Archiv der Kategorie: Kommentare

Donald Trump zerstört politische Karriere von „Nancy Antoinette“

Gestern sendete die Trump-Kampagne einen effektiven Angriffs-Werbespot im Fernsehen, der die politische Karriere der demokratischen Fraktionsvorsitzenden im US-Abgeordnetenhaus Nancy Pelosi beendete, youtube. Der Spot verbindete drei Sachverhalte: Die Demokraten verhinderten im Senat Hilfen für kleine Gewerbetreibende, viele Kleinunternehmer stehen vor dem Nichts, Pelocy präsentiert wohlgelaunt ihren mit Eiscreme gefüllten 24.000 Dollar teuren Kühlschrank.

Ich sage aber nicht, dass Trump oder die Republikaner besser irgendwie wären.

Kommentar zum Amoklauf von Hanau

„Bekir“ verfasste einen interessanten Kommentar, den ich als Artikel hier veröffentliche:

„Wir waren eine Gruppe von fast 30 Jugendlichen, die coolste Multikulti-Truppe von Hanau“ – … sagt ein Jugendfreund von Amok-TäterTobias Rathjen laut
https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/hanau-tobias-rathjen-terror-fussball-juergen-klopp-id228492241.html

Rathjen kickte einst unter Trainer-Legende Jürgen Klopp in der Jugendmannschaft von Eintracht Frankfurt, musste aber wegen einer Verletzung den Sport aufgeben. In der Folgezeit verfiel er immer stärker Wahnvorstellungen: „Schon als Baby sei ihm der Gedanke gekommen, dass er überwacht werde“.
Kriminalpsychologin Lydia Benecke „sieht eine Mischung aus Wahn und Narzissmus. Die Ermittler gehen von einer ,schweren psychotischen Krankheit‘ aus. Anzeichen dafür blieben offenbar unentdeckt.“

Wie schön daher, dass Deutschland wenigstens eine, über aller Fachkenntnis stehende, aber umso „entdeckungsfreudigere“ Berufsgruppe hat: die Politiker. Die sind nämlich sofort zum Schluss gekommen, bei so viel Wahn könne es sich nur um Rechtsradikalismus handeln. Kommentar zum Amoklauf von Hanau weiterlesen

Zwei Zeuginnen sahen Rebecca am Tag ihres Verschwindens

Der Fall des verschwundenen 15-jährigen Mädchens Rebecca wird immer verworrener. Die berliner Polizei vermutet, dass sie nicht freiwillig die Wohnung ihrer Schwester verließ, und verdächtigt den Schwager dafür verantwortlich zu sein.

Journalisten recherierten vor Ort und befragten Nachbarn. Zwei Zeuginnen stellten sich vor die Kamera und teilten ihre Beobachtungen mit, sie hätten Rebecca am Tag ihres Verschwindens am Montag gesehen. Beide sprachen bereits mit der Polizei.

„Gundula“, 54 Jahre, Krankenschwester, hätte sie am Vormittag mit einer rosa Decke auf der Straße gesehen.

„Das Mädchen Rebecca habe ich auch gesehen genau und auch mit ihrer rosa Wolldecke. Das war ungefähr, müsste es 11:30 oder 12:00 sogar gewesen sein. (…) Aber es war irgendwann um mittag.“ Siehe: https://www.bild.de/video/clip/berlin-regional/rebecca-ist-verschwunden-bild-auf-spurensuche-60474192.bild.html

Samantha sah sie an der Bushaltestelle gegen 18:00: „Ja, eigentlich stand sie ganz normal an der Bushaltestelle und hat da auch mit jemanden telefoniert gehabt. Das habe ich jedoch leider nicht mitbekommen, mit wem sie gesprochen hat.“ https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Augenzeugin-will-Rebecca-an-Bushaltestelle-gesehen-haben-article20890715.html

Unverständlich erscheint, dass die Polizei ein Foto Rebeccas veröffentlicht, in dem ihre Lippen und Augen mit einem Bildbearbeitungsprogramm größer gemacht wurden. 

Zschäpes Einlassungen sind genauso unglaubwürdig, wie ganze NSU-Geschichte

Rechtsextreme sollen (von ihnen geheimgehaltenen) Rechtsterrorismus über Jahre begangen haben, ohne dass einer der unzähligen Informanten/Spitzel was bemerkte und sie verraten hat, ohne dass ein „Nazi“ an den 29 Tatorten irgendwelche Indizien hinterließ (Wolfgang Wilfling: „NSU war nicht erkennbar„)!

