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Omikron-Testpflicht auch für Geboosterte: Ende für Impfpflicht und Impf-Apartheid?

Juristische und wissenschaftliche Zweifel an 2G und 2G+/BB

In Niedersachsen hat das Oberverwaltungsgericht die 2G-Regelung im Einzelhandel vorläufig außer Vollzug gesetzt, da sie nach den dortigen Gegebenheiten „derzeit keine notwendige Schutzmaßnahme“ sei, [1].

Die Landesregierung will sich nicht damit abfinden, sondern setzt in einer ersten (Trotz-)Reaktion darauf, dass die Läden unter Nutzung ihres Hausrechts die 2G-Praxis freiwillig fortführen. Würde sie die diskriminierende Testung Ungeimpfter ersetzen wollen durch eine allgemeine Testpflicht (von der im folgenden noch die Rede sein wird), dann könnte man diese Einstellung rechtlich nicht beanstanden. Aber so zeigt sie klar:
Nicht eine sinnvoll-systematische Viren-Suche (Testung) liegt ihr am Herzen, sondern ein schier zum Verfolgungswahn gewordener selektiver Schikanierungs-Trieb. Die Besessenheit, die sich hierin zeigt, ist so peinlich-entlarvend wie der offen gezeigte Missmut, dass Gerichte dieser Besessenheit entgegentreten.

Bei der 2G-plus-Regelung sollten in manchen Bundesländern Geimpfte mit einem Bonbon zum Boostern animiert werden, indem man (nur) die Geboosterten vom Test-Zwang wieder befreit, der mit dem „plus“ gerade eben eingeführt worden war.
Oberhalb der Unterklasse der Ungeimpften sollte so die Oberklasse der Geimpften geteilt werden in (irgendwie) Impfwillige einerseits und die jederzeit verlässlichen Hardcore-Abo-Impfer andererseits, die manche zum neuen Bürger-Ideal erheben wollen. Auch dieser Diskriminierungs-Variante (2G+ mit Booster-Bonus) droht nun Ungemach, nämlich durch das Auftauchen der Viren-Variante namens Omikron bzw. den großen Gefahren, die manche Wissenschaftler in ihr sehen.

„Diese Überlegungen haben sich mit Omikron komplett erledigt“, sagte nämlich Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, [2].

Wenn Tests die neue (rechtliche) Hürde für ALLE werden müssen
– dann kann der Impf-Status nicht den Rang einer Hürde behalten

Wenn an brisanten Punkten Zutritt nur getesteten (also akut nachgewiesen virenfreien) Menschen gestattet werden kann, weil (angesichts Omikron) „Impfung allein“ nicht genügt – wozu taugt der Impf-Status dann überhaupt noch in Sachen (Nicht-)Zugang?

Doch nicht als rechtliche Hürde für Ungeimpfte, bloß um sie (weiterhin) für ihre Unbotmäßigkeit stigmatisieren zu können, d.h. sie (jetzt aber ohne echte epidemiologe Gründe) von ihren grundgesetzlich verbürgten Rechten abzuschneiden?

Manche haben sich aber ans Schikanieren und Beschimpfen des Ungeimpften schon so gewöhnt, dass sie es schwer haben werden, den „lieb gewonnenen“ Sündenbock aufzugeben und ihn wieder als gleichberechtigten Menschen zu betrachten, dessen Rechte nicht einfach bloß eingeschränkt werden dürfen, weil er eben „anders“ ist und man ihn weiterhin „kritisch“ beäugen will.

Omikron – Schrecken der Ungeimpften oder der Geimpften?

Liest man die Überschriften [3] [4], dann hat unser erlauchter Hof-Virologe Christian Drosten bereits sein vernichtendes Urteil gesprochen: Er „warnt Ungeimpfte vor schweren Krankheitsverläufen durch Omikron-Variante“.
Bei genauerer Lektüre ergibt sich jedoch zunächst einmal:
Omikron „scheint hochansteckend zu sein und laut ersten Laboranalysen zeigen Impfungen eine geringere Effizienz gegenüber Omikron als gegenüber Delta“, [5].
Gegenüber Delta ist die „Effizienz“ derzeit bekanntlich dabei, sich in Luft aufzulösen und laut Virologin Sandra Ciesek (Universitätsklinikum Frankfurt) zeigen Immunisierte eine um circa 40-fach reduzierte neutralisierende Wirkung der Antikörper im Vergleich zur Delta-Variante: Nur ein Vierzigstel der Antikörper kann Omikron unschädlich machen.

Hierzu Drosten – schwach tröstend, aber (selber) stark überzeugt: Dies bedeute nicht dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust sei viel geringer. „Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann: Es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist“

Die WHO will sich mangels Daten noch nicht festlegen, ob (und für wen) eine Ansteckung mit der neuen Variante zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Anders der Mediziner Roman Wölfel vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München im Dlf:
Die Daten aus Südafrika zeigten, dass viele der Patientinnen und Patienten offenbar zum wiederholten Mal an Covid-19 erkrankt waren. „Und bei diesen Personen war der [Omikron-] Krankheitsverlauf zu anderen Varianten und anderen Erstinfektionen sehr mild.“ 

Südafrikaner – „zum wiederholten Mal an Covid-19 erkrankt“

… will uns Wölfel von einem besonders krankheitsanfälligen Völkchen berichten? Nein – hinter dieser Umschreibung verbirgt sich, dass Südafrika eine sehr niedrige Impfquote hat und daher die bisherigen Corona-Wellen die Chance hatten, das ungeimpfte Volk auf natürliche Weise – und sehr gründlich – zu immunisieren.

Letzteres räumt sogar Christian Drosten ein [3]:
„Auf Basis der ersten Zahlen geht der Virologe Christian Drosten davon aus, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron den Übergang aus einer pandemischen in eine endemische Situation markieren könnte – zumindest im Süden Afrikas.“

Man höre und staune, auch der große Impf-Befürworter gibt also zu:
Die Südafrikaner stehen gegenüber Omikron besser da als wir, WEIL sie im wesentlichen ungeimpft sind (und nicht etwa, obwohl sie ungeimpft sind).
Man weiß nicht, wie lange der bekanntlich etwas wirre und wechselhafte Professor sich an diese Aussage erinnern wird, aber es gibt natürlich noch keine endgültigen Omikron-Wahrheiten.

Omikron – echtes oder aufgebauschtes Schreckenspotenzial?

Virologe Alexander Kekulé hat auf seinem MDR-Podcast darüber nachgedacht, was der Grund für die milden Verläufe bei Omikron sein könnte. Er schaut dabei nicht so sehr auf die Eigenschaften der Südafrikaner, sondern auf die des Virus: Anders als andere Erkältungsviren kann Sars-Cov-2 nämlich neben den oberen Atemwegen sich auch auf die unteren (Lunge) stürzen, wo bekanntlich die schweren Verläufe verortet werden.

Aber vielleicht ist gerade die Omikron-Mutation so gestrickt, dass sie sich mit den oberen Atemwegen begnügt und genau deshalb schwere Verläufe ausbleiben?
So etwas kann nur einem echten Virologen einfallen; notorische P(l)andemiker wie Drosten können nichts damit anfangen – da fehlt einfach der notwendige Panikfaktor. Wer soll sich vor so einem halb-garen Virus noch ängstigen und schnell zum Impfen laufen?

Hier zeigt sich sehr schön das Dilemma des Christian Drosten:
Will er Omikron zum Schreckgespenst aufhübschen, dann muss er dessen (unbestreitbare) Harmlosigkeit in Südafrika zur dortigen Spezialität erklären. Tut er aber dies, dann lenkt er den Blick auf die Besonderheit der Südafrikaner, die deren Standortvorteil ist:
die sehr niedrigere Impfquote.
Unausgeprochen sagt er uns also: Liebe Deutsche, nachdem wir euch erfolgreich angefixt und hoch-gequotet haben, seid ihr jetzt endgültig Impf-Junkies und könnt euch nicht mehr so einfach aus der nächsten Impf-Runde ausklinken, wie die Südafrikaner das noch können!

Gibt es bald den 4. (und 5.?) Pieks, speziell für Omikron?

Ein bekanntes Großmaul äußert sich derzeit vorsichtig, was aber kein Entwarnungs-Zeichen ist, sondern – ganz im Gegenteil – uns vorsichtig machen sollte hinsichtlich seiner anstehenden Pläne. FOCUS zu Minister Lauterbachs Ansage von vor zwei Tagen:
Möglicherweise könne es eine spezielle Omikron-Impfung geben. „Aber das ist aktuell noch nicht sicher.“ Für diese Möglichkeit sei aber auch die 80-Millionen-Lieferung gekauft worden, so der Minister, [6].

Was gekauft ist, muss auch verbraucht werden – das war schon die Devise seines Vorgängers Spahn. Da kann die Variante heißen wie sie will und das mRNA-Lob („schnell an neue Varianten anpassbar“) noch so innig – Biontech liefert bisher immer noch die Brühe gegen das ursprüngliche Wuhan-Virus (Lauterbach konnte also noch nichts anderes kaufen) und die muss eben weg.

Biontech-Chef Şahin würde nicht protestieren, wenn die veralteten Vorräte weggeschüttet werden (zurücknehmen muss er ja nichts). Wenn sie aber noch schnell als 4. Impfung (alias Booster 2 alias Omikron 1) zum Einsatz kommen, dann kann er er im Frühjahr frische Ware (dann auch gern als chemisches Update) verkaufen:
5. Impfung (alias Booster 3 alias Omikron 2).
Salomonisch hält er sich alle Marketing-Optionen offen:
„Ich glaube, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt einen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante brauchen werden.“ Denn Omikron könne sich zu einer sogenannten Antikörper-Escape-Variante entwickeln, die „möglicherweise in der Lage ist, geimpfte Personen zu infizieren“ – aber bitte keine Angst vor der alten Impfstoff-Version: Vor schweren Verläufen würden die aktuellen Impfungen auch bei der Omikron-Variante weiterhin gut schützen, [7].

Damit sich die hysterischen Nachfrage-Wellen nicht unübersehbar überlappen, macht er den weisen Vorschlag, die Impf-Frequenz zu erhöhen. Genauer: er hat das Wirksamkeits-Versprechen („bis zum neunten Monat sehr hoch“) vom 21. November bereits nach wenigen Wochen („wegen Omikron“) auf drei Monate reduziert, [8].

Prof. Carsten Watzl und Prof. Christine Falk von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie protestieren zwar:
Aus immunologischer Sicht seien „vier Monate das Minimum“, denn die Impfung müsse im Körper des Impflings erst „reifen“ [9].
Aber das sind Beamte ohne jeden Sinn fürs Geschäft und ohne Verständnis, dass der frisch gebackene Milliardär Şahin an den Produktionsstandorten seines Saftes zur Sicherung des Cash Flow die Kommunen bereits um eine Gewerbesteuer-Ermäßigung angehen musste.

4 Wochen statt 4 Monate Impfabstand: Hat sich NRW-Minister nur verhört – oder zu früh aus dem Nähkästchen geplaudert?

„NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ging mit einer Verkürzung der Booster-Frist in die Gesundheitsminister-Konferenz am Dienstag. Nordrhein-Westfalen erlaubte ab sofort, dass alle Erwachsenen schon vier Wochen nach der zweiten Dosis eine Auffrischimpfung erhalten, wie Laumanns Sprecher unserer Redaktion sagte. Doch einen Tag später ruderte das Ministerium zurück“, [10].

Zunächst sprach man von einem „kommunikativen Desaster“ und es kam eine Klarstellung aus dem NRW-Gesundheitsministerium:
Die „verwirrende vier-Wochen-Frist“ soll nur in medizinischen Ausnahmefällen gelten, ansonsten gelte wieder (wie in den anderen Bundesländern) der 5-Monats-Abstand als „Regelfall“, [11].

So ganz vollständig war die „Rückkehr“ zur Herde allerdings nicht:
Bei kommunalen Impfstellen oder in Impfzentren seien impfwillige Personen „nicht zurückzuweisen“, wenn ein Mindestabstand von vier Monaten erreicht ist, so der Wortlaut des neuen Erlasses.
Der Wille zum Verkürzen ist also durchaus noch vorhanden, aber die Warnungen der Deutschen Gesellschaft für Immunologie zu umgehen, gilt derzeit wohl noch als zu heikel. Nachdem auf die STIKO wiederholt Druck ausgeübt worden war, will die Politik nicht unnötig erneut ihre Missachtung der Wissenschaft zeigen, wo sie deren Vorgaben doch angeblich so eifrig-bemüht erfüllen und dem Volk schmackhaft machen will.

Als offiziellen Grund des Zurück-Ruderns betont man jetzt:
Ärzte kritisieren die bundesweit drohende Impfstoff-Knappheit, daher soll jetzt auch in NRW ein Abstand von fünf Monaten wieder der Regelfall sein, [12].
Die Ärzte mögen ja an ihr Argument glauben, aber „Knappheit“ ist bei Impfstoffen ein äußerst relativer Begriff: Wir haben viel zuviel Moderna, was weg muss (Verfalldatum Februar), was aber wir nicht an die Generation unter 30 verspritzen können – und viele der Älteren sind skeptisch-zögerlich gegenüber Moderna.

Biontech sei dagegen knapp – oder lässt man dies die Impf-Willigen nur so lange glauben, bis die verschmähten Moderna-Ladenhüter aufgebracht sind?
Denn Geschäftsmann Şahin würde (Moderna zuliebe?) bestimmt nicht so auffallend schnell und krass sein (bisheriges Top-)Produkt schlecht reden, wenn sein Update nicht längst ganz vorbildlich bereitstünde – wie damals, als es zur Monatsmitte in China den weltweit allerersten Corona-Toten gab:
„Als im Januar 2020 die ersten Informationen über das Virus sowie dessen genetische Sequenz bekannt wurden, begannen wir bei BioNTech mit der Entwicklung eines Impfstoffs“, erklärt Prof. Şahin, [13].

Neues Virus, neue Panik – neuer Sachzwang für neue Mini-Frist?

Omikron wird uns die nächsten Wochen intensiv beschäftigen.
Aus vier Monaten Impfabstand könnten doch noch ganz schnell vier Wochen werden, wenn findige bzw. willige Wissenschaftler feststellen werden: Omikron hat so viele Mutationen, dass es als völlig eigenständiges Virus betrachtet werden muss, das eine neue (Basis-)Impfung benötige, ohne Rücksicht auf bereits erfolgte Impfungen.
Das wäre auch die Lösung für die bisher von den reichen Ländern  gehorteten Impfstoffe, die die Afrikaner (mangels Geld) bisher nicht kaufen konnten – jedoch (zum großen Kummer des großen Bill) auch gar nicht kaufen wollten. Es ist nämlich Weihnachtszeit, die Herzen gehen auf und sogar Muslim Erdogan will den Weihnachtsmann spielen:
Es sei eine Schande, dass nur sechs Prozent der afrikanischen Bevölkerung ein Vakzin erhalten hätten, sagt Staatspräsident Erdogan. Sein Land will nun 15 Millionen Dosen des selbst entwickelten Corona-Impfstoffs Turkovac an Afrika zu spenden, [14].

Fazit:
Wer sich jetzt oder in nächster Zeit erst-impfen oder boostern lässt, gilt vielleicht schon wenige Wochen später wieder als Ungeimpfter. Jedenfalls dann, wenn er noch den „alten“ Impfstoff bekommt, während u.U. bereits längst die Vorbereitungen für ein Ausrollen des Turbo-Update-Impfstoffs laufen, mit dem das Omikron-Monster bekämpft werden soll.

Dieser neue Impfstoff dürfte – nach zwei Jahren Pandemie-Einübung – dann weg gehen wie warme Semmeln, so dass die Themen Impfpflicht und Impf-Apartheid (vorerst?) enden könnten.

[1] https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/vorlaufige-ausservollzugsetzung-der-2-g-regelung-im-einzelhandel-207054.html
[2] https://www.zeit.de/gesundheit/2021-12/testpflicht-booster-impfung-omikron
[3] https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drosten-im-Corona-Podcast-Risiko-fuer-Ungeimpfte-koennte-mit-Omikron-steigen,coronavirusupdate224.html
[4] https://www.stern.de/gesundheit/omikron–drosten-warnt-ungeimpfte-vor-schweren-krankheitsverlaeufen-31396554.html
[5] https://www.deutschlandfunk.de/omikron-neue-coronavirus-variante-b-1-1-529-100.html
[6] https://www.focus.de/politik/deutschland/brauchen-wir-bald-den-vierten-pieks-lauterbach-bringt-spezielle-omikron-impfung-ins-spiel_id_25706110.html
[7] https://www.merkur.de/welt/omikron-corona-biontech-impfstoff-wirkung-ugur-sahin-vakzin-neu-schutz-schwerer-zr-91157698.html
[8] https://friedensblick.de/32921/noch-minister-spahn-halbjaehrliches-boostern-kommt/#comment-10722
[9] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/booster-nach-einem-monat-laut-immunologen-nicht-sinnvoll-130257/
[10] https://rp-online.de/nrw/panorama/corona-impfung-nrw-booster-doch-nicht-schon-nach-vier-wochen-moeglich_aid-64615209
[11] https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/laumann-klarstellung-zum-boostern-nach-vier-wochen-100.html
[12] https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-impfstoff-wird-knapp-nrw-rudert-beim-boostern-zurueck_aid-64640353
[13] https://ec.europa.eu/info/strategy/recovery-plan-europe/recovery-coronavirus-success-stories/health/vaccines-and-fight-against-coronavirus_de
[14] https://www.diepresse.com/6075901/turkei-will-corona-impfstoff-turkovac-an-afrika-spenden

Noch-Minister Spahn: Halbjährliches Boostern kommt

Israel – (k)eine Erfolgsstory?

