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Der Lauterbach des Jahres: “Woher kommen die Viren nach einer mRNA-Impfung?”

Herr Reitschuster war so nett, den neuesten Lauterbach ins Netz zu stellen:

Gesundheitsminister Prof. Dr. Lauterbach wörtlich, Zitat:

“Bei Geimpften ist es so, dass man oft schon Symptome hat, bevor man überhaupt ansteckend ist. Weil die Impfung führt dazu, dass sozusagen der Körper sehr schnell reagiert – noch wenig Viruslast – und dann erst kommen die Viren und dann steigt die Viruslast” Zitat Ende

Die spannende Frage ist demnach, woher denn die SARS-CoV-2-Viren im Zusammenhang mit der Impfung überhaupt kommen? Sind die schon im Impfstoff und müssen  sich im Körper nach der Impfung erstmal in ausreichendem Maße replizieren, um die “hohe Virenlast” zu bewirken? Wieso hat der Geimpfte dann aber auch “ohne hohe Virenlast” oft schon die Symptome einer COVID-19-Erkrankung? Oder kommen die Viren nach der Impfung vom Nachbarn, von den Russen oder einfach aus der Luft? 

Meiner Meinung nach dürfte SARS-CoV-2 im Zusammenhang mit der Impfung, überhaupt nicht bei Geimpften in Erscheinung treten, die SARS-CoV-2-Virenlast also auch nicht messbar sein. Denn bei den mRNA-Impfstoffen werden keine Krankheitserreger für den Aufbau des Impfschutzes genutzt.  

Ich gehe davon aus, dass diese Aussage des allseits beliebten Bundesgesundheitsminister noch Folgen haben wird. Denn wer will schon die Einschätzungsprärogative der Regierung in Sachen COVID-19 in Frage stellen? Sich mit diesen Tatsachenbehauptungen des Bundesgesundheitsministers befassen zu müssen, wird die Verwaltungsrichter sicher erfreuen. 

Post-Vac-Syndrom – Lauterbachs neues „Nebenwirkungsfrei“

In (nicht nur) Karlchens Welt gab es keine Nebenwirkungen …

Im August 2021 hatte Lauterbach kein Verständnis dafür, „weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung“ ablehne, [1]. Dabei sei sie doch gratis und so überaus nützlich.

Die große Booster-Welle (mit entsprechend vielen – noch nicht ausreichend aufgearbeiteten Impfschäden) lag da zwar noch vier Monate in der Zukunft – aber von den gehypten vier westlichen Gen-Impf-Produkten (mit staatlich garantierter Monopol-Stellung) waren damals bereits zwei „disqualifiziert“: AstraZeneca und Johnson&Johnson.
Um das Aufsehen in Grenzen zu halten, war der Rausschmiss durch ein Nicht-Nachbestellen getarnt. Dass dabei aber bedenkliche Nebenwirkungen im Raum standen (zudem bei Johnson&Johnson Zweifel am Vorhandensein der Haupt-, d.h. Schutzwirkung), blieb nicht einmal den Mainstream-Medienkonsumenten verborgen, schon gar nicht also einem Impf-Jubler wie Karl Lauterbach.

Ebenfalls noch vor der dezemberlichen Booster-Welle schnappatmeten Medien und willige Experten heftigst von der angeblichen Pandemie der Ungeimpften. Prominente Impf-Zögerer wie Joshua Kimmich mussten im Oktober 2021 kampagnen-artige Belehrungen von allen Seiten über sich ergehen lassen:
„Nebenwirkungen treten nicht erst spät auf“ – außer Schmerzen an der Einstichstelle und leichten Erkältungssymptomen trete in den ersten zwei Wochen so gut wie nichts auf; und was danach komme, habe mit der Impfung sowieso nichts mehr zu tun, [2] [3].

… sondern nur nützliche Hauptwirkungen, was aber ein Mitmachen aller Menschen im solidarischen Gleichschritt erfordere

Die reine Angst vorm Stich hätte man den Ungeimpften vielleicht gerade noch verziehen, wenn sie sich als unwissend-beratungsbedürftige Schäfchen gegeben hätten. Aber wer wie Kimmich auch nur leise Zweifel an den absoluten Wahrheiten der amtlichen Narrative äußerte, bekam die volle Breitseite ab:
Man verteufelte Ungeimpfte als unsolidarische Egoisten – an ihnen scheitere die Herstellung der notwendigen „Herdenimmunität“ (und damit das Seuchen-Ende), denn sie seien schuld am endlosen Kreisen und der nicht endenden Weitergabe des Virus.

Das Volk als Herde: Immunisierung gegen unerwünschte Fakten

Das Konstrukt Pandemie der Ungeimpften stürzte zwar nur wenige Wochen später wie ein Kartenhaus zusammen – plumpeste Daten-Fehler und -Fälschungen konnten nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Und auch manchem Otto Normalverbraucher fiel auf: „Impf-Durchbrüche“, d.h. Corona-Erkrankungen von dagegen Geimpften, werden immer zahlreicher und die Ausnahme zur Regel.

Aber man braucht sich nicht lange wundern, warum die nie durch irgendwelche echten Fakten gerechtfertigte Hass-Kampagne weder medial noch politisch aufgearbeitet und die Täter-Clique nie belangt wurde.

Das zweite Kartenhaus (die Illusion einer Herdenimmunität) stürzte nämlich zeitgleich ein, was kaum zufällig-planlos gewesen sein kann.
Denn beides war absehbar – auch für Nicht-Datenexperten:
Das (phasenweise) große Vorbild Israel begann schon Ende Juli 2021 mit dem Boostern, weil Impfen nicht lange bzw. gar nicht vor der Virus-Weitergabe schützt. Die angebliche Herbei-Impfbarkeit einer Corona-Herdenimmunität war also dort schon damals eindeutig als Illusion entlarvt – und damit auch das dafür angeblich alternativlos notwendige „solidarische“ Sich-Impfen-Lassen aller.

Aktuell meldet die Virologin Jana Schroeder bei Markus Lanz völlig Ernüchterndes zu den erwünschten Impfwirkungen:
„Früher habe man sagen können, man bekomme Corona früher oder später. Heute müsse man sagen, man bekomme Corona früher und später. In dem Krankenhaus, in dem sie als Chefärztin arbeitet, hat Schroeder Pfleger kennen gelernt, die sich sechs Wochen nach einer Corona-Erkrankung erneut ansteckten – trotz dreimaliger Impfung“, [4].
(Ob trotz oder wegen, betrachten wir unten bei Link [9] noch etwas genauer.)

Booster-Start: Terminierung mit Zwecklügen,
damit möglichst alle Menschen alle Impf-Runden mitmachen

Die beiden Fata Morganas (Pandemie der Ungeimpften und Herdenimmunität) waren Zwecklügen, um ein paar Monate Zeit zu schinden, in denen man die „Grundimmunsierung“ (2. Stich) der Bevölkerung noch auf einen hohen Prozentsatz hochtreiben wollte. Erst als dieses Ziel erreicht war- dann aber ganz schnell – schwenkte man um auf den Weg der Israelis – das Boostern (3. Stich).

Genauso schnell erfolgte der zeitgleiche Narrativ-Wechsel:
Die „deutsche Wahrheit“ (Impfen schütze vor Virus-Weitergabe) wich schlagartig der – bereits schon vier Monate zuvor verfügbaren – „israelischen Wahrheit“ (Impfen schützt nicht vor Virus-Weitergabe).

Obwohl hochentwickelte Länder deutlich vorsichtiger vor allem an das Boostern mit Biontech herangingen (Anfang Dezember 2021: Japanisches Gesundheits-ministerium warnt vor Nebenwirkungen bei Impfungen“), [5] –  unterblieben kritische Fragen nach Hintergründen und Lauter(bach)keit des plötzlichen deutschen Narrativ-Wechsels fast völlig – und ebenso Fragen nach Nebenwirkungen.
Das Volk in Advents-Stimmung lief in Scharen zum Boostern und hoffte auf Pandemie-Ende und friedlich-harmonische Weihnachten.

2022: Neues Jahr, neues (Impf-)Glück?

Zwei Tage vor Heiligabend war ungefähr der Booster-Höhepunkt und laut ZDF unser Karlchen im (Impf-)Glück:
Er „zeigte sich zuversichtlich, dass die angekündigten 30 Millionen Auffrischungsimpfungen seit Mitte November bis Weihnachten verabreicht sein würden. Bereits jetzt seien 27 Millionen Booster-Dosen verimpft worden worden. Ziel sei es, insgesamt 60 Millionen Booster-Impfungen zu verabreichen“, [6].

Er warnte vor Omikron – und das was im Herkunftsland Südafrika als (beruhigende) Eigenschaft der neuen Virus-Variante erkannt und publiziert worden war (nämlich kaum schwere Krankheitsverläufe), deklarierte er keck um zum kostbaren Schutzmerkmal der Impfung:
Der Schutz vor einem schweren Verlauf liege wahrscheinlich bei „deutlich über 90 Prozent“.

Dabei hatten die Südafrikaner ihre Erfahrungswerte seit November 2021 mit einer nahezu ungeimpften Bevölkerung  gemacht, bei der jedoch ein hohe natürliche (d.h. durch vorangegangene Infektionen erworbene) Immuntiät vermutet werden darf.
Dass hingegen die durch zwei bzw. drei Impfungen „vorbelasteten“ Mitteleuropäer eine Infektion viel härter erleben könnten als Südafrikaner, hätte Lauterbach spätestens im Januar 2022 einleuchten müssen:
Da gab die US-Behörde CDC bekannt, dass Personen mit natürlicher Immunität in der Delta-Welle besser geschützt waren als Geimpfte (die Forschungen für Omikron liefen damals aber noch und die CDC hielt weiterhin an ihrer generellen Impfempfehlung fest), [7].

Nach dem Impfen ist vor dem Impfen

Aber bei so viel weihnachtlicher Impf-Dynamik gönnte sich der vom Stechquoten-Erfolg plötzlich verwöhnte Lauterbach erst mal ganz offen den sehnsüchtigen Blick auf den nächsten Umsatzschub, d.h. auf die bereits nächste Impf-Runde; ZDF:
Man müsse davon ausgehen, dass im Kampf gegen das Virus eine vierte Impfung nötig sein werde.
Das war eine neue Offenheit: Zuvor hatte er immer unermüdlich gepredigt, der gerade aktuelle 2. bzw. 3. Stich werde die endgültige Erlösung bringen (und man soll daher doch gefälligst recht zahlreich den Oberarm hinstrecken, um die Sache zu Ende zu bringen).

Hohe Impf-Taktung:  nutzlos & sogar schädlich für den Impfling
– Anfang 2021 erkannt, Ende 2021 wieder vergessen?

Lauterbach war nicht der einzige, der im Dezember 2021 in einen regelrechten Impf-Rausch verfiel, denn plötzlich schienen allerorten die Verantwortlichen beim Thema Fristen für Auffrischungs-Impfung einen Unterbietungs-Wettbewerb zu veranstalten:
Durfte ein Impfling kurz zuvor noch glauben, Schutz (und Ruhe) für mindestens  ein Jahr zu haben, sollte er auf einmal spätestens nach sechs Monaten seine Coron-Impfung „auffrischen“ lassen, wenig später hieß es: bereits nach drei Monaten.

In NRW hatte man den Impfabstand sogar auf nur noch vier Wochen verkürzt (nach einem Aufschrei der Verwunderung aber rasch wieder einen Rückzieher gemacht), [8].
Vergessen schien bei den meisten, dass auch die beste Impfung zunächst mal eine (wenn auch ggf. abgschwächte) Infektion ist, also für den Körper kein Heilmittel oder Zaubertrank, sondern eine (bloße, aber anspruchsvolle) Trainings-Chance und damit eine vielleicht notwendige, aber möglichst sparsam einzusetzende Zusatz-Belastung. Abgesehen von der Belastung (Nebenwirkung) kostet auch das Herstellen der Hauptwirkung Zeit: die Impfung muss „reifen“.

Schon am Beginn der Impf-Kampagne Anfang 2021 machte man mit dem teilweise auffälligen Sterben Geimpfter in Altersheimen die Erfahrung:  Ein zu kurzer Abstand der Zweitimpfung (=die  ja die Erstimpfung „auffrischen“ sollte) verschlechtert nicht nur den Impferfolg (sprich: die erwünschte Hauptwirkung), sondern  kann für den betagten Impfling schädlich bzw. lebensgefährlich werden. Das Thema verschwand bald aus den Schlagzeilen (man wollte ja ungehindert weiter-impfen können), aber den mit zwei Wochen viel zu kurzen Impf-Abstand hatte sogar Lauterbach (rückblickend und aufs Ausland bezogen) mal als Problem erwähnt, [8].

„Die derzeit verfügbaren Daten sprechen für eine sichere und wirksame Auffrischungsdosis bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung.“ So lautete die Auffassung des EMA-Direktors für Impfstrategie, Marco Cavaleri, noch am 9. Dezember 2021, was die auf Hochtouren angelaufene Booster-Welle zu bestätigen schien – und ebenso die Fans kurzer Fristen.
Der Schein trog: „Zu häufiges Boostern schwächt das Immunsystem – Europäische Arzneimittelagentur warnt vor zu häufigen Auffrischungsimpfungen“ – die Kehrtwende kam am 13. Januar 2022 in die Schlagzeilen und war damit eigentlich recht zügig, [9].
Leider zu spät für die übergroße Mehrheit der Geboosterten, denn die waren schon im Dezember und Anfang Januar genadelt worden!

Der gleiche Cavaleri gab jetzt seiner Hoffnung Ausdruck, die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante könne bald zu einer endemischen (statt pandemischen) Lage führen.
Und: Omikron würde wie ein „natürlicher Booster“ wirken.

Konnte (oder durfte?) er das fünf Wochen zuvor noch nicht „wissen“? Hat er die vielen Feiertage dieser fünf Jahreswechsel-Wochen im Labor durchgearbeitet und eine wohl in Monaten gewachsene Schlussfolgerung recht schnell in ihr genaues Gegenteil verkehrt?
Oder war ihm die Sache zu heiß geworden – distanziere ich mich lieber mal schnell vom Turbo-Boostern, bevor sich dessen krasse Folgen herausstellen und ich vielleicht dafür mit haftbar gemacht werde?

Ebenfalls im Januar 2022 beschrieb ein (Chef-)Arzt  mit jahrzehntelange Praxis-Erfahrung unter dem Pseudonym Hubertus Voigt zum Thema Melden von Impfnebenwirkungen lohnt sich nicht seine Erfahrungen mit ärztlichen Kollegen, die jegliche Deutung verschiedener Schäden als Impfschäden „per se kategorisch ausgeschlossen“ hatten. „Gemeldet wurde nichts.“
Reitschuster hatte ihm die exklusive INSA-Umfrage vorgelegt, der zufolge 15 Prozent der Geimpften starke Nebenwirkungen haben, [10].

Als Beispiel: „In meiner Familie sind zwei Menschen innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung an Schlaganfall gestorben. Ohne Vorboten. Beide Fälle wurden nicht gemeldet. Die behandelnden Krankenhausärzte sagten jeweils: ,Es ist hoch unwahrscheinlich, dass dies mit der Impfung zusammenhängt’. Daher wurden sie nicht gemeldet. Damit wird auch verhindert, dass Schlaganfälle (oftmals verursacht durch verschleppte Thromben) überhaupt anerkannt werden.“

Regierung und Opposition nach der Bundestagswahl:
Argumente gegen Impfpflicht und / oder Impfen unerwünscht

Auf Twitter hatte Ex-Verfassungsschützer und CDU-Außenseiter Hans-Georg Maaßen „über angeblich schädliche Impfwirkungen“ geschrieben. Solche Wortmeldungen hätten „mit CDU-Politik nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Wir weisen sie auf das Schärfste zurück“, sagte (wenige Tage vor seiner Abwahl) Noch-Generalsekretär Paul Ziemiak im Januar 2022.
Die Warnung des CDU-internen Bürgerschrecks vor angeblichen Gefahren durch das Impfen sei unwissenschaftlich und gefährlich; der CDU-Bundesvorstand rufe die Menschen ausdrücklich dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, [11].
(Auf wissenschaftliche Details geht Ziemiak nicht ein; seine beiden  eigenen Studiengänge blieben ohne Abschluss; namentlich die Erste Juristische Staatsprüfung versemmelte er in beiden Anläufen.)

Nach der Booster-Welle (am 13.02.2022 bei Anne Will zur Impfpflicht-Debatte) war auch Lauterbach ganz (Interessen-) Politiker auf Propaganda-Tour (und weniger der Pseudo-Wissenschaftler, den er meist raushängt), als er darauf beharrte:
Man müsse „vermitteln, die Impfungen sind mehr oder weniger nebenwirkungsfrei, das muss immer wieder gesagt werden“, [12].

Kann stimmen, was „immer wieder gesagt werden muss“?

Man kennt das Long-Covid-Syndrom (=Beschwerden dauern mehr als vier Wochen nach Ansteckung an) oder das Post-Covid-Syndrom (Beschwerden, die noch nach drei Monaten bestehen und mindestens zwei Monate lang anhalten oder wiederkehren).
In beiden Fällen ist das Virus schuld, nicht die Impfung.

So jedenfalls die bisherige Mainstream-Harmonie; am 12.06.2022 titelte der SPIEGEL jedoch (Bezahlschranke): „Post-Vac-Syndrom –
Unerklärliche Symptome nach der Coronaimpfung – und alle ducken sich weg“, [13].

Boris Reitschuster (Weltwoche) am Tag danach, [14]:
„Der Spiegel titelt, was er einst nur mit «Querdenkern» in Verbindung gebracht hat (…) Was ist da los?“
„In vielen Fällen von ME/CFS, «einer komplexen Erkrankung, die unter anderem mit chronischer Schwäche einhergeht», gibt es nach einer Impfung keine eindeutige Diagnose, und sie werden deshalb nicht an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet.
«Tabu unter Ärzten?», fragt der Spiegel dann gar in einer Zwischenüberschrift.“

Bekehrte oder nur kokette Journaille: Ist das ehrlich gemeint?