Kein Problem, denn die Lehre des „NSU-Terrors“ ist, dass „Nazi-Mörder“ keine Spuren hinterlassen! 

Dann tauchen die Beweismittel ab dem 04.11.11 alle auf einmal auf, z. T. neben den toten Haupttätern, die sich nicht (mehr) verteidigen können. Die Comicfigur Paulchen Panther bekennt sich als NSU-Vertreter zu den Verbrechen und der Bundestag beschließt am 22.11.2011 einstimmig, dass eine „Neonazi-Bande“ die Täterin gewesen wäre. Seitdem suchen diverse Untersuchungsausschüsse erfolglos nach Indizien für diese Behauptung. 

2015 bestätigte Beate Zschäpe, dass die Morde von Mundlos/Böhnhardt begangen wurden, ohne dafür „Täterwissen“ preiszugeben. Im Gegenteil ihre Ausführungen enthalten Fehler, wie zum Beispiel die Brandstiftung mit Benzin oder, dass sie die Paulchen Panther-Filme in den Briefkasten vor der Türe geschmissen hätte. Sie erfuhr von den Verbrechen aber nur hinterher und drückte danach immer ihre Missbilligung aus. Daher fordern ihre Verteidiger Freisprüche vom Mord- und Bombenvorwurf, obwohl Beate Zschäpe mit den beiden Männern zusammenlebte, von deren Morden (nachträglich) erfuhr und ihre Filme am 04.11.11 verschickte hätte. 

Mit ihrer Aussage konnten erstmals die Verbrechen ernsthaft Böhnhardt/Mundlos zugeordnet werden, erst ab diesem Zeitpunkt muss sie als Mittäterin in Betracht kommen. Wie kommt eine Angeklagte dazu, sich massiv selbst zu belasten? Den Eindruck, dass sie ihre Seele entlasten wollte, macht sie auf mich nicht. 

Um an sowas zu glauben, muss Du dafür Geld bekommen, etwa als Politiker oder Journalist!

Bodo Ramelow beteiligt sich an Kampagne gegen Dr. Daniele Ganser

Gerade lese ich eine hervorragende Analyse von Paul Schreyer über „Vorsicht, Querfront„. Darin geht es um die Frage, warum Medienvertreter sich mit den politischen und ökonomischen Eliten identifizieren und dementsprechend wohlwollend berichten. Für Schreyer handeln die Medien aus Staaträson heraus, er nennt es „Verantwortung“ für die Staat.

„Früher wurde der Mainstream – oder »die Linie«, wie man es nannte – durch eine Staatspartei verkündet. Heute stecken die Leitmedien selbst die Grenzen ab und erfüllen damit zunehmend die Funktion einer solchen Staatspartei, meist ganz freiwillig und ohne Anleitung. Derart linientreue Journalisten betrachten ihr Einschwenken auf einen Elitenkurs – sofern dieser überhaupt bewusst erfolgt – als höchst respektable »Übernahme von Verantwortung«.“

Kritische Journalisten wie Ken Jebsen stören und werden deshalb bekämpft, mit „Kontaktschuld“, „Verschwörungstheoretiker“ sowie konstruierten „Antisemitismus-“ und „Querfront“-Vorwürfen.

„Verantwortungsverschwörung bedeutet, dass Medienmacher sich freiwillig mit Eliten verbünden, deren Sichtweisen teilen und als vernünftig und »gut für das Land« bewerten. Journalisten wie Ken Jebsen stören da, die Montagsmahnwachen stören ebenso, und auch kritische Webseiten wie die NachDenkSeiten stören, da sie alle mit ihren Argumenten das System schlecht aussehen lassen.“

Als ich diese Zeilen las, erinnerte ich mich an folgende Retweet-Nachricht des thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (die Linke“). Darin leitete Ramelow folgenden Artikel über Dr. Daniele Ganser an seine Anhänger weiter: 

Der schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser wird von den Medien angegriffen, seitdem er die offizielle Darstellung der Anschläge vom 11.09.2001 in Frage stellte. Insbesondere hinterfragt er den Einsturz des dritten Turmes (WTC 7).