Am 22.12.2020 wurde der Impfstart Israels gemeldet [1], und am 10.01.2021, dass bereits 20 Prozent aller Israelis geimpft seien, [2].

Gleichzeitig hatte Israel den bis dahin größten Anstieg an Neuinfektionen zu verzeichnen mit Rekordhöhe am 18.01.2021, wie der Grafik der Deutschen Welle zu entnehmen, [3].

Die gleiche Grafik zeigt: Bald sanken die Infektionen wieder und blieben in den Sommer-Monaten lange nahe am Nullpunkt.
Dennoch hatten die Verantwortlichen die fixe Idee, Israel brauche unbedingt schnell einen Booster und als es am 31.07.2021 losging, stiegen die Infektionen wieder schnell an – von ganz unten auf eines neues Rekordhoch am 09.10.2021, um dann innerhalb eines Monats auf fast wieder sommerlich niedrige Werte zu sinken.

Diese (überstandene) Kurve gilt als vierte Welle Israels – somit als die Welle, in der wir Europäer noch drinstecken und deren Höhepunkt wir noch vor uns haben.
Folglich verkaufte man uns bis vor wenigen Tagen Israels Lage als „Erfolg mit der Booster-Impfung – Eine dritte Impfung ist ein wirksames Mittel, um das Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen“, [4].
Und ein knapper Blick von uns auf Israel kann durchaus ergeben:
Es hat einen gewissen Charme, mit einer winterlichen Welle bereits fertig zu sein, bevor der Winter richtig beginnt.

Das schöne Bild hat allerdings mehrere Schönheitsfehler:

a) Warum schlägt ein (Winter-)Virus schon im Hochsommer los?

Was man im winterlichen Januar 2021 (mit weltweiten Wellen) noch darstellen konnte als „in die Welle hineingeimpft“, das stand im hochsommerlichen August 2021 eindeutig in einer zeitlichen – und damit womöglich kausalen? – Folge zur Impferei.
Dass die Israelis den Sommer über leichtsinniger gewesen seien als wir Europäer, ist jedenfalls keine glaubhafte Behauptung. Was machte sie in der viren-feindlichsten Jahreszeit „trotz“ laufender Impfungen anfälliger als andere Nationalitäten, wenn eben nicht gerade das erneute, geballte Impfen?

Eine noch so gute Impfung erweist sich unter gewissen Umständen eher als Verursacher (statt als Verhinderer) von Seuchen – das kennt man aus der Corona-geplagten Lombardei. Das ganze Gebiet war furchtbar von Smog geplagt, aber warum hatte Corona im März 2020 ausgerechnet in Bergamo besonders stark zugeschlagen?

Prof. Dr. Stefan Hockertz, [5]:
„Diese Meningokokken-Impfung … ist gefährlich, … wenn begleitende Infektionen schon vorhanden sind oder auftreten können. Darum vermeidet man Meningokokkenimpfungen … in einer Situation, wo z.B. Grippeviren gerade grassieren. Und genau das ist in Bergamo (Norditalien) im Januar 2020 ja passiert.“

„Folge in Bergamo: 25 % der Geimpften wurden krank und erlitten Atemwegserkrankungen – die Impfkampagne wurde eingestellt…“
Ein bis zwei Monate später ging dort die Katastrophe aber erst so richtig los – als Corona-Welle.

b) Warum befürchtet Israel nun, dass die fünfte Welle bald folgt?

Dahingehend äußert sich Corona-Beauftrage des Landes, Salmans Sarka. Die Zahlen steigen ihm „zu früh und zu schnell“, [6].
War die vermeintlich „vorgezogene“ gar keine solche, sondern eine zusätzliche Welle? Israel hatte kein zusätzliches Virus, aber eine zusätzliche Impfrunde!

„Experten“ erklären das eventuelle Heranrollen einer fünften Welle laut Bericht u.a. mit der sinkenden Immunität von mehr als einer Million Israelis, die ihre zweite Impfdosis vor mehr als sechs Monaten erhielten.

c) Experten rätseln – und „vergessen“ auf einmal die Ungeimpften

Ein bemühter, recht hilflos wirkender Ansatz dieser „Experten“:
Das Impfen ging in Israel zwar früher und intensiver los als in Deuschland, aber die aktuelle Impfquote ist in Israel mit einem Wert von 62,6 Prozent an vollständigen Erst-/Zweit-Impfungen niedriger als in Deutschland (68,1 Prozent)!
Bei uns werden Ungeimpfte für alles und jedes in Sachen Pandemie gescholten – „übersieht“ man am (inzwischen gewesenen?) Vorzeige-Beispiel Israel diese (bösen) „Noch-nie-Geimpften“ gezielt, indem man auf die (harmlos-ahnungslosen) „Nicht-mehr-Geimpften“ zeigt?

Will man uns Deutschen nicht so gerne offenbaren, dass die Impf-Verweigerer Israels zahlreicher sind als die Deutschlands?
Und dass sie von einem starken Drittel (in der ersten Runde) auf inzwischen mehr als die Hälfte angewachsen sind?
Die israelische Booster-Runde brachte nämlich bis heute nur eine Quote von 44,1 Prozent Dritt-Geimpfter – obwohl die Runde nun bereits fast vier Monate läuft und die Regierung (wie in Frankreich und Italien, d.h. deutlich stärker als in Deutschland), gewaltigen Druck auf die Impf-Unwilligen macht?

Impf-Abo: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – EU folgt Israel

Dass den Erst-/Zweitgeimpften ihr nachlassender 6-Monats-Impfschutz erst in den letzten Wochen so richtig bewusst (gemacht) wird und sie seitdem sehnsüchtig aufs Boostern warten – das mag auf Deutschland zutreffen, aber ganz bestimmt nicht auf Israel.

Dort bedurfte es schon lange keiner erklärenden Experten mehr – die Regierung selber machte bereits im Juli eine klare Ansage und ein ausgiebiges „Angebot“ in Sachen Boostern.

Vor allem war ab August schon klar, dass geimpfte und geboosterte Israelis bereits nach fünf (nicht sechs) Monaten wieder auf Status „ungeimpft“ zurückfallen und ihr „Grüner Pass“ ungültig wird.
Auf den ersten folgt also unweigerlich der zweite Booster etc., [7].

Unser seit zwei Monaten abgewählter Noch-Gesundheitsmininster Jens Spahn zog gestern nach, so als werde es noch lange keine/n Nachfolger/in für ihn geben:
Die bislang auf ein Jahr angelegte Gültigkeitsdauer des digitalen Corona-Impfzertifikats soll verkürzt werden.
Er will, „dass dieses digitale Impfzertifikat angepasst wird an die tatsächliche Schutzwirkung“, [8].

Die Verkürzung werde aber „nicht über Nacht“ erfolgen, beteuerte er.
„Wir werden das so machen, dass jeder seine Auffrischungsimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern.“
In der Frage der Verkürzung strebe er eine EU-weit abgestimmte Regelung zur Geltungsdauer des Digitalnachweises an.

„Wir werden das so machen – wenn Wahlen was ändern könnten, wären sie bekanntlich schon längst verboten.
Spahns „Wir klingt so gar nicht nach „We the People… – dem einleitenden Satz der US-Verfassung. Es klingt eher so wie 2014, als Bill Gates bei Angela Merkel zu Besuch war und festhielt:
„Wir müssen die Lehren aus Ebola ziehen“, [9].

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/impfkampagne-israel-corona-101.html
[2] https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-impfungen-103.html
[3] https://www.dw.com/de/corona-die-dritte-impfung-hat-israel-gerettet/a-59788305
[4] https://www.dw.com/de/israel-erfolg-mit-der-booster-impfung/av-59856734
[5] http://www.gfu.ch/files/Bergamo—Hintergruende.pdf
[6] https://www.rnd.de/gesundheit/corona-in-israel-infektionszahlen-steigen-fuenfte-welle-im-anflug-PS2EAPE75YOTD4KAU3IPZPUSII.html
[7] https://tkp.at/2021/08/30/usa-und-israel-booster-shots-alle-5-monate/
[8] https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-samstag-317.html#Geltungsdauer-des-Corona-Impfpasses-soll-verkuerzt-werden
[9] https://www.euractiv.de/section/entwicklungspolitik/news/gates-bei-merkel-wir-mussen-die-lehren-aus-ebola-ziehen/

Totimpfstoffe: Rückt sie endlich raus, wenn ihr höhere Impfquoten wollt!

Der Ungeimpfte, das unbekannte Wesen

Wohlwollend Besorgte sprechen davon, 15 Millionen Deutsche seien „noch ungeschützt“. Dass diese Gruppe kaum kleiner wird, weil ihre störrischen Mitglieder ihren eigenen Schutz per Oberarm-Stich glatt ablehnen, versetzt gebildete Leute wie den Ärztefunktionär Montgomery in eine unbändige Wut.

Er weiß zwar, dass es bei Corona keine sterile Immunität geben kann, der Geimpfte also nur sich selber schützt, weil er das Virus weiterhin bekommen und an andere geben kann. Aber als ausgewiesene Kassandra für das Ausstoßen von faktenfreien Triage-Warnungen will er die Intensivbetten Deutschlands gegen Überlastung impfen.
Zumindest so lange, wie es noch kein Medikament gibt gegen den Bettenabbau, der letzten Winter in Deutschland aufs Schrecklichste gewütet hatte. Viele damalige Krankenhaus-Patienten können bezeugen, wie leblos-leere Betten auf den Flur und dann in den Keller verschoben wurden. Nur das Besuchsverbot verhinderte, dass von dieser an den bedauernswerten Betten begangenen Subventions-Triage  verstörende Bilder um die Welt gingen (wie ein Jahr zuvor in Bergamo).

Sich nicht nadeln lassen, ist zwar recht passiv, aber wer dadurch ein erneutes Sterben der Betten begünstigt, ist (ob er es will oder nicht) ein heimlicher Aktivist und muss sich vom honorigen Verschwörungstheoretiker Montgomery völlig zu Recht der Verschwörung zur „Tyrannei der Ungeimpften“ bezichtigen lassen.
Das ist ja noch gemäßigt – andere sehen Ungeimpfte als „Gefährder“ (klingt wie „Terrorist“ – ein Wort, das ganz Überkandidelte auch schon in den Mund nehmen). Wolfgang Kubicki (FDP) bezeichnet umgekehrt Montgomery als „Saddam Hussein der Ärzteschaft“.

Aber nicht alle sind so gebildet und zur Theorien-Bildung befähigt wie Montgomery. Schlichtere Gemüter, wie man sie häufig unter den Reportern der staatstragenden Medien findet, stellen ihre tiefe Betroffenheit zur Schau, wenn sie ergebnislos über die Motive der Ungeimpften  rätseln. Was sind das bloß für Leute, die den sinnvollsten Pieks der Weltgeschichte sogar dann ablehnen, wenn er mit der Lieblingsspeise der Deutschen serviert wird, der (Gratis-)Bratwurst?

Erwogen werden verwerfliche oder schwer zu knackende Motive:

  • störrisch-verbohrt, verschroben, rechthaberisch
  • faul, unverantwortlich sorglos
  • egoistisch, boshaft, querulantisch, staatsfeindlich

… und eher leicht ausräumbare bzw. wenig konfrontative Motive:

  • dumm und über normale Kanäle schlecht erreichbar
  • nicht, schlecht bzw. falsch informiert
  • überängstlich

Alles nur eine Frage, wo Zuckerbrot hilft und wo nur die Peitsche. Die Möglicheit, dass es auch triftige, anerkennenswerte Motive geben könnte, wird nicht in Erwägung gezogen oder gleich wieder verworfen. Einzige Ausnahme: die Minderheit mit medizinsch nachgewiesener genereller Impf-Unverträglichkeit bzw. die Zugehörigkeit zu einer medizinisch definierten Risikogruppe (hierzu zählen sie aber nur die kleine Zahl derjenigen, die die Regierung sowieso bereits verschonen will).

Den ratlosen medialen Schlaumeiern kann bei ihrer Suche nach triftigen, ernstzunehmenden Motiven jetzt geholfen werden:

30 Gründe, sich derzeit nicht impfen zu lassen

… listet der österreichische Publizist und Autor Christian Felber in den Nachdenkseiten auf, [1].

Hinter der großen Zahl stecken keine generelle Impfbedenken.
Denn er ist mehrfach geimpft und hat ein neutrales Verhältnis zu Impfungen, so dass in seinem ausführlichen Überblick sich die 30 Gründe speziell gegen die („Gen“-)Corona-Impfung richten und die speziellen, dubiosen Umständen um sie herum.

Daher steht leider etwas weit hinten, was mehr Aufmerksamkeit verdient bei dem aktuell gewaltig zunehmenden Druck auf Ungeimpfte und dem bedrohlichen Geraune der Politiker, die demnächst eine Impfpflicht einführen wollen  – Nr. 28:
Wie viele andere auch, würde er eine Totstoffimpfung einer mRNA-Technologie vorziehen, also aus Sicherheitsgründen auf Tradition setzen.
Zusätzlich gibt es zu dieser Impf-Art hinsichtlich der Wirksamkeit jetzt sensationelle Nachrichten, die in den Medien des mRNA-fixierten Westens bisher so nicht zu hören waren:

Immunologe Peter Kern:
Ein unscheinbares Interview bei n-tv, das es in sich hat

Zunächst beginnt er wie andere Experten auch: 20 Millionen bisher nicht Immunisierte (weder geimpft noch nach Erkrankung genesen) werden ihrer Infektion diesen Winter nicht entgehen können, zudem allerdings auch 10 Millionen Geimpfte. Die Impfung schütze etc. Ganz weit hinten etwas versteckt dann die Sensation, [2].

Das Virus sei nicht ausrottbar, sondern werde bleiben.
„Aber ein guter Totimpfstoff könnte die Rate der Schwerkranken immerhin von etwa 3000 auf 300 senken,  weil sein Schutz breiter aufgestellt ist. Alle Impfungen funktionieren ja so, dass sie das Original-Virus imitieren und damit das Immunsystem dazu bringen, Antikörper zu entwickeln. Der Totimpfstoff nutzt dafür das Originalmaterial, also ein abgetötetes, abgeschwächtes, aber komplettes Virus. Darum kommt die Immunreaktion des Körpers derjenigen sehr nah, die auch eine echte Infektion hervorrufen würde. Und genau diese ,Original’-Reaktion wollen wir ja haben, denn sie schützt zehnmal besser als die Immunantwort auf das mRNA-Vakzin.“

Das was man der (überstandenen) natürlichen Infektion nachsagt – sie wirke besser und wesentlich länger als die (mRNA-)Impfung und jedenfalls wesentlich länger als das von Staats wegen nur zugestandene halbe Jahr – das gilt wohl in erheblichem Maße auch für die am natürlichen Vorbild sich orientierende Totstoffimpfung.
Harmloser und wirkungsvoller – verbinden sich hier die größeren Vorteile einer (echten) Impfung mit dem Verzicht auf die Nachteile des mRNA-Experimentes?

Späte Genugtuung für zwei geschmähte impfkritische Promis?

Mehr Sicherheit / Vertrauenswürdigkeit plus höhere Wirksamkeit – liegen Joshua Kimmich und Sahra Wagenknecht also goldrichtig, die Gen-Impfe abzulehnen und stattdessen die Markteinführung von (traditionellen) Totimpfstoffen abwarten zu wollen?

Darauf hat Virologe Kern ein wenig überzeugendes JEIN:

„Ja. Wenn der gut funktioniert, dann wird uns das langfristig einen Schritt nach vorn bringen.
Aber gegen die vierte Welle hilft uns das nicht mehr. Und auf null wird die Rate der Schwerkranken nur mit einer Therapie zu bringen sein. Auch da sind die Forschungen weit gediehen, gute Medikamente sind in Sicht.“
Hinsichtlich mRNA bestätigt Kern dem Interviewer: Blitzschnell verfügbar, aber mit gewissen Abstrichen bei der Wirksamkeit.

Gegessen / geimpft wird, was auf den Tisch kommt

Blitzschnell oder nicht – ob irgendein Impfstoff gegen die bereits angelaufene 4. Welle noch was ausrichten kann, bleibt offen bzw. wird von anderen Experten meist verneint. Das Warten auf Totimpfstoffe könnte sich von daher lohnen.
So nähert sich z.B. die US-Firma Novavax langsam der Zulassung. Die bei klassischen Impfstoffen nötigen Adjuvanzien (Hilfsstoffe zur Weckung des Immunsystems) sind oft Aluminium-Verbindungen – nicht bei Novavax, hier wird ein ein Stoff aus Baumrinde verwendet.

