Mehrheit des Wahlvolkes steht hinter den Corona-Maßnahmen

Obwohl der Staat seinen Bürgern die im Grundgesetz garantierten Rechte einschränkt und die Menschenwürde verletzt, gab es keine Reaktion bei der gestrigen Bundestagswahl. Wie ist das möglich?

Die massiven Verluste der konservativen Parteien CDU, CSU können nicht als Unmutsbekundung gegen die Corona-Maßnahmen gedeutet werden. Der Einbruch der Union in den Wahlumfragen kam erst nach der gewonnen Wahl in Sachsen-Anhalt, als Armin Laschet nach der Flutkatastrophe lachend im Katastrophengebiet fotografiert wurde. Sprich: Es waren oberflächliche Gründe, warum viele Unionswähler zur SPD und FDP abwanderten. Scholz punktete mit seinem staatsmännischen Auftreten und dem „Weiter so“ der Merkelzeit.

Der Klima-Wahlkampf der Grünen konnte die Partei nicht über die 20% – Hürde hieven, die Spitzenkandidatin ebenfalls nicht. Ihr Stimmenzuwachs ging auf Kosten der Linken. Auch hier bestehen kaum Unterschiede in der programmatischen Ausrichtung, genauso wie zwischen CDU/CSU und der SPD. Das heißt: Die Grünen hatten einfach die im link-grünen Milieu „ansprechendere“ Spitzenkandidatin. Es geht nur um das Erscheinungsbild und die Kampagnenfähigkeit.

Manche Maßnahmenkritiker wählten sicher zähneknirschend für die oben genannten Parteien, wegen langfristiger Bindung und inhaltlicher Erwägungen. Eine starke Rolle spielt hier die Identifizierung mit dem Staat. Der Staat ist seit Jahrzehnten verschmolzen mit den Parteien. Viele Wähler „verdanken“ ihm ihren Wohlstand und können sich nicht vorstellen, dass er beim Thema Corona auf einmal komplett falsch liegen könnte und gegen ihre Interessen agierte. Erst ein Wohlstandsverlust wegen weiterer Lockdowns, den der Staat nicht durch Hilfszahlungen und Schuldenmachen kompensieren kann, und eine Erkrankung durch die genbasierten Impfungen dürften an der Bindung etwas aufbrechen und eine Neuorientierung hin zu alternativen Medien möglich machen. Letztlich ist die Wahl auch ein Triumpf der Systemmedien – sie machten dem Wahlvolk die Alternativlosigkeit der Corona-Maßnahmen weis.

Die AfD war zum Teil maßnahmenkritisch und verlor trotzdem 2,1% ihrer Stimmen. Corona war nicht ihr Thema. Der für mich schockierende Sachverhalt ist aber, dass die wirklich maßnahmenkritische Partei „dieBasis“ lediglich 1,5% der abgegebenen Stimmen erhielt. Ich kann mir dies nur damit erklären, dass viele Wähler der Parteiname und die Programmatik (Freiheit, Machtbegrenzung, Schwarmintelligenz, Achtsamkeit) wenig sagten, und sympathisierende Systemkritiker nicht zur Wahl gingen. Vielleicht sollte der Parteiname geändert werden, dass Wähler auf dem ersten Blick erkennen, um was es geht.

Im Endeffekt haben die Altparteien jetzt die demokratische Legitimation, mit den Corona-Maßnahmen weiterzumachen, und eine Impf-Apartheit aufzubauen. Es war eine Richtungsentscheidung.

