NSU-Komplex: Stefan Aust, Dirk Laabs desinformieren über Ceska-Mordserie

Die Journalisten Stefan Aust und Dirk Laabs sind verantwortlich für das Propaganda-Machwerk „Der NSU-Komplex“, welches im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief. Das Ziel ist, die Zuschauer zu manipulieren: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos seien a) die Haupttäter der Ceska-Mordserie und b) ihr Tatmotiv wäre Fremdenhass gewesen. Dafür greifen Aust und Laabs tief in die Trickkiste, aufgezeigt an zwei konkreten Beispielen.

Die Sonderkommission (SOKO) „Bosporos“ konnte die Täter nicht finden, weil naheliegende Ermittlungen nicht durchgeführt wurden: So war den Ermittlern der schweizer Lieferant der heute präsentierten (angeblichen) Mordwaffe bekannt, Franz Schläfli. Im Jahr 2010 sagte in der Sendung „Aktenzeichen XY-ungelöst“ Kriminalhauptkommissar Uwe Deetz vom Bundeskriminalamt, dass „jede Spur“ zu den Lieferanten fehlen würde. Oder die Informanten des Geheimdienstlers Andreas Temme, der zur Tatzeit am Tatort in Kassel war: Sie durften nicht verhört werden. Darunter war nicht nur ein rechtsextremer Informant, sondern auch mehrere aus dem islamistischen Bereich, darunter ein Mitglied der rechtsextremen türkischen Organisation „graue Wölfe“.

Aust und Laabs desinformieren über die Hintergründe dieser fehlgeschlagenen Ermittlungen. Der entscheidende Fehler wäre gewesen, keine rechtsextremistisch motivierten Täter in Erwägung gezogen zu haben. Erst nach dem letzten Mord in Kassel im Jahr 2006 wäre es zu einer „Wende“ gekommen …

„Man nahm Abstand von der Theorie, dass die Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität stammen könnten.“

Als Kronzeugen benützen sie den münchner Profiler Alexander Horn. Nach dem letzten Ceska-Mord 2006 erstellte er eine Fallanalyse, die von individuell handelnden Scharfschützen ausgeht, mit fremdenfeindlicher Gesinnung.

Quelle: youtube

„Und wenn man auf eine situative Opferauswahl geht, dann sind sie austauschbar (…). Und dann ist darunter eine andere Motivlage, eben eine fremdenfeindliche Motivlage. Dann macht auch das Beibehalten der Waffe Sinn. Denn dann ist die Waffe sozusagen die Botschaft.

Kommentar Aust/Laabs:

„Alles deutete nun endlich auf das Naheliegende hin. Die Mörder stammten aus der rechten Szene (…).“

Widerlegung

Ein führender Ermittler bei zwei Mordfällen war Wolfgang Wilfing. Er reagierte auf die sogenannte „Selbstenttarnung des NSU“ im November 2011 mit Unglauben, denn während seiner Ermittlungen war kein NSU erkennbar gewesen. Um die 100 Zeugen wurden vernommen, niemand hätte etwas von Nazis gesagt. Allein die Fallanalyse des münchner Profilers, es könnte auch ein fremdenfeindlicher Hintergrund vorliegen, hätte nicht gereicht, denn:

„Man braucht konkrete Hinweise.“

Auch ein Sachstandsbericht der SOKO steht im Widerspruch zur Darstellung im „NSU-Komplex“. Der Bericht zeigt, dass Ermittler Horns Theorie bereits 2005 in Erwägung zogen:

Gegen einen Scharfschützen mit „eigenen Motiven“ spräche, dass fast alle Mordopfer im Vorfeld bedroht wurden. Das Beibehalten der Ceska-Waffe würde auch in diesem Fall Sinn machen: Sie könnte als „Zeichen der Bedrohung für einen bestimmten Personenkreis“ dienen. Durch die Ceska-Serie erhielten die Täter eine „gewisse „Berühmtheit“, die durchaus als gewollt unterstellt werden kann.“

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Das zweite Beispiel: Aust/Laabs schieben Böhnhardt einen Bankraub in die Schuhe. Der Bankraub fand am 18. Januar 2007 statt. Es gibt ein Phantombild eines jugendlich wirkenden Täters mit vollen Haupthaar, ohne abstehende Ohren. Offenbar damit der Vergleich zu Böhnhardt passt, zeigt das Machwerk ein Foto des jugendlichen Böhnhardts aus den 90er Jahren! Tatsächlich schaute Böhnhardt 2007 wesentlich älter aus, mit fast Glatze.

Im „NSU-Komplex“ heißt es dazu:

„Jetzt gab es sogar ein Phantombild von Uwe Böhnhardt als Bankräuber.“

2 Gedanken zu „NSU-Komplex: Stefan Aust, Dirk Laabs desinformieren über Ceska-Mordserie“

  1. Stefan Aust agiert gleich, Mascolo, Thevesen etc im Auftrag der Lobby, ein Propaganda-Agent..
    Zur Zeit der ehemaligen Spiegel-Redaktoren Aust-Mascolo veroeffentlichte der SPIEGEL (Spiegel Special International 6/2006) ein „9-11 FACT-FILE, Dossier, Seite 54 – 63, wobei die Angaben der US Behoerden (einmal mehr) als Fakten praesentiert wurden. Der Untertitel: „Conspiracy theories are easy to refute“ Mit den heutigen Erkenntnissen kann dieses Fact-File Dossier in Phony-File umbenannt werden. Eine Unwahrheite folgt der Naechsten. Echt boesartig.

  2. Alleine schon durch die Tatsache, dass nie die Frage erörtert bzw. aufgeworfen wurde, welchen Sinn angeblicher rechtsextremer Terror machen soll, zu dem sich niemand bekennt, hat mich schon ganz zu Anfang der sog. „Dönermordserien“ Aufklärung nach dem 4.11.2011 darauf hingewiesen, dass es sich ganz sicher nicht um Aufklärung, sondern um das genaue Gegenteil davon handeln muss.
    Ein „Bekennervideo“ ohne Bekenntnis, ein „Fluchtfahrzeug“ mit Beute aus dem vorherigen Überfall (gabs sowas schon mal irgendwo in den letzten 50 Jahren weltweit ?) inklusive einer Waffensammlung vom Feinsten, dazu noch eine Wohnung, die trotz Abfackelung zur angeblichen Beweisvernichtung an Beweisen alles lieferte, was man brauchte, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Mir machte die mediale Berichterstattung über das Phänomen „NSU“ schon recht bald klar, dass Logik und Plausibilität jetzt nicht unbedingt die Hauptkriterien bei der Erstellung dieser Räuberpistole gewesen sein können. Und es nach wie vor nicht sind.

    MfG

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