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Impf-Risiko berechnen in Corona-Zeiten: Wunsch-Ergebnis garantiert dank Fehl- & Fake-Daten?

Virologin Sandra Ciesek zur Risiko-Abwägung der Impf-Interessenten: „Bei 20- bis 30-Jährigen liege das Risiko, mit Covid-19 auf eine Intensivstation zu müssen, doppelt so hoch wie das Risiko einer ernsthaften Schädigung durch den Impfstoff“,  [1].

„Doppelt so hoch“ – oder aufs ganze Jahr gesehen doch nur gleich hoch?
Denn das ergäbe sich zumindest, wenn man zusätzlich noch den geplanten künftigen halbjährlichen Impf-Rhythmus berücksichtigt.

Aber nur, wenn der 20- bis 30-Jährige das Risiko hätte, einmal pro Jahr zu erkranken. Tatsächlich sind binnen eines Jahres in Deutschland noch nicht einmal 4 Millionen Menschen als „Infizierte“ registriert worden (also nicht einmal jeder Zwanzigste). Selbst wenn man von einer hohen, 10-fachen Dunkelziffer an „Infizierten“ ausgeht: Beim Risiko, nur alle zwei Jahre sich zu infizieren, wäre das Impfschaden-Risiko dann schon doppelt so hoch wie das Risiko, als Ungeimpfter „auf eine Intensivstation zu müssen“ – und nicht umgekehrt wie von Ciesek angegeben.

Aber eigentlich darf man mit der Dunkelziffer überhaupt nicht rechnen: Das wesentliche Merkmal dieser Leute ist ja gerade, dass sie keine oder kaum Symptome haben – das Risiko, Intensivpatient zu werden, kann man also von vorneherein ausschließen. Also bleibt es dabei:
Wenn man sich (und zwar über alle Altergruppen gerechnet!) nur einmal in 20 Jahren nennenswert infiziert, aber erwägt in dieser Zeit 40 (Doppel-)Impfungen über sich ergehen zu lassen, dann muss das Impf-Risiko (mindestens) 40-fach gewichtet werden!

„Nennenswert Infizierte“ können übrigens mäßige oder schwere Symptome haben – auch mit letzteren landet man aber nicht automatisch auf der Intensivstation und je jünger desto weniger.
Um näheres sagen zu können zum Risiko von 20- bis 30-Jährigen, in der Intensivstation zu landen, müsste man also erst mal empirische Daten haben, wie viele dieser Altersklasse in der bisherigen Corona-Ära schon dort waren wegen Corona.
Das heißt also für Deutschland: Fehlanzeige!

Der in diesem Krankenhausbereich tätige Berufsstand lässt über seinen Verband DIVI fleißig Statistiken erstellen und auch regelmäßig (hinterfragenswerte) Alarmrufe absetzen. Für die Alters-Feststellung der Intensivpatienten hat man aber leider, leider keine Erhebung und damit keine Statistik. Auch Premium-TV-Alarmbojen wie Karl Lauterbach stützen ihre apokalyptischen Klangbilder von sterbenden Eltern minderjähriger Kinder daher zwangsläufig nur auf mehrstufige fragwürdige Vermutungen, [2].

Ob der „Risiko-Rechner“ der Universität Cambridge, auf den Ciesek verweist, solche lästige Feinheiten einkalkuliert?

[1] https://www.merkur.de/welt/corona-astrazeneca-thrombose-risiko-virologin-sandra-ciesek-nebenwirkungen-90468317.html

[2] http://friedensblick.de/31699/der-dramatisierer-wie-genau-nimmt-es-karl-lauterbach-mit-den-fakten/

Tod, schwere Erkrankung nach Impfung wegen hohen Alter der Impflinge statistisch erwartbar

Einerseits plädieren die Politiker und Medienvertreter, dass es jetzt keine Lockerungen geben dürfe, da kein Risiko eingegangen werden dürfte. Andererseits fordern sie die Menschen auf, sich mit einem experimentellen Impfstoff impfen zu lassen.

