Schlagwort-Archive: Jörg Ziercke

Teil 3) Wollten Ermittler nicht wissen, wer Ceska mit Schalldämpfer erhielt?

Die ersten beiden Teil zeigen die erstaunliche Vorahnungen auf, welche der Chef-Ermittler der Ceska-Mordserie Wolfgang Geier in den Jahren 2005-2007 entwickelte. Es wurde hinterfragt, ob es sich um Vorwissen über eine geplante „NSU-Selbstenttarnung“ handeln könnte und hinterfragt, warum es dann doch nicht dazu gekommen sein könnte. Dieser Teil drei befasst sich mit den unfassbaren Ermittlungs“pannen“ bzgl. der Tatwaffe und stellt die These auf, dass Ermittler gar nicht ermitteln wollten, an wem die Tatwaffe gelangt sein könnte. Teil 3) Wollten Ermittler nicht wissen, wer Ceska mit Schalldämpfer erhielt? weiterlesen

Überschneidungen NSU-Komplex und Kindesmissbrauch

Es gibt zwar personelle und inhaltliche Überschneidungen, jedoch ist davon auszugehen, dass es sich nur um bloße Zufälle handelt. Zu Dokumentationszwecken werden diese Überschneidungen dargestellt, in Form von Textbausteinen anderer Internetseiten.  Überschneidungen NSU-Komplex und Kindesmissbrauch weiterlesen

Landeskriminalamt Thüringen sichtete NSU-Bekennerfilm bereits am 05.11.11

Am 05.11.11 untersuchte das Landeskriminalamt Thüringen eine schwarze Bauchtasche, die im Wohnmobil mit den erschossenen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurde. Gesichert wurden drei USB-Sticks und deren Inhalt „gesichtet“. Dort war der sogenannten NSU-Bekennerfilm abgespeichert. Was mit der Erkenntnis passierte, ist unbekannt. Am 08.11.11 fand jedoch im Bundeskanzleramt eine Präsentation des Bundeskriminalamtes (BKA) statt, wo auch anhand von Filmen ein rechtsextremistischer Hintergrund der Verbrechen dargestellt wurde. 

Der 15-minütige Bekennerfilm im USB-Stick war identisch mit dem Film, der am 06.11.11 an die „PDS“ geschickt wurde.

„hätten die Techniker einen Hashwertabgleich gemacht und festgestellt, dass die USB-Sticks den gleichen Inhalt haben wie die Referenz-DVD.“

Am 07.11.11 sei so der NSU-Bekennerfilm „zum ersten mal öffentlich geworden“, laut Aussage von Robert Sche. (BKA Berlin, Auswertung von Dateien von einer Festplatte aus der Frühlingsstraße) Landeskriminalamt Thüringen sichtete NSU-Bekennerfilm bereits am 05.11.11 weiterlesen

NSU: Dritter Schuss widerlegt offizielle Darstellung zum Ableben Böhnhardts, Mundlos

Laut der Streifenpolizisten Uwe Seeland und Frank Mayer hätten sie 3 Schüsse gehört, als sie sich am 04.11.11 einem Wohnmobil in Stregda näherten. Der Ermittlungsbericht des damaligen Einsatzleiters Michael Menzel erwähnt jedoch nur zwei Schussgeräusche. Vor Ort hätten die Polizisten nur von zwei Schüssen berichtet, bezeugten führende Ermittler vor dem thüringer NSU-Untersuchungsausschuss. Erst als am 18.11. eine dritte Hülse im Wohnmobil gefunden wurde, wurde der dritte Schuss in die offizielle Darstellung aufgenommen. Doch fehlt bis heute das Projektil und der dazugehörige Schussdefekt. Dem dritten Schussgeräusch ist kein tatsächlich stattgefundener Schuss zuordbar. Das Geräusch muss also andere Gründe haben. Kann sich das Projektil im Kopf von Uwe Böhnhardt befinden, in dem sechs Munitionsstücke festgestellt wurden? Aber laut offizieller Darstellung hätte Mundlos Böhnhardt mit einer Pumgun in den Kopf geschossen. NSU: Dritter Schuss widerlegt offizielle Darstellung zum Ableben Böhnhardts, Mundlos weiterlesen

„Die Anstalt“ informiert über Russlungen-Lüge von BKA-Chef Ziercke!