3 Gedanken zu „Mehrheit des Wahlvolkes steht hinter den Corona-Maßnahmen“

  1. Was wir auf gar keinen Fall brauchen, sind noch mehr Parteien auf dem Wahlzettel, die der einzigen im Bundestag verbliebenen Opposition auch noch die Stimmen wegnehmen. Weder die Basis, noch die Freien Wähler, noch andere Gruppierungen, hatten jemals die reelle Chance die 5% Hürde zu überwinden.
    Das wären über 40! zusätzliche Mandate für die AFD gewesen. Einfach verschenkte Stimmen, da hätte man auch direkt zu Hause bleiben können.
    Die anderen Parteien wird es freuen. Diejenigen, die mal wieder FDP gewählt haben, werden zum X´ten mal verarscht. Lindner wird für den Posten des Wirtschaftsminister, alle Schandtaten von rot-grün durchwinken, deshalb ist der auch für mich der schlimmste Pharisäer! Was ich von Esken und Co.zu erwarten habe, weiß ich wenigstens. Wir brauchen eine generelle Überwindung des Parteienstaates. Wie dies, aufgrund der Verzahnung bis in die kleinste Ritze des öffentlichen Lebens gelingen soll, ist auch mir schleierhaft.
    Es muss mal wieder knüppeldick kommen und die Tatsache, dass Corona fast keinerlei Einfluss auf das Ergebnis hatte, zeigt mal wieder, dass der normale Deutsche nicht viel mit dem Begriff Freiheit anfangen kann und wahrscheinlich auch noch nie konnte. Der normale Wähler kommt mir vor wie ein Gefängnissinsasse. Draußen laufen Menschen mit Schlüsseln herum, die ihn befreien könnten. Ein schlichtes „Der Mann mit dem Schlüssel ist ein Nazi“ vom Gefängniswärter reicht aus, damit der Deutsche weiter im Knast verharrt, wahrscheinlich lebenslang, verrückt! Weitere 4 Jahre, um sich gedanklich auf das Verlassen dieses Landes vorzubereiten.

    1. Die rund 630.000 Zweitstimmen kamen mehrheitlich von Wählern, die normalerweise Grüne oder Linke wählten, die niemals die AfD gewählt hätten. Daher verhinderte die Basis eine rot/rot/grüne Regierung.

      Trotzdem muss anerkannt werden, dass die mediale Propaganda größere Abwanderungen aus dem linken/grünen Wahlblock zur Basis verhinderte, obwohl dort zum Teil Unmut über die Coronamaßnahmen herrscht. Die Naivität und Gutgläubigkeit vieler Wähler spielte auch hier eine Rolle: Sie denken wirklich, dass der Spuk bald vorbei wäre.

      1. Kennst du alle 630000 Basis-Wähler persönlich? Spaß beiseite….. Fakt ist, dass viele potentielle AFD Wähler, bei den Sonstigen (hier vor allem bei über einer Million Freien Wählern) und bei der FDP gelandet sind. Auch einige CDU Wähler haben nochmal zähneknirschend Laschet gewählt und ja ich glaube auch einige der Basis-Wähler gehörten dazu. Die Propaganda von Medien und Parteien die AFD und damit ihre Wähler in die braune Ecke zu stellen, funktioniert bei Teilen der Gesellschaft immer noch. Ich kann und konnte diese Berührungsängste mit der „Schwefelpartei“ noch nie verstehen. Ich habe dort viele wundervolle Menschen kennengelernt. So Leute wie z.B. ein Peter Boehringer, wo gibt es die in den anderen Parteien noch? Wer die Plenarsitzungen in den letzten Monaten verfolgt hat, wird wohl zustimmen müssen, dass unserer Freiheits- und Grundrechte während der Pandemie nicht von CDU und FDP verteidigt wurden, sondern von den bösen Rechten. Es bleibt festzustellen, dass es nach der Bundestagswahl eine theoretische Rechts-Mitte Mehrheit gibt (CDU/FDP/AFD), im Gegensatz zu RRG. Diese Koalition, hätte auch politisch die meisten Schnittmengen, darf es aber ja nicht geben. Genauso wie damals in Thüringen, als ein liberaler Ministerpräsident sein Amt lieber freiwillig der Mauerschützenpartei abgab, als selbst zu regieren.
        Der FDP Wähler wird seine Wahl wahrscheinlich schon bereut haben, nachdem gestern Morgen ein Selfie von Christian und Annalena in den Medien erschien. Dieser rückgratlose Geselle wird für die Regierungsbeteiligung auch noch die letzten liberalen Positionen seiner Partei aufgeben, falls er die je hatte. Die Parteien und das ganze Land ergeben sich dem linken Zeitgeist und das wird für alle nicht gut enden.

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