Impf-Durchbruch – mehrdeutiger Wohlklang glättet eine Buckelpiste von Debakeln

 

 

a) Impf-Forschungs-Durchbruch

10 Jahre und mehr braucht es, bis ein neuer Impfstoff einsatzreif ist – und eher selten ist sicher, ob man das große Ziel überhaupt erreichen wird (Malaria und AIDS lassen grüßen). Ein zäh erkämpfter oder überraschender Erfolg wird dann zu Recht als „Durchbruch“ gefeiert. Impf-Durchbruch – mehrdeutiger Wohlklang glättet eine Buckelpiste von Debakeln weiterlesen

Gibraltar die Zweite: Das fast schon vergessene Sterben „an und mit“ der Impfung

Zur Frage, ob die in Gibraltar aktuell gehäuft auftretenden Infektionen „trotz“ längst erfolger Impfung stattfinden [1], drängt sich die noch wichtigere Frage auf, ob die dortigen Corona-Sterbezahlen am Jahresanfang „im Zusammenhang“ mit den Impfungen standen.
Und ob man „trotz Impfung gestorben“ sagen kann – oder ob vielmehr „wegen Impfung gestorben“ zutreffender ist.

Die offizielle Gesamtzahl der Corona-Toten stieg wie folgt [2]:

11.11.2020 :    1
31.12.2020 :    7
09.01.2021 :    9
10.01.2021 : 16
15.01.2021 : 30
31.01.2021 : 77
15.02.2021 : 87
13.03.2021 : 94
04.08.2021 : 95

Gibraltar, das dann bereits am 8. April durchgeimpft war, startete am 10. Januar, [3]. Am Vortag dieses ersten Impf-Tages betrug Zahl der Toten noch 9 (angefallen in zwei Monaten).
Am ersten Impftag kamen 7 weitere Tote hinzu und fünf Tage später war die Anzahl bereits auf 30 angewachsen. Nach drei Wochen Impfen waren es Ende Januar insgesamt 77 Tote.

Am 27. Januar war mit über 11.000 Menschen bereits das vermutlich eher betagte Drittel der 32.000 Einwohner geimpft und die Regierungsseite meldete, dass davon seit Impfbeginn 6 Personen gestorben seien „for reasons unrelated to the vaccination and there is no evidence to link these to the vaccination in any way“ – aus Gründen, die rein gar nichts mit der Impfung zu tun haben, [4].

Das klingt (im Sinne der Impfbefürworter) sehr gut, ignoriert aber zum einen die mehreren Dutzend Corona-Toten der vorangegangenen Tage sowie den Knick der Toten-Kurve nach oben ausgerechnet ab dem ersten Impftag.
Und es ist zum anderen reichlich zweideutig: Waren bis dahin aus den 11.000 Geimpften wirklich nur diese 6 Personen gestorben oder sind die 6 bloß derjenige Teil (einer größeren Totenzahl), bei dem man die obige (vermeintlich klare) Aussage machen möchte?

Denn kürzer und eindeutiger (und vor allem werbe-wirksamer!) hätte man doch schreiben können (falls es denn zuträfe): Leute, bis heute haben wir 70 Corona-Tote – und kein einziger davon gehört zu dem geimpften Drittel der Bevölkerung!

Im Folgesatz zeigt sich dann aber, dass der angeblich fehlende Impfbezug bei den 6 Toten gar nicht so klar ist wie behauptet, sondern klärungsbedürftig bleibt:
„These 6 persons appear to have contracted COVID-19 before they were vaccinated but, despite testing for COVID-19 before vaccination, the infection had not been detected in them at the time they were vaccinated, but in the days immediately after.“

Die 6 „scheinen“ sich Corona vor ihrer Impfung eingefangen zu haben, „obwohl“ der Corona-Test vor der Impfung negativ war und die Infektion erst in den Tagen „unmittelbar nach der Impfung“ erkannt wurde!
Dieser „Schein“ ist nicht plausibel und daher nicht mal im Ansatz ein Hinweis auf einen wissenschaftlichen Befund für das Unbeteiligt-Sein der Impfung. Vielmehr war hier ganz offensichtlich wieder einmal der dringende Wunsch der Vater eines entsprechend festen Glaubens. Zumindest, das muss man der impf-gläubigen Regierung zugute halten, zeigt sie den Glaubens-Charakter ihrer Überzeugung und deren Achillesfersen einigermaßen offen.

Allerdings nicht auf Dauer: Im nächsten Absatz wird auf das hohe Alter der 6 Verstorbenen verwiesen und der Rest der Verlautbarung ist dann nur noch Weihrauch für Pfizer und die Impfkampagne.

[1] http://friedensblick.de/32114/gibraltar-hat-trotz-100-impfquote-eine-inzidenz-von-600/
[2] https://www.worldometers.info/coronavirus/country/gibraltar/
[3] https://www.gibraltar.gov.gi/press-releases/day-one-of-gibraltars-covid-19-vaccination-programme-is-complete-332021-6576
[4] https://www.gibraltar.gov.gi/press-releases/no-deaths-arising-from-vaccinations-in-gibraltar-932021-6638

Amtliche Impfschaden-Leugner: Brisante Zahlen werden einfach nicht mehr erfasst

Mainstream feiert vermeintlichen Impf-Erfolg

In den USA sind aktuellen Zahlen des Centers for Disease Control and Prevention [CDC] zufolge beinahe alle Menschen, die jetzt an Covid-19 sterben, ungeimpft.
Laut CDC-Direktorin Walensky sei der Impfstoff so wirksam, dass „fast jeder Tod, insbesondere bei Erwachsenen, aufgrund von Covid-19 zu diesem Zeitpunkt vollständig vermeidbar ist“.
Sie nannte Todesfälle bei Ungeimpften deshalb „besonders tragisch“, [1]. Die lebensspendende Injektion – wenn das kein schlagendes Argument fürs Impfen ist!
Oder fehlen etwa noch ein paar Details an der vollen Wahrheit?

Fakten-Check: Das steckt hinter dem Erfolg

Einen Tag später (am 24. Juli) meldet der unabhängige österreichische Journalist Peter F. Mayer auf seinem Blog:
„Interessant ist was in den USA passiert. Dort hat die zuständige Behörde CDC am 1. Mai bekannt gegeben, dass Infektionen und Erkrankungen bei Geimpften nicht mehr erfasst werden.“ [2]
Entsprechend entfallen für die CDC natürlich auch die Zahlen derer, die „trotz“ oder gar „an“ der Impfung sterben und CDC-Direktorin Walensky braucht folglich gar nicht darüber nachdenken, ob sie neben ihren (Krokodils-)Tränen für die Ungeimpften auch den Tod von Geimpften tragisch finden will…

Toten-Zahlen, die Google nicht ganz vorne auflistet

Man muss also schauen, ob die ignorierten Todesfälle in einer anderen amtlichen Statistik auftauchen und Peter F. Mayer wurde fündig: Der US-Datenbank VAERS über Impfstoff-Nebenwirkungen und -Todesfälle bei wurden bis 9. Juli 2021 knapp 11.000 Todesfälle gemeldet – die bislang höchste Zahl waren 609 Todesfälle im ganzen Jahr 2019, [3].
Mit Mayer muss man fragen: Wieso konnten die Studien von Pfizer, Modern, AstraZeneca und anderen ihre Präparate als sicher und wirksam verkaufen?

