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„Gelbe Liste“ warnt vor Impfung von Menschen, die Gerinnungshemmer bekommen

Bekir schreibt: „Alte als Versuchskaninchen? Irgendwo muss man ja anfangen und die ersten sind dann immer sozusagen Versuchskaninchen. Ohne gesichertes Wissen, einfach völlig ins Blaue hinein, sollte die Reihenfolge allerdings nicht festgelegt werden, gerade bei diesen extrem schnell zugelassenen Stoffen. Und die demonstrativ betonte Freiwilligkeit darf kein Feigenblatt dafür sein, besonders arglose Personengruppen zu überrumpeln.

„Wir wissen derzeit nicht, wie der Impfstoff bei Risikopatienten wirkt“ – „der Chef der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft kritisiert die Informations- [d.h. Studien-]lage über die Impfstoffe“, berichtete die WELT am 05.12.2020, [1].

Besonders pikant ist daher die fast zeitgleiche Empfehlung der STIKO beim RKI zur größten Gruppe von Risikopatienten: „Kommission empfiehlt, zuerst in Alten- und Pflegeheimen zu impfen“, meldete die ZEIT am 07.12.2020, [2].

Schaut man sich die Sache genauer an, wird es noch brisanter: Auf der „Gelben Liste“ (Medikamenten-Infos der Hersteller für die Ärzte) steht zum BioNTech/Pfizer-Impfstoff BNT162b2 unter „Gegenanzeigen“ gleich als erstes:

Der Impfstoff darf nicht angewendet werden bei akuter Erkrankung mit Fieber oder bei Personen unter antikoagulativer Therapie, bei denen eine intramuskuläre Applikation kontraindiziert ist (es sei denn, der potenzielle Nutzen überwiegt eindeutig das Risiko der Verabreichung)“, [3].

Antikoagulanzien sind Gerinnungshemmer, die bei u. a. bettlägrigen alten Menschen nachvollziehbarerweise verstärkt zum Einsatz kommen. So hatten auch die Kollegen von Prof. Püschel in Hamburg im Frühjahr empfohlen, Corona-Risikopatienten schon ambulant Gerinnungshemmer zu geben – vorbeugend, weil zu befürchten ist, dass sie künftig auf Intensivstation landen, wo laut dieser Ärzte viele Corona-Patienten unter Embolien / Thrombosen leiden und auch daran versterben.

Soll ein Arzt demnach gem. Gelber Liste wenigstens darauf achten, ob „eine intramuskuläre Applikation kontraindiziert ist“ bei Menschen, die Gerinnungshemmer bekommen?

– Nein! … meint jedenfalls das RKI in seinem „Leitfaden für Ärzt:innen im Patient:innen- und Bürger:innengespräch“, 1. Auflage vom 21.12.2020, [4]: „Geimpft wird intramuskulär, nicht subkutan (auch bei Gerinnungsstörung/Antikoagulation): mit einer dünnen Nadel, vorsichtig und mit anschließender Kompression.“

Die absehbare 2. Auflage dieses buchstäblich nur „einseitigen“ Leitfadens wird wohl auf Dinge achten, die jetzt beim Durchimpfen der Alten anscheinend noch nicht so wichtig sind: „Zunächst wird es nicht erforderlich sein, dass Sie eine Impfbescheinigung für Ihre Patient:innen ausfüllen. In der zweiten Impfphase könnte es jedoch notwendig sein, dass Patient:innen mit bestimmten Vorerkrankungen ein ärztliches Zeugnis benötigen. Zunächst sollten Sie lediglich beratend für Ihre Patient:innen da sein und diese an die Impfzentren verweisen“ … steht eingangs unter „Allgemeine Informationen“.

Beruhigend, dass wenigstens noch ein paar Tipps gegen die allergrößte Gefahr gegeben werden:

„Beziehen Sie sich auf die Fakten, lassen Sie sich nach Möglichkeit auf keine Verschwörungstheorie-Diskussion ein: Sie müssen keine Ideologien widerlegen, sondern über die Corona-Schutzimpfung aufklären.“

Tja, da werden wir Verschwörungstheoretiker demnächst wohl den eingangs genannten Chef der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft in unseren Kreisen begrüßen dürfen…“

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus221714088/Corona-Wissen-derzeit-nicht-wie-Impfstoff-bei-Risikopatienten-wirkt.html
[2] https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-12/staendige-impfkommission-coronavirus-impfung-pflege-altenheim
[3] https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/zulassung-corona-impfstoff-bnt162b2-deutschland
[4] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Leitfaden-Arzt.pdf?__blob=publicationFile