„Nein. Das Blatt wäre nicht der Spiegel, würde es dann doch im letzten Teil des Artikels nicht zur alten Linie zurückkommen, und bringt dann doch noch einen Mediziner, der alles relativiert und das offizielle Narrativ bestätigt: Alles gut. Die Betroffenen hätten wohl auch ohne Impfung die Symptome entwickelt.“  (Reitschuster)
Laut SPIEGEL also letztlich doch nichts Neues – aber gut dass wir mal drüber gesprochen haben; wir sind ja offen für alles und wollen in künftigen Rückblicken auch genau so gewürdigt werden.

Vom SPIEGEL und seinem PR-Gag mal abgesehen, tut sich allerdings doch einiges. Der MDR hatte schon seit längerem in mehreren Beiträgen geschildert, dass (z.T. heftigst) Betroffene sich nicht selten alleingelassen fühlen und die Fakten- und Studienlage spärlich sei (denn wenn man etwas nicht sehen will, schaut man halt gar nicht erst hin).

Was der öffentlich-rechtliche Sender MDR offenlegt

Deutschlandweit gebe es bisher nur zwei Anlaufstellen für Patienten mit Verdacht auf das Post-Vac-Syndrom – jedoch:
„Dort ist der Andrang ist enorm: Laut dem deutschen Ärzteblatt haben beide eine Warteliste mit bis zu über zweitausend Betroffenen“, [15].

Die Experten wissen noch nicht viel; am Uniklinikum Marburg gehe man aktuell davon aus, dass vor allem junge Frauen mit einer Autoimmunstörung zur Risikogruppe zählen.

Dagegen trete (so der MDR) laut Ärzteblatt immer häufiger das sogenannte Multisystemische Entzündungssyndrom (MIS-C) auf – vor allem bei Kindern. Die vielseitigen und unregelmäßig auftretenden Symptome wie Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Bauch oder -gliederschmerzen plagen die Geimpften etwa zwei bis sechs Wochen nach der Impfung als Folge einer Überaktivierung des Immunsystems.

Multiple Entzündungen – hier vergisst der MDR allerdings auch die anderweitig vielfach erwähnten Herzmuskelentzündungen, bevorzugt bei jungen Männern.
Und Hirnvenenthrombosen nach Impfung auch bei älteren Frauen führte die Pharmazeutische Zeitung [16] schon im Mai 2021 nicht nur auf das daran gescheiterte AstraZeneca zurück (85,5 %), sondern zu 14,5 % auf das immer noch (und ohne Alters- oder sonstige Einschränkung) gespritzte Biontech-Produkt.

Man sieht: Es sind also doch für beide Geschlechter und für alle Altersgruppen schwere Nebenwirkungen dabei. Die verschiedenen Relativierer, die der MDR als öffentlich-rechtlicher Sender halt wohl auch pflichtschuldig zitieren muss, lügen vielleicht nicht, geben aber mit ihrem unverkennbar selektiven Blick indirekt nur kund, dass ihnen der vollständige Überblick eben fehlt.

Nanu: Lauterbachs plötzliches Eingeständnis von Impfschäden

„Es ist ein schlichter Tweet und doch dürfte davon eine enorme Wirkung ausgehen: Gesundheitsminister Lauterbach hat Corona-Impfschäden erstmals als wichtiges Thema benannt.
Wer über Impfnebenwirkungen sprechen wollte, hatte es lange schwer“ – Vorwürfe von „Panikmache und Sensationsheischerei“ ließen meist nicht lange auf sich warten.

Und nun meint sogar Lauterbach, der bisherige Grandmaster aller Impfschadens-Leugner: „Muss erforscht und behandelt werden”

„Guter Artikel. Post-Vac-Syndrom muss besser untersucht werden.” Lauterbach betonte zugleich, der Nutzen der Impfung übersteige die Risiken in jeder Altersgruppe – ohne hierfür einen Beleg zu nennen. Aber er betonte auch: „Trotzdem ist Post-Vac kein Tabuthema und muss erforscht und behandelt werden”, [17].

Motivation: Echte Einsicht oder taktische Winkelzüge?

Dem tkp-Blog war schon einige Tage vor SPIEGEL-Artikel (und dem Lauterbach-Tweet am Tag darauf) aufgefallen, [18]:
Mainstream berichtet über „plötzliche und unerwartete“ Todesfälle

Autor Thomas Oysmüller sieht darin jedoch weniger einen Drang zu objektiver und schonungsloser Untersuchung. Insbesondere bei den Angelsachsen deutet die Behandlung in der Boulevard-Presse (Daily Mail) und die Schubladisierung („SADS“ heißt das neue Syndrom und gilt als Sammelbegriff „für unerwartete Todesfälle bei jungen Menschen“) auf ein Bemühen in der impffreien Sommerzeit hin, „dass plötzliche Todesfälle normalisiert werden sollen“ – dann ist das Thema beim Beginn des herbstlichen Impfens sozusagen „abgefrühstückt“ und bei den breiten Massen durch Gewöhnung entschärft.

Statistisch inzwischen belegt: Impf-bedingte Übersterblichkeit

Denn in der Wissenschaft haben sich die unbequemen Mahner trotz anfänglicher Anfeindungen faktisch längst durchgesetzt.
Dass seither Politik und Medien das Übersterblichkeits-Thema beschwiegen haben, verdeutlicht den wissenschaftlich Interessierten nur noch umso mehr, dass es um unbequeme Wahrheiten geht:
den Mächtigen unbequem-lästig, aber eben Wahrheiten, deren Leugnen ggf. auf die Leugner zurückfiele.

So wissen wir u.a. durch die statistischen Auswertungen von Christoph Kuhbandner seit Anfang 2022 [19],

– dass Impfwellen auffällig mit den allgemeinen Sterbewellen korrelieren (und daher schon allein das statistische Profil einen dringenden Verdacht auf Kausalzusammenhang nahelegt)

– das eigentliche Sterben begann nicht im ersten Viren-Jahr, sondern im zweiten, d.h. dem ersten Impf-Jahr =2021
(und dort betrifft die Übersterblichkeit auch jüngere Jahrgänge – anders als 2020 beim hochgespielten Drama „an oder nur mit Corona verstorben”, das überwiegend sterbenahe Hochbetagte betraf)

– Beim Impfen nach Altersgruppen zeigte sich eine auffällige Übersterblichkeit der jeweiligen Altersgruppe in genau jenem Zeitraum, in dem sie dran war

Vergleich mit der Schweinegrippe 2010:
Damalige „Corona-Generalprobe“  noch ohne großes Sterben

Bei 80 Millionen Einwohnern, die im Schnitt 80 Jahre alt werden, sterben folglich jährlich 1 Million (und werden durch eine Million Neugeborene ersetzt, sofern es um kein schrumpfendes Volk geht). Selbst wenn in einem Statistik-Jahr ein paar Flugzeuge abstürzen würden, wäre das in der großen Menge kaum bemerkbar.
Man kann sich also nicht oft genug verdeutlichen: Wenn Kuhbandners Impf-Kurven nicht in den Kurven des allgemeinen statistischen Sterbens untergehen, sondern sich dort klar widerspiegeln, dann geht es um deutlich mehr als nur ein paar einzelne Tote.

Zum Vergleich die Schweinegrippe 2009/2010, die letztlich harmloser war als andere Grippe-Jahre, die aber zunächst gezielt aufgebauscht wurde u.a. durch eine schnell geänderte Pandemie-Definition – zum Wohle der Impfstoff-Hersteller.

Wie bei Corona seit 2020, gab es somit 2010 eine Hysterie einerseits um das Virus (Pandemie) und andererseits um ein (allzu schnelles) Impfen. Bevor die Impf-Nebenwirkungen zu einem Aufschrei führen konnten, war das Pandemie-Kartenhaus allerdings mangels echter Größe und Gefährlichkeit bereits eingestürzt und damit auch das damalige Impfen an ein Ende gekommen.

Der SPIEGEL berichtete 2018 über die Impf-Kampagne von 2010 (im Vergleich zu Corona-Zeiten) noch recht offen und kritisch, [20]:
„Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift ‘Britisch Medical Journal’  bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.“

Das mangelhafte Testen und Erheben möglicher Nebenwirkungen „verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. ,Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.’ Zumindest von der irischen Regierung ist laut ‘British Medical Journal’ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von GlaxoSmithKline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.“

Auch das Thema Evaluation erinnert an heutiges (Nicht-)Handeln:
„Problematisch ist aus Becker-Brüsers Sicht auch, dass von den zuständigen Behörden nicht ausreichende Zwischenauswertungen gemacht wurden. ‘Bei so einem Großexperiment müsste man eigentlich nach einer bestimmten Zahl an geimpften Dosen innehalten und sich anschauen, ob das Nutzen-Schaden-Verhältnis noch stimmt. Das ist nicht passiert, obwohl recht bald absehbar war, dass die Schweinegrippe viel milder verläuft als prognostiziert.’“

Ab 2016 musste Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) sich Schadenersatzprozessen stellen. Hierbei kam heraus:
„Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.“
Das waren zwar lebenslang schwer geschädigte Patienten – aber über damalige Impftote sind kaum Zahlen erhältlich.
Heutzutage – mit insgesamt höheren Impfzahlen – dürfte die Quote der Impf-Toten je Million Geimpfter höher sein als damals die Quote der „nur“ Geschädigten.

Bei den Corona-Impfstoffen haben die Konzerne vertraglich sichergestellt, dass ihnen keine Schadenersatzprozesse drohen, sondern Vater Staat (letztlich also die Impflinge selbst als Steuerzahler) die volle Haftung übernehmen.

Aber auch schon zuvor waren Konzerne und die sie schützenden Behörden ein Herz und eine Seele:
GSK und die europäische Arzneimittelbehörde Ema sahen es bis zum SPIEGEL-Bericht 2018 „nicht als erwiesen an, dass die Fälle auf Pandemrix zurückzuführen sind. Es brauche noch weitere Untersuchungen, um zu bestätigen, welche Rolle Pandemrix bei der Entwicklung der Narkolepsie der Betroffenen möglicherweise gespielt habe, erklärt GSK dem ‘British Medical Journal’“.

Quellen:
[1] https://twitter.com/Fkarl_lauterbach/status/1426323236019650564&usg=AOvVaw2g1m-maCksvRRw6Ja-ABGE
[2] https://friedensblick.de/32803/joshua-kimmich-und-sahra-wagenknecht-klassischer-totimpfstoff-attraktiver-als-genetisches-roulette/
[3] https://friedensblick.de/32889/totimpfstoffe-rueckt-sie-endlich-raus-wenn-ihr-hoehere-impfquoten-wollt/
[4] https://www.n-tv.de/politik/Das-ist-die-erste-Welle-ohne-Massnahmen-article23399326.html
[5] https://tkp.at/2021/12/07/japanisches-gesundheitsministerium-warnt-vor-nebenwirkungen-bei-impfungen/
[6] https://www.zdf.de/nachrichten/video/wieler-lauterbach-massnahmen-live-100.html
[7]  https://tkp.at/2022/01/22/cdc-bestaetigt-infektion-schuetzt-besser-als-impfung/
[8] https://friedensblick.de/32955/spahn-nachfolger-lauterbach-kuenftig-vierteljaehrliches-und-noch-kuerzeres-boostern/
[9] https://reitschuster.de/post/zu-haeufiges-boostern-schwaecht-das-immunsystem/
[10] https://reitschuster.de/post/melden-von-impfnebenwirkungen-lohnt-sich-nicht/
[11] https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-posts-ueber-vermeintliche-impfschaeden-cdu-bundesvorstand-distanziert-sich-von-maassen/27962004.html
[12] https://www.youtube.com/watch?v=liJawtN4jvE
[13] https://www.spiegel.de/gesundheit/post-vac-syndrom-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-und-alle-ducken-sich-weg-a-6b3ea94e-138f-4ed0-b459-d86377daf08b
[14] https://weltwoche.ch/daily/der-spiegel-titelt-was-er-einst-nur-mit-querdenkern-in-verbindung-brachte-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-was-ist-da-los/
[15] https://www.mdr.de/brisant/post-vac-syndrom-108.html
[16] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hirnvenenthrombosen-nach-impfung-auch-bei-aelteren-frauen-125430/
[17] https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/lauterbach-bekennt-sich-ploetzlich-zum-thema-impfschaeden-1348535106.html
[18] https://tkp.at/2022/06/09/mainstream-berichtet-ueber-ploetzliche-und-unerwartete-todesfaelle/
[19] https://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/
[20] https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

Lieferanten-Verträge ausgehandelt: mRNA-Impf-Abo bis mindestens 2029?

Corona-Impfstoffe: Lieferverträge bis 2029 geschlossen

Was Spahn vergangenen Juli [1] bereits anstrebte, ist nun in trockenen Tüchern: Fünf Unternehmen verpflichten sich – gegen Zahlung einer jährlichen Vergütung – eine Produktionskapazität von 80 bis 100 Millionen Dosen Impfstoff pro Jahr bereitzuhalten, [2].

Bei den Nachdenkseiten vermutet man, dass die Impfpflicht längst beschlossen ist und keinesfalls befristet sein wird, [3].
Und das, obwohl seit Juli immer klarer wurde: Die Impfwirkung lässt dramatisch nach (manche Stoffe versagen regelrecht) und die vollmundig angepriesene Corona-Schutzimpfung ist nicht das, was man bislang unter Impfschutz versteht.
Selbst der Satz: „Impfen verhindert schwere Verläufe“, hat sich mittlerweile als PR-Spruch erwiesen – immer öfter werden sogar Krankheitsausschläge in die entgegengesetzte Richtung bekannt.

Die Bundestags-Impfpflichtdebatte wäre somit eine Farce – so wie der ganze Parlamentsbetrieb seit Corona-Beginn immer mehr in die Fußstapfen der DDR-Volkskammer tritt und zum Abnickverein wird:

„Seit dem Beginn des Corona-Systems im März 2020 gibt es keinen geordneten Parlamentsbetrieb mehr. Der Bundestag arbeitet – im Gegensatz zur Regierung – nur mit gedrosselter Kraft. In den Sitzungswochen werden die fünf Plenartage auf drei Tage reduziert. Die Debatten sind auf stark eine Stunde verkürzt. Die Tagesordnungen werden ausgedünnt. Feierabend ist zum Teil schon am Nachmittag. Die parlamentarische Arbeit läuft im wesentlichen nicht-öffentlich in den Ausschüssen. Anhörungen sind nicht mehr der Rede Wert und finden nur noch pro forma statt. Öffentliche Debatten im Plenum, der ausführliche und differenzierte Austausch von Argumenten, Schlagabtausche, die sich über Stunden erstrecken, gibt es nicht mehr. Der Parlamentarismus, demokratiepraktisch bereits dürftig genug, ist zu einer schlechten Karikatur verkommen. Corona ermöglichte den Siegeszug der Exekutiv-Demokratie“, [4]

Hoffnungsträger Totimpfstoff war nur Augenwischerei

Deutschland setzt auf Biontech, Curevac/GSK, Wacker / CordenPharma, Celonic und IDT:  „Interessant dabei, dass das Unternehmen Valneva, das als einziges an einem echten Totimpfstoff arbeitet, nicht aufgeführt ist“, [3].

Moment mal, hatten wir nicht vor kurzem den Markteintritt von Novavax, Hoffnungsträger der ungeimpften mRNA-Skeptiker, die somit ihren geforderten Totimpfstoff bekommen haben (aber auch ihm jetzt ganz offensichtlich die kalte Schulter zeigen)?

Wer das immer noch glaubt, hat zum Jahreswechsel die Aufdeckung dieser Lüge übersehen: Corona-Vakzin von Novavax kein Totimpfstoff
– Experte platzt der Kragen, [5]:
Ein Totimpfstoff enthält nur abgetötete Viren und vermehrt sich nach der Impfung nicht im Körper, wie Martina Sester, Professorin für Immunologie an der Universität des Saarlandes, gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärte. Und: „Das, was in der Spritze drin ist, das allein wirkt quasi als Impfstoff.“ Beispiele für bekannte Totimpfstoffe sind etwa Vakzine gegen Tetanus, Keuchhusten oder etwa Diphtherie.

Florian Krammer, Professor für Impfstoffkunde:
„Kann man bitte aufhören den Impfstoff von Novavax als Totimpfstoff zu bezeichnen? Es ist ein rekombinanter Proteinimpfstoff.“

Lauterbach schrieb dazu: „Stimmt zwar. Aber weil so viele Ungeimpfte nur Totimpfstoff wollen, warum auch immer, wird bald erhältliches Novavax als solcher bezeichnet.“
(Ach so, die störrisch-unmündigen Staatskinder mussten in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse angelogen werden, und Vater Staat dichtete ihnen halt den Gen-Lebertran zur Limonade um.)

Zudem seien die mRNA-Corona-Impfstoffe, anders als das Vakzin von Novavax, „milliardenfach bewährt“, so Lauterbach.
(Das Lieblingsargument des mRNA-Lobbyisten, für den die mRNA-Stoffe bekanntlich so gut wie nebenwirkungsfrei sind.)

Impfschäden: Thailand zahlt schon, Deutschland leugnet noch

Thailand hat bis zum 8. März bereits mehr als 45 Millionen US-Dollar Entschädigung aufgrund eines Impfschadens an 12.714 Personen ausbezahlt. Darunter sind auch Familienangehörige von Personen, die an den Folgen eines Covid-Impfstoffes verstorben sind.
Der Umfang an Entschädigungen hat die Erwartungen der Regierung um das Vielfache übertroffen.

Von 15.933 eingereichten Anträgen waren nur  2.328 abgelehnt worden. Die Abwicklung eines Schadensersatzanspruches ist in Thailand besonders einfach – innerhalb von fünf Tagen wird entschieden, [6].
In Thailand wird auch mit Pfizer geboostert [7], für Erst- und Zweitimpfungen wurden meist AstraZeneca und Sinovac/Sinopharm eingesetzt.

Brauchbare Alternativen zur gen-experimentellen Impfung

Wer in der unausgereiften mRNA-Technik weiterhin die Gefahren sieht (und/oder die redlichen Absichten vermisst), hofft oft auf erfolgreiche Covid-Prophylaxe und -Frühbehandlung.
Hierbei stößt man immer wieder auf Vitamin C und D, Zink [8] und Ivermectin, [9]. Letzteres wird von interessierter Seite immer wieder verächtlich gemacht, z.B. als Pferde-Entwurmungsmittel oder als Hausmittel verzweifelter Dritte-Welt-Bewohner.
Was die Pharmavertriebs-Knechte dabei dezent verschweigen:
2015 gab es für die Entwicklung von Parasiten-Bekämpfungs-Mitteln wie Ivermectin den Medizin-Nobelpreis, [10]. Denn viele Millionen von Menschen verdanken ihr Leben solchen Mitteln, die zum Leidwesen der Pharma-Mafia halt keinen Patentschutz mehr haben.