Aber Spahn hat neben reichlich Biontech auch erhebliche Bestände an Moderna gelagert – letzteres mit Verfalldatum Februar.
Die Bestände müssen dringend an dem Impfling gebracht werden; von Alternativstoffen will er nichts hören. Impfzwang – hiermit hofft der mRNA-Kellner der Nation, die ungezogenen Suppenkasper an den Tisch binden zu können, auf dass die Suppenschüssel endlich zügig geleert werde, bevor die mRNA-Impf-Supppe kalt wird.

Der Tagesspiegel gibt Spahn Schützenhilfe und feuert auf den Neuling: „Dass Nuvaxovid aber nun irgendwie ,besser’, grundlegend anders oder technologisch ,konservativer’ sei als die mRNA-Impfstoffe, ist eher ein Impfskeptiker- oder Impfhinausschieber-Mythos“, [3].

Unsere 4 Gen-Präparate gelten als super und nebenwirkungsfrei – alle 4 wurden aber behördlich als nicht kindertauglich eingestuft

AstraZeneca machte den Anfang: Zuerst sollte es nur an unter 60-jährige verimpft  werden, dann im März nicht mehr, sondern nur noch an Senioren – wegen auffälliger Impfschäden bei Jüngeren .
Beim Nachzügler-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson kam die Beschränkung auf Senioren schon fast zeitgleich mit der Markt-Einführung – aufgrund schlechter Nachrichten aus den USA  beschlossen dies im Mai die deutschen Gesundheitsminister im Einvernehmen mit der STIKO, [4].

Im Oktober entschieden Schweden, Dänemark und dann das restliche Skandinavien:
Keine Impfungen mit Moderna für Jüngere – damit reagierten sie auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Herzmuskel-Entzündungen, [5].

Somit blieb nur noch der deutsch-amerikanische Shooting-Star: Biontech/Pfizer.
„Wissenschaftler warnen mittlerweile seit mehr als einem Jahr, dass die mRNA-Impfstoffe starke negative Auswirkungen auf das Kreislaufsystem und das Herz haben können. In der Zeitschrift der American Heart Association ist eine Studie veröffentlicht worden, die vor genau diesen Gefahren warnt, da bei Messung Biomarker gefunden wurden, die ein erhöhtes Risiko vorhersagen. (…)
In Taiwan wurde die Verwendung der zweiten Dosis vom Pfizer Präparat für Jugendliche gestoppt“, [6].

Halten wir also fest: Zwei der vier genetischen Wundermittel – die zwei Vektor-Impstoffe –  sind gänzlich entzaubert und wurden auch in Deutschland kommentarlos-dezent vom Markt genommen.
Bei den verbliebenen zwei (mRNA-)Gebräuen – Moderna und Biontech-Pfizer – solle der impf-kritische Teil des Volkes doch bitte nicht zicken und brav der „alternativlosen Wissenschaft vertrauen“.

Aber welcher Wissenschaft? Der STIKO, die von Politikern wiederholt vor sich her getrieben und zu Gehorsam aufgefordert wird? Und konnten die dänischen, schwedischen, taiwanischen Zulassungsbehörden denn nicht auf Wissenschaftler zurückgreifen? Wurden sie denn bei ihrer Moderna- und Biontech-Ablehnung ausschließlich von „Covidioten“ und „Impfaufschiebern“ beraten?

Sahra Wagenknecht:
Ungeimpfte werden zu Unrecht als Sündenböcke abgestempelt

Während im Westen das Novavax-Vakzin und andere Totimpfstoffe erst langsam den Markt betreten (dürfen), den die Gen-Präparate bisher für sich monopolisieren, werden nicht-westliche (bevorzugt chinesische) Totimpfstoffe – mit WHO-Zulassung – weltweit längst eingesetzt, sogar im (renitenten) EU-Land Ungarn.
Sahra Wagenknecht würde sich sofort impfen lassen, wenn es in Deutschland einen Totimpfstoff gäbe. Sie hat noch weitere Gründe, sich zu wehren gegen die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte, die sie an sich selber ständig erlebt, wenn Interviewer (wie hier der von der WELT) als erstes ihren Impfstatus abfragen, [7].

Zur Begründung verweist sie auf die Einigkeit der großen (und sonst oft uneinigen) Virologen Streeck, Drosten etc., dass auch die Geimpften Teil des Infektionsgeschehens sind, weil der Schutz nach der Impfung ganz schnell runtergeht.
Echten Schutz biete daher z.B. bei Großveranstaltungen nur eine Testung aller Teilnehmer – Aussperren der Ungeimpften und Nicht-Testen der sich fälschlicherweise sicher fühlenden Geimpften betrachtet Wagenknecht (wie eben auch die Experten) als untauglichen Weg. Dieses von der Politik allerdings noch vor kurzem als sicher angepriesene 2G-Konzept wurde zwar von den Geimpften dankbar aufgenommen und gerne geglaubt, erweist sich aber halt als eine trügerische, nur scheinbare Sicherheit. Denn „die Impfstoffe haben nicht gehalten, was sie versprochen haben“.

Wagenknecht findet zu Recht, dass die Politik die Menschen über diese Scheinsicherheit (die sie selber ihnen ja erst eingeredet hat) aufklären muss. Denn ein doppelt Geimpfter, der seine bereits vor einem halben Jahr geimpfte Oma besucht, glaubt sonst weiterhin irrtümlich, er könne die Oma gar nicht anstecken.
Auch hält sie die Impfung von schutzbedürftigen älteren Menschen (wie Oskar Lafontaine, ihren Ehemann) für ratsam, verlangt aber eine andere Herangehenswweise an jüngere Generationen, die ein nur sehr geringes Risiko haben, an Corona zu erkranken.
Jugendliche vom Sport abzuhalten, ist für sie ein nicht zu rechtfertigender Angriff – nicht nur auf deren Freiheit, sondern vor allem auf deren Gesundheit.

Ob sie sich z.B. angesichts der rasant gestiegenen Zahlen aus Sachsen nicht Sorgen macht um Triage, Lockdown und (wie in Italien 2020) „Bergamo-Bilder“?
Im Gegensatz zu den in ihrer Wirksamkeit umstrittenen Lockdowns findet sie, dass Kontaktbeschränkungen und Vorsicht was bringen; in Sachen gestiegene Zahlen kontert sie die angst-heischende Reporterfrage:

„Derzeit sind 3.000 Corona-Patienten auf den Intensivstationen, davon 2.000 Ungeimpfte – wir haben jedoch 6.000 Intensivbetten weniger als vor einem Jahr!“

Wer will ihrer Schlussfolgerung widersprechen:
„Daran, dass jetzt schon wieder Operationen verschoben werden, ist nicht Corona schuld, sondern die Politik.“
Tja, die Politik, die anderhalb Jahre tatenlos zugeschaut hat, wie der Pflegenotstand wächst und Betten abgebaut wurden …

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre:
Die Regierung eines der reichsten Länder duldet bzw. fördert sogar den Bettenabbau im ersten Pandemie-Winter, um dann im zweiten Winter (ausgehend von dieser bleibend verringerten Bettenzahl) mit bürokratischem Erbsenzähler-Fleiß engmaschige Betten-Belegungszahlen festzusetzen, mit denen sie der Bevölkerung schrittweise die Freiheit wegnimmt.
Baden-Württemberg (11 Mio. Einwohner) rutscht(e) wie folgt:

  • ab 250 Betten:  von der Basis- in die Warnstufe
  • ab 390 Betten:  in Alarmstufe I
  • ab 450 Betten:  in Alarmstufe II

Die kleinen, dicht beieinander liegenden Zahlen machten bei ihrer Verkündung schon klar, dass sie erreicht werden würden – und das sollten sie wohl auch, siehe Winter Nr. 1. Kafka hätte dieses üble Menschenwerk, das als anonym-alternativloser Sachzwang daherkommt, nicht besser erfinden können.

Wagenknecht findet, dass man den Bettenabbau auch jetzt noch rückgängig machen könne: Es gebe genug aus ihrem Beruf Ausgeschiedene, die man mit hohen Rückkehr-Prämien, besseren Arbeitsbedingungen etc. kurzfristig wieder zurückholen könnte.
An der schnell verfügbaren Lösung mag man Zweifel haben, aber da schon von der 5. Welle gesprochen wird (aktuell rutschen wir gerade in die 4.), muss man ihr zumindest zugestehen:
Es gibt keine Rechtfertigung, hier weiter untätig zu bleiben und stattdessen den bequemen Weg der Freiheitsberaubung zu wählen (und diesen auch bereits für künftige Wellen fest einzuplanen).

Politische Versager verstecken sich hinter Sündenböcken

Jens Spahn könnte sich von dieser Kritik und der Wertung seiner Untätigkeit als Skandal angesprochen fühlen; der etwas zahlenschwache gelernte Bankkaufmann (und Gesundheitsminister auf Abruf) benennt jedoch unbeirrt weiter die zwei Bösewichter, die er als die für ihn wohl einzigen Schuldigen an der derzeitigen Misere ausgemacht hat und weiterhin ausmacht:
die Delta-Variante des Virus und die Ungeimpften.

Vor diesem teuflischen Duo warnte er bereits im August, als die Impfbereitschaft stockte, [8].

Vor der Delta-Variante und ihren Vorgängern wurden wir allerdings jeweils bereits früh gewarnt – als diese dann der Reihe nach endlich Deutschland erreichten, merkte man davon aber kaum etwas.
So gerade bei Delta:
Diese Variante setzte sich im Juni/Juli gegen alle Vorgänger durch, stieg also von null auf fast hundert Prozent.

Was so durchsetzungsstark ist (=gegen konkurrierende Varianten), muss doch folglich auch hochansteckend und damit hochgefährlich sein?
Zum Glück nicht in Deutschland, denn sonst hätten wir seit Juni/Juli die höchste Alarmstufe. Fakt ist:
Der Verdrängungswettbewerb fand bei Jahres-Tiefstständen an Infektionszahlen statt, Delta bedrohte (und vernichtete) seine Vorgänger, ohne die Deutschen zu bedrohen oder auch nur verstärkt anzustecken. Spahn hat die ganzen Monate über also nicht viel hinzugelernt.

Allerdings muss jemand ihm den Tipp gegeben haben, die dunklen Erinnerungen des Volkes an die Delta-Warnrufe zu recyclen und möglichst unauffällig zu verknüpfen mit der Binsenweisheit, dass im Herbst alle noch nicht ausgestorbenen Viren (folglich auch Delta) wieder deutlich munterer werden.

Weinerlicher Wieler will seit Sommer gewarnt haben
– Lanz und Kekulé wundern sich

„Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben“ – die Medien sprechen von einer Wut- oder Brandrede; da Wieler von Natur aus eine weinerlich klingende Stimme hat, kommt einem seine Rede auch eher so vor:
„… von diesen 52.000 werden – und da ist nichts mehr dran zu ändern – 400 etwa sterben. Das Kind ist in den Brunnen gefallen (…) da können wir nichts mehr dran ändern“, [9].

Soll heißen: Die Katastrophe hat schon begonnen und der Schaden ist zum Teil schon unwiderruflich vorgezeichnet; verhindern könne man nur noch ein Größer-Werden. Die Impflücke (15 Millionen Erwachsene, davon 3 Millionen über 65 Jahr alt) sei einfach zu groß. Wenn wir das wieder zulassen, werden wir nächsten Winter noch schlechter dran sein, meint er.

In der Tat: Wir haben eine Steigerung der Fälle gegenüber letztem Jahr. Nur: Hat er eigentlich vergessen, dass wir letztes Jahr im November 83 Millionen Ungeimpfte und exakt null Geimpfte hatten und (trotzdem? oder gerade deswegen?) besser dran waren?
Hat die Erhöhung der Impfquote von null auf zwei Drittel nun genutzt oder geschadet?
Oder lag alles am bisher (seit Juni) schlafenden Delta-Monster?
Falls ja: Wer oder was hat es gerade jetzt geweckt?
Doch nicht etwa die völlig unerwartet eingetretenen Jahreszeiten Herbst / Winter?

„Ich kann es nicht mehr ertragen“ – der sonst so steife Bürokrat Wieler gibt sich vor der Kamera in seinem Home-Office kravattenfrei und ganz theatralisch als verzweifelnder Mahner, auf den nie gehört worden sei, obwohl er seit einem halben Jahr (oder eigentlich schon die ganzen anderthalb Jahre) gemahnt habe.

Man sollte nicht spotten über Verzweifelte, auch wenn deren Gefühlslage keine Faktenbasis hat. Allerdings sollte dann die Verzweiflung schon echt sein, nicht nur gespielt. Lanz und Kekulé äußern da deutliche Zweifel.

Wielers Weltschmerz:
Echt oder nur theatralisch getarnter Narrativ-Wechsel?

Letzten Donnerstag bei Markus Lanz im ZDF, [10] :
Virologe Alexander Kekulé  wundert sich über Wielers Gefühlsausbruch, den er eher als unerwartete Wende betrachtet. Wieler ist nicht irgendein Wissenschaftler, dem trotz Wichtigkeit keiner so richtig zuhört, sondern er ist mit seinem RKI direkt dem Gesundheitsminister unterstellt. Kekulé fragt sich, ob es denn Mails etc. von Wieler gebe, in denen er seinen Vorgesetzten gewarnt, angefleht oder vergeblich zu etwas aufgefordert habe.

Die unsinnige 2G-Regelung wurde von der deutschen Politik ab August erst so recht propagiert, obwohl das damals bereits boosternde Israel längst von einer nachlassenden Pfizer/Biontech-Wirkung berichtet hatte – hat irgendwer jemals Wieler gegen 2G protestieren gehört?

Zusammen mit Lanz stellt Kekulé verwundert fest, dass auf der RKI-Webseite noch vor kurzem sogar ganz groß zu lesen war:
Geimpfte spielen beim Infektionsgeschehen keine Rolle mehr 
(d.h. sie tragen nicht mehr nennenswert zur Verbreitung des Virus bei) – und dass dieser Satz (der Werbung für „Sorglosigkeit mit 2G“ gemacht hatte) inzwischen klammheimlich-kommentarlos entfernt worden ist. Bekommt Wieler etwa nicht mit, was sein Haus so veröffentlicht?

Da geht es mitnichten nur um internes Behörden-Geplänkel:
Kekulé weist auf Urteile hin, in denen Ungeimpfte erfolglos gegen 2G klagten – die Gerichte stützten sich auf diese (jetzt wieder gelöschte) RKI-Behauptung.

Alexander Kekulé

… befürwortet die Impfpflicht für Pflegepersonal, hält aber nichts von einer allgemeinen Impfpflicht – der Aufwand (insbesondere der zeitliche) wäre viel zu groß und es gebe auch keine Notwendigkeit. In seinem täglichen MDR-Podcast geht er u.a. auf Fragen und Zweifel der Bevölkerung ein. Er bekommt daher auch die Bereitschaft zahlreicher „Impfzögerer“ mit, sich doch impfen zu lassen – mit traditionell gefertigten Totimpfstoffen.
Und er findet, dass man auf diese Menschen eingehen sollte.

Lanz-Gast Stefan Kluge, Intensivmediziner vom Hamburger UKE widerspricht solchen für ihn viel zu zeitraubenden Feinheiten. Er verspricht sich viel von einer allgemeinen Impfpflicht. Allerdings muss er im Disput mit Kekulé einräumen, dass die Impfpflicht genausowenig wie andere Maßnahmen die 4. Welle noch verhindern können.
Letzte Woche fragte ich mich noch, warum spielt er dann so stur-alternativlos den Lobbyisten für die mRNA-Industrie?
Inzwischen überstürzen sich – ausgehend vom österreichischen Vorbild – allenthalben die hysterischen Rufe nach einer gesetzlichen Impfpflicht für alle.
Stefan Kluge schwimmt wie Lothar Wieler auf einer ganz breit aufgestellten, schier urplötzlich heranschwappenden Tsunami-Welle der Impf-Erzwinger.

