Schlagwort-Archive: Ralf Wohlleben

Worauf basierte die NSU-Terrorwarnung im Jahr 2000?

Am 28.04.2000 warnte der sächsische Geheimdienst, vier Monate vor dem ersten Ceska-Mord: Der Zweck des untergetauchten Trios wäre „schwere Straftaten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung zu begehen“. So konnte der Dienst genehmigt bekommen, das Trio und ihr Umfeld abzuhören.

 „Das Vorgehen der Gruppe (gemeint ist das Neonazi-Trio) ähnelt der Strategie terroristischer Gruppen, die durch Arbeitsteilung einen gemeinsamen Zweck verfolgen.“

„Report Mainz“ titelt:

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Die Aussage von Ralf Wohlleben schützt den tiefen Staat

Ralf Wohlleben ist Angeklagter im NSU-Prozess. Zwei Jahre nach Prozessbeginn verlas er Ende 2015 eine Erklärung in der er verschiedene Vorwürfe der Bundesanwaltschaft gegen sich zurückwies. Ihm war nicht bekannt, dass das Trio die Verbrechen begangen hätte, einen NSU erwähnte er nicht ein einziges Mal. Wegen seiner (angeblichen) Ahnungslosigkeit erhellten seine Ausführungen nicht die Hintergründe. Ähnlich wie bei der vorherigen Erklärung von Beate Zschäpe werden offensichtlich Geheimdienste und Polizei geschont. Seine Erklärung liegt als Wortprotokoll dank der Mitschrift von „Querläufer“ vor. Die Aussage von Ralf Wohlleben schützt den tiefen Staat weiterlesen

3) Verbindungen BaWü – Jena

Der NSU nahm in Jena seinen Anfang, das zwickauer Trio war einst ein jenaer Trio. Auch nach Jena selber gibt es zahlreiche Kontakte von rechtsextremen Personen aus Ba-Wü. Unter anderem Nicole Schneiders, Michael Stingel, Michael Dangel, Martin S. und Wolfgang D. Nicole Schneiders und Michael Stingel verkehrten in Jena in einem Burschenschaftshaus, in dem auch die Mitglieder des Thüringer Heimatschutzes Ralf Wohlleben und André Kapke verkehrten. Wohlleben sitzt in München vor Gericht. Gegen Kapke wird wegen der Mordserie noch ermittelt. 3) Verbindungen BaWü – Jena weiterlesen

NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht!

Fallanalytiker der Ceska-Morde berichteten, „dass nahezu alle Geschädigten Tage bis Monate vor der Tat von unbekannten Personen bedroht bzw. zumindest angegangen wurden. Bei einzelnen Opfern wurde durch nahestehende Personen nach solchen Besuchen eine gewisse Wesensveränderung beobachtet.“ (Sonderkommission „Bosporus“) Knüpften die (angeblichen) Todesschützen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos Kontakt zu den Erschossenen? Die damaligen Ermittlungen und der NSU-Prozess ergaben keinerlei Hinweise. Die Bundesanwaltschaft bleibt trotzdem dabei, dass das Trio die Taten aus rassistischen Gründen und Hass gegen Polizisten verübte und eine „Kleinstzelle“ gewesen wäre. Die Opfer wären nur deshalb ausgewählt worden, weil sie Ausländer bzw. Polizisten gewesen wären. Sie schließt kategorisch aus, dass eine kriminelle Organisation bei der Auswahl beteiligt war. War also alles nur ein großer Zufall?  NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht! weiterlesen

NSU: Auch Ralf Wohlleben hatte Doppelgänger!

Der Chefs des Bundeswehrgeheimdienstes „MAD“ Karl-Heinz Brüsselbach wurde seitens des U-Ausschusses zu einem „Vermerk“ befragt. Dort wurden Soldaten aufgelistet, die „mit Bundeswehrbezug im Fallkomplex NSU pressewirksam geworden“ wären. Zufälligerweise war darunter ein Soldat mit dem gleichen Vor-und Nachnahmen wie der NSU-Angeklagte Ralf Wohlleben. Der Doppelgänger wäre jedoch 1976 geboren worden, mehr als ein Jahr später als der Angeklagte. NSU: Auch Ralf Wohlleben hatte Doppelgänger! weiterlesen

NSU: Der U-Ausschuss zur Handydaten-Affäre, Andre E., Ralf W.

Der Untersuchungs-Ausschuss des Bundestages ging der Kontroverse zwischen dem ehemaligen hochrangigen Bundespolizisten Heinz-Dieter M. und dem Bundeskriminalamt (BKA) nach. M. verdächtigte das BKA, einen Löschauftrag für Handy-Daten gegeben zu haben, um damit eventuell einen „Vertrauensmann“ zu schützen. Ende Januar 2013 berichtete die „Frankfurter Rundschau“, dass es eine “Lücke” bei den ausgewerteten Handy-Verbindungen des Angeklagten Andre E. gäbe (wenzel). Der Bundestag Abschlussbericht der NSU-Ausschusses gibt leider keine Auskunft darüber, ob E.´s Handydaten tatsächlich eine solche „Lücke“ aufweisen, und welcher Person ein zweites sichergestelltes und ausgewertete Handy gehörte. NSU: Der U-Ausschuss zur Handydaten-Affäre, Andre E., Ralf W. weiterlesen

NSU – Wer war alles Verfassungsschutz-Informant?

Es bestehen Verdachtsmomente einer bezahlten Informanten-Tätigkeit bei zwei mutmaßlichen NSU-Mitgliedern – aber auch bei Personen, die zum NSU-Umkreis gezählt werden. Darüberhinaus gibt es auch enttarnte Informanten. Dieser Artikel fasst die Anhaltspunkte  zusammen. NSU – Wer war alles Verfassungsschutz-Informant? weiterlesen