Einem weiteren, reichlich skurrilen Corona-„Schutz“ wird aktuell nachgespürt: ebenfalls patentfrei, aber teuer, illegal und entgegen allen Gesundheits-Tipps eingesetzt – dennoch ein weiterer Stinkefinger für die schon zwangsneurotische mRNA-Impfwerbung:

Kein einziger Corona-Todesfall bei Zürcher Drogensüchtigen
– ist selbst Drogenmissbrauch am Ende besser als die Impfung?

Im Zentrum für Suchtmedizin befürchtete man, dass viele der Kunden eine Corona-Infektion nicht überleben würden, da sie nach jahrzehntelangen Drogenkarrieren schwere Lungen-, Herz- und Lebererkrankungen haben und somit nach herrschender Meinung zu den am meisten gefährdeten Risikogruppen gehören.

Doch nach zwei Jahren Corona ergibt sich ein erstaunlicher Befund, [11]: Die rund 1000 Betroffenen hatten auffallend milde Corona-Erkrankungen – es gab keinen einzigen schweren Verlauf und niemand ist an Corona gestorben!

[1] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/spahn-impfstoff-vertraege-fuer-acht-jahre/
[2] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/corona-impfstoffe-vertraege-bis-2029-unterschrieben/
[3] https://www.nachdenkseiten.de/?p=81988#h12
[4] https://krass-und-konkret.de/politik-wirtschaft/corona-system-wird-nicht-beendet-sondern-zementiert/
[5] https://www.fr.de/panorama/corona-novavax-totimpfstoff-impfung-coronavirus-karl-lauterbach-pandemie-gesundheit-news-91177875.html
[6] https://tkp.at/2022/03/17/impfschaden-thailand-zahlte-schon-45-millionen-us-dollar-entschaedigung/
[7] https://bangkok.diplo.de/blob/2503948/5b8acabe13cfeae3b4e2c3decda4ca43/impfmoeglichkeit-data.pdf
[8] https://tkp.at/2021/11/16/studie-ueber-erfolgreiche-covid-prophylaxe-und-fruehbehandlung/
[9] https://tkp.at/2022/01/25/ivermectin-ist-hoch-wirksam-in-der-prophylaxe/
[10] https://www.spektrum.de/news/ein-medizinnobelpreis-fuer-medizin/1369470
[11] https://www.srf.ch/news/schweiz/kein-einziger-todesfall-zuercher-drogensuechtige-sorgen-fuer-corona-ueberraschung

Aspiration oder Konspiration – STIKO hat wohl Schutzmaßnahmen verwechselt

Neue mRNA-Impfstoffe:
Alte Vorsichts-Regel wird reichlich spät reaktiviert

Speziell für die Corona-Impfung setzt die STIKO eine seit 2016 eigentlich abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme jetzt wieder in Kraft:

Unverändert soll die Impfung intramuskulär (=in einen Muskel) erfolgen. Damit die Nadel aber nicht versehentlich ein Blutgefäß erwischt, soll wie damals jetzt wieder „aspiriert“ werden:
Hierzu wird zwischen Stich und Injektion kurz angesaugt – sieht man Blut, steckt die Nadel in einem Blutgefäß und der Versuch wird abgebrochen bzw. mit einer neuen Spritze an einer anderen Stelle wiederholt.

Ab 2016 hielt man die Belastung durch einen wiederholten Stich für weniger zumutbar als die Folgen, die ein direkt in die Blutbahn eingebrachter Impfstoff verursachen könnte.
Daher drängt sich umgekehrt die Frage auf:
Sind die neuen Corona-Impfstoffe auch nach STIKO-Auffassung heikler als alle bisherigen (d.h. für andere Krankheiten verimpften)?

Alle Verbesserungen sind zu begrüßen – aber wenn man tönt, die Impfung sei sicher, schließlich seien schon Milliarden gespritzt worden und von uns Deutschen schon zwei Drittel, dann ist der Zeitpunkt der Wiedereinführung einer mit ganz wenig Aufwand verbundenen Vorsichtsmaßnahme doch reichlich spät!

Mainstream: Skandal? Oder wenigstens Sensation?
– Ach wo, reine Vorsichtsmaßnahme

Infektiologe Jelinek erklärt im „Welt”-Interview, dass solche Herzmuskelentzündungen jedoch sehr selten auftreten würden und das vor allem bei jungen Männern. Außerdem hätten sie „nach derzeitigem Stand des Wissens eher etwas mit dem Testosteronspiegel zu tun“.
Ja, ihr jungen Männer, wenn ihr nur nicht so wild wärt …
(Seid jetzt einfach tapfer und heult nicht mädchenhaft rum.)

Tiermodellstudien hätten einen möglichen Zusammenhang von Covid-19-Impfungen und dem Auftreten von Herzerkrankungen und Blutgerinnseln ergeben, [1] [2].

Also nach meiner Erinnerung waren es vor einem Jahr keineTiere und keine Tierversuche – sondern menschliche Impflinge, die 2021 wegen Herzerkrankungen und Blutgerinnseln in die Schlagzeilen kamen, was sehr schnell den AstraZeneca-Stoff aus dem Geschäft drängte. Johnson & Johnson kam spät auf den Markt und ist schon früh wieder von dort verschwunden.
Und von den beiden mRNA-Impfstoffen Moderna und Biontech darf seit Herbst in Deutschland nur noch Biontech für unter 30-jährige verwendet werden, [3].

Das japanische Gesundheitsministerium hat auch gegen den letzten der genannten vier Hoffnungsträger im Dezember ernsthafte Bedenken geäußert:
Es hat Entzündungen des Herzmuskels und der Herzaußenhaut bei jüngeren Männern als mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen der Covid-Gentherapeutika sowohl von Moderna als auch von Biontech/Pfizer angeführt, [4].

Ein (gelegentlich unbequemer) Mainstream-Virologe wundert sich

Alexander Kekulé (Podcast #281) geht davon aus, dass einer von 100 Stichen versehentlich in eine nicht ganz winzige Vene geht, was beim Aspirieren sichtbar würde, aber ohne eben übersehen wird. Auch ihn wundert:

Warum kehrt die STIKO erst jetzt zum Aspirieren zurück?

Die Tierversuchsstudie kam nämlich bereits im August 2021 raus: „Kein Preprint, sondern sehr prominent erschienen in einem Journal, das heißt Clinical Infectious Diseases.“ Und die Studie hatte es in sich.

So gut wie alle Mäuse bekamen massive Entzündungen des Herzmuskels, wenn die RNA-Impfstoffe intravenös statt intramuskulär gespritzt wurden. Dies hielt mindestens zwei Wochen lang an und wurde dann langsam wieder besser. Sie starben nicht unbedingt daran, aber es kommt zu Nekrosen, also abgestorbenem Gewebe.
Bei den traditionellen Impfstoffen war so etwas nie festgestellt worden, weswegen die STIKO ab 2016 das Aspirieren nicht mehr verpflichtend machte.
Die Entwarnung von 2016 kann man natürlich nicht einfach so übernehmen, wenn man eine völlig neue Impfstoff-Klasse entwickelt und Kekulé fragt daher weiter:

Wieso haben das eigentlich die Impfstoffhersteller nicht in ihren eigenen Toxikologie-Studien festgestellt?

„Es war ja nicht so, dass nur eine von einer Million Mäusen das bekommen hat, sondern wirklich alle.“
Er verweist auf „den, dessen Namen man nicht nennen darf“:

Wolfgang Wodarg

… hatte „schon seit Monaten diese Aspirationsthese wirklich auf allen Kanälen rausgebracht. (…) Solche Leute werden dann ja auch immer gerne mal gedisst sozusagen in der Diskussion. Und jetzt plötzlich glaubt die STIKO zumindest, da könnte was dran sein. Also, das ist das erstaunliche.“

Auch Kekulé selbst hatte in seinem Podcast schon vor Monaten Hörerfragen bekommen und „immer gesagt, das müsste man schon mal untersuchen, weil: Das ist nicht abwegig. Ist nie gemacht worden, ist immer totgeschwiegen worden.“

Kekulé verweist allerdings darauf, dass es große, kleine und winzige Venen gibt und man mit Aspierieren nicht völlig auf der sicheren Seite ist. Auch wenn man dabei kein Blut sieht, kann man nicht ausschließen, dass ein Teil der Impf-Dosis doch über eine mehr oder weniger kleine Vene schnell ins Blut gelangt. Die Schädlichkeit dürfte dann je nach Größe des in die Vene gelangten Dosis-Anteils schwanken.

Sowohl Kekulé als auch der Moderator stören sich daran, dass die STIKO in ihrem neuesten Bulletin ihre reaktivierte neue Empfehlung regelrecht versteckt. Das gebe nicht nur Impfgegnern oder Verschwörungstheorien Futter, sondern bringe auch im Schadensfall den Impfarzt in Verlegenheit: Um dem Staatsanwalt sagen zu können, er habe nach allen Regeln de (STIKO-)Kunst gehandelt, muss er bzw. sein Personal diese Regeln ja erst mal kennen und ab sofort anwenden.

Hilfreiche Ablenkung durch andere Schlagzeilen

Die zwei übersehen, dass nicht nur das Verstecken des späten Richtungswechsels den STIKO-Nimbus beschädigt, sondern auch die reine Nachricht des Wechsels. Zum Glück wird diese Nachricht ja von anderen Schlagzeilen verdrängt wird, sei es Putins Invasion in der Ukraine oder die allgemeine Lockerungs-Debatte im Corona-Zirkus, die mit der Nach-Booster-Impfpause zusammenfällt.
Aber dennoch kein Trost für die bereits Geimpften, die man aufklären hätte können, aber lieber ahnungslos-schnell impfen wollte.

STIKO: Augen-zu-und-durch seit Beginn der Corona-Impfungen

Die Zulassungs-Studien der Impfkonzerne hatten die Wirkung auf Senioren nicht oder nur ungenügend untersucht. Daher warnte schon zu Beginn der Corona-Impferei im Dezember 2020 der Chef der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft:
„Wir wissen derzeit nicht, wie der Impfstoff bei Risikopatienten wirkt“ – unbeeindruckt hiervon empfahl die STIKO zugleich aber ungerührt, massenhaft zuerst in Alten- und Pflegeheimen zu impfen“, [5].

Auch dass die „Gelbe Liste“ (Medikamenten-Infos der Hersteller für die Ärzte) unter „Gegenanzeigen“zum BioNTech/Pfizer-Impfstoff gleich als erstes Gerinnungshemmer auflistete (die bei Senioren in Seniorenheimen eher häufig als selten anzutreffen sind), interessierte die STIKO ebensowenig wie das „Entgegenkommen“ der „Gelben Liste“: Falls man dennoch impfe, dann bitte (vorsichtig) unter die Haut (=subkutan), nicht in den Muskel.

Als wär’s ein Machtkampf, „befahl“ die STIKO das exakte Gegenteil:
„Geimpft wird intramuskulär, nicht subkutan (auch bei Gerinnungsstörung/Antikoagulation): mit einer dünnen Nadel, vorsichtig und mit anschließender Kompression.“

Kekulé nennt einen Grund, warum er selber die Aspirations-Problematik zwar schon vor Monaten von Hörern zugetragen bekam, aber halt doch nur am Rande wahrnahm:
Vor etwa einem Jahr fragte ein Hörer im Podcast nach den AstraZeneca-Nebenwirkungen und ob das vom unterlassenen Aspirieren kommen könne, was Kekulé – in der Meinung, aspirieren sei immer noch Standard – verneinte. Nach dem Motto „gelernt ist gelernt“ hatte er die Lockerung der STIKO-Regeln 2016 nämlich nicht mitgemacht und war sich nicht bewusst, dass andere das tun.

Unter den anderen sind schnell angelernte Helfer ebenso wie Gesundheits-Manager und Politiker Lauterbach, der im TV gerne stolz tönt „Ich bin Impfarzt“ – aber seine Approbation hatte er erst 2010 (15 Jahre nach Ende des Studiums) und eigentlich nur aus Prestige-Gründen beantragt. Zum Praktizieren als Arzt hatte der Lobbyist ab 2010 längst keine Zeit und finanziell keine Lust mehr.

[1] https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91714102/corona-impfung-stiko-empfiehlt-neue-vorsichtsmassnahme-wozu-.html
[2] https://www.focus.de/gesundheit/news/ploetzlich-neue-vorsichtsmassnahme-stiko-raet-bei-covid-impfung-jetzt-zur-aspiration-aerzte-erklaeren-was-das-bedeutet_id_57579316.html
[3] https://friedensblick.de/32664/unsere-titanic-wird-nie-sinken-also-geht-die-impf-party-weiter/
[4] https://tkp.at/2021/12/07/japanisches-gesundheitsministerium-warnt-vor-nebenwirkungen-bei-impfungen/
[5] https://friedensblick.de/31277/gelbe-liste-warnt-vor-impfung-von-menschen-die-gerinnungshemmer-bekommen/

Unstatistik: Das neue Wort für unerwünschte Statitistik zu Impftoten?

„Die Unstatitik des Monats“

… wird regelmäßig herausgegeben vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) in Essen, gegründet 1926, das sich als „führendes Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland“ sieht.
Der aktuelle Beitrag soll erläutern, dass eine noch so eindrucksvolle Korrelation keine Kausalität beweist, sondern oft nur das Problem der sogenannten „Spurious Correlations“ oder Nonsens-Korrelationen widerspiegelt, [1].

Als Beispiel hierfür greifen sich die Autoren die Studie [2] des Psychologieprofessors Christoph Kuhbandner, „der für das Jahr 2021 die zeitliche Entwicklung der Todesfälle pro Tag und die Anzahl der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen in Deutschland miteinander vergleicht. Dabei findet er sehr hohe Korrelationen, die vermeintlich nahelegen, dass eine höhere Anzahl an Impfungen zu mehr Todesfällen führt“.

Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist – nach Meinung des RWI

Kuhbandner hätte eine „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“ vornehmen sollen, außerdem gebe es „in Deutschland und vielen anderen Ländern zu den Impfungen und den Todesfällen nur auf regionaler Ebene oder für Personen in verschiedenen Altersgruppen aggregierte Zeitreihen“. Hm, dies und ein paar weitere Argumente klingen nicht gerade durchschlagend, wo  man doch gerade eben noch großspurig von „Nonsens-Korrelationen“ sprach.

Beim RWI steht man jedenfalls auf Registerdaten, die es für die Corona-Impfung jedoch leider in den wenigsten Ländern gebe – zum Glück jedoch in Österreich, wo ganz zufällig das Statistik-Amt gerade einen Artikel veröffentlichte, der den RWI-Autoren schon viel besser ins Konzept passt:
„Deutlich niedrigere Sterberaten bei gegen COVID-19 geimpften Personen im Vergleich zu Ungeimpften“, titelt man dort [3].

Register in Ehren, aber bei der Studie der Österreicher handelt es sich zunächst mal um eine ganz andere als die Kuhbandner-Baustelle, der sich das RWI doch eigentlich thematisch widmen wollte. Kuhbandner untersucht Zusammenhänge zwischen Impf-Wellen und Sterbe-Wellen – und Sterbewelle im Sinne der allgemeinen Sterblichkeit (alle Todesursachen, nicht nur Corona); dies erspart ihm vor allem, nach dem (oft unzuverlässig erfassten) Impf-Status unterscheiden zu müssen.
Streng genommen betreibt das RWI daher Whataboutism:
Fehlen einem Diskussions-Teilnehmer die Argumente zum Hauptthema, dann lenkt er davon ab, indem er auf ein Nebenthema ausweicht, wo er glaubt, besser punkten zu können.
Aber selbst das gelingt dem RWI nicht so recht.

Narrativ-konform, aber auch (oder gerade) Österreichs Daten kann man hinterfragen

Die positive Sicht des RWI teilt Dr. Peter F. Mayer vom tkp-Blog schon mal ganz und gar nicht; nicht erst zur Auswertung, sondern bereits zur Erhebung dieser österreichischen Daten fällt er ein vernichtendes Urteil [4]:

„Statistik Austria verbreitet falsche Anteile an Todesfällen für Geimpfte und Ungeimpfte
Seit Wochen und Monaten herrscht Datenchaos bei der AGES, die Zahlen zu Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfällen liefern sollte. Zum Teil sind Daten völlig unbekannt und zum anderen Teil werden sie offenbar verfälscht dargestellt. Es wird alles dem Ziel untergeordnet, die Ungeimpften als Problem darzustellen und die Geimpften besser abschneiden zu lassen. Bei diesem Spiel macht nun auch die Statistik Austria mit. Es werden offensichtlich falsche Behauptungen aufgestellt.“

Und selbst der eigene Bericht der amtlichen Austria-Statistiker zeigt die grundsätzlichen Schwächen der Auswertung:

„Die deutlichsten Unterschiede sehen wir allerdings bei Personen höheren Alters: Im Zeitraum September bis Dezember 2021 starben rund 2.884 von 100.000 zumindest einmal Geimpften über 80 Jahre. Bei den Ungeimpften in der gleichen Altersgruppe war die Sterberate mit 6.676 je 100.000 mehr als doppelt so hoch“ – die „kleinen“ Einschränkungen, die hinter diesem eindrucksvollen Statement stecken, beleuchtet der Bericht erst viel weiter unten näher:
„So erklären sich die dargestellten Unterschiede zumindest teilweise dadurch, dass es in der Gruppe der Ungeimpften auch Personen gibt, die aufgrund schwerer Vorerkrankungen nicht gegen COVID-19 geimpft werden können. Darüber hinaus unterscheiden sich Geimpfte und Ungeimpfte in soziodemographischer Hinsicht“.

