahm:
Vor etwa einem Jahr fragte ein Hörer im Podcast nach den AstraZeneca-Nebenwirkungen und ob das vom unterlassenen Aspirieren kommen könne, was Kekulé – in der Meinung, aspirieren sei immer noch Standard – verneinte. Nach dem Motto „gelernt ist gelernt“ hatte er die Lockerung der STIKO-Regeln 2016 nämlich nicht mitgemacht und war sich nicht bewusst, dass andere das tun.

Unter den anderen sind schnell angelernte Helfer ebenso wie Gesundheits-Manager und Politiker Lauterbach, der im TV gerne stolz tönt „Ich bin Impfarzt“ – aber seine Approbation hatte er erst 2010 (15 Jahre nach Ende des Studiums) und eigentlich nur aus Prestige-Gründen beantragt. Zum Praktizieren als Arzt hatte der Lobbyist ab 2010 längst keine Zeit und finanziell keine Lust mehr.

[1] https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91714102/corona-impfung-stiko-empfiehlt-neue-vorsichtsmassnahme-wozu-.html
[2] https://www.focus.de/gesundheit/news/ploetzlich-neue-vorsichtsmassnahme-stiko-raet-bei-covid-impfung-jetzt-zur-aspiration-aerzte-erklaeren-was-das-bedeutet_id_57579316.html
[3] https://friedensblick.de/32664/unsere-titanic-wird-nie-sinken-also-geht-die-impf-party-weiter/
[4] https://tkp.at/2021/12/07/japanisches-gesundheitsministerium-warnt-vor-nebenwirkungen-bei-impfungen/
[5] https://friedensblick.de/31277/gelbe-liste-warnt-vor-impfung-von-menschen-die-gerinnungshemmer-bekommen/

Unstatistik: Das neue Wort für unerwünschte Statitistik zu Impftoten?

„Die Unstatitik des Monats“

… wird regelmäßig herausgegeben vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) in Essen, gegründet 1926, das sich als „führendes Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland“ sieht.
Der aktuelle Beitrag soll erläutern, dass eine noch so eindrucksvolle Korrelation keine Kausalität beweist, sondern oft nur das Problem der sogenannten „Spurious Correlations“ oder Nonsens-Korrelationen widerspiegelt, [1].

Als Beispiel hierfür greifen sich die Autoren die Studie [2] des Psychologieprofessors Christoph Kuhbandner, „der für das Jahr 2021 die zeitliche Entwicklung der Todesfälle pro Tag und die Anzahl der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen in Deutschland miteinander vergleicht. Dabei findet er sehr hohe Korrelationen, die vermeintlich nahelegen, dass eine höhere Anzahl an Impfungen zu mehr Todesfällen führt“.

Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist – nach Meinung des RWI

Kuhbandner hätte eine „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“ vornehmen sollen, außerdem gebe es „in Deutschland und vielen anderen Ländern zu den Impfungen und den Todesfällen nur auf regionaler Ebene oder für Personen in verschiedenen Altersgruppen aggregierte Zeitreihen“. Hm, dies und ein paar weitere Argumente klingen nicht gerade durchschlagend, wo  man doch gerade eben noch großspurig von „Nonsens-Korrelationen“ sprach.

Beim RWI steht man jedenfalls auf Registerdaten, die es für die Corona-Impfung jedoch leider in den wenigsten Ländern gebe – zum Glück jedoch in Österreich, wo ganz zufällig das Statistik-Amt gerade einen Artikel veröffentlichte, der den RWI-Autoren schon viel besser ins Konzept passt:
„Deutlich niedrigere Sterberaten bei gegen COVID-19 geimpften Personen im Vergleich zu Ungeimpften“, titelt man dort [3].

Register in Ehren, aber bei der Studie der Österreicher handelt es sich zunächst mal um eine ganz andere als die Kuhbandner-Baustelle, der sich das RWI doch eigentlich thematisch widmen wollte. Kuhbandner untersucht Zusammenhänge zwischen Impf-Wellen und Sterbe-Wellen – und Sterbewelle im Sinne der allgemeinen Sterblichkeit (alle Todesursachen, nicht nur Corona); dies erspart ihm vor allem, nach dem (oft unzuverlässig erfassten) Impf-Status unterscheiden zu müssen.
Streng genommen betreibt das RWI daher Whataboutism:
Fehlen einem Diskussions-Teilnehmer die Argumente zum Hauptthema, dann lenkt er davon ab, indem er auf ein Nebenthema ausweicht, wo er glaubt, besser punkten zu können.
Aber selbst das gelingt dem RWI nicht so recht.

Narrativ-konform, aber auch (oder gerade) Österreichs Daten kann man hinterfragen

Die positive Sicht des RWI teilt Dr. Peter F. Mayer vom tkp-Blog schon mal ganz und gar nicht; nicht erst zur Auswertung, sondern bereits zur Erhebung dieser österreichischen Daten fällt er ein vernichtendes Urteil [4]:

„Statistik Austria verbreitet falsche Anteile an Todesfällen für Geimpfte und Ungeimpfte
Seit Wochen und Monaten herrscht Datenchaos bei der AGES, die Zahlen zu Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfällen liefern sollte. Zum Teil sind Daten völlig unbekannt und zum anderen Teil werden sie offenbar verfälscht dargestellt. Es wird alles dem Ziel untergeordnet, die Ungeimpften als Problem darzustellen und die Geimpften besser abschneiden zu lassen. Bei diesem Spiel macht nun auch die Statistik Austria mit. Es werden offensichtlich falsche Behauptungen aufgestellt.“

Und selbst der eigene Bericht der amtlichen Austria-Statistiker zeigt die grundsätzlichen Schwächen der Auswertung:

„Die deutlichsten Unterschiede sehen wir allerdings bei Personen höheren Alters: Im Zeitraum September bis Dezember 2021 starben rund 2.884 von 100.000 zumindest einmal Geimpften über 80 Jahre. Bei den Ungeimpften in der gleichen Altersgruppe war die Sterberate mit 6.676 je 100.000 mehr als doppelt so hoch“ – die „kleinen“ Einschränkungen, die hinter diesem eindrucksvollen Statement stecken, beleuchtet der Bericht erst viel weiter unten näher:
„So erklären sich die dargestellten Unterschiede zumindest teilweise dadurch, dass es in der Gruppe der Ungeimpften auch Personen gibt, die aufgrund schwerer Vorerkrankungen nicht gegen COVID-19 geimpft werden können. Darüber hinaus unterscheiden sich Geimpfte und Ungeimpfte in soziodemographischer Hinsicht“.

Sterbenahe Personen kann oder will man nicht mehr impfen – das ist menschlich und medizinisch nachvollziehbar, erleichtert aber das Tricksen mit der Statistik: Die Gruppe der (krankheitsbedingt) sehr sterbenahen 80-jährigen wird am Jahresende eine höhere Sterbequote erreichen als die Gruppe der relativ gesunden 80-jährigen – und zwar zunächst mal völlig unabhängig von Impfungen. Impft man gezielt die relativ gesunde Gruppe durch und unterlässt dies bei der sterbenahen, dann kann man natürlich weder die höhere Sterblichkeit der ungeimpften Senioren auf die fehlende Impfung zurückführen noch die niedrige Sterblichkeit der Geimpften auf die gegebene Impfung.
Denn man zählt keine medizinischen Effekte, sondern einen rein statistischen, den man per Auswahl selber herbeigeführt hat und der sich auch ergeben würde, wenn man statt Impfung ein Placebo oder rote und schwarze Zettelchen ausgeben würde.

Genau das (bzw. Schlimmeres), was der RWI-Artikel Kuhbander vorwerfen will, nimmt er klaglos von den (als Vorbild hingestellten) österreichischen Statistikern hin. Lapidare RWI-Anmerkung am Artikel-Ende zu wichtigen kritischen Punkten: Da gebe es halt keine verwertbaren Daten und die österreichische Behörde (deren Impf-Register man weiter oben doch gerade gelobt hatte) könne die (verfälschenden) Faktoren daher gar nicht herausrechnen.
RWI-Schluss-Credo: Corona-Impfung senkt Sterbe-Risiko, basta.

Auch die Jüngeren retten die Statistiker-Behauptung nicht

Einen geringeren, aber immer noch deutlichen Sterbevorsprung wollen die Österreicher auch bei jüngeren Jahrgängen festgestellt haben, wo natürlich die Gesamtzahl der Toten (im Vergleich zu den Jahrgängen 80+) sehr gering ist und daher schon wenige Ausreißer den statistischen Aussagewert schwächen.
Aber auch dort gilt: Wer z.B. ohne Impfung ins Krankenhaus kommt, wird dort in aller Regel nicht geimpft.

Privat kenne ich z.B. eine Person, die Februar und März 2021 stationär war und keine Impfung angeboten bekam, obwohl nach der akut notwendig gewordenen Einlieferung der Zustand sich deutlich besserte – also Impffähigkeit, Impfwille und Impf-Priorität vorhanden war.
Das über die zwei Monate erhöhte Sterberisiko hätte somit im Falle des Eintretens auch hier einseitig auf die Quote der Ungeimpften durchgeschlagen.

