Bei Dienstbeginn bekam MK von der heilbronner FEG-Leitung ein Handy ausgehändigt. Laut des Asservatenverzeichnis wurde das dienstliche FEG-Handy am 27. April aus dem Streifenwagen herausgeholt.1 Auch Peter F. bestätigt diese Angabe im Vermerk „Beschreibung des Dienstfahrzeuges“. Er beschreibt den Fundort des Handys „der Marke Siemens“2 genauer: Es lag in einem Fach in der Mittelkonsole unter einem Notizbuch. Am gleichen Tag sicherte ein Ermittler am blutverschmierten Display eine DNA-Probe. Der Beamte S. bezeichnet es nun allerdings als ein „NOKIA3FEG“-Handy. Am 15. Mai kam es zu einer weiteren DNA-Probenentnahme am Gehäuse. Jetzt bezeichnete es Peter F. auch als ein Nokia. Später ergab die DNA-Analyse, dass das Blut Kiesewetter gehörte.3 Teil 3) Das dienstliche Handy weiterlesen
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Teil 2) Das private Handy von Michele Kiesewetter
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Auffindung
Es gibt zwei unterschiedliche Versionen der Polizei: Teil 2) Das private Handy von Michele Kiesewetter weiterlesen
Teil 1) Der heilbronner Polizistenmord und die Manipulation der Opfer-Handys
Die offizielle Darstellung lautet:
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Die Soko-alt wertete die privaten Handys der Opfer aus, auch das mitgeführte dienstliche Handy. Sie listete in zwei Excel-Tabellen namens „SMS-Daten“ die geschriebenen und erhaltenden SMS auf. Die Nachrichten stützen die Version, dass die letzten Tage vor der Tat harmlos gewesen seien, genauso wie der Einsatz am 25. April. Der Inhalt sei etwa „flapsiger / spaßiger Natur“1 gewesen, im Einsatz sei laut MK „nix los“ gewesen. Die Handyauswertung ergab also keine Hinweise auf Einsatzkommunikation und den Täterkreis. Die Aussagen der Polizisten, mit denen die SMS ausgetauscht wurden, bestätigen den Inhalt.
Dagegen steht meine alternative Hypothese:
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Beide Opfer nutzten ihre privaten Handys zur Einsatzkommunikation. Ermittler werteten die Handydaten ab dem Tattag aus und manipulierten den Inhalt in den folgenden Tagen. Sie löschten die eigentlichen Nachrichten und ersetzten sie mit erdichteten Inhalten. Die am SMS-Verkehr beteiligten Bereitschaftspolizisten sagten falsch aus, um den manipulierten Inhalt zu bestätigen. Das private Handy Kiesewetters wurde erst nachträglich zum Tatort zurückgebracht, nachdem es nach der Tat gefunden werden konnte. Diese Suche wird ebenfalls vertuscht.
Es werden verschiedene Ungereimtheiten ausgeführt und diskutiert, welche Version wahrscheinlicher ist. Teil 1) Der heilbronner Polizistenmord und die Manipulation der Opfer-Handys weiterlesen
Einführung) Artikelserie über Opferhandys
Die privaten Handys der überfallenen Polizisten Michele Kiesewetter (MK) und Martin Arnold (MA) sind von herausragender Bedeutung für die Rekonstruktion des Tattages, dem 25. April 2007, und der Tage davor. In drei Ermittlungsordnern finden sich Dokumente, die diesen Ermittlungsbereich betreffen.
Die Ungereimtheiten aufzuklären, gehörte mit zur schwierigsten Aufgabe vor der ich mich bei meinem Buchprojekt konfrontiert sah. Ohne die Hilfe des Kommentators “Freigeist” wäre die Aufklärung nicht möglich gewesen. In der kommenden Artikelserie zeige ich, dass die Darstellung der Sonderkommission (Soko) nicht stimmen kann, und dass unbekannte Ermittler die Handydaten manipulierten. Klarstellung: Die Vertuschung zielte nicht darauf ab, die Polizistenmörder zu decken, sondern auf den geheimzuhaltenden Sondereinsatz des tiefen Staates.
Einführung) Artikelserie über Opferhandys
Teil 1) Heilbronner Polizistenmord und die Manipulation der Opfer-Handy
Teil 2) Das private Handy von Michele Kiesewetter
Teil 4) Alternative Rekonstruktion bietet plausible Auflösung der Ungereimtheiten
Teil 5) Kiesewetters Zweithandy ist verschwunden
Teil 6) Manipulation des privaten Nokia-Handys von Kiesewetter
Teil 7) Was passierte in der Nacht und im Morgen des 5. April?