Sterbenahe Personen kann oder will man nicht mehr impfen – das ist menschlich und medizinisch nachvollziehbar, erleichtert aber das Tricksen mit der Statistik: Die Gruppe der (krankheitsbedingt) sehr sterbenahen 80-jährigen wird am Jahresende eine höhere Sterbequote erreichen als die Gruppe der relativ gesunden 80-jährigen – und zwar zunächst mal völlig unabhängig von Impfungen. Impft man gezielt die relativ gesunde Gruppe durch und unterlässt dies bei der sterbenahen, dann kann man natürlich weder die höhere Sterblichkeit der ungeimpften Senioren auf die fehlende Impfung zurückführen noch die niedrige Sterblichkeit der Geimpften auf die gegebene Impfung.
Denn man zählt keine medizinischen Effekte, sondern einen rein statistischen, den man per Auswahl selber herbeigeführt hat und der sich auch ergeben würde, wenn man statt Impfung ein Placebo oder rote und schwarze Zettelchen ausgeben würde.

Genau das (bzw. Schlimmeres), was der RWI-Artikel Kuhbander vorwerfen will, nimmt er klaglos von den (als Vorbild hingestellten) österreichischen Statistikern hin. Lapidare RWI-Anmerkung am Artikel-Ende zu wichtigen kritischen Punkten: Da gebe es halt keine verwertbaren Daten und die österreichische Behörde (deren Impf-Register man weiter oben doch gerade gelobt hatte) könne die (verfälschenden) Faktoren daher gar nicht herausrechnen.
RWI-Schluss-Credo: Corona-Impfung senkt Sterbe-Risiko, basta.

Auch die Jüngeren retten die Statistiker-Behauptung nicht

Einen geringeren, aber immer noch deutlichen Sterbevorsprung wollen die Österreicher auch bei jüngeren Jahrgängen festgestellt haben, wo natürlich die Gesamtzahl der Toten (im Vergleich zu den Jahrgängen 80+) sehr gering ist und daher schon wenige Ausreißer den statistischen Aussagewert schwächen.
Aber auch dort gilt: Wer z.B. ohne Impfung ins Krankenhaus kommt, wird dort in aller Regel nicht geimpft.

Privat kenne ich z.B. eine Person, die Februar und März 2021 stationär war und keine Impfung angeboten bekam, obwohl nach der akut notwendig gewordenen Einlieferung der Zustand sich deutlich besserte – also Impffähigkeit, Impfwille und Impf-Priorität vorhanden war.
Das über die zwei Monate erhöhte Sterberisiko hätte somit im Falle des Eintretens auch hier einseitig auf die Quote der Ungeimpften durchgeschlagen.

„Geimpfte / Ungeimpfte unterscheiden sich soziodemographisch“

Was die Austria-Statistiker knapp und dunkel andeuten, räumt (jedoch erst im Anschluss an den kräftigen Jubel) das RWI etwas ausführlicher, aber immer noch recht vorsichtig ein:
„Auch das österreichische Impfregister liefert keine perfekten Daten. So könnte man kritisieren, dass Menschen, die einen Migrationshintergrund oder ein niedrigeres Bildungsniveau haben oder anderweitig sozial benachteiligt sind, sich sowohl seltener impfen lassen als auch ein allgemeines höheres Sterberisiko haben.“

Man könnte nicht nur kritisieren – man muss:
Zwischen dem erhöhten Erkrankungs- und Sterberisiko  von Migranten und ihrer niedrigen Impfbereitschaft gibt es zwar eine eindeutige Korrelation, hinter der aber keine Kausalität steckt:
„Migranten auf Intensivstationen – Warum Corona Minderheiten härter trifft“ … davon hatte das ZDF schon im März 2021 berichtet, als es noch kaum Geimpfte gab. Und wenn diese Bevölkerungs-Minderheit dann auf den Intensivstationen (fast) die Mehrheit der Patienten stellt (2021 – aber auch schon 2020, d.h. vor den Impfungen), dann wird aus der migrantischen Schein-Kausalität eine solche, die das Gesambild deutlich verfälscht.

Hierauf hatten wir schon im Oktober auf diesem Blog hingewiesen, als die aufgehetzten Narrativ-Jünger noch grimmig wegen der angeblichen Pandemie der Ungeimpften schnappatmen wollten, [5].
Schön, dass sich auch das RWI, wenn auch langsam, an solche Wahrheiten herantastet und die Grundlagen der damaligen hysterischen Unwahrheiten erwähnt! Ist halt nur peinlich, wenn die Nonsens-Korrelation, die man am Artikel-Eingang eigentlich Kuhbandner anhängen wollte, erst im selbst gewählten Ausweich-/Ablenk-Thema zum Tragen kommt!
(Zitat RWI: „Eine Meldung, in der Korrelation für Kausalität gehalten wird, findet man immer“ – notfalls bei sich selber?)

Es handelt sich um ein dauerhaftes, grundlegendes Problem, keine akute Trickserei, die vergangenen Herbst obendrein noch dazu kam:
Mal sollen da zwei Drittel [6], mal sogar vier Fünftel [7] der wegen oder mit Corona Hospitalisierten höchst merkwürdig einen unbekannten Impfstatus gehabt haben – und man schob diese Fälle in unverkennbar betrügerischer Absicht in der Endauswertung der Statistik zum Block der Ungeimpften. (Nachdem Anfang Dezember selbst die Springer-Presse dies skandailisierte, wollen die Statiskter ab Mitte Dezember Verbesserungen vorgenommen haben.)

Und nicht zu vergessen: die alten Tricks & Schikanen

  • Ein „zumindest einmal Geimpfter“ stirbt in den ersten 14 Tagen nach dem Stich für die Statistik als Ungeimpfter. Die Impf-Begeisterten konnten / wollten bisher noch nicht einmal klären, ob er nur trotz Impfung starb – oder (brisant und für unser Thema sehr relevant) vielleicht sogar an der Impfung. Diese Problematik löst Kuhbandner mit einer quasi unbestechlichen Methode; das RWI blendet sie dagegen aus und ignoriert (oder benutzt?) die Manipulations-Möglichkeiten.
  • Ein Genesener gilt als Ungeimpfter, wenn er für seinen Status bestimmte Formalitäten (rechtzeitiger PCR-Test) verpasst hat, die aus medizinischer Sicht aber entbehrlich bzw. nachholbar wären.
  • Ein in Deutschland lebender Serbe, Ungar etc, der sich im Heimaturlaub ein dort anerkanntes und längst erhältliches China-Vakzin gönnte (weil er vielleicht kein Gen-Produkt wollte?), zählt bei uns ebenfalls als ein noch Ungeimpfter

Zurück zu Kuhbandners Studie:
Wer hat hier eigentlich was zu klären / zu liefern?

Der Umweg über die vom RWI ausgeschilderte Whataboutism-Umleitung war lang, aber lehrreich: Auf der Suche nach einer neuen Unstatistik stößt man an allen Ecken und Enden auf einen sturen statistischen Unwillen unserer plandemischen Staatsorgane, die sich seit zwei Jahren hartnäckig weigern, sinnvolle Daten erheben und  weitergeben zu lassen an die Wissenschaftler, die dies seit zwei Jahren so laut wie erfolglos einfordern, [8].

Forscher können eine Auswertung von Daten nicht nachholen, für die die Staatsorgane mit Hintertreibungsabsicht jegliche Erfassung unterlassen haben. Kritischen Forschern will man so was ja auch gar nicht ermöglichen, denn die Blockierer sind ja nicht dumm oder faul.

Selbst mit einem Impf-Register nach österreichischem Vorbild könnte daher auch das RWI nicht sinnvoll Geimpfte und Ungeimpfte auseinander halten und Todesursachen zuordnen.
Daher hat Kuhbandner eine richtige Entscheidung getroffen, in einer Gesamtschau nach der Korrelation zwischen Impf-Wellen einerseits und (allgemeinen) Sterbe-Wellen andererseits zu suchen, ohne den Impf-Status einzelner Menschen kennen zu müssen. Das ist ihm gelungen und wird vom RWI zumindest auf der Ebene des Gesamtergebnisses (deutschlandweit) nicht bestritten.

Korrelationen allenthalben – erfindet Kuhbandner sie
oder übersieht das RWI sie?

Auf Regionen heruntergebrochen, gebe es keine durchgehende Korrelation: „Der korrelative Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen ist teilweise positiv, teilweise liegt er bei Null, teilweise ist er sogar negativ.“
Welche ungenannte Quelle hat das RWI für diese Behauptung?
Ohne expliziten Widerspruch des RWI sagt Kuhbander anderes:

Der Zusammenhang wird beobachtet trotz unterschiedlicher Impfmuster: Eine Analyse auf der Ebene der einzelnen Bundesländer zeigt, dass die Übersterblichkeit je nach Bundesland variiert, und zwar jeweils in Abhängigkeit vom spezifischen Impfmuster eines Bundeslandes.

Der Zusammenhang zeigt sich über verschiedene Länder hinweg: Ein solcher Zusammenhang zeigt sich in allen bisher genauer untersuchten weiteren Ländern. Eine länderübergreifende Analyse über 15 Länder mit verfügbaren Daten zur Booster-Impfung und zur Übersterblichkeit zeigt einen sehr hohen länderübergreifenden statistischen Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und den Impfungen.“

Mit dem – unbelegten – Glaubenssatz, dass die Regionaldaten keine eindeutige Korrelation erkennen ließen, versteigt sich das RWI zu einer Maximalforderung, die so unnötig wie unerfüllbar ist:
„Mit solchen Daten lässt sich jedoch die Frage, ob sich Impfungen positiv oder negativ auf die Todesfälle auswirken, nicht beantworten.
Hierzu würde man Individualdaten benötigen.“

Soll das heißen: Weniger als Obduktionen akzeptieren wir nicht?

Schönen Gruß an alle An-und-mit-Virus-gestorben-Erfasser:
Ihnen riet man 2020 dringend von Obduktionen ab, obwohl sie keine echte Möglichkeit hatten, die tatsächliche Ausbreitung des Virus einigermaßen richtig festzustellen. Die Tests waren weder verlässlich noch wurden sie flächendeckend-repräsentativ angewendet. Ausbreitungs-Wellen mit Sterbe-Wellen zu korrelieren, war also nicht möglich – aber wollten es die Plandemiker überhaupt so genau wissen? Um das Narrativ der Todesseuche als unumstößlichen Glaubenssatz samt nutzbarer Volks-Ängstigung zu verankern, hatte man doch Panik-Papiere, Videos von tot umfallenden Wuhan-Chinesen, Fotos von Intensivstationen und Bergamo-Särgen und den täglichen Terror des interaktiven Todes-Tickers!

Anders als bei Kuhbandner (der für 2021 solide erfasste Impfzahlen in  Korrelation zu Sterbezahlen setzen kann), galt 2020 also:
Die nur äußerst unsicher erfasste Viren-Ausbreitung ließ sich kaum mit Veränderungen der allgemeinen Sterblichkeit korrelieren.
Neben den erfassungstechnischen Problemen gibt es dafür einen weiteren wichtigen Grund, den das RWI nicht bestreitet, aber wohl nur ungern erwähnen will.

RWI beschweigt die auffällige Todeszahlen 2020 / 2021:
Das große Sterben begann nämlich erst mit dem Impfen

Für das erste, impf-freie Corona-Jahr 2020 war eine echte Übersterblicheit entweder nicht erkennbar [9] bzw. der reine Anstieg der Sterbezahlen erklärbar mit vorhersehbaren demographischen Effekten (z.B. mit ins Sterbealter vorgerückten starken Jahrgängen [10].
Dort wo die geschürte Panik ausuferte (Italien, Lateinamerika), war die ggf. echte Übersterblichkeit aber nicht zwingend vom Virus verursacht, sondern naheliegenderweise (auch) von Regierung und Behörden, die ihre Länder in Kollaps, Verzweiflung und den nackten wirtschaftlichen Überlebenskampf trieben, [11].

Im ersten Corona-Impf-Jahr 2021 verweisen dagegen zahlreiche Quellen auf eine eindeutige Übersterblichkeit in Deutschland und anderswo hin [12], [13].
Bei den Hochbetagten, also den statistisch sowieso sterbenahen Jahrgängen, könnte man versucht sein, Verschiebungen zum Vorjahr als unvermeidbare natürliche Schwankungen zu deuten, für die eine Vielzahl von oft auch banalen Ursachen (wie Wetter) in Betracht kommt. Aber die auffälligen Zahlen benötigen triftige Gründe, denn:
„Rekordverdächtig viele junge Menschen sind gestorben“, [14].

„Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist“   … tönt das RWI dennoch selbstgewiss,

… aber hat es denn überhaupt belastbare Daten z.B. zu den (mit den Todesfällen ja eng verbunden) Impfnebenwirkungen?

Schätzungen von hohen Dunkelziffern gibt es schon lange: weil das PEI sich hinter Überlastung versteckt, weil Impf-Ärzte die Melde-Bürokratie und unangenehme Haftungs-Fragen scheuen und weil Impfnebenwirkungen ganz generell nicht ins offizielle Narrativ der alternativlos guten Impfungen passen, für die man doch immer noch aufs heftigste Werbung machen will, ohne über schlechte Nachrichten sprechen zu müssen. Und Dunkelziffern sind halt nur Schätzungen, die in einer Welt in Alarm bequem zur Seite geschoben werden können. Nun gibt es aber harte Zahlen.

Millionen von Versichertendaten haben die Betriebskrankenkassen BKK laut WELT [15] unter die Lupe genommen und kommen auf erheblich höhere Zahlen als das Paul-Ehrlich-Institut.
BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck sieht in den neuen Daten ein „Alarmsignal“. Der Artikel ist hinter der Bezahlschranke, aber frei zugänglich im Netz unter [16] ist das BKK-Schreiben ans Paul-Ehrlich-Institut. Dorthin hatte sich übrigens auch Prof. Kuhbandner gewandt und die abwimmelnde Auskunft erhalten, mit einzelnen Gutachten einzelner Wissenschaftler könnten sie sich leider nicht befassen.

Auch Multipolar hat einen Artikel hierzu [17]:
Zehn mal mehr Impfnebenwirkungen als offiziell erklärt
Hochgerechnet auf ganz Deutschland waren laut Krankenkassen „circa 4-5 % der geimpften Menschen wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung“ – jeder Zwanzigste!

Prof. Kuhbandner: Ein Sicherheitssignal wird ignoriert

… und das ist viel brisanter als die Frage, ob die Korrelation zwischen Impfen und Sterben nur mit einiger Wahrscheinlichkeit auf eine Kausalität hindeutet oder ob diese absolut gewiss ist.
Schließlich haben neue Medizinprodukte ihre Sicherheit zu beweisen und nicht umgekehrt die Patienten mit ihren Sterbezahlen deren Unsicherheit. In einem sehr langen Artikel bei Multipolar [18] legt Prof. Kuhbandner seine Erkenntnisse dar und weist die „Unstatistik“-Vorwürfe als haltlos zurück.

Dominante Rolle der Impfstoffe in Kuhbandners Korrelationen:
Kann das RWI plausible alternative Kausalitäten benennen

– oder nur unwissenschaftliche alternative Fakten?

Zur  „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“, die das RWI fordert, fällt ihm selber nicht besonders viel Taugliches ein:
Weil es in manchen Monaten verstärkt zu Infektionen kommt, könne es zum Schutz vor diesen Infektionen auch dazu gekommen sein, dass mehr geimpft wurde. Wer an so viel situationsgerechte Flexibilität im Deutschland anno 2021 glaubt, dem müssen die über viele Monate anhaltenden Impfschlangen und Lieferengpässe entgangen sein!

[1] https://www.rwi-essen.de/unstatistik/123/
[2] https://corona-transition.org/IMG/pdf/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf
[3] https://www.statistik.at/web_de/presse/127483.html
[4] https://tkp.at/2022/02/01/statistik-austria-verbreitet-falsche-anteile-an-todesfaellen-fuer-geimpfte-und-ungeimpfte/
[5] https://friedensblick.de/32664/unsere-titanic-wird-nie-sinken-also-geht-die-impf-party-weiter/#comment-10640
[6] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10657
[7] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10711
[8] https://friedensblick.de/32527/mit-lueckenhaften-statistiken-in-die-lueckenlose-impf-apartheid/#comment-10605
[9] https://friedensblick.de/31241/universitaet-muenchen-bisher-keine-ausgepraegte-uebersterblichkeit/
[10] https://friedensblick.de/31248/uebersterblichkeit-mit-alternder-bevoelkerung-meist-erklaerbar/
[11] https://friedensblick.de/30439/italien-uebersterblichkeit-auch-durch-massnahmen-verursacht/
[12] http://friedensblick.de/33044/impfskeptiker-sterben-an-corona-oder-an-der-impfung/#comment-10851
[13] https://ww w.rubikon.news/artikel/einsturzende-kartenhauser
[14] https://tkp.at/2022/02/24/sterben-in-deutschland-2021-auch-im-langfristvergleich-ein-debakel/
[15] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus237106177/Coronavirus-Mehr-Impf-Nebenwirkungen-als-bisher-bekannt.html
[16] https://www.welt.de/bin/brief%20PEI_bin-237107021.pdf
[17] https://multipolar-magazin.de/artikel/mehr-impfnebenwirkungen
[18] https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-sicherheitssignal-wird-ignoriert

Impfskeptiker sterben an Corona – oder an der Impfung?

Die Mehrheit der Geschützten (=Geimpften) – samt der kleinen Minderheit der nicht Impfbaren – muss sterben oder zumindest für lange Zeit im Fegefeuer schmachten, weil eine unsolidarische Minderheit sich nicht schützen (=impfen) lassen will. Das klingt nicht logisch, ist aber Kern des Glaubens, den Bonifatius Lauterbach immerhin mehr als der Hälfte des Volkes erfolgreich einimpft.
Wie der ursprüngliche Bonifatius freut er sich anfangs über jeden Bekehrten, will dann aber eine immer höhere Taufquote und bekommt am Ende den Hals nicht voll – alle Heiden müssen ausgemerzt werden, drunter geht nichts mehr.

Aber wie sieht eigentlich der Lebensweg dieser verstockten Ungläubigen aus, warum holt sie nicht endlich der Teufel, wenn sie sich doch immer noch hartnäckig dem lebensspendenden Taufwasser des mRNA-Apostels entziehen? Hierzu kann man nicht den vielbeschäftigten Talk-Mann befragen, der bei Lanz auf dem Flur schläft, unter einer wärmenden Decke neuester Studien. Man muss in die Presse schauen, die uns aus der Welt der echten Menschen berichtet von Einzelschicksalen, am besten von Promis, die man schon kennt, aber in ihrer Ungläubigkeit eben nicht versteht.