„Geimpfte / Ungeimpfte unterscheiden sich soziodemographisch“

Was die Austria-Statistiker knapp und dunkel andeuten, räumt (jedoch erst im Anschluss an den kräftigen Jubel) das RWI etwas ausführlicher, aber immer noch recht vorsichtig ein:
„Auch das österreichische Impfregister liefert keine perfekten Daten. So könnte man kritisieren, dass Menschen, die einen Migrationshintergrund oder ein niedrigeres Bildungsniveau haben oder anderweitig sozial benachteiligt sind, sich sowohl seltener impfen lassen als auch ein allgemeines höheres Sterberisiko haben.“

Man könnte nicht nur kritisieren – man muss:
Zwischen dem erhöhten Erkrankungs- und Sterberisiko  von Migranten und ihrer niedrigen Impfbereitschaft gibt es zwar eine eindeutige Korrelation, hinter der aber keine Kausalität steckt:
„Migranten auf Intensivstationen – Warum Corona Minderheiten härter trifft“ … davon hatte das ZDF schon im März 2021 berichtet, als es noch kaum Geimpfte gab. Und wenn diese Bevölkerungs-Minderheit dann auf den Intensivstationen (fast) die Mehrheit der Patienten stellt (2021 – aber auch schon 2020, d.h. vor den Impfungen), dann wird aus der migrantischen Schein-Kausalität eine solche, die das Gesambild deutlich verfälscht.

Hierauf hatten wir schon im Oktober auf diesem Blog hingewiesen, als die aufgehetzten Narrativ-Jünger noch grimmig wegen der angeblichen Pandemie der Ungeimpften schnappatmen wollten, [5].
Schön, dass sich auch das RWI, wenn auch langsam, an solche Wahrheiten herantastet und die Grundlagen der damaligen hysterischen Unwahrheiten erwähnt! Ist halt nur peinlich, wenn die Nonsens-Korrelation, die man am Artikel-Eingang eigentlich Kuhbandner anhängen wollte, erst im selbst gewählten Ausweich-/Ablenk-Thema zum Tragen kommt!
(Zitat RWI: „Eine Meldung, in der Korrelation für Kausalität gehalten wird, findet man immer“ – notfalls bei sich selber?)

Es handelt sich um ein dauerhaftes, grundlegendes Problem, keine akute Trickserei, die vergangenen Herbst obendrein noch dazu kam:
Mal sollen da zwei Drittel [6], mal sogar vier Fünftel [7] der wegen oder mit Corona Hospitalisierten höchst merkwürdig einen unbekannten Impfstatus gehabt haben – und man schob diese Fälle in unverkennbar betrügerischer Absicht in der Endauswertung der Statistik zum Block der Ungeimpften. (Nachdem Anfang Dezember selbst die Springer-Presse dies skandailisierte, wollen die Statiskter ab Mitte Dezember Verbesserungen vorgenommen haben.)

Und nicht zu vergessen: die alten Tricks & Schikanen

  • Ein „zumindest einmal Geimpfter“ stirbt in den ersten 14 Tagen nach dem Stich für die Statistik als Ungeimpfter. Die Impf-Begeisterten konnten / wollten bisher noch nicht einmal klären, ob er nur trotz Impfung starb – oder (brisant und für unser Thema sehr relevant) vielleicht sogar an der Impfung. Diese Problematik löst Kuhbandner mit einer quasi unbestechlichen Methode; das RWI blendet sie dagegen aus und ignoriert (oder benutzt?) die Manipulations-Möglichkeiten.
  • Ein Genesener gilt als Ungeimpfter, wenn er für seinen Status bestimmte Formalitäten (rechtzeitiger PCR-Test) verpasst hat, die aus medizinischer Sicht aber entbehrlich bzw. nachholbar wären.
  • Ein in Deutschland lebender Serbe, Ungar etc, der sich im Heimaturlaub ein dort anerkanntes und längst erhältliches China-Vakzin gönnte (weil er vielleicht kein Gen-Produkt wollte?), zählt bei uns ebenfalls als ein noch Ungeimpfter

Zurück zu Kuhbandners Studie:
Wer hat hier eigentlich was zu klären / zu liefern?

Der Umweg über die vom RWI ausgeschilderte Whataboutism-Umleitung war lang, aber lehrreich: Auf der Suche nach einer neuen Unstatistik stößt man an allen Ecken und Enden auf einen sturen statistischen Unwillen unserer plandemischen Staatsorgane, die sich seit zwei Jahren hartnäckig weigern, sinnvolle Daten erheben und  weitergeben zu lassen an die Wissenschaftler, die dies seit zwei Jahren so laut wie erfolglos einfordern, [8].

Forscher können eine Auswertung von Daten nicht nachholen, für die die Staatsorgane mit Hintertreibungsabsicht jegliche Erfassung unterlassen haben. Kritischen Forschern will man so was ja auch gar nicht ermöglichen, denn die Blockierer sind ja nicht dumm oder faul.

Selbst mit einem Impf-Register nach österreichischem Vorbild könnte daher auch das RWI nicht sinnvoll Geimpfte und Ungeimpfte auseinander halten und Todesursachen zuordnen.
Daher hat Kuhbandner eine richtige Entscheidung getroffen, in einer Gesamtschau nach der Korrelation zwischen Impf-Wellen einerseits und (allgemeinen) Sterbe-Wellen andererseits zu suchen, ohne den Impf-Status einzelner Menschen kennen zu müssen. Das ist ihm gelungen und wird vom RWI zumindest auf der Ebene des Gesamtergebnisses (deutschlandweit) nicht bestritten.

Korrelationen allenthalben – erfindet Kuhbandner sie
oder übersieht das RWI sie?

Auf Regionen heruntergebrochen, gebe es keine durchgehende Korrelation: „Der korrelative Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen ist teilweise positiv, teilweise liegt er bei Null, teilweise ist er sogar negativ.“
Welche ungenannte Quelle hat das RWI für diese Behauptung?
Ohne expliziten Widerspruch des RWI sagt Kuhbander anderes:

Der Zusammenhang wird beobachtet trotz unterschiedlicher Impfmuster: Eine Analyse auf der Ebene der einzelnen Bundesländer zeigt, dass die Übersterblichkeit je nach Bundesland variiert, und zwar jeweils in Abhängigkeit vom spezifischen Impfmuster eines Bundeslandes.

Der Zusammenhang zeigt sich über verschiedene Länder hinweg: Ein solcher Zusammenhang zeigt sich in allen bisher genauer untersuchten weiteren Ländern. Eine länderübergreifende Analyse über 15 Länder mit verfügbaren Daten zur Booster-Impfung und zur Übersterblichkeit zeigt einen sehr hohen länderübergreifenden statistischen Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und den Impfungen.“

Mit dem – unbelegten – Glaubenssatz, dass die Regionaldaten keine eindeutige Korrelation erkennen ließen, versteigt sich das RWI zu einer Maximalforderung, die so unnötig wie unerfüllbar ist:
„Mit solchen Daten lässt sich jedoch die Frage, ob sich Impfungen positiv oder negativ auf die Todesfälle auswirken, nicht beantworten.
Hierzu würde man Individualdaten benötigen.“

Soll das heißen: Weniger als Obduktionen akzeptieren wir nicht?

Schönen Gruß an alle An-und-mit-Virus-gestorben-Erfasser:
Ihnen riet man 2020 dringend von Obduktionen ab, obwohl sie keine echte Möglichkeit hatten, die tatsächliche Ausbreitung des Virus einigermaßen richtig festzustellen. Die Tests waren weder verlässlich noch wurden sie flächendeckend-repräsentativ angewendet. Ausbreitungs-Wellen mit Sterbe-Wellen zu korrelieren, war also nicht möglich – aber wollten es die Plandemiker überhaupt so genau wissen? Um das Narrativ der Todesseuche als unumstößlichen Glaubenssatz samt nutzbarer Volks-Ängstigung zu verankern, hatte man doch Panik-Papiere, Videos von tot umfallenden Wuhan-Chinesen, Fotos von Intensivstationen und Bergamo-Särgen und den täglichen Terror des interaktiven Todes-Tickers!

Anders als bei Kuhbandner (der für 2021 solide erfasste Impfzahlen in  Korrelation zu Sterbezahlen setzen kann), galt 2020 also:
Die nur äußerst unsicher erfasste Viren-Ausbreitung ließ sich kaum mit Veränderungen der allgemeinen Sterblichkeit korrelieren.
Neben den erfassungstechnischen Problemen gibt es dafür einen weiteren wichtigen Grund, den das RWI nicht bestreitet, aber wohl nur ungern erwähnen will.

RWI beschweigt die auffällige Todeszahlen 2020 / 2021:
Das große Sterben begann nämlich erst mit dem Impfen

Für das erste, impf-freie Corona-Jahr 2020 war eine echte Übersterblicheit entweder nicht erkennbar [9] bzw. der reine Anstieg der Sterbezahlen erklärbar mit vorhersehbaren demographischen Effekten (z.B. mit ins Sterbealter vorgerückten starken Jahrgängen [10].
Dort wo die geschürte Panik ausuferte (Italien, Lateinamerika), war die ggf. echte Übersterblichkeit aber nicht zwingend vom Virus verursacht, sondern naheliegenderweise (auch) von Regierung und Behörden, die ihre Länder in Kollaps, Verzweiflung und den nackten wirtschaftlichen Überlebenskampf trieben, [11].

Im ersten Corona-Impf-Jahr 2021 verweisen dagegen zahlreiche Quellen auf eine eindeutige Übersterblichkeit in Deutschland und anderswo hin [12], [13].
Bei den Hochbetagten, also den statistisch sowieso sterbenahen Jahrgängen, könnte man versucht sein, Verschiebungen zum Vorjahr als unvermeidbare natürliche Schwankungen zu deuten, für die eine Vielzahl von oft auch banalen Ursachen (wie Wetter) in Betracht kommt. Aber die auffälligen Zahlen benötigen triftige Gründe, denn:
„Rekordverdächtig viele junge Menschen sind gestorben“, [14].

„Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist“   … tönt das RWI dennoch selbstgewiss,

… aber hat es denn überhaupt belastbare Daten z.B. zu den (mit den Todesfällen ja eng verbunden) Impfnebenwirkungen?

Schätzungen von hohen Dunkelziffern gibt es schon lange: weil das PEI sich hinter Überlastung versteckt, weil Impf-Ärzte die Melde-Bürokratie und unangenehme Haftungs-Fragen scheuen und weil Impfnebenwirkungen ganz generell nicht ins offizielle Narrativ der alternativlos guten Impfungen passen, für die man doch immer noch aufs heftigste Werbung machen will, ohne über schlechte Nachrichten sprechen zu müssen. Und Dunkelziffern sind halt nur Schätzungen, die in einer Welt in Alarm bequem zur Seite geschoben werden können. Nun gibt es aber harte Zahlen.

Millionen von Versichertendaten haben die Betriebskrankenkassen BKK laut WELT [15] unter die Lupe genommen und kommen auf erheblich höhere Zahlen als das Paul-Ehrlich-Institut.
BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck sieht in den neuen Daten ein „Alarmsignal“. Der Artikel ist hinter der Bezahlschranke, aber frei zugänglich im Netz unter [16] ist das BKK-Schreiben ans Paul-Ehrlich-Institut. Dorthin hatte sich übrigens auch Prof. Kuhbandner gewandt und die abwimmelnde Auskunft erhalten, mit einzelnen Gutachten einzelner Wissenschaftler könnten sie sich leider nicht befassen.

Auch Multipolar hat einen Artikel hierzu [17]:
Zehn mal mehr Impfnebenwirkungen als offiziell erklärt
Hochgerechnet auf ganz Deutschland waren laut Krankenkassen „circa 4-5 % der geimpften Menschen wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung“ – jeder Zwanzigste!

Prof. Kuhbandner: Ein Sicherheitssignal wird ignoriert

… und das ist viel brisanter als die Frage, ob die Korrelation zwischen Impfen und Sterben nur mit einiger Wahrscheinlichkeit auf eine Kausalität hindeutet oder ob diese absolut gewiss ist.
Schließlich haben neue Medizinprodukte ihre Sicherheit zu beweisen und nicht umgekehrt die Patienten mit ihren Sterbezahlen deren Unsicherheit. In einem sehr langen Artikel bei Multipolar [18] legt Prof. Kuhbandner seine Erkenntnisse dar und weist die „Unstatistik“-Vorwürfe als haltlos zurück.

Dominante Rolle der Impfstoffe in Kuhbandners Korrelationen:
Kann das RWI plausible alternative Kausalitäten benennen

– oder nur unwissenschaftliche alternative Fakten?

Zur  „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“, die das RWI fordert, fällt ihm selber nicht besonders viel Taugliches ein:
Weil es in manchen Monaten verstärkt zu Infektionen kommt, könne es zum Schutz vor diesen Infektionen auch dazu gekommen sein, dass mehr geimpft wurde. Wer an so viel situationsgerechte Flexibilität im Deutschland anno 2021 glaubt, dem müssen die über viele Monate anhaltenden Impfschlangen und Lieferengpässe entgangen sein!

[1] https://www.rwi-essen.de/unstatistik/123/
[2] https://corona-transition.org/IMG/pdf/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf
[3] https://www.statistik.at/web_de/presse/127483.html
[4] https://tkp.at/2022/02/01/statistik-austria-verbreitet-falsche-anteile-an-todesfaellen-fuer-geimpfte-und-ungeimpfte/
[5] https://friedensblick.de/32664/unsere-titanic-wird-nie-sinken-also-geht-die-impf-party-weiter/#comment-10640
[6] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10657
[7] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10711
[8] https://friedensblick.de/32527/mit-lueckenhaften-statistiken-in-die-lueckenlose-impf-apartheid/#comment-10605
[9] https://friedensblick.de/31241/universitaet-muenchen-bisher-keine-ausgepraegte-uebersterblichkeit/
[10] https://friedensblick.de/31248/uebersterblichkeit-mit-alternder-bevoelkerung-meist-erklaerbar/
[11] https://friedensblick.de/30439/italien-uebersterblichkeit-auch-durch-massnahmen-verursacht/
[12] http://friedensblick.de/33044/impfskeptiker-sterben-an-corona-oder-an-der-impfung/#comment-10851
[13] https://ww w.rubikon.news/artikel/einsturzende-kartenhauser
[14] https://tkp.at/2022/02/24/sterben-in-deutschland-2021-auch-im-langfristvergleich-ein-debakel/
[15] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus237106177/Coronavirus-Mehr-Impf-Nebenwirkungen-als-bisher-bekannt.html
[16] https://www.welt.de/bin/brief%20PEI_bin-237107021.pdf
[17] https://multipolar-magazin.de/artikel/mehr-impfnebenwirkungen
[18] https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-sicherheitssignal-wird-ignoriert

Amtliche Fake News haben glaubensstarke Anhänger

Vor einem Jahr ergab eine damals „Neue Studie aus Israel:
Biontech-Geimpfte sind nicht ansteckend“,
[1].

Auf der Basis solcher Berichte setzten sich fixe Ideen fest:

  • Sich-Impfen-Lassen als wertvoller Akt der Solidarität
  • Impfen als alternativlos schneller Weg aus der Seuche

Die vermeintliche sterile Immunität per Impfung wurde für Corona (anders als für Pocken und Masern) schon längst und aufs Gründlichste als trügerische Hoffnung entlarvt.
Auch wenn mancher insgeheim ahnt, das nicht mal eine Impfquote von 110 Prozent wie in Gibraltar uns den verlorenen Erlösungs-Traum der per Impfung herbeiführbaren Herdenimmunität zurückbringen wird – die fixen Ideen blieben (staatlich gewollt und gefördert) dennoch als unerschütterliche Hoffnung bestehen und haben sich in Richtung Zangsneurosen weiterentwickelt. Das ist unschwer zu erkennen, aber man muss es halt auch sehen wollen.

Die Mehrheit klammert sich lieber an den einmal gewonnenen Glauben; wenn der nur stark genug ist und möglichst schnell von allen übernommen wird, dann versetzt er Berge und alles wird gut …
Das gläubige Volk wird immer unduldsamer und spielt so den Plandemikern in die Hände: Beide wollen immer unversöhnlicher Abweichler zur Strecke bringen – das Volk, weil es angstfreies Gesundsein und Normalität zurücksehnt, die Mächtigen, weil sie ein Volk im Gleichschritt haben wollen, das der Pharma-Industrie bereitwillig den Impf-Arm entgegenreckt.

Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur:
Dieses spöttische Bonmot aus Zeiten vor Corona kennzeichnet auch aktuell des Pudels Kern.
Es stammt vom sozialkritischen Ex-Kabarettisten Volker Pispers und trifft tragischerweise inzwischen auch auf ihn selber zu – als ein in Sachen Geopolitik & Virenkrieg „nach oben“ völlig unkritisch gewordener Narrativ-Jünger schimpft er so wüst wie seine neuen Glaubensbrüder auf die Skeptiker, [2]:
„Diese Leute mißbrauchen aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und alte Texte, um mich in den asozialen Hetzwerken als vermeintlichen Kronzeugen für Ihre kruden bis kranken Ansichten zu präsentieren.“

Weil er sich offensichtlich vor Vereinnahmung fürchtet, sei er hiermit ausdrücklich beruhigt. Wir zitieren ihn nur, um etwas Bedauerliches aufzuzeigen: den Niedergang eines einstmals großen Geistes, der den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Hätte er wenigstens Paul Schreyers Chronik einer angekündigten Krise gelesen und verstanden, dann wüsste er: Andere bewährte kritische Geister klammern sich nicht urplötzlich an ein neues, absurdes Un-Thema, sondern haben reichlich Belege für jahrzehntelang agierende Strukturen, die ganz konkret zu Wegbereitern (und Profiteuren) der aktuellen Misere wurden.
Schreyer hat durch dieses Buch seinen guten Ruf (bzw. Duldungs-Status) übrigens nicht verloren: Auch Buchläden, die inzwischen z.B. Prof. Bhakdi demonstrativ boykottieren, stellen das brisante Schreyer-Buch dezent ins Regal.

Der fast vollständige Ausfall der Links-Intellektuellen

Volker Pispers ist in seiner unrühmlichen Rolle nicht alleine:
Noam Chomsky (93), der als eigentlich nüchterner Linguistik-Wissenschaftler von Weltrang dennoch seine Sozialkritik seit vielen Jahrzehnten scharfzüngig vorträgt, will Ungeimpfte einsperren und ihrem Schicksal überlassen. Allerdings steht Chomsky, der mal ein Idol der Linken war und den nicht nur Amis in Kommunismus-Nähe sehen, seit 9/11 (also seit 20 Jahren!) stramm hinter der von ihm in Sachen False-Flag-Terror für völlig unschuldig gehaltenen US-Regierung.
Wer ihn jedenfalls mit „America is under attack“ o.ä. triggert, kann ihn als praktisch kritiklosen Ruderer ins Boot holen, ohne Spuren von Altersweisheit oder eigenständigem Denken fürchten zu müssen.