Teil 8) Auswertung des privaten Handy von Martin Arnold
Verbreiteten Bereitschaftspolizisten die Pausenlegende erst nach dem Polizistenmord?
Aus den Befragungen wird klar: Während der vergangenen Einsätze pauste die erschossene Polizistin Michele Kiesewetter (MK) nicht auf der Theresienwiese (TW). Genauso ist zweifelhaft, ob ihre Kollegen es taten. In der Bereitschaftspolizei (Bepo) erzählten bestimmte Polizisten erst nach dem Mord, dass sie den Ort zum pausen nutzten. Ein gutes Beispiel ist Jochen S. vom taktischen Einsatzzug (TEZ 514). Verbreiteten Bereitschaftspolizisten die Pausenlegende erst nach dem Polizistenmord? weiterlesen
Mit dem Gesundheitspass werden Alpträume wahr
Mit dem Gesundheitspass können Politiker grundlegende Menschenrechte an die Impfhersteller verkaufen. Korruption ist Tür und Tor geöffnet. Ein Milliardengeschäft. Die Bürger können sich nicht wehren, denn es besteht indirekter Impfzwang: Ohne Impfung keine Freiheit. Mit dem Gesundheitspass werden Alpträume wahr weiterlesen
Gewaltfantasien gegen Ungeimpfte
Die politische Entwicklung in der europäischen Union geht in Richtung Impfzwang. Menschen werden mit Repressalien gezwungen, sich einen neuartigen, genbasierten Impfstoff spritzen zu lassen. Werden wir demnächst sogar mit roher Gewalt geimpft? Es wird wieder eine Verschwörungstheorie wahr. Gewaltfantasien gegen Ungeimpfte weiterlesen
Sebastian Leber schreibt Artikel über Kiesewetter-Mordfall bei correctiv
Am 28. Juni 2021 veröffentlichte “correctiv” einen Artikel von Sebastian Leber über den Kiesewetter-Mordfall. Einerseits informierte Leber über fehlende DNA-Funde des “NSU-Trios” sowie Kontakte zu Rockergruppen und der organisierten Kriminalität, andererseits hält er aber an der Hypothese fest, bei es sich bei der Tatmotivation um Rechtsterrorismus gehandelt hätte. Sebastian Leber schreibt Artikel über Kiesewetter-Mordfall bei correctiv weiterlesen
Wird Fußballstadium in deutschen Nationalfarben erleuchten?
Die Außenhülle des münchner Fußballstadiums, in welchem heute das Spiel Deutschland gegen Ungarn ausgetragen wird, kann in Farben ausgeleuchtet werden. Die mainstream-Medien fahren im Moment eine Kampagne, es in Regenbogenfarben zu schmücken. Damit soll gegen die Politik Ungarns protestiert werden. Ein nobler Ansatz, aber:
Es handelt sich hier um eine typisch deutsche Vorstellung, andere Nationen zu kritisieren und zu verbessern, statt auf sich selbst zu schauen und bei sich selbst anzufangen. Die Spaltung unserer Gesellschaft ist groß. Die Zerstrittenheit geht sogar in die Familien hinein. Wäre es nicht ein schönes Zeichen, wenn wir für einen Abend zusammenfinden?
Teil 9. Wie reagierten die Bereitschaftspolizisten?
10.1. BFE 523
Gemäß der Darstellung von Timo H. hätten er und Uwe B. gerade ihre Mittagspause am Bahnhof gemacht, als sie über Funk die Meldung hörten. Timo H.: „Ich bin mit Kollege B. im Auto gewesen, ich meine es war in der Nähe des Bahnhofes. Über Funk wurde mitgeteilt, dass ein Kollege „Ex“ und ein Kollege schwerverletzt sei.“1 Sie fuhren daraufhin zum Tatort. Dort sperrten sie die Zufahrt ab.2 Im bw Landtag war Timo H. überfragt, wo sie ihren „Fiesta“ parkten.3 Auch mit der Frage, ob er am Tatort auf andere Polizisten traf, auf welche und in welcher Reihenfolge, war er überfordert: Nach seinen Überlegungen müssten „auf jeden Fall auch schon Revierkräfte“ da gewesen sein, denn ansonsten „wäre die Information: „Es gab eine Schießerei, Kollegen sind angeschossen worden“, ja so nicht gekommen, wenn da nicht schon jemand vor Ort gewesen wäre.“ Teil 9. Wie reagierten die Bereitschaftspolizisten? weiterlesen