Kann ein frisch Geimpfter an seiner Impf-Skepsis sterben?

Der 51-jährige ungarische Turn-Olympiasieger Szilveszter Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
Groß herausgestellt wird hierbei (von etlichen Medien – und erst recht von deren Lesern – mit unverkennbarer Häme):
Er hatte sich bei Facebook als Impfgegner geoutet, [1].

Erst ganz am Ende dann die lapidare Nachricht:
Zuletzt hatte er sich aber nach Aussage von ihm nahestehenden Ärzten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Allerdings soll der Zeitpunkt zu knapp vor seiner Ansteckung gelegen haben, so dass die Impfung ihre volle Wirkung noch nicht zu entfalten vermochte.“

Zu spät geimpft? Oder zu früh gestorben, um die gerade erfolgte Impfung aus der Liste der möglichen Ursachen streichen zu können? Es ist erschreckend, wie unbekümmert der Scheuklappen-Blick Naheliegendes ausblendet, wenn es nicht ins Narrativ passt – dabei geht es immerhin um die Frage, ob der gerade erfolgte Verlust eines Menschenlebens vermeidbar gewesen wäre!
Ist für hasserfüllte Zeugen Coronas nur ein toter Skeptiker ein guter und weitere Fragen reine Zeitverschwendung?

Aber wechseln wir mal vom einzelnen Skeptiker zur nationalen Gesamtbetrachtung: Ist eine tödlich verlaufende Infektion – kurz nach einer Impfung – einfach Zufall, persönliches Pech und kaum der Rede wert?
Oder war es vor einem Jahr völlig verantwortungslos, mitten im Winter in eine bereits anrollende Infektionswelle massenhaft hineinzuimpfen? Das damalige gehäufte Sterben in Seniorenheimen war jedenfalls kein Sterben von Skeptikern und bestimmt kein Zufall – es harrt noch einer gründlichen Aufarbeitung.

Starb Meat Loaf nach einer schweren Corona-Infektion?

Der 74-jährige Sänger und Schauspieler wird „nur“ als Corona-Skeptiker bezeichnet, nicht als Impf-Skeptiker. Sowohl über seinen Impfstatus als auch über die Todesursache Corona gibt es nur Spekulationen; zu letzterem, [2]:

„Diese These wird auch durch einen Instagram-Post von Meat Loafs Tochter Pearl Aday gestützt.  Sie schreibt im Post vom 7. Januar, dass in ihrem Familien- und Freundeskreis mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.
Den Betroffenen gehe es aber gut, da sie dank ihrem Respekt für die Wissenschaft alle geimpft seien.
Es ist nicht bekannt, ob sich Meat Loaf gegen das Coronavirus impfen liess, der Sänger sprach sich in der Vergangenheit gegen geplante Impfpflichten aus.“

Wer gegen Impfpflichten ist, lehnt deshalb noch lange nicht Impfen generell ab und selbst Impfgegner gehen manchmal den Weg des geringsten Widerstands. Und wenn (nur) der Instagramm-Post von 7. Januar ein Beweis für die Infektion des Vaters sein soll, dann beweist er erst recht seinen Status als Geimpfter – das Wort „alle“ lässt ja kaum eine andere Deutung zu. Und da er am 20. Januar starb, dürfte er vor dem 7. Januar angesichts der als erkennbar unterstellten Sypmtome auch das Bedürfnis gehabt haben, sich testen zu lassen – und mit einem somit positiven Ergebnis klar unter die erleichterte Feststellung der Tochter fallen: alle geimpft.

Hier steht mal nicht die Häme im Vordergrund – die gegenüber Sportlern irgendwie heftiger auszufallen scheint als gegenüber Künstlern? Aber dennoch ist das klare Motiv erkennbar, tote Impf-Skeptiker als Ungeimpfte einsortieren zu wollen:
Wer schwach ist im einzig wahren Glauben, bekommt wie vormals die Hexen entweder seinen Hexenprozess oder wird gleich vom Corona-Teufel in die Hölle verschleppt. Nur die Guten kommen in den Himmel.

Verstorbener impfskeptischer Radiomoderator:
Wollte er erst nach der Erkrankung fürs Impfen plädieren?

Mit Radiomoderator Phil Valentine soll ein weiterer Impfskeptiker an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sein; wiederholt habe er Hörerinnen und Hörern von einer Coronaimpfung abgeraten, [3].

„Zuletzt“ (genauer eigentlich: bevor er den Tod als unausweichlich erkannte) habe er „offenbar seine Worte bereut“:
„Phil möchte, dass seine Hörerinnen und Hörer wissen, er sei nie Impfgegner gewesen.
Er bereut es, sich nicht vehementer für das Impfen eingesetzt zu haben und möchte dies tun, sobald er wieder auf Sendung gehen kann.“

Wollen die Angehörigen, die dies so an die Medien gegeben haben sollen, uns damit sagen, der Tote sei ein Heuchler gewesen („nie Impfgegner gewesen“) und habe auf dem Totenbett groteskerweise sein Leugnen geleugnet? Wohl kaum. Eher haben hier wieder die Medien Wahrnehmungsprobleme, wollen nicht unterscheiden zwischen Impfpflicht-Gegner und Impf-Gegner. Denn:

Wer noch vehementer für das Impfen zu plädieren beabsichtigt, der müsste doch längst begonnen haben, aufs Abraten zu verzichten?
Und das Gegenteil, das Anraten, machte er vielleicht noch nicht öffentlich bzw. im Radio – aber höchstwahrscheinlich im Kreise seiner Angehörigen, denen er demnach seinen eigenen Impf-Termin offenbart haben dürfte – unabhängig von der Infektion und jedenfalls zeitlich vor ihr.

Aber dennoch (wie oben beim Sportler Szilveszter Csollany) vielleicht nicht eindeutig weit vor der Infektion, so dass die Impfung als Schwächungs- und Todesursache ernsthaft zu prüfen wäre?
Für das ehemalige Nachrichtenmagazin, das sich in Corona-Zeiten mit den Spenden des großen Bill über Wasser hält, ist die diese Frage natürlich weder eine Überprüfung noch wenigstens eine Erwähnung wert.

Betty White habe keine Booster-Impfung erhalten

Die Golden-Girls-Schauspielerin starb an Silvester 2021 – 17 Tage vor ihrem 100. Geburtstag, dessen Feier sie auch für den Fall ihres Todes ausdrücklich nicht absagen wollte, so ihr Agent. Diesem liegt auch viel daran, die Erinnerung an die Verstorbene einerseits lebendig und andererseits aus allen politischen Plänkeleien heraus zu halten, [4].

„Sie starb eines natürlichen Todes. Ihr Tod sollte nicht politisiert werden – das ist nicht das Leben, das sie gelebt hat.“ Auch habe White am 28. Dezember keine Booster-Impfung erhalten.
„Dass ihr Tod mit einer Auffrischungsimpfung drei Tage zuvor zusammenhängt“, solche konkreten Behauptungen muss es wohl gegeben haben, sonst würde man sie nicht so konkret ausschließen.

Aber auch wennn die BUNTE dies unter die Teil-Überschrift stellt:
Betty White habe keine Booster-Impfung erhalten – erfasst ein so konkretes (Datums-)Dementi wirklich jegliche Impftermine?
Herr Wachtmeister, den Mord gestern habe ich nicht begangen. (Meine Leiche liegt schon seit vorgestern im Wald.)

Schon der 26. Dezember ist nämlich (anders als bei uns) kein weihnachtlicher US-Feiertag mehr und als offensichtlich zweifach Geimpfte kann man weder an ihrer Impf-Bereitschaft zweifeln noch an ihrer (mit fast 100 Jahren) zeitlichen Priorisierung.

Man sollte den Agenten vielleicht mal fragen, für welches Datum oder welchen Monat die Booster-Impfung eigentlich vorgesehen war? Oder wird er bereits darin den Versuch einer „Politisierung“ sehen und die Frage abblocken?

NIcht mehr selten: Promis sterben trotz Impfung an Corona

… unter dieser Überschrift hatte wir Ende Oktober schon festgestellt, dass auch (gesundheitlich vermutlich gut versorgte) Promis trotzoder eben ander Impfung sterben können, [5]:
US-Verteidigungsminister Colin Powell, Netflix-Star Marc Pilcher, Schauspieler Wilfried Dziallas.
Häme war damals natürlich tabu, denn diese Verstorbenen waren ja bis zuletzt brave Bürger im Sinne des Narrativs geblieben mit kritiklosem Impfgehorsam. Aber auch schon damals: kein medialer Gedanke wurde daran verschwendet, ob die Spritze nicht nur keine positive Wirkung hatte, sondern vielleicht todesursächlich war.

Dagegen sah man beim FC Bayern diesen Monat ganz drastisch, dass auch bei jungen Sport-Stars das Impfen nicht vor Ansteckung schützt, sondern selbige eher noch begünstigt, [6]:
Das Team musste gleich auf neun Spieler mit positiven PCR-Test verzichten. Deren – vermutlich narrativ-konformen – Impfstatus beschwiegen die Medien dezent.
Das war zuvor beim damals noch ungeimpften Kimmich ganz anders gewesen – jede drittklassige Pappnase aus Politik und Medien hielt sich für ermächtigt, ungefragt sich als sein persönlicher Coach und moralischer Oberlehrer aufplustern zu dürfen.

Welche Frucht verdirbt schon, bevor sie herangereift ist?

In der Pandemie der zwischenmenschlich-räumlichen Mindest-Abstände ist weiterhin ein absolutes Nicht-Thema, ob die zeitlichen Mindestabstände der Serienimpfung vier Monate unterschreiten dürfen, [7]:

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sagte Mitte Dezember Nein – aus immunologischer Sicht seien „vier Monate das Minimum“, denn die Impfung müsse im Körper erst „reifen“.

Und obwohl die EMA diese Warnung Mitte Januar noch verschärfte – statt nur Schutz-Ausfall droht sogar ein „Minus-Schutz“:  „Wiederholte Booster-Dosen [bereits] alle vier Monate könnten letztendlich die Immun-Antwort schwächen“ –
führt Rattenfänger Lauterbach die Tafelrunde der Länderfürsten am Narrenseil zum Russischen Roulette eines dreimonatlichen Dauerbeschusses der Volksgesundheit.

Die Impf-Wirkung hält kürzer (3 Monate) als sie eigentlich braucht (4 Monate und mehr), um diese Wirksamkeit samt Verträglichkeit erst heranreifen zu lassen! – Wenn die Medien darin nicht die Bankrott-Erklärung und plandemische Realsatire erkennen können, dann eignen sie sich nur noch als die Regierungssprecher, die sie seit Pandemie-Beginn immer mehr geworden sind.

[1] https://www.mopo.de/sport/sportmix/er-war-impfskeptiker-olympiasieger-stirbt-an-corona/
[2] https://www.20min.ch/story/starb-meat-loaf-nach-einer-schweren-corona-infektion-614117856665
[3] https://www.spiegel.de/panorama/phil-valentine-us-impfskeptiker-an-corona-gestorben-a-88fe5812-f0f5-4cc7-8d79-72361616be74
[4] https://www.bunte.de/stars/star-news/trauerfaelle/betty-white-geruechte-um-tod-durch-corona-impfung-jetzt-spricht-ihr-agent.html
[5] https://friedensblick.de/32768/impfversprechen-wird-schrittweise-zurueckgenommen/
[6] https://friedensblick.de/32803/joshua-kimmich-und-sahra-wagenknecht-klassischer-totimpfstoff-attraktiver-als-genetisches-roulette/#comment-10772
[7] https://friedensblick.de/33029/die-welt-ist-corona-muede-deutsche-boostern-fuers-bruttosozialprodukt/#comment-10795

Die Welt ist corona-müde – Deutsche boostern fürs Bruttosozialprodukt

Die „Grippalisierung“ der Corona-Pandemie

Da kann Omikron eine noch so schnell sich ausbreitende Schnupfen-Epidemie sein: Es ist halt nur eine Schnupfen-Ausbreitung.
Das bisher für die Öffentlichkeit sorgsam gepflegte Schreckensbild verblasst, wenn von der neuen Mutation kaum schwere Fälle zu erwarten sind. Im Herkunftsland Südafrika war das schnelle Auf- und Absteigen zu beobachten, samt problemlosem Gesamtverlauf.

Auch europäische Regierungen, die sich nicht härtnäckig einem vorgegebenen Narrativ verpflichtet fühlen, sondern ihren Völkern, neigen daher derzeit in Sachen Corona zu Kehrtwendungen:

„Trotz Rekordwerten bei den Neuinfektionen will die spanische Regierung die Corona-Pandemie gern wie eine reguläre Krankheit behandeln. Mediziner warnen vor einer Bagatellisierung“, [1].
Irgendein Warner wird natürlich immer übrig bleiben und von den medialen Narrativ-Wärtern dankbar zitiert werden.

Die Habt-Angst-Front bröckelt in Europa weiter:

– Der niederländische Ministerpräsident Rutte kündigt trotz hoher Infektionszahlen eine Lockerung der Beschränkungen an, [2]

– Trotz rekordhoher Infektionszahlen lockern einige europäische Länder wie Dänemark (7-Tage-Inzidenz: mehr als 2360) oder Frankreich ihre Coronamaßnahmen bereits wieder;

– andere wie die Schweiz halten an ihren eher lockeren Maßnahmen fest – und stellen sich auf eine baldige endemische Entwicklung der Pandemie ein, [3]

Italien lockert noch nicht, aber dort wird sehr kritisch beleuchtet und diskutiert, was die Corona-Zahlen überhaupt noch über das Infektionsgeschehen aussagen (bei vielen der als Covid-19-Fälle verbuchten Krankenhauseinweisungen handelt es sich um Patienten mit ganz anderen Beschwerden). Man müsse unterscheiden,
ob es sich um symptomatische oder asymptomatische Fälle handelte, ob die Betroffenen sich zu Hause oder im Krankenhaus befänden, [4].

USA: Tiefer Spalt zwischen Dems und Reps – auch bei Corona

In den USA unterscheidet sich die Corona-Strategie schon lange ganz stark danach, ob ein Bundesstaat von Demokraten oder Republikanern regiert wird:
„In 22 US-Bundesstaaten gibt es seit Monaten keinerlei Corona-Maßnahmen mehr … und trotzdem kein überlastetes Gesundheitswesen“, war im Mai 2021 zu lesen, [5].
Der Erfolg kann nicht mit einer hohen Impfquote begründet werden:

„Erstens hat Florida noch vor Beginn der Impfkampagne alle Maßnahmen aufgehoben, und die Quote der vollständig Geimpften lag Anfang März – als die meisten Staaten die Maßnahmen aufhoben – in den USA bei unter 10%. Aber es kommt noch ein zweiter Umstand hinzu: In zwölf Bundesstaaten ist der digitale Impfnachweis, der bei uns demnächst über Grundrechte und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben entscheiden wird, verboten. Sie haben richtig gelesen: Zwölf US-Bundesstaaten haben diese Art der Diskriminierung unter Strafe gestellt. Die Impfung spielte also überhaupt keine Rolle bei der Aufhebung der Maßnahmen.“

Kenia: Stell dir vor, es ist Corona und keiner spielt mit

Was auf Europas Straßen nur eine Minderheit fordert (wenn nicht die Regierung vorauseilt wie in den genannten europäischen Ländern), das kriegen in den sogenannten unterentwickelten Ländern die einfachen Menschen souverän selber hin:

In Kenia hatten alle plötzlich „die Grippe“. Keiner wollte mehr von Corona oder Omikron sprechen oder gar den teuren Test machen, der einem Quarantäne und Verdienstausfall bringen könnte.  Ein Fall von Realitäts-Verweigerung?

Oder ein Wunder, herbeigeführt durch eisernes positives Denken? Die dortige die Omikron-Welle flacht nämlich bereits wieder ab. Obwohl es kaum Maßnahmen gegen das Virus gab und gerade einmal 16,5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft sind, blieb die Katastrophe aus.

Bei den Menschen der urbanen Mittelschicht in Kenia, die sich Krankenhaus und Test leisten (können), gab es zwischen 35 und 70 Prozent Treffer.
Eine Durchseuchung des Volkes mit Omikron hat also durchaus stattgefunden; „doch eine Spur der Verwüstung hat die Coronavirus-Variante nicht hinterlassen“, wie der SPIEGEL bewundernd feststellt.

Was sich daraus lernen lässt, fragt der SPIEGEL

„Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die hohe Durchseuchung mit dem Coronavirus schon vor Omikron zu den milden Verläufen beigetragen hat“ – beim leibhaftigen Bill, die Redaktion wird doch nicht vom Glauben ans alternativlose Impfen abfallen? Aber die Forscher vermuten ja nur und am Schluss des Artikels darf eine afrikanische Epidemiologin vor zu viel Optimismus warnen und ihr Plädoyer halten: „weiter impfen, impfen, impfen“, [6].

Als Warner vor zu viel Optimismus und insbesondere vor einer Durchseuchung Deutschlands kommen zwei Tage nach dem Kenia-Bericht unsere zwei Dauer-Pessimisten Karl Lauterbach und Christian Drosten im SPIEGEL zu Wort:
Eine Durchseuchung zu diesem Zeitpunkt sei zu früh. Es gehe darum, die Welle zu verlangsamen, um die Menschen zu boostern, [7].

Hatte das bisher nicht umgekehrt geklungen? – Leute boostert, um die Welle zu verlangsamen bzw. zu brechen (womit ihr der Überbelegung der Krankenhausbetten vorbeugt)!
Da Deutschland trotz großer Betten-Abbau-Anstrengungen keine Krankenhaus-Überbelegung hinbekommt, muss man wohl die Argumentations-Kette kurzerhand mal um 180 Grad drehen.
Jetzt gilt: Wer länger drangsaliert, hat mehr von der Pandemie!
Vor allem hat er mehr Impf-Absatz.

