Wichtigstes Impfdruck-Argument: herbeigelogen, weil Abo längst geplant war

EU-Generaldirektorin gibt zu:
Dauer-Impfschleife war von Anfang an geplant

Auf einer Anhörung des „Sonderausschusses des Europaparlaments zur Covid-19-Pandemie“ (Special Committee on COVID-19 pandemic) am 30. August 2022 fragte die AfD-Abgeordnete Sylvia Limmer die Generaldirektorin der EU-Kommission und Impfstoff-Chefunterhändlerin Sandra Gallina nach einer Rechtfertigung dafür, dass laut Angaben der EU-Kommission bereits 5,2 Mrd. Dosen Impfstoffe geliefert oder verbindlich bestellt worden seien, was für die knapp 450 Mio. Einwohner der EU für bis zu 11 Impfdosen pro Person reichen würde.

Sie antwortete:
„Ja, es gibt viele Impfstoffe, aber wir hatten ja geplant, mehr als eine Impfung vorzusehen. Das Wort Impfung ist eigentlich hier irreführend. Wir müssen das Ganze mit der Grippe vergleichen. Es wird nicht aufhören mit einer Impfdosis. Das wäre schön, aber es ist nicht der Fall. Denn es gibt unterschiedliche Varianten von Covid.“

Norbert Häring versteht dies so:  Den Strippenziehern war klar, es würde nicht mit den ein oder meist zwei Impfdosen zur vollständigen Immunisierung, die später in Grundimmunisierung umgetauft wurde, sein Bewenden haben.

„Man bestellte rund zehn Impfdosen pro Einwohner, damit man diese Jahr für Jahr oder noch häufiger einer Impfung unterziehen kann.
Die offizielle Kommunikation war jedoch eine ganz andere. Es wurde den Menschen eindringlich und auf allen Kanälen eingeredet, dass sie mit zwei Dosen vollständig immunisiert und geschützt seien. Warner vor einem Impfabo wurden als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.

Wie viele hätten sich wohl freiwillig impfen lassen, wenn ihnen von Anfang an gesagt worden wäre, dass sie mit einem schnell nachlassenden Impfschutz rechnen mussten und deshalb bald einen ersten, zweiten und dritten Booster brauchen würden?“   [1]

Pfizer-Vertreterin vor EU-Parlament:
Impfstoff wurde nie auf Ausbreitungs-Verhinderung getestet

Die Strippenzieher glaubten intern also von vorneherein nicht an die dauerhafte Wirkung ihres Wundermittels (das die Pandemie folglich schnell beenden müsste), sondern planten (und erhofften) dauerhafte Umsätze mit regelmäßigem „Auffrischungs“-Impfungen gegen eine nie endende Gefahr.
Öffentlich propagierte Basis von Panikmache, allerlei Gehorsams-Übungen, Ausgrenzungen und Zwangsmaßnahmen  war aber:

  • Schütze dich und vor allem andere, sonst bist du verantwortungslos.
  • Nur noch 1 – 2 Spritzen für alle, dann sind wir das Virus los.

Es gab aber nie eine Evidenz dafür, dass die mRNA-Behandlung auch Infektionen behindern oder gar verhindern könnte. Das bestätigte Janine Small, Präsidentin für internationale Entwicklungsmärkte von Pfizer.

Fragesteller Rob Roos fand das „skandalös“. Er ist Vize-Chef der Fraktion der europäischen Konservativen und Reformer, in der etwa auch die Abgeordneten der AfD organisiert sind.

Roos erinnert in seinem Video, das er nach dem Hearing aufgenommen hat, an die Worte holländischer Politiker: „Wenn Sie sich nicht impfen lassen, sind sie anti-sozial“. In Österreich und Deutschland verwendete man gern das Wort „unsolidarisch“, dass dadurch in absurder Verdrehung jeglichen ursprünglichen Wert verloren hat.  [2]

Untaugliches Solidaritätsopfer:
Sie wussten, dass sie etwas Nutzloses einforderten

Die Fakten-Friseure von correctiv behaupten dagegen ungerührt, das sei „bei näherer Betrachtung gar keine Neuigkeit“ – der Pfizer-Stoff schütze (nur) „vor einer schweren Covid-19-Erkrankung“.
Nicht sehr konsequent wird dann das gerade eingeräumte Faktum wieder verwässert: Es gebe „Hinweise, dass Geimpfte sich seltener infizieren und seltener andere anstecken. Die Impfung kann aber beides nicht gänzlich verhindern. Das ist schon lange bekannt“.

Soso, man wusste es also vor den „Verschwörungstheoretikern“, auf die man quasi noch gestern eindrosch?
Und forderte dennoch wissentlich etwas von vorneherein nahezu Nutzloses, bei dem man Schadensrisiken nicht ausschließen konnte?
Und wenn es dann rauskommt, sagt man frech:
War doch alles schon längst klar!

Gleich danach doch noch das Eingeständnis der Wahrheitswächter:

Pfizer habe keine „große Lüge“ dazu verbreitet. Der Konzern habe den Impfstoff vor seiner Zulassung nicht daraufhin geprüft, ob er die Übertragung des Virus hemmt und habe das bei der Zulassung im Dezember 2020 auch nicht behauptet. Richtig sei, dass die Aussagen aus der Politik teilweise den Eindruck erweckten, die Impfung könne die Ausbreitung des Virus vollständig stoppen.  [3]

Ein schwacher Persil-Schein für das Duo Politik & Pharma:
Man hat nicht ge-logen, sondern war nur ver-logen!

Auf die Personalie Lauterbach geht correctiv klugerweise nicht ein:
Warum sollte Pfizer „große Lügen“ unters Volk bringen – kleine reichen, denn für die großen hat man ja den den stets fürs Impfen trommelnden, „nebenwirkungsfreien“ Lauterbach.

„Von der Leyen nervös:
EU-Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Pfizer-Deal“

Seit einigen Wochen ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft gegen unbekannt „ … zum Erwerb von Covid-19-Impfstoffen in der Europäischen Union“.

„Diese außergewöhnliche Bestätigung erfolgt wegen des extrem hohen öffentlichen Interesses. Zu diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Details veröffentlicht.“ [4]

Die WELT betitelt Uschis „Impfstoff-Deal“:
„Völliger Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit“, [5]

Ausgrenzung und Hass-Förderung ließen sich nicht rechtfertigen durch irgendwelche angeblich erlösenden Wunderwirkungen der neu ins Spiel gekommenen Impfstoffe, denen sich sozusagen jeder Vernünftige freiwillig-freudig unterwirft und jeder Unvernünftige oder Zögernde notfalls halt mit Zwang. Aber in der Panik haben vielleicht viele nur noch den Strohhalm gesehen und sich mehr oder weniger kopflos gesagt, da müssen wir jetzt halt durch?