Robert Koch Institut: Positiver Test heißt nicht unbedingt Infektiosität

Bekir schreibt:

„Bisher können Ärzte anhand eines PCR-Ergebnisses nur schlecht erkennen, ob die Patienten aktuell infektiös sind oder nicht. Mit einem neuen Verfahren soll sich das bis Jahresende ändern, kündigt das Robert Koch-Institut an.“[1]

Lothar Wieler stellte gestern der Öffentlichkeit stolz sein RKI (die oberste deutsche Seuchenbehörde) als Vorkämpfer an der wissenschaftlichen Corona-Front dar: Zusammen mit dem Konsiliarlabor der Charité in Berlin habe man einen Standard entwickelt, um die Viruslast von Corona-Patienten zu unterscheiden. (…) Anhand dieses Standards können Labore den cycle-threshold-Wert, kurz Ct-Wert, der PCR „eichen“, . Robert Koch Institut: Positiver Test heißt nicht unbedingt Infektiosität weiterlesen

Positiver Coronatest heißt nicht automatisch Erkrankung

Bekir schreibt: „Wer mehr testet, wird mehr Infizierte finden. Dass darin Manipulationsmöglichkeiten stecken, haben inzwischen auch viele aus der coronapanischen Bevölkerungsmehrheit verstanden. Wenn aber wie aktuell die Zahl der als infiziert Geltenden viel schneller steigt als die Zahl der Kranken bzw. Toten, dann wüsste man doch gerne,
a) wie echt die „infiziert“-Befunde und
b) wie ansteckend die als infiziert geltenden Menschen überhaupt sind. Positiver Coronatest heißt nicht automatisch Erkrankung weiterlesen

Schweden verteidigt den Corona-Sonderweg

bekir: „Schwedens relativ hohe Zahl an Corona-infiziertenToten im Spätwinter / Frühjahr wird von unseren Massenmedien meist verkürzend mit Schwedens Sonderweg (kein Lockdown, mehr Eigenverantwortung der Bürger) in Verbindung gebracht – mit der überwiegend nur angedeuteten (aber dennoch sehr publikumswirksamen) Unterstellung, ein Lockdown von Schulen und Straßencafés hätte zu weniger Toten (in den Altersheimen!) geführt.
So hält es abermals aktuell der FOCUS: https://www.focus.de/gesundheit/news/experten-zweifeln-an-these-staatsepidemiologe-tegnell-hat-erklaerung-fuer-die-vielen-corona-toten-in-schweden_id_12458247.html Schweden verteidigt den Corona-Sonderweg weiterlesen

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt verteidigt Corona-Maßnahmen

Bekir schrieb: „Ein Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt aus der Schweiz zieht Zwischenbilanz am 07.04.2020 [1] und lässt sich von der gleichen Zeitung zwei Tage später nochmals interviewen [2]; heute hat er es in den FOCUS [3] geschafft. Er sei mit Repliken nur so geflutet worden: „Bis jetzt habe ich keine negativen Kommentare erhalten“, [2]

Letzteres muss unbedingt nachgeholt werden, denn der professorale Doppel-Doktor nimmt es mit den Fakten nicht so genau. Jedenfalls gibt es statt neuer Belege und präziser Beschreibungen nur resolute, aber schwammige bzw. falsche Behauptungen. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt verteidigt Corona-Maßnahmen weiterlesen

Robert Koch Institut verändert Zählweise von „Corona-Infizierten“

Dr. Bodo Schiffmann: „Das Robert Koch Institut ändert seine Zählweise, dadurch werden die Daten immer unsauberer. Es wird immer schwieriger, eine objektive Zusammenfassung zu erstellen. Immer mehr beängstigendere Bilder und Berichte stürmen auf uns ein, ohne, dass sich an den Zahlen erkennbar etwas ändert.“ https://www.youtube.com/watch?v=-inX5GZkH_M&feature=youtu.be

„Bekir“ kommentiert: „Die Zählweise geändert“ hat das Robert Koch Institiut (RKI) aber laut Dr. Schiffmanns Video nicht trotz gleichbleibenden Zahlen, sondern (vgl. den ab 4:40 min eingeblendeten Text links), „nachdem die Zahlen rückläufig wurden“. Robert Koch Institut verändert Zählweise von „Corona-Infizierten“ weiterlesen