Impfung als ökonomischer Booster: Biontech steht für fast ein Fünftel des deutschen Wirtschaftswachstums

„Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr wäre ohne den Covid-Impfstoff von Biontech deutlich kleiner ausgefallen – davon sind Wirtschaftsforscher und Statistiker überzeugt. (…)
Europas größte Volkswirtschaft ist einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes zufolge 2021 um 2,7 Prozent gewachsen, ohne den Biontech-Erfolg hätte es nur zu 2,2 Prozent gereicht.“

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein einzelnes deutsches Unternehmen jemals so stark zum Wachstum beigetragen hat“, sagte Sebastian Dullien, der Wissenschaftliche Direktor des gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), [8].
Durch die sprudelnden Steuereinnahmen, die Biontech mit Sitz in Mainz dem Bundesland beschert, steigt Rheinland-Pfalz sogar im Länder-Finanzausgleich vom Nehmerland zum Geberland auf, [9].

Zwischen Trümmerfrauen und Wirtschaftswunder wurde in Deutschland jede Hand gebraucht – heutzutage jeder Oberarm; selbst auf Jugendliche und Kinder kann nicht verzichtet werden.

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/europa/corona-spanien-strategiewechsel-101.html
[2] https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-157.html
[3] https://www.handelsblatt.com/politik/international/omikron-welle-lockerungen-trotz-tausender-inzidenzen-europa-sucht-einen-neuen-umgang-mit-covid-/27972736.html?ticket=ST-2652420-StrWQAzWW9xrvNKmhcpn-ap6
[4] https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/debatte-in-italien-was-sagen-die-corona-zahlen-noch-aus-17728547.html
[5] https://www.hauke-verlag.de/in-22-us-bundesstaaten-gibt-es-seit-monaten-keinerlei-corona-massnahmen-mehr-und-trotzdem-kein-ueberlastetes-gesundheitswesen/
[6] https://www.spiegel.de/ausland/omikron-variante-in-kenia-die-katastrophe-blieb-aus-a-ee02db9d-e98d-4301-8067-03d4b3391e1f
[7] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-karl-lauterbach-und-christian-drosten-warnen-vor-durchseuchung-a-a0883f03-8943-4cb3-b443-93958d79504f
[8] https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/biontech-steht-fuer-fast-ein-fuenftel-des-deutschen-wirtschaftswachstums-a-1ffe0361-3afe-4e2d-9e2a-b989c9c17067
[9] https://www.deutschlandfunk.de/rheinland-pfalz-wird-durch-biontech-zum-geberland-106.html

Grundgesetz unter Pandemie-Vorbehalt – lange Befürchtetes wird jetzt real

Alter Landesvater kehrt zu seinen maoistischen Wurzeln zurück

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident meint gegenüber der taz: Freiheit, Vernunft und Pflicht müssen angesichts von Pandemie und Klimakrise neu justiert werden, [1].

„In einer Krise wie der Pandemie brauchen wir plötzlich Zustimmungen, die das demokratische Mehrheitsprinzip so nicht vorsieht, beim Impfen jetzt über 90 Prozent. Solche Mehrheiten zu erzwingen, ist eine große Herausforderung.“

Jetzt in der Pandemie sei es „verstörend, dass sich eine starke Minderheit weigert, sich auf der Grundlage von Tatsachen impfen zu lassen. Spätestens seit Kant ist der Freiheitsbegriff immer an die Vernunft gebunden“.

Philosophen-Namen wie Kant und Hegel fallen noch einige Male. Dagegen nicht der Name des antiken Griechen Platon, der ganz ausdrücklich eine Herrschaft der Philosophen ersehnte, denn die Demokratie als Herrschaft des dummen Pöbels könne auch nur dumme Führer hervorbringen. Solche wie Kretschmann, mag man sich hinzudenken – aber selbiger macht uns ja klar, dass er trotz des Makels seiner demokratischen Bestellung in Wirklichkeit ein wahrer Philosoph im Platon’schen Sinne sei …

Denn mit banalen Tatsachen, die die „Weigerer“ ins Feld führen, will er sich natürlich ebensowenig befassen wie sein Interviewer.
An echten (sprich: wissenschaftlichen) Tatsachen gibt es für beide nämlich nur solche, die fürs Impfen sprechen. Daher hält er es – wie heutzutage jeder solide Impf-Fanatiker – nicht für nötig, ungefragt auch nur ein Wort an die Möglichkeit zu verschwenden, dass es auch Tatsachen geben könnte, die dagegen sprechen.

Wenn es schon keine Tatsachen zu diskutieren gibt, sieht er in den Imfpgegnern wenigstens menschliche Wesen, denen man sich mit Empathie nähern kann / darf?
„Der Mensch denkt halt gern in die eigene Richtung oder in die, die ihm genehm ist. Dadurch entsteht ein Einfühlungsdefizit. Ich versuche, mich in Impfgegner hineinzuversetzen, sie nicht alle in einen Topf zu werfen. Aber umgekehrt besteht ein Mangel. Das merke ich an Diskussionen, die ich im eigenen Bekanntenkreis hatte.“

Empathie und Unterscheidungsvermögen:
Das Monopol der Impf-Fanatiker – in der Praxis leider unsichtbar

Kretschmann bescheinigt sich selber also ein maximales Einfühlungs- und Differenzierungs-Vermögen, vermisst aber umgekehrt diese Fähigkeiten bei der Gegenseite. Da kommt der gelernte Lehrer zum Vorschein, der sich als Inhaber der amtlichen Wahrheiten selbstlos größte Mühe gibt, aber bei den ungezogenen, unvernünftigen Rabauken auf nur wenig Einsicht stößt.
Und der die lästigen Fragen der dummen Unmündigen kurz und knapp abfertigen darf, denn die warten ja nur auf den Pausengong und darauf, dass der Herr Lehrer nicht mehr dazu kommt, noch eine tüchtige Portion Hausaufgaben zu verhängen.

Die Freiheit der Hausaufgaben- bzw. „Impfverweigerer“ ist für ihn somit eine reine Freiheit zu Unvernunft und sturem Eigensinn. Sowohl für Freiheitsrechte als auch für den Datenschutz will er – auch für künftige Pandemien – dem Staat mehr Rechte geben.

Als neu bekehrter Gegner der offenen Gesellschaft möchte er aber dennoch nicht gelten: „Wenn wir die Pandemie effektiv bekämpfen, sind die Freiheitseinschnitte am Ende weniger tief und andauernd.“
Sinngemäß soll das wohl heißen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Warum dann nach einjährigem Impfen die Inzidenzen höher sind als vor Impf-Beginn, dazu fällt ihm nichts ein. Muss ihm auch nicht, denn solche narrativ-widrigen Fragen würde ein plandemisch ausgerichteter ordentlicher taz-Journalist ihm auch niemals stellen.

Der liefert ihm stattdessen das nächste Stichwort: Dauerhaft?

„Nein, natürlich nicht. Wenn wir die Pandemie niedergezwungen haben, dann werden die Freiheitsrechte wieder voll hergestellt.
Das Versprechen geben wir. Aber da sind wir jetzt mitten in einer fundamentalen Debatte: Was heißt Freiheit im 21. Jahrhundert angesichts von Pandemie und der Klimakrise?“

Grundrecht Freiheit: Immer offener runtergestuft zum reinen, unverbindlichen Politiker-Versprechen

Selbst die Leserkommentatoren, die überwiegend impfgläubig sind wie ihre taz, mucken an dieser Stelle auf: Was sind gegebene Politiker-Versprechen wert? Eigentlich nicht viel mehr als zwei Worte: „geänderte Rahmenbedingungen“ – von Politikern fleißig und meist floskelartig benutzt, so dass sie gleich ohne weitere Begründung sagen könnten: „ist gecancelt“.

Und vorliegend gibt der gemütliche Landesopa Kretschmann ja in seltener Offenheit im Folgesatz freimütig zu, dass sein Versprechen schon von vorneherein ein wertloses ist:
Nach der Plandemie ist nämlich vor der Klimakratie

Bolschewiken-Revolution beim Ethikrat?

Ein anonym bleibender Philosophie-Dozent einer deutschen Uni berichtet unterdessen bei Norbert Häring von einer Radikalisierung beim Deutschen Ethikrat, die mich ein bisschen erinnert an den Sieg der Bolschewiken 1917 über die Menschewiken – also den Putsch einer Minderheit, die sich anschließend als angebliche Mehrheit (bzw. als deren wahre Vertreter) inszenierte und ihre Tat als „dialektischen“, geschichtsnotwendigen Schritt ausgab, [2].

Statt der 26 (sowieso eigentlich politisch handverlesenen) Mitglieder gibt es derzeit nur 24 und sogar davon waren vier zeitweise „verschwunden“.
Die anderen 20 beschlossen mit 13 zu 7 Stimmen etwas, was man eher Impf-Dogma als Impf-Gutachten nennen kann.

Ethiker-Freibrief für künftige „Ermächtigungsgesetze“?

Der Ethikrat bestätige die Verhältnismäßigkeit einer Impfpflicht, ohne auch nur die konkrete Gestalt der Maßnahme zu kennen oder zu benennen: Ab wann soll sie gelten und wie oft muss geimpft werden? Unbekannt. Insgesamt entstehe der Eindruck, dass hier eine „gesetzliche Impfpflicht auf Vorrat installiert“ und die „Inpflichtnahme auf Dauer gestellt“ werden solle, ohne Risiken dieser Maßnahme oder alternative Maßnahmen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Gegenpositionen würden erst gar nicht ernst genommen. Die Empfehlung „suggeriert eine ergebnisoffene Abwägung, ohne indes im Ergebnis mit der Vertretbarkeit unterschiedlicher Ansichten ernst zu machen“.

Der Gastautor schildert hier nicht seine eigene Wertung, sondern das, was die vier (eben zeitweise verschwundenen) „Dissidenten“ inzwischen gemeinsam monieren.

Äußerungen einzelner Mitglieder und insbesondere der Vorsitzenden Alena Buyx hatten die putschartige Kehrtwende bereits angekündigt. Für den Gastautor ist die Entscheidung des zuvor personell „gesäuberten“ Rates „ein vergiftetes und perfides Dokument“.

Legitimes Staatshandenln:
künftig möglich ohne Rücksicht auf Verluste?

Denn der Ethikrat verzichtet nicht nur auf das abwägende Begründen seiner Entscheidung (also das, was eigentlich seine Kerntätigkeit und Existenzberechtigung ausmacht).
Er empfiehlt irreversible, einschneidende Maßnahmen, für deren mögliche negative Folgen er aber bereits vorab erklärt, nicht die Verantwortung übernehmen zu wollen.
Bei sich künftig herausstellenden, noch so verheerenden Schäden wird er achselzuckend sagen können:
„Auf dem damaligen Wissensstand war unsere Empfehlung korrekt, auch wenn wir es jetzt besser wissen.“

Als Punkt 2 beanstandet der Gastautor die Parteilichkeit in der Ausdrucks- und Vorgehensweise des Gremiums.
„Philosophisch betrachtet liegt der Fehler in Folgendem: Entweder man untersucht einen Menschen empirisch und fragt sich nach den psychologischen und soziologischen Ursachen seiner Überzeugungen, gleich ob man sie teilt oder nicht. Oder aber man lässt sich auf eine Diskussion mit ihm ein, und hört und bewertet seine Argumente.“

Als Nicht-Philosoph würde ich eine juristische Metapher bevorzugen: Wer ein Richteramt hat, darf nicht zugleich als (Staats-)Anwalt agieren und umgekehrt. Die Verletzung dieses Prinzips war nämlich (wenn auch ungleich blutiger) das Erschreckende an Stalins bolschewistischen Schauprozessen.

Notlage rechtfertigt (fast) alles

– unter Punkt 3 beklagt Härings Gastautor etwas, was der Ethikrat dem aktuellen Urteil zur „Bundesnotbremse II“ abschaut: „Verhältnismäßig ist jedes geeignete Mittel, auch die unverhältnismäßigen.“
Das von Merkel neu aufgestellte Bundesverfassungsgericht hatte Ende November die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung vom Frühjahr dieses Jahres als verhältnismäßig bewertet, [3].

Klingt widersprüchlich, daher zur Erläuterung:
Verhältnismäßige Mittel müssen geeignet, erforderlich und angemessen sein. Hierbei heißt
erforderlich (Stufe 2): mildere Mittel sind nicht ersichtlich
angemessen (Stufe 3): das wirksame Mittel darf nicht mehr Schaden anrichten, als es Nutzen bringen soll (Übermaßverbot).

Die dritte Stufe – Angemessenheit (Übermaßverbot) – bezeichnet man traditionell als Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne.
Was der Gastautor also sagen will: Von den drei Stufen der Verhältismäßigkeit entfällt die Prüfung der zweiten und der dritten Stufe, sobald der Staat Alarm, Pandemie oder etwas Ähnliches ruft.

Im Alarmfall kann der Staat alles Geeignete (bzw. was er dafür ausgibt) tun, Alternativen müssen nicht geprüft und daher die Prüfung und Gewichtung von Alternativen künftig nicht öffentlich dargelegt werden, damit staatliche Handlungen vor Gerichten Bestand haben können.

Praktisches Beispiel Intensivbetten

Unser Staat kann im dritten Pandemie-Winter hintereinander Betten abbauen und dann anschließend unsere Freiheiten beschränken, weil eben nicht genügend Intensiv-Betten vorhanden sind. Zwei Winter hintereinander hat es ja schließlich geklappt ohne nennenswerten Aufschrei in Parlamenten, Medien und Mehrheits-Bevölkerung – also muss man als Beobachter kein Prophet sein. Und als Täter nicht viel Mut aufbringen; der Irrsinn hat nämlich Methode, Akzeptanz und jetzt auch eine ordentliche ethische und verfassungsgerichtliche Rückendeckung.

Die Mehrheit der Impf-Willigen hat schon die ganze Zeit über nicht einmal bemerkt, dass der (vermeidbare) Freiheitsentzug eben keine reine Frage der Impf-(Un-)Willigkeit ist, sondern alle betrifft, egal was sie wollen oder tun (ganz nach dem Gates-Motto: Sie glauben, sie hätten eine Wahl – die haben sie aber nicht).

Es läuft vorhersehbar wie schon bei den vormals ausgegebenen Zielmarken 60 oder 70 Prozent: Auch bei Erreichen von 90 (oder 95) Prozent Impfquote werden keine Erleichterungen kommen, sondern bloß eine noch höhere Quote oder eine irgendeine andere, vermeintlich nur kleine und vermeintich nur kurzfristige Hürde.
Eine neue Inzidenz für irgendein Schreckens-Merkmal, das man als Plandemiker im Hintergrund selber nach Belieben steuern kann: Infizierten-Anzahl (=per Testhäufigkeit) oder eben Betten-Belegungsquote (=per Betten-Abbau-Subventionen) etc.

Auf den Intensivstationen landen ganz überwiegend die Ungeimpften:
eine Narrativ-Behauptung, die großen Eindruck machte und den Glauben in Nützlichkeit und Notwendigkeit der Impfung enorm förderte. Passt dazu aber die Ungeimpften-Quote auf den Intensivstationen einfach nicht, dann wächst auf ungeklärte Weise in der Statistik die Zahl der „ungeklärten Fälle“ auf zwei Drittel – aber niemand erklärt der Friseurin, wieso sie den Impfstatus ihrer Kunden zuverlässig erheben muss, wenn doch anscheinend Klinik-Personal und Behörden-Statistiker mit vereinten Kräften diese Leistung nur für eine Minderheit ihrer Fälle auf die Reihe bekommen.

Ethikrat und Verfassungsgericht müssen sich über solche Kleinigkeiten künftig nicht mehr den Kopf zerbrechen: Behauptet der Staat Alternativlosigkeit, dann ist das eben so und von allen als wahr hinzunehmen. Und an der einzig noch möglichen Alternative (d.h. die, für die der Staat sich entschieden hat) kann man dann schon aus technischen Gründen nicht mehr mäkeln – weil es eben keine zweite Alternative gibt.

Die Plandemiker haben richtig erkannt und geschickt eingefädelt: Fürs Volk ist es einfacher und attraktiver, auf ungeimpften Sündenböcken herumzuhacken statt kritisch zu fragen nach dem Verbleib der Intensivbetten und der staatlichen Planung generell!

Ähnliches und Unterschiedliches zu 1968:
Honorige APO gegen Papiertiger Notstandsgesetze

Die protestierende Außerparlamentarische Opposition – APO – galt als links und (außer in rechten Kreisen) als fortschrittlich; viele der späteren (teils bis heute tätigen) biederen Politiker haben dort ihre Wurzeln, so auch Kretschmann. Damals ging es aber nur um einen theoretischen Notfall, eine befürchtete Handlungsunfähigkeit im Krisenfall, [4].
Eine tatsächliche Krise blieb aus, die APO schlief ein und am Ende war alles war nur wie ein schlechter Traum auf bedrucktem Papier, was bekanntlich seit 2020 sich ganz anders entwickelt – die heutigen neuen Regeln sehen einer baldigen Anwendung entgegen.

Merkels leichtfertig auf den Lippen geführte und oft bespöttelte Alternativlosigkeit bekommt jetzt quasi Verfassungsrang.
„Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“
– diese berühmt-berüchtigte Formulierung wird zum Normalzustand, der an die Stelle der eigentlich vorgesehenen Volkssouveränität tritt. Sie stammt von Carl Schmitt (1888–1985), bekannt als „Kritiker des Parlamentarismus“, „Theoretiker des Ausnahmezustands“ und „Kronjurist des Dritten Reiches“, [5].

Jurist Heribert Prantl, langjähriger Ressort-Leiter bei der Süddeutschen Zeitung, zum Corona-Urteil des personell und inhaltlich gewendeten Bundesverfasssungsgerichts, [6]:
„Ich bin ungläubig, empört, zornig!“
Er hält das Karlsruhe-Urteil zu Corona für „dürftig, gefährlich, feige“; das Grundgesetz werde unter Pandemie-Vorbehalt gestellt.

[1] https://taz.de/Kretschmann-ueber-Klima-und-Pandemie/!5817676/
[2] https://norberthaering.de/medienversagen/die-impfpflicht-empfehlung-des-deutschen-ethikrats-unter-der-lupe-kein-schoener-anblick/
[3] https://www.tagesschau.de/inland/bundesnotbremse-bundesverfassungsgericht-101.html
[4] https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/269874/notstandsgesetze
[5] https://www.swr.de/swr2/programm/download-swr-5506.pdf
[6] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/prantl-zu-corona-urteil-ich-bin-unglaeubig-empoert-zornig-li.198750

Spahn-Nachfolger Lauterbach: Künftig vierteljährliches und noch kürzeres Boostern?