Mag sein, aber für die P(l)andemiker, die die Impf-Kampagne mit kühlem Kopf gezielt vorbereiteten, gilt diese Entschuldigung nicht. Norbert Häring hatte schon vor einigen Wochen von einer Spur berichtet, nach der es bei der Ausarbeitung der Hass-Kampagne gar nicht auf die Eigenschaften der (damals noch künftigen) Impfstoffe ankam:

Das Schüren von Hass auf Ungeimpfte wurde schon geplant, als Covid-Impfstoffe noch Hoffnungswerte waren

In einer aufwendigen Untersuchung der US-Eliteuniversität Yale wurde schon vor der Impfstoffentwicklung untersucht, mit welchen massenpsychologischen Mitteln man die Menschen am besten dazu bringen könnte, sich gegenseitig zur Impfung zu drängen. Die Botschaften, die dabei als besonders effektiv ermittelt wurden, waren genau die, mit denen später international die gesellschaftliche Ächtung und Diskriminierung Impfunwilliger vorangetrieben wurde.

Schon am 3. Juli 2020 startete eine experimentelle Studie der US-Eliteuniversität Yale „Persuasive messaging to increase COVID-19 vaccine uptake intentions“ (Überzeugende Botschaften zur Steigerung der COVID-19-Impfabsichten), [6].

Die Hass-Planer hatten ihre Motive, Impf-Fanatiker Bill Gates hatte erst recht bestimmte Motive (finanzielle und vermutlich noch ganz andere).
Welche Weichen stellen wollte aber eigentlich Angela Merkel, Expertin für Machtpolitik – aber nicht für Epidemiologie & Co. – mit ihrer Aussage in der Frühphase der Pandemie (April 2020)?

„Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben“ [7].

Sowohl die Spanische Grippe 1920 als auch die Schweinegrippe 2009 / 2010 wurden nicht durch Impfstoffe beendet. Daher drängten sich 2020 zur Bekämpfung der „Spahnschen Grippe“ schon bei kurzem Nachdenken unbefangenen Beobachtern (aber leider nicht unserer Kanzlerin und ihren Experten) mehrere Vorab-Impf-Alternativen auf:
nicht nur die neuen AHA- & Quarantäne-Regeln, sondern (als deren Ergänzung oder sogar Ersatz) Vitamin-D-Supplementierung („Wunder von Elgg“) und weitere Präparate – sofort und problemlos einsetzbar, aber halt patentfrei, versteht sich zum Missfallen von Big Pharma, das daher gegen alle mRNA-Alternativen auch in den Stunden vermeintlich großer Seuchennot aggressiv hetzte.

Sollte Covid-9 wirklich überraschend gekommen sein (das gierige Lauern der mRNA-Industrie auf Ein- & Absatz ihrer neuen Produkte spricht eher dagegen), dann hätte kein Experte und schon gar nicht Merkel gewusst: Wird der „wirkliche“ Impfstoff in einem Jahr oder erst zehn gefunden – oder vielleicht gar nicht, zumindest zu spät?
War bei einer als echt eingeschätzten Gefahr also das sture Warten aufs Impf-Christkind überhaupt ein verantwortungsvolles Handeln?

Cui bono: Alternativlos alles auf eine Karte setzen?

Anders als andere Polit-Lautsprecher hatte Merkel als Physikerin ihren Doktor gemacht, was vertiefte Naturwissenschafts- und Mathematik-Kenntnisse erforderte und angstheischendes Gerede über exponentielles Wachstum der Viren-Verbreitung für sie hätte durchschaubar machen müssen wie später dann die von Anfang an geäußerten und sich ständig erhärtenden Zweifel an den Zulassungs-Studien der Impfstoffe.

Sie präsentierte sich aber als eher unbedarfte Bundessorgenmutti,  als Schutpatronin und Vorbild aller Hausfrauen, die tiefgläubig an den Lippen der Panik-Experten hängt und wacker „vor einem sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen gewarnt und die Bevölkerung zu einer Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen und mehr Impfungen aufgefordert“ hatte.

Die (vermeintlich) dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln

Vielleicht ist (gespielte) Dummheit das Erfolgsrezept heutiger rückgratloser Politiker für den Fall, dass ihre Förderer und Beschützer im Hintergrund irgendwann unerwartet ersatzlos wegfallen sollten: Die gezeigte Dummheit von Baerbock, Habeck, Scholz & Co. wirkt zwar sehr echt, aber immer wieder gibt es (Baerbock vielleicht ausgenommen) Anzeichen dafür, dass sie bei weitem nicht so dumm sind, wie sie sich geben.

Quellen:

[1] https://norberthaering.de/news/gallina-impfabo/
[2] https://tkp.at/2022/10/11/pfizer-bestaetigt-vor-eu-covid-ausschuss-covid-impfpass-beruhte-auf-grosser-luege/
[3] https://correctiv.org/faktencheck/2022/11/14/nein-pfizer-hat-nicht-zugegeben-dass-der-corona-impfstoff-comirnaty-nicht-schuetzt/
[4] https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/von-der-leyen-nervoes-eu-staatsanwalt-ermittelt-wegen-pfizer-deal-li.281403
[5] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus241736365/Impfstoff-Deal-von-der-Leyens-Voelliger-Mangel-an-Transparenz-und-Verantwortlichkeit.html
[6] https://norberthaering.de/news/yale-studie-impfung/
[7] https://www.welt.de/politik/deutschland/article207167375/Merkel-zu-Corona-Solange-wir-keinen-Impfstoff-haben-wird-das-gelten.html

29 Gedanken zu „Wichtigstes Impfdruck-Argument: herbeigelogen, weil Abo längst geplant war“

  1. MDR: Wurden Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?

    Und zwar wissentlich, d.h. vorsätzlich. Was bisher (und bei manchen immer noch) als Verschwörungstheorie galt, fragen sich jetzt (und zwar mit bejahender Tendenz) auch öffentlich-rechtliche Sender – allen voran der MDR:

    „Die einrichtungsbezogene Impfpflicht soll auslaufen, denn Impfungen würden nicht mehr vor einer Ansteckung schützen, so Gesundheitsminister Karl Lauterbach.
    Doch einen Fremdschutz gibt es schon lange nicht mehr.
    Warum wurde dennoch politischer Druck auf Ungeimpfte ausgeübt?“

    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-wirkung-kritik-ungeimpfte-100.html

    MDR-Autorin Christiane Cichy kritisiert das Schüren von
    „Hoffnungen auf eine Herdenimmunität, die es nie gab“

    durch Biontech-Chef Ugur Sahin und Karl Lauterbach im Zusammenspiel mit der BILD im Januar / Februar 2021.