Was wäre wenn … wir eine Impfpflicht hätten?
Die Antwort für einfache Gemüter: Mit den an der Pandemie schuldigen Ungeimpften wird kurzer Prozess gemacht und alles wird wieder gut. Denn an den Nicht-Geimpften liegt es, dass die Impfung bei den Geimpften nicht richtig wirkt.
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Nachdenklichere fragen sich wie Kekulé zunächst einmal, welchen Zaubertrank uns (der hier faktische Monopolist) Biontech-Pfizer eigentlich zu bieten hat:
  • Hieß es nicht zur Jahresmitte noch, Biontech putze locker auch die Delta-Variante weg?
  • Und dann (als Israel kurze Zeit später bereits Gegenteiliges meldete – Biontech beiße sich dort nämlich die Zähne an Delta aus) hieß es, mRNA-Stoffe wie der von Biontech könnten (anders als traditionelle Impfstoffe) blitzschnell an andere Varianten angepasst werden.
  • Israel begann (kurz nach dem Biontech-Erstimpfungs-Flop) mit dem Boostern – wiederum mit Biontech und daher ganz sicher nicht mit einer verbesserten, an Delta angepassten Booster-Version.
  • Vier Monate später soll hier bei uns das große Boostern losgehen – warum holt Biontech jetzt nicht endlich das neue und an Delta angepasste Update „aus dem Regal“ (Kekulé)? Das ist auch Peter Kern im obigen Interview mit n-tv aufgefallen; auch er stößt sich an der Gemütlichkeit der genetischen Tempo-Sieger:
    „Wenn die mRNA-Impfung so schnell entwickelt werden kann, warum hat Biontech den Wirkstoff nicht längst überholt und auf Delta optimiert?“
Sind wir wieder angelangt bei Jens Spahn, dem mRNA-Kellner der Nation, der uns Impf-Suppenkaspern die bestellte Brühe einflößen  muss, bevor er neue Bestellungen aufgeben darf?
Hat er etwa versäumt, für den Booster eine Update-Pflicht in die Verträge schreiben zu lassen?
Dass die Konzerne gerne die (Staats-)Kuh melken, ohne von sich aus ein Update anzubieten, bedarf keiner Erklärung: Je länger das alte Zeug abgenommen wird (bzw. werden muss), desto mehr Rubel rollen und desto mehr steigert sich der Hunger auf die Updates
– ihr (Monopol-)Geschäft lebt nicht von der Eile bei den Updates, sondern vom Umfang der Lieferungen. Für Updates ist aus Sicht der Konzerne noch Zeit genug; der Reibach (sprich: die Pandemie) braucht nie enden, wenn es nach ihnen geht.
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Ja, die Impfpflicht könnte uns befreien
– vom lästigen Eingehen auf Nebenwirkungen

Eine 45-jährige will sich boostern lassen, um Angehörige zu schützen. Sie hat aber nach der zweiten Impfung Herzprobleme bekommen. Kekulé antwortete ihr im Podcast: Da wäre er auch eher vorsichtig mit Boostern.

Nach Einführen der Impfpflicht sähe die Sache ein bisschen anders aus, denn gibt es viel zu viele Menschen, die auf die Impfung mit Herzproblemen reagieren (siehe oben)  – die Schwelle für eine amtlich bescheinigte Ausnahme von der Impfpflicht dürfte bei Herzbeschwerden (zumal bei erstmals – bei der Impfung – aufgetauchten) sehr hoch ausfallen.

Für notorisch Herzkranke wird es zudem heißen: Sie gehören doch zu einer Risiko-Gruppe und sollten sich vor allen anderen impfen lassen! Das Virus bedroht sie viel mehr als die Impfung es je könnte!

Stirbt der Patient, dann ist das als statistisches Rauschen bereits eingepreist, denn er war ja ein Risikopatient…
Außerdem ist eines klar geworden: Die Impfpflicht wird bestimmt nicht per polizeilicher Abführung erzwungen werden. Ein Gesetz würde nur bei bestehenden und neuen Schikanen die damit verbundenen Grundrechts-Verletzungen legitimieren: Bußgelder, existenzvernichtende Einschränkungen und vieles mehr würde vermutlich die meisten zermürben, so dass die Meute aus Herrschenden und Mob am Ende frohgemut wird sagen können:
„Er hat sich am Ende doch noch freiwillig dazu entschieden!“

[1] https://www.nachdenkseiten.de/?p=77850
[2] https://www.n-tv.de/panorama/Wir-werden-30-Millionen-Infektionen-haben-article22930905.html
[3] https://www.tagesspiegel.de/wissen/novavax-vakzin-zur-eu-zulassung-eingereicht-bald-kommt-der-impfstoff-fuer-die-skeptiker/27813278.html
[4] https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/alle-wichtigen-informationen-zu-janssen-von-johnson-und-johnson/
[5] https://www.tagesschau.de/ausland/moderna-schweden-daenemark-101.html
[6] https://tkp.at/2021/11/22/mrna-impfstoffe-erhoehen-dramatisch-herz-kreislauf-entzuendungsmarker-und-risiko/
[7] https://www.youtube.com/watch?v=sS5-qOCSZhQ
[8] https://www.n-tv.de/politik/Spahn-Ungeimpfe-werden-sicher-infiziert-article22747534.html
[9] https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Die-wichtigsten-Ausschnitte-von-Wielers-Wutrede-article22938685.html
[10] https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-18-november-2021-100.html

Joshua Kimmich und Sahra Wagenknecht: Klassischer Totimpfstoff attraktiver als genetisches Roulette?

Privatleben am Pranger – warnendes Beispiel nicht nur für Stars

Fußball-Star Joshua Kimmich hat sich nicht an die Öffentlichkeit gedrängelt. Er ist einfach eine Person der Öffentlichkeit, die ständig von allen angesprochen wird, insbesondere von den Medien.

Als er sich im berühmt-berüchtigten Interview zum Impfstatus und seinen (privaten) An- und Absichten löchern ließ [1], hat er Langzeitschäden nicht explizit erwähnt. Aber natürlich ist naheliegend, dass deren nicht ausschließbares Auftreten (in naher oder ferner Zukunft) ihm vermutlich mehr Sorgen macht als die angesprochenen, unbestreitbar fehlenden Langzeitstudien.
Der deutsche Durchschnittsbürger (geimpft oder nicht) wird solche Gedanken gelegentlich ebenfalls haben – oder sie schnell verdrängen, wenn er ein treues Schaf der Herde bleiben will.
Außer er merkt, dass sogar ein Star wie Kimmich von diesen unerwünschten Gedanken geplagt wird und sie sogar offen äußert (wenn letzteres auch mehr versehentlich geschah).

Unerwünschte Worte – das offizielle Narrativ bekommt ein Update

Die Gedanken sind frei – ebenso wie jedermanns Impfentscheidung. Aber halt doch nicht ganz frei, wenn sie – mit der Strahlkraft einer Vorzeige-Person wie Kimmich – größere Teile der Bevölkerung infizieren könnten. Und weil es mit dem Langzeit-Nutzen der Impfung nicht weit her ist – inzwischen bekanntlich unbestritten, denn die Geimpften sollen ja ans „Boostern“ herangeführt werden – reagieren die Hüter des offiziellen Narrativs derzeit besonders empfindlich auf alle Wörter, die mit Langzeit- beginnen.

Reflexartig leugneten im Oktober beim Stichwort „Kimmich“ sowohl die einschlägigen „Experten“ als auch die Systemmedien jeglichen Zusammenhang von Impfung und Langzeitschäden, z.B.:
ARD: „Nebenwirkungen treten nicht erst spät auf“, [2].

„Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt“ – unter diesem Titel ließ das ZDF den Chef des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek sich zu folgenden Worten versteigen:
„Generell ist es bei Impfstoffen so, dass die meisten Nebenwirkungen innerhalb weniger Stunden oder Tage auftreten, in seltenen Fällen auch mal nach Wochen. Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt, [3].

Schneller als Impfstoff-Entwicklung und Viren-Ausrottung:
die Ausrottung des Wörtchens „Langzeitfolgen“

Das klang im Februar (zumindest in den Überschriften) noch ganz anders: „Welche Langzeitfolgen zu befürchten sind“, [4].

Im Text der Pharmazeuten-Zeitung wurde allerdings schon damals klar: Pharma & Co. hören das Schlagwort „Langzeit-“ überhaupt nicht gerne, wenn es um negative Wirkungen ihrer Produkte geht.
Und sie verniedlichen diese Wirkungen als nebensächlich und selten.

Aber wenigstens bestritten sie im Februar noch nicht deren Vorhandensein und (ggf. unbegrenzte) Langzeit-Dauer:
„Häufig werde mit »Langzeitfolgen« bezeichnet, was eigentlich sehr seltene Nebenwirkungen seien. Diese können erst erkannt werden, wenn ein Impfstoff in großem Maßstab verimpft worden ist. Das bedeutet: Häufige Nebenwirkungen werden in den Zulassungsstudien erkannt, sehr seltene aber wegen der begrenzten Teilnehmerzahl nicht. Diese fallen erst nach der Zulassung auf, wenn ausreichend viele Menschen die Impfung erhalten haben, was Jahre dauern kann“.

Heute klingt dies dagegen laut ARD so: Nebenwirkungen einer Impfung treten immer innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auf“, betont Immunologe Prof. Carsten Watzl.

Der ARD-Bericht geht immerhin auf die Schweinegrippe 2009 ein und verlinkt hierzu auf einen aktuellen BR24-Artikel: „Warum der Grippe-Impfstoff 2009 eine Schlafstörung ausgelöst hat“, [5].
Die im Artikel-Text beschriebene Narkolepsie sollte man allerdings nicht für eine lästig-harmlose nächtliche Schlafstörung halten, wie die Überschrift andeutet: Es ist eine Wachseins-Störung – man könnte ohne Vorwarnung z.B. am Steuer einschlafen.
Könnte – denn die Opfer werden diese Krankheit ihr Leben lang nicht mehr los und erhalten daher niemals eine Fahrerlaubnis.

Trickreiches Wording statt Fakten

Aufmerksame Leser haben vielleicht die spitzfindige Wortklauberei bemerkt, durch die der alte mit dem neuen Standpunkt behelfsmäßig in „Übereinstimmung“ gebracht werden kann – mittels zweier unscheinbarer Wörtchen :
Auftreten müsse eine Nebenwirkung quasi immer zeitnah, allenfalls das Auffallen könne sich hinziehen.

Für einen Teil der Fälle trifft dies zu und stellt dort sogar einen wichtigen Aspekt dar: Wenn jemand an seinem Körper einen Schaden feststellt, den er für einen Impfschaden hält, dann ist etwas (zeitnah) „aufgetreten“, was für Industrie und / oder Wissenschaft aber noch längst nicht „auffallend“ sein muss im Sinne eines (für sie erwiesenen) ursächlichen Zusammenhangs zur Impfung.
Entweder die Beobachtung wird rein statistisch abgewimmelt (weil sie – noch – zu selten ist) oder sie kann anderen Ursachen zugeschrieben werden (genauer: diese ins Spiel gebrachten Ursachen sind noch nicht eindeutig ausgeschlossen).
Geschädigte haben dann oft einen zermürbenden, jahrelangen Kampf gegen mächtige Gegner vor sich. Ob die Auseinandersetzung mit einer Anerkennung endet, ist ungewiss – falls sie den Ausgang überhaupt erleben.

Was ist aber, wenn z.B. die bei jungen Impflingen häufig berichteten Herzmuskel-Entzündungen nach der akuten Phase bleibende Schäden hinterlassen, die vorerst „unsichtbar“ sind für Arzt und Patient, dann aber in einem späteren Lebensabschnitt als nicht anderweitig erklärbare Herzprobleme zum Vorschein kommen?
Und falls ein Impfstoff eine Krankheit wie Krebs auslöst, dann kann man bestimmt nicht von einem „Auftreten immer innerhalb von wenigen Wochen“ sprechen.

Trügerische Sicherheit der Impfstoffe:
Schon viele mRNA-Geimpfte, noch keine Schäden?

Impf-Kalle hat inzwischen schon verlauterbacht, bei 500 Millioen verimpften Dosen sei der Stoff schließlich ausreichend „getestet“ – auf Deutsch: keinen Tag länger will er warten (das wollte er übrigens von Anfang an nicht, als er die vielen Millionen „Testpersonen“ noch nicht hatte).
Seine Ungeduld passt zu derjenigen des Paul-Ehrlich-Instituts, das trotz ununterbrochener Impf-Begeisterung im Juni mit der Auswertung der Nebenwirkungen arg im Rückstand lag – etwas, was damals sogar dem ZDF nicht schmeckte, [6].

„Die Dunkelziffer der Impfnebenwirkungen ist vermutlich weitaus höher als gedacht“, so Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, Autorin mehrerer arztrechtlicher Standardwerke und des aktuellen Buches „Corona-Impfung“, [7].

Peter Schirmacher, Chefpathologe der Uni Heidelberg, geht zudem auch bei den Impf-Toten von einer hohen Dunkelziffer aus, [8].

Trügerischer Nutzen der Impfstoffe:
Corona-Opfer starben überwiegend nur mit“ statt am“ Virus

Neben dem Nachlassen bzw. Fehlen einer Schutzwirkung stellt sich die Frage, wie sehr diese Schutzwirkung überhaupt gebraucht wird.
Ist nur ein Drittel der „Corona-Opfer“ an Covid gestorben?
Zu diesem Schluss für Deutschland kommt Norbert Häring und bescheinigt: „RKI vernebelt nach Kräften“, [9].

Noch krasser – ein Dreißigstel – fällt die Bestandsaufnahme auf im Land der schrecklichen Corona-Bilder. Schon im März 2020 (auf dem Höhepunkt der Katastrophe) meldeten die Behörden, mindestens 80 Prozent seien nur mit statt an Corona gestorben; aktuell dagegen:
„Oberstes Gesundheitsinstitut Italiens korrigiert die geschätzten Covid-Todesfälle von über 130.000 auf unter 4.000 herunter“, [10] [11].

Damit sind wir auch wieder bei der Frage, ob wir nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen  sowie der schon früher aufgeworfenen Frage, ob Corona überhaupt schlimmer ist als die Grippe – letztere bedroht Jung und Alt, Corona ganz vorwiegend die („sterbe-nahen“) Alten. Also mehr ein sterbe-begleitendes als ein sterbe-auslösendes Virus.

Ungeimpfte Sahra Wagenknecht im Kreuzfeuer bei Anne Will

Sahra Wagenknecht traf bei Anne Will auf Karl Lauterbach. Dass sie noch ungeimpft ist und weiter warten will, war bereits bekannt, daher war nach dem Medien-Mobbing  gegen Kimmich die spannende Frage, wie schlagfertig sie ihre Position verteidigt bzw. ob ihre Gegner es wagen, sie genauso oberlehrerhaft anzurempeln wie den rhetorisch untrainierten Joshua Kimmich.

Der wenig ausgewogene n-tv-Artikel [12] betrachtet alle noch so dünnen Aussagen der Wagenknecht-Gegner als richtig und wichtig, stimmt ihr aber immerhin in einem entscheidenden Punkt zu:
„Die Überlastung des Gesundheitssystem sei hausgemacht.
,Wir bauen eklatant Intensivbetten ab‘, sagt sie. Und sie hat Recht: in den letzten Monaten sind zwischen 4500 und 5000 Intensivbetten ,geschlossen’ worden“.

Wagenknecht: „Es ist doch ein Skandal, dass wir nach anderthalb Jahren Corona weniger Krankenhäuser, weniger Intensivbetten und weniger Pflegepersonal haben.“ – Das saß.
Triage für Ungeimpftewer als Politiker in einem der reichsten Länder mit solchen Schockbotschaften hausieren geht, der hat (von der moralischen Verworfenheit mal abgesehen) vermutlich seine Hausaufgaben nicht gemacht oder sie nicht einmal begriffen. Sahra Wagenknecht kann er damit nicht beeindrucken, sondern sich nur Eigentore einhandeln.

Wie Kimmich: Totimpfstoff bevorzugt

Wagenknecht weiter: „Ich würde mich eher impfen lassen, wenn es einen Totimpfstoff auf dem Markt gäbe“ – wogegen Lauterbach aufbegehrte: Das Risiko von Nebenwirkungen sei durch einen solchen Impfstoff viel größer, weil der vor seiner Einführung nur 30.000 Mal getestet werde – im Gegensatz zu 500 Millionen Menschen, die die neuen Impfstoffe bereits erhalten hätten.

Laut n-tv „erklärt der Gesundheitsexperte“ damit den Sachverhalt – und merkt ganz offensichtlich nicht, dass Lauterbach Äpfel mit  Birnen vergleicht:
Auch Biontech wurde nämlich vor der Zulassung nur von 20.000 Menschen getestet (zzgl. ebensoviel Placebo-Empfänger macht 40.000 Studienteilnehmer). Und nach der Zulassung kamen auch die Konkurrenten millionenfach zum Einsatz. Mal wieder eine typische Lauterbach-Blendgranate: großer Lärm, keine Substanz.
Denn unabhängig von den Test- und Einsatzzahlen 2020/2021 kann das Totimpfstoff-Verfahren auf eine lange Tradition und Bewährung zurückschauen, während die Gen-Verfahren neu und noch nicht ausgereift sind (wenn man „teleskopieren“ nicht als reifen gelten lässt).

Totimpfstoffe zuzulassen könnte nicht nur einem großen Teil der (pauschal als Impfgegner gescholtenen) vorsichtigen Menschen die Impfbereitschaft erhöhen:
Der Wirtschaftszweig Messen und Ausstellungen sieht Deutschland als Wirtschaftsstandort im Nachteil, wenn ausländische Besucher als ungeimpft gelten (und dann bei 2G abgewiesen werden), obwohl sie z.B. längst den chinesischen Totimpfstoff bekommen haben.