Weihnachts-Bescherung: Wer legt uns was unter den Baum?

Am Vormittag des 21. Dezember hatten wir gerade berichtet [1], dass die Ereignisse sich überschlagen: Eine Woche zuvor hatte NRW den Impfabstand von mehreren Monaten auf nur noch vier Wochen verkürzt, nach einem Aufschrei der Verwunderung aber rasch wieder einen Rückzieher gemacht. Panne? Oder Versuchs-Ballon? Dann, drei Tage vor Heiligabend die Sensations-Nachricht ohne großes Geschrei: Bundesland Berlin verkürzt die Frist für Booster-Impfungen auf drei Monate.

Dabei blieb es aber nicht: Ermuntert von der offensichtlich bereits eingetretenen Weihnachts-Trance der Bevölkerung, legte die STIKO am Nachmittag des 21. Dezember nach: Auch sie „empfiehlt“ jetzt urplötzlich, mit dem Boostern bereits nach drei Monaten zu beginnen [2] statt nach sechs, die bisher nur in Ausnahmefällen auf fünf verkürzt werden sollten, [3].

Deutschlands Mächtige, die bis zur Bundestagswahl aus Angst vorm Wähler selbst ihre unmittelbar bevorstehenden Pläne leugneten („Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen“) nutzen ganz offensichtlich die Mischung aus Weihnachts-Ablenkung und aufgebauschter Omikron-Drohkulisse, um irrwitzige Verschärfungen möglichst ohne öffentliche Diskussion einführen zu können. Und liefert die STIKO mal angenehme, ins Konzept passende Empfehlungen, dann betrachten die Landesfürsten deren Wünsche natürlich als sofort auszuführenden Befehl.

Dabei werden sogar europäische Vorgaben ausgehöhlt:
Die Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU trat am 01.07.2021 in Kraft – vorerst für 12 Monate, [4].
Am 21. Dezember meldet nun die Tagesschau:
„EU-Impfzertifikate ohne Booster sind künftig spätestens neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig. Die Regelung tritt am 1. Februar in Kraft, teilte die EU-Kommission mit. Sie sei zuvor mit den Staaten abgestimmt worden“, [5].

Geschenk 1: Einjähriger Impfschutz wird halbiert

Da war die Landesregierung von Baden-Württemberg schon Anfang Dezember der EU weit voraus: Hatte man als Geimpfter im Sommer noch (entsprechend der EU-Regelung) glauben dürfen, für ein ganzes Jahr lang als Guter im Sinne der Obrigkeit zu gelten, so verlautete Stuttgart, dass (neben den „Geboosterten“) nur noch ein Teil der „Grundimmunisierten“ von der Test-Pflicht, die bei 2G-Plus gilt, ausgenommen ist:

„Auf Grundlage wissenschaftlicher Expertisen hat die Landesregierung am Sonntag, 5. Dezember 2021, die 2G-plus-Regelung noch einmal präzisiert und sich auf folgende Punkte verständigt:
– Personen, deren Zweitimpfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt“, [6].

Geschenk 2: Halbjähriger Impfschutz wird nochmals halbiert

Die Ländle-Webseite hat von einem hastig Tippenden kurz vor der weihnachtlichen Bescherung eine Ergänzung bekommen (inklusive Schreibfehler):
„Update 23. Dezemeber 2021“

Testbefreit sind weiterhin Geboosterte, Kleinkinder etc.; des weiteren gelten aber aufgrund der Anpassung der Corona-Verordnung am 23. Dezember 2021 und mit Wirkung ab gestrigem
„Montag, 27. Dezember 2021 nur noch folgende Ausnahmen:

– Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben. Also die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNtech/Pfizer oder Moderna sowie mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder die Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson.

Genesene Personen, deren anschließende Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt.

– Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.“

Ob das Update auch noch (kurz vor der weihnachtlichen Bescherung) „auf Grundlage wissenschaftlicher Expertisen“ entschieden worden ist (wie angeblich die Version vom 5. Dez.)?
Oder wird einfach nur die günstige Gelegenheit (geschürte Omikron-Vorab-Ängste, Weihnachts-Trubel) genutzt, um schnell ein paar Grausamkeiten einzuführen?

Monopol gesichert: Laut Verordnung zählen nur Gen-Präparate

Jedenfalls lag da jemandem sehr am Herzen, dass die „richtigen“ Stoffe namentlich (und abschließend!) aufgeführt werden: nämlich die vier Gen-Präparate, von denen zwei ja eigentlich so gut wie aus dem Verkehr gezogen sind (AstraZeneca und Johnson & Johnson).

Hauptsache niemand kommt auf die Idee, mit einem leibhaftigen Totimpfstoff zu liebäugeln, wie dem von Novavac, den die EU immerhin kürzlich als ersten Totimpfstoff zugelassen hatte.
Der genießt nämlich nach dem Stuttgarter Verordnungs-Wortlaut nicht das Privileg der Testbefreiung!

Mäntelchen Wissenschaftlichkeit bleibt im Schrank,
wenn es gerade mal nicht zum Narrativ passt

Wie „wissenschaftlich“ ist eigentlich die soeben vorgenommene Verkürzung des Immunitäts-Status bei Genesenen? Nur weil bei schnell gestrickten und bloß ganz kurz getesteten Impfstoffen die Wirkungsdauer ein (nach und nach eingeräumtes) Sinken ins Bodenlose aufweist, muss dies doch doch noch lange nicht parallel für die per natürlicher Infektion eingetretene Immunisierung gelten?

Denn ganz offensichtlich hat niemand den Feind ausgewechselt: Zwar gibt es immer wieder neue Mutanten mit entsprechend neuen (medial geschürten) Ängsten – und das Impfen wird immer hektischer und kurzfristiger, obwohl der Impfstoff anscheinend immer weniger zur jeweils aktuellen Variante passt.
Aber die Herren der angeblich so flexiblen mRNA-Produkte denken nur ganz am Rande an ein Impfstoff-Update und die Politik äußert weder Forderungen noch vorsichtig-untertänige Bitten um entsprechende Anstrengungen.
Diese angebliche Superwaffe gegen das Virus will man also entweder noch trocken halten für fortgeschrittene Eskalations-Stufen der Plandemie – oder sie wird schlicht und einfach nicht gebraucht gegen ein kaum verändertes bzw. vielleicht sogar schwächer gewordenes Virus (mit dem sich das Volk aber immer noch ausreichend gut einschüchtern lässt).

Gilt etwa nicht mehr, was der FOCUS noch im Juni über die Ergebnisse zweier damals neuer Studien berichtet hatte, [7]:
„Wer die Infektion durchgemacht hat, ist noch ein Jahr danach immun, vielleicht sogar ein Leben lang“?
Bei nüchterner Betrachtung muss man allerdings feststellen:
Selbst wenn die Bosse unter den offiziellen Freiheits-Zuteilern dieser Plandemie schon lange vor Juni 2021 Informationen über ein langes Andauern der natürlichen Immunisierung hatten – sie ließen nie die Absicht erkennen, der Immunsierung per natürlicher Infektion eine längere Haltbarkeit zuzugestehen als sie zeitgleich der Immunisierung durch Impfen andichteten:
Denn schon ganz früh hatten sie für die natürliche Immunisierung die halbjährliche Verfalldauer festgezurrt, die sie für den längst geplanten, aber damals noch geheimen Einstieg ins Boostern im Sinn führten. Ganz entlarvend hatte die WHO im Oktober 2020 wenige Wochen vorm Impfstart sogar versucht, aus dem Begriff  „Immunisierung“ kurzerhand die natürliche Version rauszudefinieren und als „immunisieren“ nur noch „impfen“ gelten zu lassen.

Wissenschaft darf nur vorm Virus warnen, nie vor der Impfung

Beiseite geschoben sind auch die gerade erst (unwidersprochen) geäußerten Bedenken der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, bei weniger als vier Monaten könne die Impfung nicht „reifen“, [8].

Zur Erinnerung: der Impfstoff ist kein Heilmittel, sondern eine (gewollte und laut Plan beherrschbare) Provokation des Immunsystems, das dann erst mal mit Bildung von Antikörpern etc. reagieren muss und dieses erlernte Reiz-Reaktions-Schema speichern soll, um es bei künftigen echten Virus-Angriffen blitzschnell abspulen zu können. Für dieses Lernen bzw. Reifen braucht es Zeit, die man nicht beliebig verkürzen kann. Außerdem erwartet man von einem erfolgreich abgeschlossenen Lernprozess (wenn er Sinn machen soll) eine Vorbeugungs-Rendite: Das Immunsystem sollte das Erlernte eine angemessene Zeit im Gedächtnis behalten und nicht sofort wieder vergessen, sondern im Bedarfsfall (=Schutzzeitraum) anwenden.

Unterschreiten  von Mindestfristen ist gefährlich
– das hat sogar Lauterbach (indirekt) schon eingestanden

Schon die Zweitimpfung war ja eine Art „Auffrischung“ der Erstimpfung, bei der ein zu kurzer Abstand – je nach Impfstoff und Gesundheitszustand des Impflings – schädlich bzw. lebensgefährlich wurde. Bisher konnte man glauben, das auffällige, aber sorgsam beschwiegene Massen-Sterben in manchen Seniorenheimen Anfang 2021 habe wenigstens hinter den Kulissen zu einem Lerneffekt geführt. Den mit zwei Wochen viel zu kurzen Impf-Abstand hatte sogar Lauterbach mal als Problem erwähnt – aber nur, um Besorgnis erregende Sterbezahlen in Israel wegzureden bzw. um den möglichen Impfstoff-Fehler als reinen (israelischen) Anwendungs-Fehler abtun zu können.

Bei der zumindest theoretisch immer noch zulässigen Impfung mit AstraZeneca steht es laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „dem impfenden Arzt in Absprache mit der zu impfenden Person frei, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung im Rahmen des nach der Zulassung möglichen Zeitraums von 4 bis 12 Wochen individuell festzulegen.“
Allerdings: „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse einer steigenden Wirksamkeit bei einem möglichst langen Impfintervall sollten bei der ärztlichen Aufklärung berücksichtigt werden“, [9].
Auf Deutsch: Ein größerer Abstand ist nicht nur besser für die Sicherheit, sondern auch für die Wirksamkeit. – Warten wäre also immer besser, aber angesichts des allgegenwärtigen Impf-Drucks (der ja auch meist ein Zeitdruck ist), darf man durchaus auch mal die Augen zumachen. Nicht dass uns der große Bill noch Trödelei und Durchkreuzung seines großen Planes vorwirft.

Zuwachs für die alten Ungeimpften :  „Grundimmunisierte“ Trödler

Noch vor wenigen Tagen setzte man „doppelt geimpft“ zumindest sprachlich gleich mit „vollständig geimpft“ – und auch die Stuttgarter Verordnung vom 23. Dezember verwendet den Begriff noch, was zu Booster-Zeiten ja nicht mehr ganz up to date ist.

„Vollständig geimpft“ – diese mehrdeutig-missverständliche Formulierung führte bei oberflächlicher Betrachtung (also bei der Mehrheit) bisher zu einem dreifachen (und „von oben“ durchaus erwünschten) Irrtum:

  1. Ablenkung vom längst geplanten Booster- & „Abo-Impfen“
  2. Illusion des „vollständigen“ (quasi 100%-igen) Schutzes
  3. Ungeimpfte als Feinde, die das Pandemie-Ende verhindern

Geimpfte sollten sich geschützt und aufgewertet fühlen, die Hoffnung auf das Pandemie-Ende (vermittelt durch Weißkittel und plandemische Obrigkeit) nicht verlieren und für ihren Frust und ihre Ungeduld statt der Obrigkeit eine Sündenbock-Gruppe vors Visier bekommen – die Ungeimpften. Letzteres hat für die Obrigkeit den angenehmen Zusatzeffekt, dass sie deren sowieso anstehende Zermürbung nicht selber besorgen, sondern zum großen Teil durch das Volk erledigen lassen können.

Neues Lernziel fürs folgsame Volk: Keine Impfung auslassen!

Inzwischen lassen sich die zweifach Geimpften in Scharen boostern, so dass die Karten des Big Game für eine neue Runde gemischt und die Herdentiere neu eingeteilt werden können:
Immer häufiger ist daher die Rede von den „Grundimmunisierten“ (die vormals „vollständig Immunisierte“ genannt wurden) – nämlich, um vor allem den spät bekehrten Impflingen klar zu machen:
Zeit schinden und halbe Sachen dulden wir nicht – wenn ihr nach der Erst-/Zweit-Impfung nicht ziemlich schnell nach-boostert (und somit den „ertrödelten“ Zeitgewinn wieder hergebt), dann werdet ihr zwischenzeitlich wieder als Ungeimpfte behandelt.

Die momentan gehätschelten Geboosterten wissen ihrerseits noch nicht, wann ihr neu gewonnener Privilegierten-Status wieder ausläuft – Gerüchte sprechen von 10 Wochen, was allerdings auch nicht mehr viel weniger ist als das Vierteljahr (= 13 Wochen), das den zweifach genadelten Grundimmunisierten noch zugestanden wird.

Lauterbachs nächste Schritte

Selbst wenn er etwas taugte und anhielte – eigentlich bräuchte man ja gar keinen Booster-Schutz gegen Omikron: „Eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus schützt einer Studie zufolge vor einer Ansteckung mit der als gefährlicher geltenden Delta-Variante“, [10].
Die perfekte Beseitigung der Pandemie – natürlich, schnell, gratis? Mag sein, aber wir hab eine Plandemie – da zählen keine Sachen, die keinen Profit für Pharma & Co. abwerfen, also so Teufelszeug wie Vitamin D, Ivermectin und sonstige Patentlosigkeiten oder gar Selbstheilung. Und schnell ist nur ein Maßstab für Ungeduldige, great muss der Reset sein! Da ist auch kein Raum für ein paar weitere grundsätzliche Fragen zum munteren Corona-Impfen, wie sie z.B. Magda von Garrell auf den Nachdenkseiten stellt, [11].

Weil lästige Fragen auch den eigenen Körper betreffen könnten, bauen kluge Politiker vor (auch wenn das fürs einfache Volk „ein falsches Signal“ ist): Seit der Biontechn-Rationierung durch Spahn kommt man als Normal-Bürger derzeit nur mit Glück an eine Impfung mit dem Biontech-Vakzin. Der Bundestag hingegen boostert sein Personal ausschließlich mit dem knappen Impfstoff. Das Moderna-Vakzin soll zwar genauso wirksam und sicher sein wie Biontech und nur unter angeblich unberechtigten Akzeptanz-Problemen leiden, aber für die eigenen Leute geht man doch lieber auf Nummer Sicher statt dem Volk ein Vorbild zu geben:
Der Bundestag erhielt 10.000 Biontech-Dosen; „Ärztevertreter sind empört“, [12].

Lauterbach hatte noch vor kurzem eindringlich fürs Boostern geworben. Jetzt, wo Boostern einerseits zum Selbstläufer geworden ist, aber sich andererseits eben als epidemiologisch fragwürdiges Strohfeuer entpuppt, lässt sein Booster-Eifer etwas nach – aber nur, weil er seinen Blick bereits auf die nächsten Impf-Runden richtet:
Man wisse nicht, wie lange der Booster-Schutz bei der Omikron-Variante halte, möglicherweise sei er „nicht allzu dauerhaft“.

Man habe sich aber darauf vorbereitet und vorbereitet und bei Biontech  bereits einen spezifischen Omikron-Impfstoff eingekauft – insgesamt 80 Millionen Dosen, mit denen ab April oder Mai gerechnet werde, [13].
Bei 83 Millionen Bundesbürgern scheint er also rechnerisch mit einer Impfquote von nahezu 100 Prozent für sein neues Super-Mittelchen zu rechnen. Vielleicht glaubt er, die große Nachfrage werde es ihm ermöglichen, ganz beiläufig den quasi völlig neuen Wirkstoff gegen ein quasi völlig neues Virus zu einer völlig neuen Impfung „erklären“ zu können (die daher fast parallel zu einer „alten“ Biontech-Impfung gestochen werden darf)? Impf-Abstände von mehr als drei Monaten scheinen jedenfalls aus der Mode zu kommen.

Spannend bleibt auch die Frage, ob zu dem neuen Biontech-Update alle zugelassen werden (auch „Seiteneinsteiger“, die die vorangegangen Erst- bis Dritt-Impfungen nicht nachholen wollen) und insoweit ein Schnitt gemacht wird, um den Rockefeller-Traum von 2010 – Lockstep-/Gleichschritts-Szenario – ungestört zu realisieren, [14].

Oder ob im Sinne des großen Bill – alle Menschen müssen geimpft werden – zusätzlich stur darauf bestanden wird, dass die bösen Verweigerer erst die „Grundimmunisierung plus Booster“ als Basis-Gehorsamstest nachholen. Hiernach sieht es zumindest derzeit aus, denn Boostern gibt es nur für bereits Grundimmunisierte, [15] [16].

[1] http://friedensblick.de/32934/omikron-testpflicht-auch-fuer-geboosterte-ende-fuer-impfpflicht-und-impf-apartheid/#comment-10732
[2] https://www.br.de/radio/bayern1/dritte-impfung-100.html
[3] https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-18.html
[4] https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans/eu-digital-covid-certificate_de#gltigkeit-der-zertifikate
[5] https://www.tagesschau.de/ausland/europa/impfnachweise-eu-gueltigkeit-101.html
[6] https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/ausnahmen-von-der-testpflicht-bei-2g-plus-1/
[7] https://www.focus.de/gesundheit/news/immunitaetsueberblick-nach-impfung-oder-infektion-immunitaet-koennte-jahrelang-halten_id_13364280.html
[8] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/booster-nach-einem-monat-laut-immunologen-nicht-sinnvoll-130257/
[9] https://www.infektionsschutz.de/mediathek/fragen-antworten/?tx_sschfaqtool_pi1%5Bfaq%5D=4960&tx_sschfaqtool_pi1%5Btag%5D=&tx_sschfaqtool_pi1%5Baction%5D=list&tx_sschfaqtool_pi1%5Bcontroller%5D=FAQ&cHash=fa967918613e0813d3e74083add0fb31
[10] https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91390134/studie-omikron-infektion-schuetzt-vor-ansteckung-mit-delta-mutation.html
[11] https://www.nachdenkseiten.de/?p=79219
[12] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91361630/biontech-ist-knapp-aber-der-bundestag-kriegt-10-000-dosen.html
[13] https://www.berliner-zeitung.de/news/lauterbach-vierte-impfung-wird-notwendig-sein-li.202254
[14] https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/lock-step-rockefeller-stiftung/
[15] https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/gates-rockefeller-who/
[16] https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/gates-jahresbrief/

Omikron-Testpflicht auch für Geboosterte: Ende für Impfpflicht und Impf-Apartheid?