    Sie schwärmten damals irreführend von einer „Hoffnungsstudie“, die in Wirklichkeit nur ein vorläufiger Bericht aus dem israelischen Gesundheitsministerium war, keine wissenschaftliche Arbeit im herkömmlichen Sinn:
    „So gaben die Autoren des Papiers selbst zu bedenken, dass der Effekt der Impfung auf Infektionen überschätzt werden könnte. In Israel würden Ungeimpfte häufiger getestet als Geimpfte. Schon deshalb könnte es mehr positive Tests in der Gruppe der Ungeimpften gegeben haben.
    Die Versprechen schienen diesen Fakt zu ignorieren, ebenso, dass die Daten nur einen kurzen Zeitraum nach der zweiten Impfung berücksichtigten.“

    Das Versprechen einer Herdenimmunität sei von Anfang an nicht zu halten gewesen, so auch Virologe Alexander Kekulé. Bei Atemwegsinfektionen gebe es kein einziges Beispiel, dass dies gelungen sei. Doch seine frühe Einschätzung sei vor allem auf Kritik gestoßen.

    Ungeimpfte als Sündenböcke der Pandemie

    Christiane Cichy erinnert an die übelsten Anwürfe:

    „Tyrannei der Ungeimpften“ (Frank Ulrich Montgomery)

    „Ungeimpfte dürfen nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren“ (Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP)

    „Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben“ (Tobias Hans, saarländischer Ex-Ministerpräsident)

    „Wenn Du irgendwie mehr tun willst, als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besuchen, dann musst Du geimpft sein“ (Jens Spahn)

    „Das heute uns alle beeinträchtigende Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her. Darüber gibt es gar keinen Zweifel!“ (Neukanzler Scholz noch vor genau einem Jahr)

    Des Kanzlers späte Hetze wider besseres Wissen

    Christiane Cichy:
    „Dabei war vor rund einem Jahr schon klar: Die Wirksamkeit der Impfstoffe lässt leider schneller nach, als man das zu Beginn der Impfkampagne erwartet und den Geimpften auch versprochen hatte. Bereits im Winter 2021 betrafen rund 40 Prozent aller Corona-Erkrankungen doppelt Geimpfte. Nach wie vor schützte die Impfung zwar gut vor einem schweren Verlauf, doch die Behauptung, allein die Ungeimpften belasteten unser Gesundheitssystem, konnte so nicht stimmen.

    Die ‘Pandemie der Ungeimpften’ war zu jenem Zeitpunkt also schon nicht mehr aktuell. Doch die Politik ignorierte weitgehend die damals aktuellen wissenschaftlichen Studien, die alle zu dem gleichen Ergebnis kamen: Seitdem die Deltavariante vorherrscht, ist auch die Zahl der Impfdurchbrüche angestiegen, darüber hinaus weisen die infizierten Geimpften eine annähernd so hohe Virenlast auf wie Ungeimpfte. Diese Erkenntnisse hielten deutsche Politiker nicht davon ab, Geimpfte zu privilegieren und Ungeimpfte teilweise vom öffentlichen Leben auszusperren – aus Schwimmbädern, Restaurants und großen Teilen des Einzelhandels.“

    Cichy verweist auf die Notwendigkeit, das Geschehen „aufzuarbeiten. Doch statt Fehler zu analysieren oder gar zuzugeben, beruft man sich nach wie vor darauf, dass Studien Hinweise gegeben hätten, die auf einen effektiven Fremdschutz hoffen ließen.“

    Windige Faktenchecker und findige Blogs

    Lob für „alternative Medien“, da der Mainstream versagte und zu großen Teilen noch weiterhin versagt?
    Jedenfalls sei die Diskussion über den „Fremdschutz“ in den sozialen Medien neu entfacht, seit – wie schon oben im Artikel erwähnt – ein niederländischer Abgeordneter von einer Pfizer-Managerin ein klares NEIN auf die Frage erhielt, ob der Impfstoff vor Markteintritt auf Übertragungs-Verhinderung geprüft worden sei.

    Dass die amtlich geförderten Faktenchecker (scheinheilig) auf für jedermann öffentlich zugängliche Zulassungsstudien verweisen („Wer sie gelesen hat, wusste also Bescheid“), ist auch dem MDR-Artikel zu billig und Anlass zu vorsichtiger Kritik – einerseits an ihnen, andererseits aber auch an Blog-Beiträgen, in denen „sogar von Impflüge“ die Rede gewesen sei.

    Diese Thematik hatten wir ja schon oben im Artikel:
    Pfizer & Co. hatten nicht (bzw. nicht durchgehend) ge-logen
    – sondern waren halt nur ver-logen!
    Wichtiger als solche haarspalterischen Feinheiten ist jedoch:
    Wer das Entstehen von Irrtümern und Schäden (mit Absicht oder nicht) mitverursacht hat, sollte sich verantwortlich für die Aufklärung fühlen.

    Tut er es nicht (weil er von der Schädigung anderer weiter profitieren will und auf die eigene Straflosigkeit vertraut – eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus), dann sollte er wenigstens medial gehörig angeprangert werden.

    Gut, dass auch der MDR sich so positioniert und somit in den Mainstream-Medien einen Anfang macht, zu guten alten Grundsätzen des Journalismus zurückzukehren.

    Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie

    … veröffentlicht im Cicero Prof. Matthias Schrappe, Internist und Gesundheitsökonom,
    https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-krise-aufarbeitung-zehn-thesen-schrappe-teil-1

    Grundlegend: Es gab kein „Handeln unter Unwissenheit“!

    … belegt auch bei ihm Platz 1 der Thesen.

    „RSV, Rhinoviren, Influenza:
    Das Rätsel um die Atemwegsinfekte bei Kindern“

    … titelt aktuell das Wissenschaftsmagazin SPEKTRUM
    – beachtlich: Corona fehlt in der Aufzählung,
    https://www.spektrum.de/news/warum-grassieren-derzeit-schwere-atemwegsinfekte-bei-kindern/2082834

    Corona-Maßnahmen (von Masken über Isolierung und Home-Schooling bis hin zur aufgeschwatzten unnötigen Impfung) hatten bekanntlich Kinder hart getroffen, während der eigentliche Anlass – nämlich die Corona-Erkrankung – viel eher Alte als Kinder betraf.

    Aktuell blockieren aber nicht Senioren die Krankenhausbetten, sondern Kinder die Betten in Kinderkliniken.
    Und der Grund sind verschiedene Atemwegserkrankungen, aber nicht Corona!