Prof. Hendrik Streeck erwartet nur wenig von 2G und Boostern

Allen impf-fanatischen Hassern von Ungeimpften hält er vor Augen:
„Wir unter­schätzen massiv die Dunkel­ziffer bei den Impf­durch­brüchen. Das große Problem ist, dass sich Geimpfte im Normal­fall über­haupt nicht mehr testen lassen. Nur bei Symptomen machen Geimpfte einen Test, doch die vielen asympto­mati­schen Infek­tionen bleiben unent­deckt. Aber die Gefahr ist real, wie immer wieder Corona-Ausbrüche bei 2G-Veran­stal­tungen zeigen, zum Beispiel in Province­town im Juli oder auch in Münster oder im Berliner Berg­hain. (…) Viele geimpfte Menschen haben das Gefühl, sie seien nicht mehr Teil der Pandemie und es wäre nur noch eine Pandemie der Unge­impften. Doch das ist falsch“, [13].

Das derzeit oft genannte Booster-Vorbild Israel ist für ihn keines:
„Der Booster kann den Anteil an Impf­durch­brüchen reduzieren. Das ist richtig. Meine Sorge aber ist, dass nicht der Booster für das Brechen der dritten Welle in Israel verant­wort­lich war. Denn genau vor einem Jahr hatte Israel eben­falls sehr niedrige Fall­zahlen, doch im Dezember und Januar nahm die Pandemie dort plötz­lich extrem an Fahrt auf.“

Ergänzend muss man anmerken: Im November 2020 hatten die Israelis weder Welle noch Impfstoff. Ob sie danach nur in die (sowieso) anschwellende Welle hinein-impften oder ob das Impfen diese Welle erst so richtig hochschaukelte, das wäre die brisante Frage, die Streeck hier andeutet, angesichts der bissigen Narrativ-Wächter aber wohl nicht offen auszusprechen wagt.

Vielleicht denkt er an den großen Christian Drosten, der eigentlich immer noch als Deutschlands Hofvirologie gilt, aber um den es medial verdächtig still geworden ist. Vermutlich, weil er öffentlich gemacht hat, dass er (nur für sich persönlich?) vom Boostern nichts hält, sondern lieber per natürlicher Infektion „auffrischen“ will.
Womit Drosten der Impf-Skepsis von Kimmich und Wagenknecht schon ganz nahe kommt.

[1] https://www.rubikon.news/artikel/mit-gespaltener-zunge
[2] https://www.tagesschau.de/faktenfinder/langzeitfolgen-impfungen-corona-schweinegrippe-101.html
[3] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html
[4] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-langzeitfolgen-zu-befuerchten-sind-123411/
[5] https://www.br.de/nachrichten/wissen/warum-der-grippe-impfstoff-2009-eine-schlafstoerung-ausgeloest-hat,SYzJdTU
[6] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkungen-pei-daten-100.html
[7] https://www.rubikon.news/artikel/das-verschwiegene-elend
[8] https://de.rt.com/inland/121717-heidelberger-pathologe-fordert-mehr-obduktionen/
[9] https://norberthaering.de/news/gestorben-an-oder-mit-covid/
[10] https://corona-transition.org/oberstes-gesundheitsinstitut-italiens-korrigiert-die-geschatzten-covid
[11] https://www.iltempo.it/attualita/2021/10/21/news/rapporto-iss-morti-covid-malattie-patologie-come-influenza-pandemia-disastro-mortalita-bechis-29134543/
[12] https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-kontert-Wagenknechts-Impf-Bedenken-article22899581.html
[13] https://www.rnd.de/politik/corona-streeck-haelt-boosterimpfung-gegen-vierte-welle-fuer-zweifelhaft-JW6QU7VCJBEHTPCJDUBM3ZJ4CM.html

Pranger und Privilegien: Der trickreiche Weg zum Boostern für alle

Impfskeptiker am Pranger – Faktencheck einer Hetzjagd

Die Mainstream-Presse bejubelt die gerechte Bestrafung eines verstockten Sünders wider den heilsamen Impf-Glauben: Rumänien zahlt einen hohen Preis für die Impfskepsis im Land – und die zögerliche Pandemie-Politik“, [1]. Pranger und Privilegien: Der trickreiche Weg zum Boostern für alle weiterlesen

Unsere Titanic wird nie sinken, also geht die Impf-Party weiter!

Kopflose Flucht nach vorne – Impfen wie die Lemminge

„Immer mehr hochrangige und seriöse Wissenschaftler kritisieren den massiven Impfzwang, die Missachtung der natürlichen Immunität und den Versuch wirklich alle zu impfen. Die dadurch bereits entstandenen Immunflucht-Varianten gefährden immer mehr Menschen und vor allem die Geimpften selbst“.

Dahingehend haben sich jetzt erneut Robert Malone (Mit-Entwickler der mRNA-Technologie) und Geert Vanden Bossche (Virologe und früherer Mitarbeiter der Gates Foundation und der GAVI Impfallianz) geäußert, [1].

Die Pandemie der Geimpften

… so nennt tkp-Gastautor Johannes Steinmetzger das Ergebnis seiner Zahlen-Analyse, [2].
Die Dynamik der abnehmenden Impfstoffwirksamkeit ist für ihn erschreckend, denn „wenn der Anteil der Impfdurchbrüche über 50% ist, dann treiben die Geimpften die Infektionen, nicht die Ungeimpften ohne vorherige Infektion“.

„Pandemie der Geimpften“ ist maßlos übertrieben – sagt Steinmetzger selber angesichts der geringen Zahl der Infizierten – er will nur einen Kontrapunkt setzen gegen die noch falschere Aussage  von der „Pandemie der Ungeimpften“, mit der man diese Menschengruppe diffamiert und als Sündenböcke missbraucht – sowie epidemiologisch völlig ungerechtfertigt vom Alltagsleben ausgegrenzen will als wären es Aussätzige.

2G-Modell: Ungehorsame an die Kette, damit die Gehorsamen „ungestört“ russisches Roulette spielen können

Eigentlich ist auch ohne statistische Zahlen längst Allgemeingut: Geimpfte können das Virus bekommen und weitertragen wie Ungeimpfte.
Die Seuchen(ver-?)hüter der Politik nähren mit ihrem 2G-Modell also genau die Ausbreitung, die sie doch angeblich in ihrer Schein-Besorgtheit so dringlich verhindern wollen. Denn anders als bei 3G müssen Getestete (also nachweislich gesunde) Ungeimpfte draußen bleiben, während Geimpfte mangels Testpflicht unerkannte Virenträger sein können – und sein dürfen: Allein ihr Impf-Gehorsam bringt ihnen den völlig ungehinderten Disko-Zutritt.

Damit auch der Letzte kapiert, dass diese Absurdität kein Zufall und auch keine Planungspanne, sondern gezielt gewollt ist, wird das 2G-Modell noch „attraktiver“ (und infektiöser) gemacht:
Geimpfte sollen ohne Maske und Abstand abtanzen dürfen!
Jedem sei das Vergnügen gegönnt, aber wenn dann eine Infektions-Welle über die Gäste der absolvierten 2G-Party rollt (wie inzwischen schon mehrfach berichtet), dann kann man doch nicht ernsthaft auf die „zu niedrige Impfquote“ verweisen und mit dem Finger auf die bösen Ungeimpften zeigen, die doch gar nicht auf die Party durften?

Aber viele Corona-Gefrustete wollen nur noch frei sein und nicht lange grübeln, was richtig ist und was falsch. Wenn die da oben nach Impfquote schreien, dann sollen gefälligst alle mitmachen, damit die mächtigen Schreihälse (denen man sich bereitwillig unterwirft), endlich Ruhe geben (und uns die Freiheit zurück). Nur zu gerne übernimmt der Durchschnitts-Impfling die absurde Schuldzuweisung der Gehorsams-Erzwinger, wenn diese frech behaupten, nur noch die Kapitulation der ungeimpften Schädlinge trenne die Volksgemeinschaft der regierungsamtlich „aufgeklärten“ Untertanen von Freiheit, Glück und dem Lebenswandel der alten Zeiten.
Meinungs-Manipulation, Stockholm-Syndrom, Herdentrieb:  Viele kluge Analysen liegen hierzu vor. Im Alltag der gewöhnlichen Leute ist die Sache aber ganz banal: Wen interessieren schon öde Zahlen und nüchterne Fakten, wenn es um ein einfaches aber wichtiges Hü oder Hott geht, ein vordergründig bequemes Mit- und Durchmaschieren.

Die Wirkung des Impfstoffes lässt mit der Zeit nach:
nicht nur im Körper des Geimpften – auch im Urteil des PEI!

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte seit Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 viele Monate lang auf  seiner Webseite erklärt: „COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus“, [3].

Ökonom Stefan Homburg erinnert auf Twitter an dieses Anfangs-Versprechen, das das PEI dann im August abschwächte („… schützen vor einem schweren Verlauf“, [4]) und  am 17. September ganz strich: Inzwischen versprechen sie gar nichts mehr. Eine totale Bankrotterklärung“, so Homburg, [5].

Pikant hierbei: Mit dem ursprünglichen Versprechen wurde „auch das 2G-System begründet, bei dem nur sogenannte Geimpfte und Genesene Einlass zu Veranstaltungen und Orten wie Restaurants bekommen.“
Und besonders ärgerlich die zeitliche „Zufälligkeit“:
Ausgerechnet im August, als das PEI bereits seinen Rückzug einläutete, hatten Bundesländer wie das von einem Arzt regierte Hamburg noch schnell 2G eingeführt und sozusagen auf der Basis einer gebröselnden „Wahrheit“ ein neues Lügengebäude errichtet.
Mediziner Tschentscher im August zur 2G-Rechtfertigung:
„Die vierte Welle ist eine Welle der Ungeimpften“, [6].

Er stützte seinen Bluff somit auch auf die inzwischen verpönten  Inzidenzen, die damals in  Hamburg bei 3,3 (=Geimpfte) verglichen mit fast 80 (=Gesamtbevölkerung) lagen. Diese Zahlen waren allerdings nur auf den ersten Blick beeindruckend und als Stütze seiner Argumentation tauglich: Infizieren (=das Virus bekommen – zunächst ohne zu erkranken) können sich nämlich Alte und Junge; zuerst geimpft hat man aber die Senioren, weil sie häufiger und schwerer an der Virus-Infektion dann auch tatsächlich erkranken.
Es war daher schon immer klar, dass die Inzidenz (als Früh-Indikator für Erkrankung und Bettenbelegung) bevorzugt bei den Alten niedrig gehalten werden muss – bei den Jüngeren (meist sowieso auch die Aktiveren) sind sehr viel höhere Werte nicht nur erwartbar, sondern auch tolerierbar.

Noch ein Aspekt zum Thema, warum Impfstoffe nicht nur im Körper des Geimpften nachlassen, sondern auch in der Wirkungs-Erwartung der Verwender und Empfehler:
Biontech-Pfizer sollte ursprünglich unbedingt bei sehr tiefen Minus-Temperaturen gelagert werden. Davon ist keine Rede mehr – inzwischen gibt es den Impfstoff aus dem Impf-Mobil an jeder Straßenecke, garniert mit einer heißen Wurst!
Kann die Temperatur nicht mehr vernichten, weil da nichts mehr Wirksames vorhanden und vernichtbar ist (bzw. nie war)?

Langweilige Zahlen könnten sich als lebenswichtig erweisen

Neue Daten von Public Health England zeigen eine Wirksamkeit von Impfstoffen von minus 66 % bei den über 40-Jährigen [7], verdeutlichen somit: Gesunde impfen sich krank!

Eine verblüffend ähnliche Erkenntnis gewann (und veröffentlichte) schon ganz früh ein hochkarätiger Experte, was den „Mainstream“ natürlich nicht hinderte, dies seither hartnäckig zu ignorieren:
Peter Doshi vom BMJ (British Medical Journal) hatte Anfang 2021 die dubiosen und teilweise geheim gehaltenen Daten der Pfizer-Zulassungsstudie untersucht . Dort war von den Probanden, die sich mit Symptomen gemeldet hatten, die Mehrheit aussortiert worden – nur ein Zwanzigstel der Symptom-Träger kam in die Endauswertung (8 Geimpfte und 162 Umgeimpfte)!
Machte Doshi in seiner Berechnung die letzte (undurchsichtige, aber wichtige) Aussieb-Runde rückgängig, verwandelte sich der positive Prozentsatz (d.h. die bis heute angepriesene angebliche Schutzwirkung) ebenfalls zum negativen:
Denn addierte man die zuletzt rausgeschmissenen wieder hinzu, dann erhielt man 517 Corona-Symptomträger: 319 Geimpfte – gegenüber 198 Ungeimpften.
Demnach bietet diese Impfung nicht x Prozent Schutz, sondern umgekehrt: Sie macht Geimpfte ca. 50 Prozent eher krank im Vergleich zu Ungeimpften! [8]

Kinder-Impfungen: Das vorhersehbare Fiasko ist eingetreten
– aber impf-fanatische Politiker ignorieren es weiterhin stur

Das Paul-Ehrlich-Instiut musste inzwischen feststellen:
Im Krankenhaus liegen deutlich mehr Kinder mit Impfreaktion als mit COVID-19-Diagnose, [9].

Es war bekannt und wurde auch so gut wie nie ernsthaft bestritten: Kinder sind vom Corona-Virus kaum bedroht, vertragen die Impfung aber schlechter als Erwachsene und vor allem als Senioren (die ihrerseits eine – taugliche – Impfung viel eher benötigen).
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sprach und spricht also gegen die Impfung von Minderjährigen, wobei beim Nutzen keine Steigerung mehr zu erwarten ist, bei den Risiken aber noch manche böse Überraschung auftauchen kann.
Wenn die STIKO – ausgewählte Impf-Experten, keine Impf-Gegner- eine Empfehlung noch nicht geben will, mit welchem Recht (und welcher Fachkompetenz) wollen Politiker sie dazu drängen?

Vor zwei Jahren wäre dies noch unvorstellbar gewesen – jetzt weiß man: Was der große Bill  will, wollen auch die willfährigen Politiker, nämlich die Durchimpfung der gesamten Menschheit, Ausnahmen werden nicht geduldet.
Gewollt war das grüne Licht der STIKO nur für den einen Zweck: damit Ärzte frei von Haftungsängsten sich in die Massenimpfung der (Zweit-)Jüngsten stürzen können. Die Allerjüngsten (unter 12 Jahre) sind als nächste an der Reihe; manches Ausland ist uns da nur zeitlich voraus.

Niemanden der Drängler interessiert dagegen die inhaltliche Begründung der nachgiebig gewordenen STIKO. Die sieht nämlich weiterhin (fast) keine medizinischen Gründe für eine Empfehlung, sondern windet sich beim Einräumen ihrer Schmach:
Durch die Kinder-Impfung „sollten nicht nur die direkten Folgen einer Coronainfektionen, sondern auch deren indirekte Folgen »wie Einschränkungen der sozialen und kulturellen Teilhabe« für Kinder und Jugendliche abgemildert werden, betont die STIKO. Ihr war zuletzt vorgeworfen worden, diese indirekten Folgen in den Empfehlungen zu wenig zu berücksichtigen“ , [10].

Auf Deutsch: Die STIKO ließ sich bedrängen, damit die Kinder nicht bedrängt werden. Bei  den Bedrängern handelt es sich allerdings nicht um Viren, sondern um übergriffige Politiker und Medien.
Politiker wie Söder und Schäuble, die in ein und demselben Satz das Fehlen einer Impf-Pflicht zugaben (und sogar guthießen) – und zugleich die impfwillige Mehrheit aufforderten, auf die nicht willige Minderheit „sozialen Druck“ auszuüben.
So was nannte man früher Aufforderung zu Mobbing und Stalking – heutzutage sagt man Impfkampagne dazu.

Politisch gewollt, sinkt das Impfalter – peinlicherweise sinkt auch die Anzahl der kindertauglichen Impfstoffe

AstraZeneca machte den Anfang: Zuerst sollte es nur an unter 60-jährige verimpft  werden, dann im März nicht mehr, sondern nur noch an Senioren – wegen auffälliger Impfschäden bei Jüngeren .
Beim Nachzügler-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson kam die Beschränkung auf Senioren schon fast zeitgleich mit der Markt-Einführung – aufgrund schlechter Nachrichten aus den USA  beschlossen dies im Mai die deutschen Gesundheitsminister im Einvernehmen mit der STIKO, [11].

Jetzt im Oktober entscheiden Schweden und Dänemark:
Keine Impfungen mit Moderna für Jüngere – damit reagieren die beiden Länder auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Herzmuskelentzündungen, [12].
Somit bleibt nur noch der Stoff, aus dem die deutschen (und US-) Träume von Technologie-Führerschaft sind: Biontech/Pfizer.

Es war nicht geheimzuhalten, wird aber in diesen beiden Länder nur äußerst ungern gehört und ausgesprochen: Israel, das als Pionier-Land mit dem Wunderstoff aus Germany früh und in großen Mengen experimentierte, machte so schlechte Erfahrungen, das es für die (Booster-)Dritt-Impfung ab August eigentlich von Biontech / Pfizer auf Moderna umsteigen wollte.
Vielleicht kannte man aber die Hintergründe der aktuellen skandinavischen (Moderna-)Hiobsbotschaften schon etwas früher? Jedenfalls blieb Israel dann letztlich – wohl angesichts der Wahl zwischen Pest und Cholera – beim bekannten Mittelchen, [13].
Das Biontech-Lob in diesem Ärzteblatt-Bericht sollte man nicht überbewerten – zur Wirkung der Dritt-Impfung gibt es auch gegenteilige (d.h. beunruhigende) Berichte aus Deutschland und Israel, [14].