Juristische und wissenschaftliche Zweifel an 2G und 2G+/BB

In Niedersachsen hat das Oberverwaltungsgericht die 2G-Regelung im Einzelhandel vorläufig außer Vollzug gesetzt, da sie nach den dortigen Gegebenheiten „derzeit keine notwendige Schutzmaßnahme“ sei, [1].

Die Landesregierung will sich nicht damit abfinden, sondern setzt in einer ersten (Trotz-)Reaktion darauf, dass die Läden unter Nutzung ihres Hausrechts die 2G-Praxis freiwillig fortführen. Würde sie die diskriminierende Testung Ungeimpfter ersetzen wollen durch eine allgemeine Testpflicht (von der im folgenden noch die Rede sein wird), dann könnte man diese Einstellung rechtlich nicht beanstanden. Aber so zeigt sie klar:
Nicht eine sinnvoll-systematische Viren-Suche (Testung) liegt ihr am Herzen, sondern ein schier zum Verfolgungswahn gewordener selektiver Schikanierungs-Trieb. Die Besessenheit, die sich hierin zeigt, ist so peinlich-entlarvend wie der offen gezeigte Missmut, dass Gerichte dieser Besessenheit entgegentreten.

Bei der 2G-plus-Regelung sollten in manchen Bundesländern Geimpfte mit einem Bonbon zum Boostern animiert werden, indem man (nur) die Geboosterten vom Test-Zwang wieder befreit, der mit dem „plus“ gerade eben eingeführt worden war.
Oberhalb der Unterklasse der Ungeimpften sollte so die Oberklasse der Geimpften geteilt werden in (irgendwie) Impfwillige einerseits und die jederzeit verlässlichen Hardcore-Abo-Impfer andererseits, die manche zum neuen Bürger-Ideal erheben wollen. Auch dieser Diskriminierungs-Variante (2G+ mit Booster-Bonus) droht nun Ungemach, nämlich durch das Auftauchen der Viren-Variante namens Omikron bzw. den großen Gefahren, die manche Wissenschaftler in ihr sehen.

„Diese Überlegungen haben sich mit Omikron komplett erledigt“, sagte nämlich Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, [2].

Wenn Tests die neue (rechtliche) Hürde für ALLE werden müssen
– dann kann der Impf-Status nicht den Rang einer Hürde behalten

Wenn an brisanten Punkten Zutritt nur getesteten (also akut nachgewiesen virenfreien) Menschen gestattet werden kann, weil (angesichts Omikron) „Impfung allein“ nicht genügt – wozu taugt der Impf-Status dann überhaupt noch in Sachen (Nicht-)Zugang?

Doch nicht als rechtliche Hürde für Ungeimpfte, bloß um sie (weiterhin) für ihre Unbotmäßigkeit stigmatisieren zu können, d.h. sie (jetzt aber ohne echte epidemiologe Gründe) von ihren grundgesetzlich verbürgten Rechten abzuschneiden?

Manche haben sich aber ans Schikanieren und Beschimpfen des Ungeimpften schon so gewöhnt, dass sie es schwer haben werden, den „lieb gewonnenen“ Sündenbock aufzugeben und ihn wieder als gleichberechtigten Menschen zu betrachten, dessen Rechte nicht einfach bloß eingeschränkt werden dürfen, weil er eben „anders“ ist und man ihn weiterhin „kritisch“ beäugen will.

Omikron – Schrecken der Ungeimpften oder der Geimpften?

Liest man die Überschriften [3] [4], dann hat unser erlauchter Hof-Virologe Christian Drosten bereits sein vernichtendes Urteil gesprochen: Er „warnt Ungeimpfte vor schweren Krankheitsverläufen durch Omikron-Variante“.
Bei genauerer Lektüre ergibt sich jedoch zunächst einmal:
Omikron „scheint hochansteckend zu sein und laut ersten Laboranalysen zeigen Impfungen eine geringere Effizienz gegenüber Omikron als gegenüber Delta“, [5].
Gegenüber Delta ist die „Effizienz“ derzeit bekanntlich dabei, sich in Luft aufzulösen und laut Virologin Sandra Ciesek (Universitätsklinikum Frankfurt) zeigen Immunisierte eine um circa 40-fach reduzierte neutralisierende Wirkung der Antikörper im Vergleich zur Delta-Variante: Nur ein Vierzigstel der Antikörper kann Omikron unschädlich machen.

Hierzu Drosten – schwach tröstend, aber (selber) stark überzeugt: Dies bedeute nicht dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust sei viel geringer. „Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann: Es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist“

Die WHO will sich mangels Daten noch nicht festlegen, ob (und für wen) eine Ansteckung mit der neuen Variante zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Anders der Mediziner Roman Wölfel vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München im Dlf:
Die Daten aus Südafrika zeigten, dass viele der Patientinnen und Patienten offenbar zum wiederholten Mal an Covid-19 erkrankt waren. „Und bei diesen Personen war der [Omikron-] Krankheitsverlauf zu anderen Varianten und anderen Erstinfektionen sehr mild.“ 

Südafrikaner – „zum wiederholten Mal an Covid-19 erkrankt“

… will uns Wölfel von einem besonders krankheitsanfälligen Völkchen berichten? Nein – hinter dieser Umschreibung verbirgt sich, dass Südafrika eine sehr niedrige Impfquote hat und daher die bisherigen Corona-Wellen die Chance hatten, das ungeimpfte Volk auf natürliche Weise – und sehr gründlich – zu immunisieren.

Letzteres räumt sogar Christian Drosten ein [3]:
„Auf Basis der ersten Zahlen geht der Virologe Christian Drosten davon aus, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron den Übergang aus einer pandemischen in eine endemische Situation markieren könnte – zumindest im Süden Afrikas.“

Man höre und staune, auch der große Impf-Befürworter gibt also zu:
Die Südafrikaner stehen gegenüber Omikron besser da als wir, WEIL sie im wesentlichen ungeimpft sind (und nicht etwa, obwohl sie ungeimpft sind).
Man weiß nicht, wie lange der bekanntlich etwas wirre und wechselhafte Professor sich an diese Aussage erinnern wird, aber es gibt natürlich noch keine endgültigen Omikron-Wahrheiten.

Omikron – echtes oder aufgebauschtes Schreckenspotenzial?

Virologe Alexander Kekulé hat auf seinem MDR-Podcast darüber nachgedacht, was der Grund für die milden Verläufe bei Omikron sein könnte. Er schaut dabei nicht so sehr auf die Eigenschaften der Südafrikaner, sondern auf die des Virus: Anders als andere Erkältungsviren kann Sars-Cov-2 nämlich neben den oberen Atemwegen sich auch auf die unteren (Lunge) stürzen, wo bekanntlich die schweren Verläufe verortet werden.

Aber vielleicht ist gerade die Omikron-Mutation so gestrickt, dass sie sich mit den oberen Atemwegen begnügt und genau deshalb schwere Verläufe ausbleiben?
So etwas kann nur einem echten Virologen einfallen; notorische P(l)andemiker wie Drosten können nichts damit anfangen – da fehlt einfach der notwendige Panikfaktor. Wer soll sich vor so einem halb-garen Virus noch ängstigen und schnell zum Impfen laufen?

Hier zeigt sich sehr schön das Dilemma des Christian Drosten:
Will er Omikron zum Schreckgespenst aufhübschen, dann muss er dessen (unbestreitbare) Harmlosigkeit in Südafrika zur dortigen Spezialität erklären. Tut er aber dies, dann lenkt er den Blick auf die Besonderheit der Südafrikaner, die deren Standortvorteil ist:
die sehr niedrigere Impfquote.
Unausgeprochen sagt er uns also: Liebe Deutsche, nachdem wir euch erfolgreich angefixt und hoch-gequotet haben, seid ihr jetzt endgültig Impf-Junkies und könnt euch nicht mehr so einfach aus der nächsten Impf-Runde ausklinken, wie die Südafrikaner das noch können!

Gibt es bald den 4. (und 5.?) Pieks, speziell für Omikron?

Ein bekanntes Großmaul äußert sich derzeit vorsichtig, was aber kein Entwarnungs-Zeichen ist, sondern – ganz im Gegenteil – uns vorsichtig machen sollte hinsichtlich seiner anstehenden Pläne. FOCUS zu Minister Lauterbachs Ansage von vor zwei Tagen:
Möglicherweise könne es eine spezielle Omikron-Impfung geben. „Aber das ist aktuell noch nicht sicher.“ Für diese Möglichkeit sei aber auch die 80-Millionen-Lieferung gekauft worden, so der Minister, [6].

Was gekauft ist, muss auch verbraucht werden – das war schon die Devise seines Vorgängers Spahn. Da kann die Variante heißen wie sie will und das mRNA-Lob („schnell an neue Varianten anpassbar“) noch so innig – Biontech liefert bisher immer noch die Brühe gegen das ursprüngliche Wuhan-Virus (Lauterbach konnte also noch nichts anderes kaufen) und die muss eben weg.

Biontech-Chef Şahin würde nicht protestieren, wenn die veralteten Vorräte weggeschüttet werden (zurücknehmen muss er ja nichts). Wenn sie aber noch schnell als 4. Impfung (alias Booster 2 alias Omikron 1) zum Einsatz kommen, dann kann er er im Frühjahr frische Ware (dann auch gern als chemisches Update) verkaufen:
5. Impfung (alias Booster 3 alias Omikron 2).
Salomonisch hält er sich alle Marketing-Optionen offen:
„Ich glaube, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt einen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante brauchen werden.“ Denn Omikron könne sich zu einer sogenannten Antikörper-Escape-Variante entwickeln, die „möglicherweise in der Lage ist, geimpfte Personen zu infizieren“ – aber bitte keine Angst vor der alten Impfstoff-Version: Vor schweren Verläufen würden die aktuellen Impfungen auch bei der Omikron-Variante weiterhin gut schützen, [7].

Damit sich die hysterischen Nachfrage-Wellen nicht unübersehbar überlappen, macht er den weisen Vorschlag, die Impf-Frequenz zu erhöhen. Genauer: er hat das Wirksamkeits-Versprechen („bis zum neunten Monat sehr hoch“) vom 21. November bereits nach wenigen Wochen („wegen Omikron“) auf drei Monate reduziert, [8].

Prof. Carsten Watzl und Prof. Christine Falk von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie protestieren zwar:
Aus immunologischer Sicht seien „vier Monate das Minimum“, denn die Impfung müsse im Körper des Impflings erst „reifen“ [9].
Aber das sind Beamte ohne jeden Sinn fürs Geschäft und ohne Verständnis, dass der frisch gebackene Milliardär Şahin an den Produktionsstandorten seines Saftes zur Sicherung des Cash Flow die Kommunen bereits um eine Gewerbesteuer-Ermäßigung angehen musste.

4 Wochen statt 4 Monate Impfabstand: Hat sich NRW-Minister nur verhört – oder zu früh aus dem Nähkästchen geplaudert?

„NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ging mit einer Verkürzung der Booster-Frist in die Gesundheitsminister-Konferenz am Dienstag. Nordrhein-Westfalen erlaubte ab sofort, dass alle Erwachsenen schon vier Wochen nach der zweiten Dosis eine Auffrischimpfung erhalten, wie Laumanns Sprecher unserer Redaktion sagte. Doch einen Tag später ruderte das Ministerium zurück“, [10].

Zunächst sprach man von einem „kommunikativen Desaster“ und es kam eine Klarstellung aus dem NRW-Gesundheitsministerium:
Die „verwirrende vier-Wochen-Frist“ soll nur in medizinischen Ausnahmefällen gelten, ansonsten gelte wieder (wie in den anderen Bundesländern) der 5-Monats-Abstand als „Regelfall“, [11].

So ganz vollständig war die „Rückkehr“ zur Herde allerdings nicht:
Bei kommunalen Impfstellen oder in Impfzentren seien impfwillige Personen „nicht zurückzuweisen“, wenn ein Mindestabstand von vier Monaten erreicht ist, so der Wortlaut des neuen Erlasses.
Der Wille zum Verkürzen ist also durchaus noch vorhanden, aber die Warnungen der Deutschen Gesellschaft für Immunologie zu umgehen, gilt derzeit wohl noch als zu heikel. Nachdem auf die STIKO wiederholt Druck ausgeübt worden war, will die Politik nicht unnötig erneut ihre Missachtung der Wissenschaft zeigen, wo sie deren Vorgaben doch angeblich so eifrig-bemüht erfüllen und dem Volk schmackhaft machen will.

Als offiziellen Grund des Zurück-Ruderns betont man jetzt:
Ärzte kritisieren die bundesweit drohende Impfstoff-Knappheit, daher soll jetzt auch in NRW ein Abstand von fünf Monaten wieder der Regelfall sein, [12].
Die Ärzte mögen ja an ihr Argument glauben, aber „Knappheit“ ist bei Impfstoffen ein äußerst relativer Begriff: Wir haben viel zuviel Moderna, was weg muss (Verfalldatum Februar), was aber wir nicht an die Generation unter 30 verspritzen können – und viele der Älteren sind skeptisch-zögerlich gegenüber Moderna.

Biontech sei dagegen knapp – oder lässt man dies die Impf-Willigen nur so lange glauben, bis die verschmähten Moderna-Ladenhüter aufgebracht sind?
Denn Geschäftsmann Şahin würde (Moderna zuliebe?) bestimmt nicht so auffallend schnell und krass sein (bisheriges Top-)Produkt schlecht reden, wenn sein Update nicht längst ganz vorbildlich bereitstünde – wie damals, als es zur Monatsmitte in China den weltweit allerersten Corona-Toten gab:
„Als im Januar 2020 die ersten Informationen über das Virus sowie dessen genetische Sequenz bekannt wurden, begannen wir bei BioNTech mit der Entwicklung eines Impfstoffs“, erklärt Prof. Şahin, [13].

Neues Virus, neue Panik – neuer Sachzwang für neue Mini-Frist?

Omikron wird uns die nächsten Wochen intensiv beschäftigen.
Aus vier Monaten Impfabstand könnten doch noch ganz schnell vier Wochen werden, wenn findige bzw. willige Wissenschaftler feststellen werden: Omikron hat so viele Mutationen, dass es als völlig eigenständiges Virus betrachtet werden muss, das eine neue (Basis-)Impfung benötige, ohne Rücksicht auf bereits erfolgte Impfungen.
Das wäre auch die Lösung für die bisher von den reichen Ländern  gehorteten Impfstoffe, die die Afrikaner (mangels Geld) bisher nicht kaufen konnten – jedoch (zum großen Kummer des großen Bill) auch gar nicht kaufen wollten. Es ist nämlich Weihnachtszeit, die Herzen gehen auf und sogar Muslim Erdogan will den Weihnachtsmann spielen:
Es sei eine Schande, dass nur sechs Prozent der afrikanischen Bevölkerung ein Vakzin erhalten hätten, sagt Staatspräsident Erdogan. Sein Land will nun 15 Millionen Dosen des selbst entwickelten Corona-Impfstoffs Turkovac an Afrika zu spenden, [14].

Fazit:
Wer sich jetzt oder in nächster Zeit erst-impfen oder boostern lässt, gilt vielleicht schon wenige Wochen später wieder als Ungeimpfter. Jedenfalls dann, wenn er noch den „alten“ Impfstoff bekommt, während u.U. bereits längst die Vorbereitungen für ein Ausrollen des Turbo-Update-Impfstoffs laufen, mit dem das Omikron-Monster bekämpft werden soll.

Dieser neue Impfstoff dürfte – nach zwei Jahren Pandemie-Einübung – dann weg gehen wie warme Semmeln, so dass die Themen Impfpflicht und Impf-Apartheid (vorerst?) enden könnten.

[1] https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/vorlaufige-ausservollzugsetzung-der-2-g-regelung-im-einzelhandel-207054.html
[2] https://www.zeit.de/gesundheit/2021-12/testpflicht-booster-impfung-omikron
[3] https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drosten-im-Corona-Podcast-Risiko-fuer-Ungeimpfte-koennte-mit-Omikron-steigen,coronavirusupdate224.html
[4] https://www.stern.de/gesundheit/omikron–drosten-warnt-ungeimpfte-vor-schweren-krankheitsverlaeufen-31396554.html
[5] https://www.deutschlandfunk.de/omikron-neue-coronavirus-variante-b-1-1-529-100.html
[6] https://www.focus.de/politik/deutschland/brauchen-wir-bald-den-vierten-pieks-lauterbach-bringt-spezielle-omikron-impfung-ins-spiel_id_25706110.html
[7] https://www.merkur.de/welt/omikron-corona-biontech-impfstoff-wirkung-ugur-sahin-vakzin-neu-schutz-schwerer-zr-91157698.html
[8] https://friedensblick.de/32921/noch-minister-spahn-halbjaehrliches-boostern-kommt/#comment-10722
[9] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/booster-nach-einem-monat-laut-immunologen-nicht-sinnvoll-130257/
[10] https://rp-online.de/nrw/panorama/corona-impfung-nrw-booster-doch-nicht-schon-nach-vier-wochen-moeglich_aid-64615209
[11] https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/laumann-klarstellung-zum-boostern-nach-vier-wochen-100.html
[12] https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-impfstoff-wird-knapp-nrw-rudert-beim-boostern-zurueck_aid-64640353
[13] https://ec.europa.eu/info/strategy/recovery-plan-europe/recovery-coronavirus-success-stories/health/vaccines-and-fight-against-coronavirus_de
[14] https://www.diepresse.com/6075901/turkei-will-corona-impfstoff-turkovac-an-afrika-spenden