EudraVigilance, die Datenbank der Europäischen Union für  Arzneimittelreaktionen (und zuständig auch für die Registrierung von Impf-Nebenwirkungen), meldet — Stand 17. Juli 2021 — „die fast unglaubliche Anzahl von 18.928 Todesfällen und 1.823.219 Verletzungen in der Europäischen Union nach COVID-19-Impfungen, [4]. Stand 10. Juni waren dem Paul-Ehrlich-Institut (nur für Deutschland) erst rund 800 Todesfälle bekannt gewesen, [5].

Auch in der restlichen Welt korrespondieren Impf-Schübe eng mit Sterbe-Schüben: Corona Transition meldete am 16.05.2021 für die „Seychellen: Höchste Impfquote weltweit – Todeszahlen explodieren“, [6]
… und verallgemeinerte drei Tage später „Überall dasselbe Muster: Starker Anstieg von Fallzahlen und Todesfällen nach Impf-Kampagnen“, [7].

Israel: Vom Biontech-Versuchslabor zum Biontech-Stopp

Israel hatte als erstes Land ganz schnell ganz viele Menschen geimpft, weil es einerseits je Dose den höchsten Preis an Pfizer zahlte und zudem auf eine (im Nachhinein makabre) besondere Art mit Pfizer kooperierte: Pfizer-Chef Bourla hatte „Israel in einem Interview als weltgrößtes Impf-Labor“ bezeichnet, [8].

Schon im Januar hatte es Berichte über vermehrte Sterbefälle gegeben, zunächst (wie überall) bezüglich Senioren. Im März konnte man (bevorzugt im Nicht-Mainstream) lesen: „Wie seit Impfbeginn in Israel vermehrt Todesfälle bei Jüngeren auftreten“, [9].
Ende Juni drang es dann endlich bis in den Mainstream vor:
„Israel kämpft trotz hoher Impfzahlen mit der Delta-Variante“, [10].

Der Fingerzeig auf die angeblich „aggressivere Delta-Variante“ lenkt nicht nur ab vom mutmaßlich impf-bedingten Mehr-Sterben des ersten Halbjahres, sondern vom generellen Wirksamkeits-Problem: Bevor Delta (wie bei uns bzw. überall) alle Vorgänger-Varianten rasch verdrängte, hätte der Pfizer-Stoff nämlich gegen diese Vorgänger-Varianten helfen müssen, brauchte mangels vollständiger Impfung diesen (Praxis-)Beweis aber nicht abliefern. Letztlich bleibt daher zu vermuten: Ohne den Virus-Varianten-Wechsel zu Delta hätte der Impfstoff eben bereits bei den Vorgänger-Varianten sein Versagen gezeigt.

Wie dem auch sei [8]: „Ab 1. August sollte es neue Lieferungen für eine ,Booster’-Spritze geben. Nun wechselt die Regierung zu Moderna.
War die Wirkung zu schlecht?

Aufruf zum russischen Roulette?

Einen schlechten und gefährlichen Stoff kann man nach der ersten Impf-Euphorie nur noch mit Zwang oder Druck an den Mann und die Frau (und das Kind!) bringen.
Oder mit den Worten des halb-dementen US-Präsidenten:
„Wenn Sie ungeimpft sind, stellen Sie ein Problem dar“, [11].
In Baden-Württemberg droht Landes-Opa Kretschmann in einer TV-Ansprache seinen Landeskindern zum wiederholten Mal:
„Bedenken Sie auch: So manches wird unbequem für Sie werden, wenn Sie sich nicht impfen lassen“, [12].

Bei Schülern ist die Corona-Impfung besonders nutzlos – das weiß inzwischen nicht nur die Wissenschaft [13][14], sondern auch die Verwaltung samt der politischen Spitze, die diesen Wissen aber geheim hält [15] – wohl weil sie nicht an das laut STIKO schlechte Nutzen-Risiko-Verhältnis erinnert werden will.

Umso empörender, wenn auf die STIKO aus rein politischen Motiven Druck ausgeübt wird, ihre fachlich begründete Haltung aufzugeben. Insoweit fallen jetzt die letzten Masken. Wenn es die Impf-Fachleute der STIKO nicht machen, dann machen es der Bankkaufmann mit Rechenschwäche und seine machtbewussten Kollegen eben selber:
„Die Bundesregierung und die Gesundheitsminister der Länder wollen offenbar Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren empfehlen“, [16].

[1] https://www.n-tv.de/panorama/Arzte-sehen-vor-allem-Ungeimpfte-sterben-article22700368.html
[2] https://tkp.at/2021/07/24/die-eigenartige-berichtspraxis-der-us-behoerden/
[3] https://tkp.at/2021/07/20/unterschaetzen-zulassungsstudien-fuer-impfstoffe-die-nebenwirkungen/
[4] https://www.rubikon.news/artikel/die-impftoten-bilanz
[5] https://www.echo24.de/welt/deutschland-corona-impfung-tod-pei-moderna-johnson-ursache-thrombose-biontech-astrazeneca-bericht-90574215.html
[6] https://corona-transition.org/seychellen-hochste-impfquote-weltweit-todeszahlen-explodieren
[7] https://corona-transition.org/uberall-dasselbe-muster-massenimpfung-lost-starken-anstieg-von-fallen-und
[8] https://tkp.at/2021/07/22/israel-wechselt-von-pfizer-zu-moderna-vakzin-wegen-schlechter-wirkung/
[9] https://tkp.at/2021/03/07/wie-seit-impfbeginn-in-israel-vermehrt-todesfaelle-bei-juengeren-auftreten/
[10] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125084/Israel-kaempft-trotz-hoher-Impfzahlen-mit-der-Delta-Variante
[11] https://www.spiegel.de/ausland/corona-krisi-usa-erhoehen-druck-auf-ungeimpfte-und-locken-mit-geld-a-d6446076-993e-4c55-a617-1db1437fd7f8
[12] https://www.echo24.de/baden-wuerttemberg/kretschmann-ansage-tv-ungeimpfte-regel-corona-einschraenkungen-baden-wuerttemberg-zr-90895767.html
[13]  https://sciencefiles.org/2021/07/30/coronavirus-an-schulen-fast-unbekannt-baden-wurttembergische-daten-belegen-kaum-vorhandene-infektionen/
[14] https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/kinder-entwickeln-langfristige-immunitaet-gegen-covid-19/
[15] http://friedensblick.de/32118/staatsgeheimnis-laenderstudie-covid-schulen-ein-blick-hinter-den-spiegel/
[16] https://www.deutschlandfunk.de/bild-am-sonntag-gesundheitsminister-fuer-impfangebot-fuer.1939.de.html?drn:news_id=1286430

Senatsprojekt „Queere Freiheitszone Berlin“ – gesäubert von Querdenkern und anderen Corona-Kritikern

Zweierlei Maß im Wertewesten

Wie schon im April und künftig vermutlich Hauptstadt-Standard:
Berlin verbietet zwei für kommendes Wochenende geplante „Querdenker“-Demos – wegen Infektionsschutz-Bedenken , [1].