    Einer, für den Gesundheit fast nur noch aus Corona-Bekämpfung besteht, schwurbelt daher unbeeindruckt:
    Jetzt beginnt die Winterwelle. Wir sind gut vorbereitet. Der Einzelne und die Länder müssen nur mitmachen.
    https://t.co/mxmaupEAoe
    — Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) November 30, 2022

    Kurz danach gab er sich doch besorgt – und appellierte „an alle Eltern und Kinderärzte, nicht unmittelbar nötige Vorsorgeuntersuchungen um wenige Wochen zu verschieben“,
    https://www.rnd.de/gesundheit/rsv-welle-karl-lauterbach-will-kinderkliniken-schnell-helfen-FHL7PZJTRGADNDBSBVCZ5GWTAA.html

    Anders als Scheuklappen-Karlchen, sucht (mangels einer direkten Verbindung) der SPEKTRUM-Artikel im Teaser wenigstens nach einer indirekten Kausal-Verbindung zwischen Corona-Virus einerseits und der aktuellen Corona-freien Kinder-Infektionswelle andererseits:
    „Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Doch die genauen Mechanismen sind noch unverstanden.“

    Eine gelegentlich zu hörende indirekte Verbindung könnte darin bestehen, dass die Kinder durch die vielfältigen Corona-„Schutzmaßnahmen“ zu lange von Kontakten abgehalten wurden, die ihnen ein Training ihres Immunsystems ermöglicht hätten.

    Dies findet auch Johannes Hübner, stellvertretender Klinikdirektor und pädiatrischer Infektiologe des Dr. von Haunerschen Kinderspitals in München. Eine weitere Erklärung erwähnt er wenigstens, obwohl er sie ablehnt:

    »Andererseits gibt es auch Kollegen, die denken, dass Corona zu einem Immundefekt führt. Dafür sehe ich aber keine Hinweise«, sagt der Mediziner. »Und es wäre auch untypisch, dass es nur die respiratorischen Viren betrifft.« Letztendlich sei die Ursache der aktuellen Welle jedoch noch unklar.

    Ein ungenannt bleibender Hauptverdächtiger

    Aber wenn schon „einige Kollegen“ Corona als Verursacher von Immundefekten sehen, kommt dann nicht auch die neuartige, nicht ausreichend erprobte Anti-Corona-Impfung als Verursacher von Immundefekten in Betracht?
    Der Vergleich mit der Grippe(-Impfung) drängt sich geradezu auf.

    Denn während junge Menschen Grippeschutz-Impfungen einerseits weniger brauchen als Senioren, vertragen sie sie andererseits auch meist noch schlechter als dies bei Senioren der Fall ist.
    Das kann eigentlich jeder in seinem Bekanntenkreis erfragen: Viele erstmals Grippeschutz-Geimpfte jüngeren Alters (U40) wurden nachfolgend einen Winter lang mit einer kaum endenden Kette von Infektionen „belohnt“, die sie so bisher noch nicht kannten.

    Hinzu kommt bei der Corona-Impfung noch: Durch den Stich kann das Spike-Protein (bzw. sein mRNA-Bauplan) die erste (bei Kindern evtl. sehr wirksame?) Abwehrschwelle Schleimhäute bequem umgehen und zudem (bei schlecht gesetztem Stich) evtl. über die Blutgefäße an jede Stelle des Körpers gelangen.
    Außerdem enthält der Impfstoff weitere nicht ungefährliche Zutaten: von Nano-Lipiden bis zu nicht deklarierten (metallischen?) Substanzen.

    Gravierende Impfschäden zu Hauf
    – man muss sie nur sehen wollen

    Auch hier hat der MDR sich großes Lob verdient.  Er berichtet ungeschönt von gravierenden Schäden, die eindeutig auf die Impfung zurückzuführen sind  – und vom ersichtlichen Blockieren des medizinischen und politischen Apparats, soweit sie aus strammen Impfbefürwortern bestehen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf – manche Vertuscher sind wohl nicht nur ideologisch unterwegs, sondern fürchten vielleicht die Aufdeckung ganz konkreter eigener (Straf-)Taten?

    Hirnschädigung nach Impfung
    – Wie Hinterbliebene um Aufklärung kämpfen:

    so der Titel des erschütternden 10-minütigen MDR-Beitrags,
    https://www.youtube.com/watch?v=jxD9OHKbvXo

    Der 76-jährige Burkhard Rosin war 10 Tage nach seiner 3. Corona-Impfung zusammengebrochen. Im Rettungswagen wurde er mehrfach reanimiert, starb aber einige Tage später in der Klinik – laut deren Bericht an seinen Vorerkrankungen.
    Obwohl das nicht ganz von der Hand zu weisen ist (er litt seit einiger Zeit an Parkinson und akut an einer Lungenentzündung), waren Ehefrau und Tochter skeptisch.

    Die gewünschte Obduktion wurde abgelehnt – erst recht als die beiden das Tabu-Thema Impfung als zu überprüfende Todesursache ins Spiel brachten. Die Charité schrieb sogar in den Bericht: „Eine Obduktion wird nicht gewünscht.“
    Inzwischen verteidigt sie sich auf Anfrage mit dem Hinweis, der Obduktions-Wunsch sei erst spät vorgetragen worden, als die Leiche bereits einem Bestattungsunternehmen übergeben worden war. Ob die Charité dann das Bestattungsunternehmen informiert habe, ließe sich nicht mehr aus den Akten rekonstruieren.

    Mutter und Tochter wurden selbst aktiv und ließen in Dresden auf eigene Kosten eine – besonders gründliche – Obduktion vornehmen.
    Es wurde nämlich das Gewebe aller großen Organe untersucht.

    Laut Autopsie-Bericht war tatsächlich die Lungenentzündung todesursächlich. Wesentlich zum Tod beigetragen hatte jedoch auch die neu gefundene Enzephalitis – eine schwere Entzündung im Gehirn. Hinzu kamen eine Vaskulitis, eine Entzündung der Blutgefäße, ebenso eine Myokarditis, eine Herzmuskel-Entzündung. Diese Erkrankungen seien Folge der Impfung.

    Konkret heißt es im Bericht: Eine zum Tode beigetragen habende Arzneimittelreaktion ist somit wahrscheinlich.

    Wegen der Brisanz des Falles veröffentlichte der zuständige Pathologe Dr. Michael Mörz die Ergebnisse der Obduktion – wie üblich als Vorab-„Pre-Print“.
    Dies wiederum nahm die Dresdner Klinik zum Anlass, einen Gesprächswunsch des MDR im August abzulehnen.
    Mit dem Preprint beginne zunächst der wissenschaftliche (sprich: interne) Diskurs. Nach endgültiger Publikation in einem anerkannten Fachjournal könne man nochmals anfragen.