Kein Problem hat die europäische Zulassungsbehörde EMA mit all diesen dubiosen westlichen Gen-Experimentalstoffen:
Sie verlängert jetzt die bedingte Marktzulassung von Moderna um ein Jahr und erlaubt Pfizer die Booster- Impfung, [15].

Keine Impfstoffe vom Feind – wir impfen nur heimischen Murks

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ließ sich das chinesische Vakzin Sinopharm spritzen, [16]. Das ist kein Gen-Experimentalstoff, sondern ein traditioneller Totimpfstoff – schnell herzustellen und gut transportfähig. Eigentlich eine gute Idee zur Steigerung der Impfquote in Deutschland, denn viele misstrauen nicht sämtlichen Impfstoffen, sondern eben nur den neuen Gen-Experimentalstoffen.

Doch weit gefehlt. Der deutsche Staatssender MDR höhnte über das in Brüssel und Berlin als unbotmäßig verschrieene EU-Land im Juli, [17]:
„Wie ein Impfstoff-Vorteil zum Impf-Nachteil wird“ – denn wer mit Sputnik V oder Sinopharm geimpft ist, müsse mit zusätzlichen Auflagen (d.h. Schikanen) rechnen. Ungarns Zulassung für Sinopharm ersetzt nämlich nicht die europäische:
„Das digitale Impfzertifikat der EU, mit dem das Reisen innerhalb der Union vereinfacht werden soll, gilt beispielsweise nur für die in der EU zugelassenen Impfstoffe und damit nicht für Sputnik V oder Sinopharm. Jedes EU-Land darf selbst entscheiden, wie es damit umgeht. Deutschland verlangt in diesem Fall bei der Einreise von den mit Sputnik V- oder Sinopharm-Geimpften einen zusätzlichen Negativ-Test.“
Es lebe Europa – oder nur die Förderung der eigenen bzw. der westlichen Industrie?
Gesundheitsförderung steht jedenfalls nicht ganz oben.

Eine Titanic-Analogie für unsere heutige Zeit

1912 wusste die Schiffsführung der Titanic bald nach dem Rammen des Eisbergs von einem anwesenden Schiffskonstrukteur, dass der Ozeanriese keine Chance hatte, sondern unweigerlich sinken würde.
„Was hat die Schiffsführung mit diesem Wissen gemacht? Der Annehmlichkeiten beraubt, akzeptierte sie passiv das Verleugnen und widmete ihre Ressourcen der Durchsetzung der Klassenhierarchie“ – sprich: Rettungsschritte für die Oberschicht, einlullendes Beschwichtigen fürs Fußvolk, das man zu großen Teilen auch hätte retten können, aber einfach nicht wollte, [18].

Jeder kennt den unverständlichen Grusel aus dem Kino und das sollte den heutigen medialen Narrativ-Anpreisern zu denken geben:
Die Bordkapelle auf der Titanic spielte bis zum Schluss. Der Lohn fürs Mitwirken am schönen, falschen Schein war aber nicht ein Platz in den Booten der Oberschicht, sondern ein Platz beim Fußvolk, das im kalten Wasser des Atlantiks erfror und ertrank.

[1] https://tkp.at/2021/10/04/malone-und-vanden-bossche-ueber-schluessel-zur-erreichung-von-herdenimmunitaet/
[2] https://tkp.at/2021/10/03/die-pandemie-der-geimpften-symptomatische-covid19-faelle-uebersteigen-50-in-der-ue60-gruppe/
[3] https://web.archive.org/web/20210321102118/https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html
[4] https://web.archive.org/web/20210907152202/https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html
[5] https://de.rt.com/inland/125142-wie-wirken-covid-19-impfstoffe-paul-ehrlich-institut-aendert-aussage-auf-webseite/
[6] https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/2g-corona-regelung-101.html
[7] https://tkp.at/2021/10/04/neue-daten-von-public-health-england-zeigen-bereits-wirksamkeit-von-impfstoffen-von-minus-66-bei-den-ueber-40-jaehrigen/
[8] https://friedensblick.de/31576/risiken-experimenteller-corona-impfstoffe/
[9] https://de.rt.com/meinung/124452-mehr-kinder-mit-impfreaktionen-als-mit-covid-im-krankenhaus/
[10] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-gruende-fuer-die-stiko-entscheidung-127546/
[11] https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/alle-wichtigen-informationen-zu-janssen-von-johnson-und-johnson/
[12] https://www.tagesschau.de/ausland/moderna-schweden-daenemark-101.html
[13] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127374/Coronaimpfung-Erfahrungen-aus-Israel-und-Labordaten-deuten-auf-hohen-Nutzen-einer-3-Dosis-hin
[14] https://tkp.at/2021/09/09/aerztekammer-nordrhein-warnt-vor-dritter-covid-spritze/
[15] https://tkp.at/2021/10/05/ema-verlaengert-bedingte-marktzulassung-von-moderna-um-ein-jahr-und-erlaubt-booster-fuer-pfizer/
[16] https://www.rubikon.news/artikel/maskenlos-und-ungeimpft
[17] https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/land-leute/impfkampagne-ungarn-coronavirus-100.html
[18] http://www.antikrieg.com/aktuell/2021_10_03_dietitanicanalogie.htm

Mit lückenhaften Statistiken in die lückenlose Impf-Apartheid?

Ideologisch-statistische Grundlagen der künftigen Impf-Apartheid

Laut RKI seien seit dem 1. Februar 30.880 Impfdurchbrüche registriert worden – also symptomatische Coronainfektionen mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung, [1].
Das klingt harmlos (weniger als jeder tausendste Impfling), lenkt aber davon ab, dass das RKI zwei viel wichtigere Zahlen nicht hat (und auch gar nicht erheben will – warum auch immer), nämlich:

a) wie viele Geimpfte (mit oder eben auch ohne Symptome) eigentlich das Virus insgesamt bekommen haben und

b) wie viele dieser (nur offiziell?) 30.880 Impf-Durchbrecher einen schweren Krankheitsverlauf hatten

Die Zahl a) wäre ganz einfach zu erheben:
Bei Ungeimpften werden die positiven PCR-Tests stur gezählt – jeder wird zum „Fall“, egal, ob er Symptome hat oder nicht.
Bei Geimpften wird auch gezählt, aber nur bzw. erst wenn sich zum positiven PCR-Test auch noch Symptome gesellen.
Diese zusätzliche Mühe (Symptome abwarten, prüfen und ggf. endgültig aussortieren) könnte man sich auch bei den Geimpften schlicht und einfach sparen, wenn man nur wollte.
Will man aber nicht, sonst wären die Zahlen viel höher – zu hoch, um einen Schutzvorsprung der Geimpften vor den Nicht-Geimpften in Sachen Infektiosität / Seuchenausbreitung behaupten zu können?

Dieser angebliche Schutzvorsprung ist die unentbehrliche Grundlage der anrollenden Impf-Apartheid: Mit der 3G-Regelung werden gesunde Ungeimpfte schikaniert, indem sie alle 24 Stunden erneut einen Nachweis ihrer Gesundheit erbringen müssen. Aber immerhin können sie sich ihre Freiheit (noch) er-testen, wenn auch mit organisatorischen (sowie demnächst finanziellen) Hürden.

Das ist mit der 2G-Regelung vorbei: Im Apartheids-Staat Südafrika gab es nach dem Motto schwarze Haut, schwarze Seele keine Möglichkeit, durch Vorlage von Bildungsabschlüssen, polizeilichen Führungszeugnissen etc. als Schwarzer seine Gleichwertigkeit zu beweisen und sich von der Diskriminierung „freizukaufen“.
Ähnlich 2G: Weder der aktuelle Nachweis der Virenfreiheit genügt, noch der Nachweis, dass man (z.B. nach einer sypmtomatischen Infektion vor sieben Monaten) eine Fülle von immunisierenden Antikörpern aktuell immer noch in sich hat – was ja nicht bei allen Geimpften verlässlich der Fall ist, sodass unter Geimpften, Nicht-Geimpften und Genesenen grundsätzlich jeder jeden anstecken kann.

Zuweisung des Impf- & Gesundheitszustands für Halbjahres-Intervalle – künftiger Standard?

Allem heuchlerischen Lob für die Wissenschaft zum Trotz ist den Plandemikern nämlich völlig egal, dass natürlich Immunisierte einen stärkeren und deutlich längeren Schutz haben als  als Geimpfte – bei beiden endet nach politisch verfügten sechs Monaten automatisch der rein formal zugestandene „Gilt-als-geschützt“-Status – bzw. entgegen der Datenlage genießen die Geimpften – zumindest in Deutschland vorerst noch – sogar einen ungerechtfertigten Verlängerungs-Bonus. Dieser ist politisch-taktisch gewollt (zwecks Erhöhung der Impfquote), wird aber den vereinten Kräften von Plandemikern und Pharmalobby wohl bald zum Opfer fallen, weil sie die Dritt-, Viert- und Fünft-Impfungen im Halbjahres-Takt fest auf ihrem Plan haben und ungeduldig in den Startlöchern stehen.

Gesund oder krank ist man künftig aufgrund politisch gesteuerter Definitionen und eines politisch festgesetzten Fristenplans, bei dem im Hintergrund eben nicht unabhängige Wissenschaftler die Hand führen, sondern Lobbyisten. Das Mainstream-Medien-beschallte Volk wundert sich aber nicht, warum Infizierte zuerst ein halbes Jahr zur Impfung nicht dürfen, dann aber von einem Tag auf den andern ganz dringend sollen, ohne dass ihr tatsächlicher Immunstatus irgendwen interessiert.
Klare Fristen scheinen vom Volk eher als klare Führung aufgefasst zu werden – wenn man nicht gerade selber betroffen ist und Gelegenheit bekommt, über den aus medizinischer Sicht willkürlichen Irrsinn am eigenen Fall nachzudenken.

Gelangen nicht in die Statistik:
Impf-Durchbrecher mit schweren Verläufen

Laut n-tv  kann man den 30.880 Impf-Durchbrechern – s.o., Zahl b) – (oder vielleicht allen Geimpften?) keine Teilmenge der schweren Verläufe zuordnen – wir sind in der Abteilung unerwünschte Zahlen:
„Inwiefern die Geimpften einen schweren Krankheitsverlauf haben, ist durch die Zahlen nicht ersichtlich.“

Da kann Otto Normalreporter wohl nichts machen – außer die auf den lückenhaften Zahlen basierende Behauptung weiterzureichen, die im Krankenhaus landenden (deutschen) Corona-Fälle seien fast ausschließlich Ungeimpfte, [2].
Von der ersten Februarwoche 2021 (KW 5) stieg der Anteil der Geimpften an den hospitalisierten Corona-Fällen von 1,4 Prozent auf wahrscheinlich rund zehn Prozent“ im August (KW 31-34). Im gleichen Zeitraum stieg die Impfquote der Bevölkerung (Zweitgeimpfte) von 2,5 Prozent auf 62 Prozent (Ende Juli), [3].

Offen bleibt hierbei allerdings unter anderem:
Wie viele der als „ungeimpft“ geführten Krankenhaus-Patienten …

  • sind einfach noch nicht vollständig geimpft?
    (aber erkrankten evtl. sogar gerade an der Impfung?)
  • kamen mit aber nicht wegen Corona ins Krankenhaus?
    (Ungeimpfte zählen bekanntlich auch wenn sie symptomfrei sind – Geimpfte dagegen nur mit Symptomen)
  • wären in Wirklichkeit als längst (Corona-)Genesene anzusehen?

Zum letzten der drei Punkte:
Prof. Bertram Häussler, Leiter des IGES Instituts, hatte kürzlich auf das parallele Thema der „großzügigen“ Totenzählung hingewiesen (=soweit man es dem Virus anhängen kann und nicht der Impfung):
„Wir haben ermittelt, dass bei gut 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten, die seit Anfang Juli gemeldet wurden, die zugrundeliegende Infektion schon länger als fünf Wochen zurückliegt und man daher eher davon ausgehen muss, dass Corona nicht die wirkliche Todesursache war.“ sowie:
„Der Anteil der neu gemeldeten Todesfälle, die vor 10 und mehr Wochen infiziert wurden, ist jetzt auf über 60% gestiegen“, [4].

Kleiner Gedanke am Rande: Ohne Symptome gilt man nach zwei Wochen (die man z.B. in Quarantäne verbringt) als bereits wieder Genesener. 26 Wochen (=also ein halbes Jahr) nach Infektion verliert (= kraft Rechtslage, unabhängig  vom Zustand seines Immunsystems) ein Genesener seinen Status wieder.
Wenn „vor 10 und mehr Wochen“ auch „vor 26 und mehr Wochen“ heißen kann (so genau scheint da keine Grenze gezogen zu sein!), dann hätten Corona-Tote aus Gruppe der vormals Genesenen“ quasi ein rein statistisch herbei-getrickstes, gerne auch symptomloses „Long-Covid“ als „Todesursache“!
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die „großzügige Totenzählung“ auch auf die Zählung der (ungeimpften) Hospitalisierten „abfärbt“.

Für solche Feinheiten hat der rechenschwache Bankkaufmann keine Antennen. Spahn twittert unbekümmert:
„Wir erleben eine anwachsende Pandemie der Ungeimpften“, [2].

Warum spiegelt sich dann aber in Israel [5] die Impfquote der Bevölkerung (60 Prozent) in der Impfquote der wegen Corona Hospitalisierten (=ebenfalls 60 Prozent?
Sind uns die Israelis (sowohl mit Impfen als auch mit Impf-Folgen) uns einfach nur zeitlich voraus oder sind umgekehrt wir den Israelis voraus in Sachen ausblendende Statistiken und Lügen mit Zahlen?

Vorsprung der natürlichen Immunität:
a) Klägliche Abwehrversuche gegen eine lästig-peinliche Tatsache

Die israelische Studie, nach der bei der Delta-Variante eine durchgemachte Infektion einen „länger anhaltenden und stärkeren Schutz vor Infektionen, symptomatischen Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten“ biete als die Impfung, kann man ja nicht gerade als Impf-Werbung bezeichnen, [6].
Nach dieser Studie soll das Risiko, an Covid-19 zu erkranken bei Geimpften 27-mal höher als bei Genesenen sein, das Risiko einer Krankenhauseinweisung soll achtmal höher sein“.
Da Genesene mit Biontech-Geimpften verglichen wurden, sind die israelischen Ergebenisse gut auf Deutschland übertragbar  – in beiden Ländern dominiert bisher dieser eine Impfstoff.

T-Online möchte uns aber das Ergebenis einer Oxford-Studie schmackhaft machen, bei der die Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech, Moderna und Astrazeneca gegen die Delta-Variante verglichen wurde. Dabei seien die Wissenschaftler für Moderna (also nicht für die beiden anderen Impfstoffe) zu dem Schluss gekommen:
Die Wirksamkeit von zwei Dosen bleibt mindestens so groß wie der Schutz, der durch eine vorherige natürliche Infektion geboten wird.

Moderna als ein spät und erst wenig eingesetzter Impfstoff, der bisher gerade in Deutschland und Israel kaum gespritzt wurde, kann die ernüchternden Erkenntnisse über Biontech allerdings  nicht so einfach ungeschehen machen. Oder handelt es sich um die gleiche Studie, aus der Karl Lauterbach herausgelesen haben will, das ganze Biontech-Problem bestehe lediglich aus einem „Anwendungsfehler“ der Israelis, nämlich eine mit 3 Wochen zu kurz gewählte Frist zwischen Erst- und Zweitimpfung? [7]

Wenn man in Israel auch diese Ansicht hat, könnte das wenigstens erklären, warum Israel den Umstieg von Biontech auf Moderna für die Dritte Spritze groß angekündigt hatte, man davon aber seit Beginn der „Auffrischungs-Impfungen“ Ende Juli nichts mehr hört oder über Google findet – wird der Deal mit Biontech einfach diskret fortgeführt? (Biontech wird seinen bisher besten Kunden nicht so einfach aufgeben!)
Bei uns hat eine Umstiegs-Debatte von Biontech auf Moderna nach (ehemals?) israelischem Vorbild nie stattgefunden, jedenfalls nicht öffentlich und vor allem auch nicht in der Zeit, als vor Lauterbachs neuen „Erkenntnissen“ noch kein Impf-Fanatiker eine brauchbare (Hinweg-)Erklärung für das israelische Desaster hatte.
Und sollte Biontech künftig doch wieder versagen, kann man es bestimmt auf irgendeinen Delta-Nachfolger schieben.