Keine Bedenken hatte man dagegen, am letzten Wochenende die Parade zum Christopher Street Day (CSD) zuzulassen.

„Wegen der Corona-Pandemie sollte der CSD einige Nummern kleiner ausfallen [20.000 Menschen waren angemeldet]. Dennoch waren laut Polizei 65.000 Leute unterwegs, die Veranstaltenden sprachen sogar von 80.000. Eine frühere Schätzung von 35.000 korrigierte die Polizei am Abend noch einmal nach oben.
Damit war es die größte Demonstration in Berlin seit Beginn der Coronakrise.“

Keinerlei Auflösungsgefahr für politisch korrekte Demos?

„Auch der Polizei fiel es nicht so leicht, den Überblick zu behalten – was auch daran lag, dass die fünf Trucks mit Musik mit reichlich Abstand losgefahren waren. Trotzdem war es nicht zu verhindern, dass es stellenweise immer wieder zu dichtem Gedränge kam. Und die vorgeschriebenen Corona-Masken haben längst nicht alle getragen.“

CSD: Christopher Street Day?
oder: Corona Superspreader Date?

Wie auf dem TAGESSPIEGEL-Titelfoto unschwer zu erkennen, standen die CSD-Teilnehmer eher häufig als nur „stellenweise“ dicht gedrängt, [2]. Und an anderer Stelle (Twitter-Zitat von Tagesspiegel-Mann Ingo Salmen) räumt der Artikel doch noch offen ein:
„Das Gedränge war groß, nicht immer wurden Masken getragen.“

Angeblich haben die Veranstalter mit Durchsagen konsequent daran erinnert, sodass am Ende auch die Polizei zufrieden war:
Die Teilnehmenden hätten sich „größtenteils an die Hygieneregeln gehalten“, sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel.
(Man sieht halt nur das, was man sehen will / darf.)

Anders die Sicht von Nadine Lange (seit vielen Jahren verantwortlich für das Ressort Pop im Tagesspiegel und gründete den Queerspiegel mit“) in ihrem im Artikel veröffentlichten Twitter-Beitrag:

Kein Durchkommen mehr, kein Abstand möglich

Die Leipziger Straße ist total verstopft. Kein Chance 1,5 Meter Abstand zu halten. Ich fühle mich gerade ziemlich unwohl hier, auch weil nicht alle Leute Masken tragen. Auf meine Frage an ein Gruppe junger Leute, warum nicht, kommt mit einem breiten Grinsen die Antwort: „Weil wir auf die Polizei scheißen.“
Offenbar aber auch auf die Gesundheit der Community.

Alles kein Problem für Kultursenator Klaus Lederer (Linke), wenn nur die Gesinnung stimmt. Er „will Berlin zur ,queeren Freiheitszone’ machen, kritisierte Polen und Ungarn.“

Vielleicht sollten sich die Querdenker auch ein zusätzliches „e“ zulegen, um in Berlin als Que(e)rdenker wieder die volle Bewegungsfreiheit zurück zu erlangen?
(Sozusagen die Berliner Variante der E-Mobilität.)

Gute Demos, schlechte Demos

Die Privilegierung des CSD 2021 ähnelt der Privilegierung der Anti-Rassismus-Demos im Juni 2020 nach der gefilmten 9-Minuten-Erstickung des schwarzen US-Bürgers George Floyd durch einen brutalen Polizisten:
„Denn während die Demos gegen die aktuelle Beschneidung der Grundrechte bereits im Vorfeld von Medien und Politik stark angegriffen wurden und auch mit Schikanen des Demonstrationsrechts belegt wurden, war das bei den Großdemos vom Wochenende nicht der Fall. Während bei den Grundrechtedemos das angebliche Potenzial der Virusverbreitung durch Demonstrationen extrem in den Vordergrund gerückt wurde, wurde das an diesem Wochenende (vergleichsweise) tief gehängt“, [3].

In Sachen Schikanen haben die Berliner Senatoren immerhin dazugelernt: Während Ende August 2020 das Berliner Verwaltungsgericht das Demonstrationsverbot kippte [4]
– das Schikane-Motiv war zu offensichtlich und es galt [5]:
„In Berlin enthält die Infektionsschutzverordnung kein Demonstrations-verbot. Rechtlich wird es deshalb schwierig“,
… so hatte man dagegen im April 2021 die Verwaltungsrichter wieder auf Linie gebracht.

[1] https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/07/berlin-polizei-querdenker-demonstration-versammlung-verbot.html
[2] https://www.tagesspiegel.de/berlin/csd-berlin-2021-im-blog-65-000-leute-bei-parade-groesste-demo-in-der-coronakrise/27450424.html
[3] https://www.nachdenkseiten.de/?p=61739
[4] https://www.tagesschau.de/inland/corona-demo-berlin-121.html
[5] https://www.tagesspiegel.de/berlin/verbot-des-querdenker-protests-warum-die-demo-gegen-die-coronamassnahmen-in-berlin-nicht-verboten-werden-sollte/26129426.html

Staatsgeheimnis Länderstudie “COVID-Schulen” – absurd niedrige Inzidenzen – Impfung für Schüler überflüssig wie ein Kropf

Laut einem Bericht von t-online vom 26. Juli 2021, geben die Länder eine Studie zu COVID-19 an Schulen nicht heraus.

Die Begründung der Hamburger Bildungsbehörde liest sich bizarr, denn Zitat:

“Andere Bundesländer könnten verärgert darüber sein. Informationen müssten nicht herausgegeben werden, “wenn deren Bekanntmachung die Beziehungen zu einem anderen Land oder zum Bund gefährden würde”, teilt die Bildungsbehörde mit.”

Weiter heißt es bei t-online, Zitat:

“t-online hat alle Kultusministerien angefragt und um Antwort bis Montag, 14 Uhr, gebeten: Hat Ihr Bundesland Einwände gegen die Herausgabe der angefragten Informationen? Geantwortet hat bis Ablauf der Frist keines. Das Abtauchen haben die Länder offenbar untereinander vereinbart.” Zitat Ende

Gestützt auf das Hamburger Transparenzgesetz hatte ein Vater zweier Schüler die Offenlegung beantragt.

https://www.facebook.com/sichereBildung/photos/a.117319030170462/288190839749946/

Friedensblick wurden in diesem Zusammenhang Informationen zugespielt, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis der COVID-Schulen-Studie vorwegnehmen. 