Auch der eigentlich linksliberale Ex-FDP-Politiker Gerhart Baum, dem man seine fast 90 Jahre nicht anmerkt und der freudig seiner 4. Impfung entgegen „fiebert“, betrachtet Ungeimpfte als unsolidarisch-egoistische Trittbrettfahrer.
Im Maischberger-Talk [3] widerspricht er Sarah Wagenknecht zwar heftig – aber nicht wirklich inhaltlich: Da scheint er einfach hartnäckig zu überhören, wenn sie auf die anhaltende Infektiosität der Geimpften hinweist, die die Impfung zum reinen Eigenschutz macht. Und allenfalls zur Triage-Verhinderung, was in Deutschland aber nicht relevant ist und nie war – seit neuestem wird sogar von Lauterbach zugegeben: Intensivstationen waren nie überlastet, [4].

Gelegentlich zeigt Baum Verständnis für Wagenknechts gute Argumente – aber Corona sei schließlich eine Seuche, was zwar nicht gerade ein konkretes Gegenargument ist, für ihn aber wohl weitere Analysen und vor allem das Hinterfragen eigener Glaubenssätze erübrigt.

Alters-naiver Liberaler klammert sich an Staatsschutz-Hardliner

Das Trigger-Wort Seuche scheint Baum jedenfalls nicht nur in einen generellen Panikalarm zu versetzen, sondern macht ihn geradezu zum Verschwörungstheoretiker. Obwohl gerade er als Linksliberaler dem oft taktisch-kreativen Verhältnis der Schlapphüte zur Wahrheit mit Vorsicht gegenüberstehen müsste, glaubt er mit blindem Entsetzen allen Äußerungen von Thomas Haldenwang, Chef des Inlands-Geheimdienstes namens Verfassungsschutz.
Selbiger warnte Mitte Januar vor einer neuen Szene von Staatsfeinden unter den Demonstranten gegen die Corona-Politik.
Diese ließen sich den bisherigen Kategorien wie Rechts- oder Linksextremismus nicht mehr eindeutig zuordnen. Sie verbinde keine ideologische Klammer, sondern die Verachtung des demokratischen Rechtsstaates und seiner Repräsentanten, [5] [6].

Aber während weder Haldenwang noch diese ARD-Berichte eine Prozentzahl nennen, meint Baum eine gehört zu haben: 40 Prozent.
Tatsächlich hat Haldenwang vor Weihnachten in einem Artikel diese Zahl genannt, aber in einem ganz anderem Zusammenhang:
Demnach wuchs das Personenpotenzial im rechtsextremistischen Spektrum um 3,8 Prozent auf 33.300 Menschen an. Knapp 40 Prozent von ihnen schätzte der Verfassungsschutz als „gewalttätig, gewaltbereit, gewaltunterstützend oder gewaltbefürwortend ein“, [7].

Der Anteil der Gewaltbereiten innerhalb der braunen Szene hat aber rein gar nichts zu tun mit der Zusammensetzung von Demos gegen die Corona-Maßnahmen. Und deren gelegentlich vielleicht mal mitlaufende (und nicht immer klar erkennbare?) Minderheit von Problembären will ja nicht einmal ein Beobachtungs-Profi wie Haldenwang eindeutig rechts oder links einordnen.

Delegitimierung – sind im Staatsapparat die Opfer oder die Täter?

Zudem ist Haldenwang den Demonstranten zwar nicht wohlgesonnen und wirft scharfe (aber legale) Regierungskritik in einen Topf mit einer undefinierten Staatsverachtung, die wohl nach dem schwammigen neuen Beobachtungsobjekt Verfassungsschutz-relevante Delegitimierung des Staates klingen soll.

( Nicht nur nebenbei stellt sich hier eine wichtige Frage:
Begehen Haldenwang & Co. mit ihrer schon fast rufmörderischen Gleichsetzung der Teilnehmer-Mehrheit mit einer nahezu unsichtbaren Minderheit von (vermeintlichen?) Gesetzesbrechern damit eigentlich nicht bereits selber eine grundgesetz-widrige Delegitimierung – nämlich des geschützten Demonstrationsrechts der friedlichen Teilnehmer? )

Nichtsdestotrotz ist Haldenwang aber klug genug, nur von Staatsverachtung zu fabulieren und den Demonstranten allenfalls indirekt eine justiziable Gewalt anzudichten, die auf TV-Bildern nämlich nicht sichtbar ist.
Das gelingt erst dem Verwechslungsdrang und der Fantasie eines inzwischen allzu leicht indoktrinierbaren und insoweit vielleicht doch schon etwas vergreisten Gerhart Baum.

Plandemischer Irrsinn: Maischberger wie Baum bleiben stumm

Dass man in Berlin darüber nachdenkt, symptomfreie Infizierte (Hauptsache geimpft!) in Dienst zu nehmen, weil die zu entlassenden (getesteten = virenfreien!) Ungeimpften nicht mehr ins Haus dürfen – über dieses Wagenknecht-Argument gehen Baum und Maischberger gemeinsam hinweg.
Absurdeste Plandemiker-Pläne sind wohl nicht wichtig genug, um den eigenen Wortschwall runter- und das Denken hochzufahren.

Impf-Lobbyistin: Insistieren ersetzt fehlende heikle Zahlen

Die Ärztin Paula Piechotta ist Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Leipzig und stramme Befürworterin einer Impfpflicht, [8]. In der MDR-Talksendung „Fakt ist!“ verlangt auch sie pauschal Solidarität. Es lässt sie kalt, dass Sebastian Thieswald, Betreiber mehrerer Pflegeheime in Sachsen und Thüringen, weniger Impf-Lücken fürchtet als nicht zu schließende Personal-Lücken.

Obwohl er nicht nur seine eigenen Arbeitgeber-Sorgen benennen will (und die seiner Arbeitnehmer), sondern sich fragt:
Wo bleibt die (Versorgungs-)Solidarität mit den Senioren?
Senioren können bekanntlich auch an Vernachlässigung, Austrocknung etc. sterben, auch wenn es im Weltbild der Impf-Wütigen nur noch die eine Todesursache Virus und das eine Lebens-Elixier Impf-Spritze zu geben scheint.

Das Problem der nicht weg-impfbaren Infektiosität redet Piechotta auf eine bemerkenswerte Weise klein:
Es gebe zwar keine 100-prozentige Sicherheit, aber mit Impfung stehe man „deutlich deutlich deutlich“ besser da als ohne.

Thieswald gab sich mit diesem schwammigen Glaubens-Mantra nicht zufrieden: Er beklagte, dass die Menschen nach so langer Zeit endlich Zahlen hierzu hören wollen, die es aber nach wie vor einfach nicht gibt (generell, nicht nur in der Talk-Runde).
Sein Anliegen juckte jedoch weder Piechotta noch Moderator.
Das amtliche Narrativ wurde ja mit einem dreifachen Simsalabim von der anwesenden Polit-, Medien- und Medizin-„Expertin“ gerade abgesegnet, das musste genügen.

„Die Infektion ersetzt nicht die Impfung“

… meint ein ZEIT-Artikel [9], der wie die grüne Ärztin wohl genau weiß, dass den Impf-Wütigen nicht gelingt, was sie eigentlich gerne würden: mit der umgekehrten Reihenfolge argumentieren.
Impfen ersetzt bzw. erspart nämlich keine Infektionen.

Der Kern-Gedanke der Überschrift ist so dünn, dass die zwei Autoren ihn im Teaser dann ungewollt gleich selber zerlegen:
„Eine Omikron-Infektion gibt dem Immunsystem zwar Schub gegen alle Varianten. Aber vor allem Geimpften und Genesenen

Auch die vom Artikel zitierte Immunologin Christine Falk kann nicht sonderlich überzeugen:
Geimpfte (und die an Omikrons Vorgänger-Varianten Genesenen) bildeten nach der Ansteckung mit Omikron nicht nur Antikörper gegen die neue Variante, sondern „in hohem Maße auch gegen verschiedene vorherige Varianten, also etwa Alpha, Beta oder Delta“.

Prima: Die Ansteckung mit der neuen Variante verhindern kann die Impfung zwar nicht, aber man bekommt wenigstens Antikörper gegen längst verdrängte Varianten! Als wäre der Impfling ein Briefmarken-Sammler, scharf auf ehemals nutzvolle Schnipsel, mit denen man aber keinen Brief mehr auf den Postweg bekommt.

Das dünne Fazit der Frau Falk: Gerade immun-naive Menschen (=die weder geimpft noch infiziert waren, als sie sich mit Omikron ansteckten) hatten nach ihrer Infektion einen geringeren Spiegel neutralisierender Antikörper gegen Omikron.

Einmal ist eben immer das erste Mal: Alle Kinder fangen klein an mit dem Training ihres Immunsystems und für Erwachsene gilt, dass man nicht gegen alle Eventualitäten gewappnet sein muss – Omikron zieht bekanntlich nur selten schwere Verläufe nach sich.

Thema stille Feiung (heimlich-unbemerkte Durchseuchung)

Das weiter benutzte Rückzugs-Argument (die Impfung verhindert, wenn schon nicht Infektionen, so doch wenigstens schwere Verläufe) wurde in Omikron-Zeiten sowieso längst zur Luftnummer:
Den Schutz vor schweren Verläufen bringt Omikron schon mit, da glänzt der Impfstoff also nicht, sondern rennt nur offene Türen ein.
Das wusste man von Anfang an ganz klar aus dem Omikron-Herkunftsland Südafrika mit seiner sehr niedrigen Impfquote.