Wer auf das hohe Durchschnittsalter der „Corona-Toten“ hinweist, 84 Jahre, und darauf hinweist, dass die durchschnittliche Lebenserwartung darunter liegt, 82 Jahre, dem ist das Leid der Senioren gleichgültig. Auf der anderen Seite erklärt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dass es aufgrund des hohen Alters und der Vorerkrankungen der Impflinge statistisch erwartbar ist, dass nach der Impfung schwere Erkrankungen auftreten und die Impflinge sterben.

„Die PEI-Impfexperten begründen die Todesfälle weiterhin, wie zuvor schon gegenüber der Autorin, mit einer statistischen Sterbewahrscheinlichkeit.

Danach müsse man ohnehin bei über 65-Jährigen innerhalb von 18 Tagen mit knapp 99 Todesfällen pro 100.000 Personen rechnen, darunter „77,7 Fälle von plötzlichem Tod oder Tod mit unbekannter Ursache“ (Bericht Seite 7). Das bedeute, so das PEI, „dass die beobachtete Anzahl an Todesfällen nach Impfung die erwartete Anzahl Todesfälle ohne Impfung nicht übersteigt“. (Russian-Today, Deutsch)

Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz warnt: 80.000 Tote wegen Corona-Impfung realistisch

„In einem Interview Markus Langemann, erklärt Hockertz erstmals ausführlich öffentlich die Impfproblematik und die von der geplanten Impfung ausgehende Gefahr. Wer verstehen möchte, wie Impfungen entwickelt werden und wirken und worin das Problem der „Corona-Impfung“ besteht, sollte das Interview, das am Dienstag den 7.7. ab 21:00 Uhr hier im Club der klaren Worte und auf YouTube veröffentlicht.“

Hinzufügung, 11.07.20: Da das Interview bei youtube gelöscht wurde, ist bei „bichute“ hochgeladen worden und dort zu sehen.

Angela Merkel: Nur Impfung stoppt den Coronavirus

Gerade las ich bei „welt“ folgende Merkel-Aussage: „Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben“. Mir ist klar, dass im Moment Pharma-Unternehmen fieberhaft nach Medikamenten und Impfmittel suchen.

Warum drängt die Zeit?

Es existiert ein Antikörper-Test, der eine Massen-Medikamentisierung und Durchimpfung der Bevölkerung überflüssig machen würde. In München untersucht Professor Michael Hoelscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Universität München, das Blut von tausenden Münchnern. Es geht darum, die Dunkelziffer festzustellen, die sogenannte „Herdenimmunität“, denn: „Viele Infizierte spürten nichts von ihrer Infektion.“ zitiert der „merkur„.

Wie groß ist der Teil der Bevölkerung, der bereits auf natürlichen Wege immun gegen den Coronavirus ist? Das Immunsystem bekämpfte den Virus erfolgreich mit Antikörpern, die beim Test dann festgestellt werden. Das Resultat ist, dass zwar der Mensch noch den Virus hat, aber nicht mehr ansteckbar ist, Professor Dr. Clemens Wendtner: „Sie tragen zwar noch Coronaviren in sich, sind aber nicht mehr ansteckend.“

Es wäre natürlich für den Verkauf der Medikamente und der Propagierung von Impfkampagnen verheerend, wenn ein großer Prozentsatz der Bevölkerung nachgewiesenermaßen die hergestellten Produkte nicht mehr brauchen würde. Je mehr Zeit verstreicht, desto zuverlässiger werden zudem die Antikörper-Tests. Läuft den Pharma-Unternehmen also die Zeit davon?

Dementsprechend warnt „das Bundesgesundheitsministerium (…) vor solchen Antikörper-Tests. Es bestehe ein „nicht geringes Risiko, dass der Schnelltest ein negatives Resultat zeigt, die getestete Person jedoch bereits hochinfektiös ist und sich in falscher Sicherheit wiegt“, teilte es auf Anfrage mit. Das Problem ist: Antikörper entstehen in der Regel erst ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung. Zu Beginn der Infektion können diese Tests also gar nicht zuverlässig funktionieren.“ (tagesschau)

Ich persönlich sehe in dem Antikörper-Test die einzige Hoffnung, den Teil der Bevölkerung zu beruhigen, der gerade Todesängste durchsteht. Durch den Test können sie sicher sein, dass sie nicht von Mitmenschen angesteckt werden, oder dass sie selbst immun sind. Aber auch gegen diese Hoffnung schreibt die „tagesschau“ an:

„Denn neben den möglicherweise falschen Ergebnissen besteht noch ein Risiko: „Bislang ist völlig unklar, inwieweit eine bereits durchlebte Infektion zu einer Immunität führt“, schreibt einer der Anbieter. Das sei abhängig von der Konzentration der Antikörper – und der Frage, wie schnell sie wieder abnehmen.“

Ansonsten wäre wirklich nur eine Impfung der ängstlichen Teile der Bevölkerung „notwendig“, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen.