Demnach geht von den Schülern in Bezug auf COVID-19  nicht einmal der Hauch einer Gefahr aus und schon gar keine Gefahren, welche über den Gesundheitsgefahren  der Jahre vor 2020 liegen. Überspitzt könnte man formulieren, dass von den teilnehmenden, ausschließlich gesunden oder asymptomatischen Schülern, nicht einer auch nur einen Schnupfen hatte, welcher sich auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zurückführen ließe.

Dies ergibt sich aus den Daten, welche im Zuge eines Modelprojekts zwischen dem Burgenlandkreis und der Uni Halle-Wittenberg erhoben wurden und Friedensblick für den Erhebungszeitraum vom 15. März 2021 bis 16 April 2021 vorliegen.

Quelle

Nun sollte man annehmen, dass derjenige, welcher über 102 000 Schnelltests an Minderjährigen im Rahmen eines Modelprojektes mit der Uni Halle-Wittenberg durchführt, ein Interesse daran hat zu ergründen, welche Gefahr denn tatsächlich von den infizierten  Schülern für diese selbst und für deren Kontaktpersonen ausgeht.

In vorliegenden Fall war eine solche Analyse auch ohne großen Aufwand zu leisten, denn wie gezeigt, waren von 102 000 Schnelltests im Erfassungszeitraum lediglich 8 (doppelt) positiv. Deswegen war es naheliegend, in dieser Sache nochmals beim Burgenlandkreis nachzufragen, u.a. wie folgt, Zitat:

“Bei wie vielen der 8 doppelt positiv getesteten Schülern manifestierten sich im Verlauf der Quarantäne COVID-19 Krankheitssymptome?”

bzw.

“Wie viele Aufsichtspersonen/ Erziehungsberechtigte/ Haushaltsangehörige, welche entweder die Betreuung der unter 1. erfassten Schüler während der Quarantäne gewährleisteten, und/oder dauerhaft mit diesen in einem Haushalt lebten bzw. leben , erkrankten im Verlauf der gegen diese Kinder und Jugendlichen verhängten Quarantäne selbst an COVID-19?” Zitat Ende

Die vollständige Anfrage kann hier abgerufen werden.

Die Antwort des Burgenlandkreises ist indes verblüffend, Zitat:

“Diese Daten werden im Symptomtagebuch während der Quarantäne vom Patienten bzw. den Eltern des Kindes geführt und im Gesundheitsamt in der Fallakte abgelegt. Es erfolgt eine Einzelfallberatung. Eine statistische Auswertung erfolgt nicht.” Zitat Ende

Die vollständige Antwort des Burgenlandkreises kann hier abgerufen werden. Die abweichenden Zahlenangaben im Bescheid beruhen auf der ursprünglich gestellten Anfrage, welche sich nur auf die Daten von Mitte bis Ende März 2021 bezog. Dieser Umstand ist jedoch für die Beantwortung der Fragen unerheblich.

In den Quarantänebescheiden werden den Schülern bzw. deren Eltern nämlich verpflichtende Auflagen wie folgt erteilt, Zitat:

“Bis zum Ende der Quarantäne muss Ihr Kind:

  • zweimal täglich Körpertemperatur messen
  • täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten  und Kontakten zu weiteren Personen führen” Zitat Ende

Und zwar aus folgendem, eigentlich nachvollziehbaren Grund, welcher in den Quarantänebescheiden ebenfalls benannt wird, Zitat:

“Die angeordneten Maßnahmen sind notwendig, um festzustellen, ob sich das Ansteckungsrisiko realisiert hat und damit tatsächlich das Risiko einer Weiterverbreitung des Erregers in der Bevölkerung besteht, ….”

Der Staat droht also seit über einem Jahr damit, dass Kinder bei Nichtbefolgen der Anordnungen in gesonderten Einrichtungen isoliert werden. Derselbe Staat macht u.a. “Symptomtagebücher” für die Kinder zur Pflicht, welchen er auf Grundlage der Quartantänebescheide die Grundrechte abschneidet. Im Weiteren  behauptet dieser Staat, die vorgenannten Anordnungen seien notwendig um festzustellen, ob von den auf diese Weise eingesperrten Kindern tatsächlich eine Gefahr im Sinne der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 ausgeht.

Und wenn es dann konkret zu werden droht, die Aufklärung des Sachverhalts also nicht nur geboten, sondern mit Leichtigkeit und ohne jeden größeren Aufwand zu leisten wäre, dann verhöhnt derselbe Staat seine jüngsten Bürger und deren Eltern mit  Aussagen wie dieser:

“Diese Daten werden im Symptomtagebuch während der Quarantäne vom Patienten bzw. den Eltern des Kindes geführt und im Gesundheitsamt in der Fallakte abgelegt. Es erfolgt eine Einzelfallberatung. Eine statistische Auswertung erfolgt nicht

also nicht einmal in 8 “Fällen” im Rahmen eines Modelprojekts macht man sich die “Mühe”, gründet damit die Basis, um zehntausende gesunde Kinder auch weiterhin einsperren zu können.

Natürlich wäre das weitaus mildere und deswegen gebotene Mittel, über die tatsächliche Gefährdung durch angeblich oder tatsächlich SARS-CoV-2-postiv getestete Kinder, eine gesonderte Statistik zu führen. Dies ergibt sich nicht nur aus dem Schutz des Kindeswohls, sondern auch daraus, dass der Staat über ein Jahr Zeit dafür hatte, die in den Quarantäneverordnungen angegebenen Aufklärungsziele, auch in der Realität zu erforschen. 

Da hier keine Beweislastumkehr besteht, der Staat unseren Kindern die Grundrechte abschneidet und deswegen auch begründungs- und darlegungspflichtig ist, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Annahme, dass von allen Schülern, welche im Burgenlandkreis am Modelprojekt teilnahmen, keiner auch nur einen Schnupfen entwickelte, welcher auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zurückzuführen gewesen wäre.

Und dies führt auf direktem Weg zu der naheliegenden Vermutung, dass sich Hamburger Behörden genau aus diesem Grund weigern, die selbst erhobenen Zahlen zu veröffentlichen.  Wie man aus dem Bescheid des Burgenlandkreises vom 5. Mai 2021 ersehen kann, war eine Veröffentlichung der im Modelprojekt erhobenen Daten für den 15. Juli 2021 geplant. Meines Wissens ist diese ganzheitliche Präsentation jedoch bisher ebenfalls nicht erfolgt.

Am 7. Mai 2021 antwortete die Landesregierung Sachsen-Anhalts auf eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Funke in dieser Sache. Aus der Antwort der Landesregierung lassen sich Rückschlüsse auf die Anzahl der teilnehmenden Schüler ziehen (Beantwortung der Frage 3a), Zitat:

“An 79 Schulen im Burgenlandkreis wurden regelmäßig Testungen mit „Lolli‐Tests“ durchgeführt. Freiwillig haben sich in der ersten Testwoche (11. KW) insgesamt 22.612 Schülerinnen und Schüler testen lassen und in der 12. KW bereits 26.138. Ab der dritten Woche sind die Testungen Zugangsvoraussetzung für den Schulbesuch gewesen.” Zitat Ende

Die Anzahl der teilnehmenden Schüler steigt also im Verlauf des Modelprojekts kontinuierlich an. Für eine grob überschlägige Schätzung der im Laufe des Modelprojekts an den Schulen des Burgenlandkreises  ermittelten Inzidenz, wird  hier die Anzahl der teilnehmenden Schüler einmal auf 25 000 pro Woche festgesetzt, wobei dieser Wert bereits ab der ersten Woche dauerhaft überschritten war. Teilt man nun die 8 festgestellten Infektionsfälle gleichmäßig auf die 4 Wochen andauernde Studie auf – also 2 Infektionsfälle pro Woche – dann ergibt sich daraus eine durchschnittliche Inzidenz von 8 in den Schulen des Burgenlandkreises, für den Zeitraum vom 15. März bis 16 April 2021.