Der Virologe Alexander Kekulé bedauerte im neuesten MDR-Podcast (Nr. 280) die fehlenden statistischen Zahlen und die fehlenden Abschätzungen von Dunkelziffern:
Insbesondere bei den 3 Millionen Ungeimpften über 60 Jahre, mit deren (angeblich zu großer) Anzahl oft begründet wird, die Einführung der allgemeinen Impfpflicht sei unumgänglich, sieht Kekulé „eine echte Schwäche bei der ganzen Planung“.

Denn man weiß nicht, wie viele von ihnen in Wirklichkeit eine Infektion schon hinter sich haben und dadurch längst geschützt sind.
Bekanntlich wird vielen der „amtliche Status genesen“ aufgrund von medizinisch unsinnigen bürokratischen Hürden verweigert – und bei den amtlich Anerkannten viel zu früh wieder gestrichen, um sie nicht besser aussehen zu lassen als Impflinge, sondern sie auch noch zur Impfung zu treiben.
Kekulé befürwortet grundsätzlich die Impfung, findet aber, der Gesetzgeber dürfe nicht einfach eine allgemeine Impfpflicht anordnen, da Menschen mit ihrer ggf. durchgemachten individuellen Infektions- und Krankheitserfahrung das Recht auf eine individuelle Risikobewertung zugestanden werden muss.

Eine Zuhörerin fragte Kekulé:
„Wenn man von einer Infektion genesen ist, dann gilt man nach zwei Impfungen als geboostert. Wenn man nach zwei Impfungen eine Infektion hat, gilt man wiederum nicht als geboostert. Warum ist das so? Kann sich das Immunsystem nach einer Impfung die Informationen aus einer Infektion etwa schlechter merken?“

Kekulé sieht in der Unterscheidung keine medizinischen Gründe, sondern rein politische: die einseitige Bevorzugung solle die Leute zur Impfung motivieren.
(Vielleicht will man ja auch einfach den Makel trotz Impfung erkrankt nicht auf dem Vakzin sitzen lassen und fadenscheinig sagen können, die letzte Dosis zur vollen Immunität habe eben noch gefehlt?)

Irokese mit Denkpest beim ehemalien Nachrichtenmagazin:
Sascha Lobo vergräbt sich immer tiefer im Schützengraben

Um eine Kolumne zu schreiben, was Sascha Lobo als freier Autor seit Januar 2011 wöchentlich für den SPIEGEL macht, muss man mehr rotzen als recherchieren, mehr zuspitzen als differenzieren. Er hat „nach nur 38 Universitätssemestern“ einen Abschluss als Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikator erlangt und müsste schreiben können, ohne die Dinge allzu sehr zu vereinfachen. Sofern er dies ansatzweise überhaupt will.

„Zehntausende Menschen gehen auf die Straße, vorgeblich gegen Coronamaßnahmen und Impfpflicht. Tatsächlich ist aus »Querdenken«, Esoterik-Gläubigen und Rechtsextremen eine gefährliche Protestbewegung entstanden, ihr kaum verstecktes Ziel ist ein Umsturz.“
Dass die Zehntausende sich auf viele Städte verteilen, friedlich und ohne zentrale straffe Führung bleiben, scheint kein Grund zur Entwarung zu sein für Lobo, der den Montags-Spaziergängen und den Samstags-Demos mehr zutraut als die sich selbst.

Die größte Gefahr geht für ihn erstaunlicherweise  „weniger vom harten Kern aus – sondern von den schätzungsweise mehreren Millionen Sympathisierenden mit ihrer Anfälligkeit für Verschwörungserzählungen und ihrer coronabasierten Akzeptanz von Extremismus und Gewalt.“

Wie die Autoren des mittelalterlichen Hexenhammers sieht er sich wohl als eine Art Vorkämpfer gegen einen unsichtbaren Satan, den er nicht direkt, sondern nur in Gestalt seiner verdeckten zahlreichen Anhänger bekämpfen kann.
Jedenfals wittert er ein neues Massenphänomen, sozusagen eine Vorstufe zu einem umfassenden Verschwörungsglauben: die Denkpest.

Ganz stolz ist er auf diese Wort-Neuschöpfung und erklärt uns, diese Pest sei dort, wo ein Mensch sich „in den Gedankenirrgärten von Fake News und Verschwörungstheorien verlaufe“.
Eingeschüchtert sieht man Orwells Großen Bruder alias Sascha Lobo bedrohlich vor sich stehen:
Wehe, wenn ihr wagt es, auch nur zu sympathisieren, dann begeht ihr ein Gedankenverbrechen.

Gründe gegen das Impfen oder die Impfpflicht gibt es in der kleinen Welt des schreibenden Indianers absolut keine und daher auch kein Bedarf, z.B. über den Aufsatz von Susan Bonath nachzudenken, wonach der Staat mutmaßliche Todesfälle durch die Corona-Impfungen systematisch nicht aufklärt, [11].

Der große Krieger gegen Verschwörungstheorien bastelt aber verbissen offensichtlich selber gerade eine solche. Bei der Analyse des Schwefelgeruchs der zu verfolgenden Satansjünger scheut er jedenfalls keinen Griff ins Klo:
„Die unbewusste Ideologie der Denkpest ist wie unangenehmer Körpergeruch, Betroffene sind nicht ohne Weiteres in der Lage, es zu riechen – aber alle anderen leiden darunter.“
Spontan muss man an den vielen Haarfestiger denken, der täglich auf eine Irokesen-Frisur gesprüht werden muss und der bestimmt (für Außenstehende) auch nicht geruchsneutral daherkommt…

[1] https://www.n-tv.de/wissen/Biontech-Geimpfte-sind-nicht-ansteckend-article22376102.html
[2] https://pispers.com/
[3] https://www.youtube.com/watch?v=EbPcpUfXGsg
[4] https://de.rt.com/inland/131725-lauterbach-bestatigt-intensivstationen-waren-nie/
[5] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/haldenwang-bei-corona-protesten-neue-szene-von-staatsfeinden,SubCJ6H
[6] https://www.tagesschau.de/inland/haldenwang-corona-proteste-101.html
[7] https://headtopics.com/de/die-tendenz-ist-klar-verfassungsschutzprasident-sieht-steigende-zahl-von-rechtsextremisten-22917351
[8] https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-724514.html
[9] https://www.zeit.de/gesundheit/2022-02/omikron-infektion-immunschutz-corona-impfung
[10] https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/corona-und-die-radikalisierung-der-impfgegner-die-denkpest-geht-um-kolumne-a-307b0e08-c4fe-43c2-800b-b2da618ec4ca
[11] https://www.rubikon.news/artikel/die-aufklarungsverweigerer

Endlich auch im Mainstream-TV: Intensiv-Insider reden Klartext

Die DIVI – Heiligenschein oder Scheinheilige?

Da bei Corona die Menschen doch nicht auf offener Straße umfallen (wie man uns anfangs mit Videos aus China weis machen wollte) und die Sarg-Kolonnen-Bilder von Bergamo sich nicht einmal in Italien wiederholten, geschweige denn in Deutschland, griff man verstärkt zu kontrollierbaren Schreckensbildern aus Bereichen, zu denen eben nicht jeder Zutritt hat.
Maßnahmenkritiker, Lockerungs-Befürworter und Ungeimpfte bekommen regelmäßig die Belastungen des Intensivpersonals vorgehalten, garniert mit einer erzieherisch daherkommenden Schämt-Euch-Entrüstung. Auch wenn Mediziner nicht mehr ganz als die Halbgötter gelten, die sie früher waren – die auf den Intensivstationen gelten oft noch als über jede Kritik erhaben.

Die DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) pflegt dieses Narrativ, hatte aber letztes Jahr eine unrühmliche Rolle bei der faktenwidrigen Aufbauschung der (in Wirklichkeit sehr gleichmäßigen) Intensiv-Gesamtauslastung.

In scharfem, leider oft unbemerktem Kontrast zu den eigenen Texten verbreitete die DIVI selbst genau die Grafik, die (allerdings nicht in ihrem Sinne) aufklärte. Die Dissonanz fiel nicht einmal den Wahrheitsfreunden von Correctiv auf, die die Grafik brav an die Öffentlichkeit weiterreichen: [1]

Einfacher Schuldnachweis: Paniklügner, die sich selbst entlarvten

Von Mai bis Dezember 2020 zeigt diese Grafik (wie auch die Folgegrafiken 2021) eine bei 20.000 nahezu konstant verharrende Gesamtauslastung; die teilweise stark schwankende Teilmenge der Patienten mit Haupt- oder Nebenbefund Covid-19 konnte die Stabilität der Gesamtbelegung der Intensivtetten nicht im geringsten erschüttern.
Dabei lag diese Gesamtbelegung zu jeder Zeit weiter unterhalb der Kapazitätsgrenze – da war also kein Deckel, der eine Ausdehnung auf z.B. 25.000 belegte Betten unweigerlich verhindert hätte!

Bewegung gab es nur bei den ebenfalls eingezeichneten Reserve-Betten. Deren Abnahme beruhte aber nicht auf zunehmender Belegung – sondern auf einem politisch gewollten und geförderten Abbau, ausgerechnet in Zeiten eines – von der Politik verkündeten – allergrößten Seuchen-Notstands.