Vorsprung der natürlichen Immunität:
b) Kannst du sie nicht widerlegen, dann vereinnahme sie einfach

Christian Drosten rechnet fest mit seiner Corona-Infektion – als Geimpfter! Nein, kein Scherz. Und er fürchtet sie auch gar nicht, sondern sehnt sich geradezu nach ihr und rechnet damit, sich sogar mehrfach zu infizieren, [8].
Denn er „geht nicht davon aus, dass es gegen das Coronavirus immer neue Booster-Impfungen geben wird“.
Er zeigt glatt Ansätze von (Auffrischungs-)Impf-Verweigerung („Eigentlich ist es nicht das Ziel für alle Zeiten, immer impfen zu müssen.“) – und evtl. von Pharma-Feindlichkeit?
(Die Infektionsimmunität nach einer durchgemachten Infektion sei „auf Dauer robuster“, weil dann eigene T-Zellen lokal Antikörper produzierten.)

Das sieht ganz nach Häresie und Schisma in der „Kirche der Angst“ (Mathias Bröckers) aus und ruft natürlich sofort Karl Lauterbach auf den Plan: Er „warnt Geimpfte vor absichtlicher Infektion“ (=wie es bei jungen Franzosen schon zum Trend geworden ist, die damit Macrons scharfen Impfzwang-Vorschriften entgehen wollen), [9].

Im Laufe seines Corona-Podcasts fängt sich Drosten allerdings wieder etwas, indem er „kein Modell für die Allgemeinheit“ sein will und auch betont, dass er seine natürliche Immunisierung als Aufbau-Stufe betrachtet, die auf die vorhandene (und ihm immer noch höchst willkommene) Impf-Immunisierung aufsetzt.
Letzteres muss einem nicht unbedingt einleuchten – denn wie war das gleich nochmals bei den Kindern und dem Druck auf sie, „freiwillig zur Impfung zu gehen?

Kinder müssen sich vor der natürlichen Immunisierung viel weniger als die Ältern (eigentlich so gut wie gar nicht) fürchten, dagegen schon deutlich mehr vor Impf-(Über-)Reaktionen, die bei ihnen tendenziell heftiger ausfallen als bei Älteren. Der Gedanke, bei ihnen das Impfen wegzulassen und ganz auf die natürliche Immunisierung zu setzen, drängte sich schon die ganze Zeit auf und erhält jetzt durch Drostens Äußerungen neue Rückendeckung.

Vorerst jedenfalls, denn der Professor mit den wirren Haaren auf der Schädeldecke hatte unter derselben schon immer etwas wirre und wechselhafte Gedanken; seine nächste Wendung kann schon vor dem nächsten Podcast erfolgen, denn als Hof-Virologe abdanken will er bestimmt noch nicht.

In Sachen Majestäts-Beleidigung ist Drosten nämlich weiterhin hochempfindlich: „Drosten warf Streeck Aussagen von ,Querdenkern’ vor“, meldete BILD vor wenigen Tagen, [10].
Grund: „Weil er ihn aus Regierungs-Projekt drängen wollte“. Denn „Obwohl sich beide Forscher seit Jahren kennen, gilt ihr Verhältnis als zerrüttet“.

[1] https://www.n-tv.de/panorama/23-21-Fast-31-000-Corona-Erkrankungen-trotz-Impfung–article22795369.html
[2] https://de.statista.com/infografik/25708/anteil-wahrscheinlicher-impfdurchbrueche-an-hospitalisierten-covid-19-faellen/
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1196966/umfrage/impfquote-gegen-das-coronavirus-in-deutschland/
[4] http://friedensblick.de/32499/vorlaeufige-impf-bilanz-lohnen-sich-tote-und-nebenwirkungen/#comment-10591
[5] http://friedensblick.de/32511/impfkampagne-in-israel-nur-wirkungslos-oder-infektionsverstaerkend/
[6] https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90771526/corona-geimpfte-oder-genesene-wer-ist-besser-geschuetzt-.html
[7] http://friedensblick.de/32511/impfkampagne-in-israel-nur-wirkungslos-oder-infektionsverstaerkend/#comment-10588
[8] https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-rechnet-fest-mit-Corona-Infektion-article22787879.html
[9] https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-warnt-Geimpfte-vor-absichtlicher-Infektion-article22790313.html
[10] https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html

Impfkampagne in Israel: Nur wirkungslos oder infektionsverstärkend?

Der (Ex-)Impf-Weltmeister hat ein lästiges Wirksamkeits-Problem

Rund 60 Prozent der israelischen Bevölkerung sind vollständig geimpft, rund 40 Prozent nicht, [1]. Da bei den Covid-19-Patienten in israelischen Krankenhäusern das Verhältnis ebenfalls bei 60 : 40 liegt, sieht es so aus, „als schützten die Vakzinen nicht mehr“.

Das sei falsch und lenke vom tatsächlichen Problem ab, will SPIEGEL-Autorin Julia Merlot in einer „Analyse“ [2] ihren Lesern weismachen. Man ahnt es, das tatsächliche Problem ist für sie die immer noch zu geringe Impfquote und die in Israel bereits seit längerem stark gesunkene Bereitschaft, sich impfen zu lassen. Also das übliche Mantra, das den Vertretern des offiziellen Glaubens schnell von den Lippen geht, ohne dass sie nähere Ausführungen dazu noch für nötig halten. Zum angeblich falschen Eindruck des Impfstoff-Versagens liefert Merlot dagegen Argumente, allerdings sehr schwache.

Hieße das Merkmalspaar nämlich nicht „geimpft / ungeimpft“, sondern „blond / nicht-blond“, dann würde sich niemand wundern, wenn die Blonden-Quote der Bevölkerung sich in der Blonden-Quote der Hospitalisierten ziemlich exakt spiegelt. Man würde es im Gegenteil für erwartbar halten, dass die Patienten im Krankenhaus ein guter repräsentativer Durchschnitt der Bevölkerung sind – jedenfalls hinsichtlich eines Merkmals, das weit verbreitet ist, aber auf Krankheit und Krankenhaus-Einweisung keinerlei Einfluss hat.

Ist „geimpft“ das neue „blond“?

Der männlichen Bevölkerungshälfte wird nachgesagt, von ihnen würden „Blondinen bevorzugt“ – das Virus hat natürlich keine Vorliebe für irgendeine Haarfarbe. Es sollte gemäß Narrativ aber sich aber zum Merkmal „ungeimpft“ zumindest so spürbar hingezogen fühlen, dass die israelischen Hospitalisierten wenigstens z.B. eine 50:50-Verteilung (besser noch 40:60) zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften abliefern müssten.

Dafür, dass es gerade das nicht tut, hat Frau Merlot eine Erklärung:
„Je höher die Impfquote, desto größer ist üblicherweise auch der Anteil der Geimpften unter den Krankenhauspatienten – einfach, weil es mehr Geimpfte gibt als Ungeimpfte.“

Das ist zwar richtig, erklärt einem Geimpften aber in keiner Weise, worin sein „Schutzvorsprung“ gegenüber Ungeimpften eigentlich bestehen soll. Aber genau dies will er wissen, schließlich hat man ihn monatelang beschallt, die Erhöhung der Impfquote sei sowohl für die Menschheit als auch für den jeweiligen Neu-Impfling ein Segen.

Basis-PR-Trick: Unangenehme Vergleiche umgehen

Frau Merlot setzt daher ihre Erklärung fort und macht ganz listig
„Ein Beispiel: Wären alle Menschen mit einem Impfstoff geimpft, der das Risiko schwerer Covid-19-Verläufe um 99 Prozent reduziert, gäbe es sehr vereinzelt trotzdem noch Personen, die mit der Erkrankung ins Krankenhaus müssten. Der Anteil der Geimpften unter den Krankenhauspatienten läge dann bei hundert Prozent – trotz der ausgezeichneten Wirksamkeit des Impfstoffs.“

Wären „alle“ geimpft (gäbe es also keine Ungeimpften mehr), dann hätten wir auch keine Vergleichsgruppe mehr – der Vergleich brächte keine lästigen Ergebnisse, weil ein Vergleich gar nicht erst vorgenommen werden könnte.
Hat die Merlot’sche Mathematik nicht mehr zu bieten als die Binse, dass bei (sowieso schmeichelhaften, da fiktiven) 99 Prozent Impf-Schutz immer noch 1 Prozent Impf-Durchbrüche zu erwarten sind?
Ein bisschen Pseudo-Mathematik lenkt natürlich gut ab – und der angebliche „Schutzvorsprung“ samt seinem krassen Widerspruch zur Krankenhaus-Wirklichkeit bleibt weiter unerklärt.

Schutz vor schwerer Erkrankung – ein Impf-Mythos unter Beschuss

In den SPIEGEL-Leserkommentaren zeigt sich erschreckend, wie erfolgreich fakten-resistent das Impf-Mantra-Framing „… aber hilft doch gegen schwere Erkrankungen“ sich bereits in vielen Köpfen eingenistet hat – wenn man mit Krankenhaus-Einweisung nicht als schwer erkrankt gelten soll, wann dann? Noch schwerer geht kaum, von der Minderheit abgesehen, bei denen der Tod schneller eintrifft als der Krankenwagen. Auch bzw. gerade die 60 Prozent Geimpften unter Israels Hospitalisierten sind schwer erkrankt. Punkt.

Es sei denn … man würde unterscheiden, ob die Covid-Patienten „wegen“ oder nur „mit“ Covid ins Krankenhaus kamen.
Doch das führt zurück zu der von Anfang an eisern durchgehaltenen Nicht-Unterscheidung zwischen „an oder nur mit“ erkrankt. Diese Unterscheidung ist nach wie vor nicht erwünscht und der Artikel kann daher auch hier nicht einfach so (quasi „ausnahmsweise“) eine liefern. Ob sie pro oder contra Impf-Wirksamkeit ausfiele, steht in den Sternen.

Daher können sich SPIEGEL und andere Medien [3] bei ihrer merkwürdigen Argumentation bequem hinter Jeffrey Morris verstecken, einem Pfizer-begeisterten Professor für Biostatistik an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania.
Über Twitter und somit wissenschaftlich unverbindlich schwadroniert auch er ganz unbefangen:
„Wichtig sei aber zu wissen, dass der Impfstoff Biontech/Pfizer
zu 99 Prozent gegen eine schwere Covid-Erkrankung schützt.“

Aha: Waren bisher ab Zulassungsstudien für die „Impf-Wirksamkeit“ Werte zwischen 90 und 95 Prozent genannt worden, so pocht man immer seltener auf die per Impfung angeblich gesenkte Gefahr, sich selber bzw. andere anstecken zu können.
(Ein bisschen pochen muss man allerdings weiterhin, sonst entfiele der einzige „Sachgrund“ für die Privilegien-Vergabe an Geimpfte.)
Statt „Schutz vor Ansteckung“ verkauft die aggressive Impf-Werbung jetzt bevorzugt nur noch den „Schutz vor schwerer Erkrankung“.
Und damit das Publikum nicht misstrauisch wird oder diesen eigentlich auch schon recht alten Hut achtlos gähnend ignoriert, munkelt man hier urplötzlich von stolzen 99 Prozent Wirksamkeit?

Ein peinlicher Umstand lässt seinen herbei-fantasierten 99-Prozent-Biontech/Pfizer-Optimismus allerdings schon von vorneherein eher als Verzweiflungstat der Pfizer-Lobby aussehen: Israel wechselt für die dritte Runde (Auffrischungs- bzw. Booster-Impfung) nämlich von Pfizer zu Moderna – sehen so Sieger aus?

Die Morris-Wunschwelt zerschellt an der harten Wirklichkeit

Wenn die israelischen Geimpften nicht analog ihres Bevölkerungs-Anteils (60 Prozent) ins Krankenhaus kämen, sondern zu 99 Prozent weniger, dann läge das Hospitalisierungs-Verhältnis Geimpfte zu Ungeimpften allerdings nicht bei 60:40, sondern bei 0,6 : 40.
Oder – wieder hochgerechnet auf 100 Krankenhausbetten  – stünden 1,5 Prozent Geimpfte zu 98,5 Prozent Ungeimpften.

Die harte Wirklichkeit lautet aber 60 Prozent zu 40 Prozent – da muss der Herr Professor unbedingt nochmals seine Zahlen nachrechnen. Und ebenso könnte er die kleinen Tricks bleiben lassen: Er beziffert Israels Impfquote mit rund 80 statt 60 Prozent, indem er als Berechnungsbasis nicht das ganze Volk nimmt, sondern einfach die Gruppe der Kinder unter 12 streicht, die im traditionell kinderreichen Israel sehr groß ist.

Ungeimpft ist aber ungeimpft, egal ob eine Gruppe nur nicht will oder ob sie aus Verträglichkeitsgründen (noch) nicht soll. Denn es steht nirgendwo, dass bei der Zählung der Hospitalisierten die Kinder ignoriert würden – und zumindest im offiziellen Narrativ ist jeder (auch Kinder) sowohl gefährdet als auch schutzbedürftig,
Das konnte man an der nachträglichen STIKO-Empfehlung zur Kinder-Impfung sehen, die machtbewusste Politiker (mit ungeniertem Brachial-Druck trotz ersichtlich fehlendem Fachwissen) den Wissenschaftlern der STIKO abgepresst haben. Woran Morris (wenn er sich mit den deutschen Nachrichten auseinandersetzen würde) bestimmt keinen Anstoss nehmen würde.

„Impfdurchbrüche so gut wie nie bei Gesunden“

Die SPIEGEL-Teilüberschrift klingt witzig, denn Gesunde sind halt gesund – gemeint sind natürlich die vormals Gesunden, die man von Menschen mit Vorbelastungen abgrenzen will. Das will man wohl nicht gleich in der Überschrift zugeben (etwa so: Impfdurchbrüche nur bei Vorbelasteten). Sonst erinnern sich manche vielleicht doch noch daran, dass wir in Zeiten leben, in denen positiv Getestete als symptomlos Erkrankte verkauft werden und Vorbelastungen (soweit es um den Virus geht) als böses Verharmloser-Wort verschrieen ist. Aber halt nur, soweit es um das Virus und seine Wirkungen geht; beim Impfstoff und seinen (ausbleibenden) Wirkungen sind Vorbelastungen dann wieder als Erklärung erlaubt und begehrt.

Für eine vermutlich nicht repräsentative Stichprobe aus 17 israelischen Krankenhäusern, die trotz vollständiger Impfung an Covid-19 erkrankt waren, erfahren wir:
„Nur sechs der 152 Menschen waren zuvor gesund, der Rest hatte Vorerkrankungen, etwa ein geschwächtes Immunsystem. (…) Das mittlere Alter der Betroffenen lag bei 71 Jahren.“

Was soll an so einer Nachricht Werbung sein fürs Impfen?
Die Alten und Vorbelasteten, die einen (wirksamen) Impfschutz am nötigsten hätten, können sich also am wenigsten auf ihn verlassen.
Und die jungen Gesunden merken vom Versagen des Impfstoffs nichts, weil sie ihn sowieso nicht nötig haben.

Die natürliche Immunisierung schützt 13-mal besser als die Impfung und Genesene stecken sich deutlich seltener ein zweites Mal mit dem Coronavirus an als vollständig Geimpfte, so eine neue Studie, ebenfalls aus Israel, [4].

Fragwürdige Impf-Bilanz: Es geht um bedeutend mehr als nur um Nutzlosigkeit oder (persönliche) Nebenwirkungen

„Künftig würden mehr Varianten auftauchen. Das sei biologisch sehr plausibel. Je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auftreten – diese Feststellung machte kein Impf-Gegner, sondern kein Geringerer als RKI-Präsident Lothar Wieler im Januar 2021, [5].
Zwar konnte man damals mit dieser Bemerkung noch nicht viel anfangen, aber die Weichen in Israel und Deutschland wurden im Januar verschieden gestellt: Beide kämpften mit der winterlichen Corona-Welle und impften in diese Welle hinein; Israel begann aber etwas früher und impfte vor allem bedeutend schneller.

Inzwischen stagniert die Impfquote in beiden Ländern bei 60 Prozent. Merkwürdigerweise stellt sich die bei Atemwegs-Erkrankungen erwartbare sommerliche Viren-Flaute aber nur in Deutschland ein, obwohl unser Sommer eigentlich naß-kalt und damit eher virenfreundlich war.
Israel hat dagegen jetzt gegen Ende des dortigen heißen Sommers nicht nur höhere Corona-Fallzahlen als wir – sondern höhere als die eigenen israelischen im winterlichen Januar!

Delta scheidet als Ausrede aus, denn im Juni/Juli hat diese Variante sich auch bei uns unauffällig breit gemacht und mit einem Anteil von jetzt 98 Prozent alle anderen Varianten verdrängt.
Die (in Israel früher als bei uns) ggf. nachlassende Wirkung des Impfstoffs mag als Tatsache zutreffen, ist aber im übrigen nur ein Vorwand der Impf-Lobbyisten, die uns die dritte bzw. Booster-Impfung verkaufen wollen – zur Erklärung der aktuellen sommerlichen Fallzahlen-Spitzenwerte in Israel taugt sie nicht. (Über „zu früh gelockert“ und „nach Impfung leichtsinnig geworden“, brauchen wir auch nicht lange nachdenken – Stichwort Schweden.)