Unterstellt man einmal gedankenexperimentell, dass alle 8 Positivfälle innerhalb nur einer Testwoche auftraten, dann läge die maximale Inzidenz in dieser einen Woche bei 32, während sie in den anderen 3 Wochen bei 0 gelegen hätte.

Diese – immerhin amtlich unter wissenschaftlicher Begleitung – , an den Schulen des Burgenlandkreises festgestellten Inzidenzen,  sind jedoch geradezu absurd niedrig, wenn man einmal die amtlich bestätigte Inzidenz, außerhalb der Schulen gegenüberstellt. Der Burgenlandkreis war im Erhebungszeitraum nämlich der Landkreis mit der höchsten Inzidenz in Sachsen-Anhalt. Siehe hierhierhierhier und hier mit einem Überblick der amtlichen Inzidenzkennzahlen im Abstand von je einer Woche.

Herrschte am Beginn des Modelprojekts – 15. März – außerhalb der Schulen noch eine Inzidenz von 211, so stieg diese im Laufe des Modelprojekts kontinuierlich auf 379 am Ende der Studie – 16. April – an.

Konkret lauten die amtlichen Zahlen für den Burgenlandkreis außerhalb der Schulen – nicht durch Massentestung ermittelt!:

  • 15. März  – Inzidenz 211
  • 22. März – Inzidenz 216
  • 1. April – Inzidenz 345
  • 7. April – Inzidenz  259
  • 16. April – Inzidenz 379

während in den Schulen mit einer Massentestung an praktisch allen Schülern, lediglich eine Inzidenz von durchschnittlich 8 festgestellt wurde. Wobei erschwerend hinzukommt, dass nicht einer der positiv getesteten Schülern auch nur einen Schnupfen davontrug oder seine Eltern bzw. Aufsichtspersonen infizierte!

Aber selbst wenn jemand einen Schnupfen oder Husten davongetragen hätte, so ist nicht im Entferntesten zu Erblicken, wieso in Schulen weiterhin getestet werden sollte, wieso asymptomatische oder gesunde Schüler bei positiven Testergebnissen ihre Grundrechte entzogen werden und einer Quarantäne unterworfen werden sollten, bzw. aus welchen Gründen Schüler in- und außerhalb der Schulen überhaupt Masken tragen sollten.

Mit Infektionsschutz hat dies selbst nach den amtlich ermittelten Daten nicht das Geringste zu tun. Insofern erschließt sich auch die Begründung der Hamburger Bildungsbehörde, warum die in Hamburg in diesem Zusammenhang erhobenen Daten nicht herausgegeben werden könnten nicht, Zitat:

“Andere Bundesländer könnten verärgert darüber sein. Informationen müssten nicht herausgegeben werden, “wenn deren Bekanntmachung die Beziehungen zu einem anderen Land oder zum Bund gefährden würde”, teilt die Bildungsbehörde mit.” Zitat Ende

Zu erwarten ist vielmehr, dass alle Länder unabhängig voneinander Daten erhoben haben, welche die vorab gezeigten Ergebnisse und daraus resultierenden Schlussfolgerungen bestätigen. Denn warum sollte sich SARS-CoV-2 in Hamburger Schulen anders ausbreiten, als in den Schulen Sachsen-Anhalts, Bayerns oder NRWs?!

Den Regierungen von Bund und Ländern droht demnach ein Supergau. Es ist deswegen zu erwarten, dass der Staat alles unternehmen wird, um die Wahrheit zu unterdrücken. Letztendlich Bedarf es auch keiner weiteren Erörterung, dass die vorgelegten Zahlen eine Impfpflicht für Schüler ad absurdum führen. 

 

Gibraltar hat trotz 100% Impfquote eine Inzidenz von 600

Die SÜDDEUTSCHE berichtet vom „Corona-Rätsel um Gibraltar“: „Die Halbinsel südlich von Spanien meldet eine Impfquote von sagenhaften 100 Prozent gegen Covid-19. Trotzdem ist die Inzidenz jetzt auf mehr als 600 gestiegen.“

Der letzte Satz des Teasers verspricht vollmundig: „Weshalb das kein Hinweis auf eine schlechte Schutzwirkung der Impfungen ist“ – was der Artikel dann aber nicht einlöst,
https://www.sueddeutsche.de/wissen/covid-19-corona-inzidenz-gibraltar-impfquote-impfung-1.5362937

Nach Erreichen der fantastischen 100 Prozent hatte der Chief Minister am 8. April die Halbinsel für Covid-frei erklärt, da es erstmals keine aktiven Infektionsfälle unter den Einheimischen mehr gab. Zu den bis dahin 94 Todesfällen kam seither keiner hinzu.
Bei nur 34.000 Einwohnern und Sommer-Effekt dürften sich allerdings auch bei uns viele ähnliche Kleinregionen ausmachen lassen (vor allem solche, wo der „Sterbestopp“ zusätzlich auf eine Impfquote von weit unter 100 Prozent trifft).

Die wegen Frühling und Sommer generell milderen Verläufe kann man halt nicht einfach als Erfolg der Impfung feiern.

Die SZ meint listig, trotz knapp 80 000 verimpften Dosen stimme das mit den „100 Prozent durchgeimpft“ nicht – zusätzlich zur eigenen Bevölkerung seien auch mindestens 8000 spanische Pendler geimpft worden.

Und von den gestrigen 18 Neuinfektionen seien zehn vollständig Geimpfte und acht Ungeimpfte. In beide Gruppen seien alle Altersklassen vertreten – was bei letzteren wohl als Hinweis auf den Einheimischen-Status und damit Widerlegung der 100-Prozent-Durchimpfung gelten soll.

Es hilft aber alles Leugnen nichts: Wenn bei nahezu 100 Prozent Impfungen immer noch keine Herdenimmunität entstanden ist, dann findet eben in Gibraltar jetzt gerade die natürliche Immunisierung durch Ansteckung statt.

Auch wenn dieser Immunisierungsweg von der impf-begeisterten WHO letzten Oktober noch so feierlich weg-definiert wurde: das Virus hat sein Veto eingelegt und jetzt umgekehrt die Impfung bzw. den Schein ihrer segensreichen Wirkung weggeschoben.

