Während Italien in den ersten Jahren mit Euro-Währung die Staatsverschuldung sogar leicht abbauen konnte, stieg sie seit Beginn der Finanzkrise 2008 auch wegen Bankenrettungen, steigender Zinsen um 30% an. Das Wirtschaftswachstum dümpelt seitdem nahe 0% dahin: Nach dem Einbruch 2008 liegt die Industrieproduktion hinter dem Niveau von 1996! Es steigen die Unternehmenspleiten an, in den letzten Jahren auf Rekordwerte.
Während die Arbeitslosigkeit in den ersten Jahren nach Euro-Einführung sank, verdoppelte sie sich seit 2008 um 100%, von 6 auf 12 %. Gestützt wird die schwächelnde Wirtschaft von der positiven Handelsbilanz mit dem Ausland. Das ist auf den boomenden Dienstleistungssektor zurückzuführen, etwa dem Tourismus. Italien: Operation gelungen, Patient wirtschaftlich tot weiterlesen