Schlagwort-Archive: Andreas von Bülow

NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht!

Fallanalytiker der Ceska-Morde berichteten, „dass nahezu alle Geschädigten Tage bis Monate vor der Tat von unbekannten Personen bedroht bzw. zumindest angegangen wurden. Bei einzelnen Opfern wurde durch nahestehende Personen nach solchen Besuchen eine gewisse Wesensveränderung beobachtet.“ (Sonderkommission „Bosporus“) Knüpften die (angeblichen) Todesschützen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos Kontakt zu den Erschossenen? Die damaligen Ermittlungen und der NSU-Prozess ergaben keinerlei Hinweise. Die Bundesanwaltschaft bleibt trotzdem dabei, dass das Trio die Taten aus rassistischen Gründen und Hass gegen Polizisten verübte und eine „Kleinstzelle“ gewesen wäre. Die Opfer wären nur deshalb ausgewählt worden, weil sie Ausländer bzw. Polizisten gewesen wären. Sie schließt kategorisch aus, dass eine kriminelle Organisation bei der Auswahl beteiligt war. War also alles nur ein großer Zufall?  NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht! weiterlesen

Die scheinheilige Hetzkampagne gegen Xavier Naidoo

Der „Spiegel“ wirft dem Sänger Xavier Naidoo vor, auf einer der vielen „Montagsdemonstration“ am 03. Oktober aufgetreten zu sein. Das Problem für den „Spiegel“ ist, dass auf den Demonstrationen sich auch „Staatsfeinde, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker, Links- und Rechtsextreme“ aufhalten würden. „So wie die „Reichsbürger“, die sich als staatenlos bezeichnen und die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik anzweifeln.“

Xavier_naidoo-spiegel

Quelle: Spiegel

Warum kritisiert der „Spiegel“ eigentlich nicht, dass Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wirklichen Kontakt mit Rechtsextremen hat? Steinmeier verhalf denen in der Ukraine sogar an die Macht und unterstützte deren Putsch und Politik. Rechtsextreme Milizen sind in der Ukraine aktiv, jagen die Opposition, führen Krieg gegen den russischsprechenden Osten der Ukraine.

Das alles ist kein Problem. Nur wenn Naidoo in einer Demonstration singt, in der sich unter anderen auch Rechtsextreme aufhalten (sollen), dann entdeckt der „Spiegel“ auf einmal sein antifaschistisches Herz.

Besonders abstoßend ist, dass die Mannheimer Bündnis-90/Die Grünen-Fraktion meint, von dieser Kampagne profitieren zu können und im Fahrwasser mitschwimmt. Der Sänger wäre „als Vorbild nicht mehr akzeptabel“. 

Wenn Xavier Naidoo für die Mannheimer Grünen nicht mehr akzeptabel ist, was sagen sie dann über ihre eigene EU-Grüne Rebecca Harms und deren politische Verantwortung für die machtpolitische Situation in der Ukraine? 

Es wird hier mit zweierlei Maß gemessen; die Doppelmoral ist einfach nicht mehr zum aushalten. Die Opfer des Nationalsozialismus werden mal wieder politisch instrumentalisiert, um einen systemkritischen Geist auszuschalten, der sich selbst gar nicht rechtsextrem oder antisemitisch äußerte. Hier ist seine Rede und sein Lied nachzuhören, welche er am 03. Oktober vor dem Bundeskanzleramt aufführte.

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Quelle: youtube

Die Hetzkampagne erinnert stark an die gegen Andreas von Bülow. Da der Neonazi Horst Mahler im Publikum einer Veranstaltung saß, würde von Bülow eine Nähe zu Mahler unterstellt. „Bülow selbst sagte bei Maischberger hierzu, er kenne Mahler überhaupt nicht.“ (wiki)

Wieviele von den Rechtsextremen bei den Montagsdemonstrationen sind bezahlte Informanten und „agent provocatours“ des deutschen Geheimdienstes „Verfassungsschutzes“?

Ukraine wird zum „gescheiterten Staat“ wie Afghanistan, Libyen, Irak

Wie kann es sein, dass der Westen zwar militärisch einen Staat besiegen kann, aber danach keine Demokratie und Frieden schafft, sondern Anarchie, Hass und Terror? Ist er unfähig oder ist es das Ziel, einen gescheiterten Staat zu schaffen? Ukraine wird zum „gescheiterten Staat“ wie Afghanistan, Libyen, Irak weiterlesen

NSU: Thomas Moser schildert „Repression“ im „Kontext“

Wissenschaftler (Friedensblick) wie Journalisten haben es schwer, terroristische Anschläge aufzuklären. Wenn sie nicht einfach die offizielle Darstellung nachplappern wollen, kommen sie schnell in Konflikt mit mächtigen Kreisen. So kommt es auch in Sachen NSU zu immer weniger Recherchen und immer mehr zu linien-treuer Berichterstattung. Dies zeigt auch der Fall Thomas Moser und der Wochenzeitschrift „Kontext“, in der er bisher publizierte. NSU: Thomas Moser schildert „Repression“ im „Kontext“ weiterlesen