„Fast alle Infektionen lassen sich auf die Delta-Variante des Virus zurückführen“ – den Appell an den Delta-Panikreflex im letzten Satz des Artikels hätte die SZ sich schenken können: Delta ist längst auch bei uns dominant, hat aber die Inzidenzen von 5 nur auf weiterhin winzige 15 hochgeschraubt, nicht auf 600 wie in Gibraltar.

Aber wenn trotz besseren Wissens auch ein Söder noch auf der Delta-Panikwelle reitet, warum nicht auch seine Hof-Presse?

Tatsächlich ist nicht das System dumm und fadenscheinig – sondern Helges Publikum bei den “Strandkorbkonzerten”

Oder was kommt als nächstes?! Helge tritt vor 2000, mittels Filtern belüfteter Plastikboxen mit eingebauten Klarsichtscheiben auf, aus denen heraus ihm dumme und fadenscheinige Menschen in der Erwartung zusehen,  trotz der “Corona-Restriktionen” für ihr Geld bespaßt zu werden?

Selbstverständlich ist während der “Pandemie” auch lachen unter der Maske, im Strandkorb oder während der Isolation in den eigenen vier Wänden erlaubt. Nur ist es nicht mehr ansteckend, weil die Voraussetzungen für nonverbale Kommunikation damit größtenteils wegfallen.

Bei einem Publikum, welches von den Schergen der Gesundheits- und Ordnungsämter flankiert wird, welche ernsthaft der Meinung sind, dass die häusliche Absonderung Gesunder im Falle einer “Infektion”, ein geradezu großzügiges Entgegenkommen der Behörden darstellt, Zitat:

“Das Gesundheitsamt hat als Rechtsfolge  die häusliche Absonderung angeordnet, damit bleibt es noch weit (!) unter der legal möglichen Absonderung und Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung.”

kann entspannte Heiterkeit im Sinne eines Gemeinschafterlebnisses vom Künstler schlicht nicht mehr erzeugt werden. Man stelle sich einmal den folgenden Auftritt Helges unter dem bedrückenden Einfluss der allgegenwärtig unverblümt angedrohten Restriktionen vor. Jedes befreite Lachen würde im Halse stecken bleiben:

Ich habe Hochachtung vor Menschen, welche als Clowns verkleidet versuchen, den bedauernswerten und meist unheilbar kranken Geschöpfen auf Kinderkrebsstationen, ein wenig Freude in den erdrückenden Alltag zu bringen. Dies ist nicht nur eine Kunst und harte Arbeit, sondern insbesondere auch für den Künstler ungeheuer belastend, wahrscheinlich sogar hochgradig traumatisierend.

Der Gipfel der Zumutung ist aber, dass ein Publikum welches physisch vollkommen gesund ist, eine vergleichbare Dienstleistung durch Kauf der Eintrittskarten von einem Künstler wie Helge Schneider erwartet.

Auf der einen Seite also ein Publikum, welches sich im herrschenden Corona-Wahn auf das Trefflichste eingerichtet und arrangiert hat und welches es nunmehr nach “Bespaßung” im “angemessenen Rahmen (hier Strandkorb)” gelüstet, um sich derart aufgerichtet, dem Wahn der Zeit auf das Komfortabelste hingeben zu können.

Auf der Bühne dagegen mit Helge Schneider ein Künstler, welcher wahrscheinlich im Inneren ein solches Publikum ablehnt, dies aber natürlich nicht sagen darf.

Denn ins Hier und Heute übertragen müsste es ja heißen:

“”Herr Vandenberg ihr Testergebnis ist da. Wie soll ich’s Ihnen klarmachen? “Sie sind Corona-positiv”. … Überrascht?”” und Vandenberg darauf: “Nö, dass hatte ich schon erwartet”.

Tja, was will man machen?!…. bei den alltäglich gewordenen Verlosungen von Infektionsverdachten.

Während die Nummer in Bezug zur Krebserkrankung die Geldgeilheit und oft fehlende Empathie der behandelnden Ärzte, gegenüber ihren nachvollziehbar mit der Situation überforderten Patienten auf’s Korn nimmt, darf man aktuell den Menschen – und also auch den Patienten -, eine erhebliche Mitschuld daran geben, weil sie sich geradezu bereitwillig von der Pharmaindustrie und von Ärzten und Beschäftigten des Gesundheitssystems derart entwürdigend behandeln – neudeutsch “abziehen” – lassen. Die wenigstens leisten  Widerstand.  Hier einer der seltenen Beiträge zu diesem Thema. Wie üblich machen (fast) alle – auch Helges Publikum – solange mit, bis alles mühsam Aufgebaute zerstört ist. Hinterher will dann wieder kaum einer etwas gewusst oder mitgetan haben.

Unter dem Einfluss der alltäglichen Gehirnwäsche setzen sich Menschen zum Schutz vor Viren  nun also tatsächlich in Strandkörbe (sic) – einige haben bestimmt zusätzlich noch Masken getragen -, weil sie sich ernsthaft einbilden, andernfalls andere Menschen oder sich selbst in Lebensgefahr bringen zu können. Und selbst wenn sie einem derartig irrsinnigen Glauben nicht anhängen, so tun sie doch dabei mit, diesen Wahnsinn durch ihr Handeln in der Gesellschaft zu implementieren, indem sie im Strandkorb Platz nehmen um sich unter diesen Bedingungen von Helge bespaßen zu lassen.

Ein solches Publikum erstickt bereits dem ersten Anschein nach jedes Aufkommen unverkrampfter Gedanken.  Humor wird zum Kraftakt – siehe Kinderkrebsstation –  mit dem Unterschied, dass der Künstler hier von einem physisch gesunden Publikum psychisch vergewaltigt – also praktisch für Geld zum “Lustigsein” genötigt werden soll -, und auf diese Weise letztendlich ebenfalls traumatisiert endet.

Abschließend noch ein Fundstück zur sogenannten Presse. Auch hier war Helge seiner Zeit voraus. Genial der Mann und schade, dass es so enden muss.

Impfstrategie(n) der Politik – von der Zwangsneurose zum Zwangsimpfen?

Die auf Anti-Corona-Demos zu sehenden „Impfen macht frei“-Plakate führten oft zu strafrechtlichen Ermittlungen, z.B. wegen Volksverhetzung, obwohl die Plakatträger bestimmt kaum den zynischen Original-NS-Spruch „Arbeit macht frei“ verharmlosen, sondern einfach zwischen zwei in ihren Augen verwerflichen Einstellungen eine (beide anprangernde) Analogie setzen wollten.

Von „Impfen macht frei“ zu „Ohne Impfen keine Freiheit“

… ist inhaltlich kein Unterschied mehr (und auch von der Wortwahl her kaum): Einerseits die verteufelten Plakatträger, andererseits Strahlemann Söders aktuelle „Knallhart-Ansage“ (Berliner Zeitung). Wenigstens brauchen die Plakatträger jetzt keine „Schauprozesse“ mehr fürchten – sie könnten sonst Söder in den Zeugenstand rufen.