    Als diese Voraussetzung Anfang Oktober eingetreten war, wurde der Interview-Wunsch des MDR aber erneut abgelehnt – nun mit der lapidaren Begründung:
    „eine über die wissenschaftliche Gemeinschaft hinausgehende Kommunikation ist nicht sinnvoll.

    Weder Dr. Mörz noch ein anderer Vertreter des Klinikums werden sich an der durch den Artikel ausgelösten (und angeheizten) politischen Diskussion beteiligen.“

    Was nicht im Schreiben an den MDR stand: Dr. Mörz war durchaus redebereit, das Klinikum hat ihm aber ein (dienstliches) Interview-Verbot auferlegt.
    Zu einem privaten Gespräch beim MDR ließ er sich jedoch einladen – und das Klinikum hat es ihm nicht verboten (oder kann es nicht).

    Wichtige Aussage von ihm: Das durch die mRNA-Impfung produzierte Spike-Protein sollte am Impfort (d.h. im Oberarm) bleiben und nicht in großen Mengen in den Rest des Körpers gelangen. Doch offenbar könne genau das passieren, so der Pathologe.
    Wenn es sich in den Hirn- und Herzgefäßen nachweisen lässt und das zu einer Entzündung der Organe führt, sei eben mit entsprechenden Organschädigungen zu rechnen. Dr. Mörz konnte hierbei ausschließen, dass bei Burkhard Rosin das Spike-Protein aus einer Infektion mit dem Corona-Virus stammt.

    Sein Fazit:
    Diese Impfnebenwirkung wäre nicht entdeckt worden, wenn die Familie nicht auf einer Obduktion bestanden hätte. Er sieht hier ein Versäumnis der zuständigen Behörden. Seiner Ansicht nach hätte mit Beginn der Impfaktion ein Teil der Verstorbenen (egal ob geimpft oder nicht) obduziert werden müssen, „um eben eine Verschiebung des Krankheitsspektrums herauszubekommen“.

    Seine Kritik ist nicht neu: Schon im August 2021 hatte der Pathologe Prof. Peter Schirmacher an der Uni Heidelberg mehr als 40 Menschen obduziert, die kurz nach einer Impfung gestorben waren – bei einem Drittel sei die Impfung die Todesursache gewesen.
    Er warnte damals vor einer höheren Dunkelziffer und forderte systematische Obduktionen von Geimpften.

    Die zuständigen Behörden sowie das Bundesgesundheitsministerium „sahen 2021 keine Anzeichen für eine Dunkelziffer bei den Imfpnebenwirkungen und damit keinen Handlungsbedarf“.
    Auch Dr. Mörz geht von einer hohen Dunkelziffer aus – er überblickt ca. 20 Fälle, bei denen immer sowohl Herzmuskel- als auch Gefäß-Entzündungen vorhanden waren. „Und es konnte auch das Spike-Protein immer nachgewiesen werden.“

    Der MDR wollte daher vom Bundesgesundheitsministerium wissen, ob mit den Erkenntnissen von Dr. Mörz die Forderung von Prof. Schirmacher aus 2021 nach mehr Obduktionen nun doch bestätige. Man verwies ans Paul-Ehrlich-Institut, das zwar bestätigte, der Fall von Dr. Mörz sei in die Statistik aufgenommen worden, „dennoch sei für diese Nebenwirkung kein Risikosignal, d.h. kein gehäuftes Auftreten erkennbar“.

    Doch wie will man ein gehäuftes Auftreten von Nebenwirkungen erkennen, wenn nicht alle Verdachtsfälle erfasst werden? Denn ohne die Eigeninitiative der Familie wäre der Fall von Burkhard Rosin unentdeckt geblieben.

    Hierauf die amtliche Antwort:
    „Da das Paul-Ehrlich-Institut nicht nur deutsche, sondern auch internationale Meldungen und Daten auswertet, ist eine Vollerfassung unerwünschter Ereignisse im zeitlichen Abstand zu Impfungen aus Sicht des Paul-Ehrlich-Instituts zur Signaldetektion nicht notwendig.“

    Auf Deutsch:
    Da weltweit keine Auffälligkeiten gemeldet werden, wird da schon nichts sein. Kein Anlass, im Heimatland des Marktführers und tüchtigen Steuerzahlers Biontech das Fass mit so einem unerwünschten Thema aufzumachen!

    Wichtige Vorsichtsmaßnahme „Aspirieren“:
    2016 abgeschafft, 2022 wieder aktuell

    Dass die Spike-Proteine an der Impfstelle bleiben sollen, dies aber nicht tun, ist kein Schicksalschlag, sondern zu einem guten Teil auf eine unverständlicherweise abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme zurückzuführen. Zumindest hätte man sie mit Beginn der neuen, unbekannten Impfung wieder einführen müssen, wenn man doch so besorgt ist um die Gesundheit aller – einschließlich der „Vulnerablen“.

    Aber erst Anfang 2022 setzte die STIKO eine seit 2016 abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme wieder in Kraft – speziell für die Corona-Impfung, aber (warum eigentlich?) ohne großen Presserummel,
    http://friedensblick.de/33154/aspiration-oder-konspiration-stiko-hat-wohl-schutzmassnahmen-verwechselt/

    Zu diesem Zeitpunkt war sogar der Höhepunkt des Booster-Boom schon wieder vorüber, die Schadensverhinderung also nur noch eingeschränkt möglich – obwohl die Studie, die die Wiedereinführung des Aspirierens nahelegte, da schon ein halbes Jahr publiziert war, vor Beginn der großen Impf-Booster-Welle!
    Unserem Impf-Karlchen, das angeblich täglich bis nach Mitternacht die neuesten Studien körbeweise in sich hineinschlingt, muss da etwas entgangen sein.

    1. Eindrücklich dargelegt, aber was solls?

      Eine Elterninitiative für die Beibehaltung eines Förderzentrums plante eine Demo, die sie absagten. Die Begründung der Elterninitiative schockierte mich: Keine gemeinsame Demo mit “Querdenkern”, denn … “wir wollen unsere Kinder auch keinem Risiko aussetzen”.

      Wir gefährden also die Gesundheit von Kindern, nur weil wir mit ihnen gemeinsam auf die Straße gehen. Was schlimmeres kann man einem Menschen nicht vorwerfen. Würden solche “Schlafschafe” auch befürworten, dass wir in “Absonderungseinrichtungen” zwangseingewiesen werden, weil wir “Gefährder” sind? Wie weit geht die Hetze der Medien noch? Warum fällt sie zum Großteil auf fruchtbaren Boden?