Konstante Belegung heißt: Es gibt (hinsichtlich der Gesamtbelegung) keinen Anstieg, nicht einmal einen linearen , geschweige denn einen exponentiellen.
Das weiß jede Doktorin der Physik, die nämlich ohne solche Mathe-Grundlagen niemals einen Doktor-Hut erlangt hätte. Also wusste es im Kanzleramt auch die dortige Chefin und Doktorin der Physik, die jedoch sehr überzeugend die falsche Rolle der wackeren aber bildungsfernen Hausfrau und Bundessorgenmutti spielte und mit besonders tiefhängenden Mundwinkeln das Totschlag-Argument „exponentiell“ um sich warf – ihr neues „alternativlos“.

Näheres schreibt Tom Lausen [2] im neuen Rubikon-Buch [3] über „Die Intensiv-Mafia: Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten“.

Auch der Mainstream stellt sich gelegentlich diesen Schattenseiten, z.B. am 01.04.2021:
„Corona-Pandemie: Intensivmediziner warnen – und ernten Kritik“
– Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisierte nämlich die damals verbreiteten „Schreckensszenarien“, [4].

Hinter der Kritik steht ein Gesicht – und eine ganze Facharztsparte

Mit dem Pneumologen Thomas Voshaar – auch Verbandschef der deutschen Lungenkliniken – machte jetzt bei Maischberger ein Insider geltend, die Belastung des medizinischen Personals auf Intensivstationen solle nicht zum Maßstab aller Dinge“ gemacht werden. Er sage das als Arzt, der vom ersten Tag an mitten im Gefecht stehe. Auch die Zahl der dort betreuten Patienten sei wenig aussagekräftig: Die Belegung sei „sehr, sehr heterogen“ – sowohl Leicht- als auch Schwerkranke seien inzwischen auf Intensivstationen untergebracht, erklärt der Experte. Die Datenlage sei nicht differenziert genug, um auf ihrer Basis argumentieren zu können, [5].

Seine Kritik gilt nicht nur den lobbyierenden Kollegen vom rivalisierenden DIVI-Verband, sondern auch Polit-Hardlinern wie Lauterbach, der wegen Erkrankung bei Maischberger vom Grünen-Hardliner Janosch Dahmen vertreten wurde; Zielscheibe von Voshaars Äußerungen waren dann beide, Lauterbach und Dahmen.

Exit ohne Panik – diesen Experten quasselt Lauterbach nicht weg

Voshaar hat mit weiteren Wissenschaftlern ein Papier verfasst wurde, das Omikron als „eine Hoffnung“ und „Chance“ sieht, mit dem Virus zu leben. Die Strategie einer vollständigen Ausrottung sei durch Omikron gescheitert. Omikron mache es möglich, das Virus einfach laufen zu lassen – mit anderen Worten: die Bevölkerung zu durchseuchen und so zu immunisieren. Das ist ganz und gar nicht das, was die nicht-praktizierenden Polit-Ärzte Lauterbach und Dahmen von praktizierenden Intensiv-Medizinern hören wollen.

Lungenarzt Voshaar ist kein Promi, aber auch kein Unbekannter, sondern Protagonist in einem Richtungsstreit innerhalb der Ärzteschaft, der schon seit Jahren andauert.
Der Tagesschau zufolge plädieren nämlich in Deutschland speziell die Anästhesisten für eine frühzeitige Intubation, so dass die Tortur dann oft wochenlang andauere: „Verlässliche Zahlen dazu, wie viele von ihnen sterben, gibt es noch nicht“, hieß es vor einem knappen Dreivierteljahr.
Für Voshaars Lungenarzt-Kollege Gerhard Laier-Groeneveld ist sogar die Intubation das Problem, nicht ansatzweise die Lösung:
Dass Intubation bei schweren Covid-19-Fällen weiterhin der Standard ist, liege seiner Meinung nach am (Irr-)Glauben, der üble Ausgang rühre von der Schwere der Krankheit her und liege „nicht eben an der Therapie“. Er jedenfalls behandle Covid-19-Patienten mit Beatmungsmasken und bei Bewusstsein: „Er hat bisher keinen einzigen Patienten intubiert – und keinen einzigen Patienten verloren“, so im April 2020 auf dem Höhepunkt der 1. Pandemie-Welle, [6].

Richtungsstreit: Ringen hier Wissenschaftler oder Lobbyisten?

Dass der Streit zweier Facharzt-Gruppen – in einer über Leben und Tod entscheidenden Frage – so lange unentschieden bleibt, mag erstaunen. Oder ein Zeichen dafür sein, dass die geldschwere „Maschinen-Lobby“ wichtige „Argumente“ hat, mit denen sie die Anästhesisten und deren DIVI auf ihrer Linie hält?
Maschinen mit Tagessätzen von bis zu 20.000 Euro lassen vielleicht die Herzen von Anästhesisten höher schlagen, deren von Natur aus eher überwachende Tätigkeit dadurch eine High-Tec-Unterstützung erfährt. Bei so viel Geld gibt es aber schnell mal auch ein  undurchsichtiges Geflecht finanzieller Interessen: Provisionen, Dividenden – und großzügigen Abzweigungen an die Entscheidungsträger unter dem Krankenhauspersonal?
Bei Lungenärzten, die ohne High-Tec-Maschinen agieren und sich an „konventionell“ geretteten Leben erfreuen wollen, entfällt dagegen das Schmieren (… der Maschinen …) von vorneherein!

Vor fast zwei Monaten war jedenfalls auch über die ARD wieder einmal ein Hauch der eigentlich hoch-skandalösen (deutschen) Missstände zu erfahren:
„Therapie bei Lungenversagen: Unnötig viele ECMO-Patienten sterben
Die Sterblichkeit bei Behandlungen mit der ECMO ist in Deutschland deutlich höher als in den meisten anderen Ländern. Nach Kontraste-Recherchen führen zu viele Kliniken mit zu wenig Erfahrung die Therapie durch“, [7].

[1] https://correctiv.org/wp-content/uploads/2020/12/Bildschirmfoto-2020-12-02-um-17.19.21.png
[2] https://www.rubikon.news/autoren/tom-lausen
[3] https://www.rubikon.news/artikel/inszenierter-notstand
[4] https://meta.tagesschau.de/id/148683/corona-pandemie-intensivmediziner-warnen-und-ernten-kritik
[5] https://www.berliner-zeitung.de/news/von-obessiver-angst-getriggert-pneumologe-voshaar-kritisiert-corona-politik-li.209926
[6] https://friedensblick.de/30323/vitamin-d-mangel-mitverantwortlich-fuer-coronatote/#comment-9652
[7] https://www.tagesschau.de/investigativ/rbb/ecmo-sterblichkeit-101.html

Impfskeptiker sterben an Corona – oder an der Impfung?

Die Mehrheit der Geschützten (=Geimpften) – samt der kleinen Minderheit der nicht Impfbaren – muss sterben oder zumindest für lange Zeit im Fegefeuer schmachten, weil eine unsolidarische Minderheit sich nicht schützen (=impfen) lassen will. Das klingt nicht logisch, ist aber Kern des Glaubens, den Bonifatius Lauterbach immerhin mehr als der Hälfte des Volkes erfolgreich einimpft.
Wie der ursprüngliche Bonifatius freut er sich anfangs über jeden Bekehrten, will dann aber eine immer höhere Taufquote und bekommt am Ende den Hals nicht voll – alle Heiden müssen ausgemerzt werden, drunter geht nichts mehr.

Aber wie sieht eigentlich der Lebensweg dieser verstockten Ungläubigen aus, warum holt sie nicht endlich der Teufel, wenn sie sich doch immer noch hartnäckig dem lebensspendenden Taufwasser des mRNA-Apostels entziehen? Hierzu kann man nicht den vielbeschäftigten Talk-Mann befragen, der bei Lanz auf dem Flur schläft, unter einer wärmenden Decke neuester Studien. Man muss in die Presse schauen, die uns aus der Welt der echten Menschen berichtet von Einzelschicksalen, am besten von Promis, die man schon kennt, aber in ihrer Ungläubigkeit eben nicht versteht.

Kann ein frisch Geimpfter an seiner Impf-Skepsis sterben?

Der 51-jährige ungarische Turn-Olympiasieger Szilveszter Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
Groß herausgestellt wird hierbei (von etlichen Medien – und erst recht von deren Lesern – mit unverkennbarer Häme):
Er hatte sich bei Facebook als Impfgegner geoutet, [1].

Erst ganz am Ende dann die lapidare Nachricht:
Zuletzt hatte er sich aber nach Aussage von ihm nahestehenden Ärzten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Allerdings soll der Zeitpunkt zu knapp vor seiner Ansteckung gelegen haben, so dass die Impfung ihre volle Wirkung noch nicht zu entfalten vermochte.“

Zu spät geimpft? Oder zu früh gestorben, um die gerade erfolgte Impfung aus der Liste der möglichen Ursachen streichen zu können? Es ist erschreckend, wie unbekümmert der Scheuklappen-Blick Naheliegendes ausblendet, wenn es nicht ins Narrativ passt – dabei geht es immerhin um die Frage, ob der gerade erfolgte Verlust eines Menschenlebens vermeidbar gewesen wäre!
Ist für hasserfüllte Zeugen Coronas nur ein toter Skeptiker ein guter und weitere Fragen reine Zeitverschwendung?

Aber wechseln wir mal vom einzelnen Skeptiker zur nationalen Gesamtbetrachtung: Ist eine tödlich verlaufende Infektion – kurz nach einer Impfung – einfach Zufall, persönliches Pech und kaum der Rede wert?
Oder war es vor einem Jahr völlig verantwortungslos, mitten im Winter in eine bereits anrollende Infektionswelle massenhaft hineinzuimpfen? Das damalige gehäufte Sterben in Seniorenheimen war jedenfalls kein Sterben von Skeptikern und bestimmt kein Zufall – es harrt noch einer gründlichen Aufarbeitung.