Söder verspricht „mehr Freiheit“ für vollständig Geimpfte, u.a. sollten Urlaubs-Quarantäneregeln für sie nicht mehr gelten – obwohl man weiß, dass Geimpfte hauptsächlich vor dem eigenen schweren Verlauf geschützt sind, so dass auch sie das Virus mit zurück in die Heimat bringen und verbreiten können.
Dies ignorierend, schwingt er sich auf zum Don Quichotte, der als unser Retter unbedingt gegen das von außen kommende Virus anreiten muss: „Wir sind im Wettlauf mit der Zeit – mit der Delta-Variante“, [1].

Das große Fakten-Ausblenden

Auch hierbei verschweigt er etwas: In Sachen Varianten-Verteilung hat Delta bei uns nach rasantem Anstieg schon einen Anteil von 75 Prozent – der Wettlauf ist also längst vorbei, sprich: verloren.
Füllen sich folglich verstärkt die Intensivstationen?

Nicht wirklich, aber die Inzidenzen (die trotz – oder wegen – ihrer Fragwürdigkeit nirgendwo mit so akribischer Hingabe gezählt werden wie in Deutschland) haben sich vom Tiefststand am 6. Juli mit 4,9 auf jetzt 9,4 fast verdoppelt – und ab 10 werden die ersten alten Einschränkungen wiederkehren.

„Anstieg“ klingt sehr dramatisch, die realen Zahlen sind aber im Vergleich zu denen der Angelsachsen eine Lachnummer:
New York hatte im März den Lockdown bei Inzidenz über 300 aufgehoben und in England streitet sich gerade der Londoner OB mit Premier Johnson darüber, ob es im Fußball-EM-Nachgang und bei Inzidenz 360 wirklich sein muss, kommenden Montag 19. Juli sämtliche Corona-Beschränkungen (inkl. Maskenpflicht) aufzuheben! [2]

Politik-Konzept 1: „Kini“-Ukas statt Viren-Wissenschaft

Bei einem 36-fach so großen „Alarm-Wert“ steuern Angelsachsen also ernsthaft die völlige Freiheit an, während „Zügel-Anzieher“ Söder weder diese Tatsache erwähnt noch den bei uns bisher so wichtigen (derzeit aber winzig kleinen) deutschen Wert – ist das eine spezielle deutsche Viren-Wissenschaft oder der Machtergreifungs-Rausch eines absolutistischen Herrschers, der vor den Augen eines verängstigten Volkes endlich eine Grundrechts-Zuteilungbefugnis an sich reißen kann wie kein „Kini“ vor ihm?

Politik-Konzept 2: Experten haben auf Linie zu sein

Das hat beim Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz (KV), Peter Heinz, nur zeitweise geklappt: Er habe sich zur Frage, wie man einer Impfmüdigkeit weiter begegnen könne, „offenbar unglücklich und missverständlich ausgedrückt“, so Heinz vor einigen Tagen. Es sei weder seine Absicht noch Intention gewesen, Unge­impften ihre Grundrechte in irgendeiner Form abzusprechen, [3].

Söder macht unterdessen weiter Druck auf die Stiko (Ständige Impfkommission, von der er eine „schnellere“ generelle Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren  will.
Er scheint zu glauben, ein Durchimpfen bis Sommerferienende hinzubekommen und dadurch Präsenz-Unterricht „herbei-spritzen“ zu können; von Bedenken will er nichts hören.

Stiko-Chef Mertens (der sonst Talkshows meidet) setzte sich daher am Donnerstag zu Markus Lanz und betonte die Unabhängigkeit der Stiko, deren Stellungnahmen bei Politikern aber nur Akzeptanz fänden, wenn sie ihnen ins Konzept passen. Insbesondere stellte er klar, dass „schneller“ in Sachen Minderjährigen-Impfung für ihn kein Kriterium ist, da Impfen für Kinder ein schlechtes Nutzen-Risiken-Verhältnis biete und erst recht kein Kriterium, solange die aus Sicht der Herdenimmuntität wirkungsvollere und vorrangige Impfquote bei Erwachsenen noch Richtung 75 Prozent erhöht werden kann, [4].

Weitere Mertens-Argumente, die man z.B. von einer Alarm-Heulboje wie Lauterbach nie zu hören bekäme [5]:
„Long Covid ist kein Krankheitsbild bei Kindern“
„Anders als bei Corona sei beispielsweise eine Krankheit wie Ebola zu betrachten, da liege die Sterberate bei 60 Prozent und natürlich stünden da die Nebenwirkungen einer Impfung ,in einem ganz anderen Verhältnis’ zum Risiko einer Nichtimpfung“ und es gebe
„Erkenntnisse aus den USA über Herzmuskelerkrankungen bei jungen Leuten nach der Impfung. Da wisse noch keiner, ob dies nicht langfristige Folgen habe etwa in Form einer Herzinsuffizienz.“

„Astra-Zeneca-Entwicklerin stellt generelles Impfen von Kindern infrage“, [6] – vielleicht macht bei Söder und Konsorten wenigstens die brandaktuell veröffentlichte Meinung der Immunologin Prof. Sarah Gilbert den nötigen Eindruck? Als typische Pharma-Kritikerin kann man ausgerechnet sie nämlich nicht abtun und als Pharma-Insiderin dürfte ihre Meinung schon einiges an Gewicht haben.

Politik-Konzept 3:
Gegen Impf-Müdigkeit hilft … die frühe Impf-Auffrischung!

Die laut SZ „federführende Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffs“ vertritt auch die Meinung, dass Auffrischungsimpfungen für die allgemeine Bevölkerung nicht nötig sein werden. Letzteres sieht die Konkurrenz von Pfizer/Biontech anders und ließ letzte Woche verlauten: „Auffrischungs­impfung wahrscheinlich erforderlich“, [7].

Direkt nach der Pfizer-Ankündigung zierten sich die Behörden noch, sowohl in den USA als auch in Europa (wohl um den Eindruck zu vermeiden, als Pharma-Büttel auf Zuruf strammzustehen):
„Die US-Gesundheitsbehörden würden die Frage untersuchen, sich dabei aber nicht ausschließlich auf Daten von Pharmafirmen verlassen. Auch die Europäische Arzneimittelagentur Ema sieht noch keine ausreichende Studienlage“, meldete am 9. Juli die ZEIT, [8].

Die Wahrheit ist (im Web nachzulesen schon seit 1. Juli):
Pharma und Politik sind längst dabei, die Deals in trockene Tücher zu bringen. Spahn will „mehr als 204 Millionen Corona-Impfstoffdosen für das kommende Jahr beschaffen. Auch Auffrischungsimpfungen spielen dabei eine Rolle“, [9].
Die Menge reicht, um nächstes Jahr 68 von 82 Millionen Einwohnern (also 83 Prozent) je drei Dosen reinzustechen!