      Wir können die Fakten nur anbieten, ein kleines Licht in der Dunkelheit. Das Problem ist aber, dass die Mehrheit der wählenden Bevölkerung diese Informationen nicht annehmen will. Ich frage mich, was für einen Sinn das alles macht. Die glauben uns sowieso nichts.

      1. Das Gute ist ja inzwischen: Die bequeme Mehrheit kann sich nicht mehr dahinter verstecken, dass man vermeintlichen „Schwurblern“ nichts glauben darf – die WELT, der MDR, Berliner Zeitung: das sind für Mainstream-Fans glaubwürdige Medien, die sich eben nach und nach den bisher als „Schwurblern“ verleumdeten und zu „Parias“ stigmatisierten Stimmen anschließen (müssen / wollen?).

        Die „ganze Wahrheit“ gab es zwar schon bisher im Mainstream – aber nur klein dosiert in Splittern und begleitet von Dementis und Relativierungen.
        Die Beiträge unter anderem im MDR sind jetzt nicht mehr eingebettet in vorsichtige Vorbehalte und erlauben eben nicht mehr den relativierenden Schluss, da seien nur unwesentliche, verzeihbare oder unvermeidliche Fehler passiert. Die Feigenblätter planlose Unwissenheit gepaart mit treuherzig-gutem Willen werden schonungslos weggezogen. Selbst das „Versagen“ der Faktenchecker wird angesprochen – allerdings vorsichtig, es handelt sich ja um die öffentlich-rechtlichen bzw. von oben gehätschelten Kollegen.

        Das Eingeständnis eigener Fehler ist dabei ein schwieriger Punkt: Nicht nur 1945 wollten die Betroffenen mehrheitlich einfach einen „Schlussstrich“ ziehen und nichts (mehr) davon hören, mit der Masse geschwommen und damit einem Rattenfänger gefolgt zu sein.

        Entsprechend beginnt in den Mainstreammedien jetzt eine Diskussion:
        „Der Staat sollte sich bei den Ungeimpften entschuldigen!“
        https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/corona-der-staat-sollte-sich-bei-den-ungeimpften-entschuldigen-li.292799

        Das ist erfreulich, und irgendwann werden die Medien vermutlich neben der üblen Rolle der Politik auch die „eigene“ üble Rolle der Medien kritisch beleuchten.
        „Eigene“ Rolle muss aber in Anführungszeichen stehen, denn statt Selbstkritik wird eher die eine Zeitung bei der anderen Fehler suchen.

        Lustig z.B., wie der SPIEGEL aktuell selbstbewusst Fehler der Chinesen anprangert, die „wir“ wohl nie gemacht haben und nie machen würden („Freiheit“ hat der Westen halt im Langzeit-/Dauer-Abo):

        „Das Virus der Freiheit – Wie das Scheitern der Null-Covid-Ideologie China erschüttert“
        … ziert ironiefrei und mit viel Pathos das Titelblatt,
        https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2022-49.html

        Mit ähnlichem Ton berichtet die Schweizer NZZ von einem (im Westen völlig unbekannten?) Phänomen – einer Studentin, die sich in Shanghai den Protesten anschließt, „weil sie sich nach politischen Veränderungen sehnt“:
        «Bei Zero Covid geht es nicht um das Virus, sondern nur um Politik»

        https://www.nzz.ch/international/china-protest-in-schanghai-gegen-corona-regeln-ld.1715117

        Über diese „Doppelmoral“ könnte man sich ärgern – Satiriker vom Schlage eines Dieter Nuhr freuen sich dagegen vermutlich, dass sie in Zeiten einer kaum mehr überbietbaren Realsatire endlich wieder mal Doppelzüngler zum Vorführen bekommen, die auch das Publikum mühelos (d.h. ohne virologische Grundkenntnisse) als solche erkennen kann.

        „Lob für die Künstler-Initiative #allesdichtmachen kommt vor allem aus der rechten und Querdenker-Ecke, viel Kritik aus den eigenen Reihen – von Schauspieler:innen, die sich für ihre Kolleg:innen schämen“ – die Anfeindung vom April 2021 gegen die kritischen Geister um den Tatort-Schauspieler Jan Josef Liefers ist (in unserem Land) schon lange nicht mehr zeitgemäß und angesichts des Kontrasts zu den aktuellen (allseits gelobten) Anti-Lockdown-Protesten in China so hochpeinlich, dass sich die ehemals vorlauten Anfeinder jetzt vermutlich in stiller Scham üben,
        https://de.euronews.com/my-europe/2021/04/23/intelligenter-protest-oder-peinliche-aktion-allesdichtmachen

        Staatlich gehätschelte Pseudo-Satiriker wie Jan Böhmermann bekommen dagegen verstärkten Gegenwind:
        Eine Gruppe von Wissenschaftlern mahnt, die Wissenschaft dürfe nicht politisiert werden. Anlass ist sein „Fahndungsplakat“. Unter der Überschrift „Zum Umgang mit Hendrik Streeck und zum Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Politik“ bestehen sie darauf, es sei auch in einer Krise wichtig, nicht mit „Diffamierung zur gesellschaftlichen Polarisierung beizutragen“, sondern „einen offenen, aber zivilisierten Diskurs im öffentlichen Raum und insbesondere in der Sphäre des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu ermöglichen“.
        Nach wiederholten Angriffen auf den Virologen Streeck, die jüngst in einem persiflierten RAF-Fahndungsplakat des ZDF-Moderators Jan Böhmermann mündeten, wiederholten die Wissenschaftskollegen ihren Appell vom Dezember des Vorjahres zu mehr Sachlichkeit – auch wenn das Fahndungsplakat noch so sehr „nur als Satire gemeint“ sein mag.
        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-wissenschaftler-gegen-diffamierung-fuer-zivilen-diskurs-li.293667

        Der Staatsfunk-Barde sollte die Kunstfreiheit aus einem weiteren Grund nicht überstrapazieren: Normalbürgern ist nämlich seit 2021 das Erstellen von Feindeslisten von Staats wegen bei Strafe untersagt (§ 126a StGB):
        https://www.bundestag.de/resource/blob/867640/846f1ba0205ccdd640c5a8357e655771/strafrechtlicher-Schutz_Feindeslisten_-126a-StGB-data.pdf
        Oder will Böhmermann (mangels echten Inhalten) umso mehr mit seinem Künstler-Privileg kokettieren – ätsch, ich darf was, was ihr nicht dürft?

        Noch schwieriger als Selbstkritik (an der eigenen Rolle während Corona) wird es sein, eine allgemeine „Anti-Manipulations-Herdenimmunität“ – wenn schon nicht des Volkes, so wenigstens der Medien, Meinungsmacher usw. – zu erlangen, damit die Welt bei der nächsten P(l)andemie-Attacke nicht genauso kopflos-tiefgläubig den künftigen Rattenfängern folgt.