Starb Meat Loaf nach einer schweren Corona-Infektion?

Der 74-jährige Sänger und Schauspieler wird „nur“ als Corona-Skeptiker bezeichnet, nicht als Impf-Skeptiker. Sowohl über seinen Impfstatus als auch über die Todesursache Corona gibt es nur Spekulationen; zu letzterem, [2]:

„Diese These wird auch durch einen Instagram-Post von Meat Loafs Tochter Pearl Aday gestützt.  Sie schreibt im Post vom 7. Januar, dass in ihrem Familien- und Freundeskreis mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.
Den Betroffenen gehe es aber gut, da sie dank ihrem Respekt für die Wissenschaft alle geimpft seien.
Es ist nicht bekannt, ob sich Meat Loaf gegen das Coronavirus impfen liess, der Sänger sprach sich in der Vergangenheit gegen geplante Impfpflichten aus.“

Wer gegen Impfpflichten ist, lehnt deshalb noch lange nicht Impfen generell ab und selbst Impfgegner gehen manchmal den Weg des geringsten Widerstands. Und wenn (nur) der Instagramm-Post von 7. Januar ein Beweis für die Infektion des Vaters sein soll, dann beweist er erst recht seinen Status als Geimpfter – das Wort „alle“ lässt ja kaum eine andere Deutung zu. Und da er am 20. Januar starb, dürfte er vor dem 7. Januar angesichts der als erkennbar unterstellten Sypmtome auch das Bedürfnis gehabt haben, sich testen zu lassen – und mit einem somit positiven Ergebnis klar unter die erleichterte Feststellung der Tochter fallen: alle geimpft.

Hier steht mal nicht die Häme im Vordergrund – die gegenüber Sportlern irgendwie heftiger auszufallen scheint als gegenüber Künstlern? Aber dennoch ist das klare Motiv erkennbar, tote Impf-Skeptiker als Ungeimpfte einsortieren zu wollen:
Wer schwach ist im einzig wahren Glauben, bekommt wie vormals die Hexen entweder seinen Hexenprozess oder wird gleich vom Corona-Teufel in die Hölle verschleppt. Nur die Guten kommen in den Himmel.

Verstorbener impfskeptischer Radiomoderator:
Wollte er erst nach der Erkrankung fürs Impfen plädieren?

Mit Radiomoderator Phil Valentine soll ein weiterer Impfskeptiker an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sein; wiederholt habe er Hörerinnen und Hörern von einer Coronaimpfung abgeraten, [3].

„Zuletzt“ (genauer eigentlich: bevor er den Tod als unausweichlich erkannte) habe er „offenbar seine Worte bereut“:
„Phil möchte, dass seine Hörerinnen und Hörer wissen, er sei nie Impfgegner gewesen.
Er bereut es, sich nicht vehementer für das Impfen eingesetzt zu haben und möchte dies tun, sobald er wieder auf Sendung gehen kann.“

Wollen die Angehörigen, die dies so an die Medien gegeben haben sollen, uns damit sagen, der Tote sei ein Heuchler gewesen („nie Impfgegner gewesen“) und habe auf dem Totenbett groteskerweise sein Leugnen geleugnet? Wohl kaum. Eher haben hier wieder die Medien Wahrnehmungsprobleme, wollen nicht unterscheiden zwischen Impfpflicht-Gegner und Impf-Gegner. Denn:

Wer noch vehementer für das Impfen zu plädieren beabsichtigt, der müsste doch längst begonnen haben, aufs Abraten zu verzichten?
Und das Gegenteil, das Anraten, machte er vielleicht noch nicht öffentlich bzw. im Radio – aber höchstwahrscheinlich im Kreise seiner Angehörigen, denen er demnach seinen eigenen Impf-Termin offenbart haben dürfte – unabhängig von der Infektion und jedenfalls zeitlich vor ihr.

Aber dennoch (wie oben beim Sportler Szilveszter Csollany) vielleicht nicht eindeutig weit vor der Infektion, so dass die Impfung als Schwächungs- und Todesursache ernsthaft zu prüfen wäre?
Für das ehemalige Nachrichtenmagazin, das sich in Corona-Zeiten mit den Spenden des großen Bill über Wasser hält, ist die diese Frage natürlich weder eine Überprüfung noch wenigstens eine Erwähnung wert.

Betty White habe keine Booster-Impfung erhalten

Die Golden-Girls-Schauspielerin starb an Silvester 2021 – 17 Tage vor ihrem 100. Geburtstag, dessen Feier sie auch für den Fall ihres Todes ausdrücklich nicht absagen wollte, so ihr Agent. Diesem liegt auch viel daran, die Erinnerung an die Verstorbene einerseits lebendig und andererseits aus allen politischen Plänkeleien heraus zu halten, [4].

„Sie starb eines natürlichen Todes. Ihr Tod sollte nicht politisiert werden – das ist nicht das Leben, das sie gelebt hat.“ Auch habe White am 28. Dezember keine Booster-Impfung erhalten.
„Dass ihr Tod mit einer Auffrischungsimpfung drei Tage zuvor zusammenhängt“, solche konkreten Behauptungen muss es wohl gegeben haben, sonst würde man sie nicht so konkret ausschließen.

Aber auch wennn die BUNTE dies unter die Teil-Überschrift stellt:
Betty White habe keine Booster-Impfung erhalten – erfasst ein so konkretes (Datums-)Dementi wirklich jegliche Impftermine?
Herr Wachtmeister, den Mord gestern habe ich nicht begangen. (Meine Leiche liegt schon seit vorgestern im Wald.)

Schon der 26. Dezember ist nämlich (anders als bei uns) kein weihnachtlicher US-Feiertag mehr und als offensichtlich zweifach Geimpfte kann man weder an ihrer Impf-Bereitschaft zweifeln noch an ihrer (mit fast 100 Jahren) zeitlichen Priorisierung.

Man sollte den Agenten vielleicht mal fragen, für welches Datum oder welchen Monat die Booster-Impfung eigentlich vorgesehen war? Oder wird er bereits darin den Versuch einer „Politisierung“ sehen und die Frage abblocken?

NIcht mehr selten: Promis sterben trotz Impfung an Corona

… unter dieser Überschrift hatte wir Ende Oktober schon festgestellt, dass auch (gesundheitlich vermutlich gut versorgte) Promis trotzoder eben ander Impfung sterben können, [5]:
US-Verteidigungsminister Colin Powell, Netflix-Star Marc Pilcher, Schauspieler Wilfried Dziallas.
Häme war damals natürlich tabu, denn diese Verstorbenen waren ja bis zuletzt brave Bürger im Sinne des Narrativs geblieben mit kritiklosem Impfgehorsam. Aber auch schon damals: kein medialer Gedanke wurde daran verschwendet, ob die Spritze nicht nur keine positive Wirkung hatte, sondern vielleicht todesursächlich war.

Dagegen sah man beim FC Bayern diesen Monat ganz drastisch, dass auch bei jungen Sport-Stars das Impfen nicht vor Ansteckung schützt, sondern selbige eher noch begünstigt, [6]:
Das Team musste gleich auf neun Spieler mit positiven PCR-Test verzichten. Deren – vermutlich narrativ-konformen – Impfstatus beschwiegen die Medien dezent.
Das war zuvor beim damals noch ungeimpften Kimmich ganz anders gewesen – jede drittklassige Pappnase aus Politik und Medien hielt sich für ermächtigt, ungefragt sich als sein persönlicher Coach und moralischer Oberlehrer aufplustern zu dürfen.

Welche Frucht verdirbt schon, bevor sie herangereift ist?

In der Pandemie der zwischenmenschlich-räumlichen Mindest-Abstände ist weiterhin ein absolutes Nicht-Thema, ob die zeitlichen Mindestabstände der Serienimpfung vier Monate unterschreiten dürfen, [7]:

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sagte Mitte Dezember Nein – aus immunologischer Sicht seien „vier Monate das Minimum“, denn die Impfung müsse im Körper erst „reifen“.

Und obwohl die EMA diese Warnung Mitte Januar noch verschärfte – statt nur Schutz-Ausfall droht sogar ein „Minus-Schutz“:  „Wiederholte Booster-Dosen [bereits] alle vier Monate könnten letztendlich die Immun-Antwort schwächen“ –
führt Rattenfänger Lauterbach die Tafelrunde der Länderfürsten am Narrenseil zum Russischen Roulette eines dreimonatlichen Dauerbeschusses der Volksgesundheit.

Die Impf-Wirkung hält kürzer (3 Monate) als sie eigentlich braucht (4 Monate und mehr), um diese Wirksamkeit samt Verträglichkeit erst heranreifen zu lassen! – Wenn die Medien darin nicht die Bankrott-Erklärung und plandemische Realsatire erkennen können, dann eignen sie sich nur noch als die Regierungssprecher, die sie seit Pandemie-Beginn immer mehr geworden sind.