Der Kommentator „bekir“ schreibt:

Auch in der Schweiz beobachtet man genau die Unterschiede zwischen deutschen Virologen-Professoren, die eben nicht alle auf Linie der Bundesregierung liegen, aber vielleicht gerade deshalb AKTUELLE Forschung treiben – und auch auf Teilgebiete spezialisiert sind, die in der momentanen Situation wirklich gebraucht werden (Steecks Feldforschung bei Infizierten und ihrem Umfeld schlägt sozusagen derzeit Drostens Fledermaus-Theorien).

Hier die NZZ von vorgestern:
„Der Mediziner Hendrik Streeck untersucht im besonders betroffenen Kreis Heinsberg, wie infektiös das Virus wirklich ist. Er verfolgt damit einen anderen Ansatz als sein Fachkollege Christian Drosten, der die Bundesregierung berät. Auch im Ton unterscheiden sich die beiden deutlich“,
https://www.nzz.ch/international/der-virologe-hendrik-streeck-forscht-mitten-im-corona-hotspot-ld.1550667

Heute meldet der SPIEGEL aus dem besonders stark betroffenen NRW-Kreis Heinsberg erste Zwischenergebnisse der Untersuchungen von Prof. Streeck:
„Jeder Siebte könnte bereits immun sein“,
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-in-heinsberg-jeder-siebte-koennte-immun-sein-a-14bd9e0e-0c7e-4775-a8b0-1611ececd870

Die Wissenschaftler des Streeck-Teams „halten eine vorsichtige Lockerung der Einschränkungen im öffentlichen Leben für möglich – unter strengen Bedingungen“.
Statt dem Siebtel bzw. 15% hatte man bisher nur einen Schätzwert von max. 5% im Auge gehabt,
https://www.welt.de/vermischtes/article207155699/Coronavirus-Studie-Heinsberg-15-Prozent-immun-erste-Lockerungen-moeglich.html

Hochgerechnet auf 80 Mio. Bundesbürger müssten demnach 12 Mio. (=15%) eine Corona-Infektion „durchgemacht“ haben (teilweise ohne es zu merken, teilweise mit ganz leichten Symptomen) und nun Antikörper haben, d.h. immun sein.

„Bei zwei Prozent der Untersuchten wurde bei einem Rachenabstrich eine aktive Infektion mit dem Virus nachgewiesen.“ Zwei Prozent NOCH Infizierte gegenüber 15 Prozent NICHT MEHR Infizierte in Heinsberg – die „Epidemie“ scheint dort ihren Höhepunkt längst hinter sich zu haben. Und mehr als 80% der dortigen Menschen haben sich entweder perfekt isoliert (obwohl der Ausbruch ganz früh war, als noch keine Alarmstimmung in Deutschland herrschte).
Oder schmeißt ihr gutes Immunsystem mit den bereits vorhandenen Kräften den schwächlichen Erreger einfach postwendend wieder raus, ohne ihm die Ehre eines eigenen neuen Antikörpers zu gönnen?

Das RKI geht davon aus, dass von den bis heute knapp 110.000 positiv Getesteten mindestens ca. 50.000 wieder genesen (und damit immun) sind. Dagegen sind Streecks 15% (d.h. die ebenfalls auf Bundesebene hochgerechneten 12 Mio.) die 240-fache Menge!

Noch nicht einmal 2.500 mit dem (und angeblich an dem) Virus Gestorbene machen auf 12 Millionen eine Quote von 0,02%!

Und trotz eines immer hektischer gewordenen Testens:
Was soll da eigentlich exponentiell gestiegen sein?
Etwa am Ende nur die Zahl der übersehenen (da harmlos gebliebenen) Infektionen und damit die unbemerkt entstehende Herdenimmunität?