        Halb fasziniert, halb distanziert blickt man nämlich beim Manager Magazin auf die neureichen Biontech-Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin und deren neue Pläne:
        „So zynisch es klingen mag: [Sie] sind die größten Gewinner der Corona-Pandemie und ihr Unternehmen, Biontech, ist der größte Erfolg der jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte.
        Rund 20 Milliarden Euro an Gewinn werden die beiden vergangenen Corona-Jahre dem Mainzer Unternehmen bis Ende 2022 in die Kassen spülen. Die entscheidende Frage lautet: Was haben Türeci und Sahin damit vor?“

        Das Blatt hat „mit ihnen über ihre kühnen Zukunftspläne gesprochen“:
        Sie beabsichtigen „vor allem dem Krebs den tödlichen Schrecken zu nehmen“ und wollen „dabei fast alles anders machen“ als die klassische Pharmaindustrie.

        „Warum sie ihre Firma – trotz aller hehren Ziele – damit zu überfordern drohen“, erfährt man erst hinter der Bezahlschranke. Ob auch die Volksgesundheit durch die berühmt-berüchtigten mRNA-Mittelchen überfordert zu werden droht, wird dort vermutlich nicht behandelt – zum Manager-Thema wird so was erst, wenn die Dividenden-Aussichten dadurch gefährdet werden.
        https://www.manager-magazin.de/unternehmen/die-naechste-grosse-wette-der-biontech-helden-ugur-sahin-und-oezlem-tuereci-a-eefef8de-7f0b-4252-a300-6bd5d48606db

      2. „Natürlich komme ich auch zu Ungeimpften“
        – die NachDenkSeiten erinnern an die Karikatur, die vor einem Jahr in niedersächsischen Zeitungen einen Nikolaus zeigen, der in die rausgestellten Schuhe eines Ungeimpften reinpinkelt,
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=91214#h14

        Die Braunschweiger Zeitung rechtfertigte sich damals am Folgetag in ihrem Internet-Auftritt:
        „Streit um Karikatur / Pinkelnder Nikolaus:
        Seriöses Anliegen, verpackt in derben Witz“

        https://www.braunschweiger-zeitung.de/mitreden/antworten/article234039405/Pinkelnder-Nikolaus-Serioeses-Anliegen-verpackt-in-derbem-Witz.html

        Ein „Experte Thomas Knieper ordnet die Zeichnung ein“ (=hinter der Bezahlschranke) – nach Auskunft des Internets ist er Studiengangsleiter des Studiengangs Bachelor Journalistik und Strategische Kommunikation an der Uni Passau und Verfasser eines Taschenbuchs „Die politische Karikatur. Eine journalistische Darstellungsform und deren Produzenten“ von 2002.

        Ob die Urheber des Machwerks und der Alibi-Professor immer noch vom „seriösen Anliegen“, Ungeimpfte zu verhöhnen, überzeugt sind?
        Oder haben sie gemerkt, dass sie (wie wir alle) von Anfang an angelogen wurden und sie halt etwas leicht- und langgläubiger waren?
        Und leichter aufhetzbar zur Volksverhetzung?

        Wie viele Minderheiten gibt es nach Meinung dieser Leute noch, deren Verhöhnung ein so „seriöses Anliegen“ ist, dass man Anschläge auf sie bejubeln bzw. witzig finden darf?
        Oder hat man den peinlichen Vorfall bereits erfolgreich verdrängt?

  2. „Leben mit schweren Corona-Nachwirkungen“

    … betitelt das ZDF in großer Schrift ein 15-minütiges Video,
    https://www.zdf.de/nachrichten/video/long-covid-impfschaeden-auswirkungen-video-100.html

    Der URL-Text ist ausführlicher und auch der über der Überschrift angegebene (Kleinschrift-)Pfad, der Google-Sucher mit Suchbegriff „Impfschäden“ hierher leitet, stellt das Thema breiter dar:

    Impfschädigung und Long Covid: Leben mit Nachwirkungen“

    Der Begleittext erwähnt das heikle Thema, aber nur indirekt (als weiteren Zuständigkeits-Punkt der Marburger):
    „Lähmung, Schwäche, Gefäßkrankheiten und vieles mehr: So müssen Menschen mit Corona-Nachwirkungen leben. In Marburg wird zu Impfschädigungen und Long Covid geforscht.“

    Offensichtlich will man das Thema nicht leugnen, aber den Ball flach halten in Sachen Impfschäden; erste Geige bei Schäden soll immer noch das Virus selber spielen.

  3. „Der Karlatan“

    Je nach Job im realen Leben, gibt es überqualifizierte Akademiker (promovierte Philosophen und Archäologen fahren Taxi), aber halt auch unterqualifizierte (z.B. Politiker, die sich mit erschlichenen Doktor-Titeln schmücken).

    Doch einer unter ihnen macht da eine Ausnahme. Er bringt eine Palette akademischer Grade mit ins Amt. Am 8. Dezember jährt sich seine Vereidigung zum Bundesminister.

    Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach ist zwar de iure Arzt, hat aber de facto als ein solcher nie gearbeitet.
    Karl Lauterbach nennt sich zwar Wissenschaftler, jedoch verflüchtigen sich die Nachweise für seine wissenschaftliche Tätigkeit bei genauerer Betrachtung.
    Karl Lauterbach ist auf dem Papier zwar Professor, hat aber die sonst allgemein üblichen Voraussetzungen für eine Professur nicht erfüllt.

    In einer mehrteiligen Serie will der HINTERGRUND diese drei Befunde näher ausführen. Ausgangspunkt ist der verfügbare Lebenslauf und dessen Abgleich mit der Realität.

    Die Presseanfrage an das Bundesgesundheitsministerium nach autorisiertem Lebenslauf und vollständiger Publikationsliste war ohne fassbares Ergebnis geblieben – erst auf Nachhaken wurde an seine private Homepage verwiesen.

    https://www.hintergrund.de/politik/inland/der-karlatan/
    (Dort führen Links zu den Folgen 2 – 5 des Mehrteilers.)

    Der staatsnahe Deutschlandfunk bzw. sein (Gast-?)Autor, der Philosoph Michael Andrick, sorgt sich um die „Behinderung der Meinungsbildung“, weil bei Suchmaschinen wie Google die Ergebnisse nach Kriterien vorsortiert sind, die für Bürger intransparent sind und hinter denen meistens kommerzielle oder politische Interessen stehen.

    „Internetsuche gehört zur Daseinsvorsorge“ – die wie das Wasserleitungsnetz nicht von privaten Eigentümern mit Profitinteresse betrieben werden sollten.