Warum erst nächstes Jahr, fragt sich nicht nur der MERKUR vor wenigen Tagen, [10]:
„Dritte Corona-Impfung noch 2021 nötig? Spahn will schon Dosen zurückhalten – Patientenschützer mahnt /
Deutschland impft fleißig vor sich hin. Dennoch ist ein Ende der Immunisierungen im Akkord ist so bald nicht in Sicht. Nun laufen die Vorbereitungen für die Auffrischungen.“

Politik-Konzept 4: Impfen hilft für und gegen alles, mühelos

Im Anschluss an die Mertens-Äußerungen fühlte Lanz dem anwesenden SPD-Vorsitzenden und Kinder-Impfen-Befürworter Walter-Borjans auf den Zahn, inwieweit Politiker z.B. Luftfilter beschaffen etc. könnten, sie aber passiv warten und eigene Anstrengungen in der Schulferienzeit (im jetzt bereits zweiten Corona-Sommer) wiederum unterlassen, dieses Mal weil sie alles bequem von der Kinder-Impfung erledigen lassen wollen.
(Impfung – auch darauf hatte Mertens hingewiesen – kann sowieso kein perfektes Mittel für Schulen sein, weil sie für unter 12-jährige, d.h. etwa die Hälfte aller Schüler, nach allgemeiner Meinung nicht in Betracht kommt.)
Walter-Borjans konnte mit seinem Rum-Geeiere den fatalen Eindruck dieser impf-fixierten Politiker-Passivität in Sachen Schulen ganz und gar nicht entkräften.

Politik-Konzept 5: Sicher ist sicher und viel hilft viel

Schlimmer geht nimmer, könnte man meinen, aber trotz des deutlichen Panik-Vorsprungs der Deutschen vor den Briten, werden wir von Mauritius getoppt, obwohl der Inselstaat mit seinen insgesamt 1,2 Millionen Einwohnern erst 20 Pandemie-Tote zu beklagen hat (umgerechnet auf Deutschland wären das nur rund 1.400 statt 80.000 Tote).
Erstmals seit März 2020 hat Mauritius jetzt seine Grenzen für ausländische Touristen wieder geöffnet. Statt alternativ wie bei uns, gelten die strengen Corona-Auflagen aber parallel, denn Einreisende müssen …
– geimpft sein
und einen negativen PCR-Test vorweisen
und nach Ankunft 14 Tage Quarantäne im Hotel antreten, [11].

Vielleicht darf man es gar nicht zu laut sagen, um Söder & Co. nicht zu inspirieren. Allerdings werden hoffentlich nicht erst künftige Historiker hinterfragen, warum das fortschrittliche China das Land der zünftig-ausgelassenen Oktoberfeste ist (und während der Pandemie blieb), während im Reich des bayrischen Kini Markus selbige Feste abgeschafft werden mussten, [12].

Politik-Konzept 6:
Wenn Impfen nicht hilft, dann hilft eben noch mehr Impfen

„Israel kämpft trotz hoher Impfzahlen mit der Delta-Variante“, berichtet das Ärzteblatt von einem rasanten (Testungs-)Fallanstieg in der zweiten Juni-Hälfte, [13].
„Nach Untersuchungen des israelischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums haben rund 90 Prozent der Neuinfi­zierten die aggressivere Delta-Variante – und rund die Hälfte ist geimpft.“

So richtig scheint der Impfstoff (in Israel: fast nur Biontech) also nicht gegen Delta zu helfen? Jedenfalls nicht gegen die Ausbreitung des Virus – gegen schwere Verläufe dagegen schon, wie man uns wiederholt versichert hat, [14].

Wo liegt also das Problem? Versteckt im Text: Man will auch dort ran die Kinder, die bisher ungeimpft im Flugzeug neben ihren geimpften Eltern in den Auslands-Sommerurlaub fliegen dürfen.
Die meisten der Infizierten seien nämlich Kinder und „mehrere Ausbrüche in den vergangenen Tagen waren an Schulen geknüpft“.
Ebenfalls versteckt im Text: „Die Zahl der Schwerkranken blieb mit 26 zunächst stabil und niedrig“. Man verkauft uns also eine harmlos sich ausbreitende natürliche Immunisierung (die es laut der WHO-Neudefinition des Begriffs „Immunisierung“ ja gar nicht mehr gibt – immun werde man nur per Impf-Spritze) als Problem.

Und Ende Juni konnte man bei uns Deutschen Delta noch als eine deutlich „aggressivere“ Variante bezeichnen. Starke zwei Wochen später dominiert Delta jetzt aber auch bei uns – bei Inzidenzen von weiterhin noch unter 10 „leiden“ jedoch wohl hauptsächlich die konkurrierenden (und jetzt eben von Verdrängung bedrohten) anderen Viren-Varianten, nicht die „befallenen“ Menschen, auch und gerade nicht die Kinder.

Virologin und Kanzlerberaterin Melanie Brinkmann, eines der prominentesten Gesichter der No-Covid-Gruppe, ist dennoch ungerührt „absolut dafür, auch die Zwölfjährigen zu impfen“ [15].

Und „Karl Lauterbach fordert aufgrund der Delta-Variante mehr Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche. Kinderärzte widersprechen ihm“, [16].

[1] https://www.nordbayern.de/politik/soder-erhoht-den-druck-ohne-impfen-keine-freiheit-1.11211204
[2] https://www.kreiszeitung.de/welt/inzidenz-in-grossbritannien-ueber-360-london-meutert-gegen-corona-lockerungen-zr-90862499.html
[3] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125487/Corona-Debatte-um-Einschraenkungen-fuer-Ungeimpfte
[4] https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-15-juli-2021-100.html
[5] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stiko-chef-bei-markus-lanz-unter-druck-nur-einmal-verliert-mertens-die-ruhe.e957b704-25ea-4a09-a85a-58c6c85d3d17.html
[6] https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-weltweit-astrazeneca-kinder-impfung-1.5348933
[7] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125447/Pfizer-Biontech-Auffrischungsimpfung-wahrscheinlich-erforderlich
[8] https://www.zeit.de/wissen/2021-07/coronavirus-impfstoff-pfizer-biontech-auffrischungsimpfung
[9] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/spahn-will-204-millionen-impfstoffdosen-fuer-2022-126638/
[10] https://www.merkur.de/welt/corona-impfung-booster-auffrischung-spahn-senioren-wieler-rki-virus-delta-90826669.html
[11] https://kurier.at/freizeit/reise/mauritius-laesst-erstmals-wieder-touristen-auf-die-trauminsel/401444527
[12] https://friedensblick.de/31757/fruehling-mit-vorfreude-aufs-oktoberfest-in-china-moeglich-bei-uns-nicht/
[13] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125084/Israel-kaempft-trotz-hoher-Impfzahlen-mit-der-Delta-Variante
[14] https://www.nordbayern.de/panorama/delta-variante-wie-gut-schutzen-biontech-astrazeneca-und-johnson-johnson-1.11148566
[15] https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/melanie-brinkmann-ueber-impfungen-bei-kindern-und-die-delta-variante-17422822.html
[16] https://www.fr.de/politik/coronavirus-karl-lauterbach-impfungen-kinder-delta-variante-zr-90828382.html