Der (nicht mehr prozentuale, aber zeitliche) Vorsprung von Israels Impfkampagne könnte aber in einem ganz anderen Zusammenhang dennoch eine Rolle spielen: Frei nach Wieler drängt sich nämlich der Gedanke auf, dass wir uns umso stärker in die Misere hineinimpfen, je mehr wir impfen und dass Israels Fiasko uns zeitverzögert auch treffen wird. Vielleicht sogar stärker, denn bei uns fiele es in Herbst und Winter. Aber – dies wird man im Mainstream wohl nicht so schnell und deutlich zu hören bekommen – es wäre ein Impf-Fiasko, kein Virus-Fiasko.

Nicht umsomst warnen französische Forscher in einem offenen Brief vor den Gefahren durch ADE bei Corona-Massenimpfungen: „Insbesondere durch die Delta-Variante bestehe die Möglichkeit, dass eine nach der Impfung eintretende Infektion zu einem schweren Verlauf führt.“ Bei ADE geht es um infektionsverstärkende Antikörper, die zunächst „richtig ticken“, beim Auftreten einer etwas anderen Variante aber plötzlich die Fremdköprer nicht mehr bekämpfen, sondern ihnen im Gegenteil sogar den Eintritt in die menschlichen Zellen erleichtern, [6].

Dieses Phänomen kannte man schon vor den Corona-Impfungen, z.B. beim Dengue-Fieber, wurde bisher aber als eher theoretisch abgetan. Die Forscher verweisen aber darauf, dass die Corona-Impfstoffe für den ursprünglichen „Wuhan“-Virus entwickelt wurden. Bei der Delta-Variante würden jedoch neutralisierende Antikörper eine verringerte Affinität zum Spike-Protein aufweisen, während verstärkende Antikörper eine auffallend erhöhte Affinität aufweisen.

Vielleicht werden künftige Geschichtsschreiber auf Israel verweisen, wo sich am frühesten und deutlichsten zeigte, dass ADE bei Corona-Impfungen keine nur theoretische Gefahr war, sondern der („übersehene“?) Startpunkt eines weltweiten Impf-Debakels?

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-impfquote-101.html
[2] https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/israel-die-irrefuehrende-statistik-der-geimpften-krankenhauspatienten-a-f5ef9929-b187-4fd5-952d-f3df354f696a
[3] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronapandemie-warum-in-israel-zwangslaeufig-mehr-geimpfte-ins-krankenhaus-kommen.4c956db8-1e21-4c26-be63-d462f5f9dd53.html
[4] https://www.businessinsider.de/wissenschaft/natuerliche-immunitaet-schuetzt-vor-dem-coronavirus-besser-als-impfung/
[5] https://www.welt.de/politik/deutschland/article225259255/Corona-Immer-mehr-Faelle-und-Ausbrueche-RKI-in-Sorge-wegen-Mutation.html
[6] https://de.rt.com/international/123040-forscher-warnen-in-offenen-brief/

Vorläufige Impf-Bilanz: „Lohnen“ sich Tote und Nebenwirkungen?

Impftote – von Dunkelziffern und Verdunklern

Herzmuskelentzündungen bei männlichen Impflingen und Thrombosen bei weiblichen – davon hat jeder längst schon gehört. Und vielleicht ein ungutes Gefühl dabei gehabt, denn die Impf-Opfer sind (im Gegensatz zum Schnitt der Virus-Opfer) nicht hochbetagt und vorbelastet, sondern junge Männer, teils Jugendliche und kerngesunde 40-jährige Krankenschwestern.

Der Chefpathologe der Universität Heidelberg Peter Schirmacher „fordert, dass viel mehr Personen, die nach einer Corona-Impfung verstarben, obduziert werden müssten, um die Wirkung der Impfung zu verstehen. Er geht zudem von einer hohen Dunkelziffer von Impftoten aus“, [1] [2].
Den offiziell 1.028 Impftoten in Deutschland bis Ende Juni stehen 106.835 registrierte Verdachtsfälle auf Impf-Nebenwirkungen gegenüber; 10.578 Geimpfte zeigten so schwere Reaktionen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, [3] [4].
Zum Vergleich: 90.720 Menschen starben in Deutschland bis Ende Juni „an“ oder vielleicht auch nur „mit“ Corona-Viren.
Nur 52.600 Corona-Tote sind es, rechnet man ab dem Start der deutschen Impfungen in der letzten Dezember-Woche 2020.

Also gilt bereits für einen Zeitraum, in dem jeder zwar Corona kriegen konnte, aber längst noch nicht jeder eine Impfung:
Auf 5 Corona-Tote kommt 1 Impfling, der ins Krankenhaus musste bzw. 10 Impflinge mit amtlich gemeldeten Nebenwirkungen.
Und je 50 vorbelasteten Greisen, die durch die Impf-Spritze (vielleicht) ein Jahr gewinnen könnten (zusammen 50 Jahre, zum großen Teil in Kranken- und Pflegebetten), steht ein 40-jähriger Impf-Toter gegenüber, der 40 (überwiegend gesunde) Lebensjahre auf einen Schlag verliert – eine äußerst schlechte Nutzen-Kosten-Bilanz.
Zumal der Verzicht des 40-jährigen auf die für ihn unattraktive Impfung bei den 50 Greisen den (angenommenen) Impf-Erfolg keineswegs verhindert oder auch nur gefährdet – was von einschlägigen Nebelkerzen-Werfern aber immer wieder direkt oder indirekt behauptet wird.

Opfer aus falsch verstandener / gepredigter Solidarität

Das vermeintliche Gebot der Solidariät wird so penetrant und letzlich erfolgreich in die Köpfe gehämmert, dass sogar der „in Glaubensfragen unfehlbare“ Papst es für bare Münze nimmt und von einem „Akt der Nächstenliebe“ spricht.
Kleiner Logik-Verständnis-Test (nicht ganz neu, hilft aber oft nur bei wiederholter Anwendung):
Was bringt eigentlich eine Impfung, wenn die Geimpften vor den Ungeimpften Angst haben müssen? (… während die Ungeimpften sich anscheinend nicht vor den Geimpften fürchten?)

Es ist nicht der Ungeimpfte, der den Impf-Erfolg bei Greisen und Nicht-Greisen gefährdet: Es ist der Impfstoff selber (sprich: sein „Versagen“), wie soeben die Hardrock-Band Kiss zu spüren bekam.
Wegen grippeähnlicher Beschwerden und eines positiven Corona-Tests bei Frontmann Paul Stanley musste die Band ein Konzert in den USA kurzfristig absagen – obwohl alle Bandmitglieder und die Crew vollständig geimpft gewesen seien und die Hygieneregeln befolgt hätten, [5],

Infektionsverstärkung: Der mRNA-Bock tarnt sich als Gärtner

Ein bloßes „Versagen“ wäre allerdings so, als bekäme man ein Placebo anstelle eines Impfstoffs. Doch so einfach ist es leider nicht: In einem aktuellen offenen Brief „warnten französische Wissenschaftler vor Gefahren der Corona-Massenimpfungen durch mögliche Bildung infektionsverstärkender Antikörper [ADE]“, [6].

Infektionsverstärkung statt Infektionsschutz: Hinter dem unscheinbaren Kürzel ADE steckt nicht nur das Ausbleiben der versprochenen Wirkung, sondern ihr Gegenteil – eine unter Umständen gefährliche Autoimmun-Erkrankung.
Von dem laut Werbung angeblich so sicheren mRNA-Verfahren schwärmt die Industrie, weil es zeit- und kostensparend einen Teil der Impfstoff-Produktion auslagert in den menschlichen Körper, der damit aber in eine künstliche Autoimmun-Lage reingezwungen wird:
Er muss die feindlichen Stoffe erst selber produzieren, die er (sofort? oder erst anschließend?) bekämpfen soll.

Wie komplex und unkontrollbierbar solche Gemengelagen sind, weiß man aus einem ganz anderen Fachgebiet:
Die Behörden mussten den NSU, den sie bekämpfen sollten, auch erst mühsam selber züchten – woran sie sich so sehr gewöhnten, dass sie nach dem offiziellen Abräumen des NSU 1.0 (ohne Befehl von oben?) sogleich einen NSU 2.0 schufen.
Wobei die Öffentlichkeit zum NSU 1.0 vielleicht nie erfahren wird, was echt und was inszeniert war und ob die wahren Verbrecher wirklich vor Gericht standen oder mit neuer Identität in Zeugenschutzprogrammen ihre Veteranen-Rente genießen.

Gegenrechnungen könnten zum Bumerang werden

Meine spekulative Laien-Rechnung kann man natürlich hinterfragen – nur zu, es gibt viel zu wenige Experten, die auf diesem heiklen Gebiet „spekulieren“ oder sich gar gegen das offizielle Narrativ stellen wollen. Sonst bleibt uns nur die Alternative: durchimpfen und erst dann die Toten durchzählen für die Geschichtsbücher unserer Enkel.
52.600 amtliche Corona-Tote würden bei ehrlicher Kontroll-Rechnung aber z.B. zu nur 10.000 „an“ (und nicht nur „mit“) Gestorbenen schrumpfen und die Dunkelziffer der Impftoten um den Faktor 2,5 auf 2.500 zu erhöhen, ist ebenfalls eher vorsichtig geschätzt. Damit verschlechtert sich das Verhältnis schon mal auf

  • nur 4 Virus-Tote gegenüber immerhin 1 Impf-Toten
  • nur 1 Virus-Toter gegenüber 1 hospitalisierten Impfling.

(Und auch hier gilt: noch längst nicht jeder hatte die „Chance“, geimpft und ggf. Impf-Toter zu werden).

Das (Greisen-)Alter der durchschnittlichen Corona-Toten ist seit Pandemie-Beginn bekannt – warum aber halte ich den „Durchschnitts-Impftoten“ für 40-jährig (und für relativ gesund)?

Einerseits aus medizinischen Gründen – weil die Impf(über)reaktion bei jüngeren heftiger ist als bei älteren, weswegen traditionell die Grippeimpfung ab 60 Jahren empfohlen wird (jeder kennt vielleicht Mitt-Dreißiger, die sich den herbstlichen „Schutz“ gönnen wollten und dann das Gegenteil bekamen: einen ganzen Winter lang eine Erkältung nach der anderen hatten – ein Phänomen, das bei Senioren eher nicht vorkommt).

Andererseits aus „organisatorischen“ Gründen: Bei den bald nach ihrer Impfung gestorbenen Senioren wurde schnell und gerne auf Alter und Vorbelastung verwiesen (=anders als bei den Virus-Toten) und ein Zusammenhang zwischen Impfung und Tod bestritten ohne lange zu prüfen. Ärzte, Behörden und Politiker ziehen da meist an einem Strang – keine Störung der Ruhe an der Glaubens- und Impffront durch lästige Nachrichten.
Zudem sollte niemand glauben, ein impfender Hausarzt würde bei der Klärung eines eingetretenen Schadensfalls „ergebnisoffen“ und gleichberechtigt die für ihn ggf. haftungsbegründende Alternative in Erwägung ziehen. (Die großzügige Haftungsbefreiung genießen nämlich nur die Pharma-Konzerne, nicht die impfenden Ärzte!)
Um als Impftoter auch wirklich in die amtliche Statistik zu gelangen (oder auch nur in deren „Vorhof“, die Dunkelziffer), darf man daher (anders als bei der Statistik der Virus-Toten) tendenziell nicht „alt und vorbelastet“ sein.

Mangelhafte Überwachung der Impf-Nebenwirkungen

Während der unter Desinformations-Dauerverdacht stehende Karl Lauterbach von „nebenwirkungsfreier Impfung“ faselt [7],  die von einer (ihm lästigen) „Minderheit der Gesellschaft“ abgelehnt werde, „obwohl sie gratis ist und das Leben vieler anderer retten kann“, kritisierte im Juni das ZDF das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), wo Nebenwirkungs-Meldungen Geimpfter einfach liegen bleiben – man sei überlastet. Dabei war das PEI ein halbes Jahr zuvor mit reichlich High-Tech-Euphorie gestartet:
„Millionen Menschen, die sich derzeit gegen Corona impfen lassen wollen, fragen sich, ob sie mit Nebenwirkungen rechnen müssen und wie heftig die wohl ausfallen. Eine Einschätzung könnte das Paul-Ehrlich-Insitut (PEI) geben, das genau diese Daten von bisherigen Impfungen seit Jahresbeginn mit Hilfe einer App sammelt“, [8].

Angeblich alles geklärt – dennoch immer neue Nebenwirkungen?

Obwohl die Pharmakonzerne in ihren Studien die sonst üblichen zehn Jahre Suche nach Nebenwirkungen in wenigen Monaten herbei-„teleskopiert“ haben wollen, tauchen weiter welche auf und so untersucht die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) neue mögliche Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, [9]:

„Beobachtet wurden laut Bericht Entzündungen der Nieren­körperchen (Glomerulonephritis) und das nephrotische Syndrom, bei dem die Filterleistung der Nieren gestört ist und zu viel Protein mit dem Urin ausgeschieden wird. Als mögliche Symptome werden blutiger oder schaumiger Urin genannt sowie Ödeme an Augenlidern, Füßen oder Bauch.
Als weitere mögliche Nebenwirkung wurde eine Form der allergischen Reaktion genannt, die zur Schädigung von Haut und Schleimhäuten führt und auch die inneren Schleimhäute der Körperhöhlen betreffen kann. Der Name für das Symptom lautet Erythema multiforme.“

Diesem zwei Wochen alten Bericht gingen im Juni [10] und Juli [11] Meldungen voraus von Frauen sowohl im fortpflanzungsfähigen Alter als auch solchen, die bereits in den Wechseljahren sind:
„Weltweit berichten Frauen von schweren vaginalen Blutungen und Zyklus­störungen nach der Corona-Impfung. Doch als Nebenwirkungen sind diese bisher nicht anerkannt. Es gibt auch noch keine wissenschaftliche Untersuchung dazu, wie häufig Blutungen nach der Corona-Impfung auftreten.“

Nebenwirkungen – zu lästig / zu banal für JHU, RKI, PEI?

Während bei Ansteckungsketten der Abzähl-Trieb der behördlichen Überwacher eigenständig tätig wird, müssen sich bei dem eher schambesetzten Thema Impfschaden irreguläre Regelblutung die Betroffenen oft anhören, das könne ja verschiedenste Ursachen haben. Daher werden sie entweder selbst tätig – oder niemand:

„Größere Aufmerksamkeit bekam das Thema erstmals durch eine Aktion der amerikanischen Anthropologieprofessorin Kathryn Clancy. Bei Clancy selbst und in ihrem Bekanntenkreis waren nach der Corona-Impfung unregelmäßige Blutungen aufgetreten. Daraufhin hatte sie andere Frauen per Twitter gebeten, ebenfalls ihre Erfahrungen zu teilen. (…)
Eine betroffene Frau berichtet dort, dass sie mit Medikamenten behandelt werden musste, weil ihre Menstruationsblutung nach der Impfung fünf Wochen lang anhielt und anders nicht mehr zu stoppen war.“

Nebenwirkungen – gut genug für mittelmäßige Faktenchecker?

Damit die „Selbsthilfe“ der Laien keine allzu große Eigendynamik entfaltet, fühlte sich dann doch der Faktenchecker des Bayrischen Rundfunks bemüßigt, mäßigend einzuschreiten [12]. Der Artikel ist lang, enthält aber neben wenigen Fakten viele Mutmaßungen wie
„Die Datenlage ist dünn“
„Korrelation, aber keine Kausalität zwischen Impfung und Zyklus?“
„Impf-Stress könnte Veränderung bewirken“
– die entlarvend gut zusammengefaßt werden in der vorletzten Teil-Überschrift: „Trotz unklarer Datenlage: Impfung sicher für Frauen“
(dieser Fakten-Check war dann wohl mehr ein Meinungs-Check).

[1] https://de.rt.com/inland/121717-heidelberger-pathologe-fordert-mehr-obduktionen/
[2] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/schirmacher-100.html
[3] https://de.rt.com/meinung/120967-paul-ehrlich-institut-veroeffentlicht-halbjahres-bilanz-mit-10000-impfreaktionen/
[4] https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-06-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
[5] https://www.mopo.de/news/promi-show/positiver-corona-test-kult-rockband-sagt-konzert-ab/
[6] https://de.rt.com/international/123040-forscher-warnen-in-offenen-brief/
[7] https://de.rt.com/inland/122421-lauterbach-sieht-bei-impfkampagne-minderheit-die-nebenwirkungsfreie-impfung-nicht-will/
[8] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkungen-pei-daten-100.html
[9] https://www.rnd.de/gesundheit/corona-impfung-ema-untersucht-neue-nebenwirkungen-von-mrna-impfstoffen-JKEWGNMZJRBIZMB7X2GBH3QK2E.html
[10] https://www.rnd.de/gesundheit/vaginale-blutungen-nach-corona-impfung-loesen-mrna-impfstoffe-zyklusstoerungen-aus-VM7W2HDUHFBELKO2LHQK7OOC5Q.html
[11] https://www.rnd.de/gesundheit/vaginale-blutungen-nach-corona-impfung-mehr-aufklaerung-gefordert-FFKNRUN3JNAGPPHNCKFYRJNMP4.html
[12] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kann-die-corona-impfung-den-zyklus-beeinflussen-faktenfuchs,ScaBHZr