Großes Kompliment an die Kabarett-Gruppe „die Anstalt“. In ihrer letzten Aufführung informierte sie als erstes Massenmedium überhaupt über die Lüge des ehemaligen BKA-Chefs Jörg Ziercke, die Obduktion hätte in der Lunge des (angeblichen) NSU-Mörders Uwe Mundlos Brandruß festgestellt. Obwohl Bundestagsabgeordnete angelogen wurden, traut sich bisher keiner, den Vorgang zu kritisieren oder öffentlich anzusprechen, siehe Artikel:

Uwe Mundlos entblößt Deutschland als Bananenstaat

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Russ in den Augen der Journalisten – fehlende Nachrichtenehrlichkeit im NSU-Komplex

Der Blogger Dr. Andreas Müller dokumentierte im Dossier „Russ in den Augen der Journalisten“ die fehlende Nachrichten-Ehrlichkeit führender bundesdeutscher Medien. Es wird mit aller Medienmacht der Doppel-Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt propagiert, entgegen der Faktenlage. Dafür verheimlichen die Medien sogar einen der größten Skandale der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Am Besten schnitt in der Medien-Analyse eine kleine Regional-Zeitung ab, die „Thüringer Allgemeine“.

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Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen

Eine Lese- und Verbreitungsempfehlung

Es ist manchmal frustrierend, Bekannten und Freunden verständlich zu machen, in welchem Ausmaß im NSU-Komplex von Ermittlungsbehörden offensichtlich Beweise unterschlagen, gefälscht oder ganz erfunden worden sind. Es handelt sich dabei eben um schwerverdauliche Kost für jeden, der daran glauben will, dass solche Dinge von den Beteiligten mit einem Minimum an Ehrlichkeit und Gesetzestreue gehandhabt werden. Eine Person, die daran Zweifel sät, muss damit rechnen, dass man sie schräg anschaut. Es ist eben weniger belastend, einen Einzelnen zu belächeln, der seine neugierige Nase in diesen unglaublichen Fall gesteckt hat, als sich einem ungeheuerlichen Verdacht gegen Amtsträger und Institutionen der Republik zu stellen. Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen weiterlesen

Fall „Corelli“: Deckt NRW-Justizminister Kutschaty (SPD) einen Mörder?

Das jüngste Beispiel, dass parlamentarische Untersuchungen vom Sicherheitsapparat an der Nase herum geführt werden, kommt aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im April 2014 kam der langjährige NSU-Informant Thomas Richter alias „Corelli“ wegen einer von Kritikern als „Blitzdiabetes“ bezeichneten Weise ums Leben, als er in einem sogenannten „Zeugenschutzprogramm“ untergebracht war. Schnell sprachen die Behörden von einer natürlichen Todesursache durch eine „unerkannte Diabetes-Erkrankung“. Doch der parlamentarische Innenausschuss des Bundestages wollte Akteneinsicht und den Gutachter befragen. Dies wird ihr bis heute von Justizminister Kutschaty verweigert. Warum?

Fall „Corelli“: Deckt NRW-Justizminister Kutschaty (SPD) einen Mörder? weiterlesen

Bob Roberts kritisiert Verlinkung auf „Fatalist“-Blog

Bob Roberts kritisierte, dass der Blogger „Fefe“ auf den „islamfeindlichen Blog“ von „Fatalist“ hingewiesen hätte, denn dort wird „unverhohlen gegen Linke und Muslime Stimmung gemacht“.

Der Blog „Fefe“ wies auf eine lesenswerte Medien-Analyse im Blog von „Fatalist“ hin, betreffend Zierckes und Ranges Lüge über vorhandenen Brandruß in Uwe Mundlos Lunge. „Fefe“ kritisiert treffend, dass wir als Gesellschaft offenbar resignierten, dass der Bundestag einfach so an der Nase herum-geführt wird. Sowohl „Fefe“ wie auch die sachliche Analyse geben keine anti-islamischen Äußerungen oder Überfremdungs-Ängste wieder. 

Das ist ein wichtiger Punkt, auch für mich. Keineswegs schließt sich „Fefe“ mit dem Hinweis auf die Analyse allen anderen Inhalten im Blog von „Fatalist“ an. Falls auch in der Analyse rechte Entgleisungen vorhanden gewesen wären, hätte ich Bob Roberts zugestimmt.

Es ist betrüblich, dass ein rechter Blogger die Ermittlungsakten auswertete und so zentrale NSU-Ermittlungsergebnisse widerlegt. Ich frage mich, warum dies nicht viel mehr von der NSU-Nebenklage oder Journalisten ausgeht. Aufklärung wäre das beste Mittel, „Fatalists“ Blog den Zulauf zu entziehen.