[1] https://www.mopo.de/sport/sportmix/er-war-impfskeptiker-olympiasieger-stirbt-an-corona/
[2] https://www.20min.ch/story/starb-meat-loaf-nach-einer-schweren-corona-infektion-614117856665
[3] https://www.spiegel.de/panorama/phil-valentine-us-impfskeptiker-an-corona-gestorben-a-88fe5812-f0f5-4cc7-8d79-72361616be74
[4] https://www.bunte.de/stars/star-news/trauerfaelle/betty-white-geruechte-um-tod-durch-corona-impfung-jetzt-spricht-ihr-agent.html
[5] https://friedensblick.de/32768/impfversprechen-wird-schrittweise-zurueckgenommen/
[6] https://friedensblick.de/32803/joshua-kimmich-und-sahra-wagenknecht-klassischer-totimpfstoff-attraktiver-als-genetisches-roulette/#comment-10772
[7] https://friedensblick.de/33029/die-welt-ist-corona-muede-deutsche-boostern-fuers-bruttosozialprodukt/#comment-10795

Die Welt ist corona-müde – Deutsche boostern fürs Bruttosozialprodukt

Die „Grippalisierung“ der Corona-Pandemie

Da kann Omikron eine noch so schnell sich ausbreitende Schnupfen-Epidemie sein: Es ist halt nur eine Schnupfen-Ausbreitung.
Das bisher für die Öffentlichkeit sorgsam gepflegte Schreckensbild verblasst, wenn von der neuen Mutation kaum schwere Fälle zu erwarten sind. Im Herkunftsland Südafrika war das schnelle Auf- und Absteigen zu beobachten, samt problemlosem Gesamtverlauf.

Auch europäische Regierungen, die sich nicht härtnäckig einem vorgegebenen Narrativ verpflichtet fühlen, sondern ihren Völkern, neigen daher derzeit in Sachen Corona zu Kehrtwendungen:

„Trotz Rekordwerten bei den Neuinfektionen will die spanische Regierung die Corona-Pandemie gern wie eine reguläre Krankheit behandeln. Mediziner warnen vor einer Bagatellisierung“, [1].
Irgendein Warner wird natürlich immer übrig bleiben und von den medialen Narrativ-Wärtern dankbar zitiert werden.

Die Habt-Angst-Front bröckelt in Europa weiter:

– Der niederländische Ministerpräsident Rutte kündigt trotz hoher Infektionszahlen eine Lockerung der Beschränkungen an, [2]

– Trotz rekordhoher Infektionszahlen lockern einige europäische Länder wie Dänemark (7-Tage-Inzidenz: mehr als 2360) oder Frankreich ihre Coronamaßnahmen bereits wieder;

– andere wie die Schweiz halten an ihren eher lockeren Maßnahmen fest – und stellen sich auf eine baldige endemische Entwicklung der Pandemie ein, [3]

Italien lockert noch nicht, aber dort wird sehr kritisch beleuchtet und diskutiert, was die Corona-Zahlen überhaupt noch über das Infektionsgeschehen aussagen (bei vielen der als Covid-19-Fälle verbuchten Krankenhauseinweisungen handelt es sich um Patienten mit ganz anderen Beschwerden). Man müsse unterscheiden,
ob es sich um symptomatische oder asymptomatische Fälle handelte, ob die Betroffenen sich zu Hause oder im Krankenhaus befänden, [4].

USA: Tiefer Spalt zwischen Dems und Reps – auch bei Corona

In den USA unterscheidet sich die Corona-Strategie schon lange ganz stark danach, ob ein Bundesstaat von Demokraten oder Republikanern regiert wird:
„In 22 US-Bundesstaaten gibt es seit Monaten keinerlei Corona-Maßnahmen mehr … und trotzdem kein überlastetes Gesundheitswesen“, war im Mai 2021 zu lesen, [5].
Der Erfolg kann nicht mit einer hohen Impfquote begründet werden:

„Erstens hat Florida noch vor Beginn der Impfkampagne alle Maßnahmen aufgehoben, und die Quote der vollständig Geimpften lag Anfang März – als die meisten Staaten die Maßnahmen aufhoben – in den USA bei unter 10%. Aber es kommt noch ein zweiter Umstand hinzu: In zwölf Bundesstaaten ist der digitale Impfnachweis, der bei uns demnächst über Grundrechte und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben entscheiden wird, verboten. Sie haben richtig gelesen: Zwölf US-Bundesstaaten haben diese Art der Diskriminierung unter Strafe gestellt. Die Impfung spielte also überhaupt keine Rolle bei der Aufhebung der Maßnahmen.“

Kenia: Stell dir vor, es ist Corona und keiner spielt mit

Was auf Europas Straßen nur eine Minderheit fordert (wenn nicht die Regierung vorauseilt wie in den genannten europäischen Ländern), das kriegen in den sogenannten unterentwickelten Ländern die einfachen Menschen souverän selber hin:

In Kenia hatten alle plötzlich „die Grippe“. Keiner wollte mehr von Corona oder Omikron sprechen oder gar den teuren Test machen, der einem Quarantäne und Verdienstausfall bringen könnte.  Ein Fall von Realitäts-Verweigerung?

Oder ein Wunder, herbeigeführt durch eisernes positives Denken? Die dortige die Omikron-Welle flacht nämlich bereits wieder ab. Obwohl es kaum Maßnahmen gegen das Virus gab und gerade einmal 16,5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft sind, blieb die Katastrophe aus.

Bei den Menschen der urbanen Mittelschicht in Kenia, die sich Krankenhaus und Test leisten (können), gab es zwischen 35 und 70 Prozent Treffer.
Eine Durchseuchung des Volkes mit Omikron hat also durchaus stattgefunden; „doch eine Spur der Verwüstung hat die Coronavirus-Variante nicht hinterlassen“, wie der SPIEGEL bewundernd feststellt.

Was sich daraus lernen lässt, fragt der SPIEGEL

„Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die hohe Durchseuchung mit dem Coronavirus schon vor Omikron zu den milden Verläufen beigetragen hat“ – beim leibhaftigen Bill, die Redaktion wird doch nicht vom Glauben ans alternativlose Impfen abfallen? Aber die Forscher vermuten ja nur und am Schluss des Artikels darf eine afrikanische Epidemiologin vor zu viel Optimismus warnen und ihr Plädoyer halten: „weiter impfen, impfen, impfen“, [6].

Als Warner vor zu viel Optimismus und insbesondere vor einer Durchseuchung Deutschlands kommen zwei Tage nach dem Kenia-Bericht unsere zwei Dauer-Pessimisten Karl Lauterbach und Christian Drosten im SPIEGEL zu Wort:
Eine Durchseuchung zu diesem Zeitpunkt sei zu früh. Es gehe darum, die Welle zu verlangsamen, um die Menschen zu boostern, [7].

Hatte das bisher nicht umgekehrt geklungen? – Leute boostert, um die Welle zu verlangsamen bzw. zu brechen (womit ihr der Überbelegung der Krankenhausbetten vorbeugt)!
Da Deutschland trotz großer Betten-Abbau-Anstrengungen keine Krankenhaus-Überbelegung hinbekommt, muss man wohl die Argumentations-Kette kurzerhand mal um 180 Grad drehen.
Jetzt gilt: Wer länger drangsaliert, hat mehr von der Pandemie!
Vor allem hat er mehr Impf-Absatz.

Impfung als ökonomischer Booster: Biontech steht für fast ein Fünftel des deutschen Wirtschaftswachstums

„Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr wäre ohne den Covid-Impfstoff von Biontech deutlich kleiner ausgefallen – davon sind Wirtschaftsforscher und Statistiker überzeugt. (…)
Europas größte Volkswirtschaft ist einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes zufolge 2021 um 2,7 Prozent gewachsen, ohne den Biontech-Erfolg hätte es nur zu 2,2 Prozent gereicht.“

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein einzelnes deutsches Unternehmen jemals so stark zum Wachstum beigetragen hat“, sagte Sebastian Dullien, der Wissenschaftliche Direktor des gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), [8].
Durch die sprudelnden Steuereinnahmen, die Biontech mit Sitz in Mainz dem Bundesland beschert, steigt Rheinland-Pfalz sogar im Länder-Finanzausgleich vom Nehmerland zum Geberland auf, [9].

Zwischen Trümmerfrauen und Wirtschaftswunder wurde in Deutschland jede Hand gebraucht – heutzutage jeder Oberarm; selbst auf Jugendliche und Kinder kann nicht verzichtet werden.

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/europa/corona-spanien-strategiewechsel-101.html
[2] https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-157.html
[3] https://www.handelsblatt.com/politik/international/omikron-welle-lockerungen-trotz-tausender-inzidenzen-europa-sucht-einen-neuen-umgang-mit-covid-/27972736.html?ticket=ST-2652420-StrWQAzWW9xrvNKmhcpn-ap6
[4] https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/debatte-in-italien-was-sagen-die-corona-zahlen-noch-aus-17728547.html
[5] https://www.hauke-verlag.de/in-22-us-bundesstaaten-gibt-es-seit-monaten-keinerlei-corona-massnahmen-mehr-und-trotzdem-kein-ueberlastetes-gesundheitswesen/
[6] https://www.spiegel.de/ausland/omikron-variante-in-kenia-die-katastrophe-blieb-aus-a-ee02db9d-e98d-4301-8067-03d4b3391e1f
[7] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-karl-lauterbach-und-christian-drosten-warnen-vor-durchseuchung-a-a0883f03-8943-4cb3-b443-93958d79504f
[8] https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/biontech-steht-fuer-fast-ein-fuenftel-des-deutschen-wirtschaftswachstums-a-1ffe0361-3afe-4e2d-9e2a-b989c9c17067
[9] https://www.deutschlandfunk.de/rheinland-pfalz-wird-durch-biontech-zum-geberland-106.html