WTC 7 – der dritte Turm: Die Sprengung, die keine sein darf

Diese „Verantwortungsverschwörung“ scheint bei Politikern, vor allem solange sie im Amt und Würde sind, auch zu existieren.

Weil NSU-Terror ein Märchen ist, bleibt Opferauswahl ungeklärt

Wie wurden die Opfer ausgewählt, warum wurden verschiedene Verbrechen begangen, die heute dem „National-Sozialistischen-Untergrund“ (NSU) zugeschriebenen werden? Die Hinterbliebenen und Geschädigten fordern bis heute vergeblich Aufklärung über die Opferauswahl, gleichzeitig glauben sie jedoch der Darstellung der von Justizminister Heiko Mass (SPD) weisungsgebundenen Bundesanwaltschaft, dass der NSU die Verbrechen begangen hätte.  Weil NSU-Terror ein Märchen ist, bleibt Opferauswahl ungeklärt weiterlesen

Aufklärungsbemühungen in Sachen Andreas Temme

Ich verfasste einen Kommentar zum Artikel „Rätseln über Temmes Anwesenheit“, der gerade in der Frankfurter Rundschau erschien. Anlass ist seine heutige Befragung im hessischen NSU-Untersuchungsausschusses:

„Leider ignoriert auch dieser Ausschuss die Informanten Temmes, die aus dem islamistischen Bereich kommen, und den Zeugen Hamadi Sh. Er telefonierte zum Zeitpunkt des Mordes in einer Telefonkabine, drei Meter neben Halit Yozgat. Zwar hörte er Schussgeräusche, hätte dann jedoch erstmal weitertelefoniert. Dann wäre er aus der Glastür der Kabine herausgetreten, hätte jedoch vergebens nach Halit Yozgat gesucht. Genauso wie Temme stand auch er unter Mordverdacht, weil auch seine Darstellung höchst unglaubwürdig war. Jetzt ist er im Nahen Osten und stellt sich nicht als Zeuge zur Verfügung.
http://friedensblick.de/21656/richter-goetzl-glaubt-ex-geheimdienstler-temme-entbloesst-nsu-schauprozess/

Es ist ein Trauerspiel in den Ausschüssen wie auch beim NSU-Prozess, dass sich die Aufklärer auf deutsche Rechtsextremisten als Täter festgelegt haben, genauso wie auf das Tatmotiv Rassismus. Dazu passt der Iraker Hamada Sh. nicht, obwohl Yozgats Vater ihm nicht glaubte. Zur politischen Feststellung, Rechtsextremisten als Täter, Rassimus als Tatmotiv, passen die islamistischen Informanten Temmes nicht, deswegen interessiert sich niemand für die. Damit leistet man den Opfern einen Bärendienst.“

Macron wird versuchen, den deutschen neoliberalen „Erfolgskurs“ nachzumachen

In Frankreich wird sich die wirtschaftliche Situation vieler Bürger weiter verschlechtern. Der von den Franzosen selbst gewählte neue Präsident Emmanuel Macron wird neoliberale Reformen durchführen, wahrscheinlich mithilfe der sogenannten „Schock-Therapie“. Das heißt, dass möglichst alle sozialpolitischen Einschneidungen gegen den Mittelstand und Geschenke für die Superreichen gleichzeitig durchgesetzt werden.   Macron wird versuchen, den deutschen neoliberalen „Erfolgskurs“ nachzumachen weiterlesen

Donald Trump – das hässliche Entlein?

Ewald T. Riethmüller, ter@jurtex.de, schrieb:

Vermutlich kennen alle das Märchen von Hans Christian Andersen vom hässlichen Entlein …

Versteckter Text/Bild Zeigen

Heute wird so ein „hässliches Entlein“ zum 45. Präsident der USA vereidigt und prompt titelte n-tv „…era of Bullshit“. Ach wirklich? Donald Trump – das hässliche Entlein? weiterlesen

Daran scheitern Aufklärungsbemühungen der NSU-Untersuchungsausschüsse

Alle parlamentarischen Aufklärungsbemühungen gehen von rechtsterroristischen, rassistisch motivierten Anschlägen aus. Das ist das Grundproblem, da diese Darstellung erst ab dem 04.11.11 auftauchte, genauer gesagt, ab dem 13.11.11 als der „Spiegel“ vom dubiosen NSU-Bekennerfilm berichtete. Daran scheitern Aufklärungsbemühungen der NSU-Untersuchungsausschüsse weiterlesen