Schlagwort-Archive: Kurt Rebmann

Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen

Eine Lese- und Verbreitungsempfehlung

Es ist manchmal frustrierend, Bekannten und Freunden verständlich zu machen, in welchem Ausmaß im NSU-Komplex von Ermittlungsbehörden offensichtlich Beweise unterschlagen, gefälscht oder ganz erfunden worden sind. Es handelt sich dabei eben um schwerverdauliche Kost für jeden, der daran glauben will, dass solche Dinge von den Beteiligten mit einem Minimum an Ehrlichkeit und Gesetzestreue gehandhabt werden. Eine Person, die daran Zweifel sät, muss damit rechnen, dass man sie schräg anschaut. Es ist eben weniger belastend, einen Einzelnen zu belächeln, der seine neugierige Nase in diesen unglaublichen Fall gesteckt hat, als sich einem ungeheuerlichen Verdacht gegen Amtsträger und Institutionen der Republik zu stellen. Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen weiterlesen

Buch-Zusammenfassung: “Oktoberfest, das Attentat”, Teil 2

Die Darstellung der Bundesanwaltschaft ist, dass die Münchner Bombe vom Oktoberfest 1980 das Werk eines Einzeltäters war. In seinem Buch „Oktoberfest, Das Attentat“ weist Autor Ulrich Chaussy auf die dünne Beweislage gegen Köhler hin und den Versuch, ein „Monster“ aus ihm zu machen. Buch-Zusammenfassung: “Oktoberfest, das Attentat”, Teil 2 weiterlesen

Buch-Zusammenfassung: „Oktoberfest, das Attentat“, Ulrich Chaussy, Teil 1

Der Münchner Journalist Ulrich Chaussy untersucht seit Jahrzehnten das Oktoberfest-Attentat und veröffentlichte seine neuesten Erkenntnisse 2014 in Buchform: „Oktoberfest, das Attentat“. Darin zitiert Ulrich Chaussy aus Ermittlungsakten, die ihm zugespielt wurden, und aus Gesprächen mit Zeugen und Ermittlern. Dieser Artikel fasst die Inhalte zusammen, alle Angaben von Seitenzahlen beziehen sich auf das Buch. Buch-Zusammenfassung: „Oktoberfest, das Attentat“, Ulrich Chaussy, Teil 1 weiterlesen

Film „Der blinde Fleck“ zeigt Vertuschung: Oktoberfest-Attentat, NSU

Dem Bayerischen Rundfunk (BR) ist hoch anzurechnen, sich an ein „heißes Eisen“ heran-zu-trauen. Heiß – weil es die sogenannten „Pannen“ filmisch darstellt, die während der Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat (1980) gemacht wurden. Der Thriller „der blinde Fleck“ setzt schlüssig die Fakten zu einer plausiblen Erklärung zusammen: Die Hintermänner hinter dem (angeblichen) Einzeltäter Gundolf Köhler sollten geschützt werden, das Terror-Netzwerk vertuscht und zwar von Staats wegen! Der Film basiert auf den Recherchen des investigativen Journalisten Ulrich Chaussy. Es ergeben sich Parallelen zur gegenwärtigen Staats-Affäre um das Netzwerk „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) und dem Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Film „Der blinde Fleck“ zeigt Vertuschung: Oktoberfest-Attentat, NSU weiterlesen