    „Deshalb brauchen wir als ersten Schritt zu einem demokratiefreundlichen Internet eine öffentliche Suchmaschine. Sie muss großzügig aus Steuergeld finanziert sein. Ihr Programmcode muss öffentlich zugänglich sein. Ihre Arbeit sollte von einem Bürgerrat überwacht werden, der aus der Bevölkerung ausgelost wird. Seine Mitglieder sollten für die Zeit ihres Mandats kündigungssicher von ihrer beruflichen Arbeit freigestellt sein. Denn mündige Bürger brauchen freien Zugang zum Wissen der Welt – unbeeinflusst von ihrer Regierung und den mächtigen Werbeakteuren des Internets.“

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/oeffentliche-suchmaschine-michael-andrick-100.html

    „Nicht nur die Infektwelle bringt Kinderkliniken an den Rand des Zusammenbruchs“

    Es gibt halt „Tödliche Zustände“, die unser vermeintlich gelehrter Karlatan nicht wegimpfen kann:
    „Ungewöhnlich viele Kleinkinder leiden derzeit unter Atemwegserkrankungen. Die Eltern der erkrankten Kinder sind verzweifelt. Sie treffen auf ein Gesundheitssystem, das nicht mehr in der Lage ist, den Kleinsten zu helfen. Nach zwei Jahren Pandemie, ständigen Sparmaßnahmen und 20 Jahren Fallpauschalen steht es kurz vor dem Zusammenbruch. Fiebersaft, ein Medikament, das Kinderärzte bei Atemwegserkrankung immer verschreiben, ist nur schwer zu bekommen, ein Termin beim Kinderarzt noch schwerer. Eine Behandlung im Krankenhaus wird zur Glückssache, da bis zu 40 Prozent der Betten wegen Personalmangels nicht genutzt werden können. In ganz Deutschland gibt es kaum noch freie Intensivkapazitäten für Kinder.“

    https://www.unsere-zeit.de/toedliche-zustaende-4775149/

    Nachtrag 12.03.2023 –
    Reitschuster bzw. DIE WELT melden:
    Karlchen selber hat nachgeholfen

    Lauterbachs Lebenslauf ist dünn aber steil:
    Schnell gelangte er an hochtrabende Titel, aber keiner weiß so genau, was er eigentlich erforscht und nennenswert publiziert hat. Hatte er einfach großes Glück gehabt in einer früheren Phase des Fachkräftemangels, als jede Hand gebraucht wurde?
    Hatte er mächtige Gönner?

    >>Jetzt kommt heraus: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat 1995 seinen Lebenslauf gefälscht. „Damals ging es um eine Professur in Tübingen und ein Projekt, von dem sich heute nichts mehr finden lässt“, wie die „Welt“ berichtet. In einem Artikel, der – für Lauterbach praktischerweise – hinter einer Bezahlschranke steht.

    Wetten, dass Lauterbach anders als Guttenberg deswegen nicht wird zurücktreten müssen? Und dass die großen Medien, die damals aus allen Rohren gegen Guttenberg feuerten, diesmal mit angezogener Handbremse berichten werden?<<

    1995 kam er mit einem frischen Harvard-Doktortitel aus den USA zurück und bewarb sich noch im gleichen Jahr für eine Professur in Tübingen. In der Bewerbung prahlte er mit „laufenden Forschungsprojekten (Drittmittelförderung, Auswahl)“. Er gab Projekte an, von den es entweder keine Spuren gibt oder die zwar existierten, aber wo er nicht als Mit-Autor etc. aufgeführt ist oder nur eine „kleine Nebenrolle“ spielte.

    Bei einem Projekt sei er „Studienleiter“ gewesen – tatsächlich fungierte als solcher ein Christian Mittermayer, damals Direktor des Instituts für Pathologie der RWTH Aachen, so die WELT in ihrem Paywall-Artikel. Am Telefon sagte Mittermayer der Zeitung, „an Lauterbach erinnere er sich noch gut. In Bezug auf dessen Bewerbung in Tübingen möchte er allerdings Stillschweigen bewahren. Dazu habe man ihm geraten.“
    Der heutzutage wortkarge Mittermayer hatte damals der Uni Tübingen bescheinigt, dass Lauterbach in Aachen eine halbe Assistentenstelle inngehabt habe – von wegen Leitungsfunktion.

    Die Berufungskommission an der damals klammen Uni Tübingen hat vermutlich Karlchens Prahlen mit erfolgreicher Drittmittel-Einwerbung überzeugt.
    So habe er 100.000 Dollar für eine Studie in den USA eingeworben – der damalige Studienleiter teilte der WELT nun Gegenteiliges mit:
    Er selbst habe die 100.000 Dollar beschafft: „Karl war nicht an der Beschaffung der Förderung beteiligt.“ Der [spätere] Minister habe lediglich „bei der Konzeption und der Analyse der frühen Projektphasen ‚geholfen‘.

    https://reitschuster.de/post/ertappt-lauterbach-faelschte-offenbar-seinen-lebenslauf/

  4. Ausführliche Untersuchungen von Wissenschaftlern zur Entwicklung der (Über-)Sterblichkeit gibt es schon seit längerem, z.B. von Prof. Kuhbandner.
    https://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/

    Auch wenn deren Seriösität kaum bestreitbar ist, wurden solche Veröffentlichungen verschwiegen und angezweifelt. In die Mainstream-Scheinwerfer von Tagesschau & Co. schafften es solche Beiträge (oder Kurznachrichten über sie) sowieso nie.
    Interessant ist daher der seit 2020 sich ändernde …

    Umgang des Mainstreams mit den
    bisher verpönten Sterblichkeits-Nachrichten

    Mit zeitlichem Abstand wird seitens der Mainstream-Medien immer mehr eingeräumt, was zuvor als unerhört galt. Wenn Hiobs-Botschaften bei der breiten Mehrheit keine (großen) Wellen mehr schlagen, dann wächst die Bereitschaft, die Botschaften offen aber eher beiläufig in den Nachrichtenstrom reinzulassen.
    Das hat schon mal den Vorteil, dass man später sagen kann: Es war doch alles bekannt und im Mainstream veröffentlicht.

    Impfstart in („regulärer“?) winterlicher Sterbewelle

    Zum Jahreswechsel 2020 / 2021 begann in Deutschland das Impfen, zunächst bei Senioren in Heimen.
    Zugleich gab es eine große Infektionswelle – man hat also in eine beginnende Welle hineingeimpft, was manche problematisch fanden, andere nicht.

    Und es gab eine Sterbewelle – der Beginn ihres steilen Anstiegs lag etwas vor dem Impfbeginn, so dass sich kaum bestreiten lässt:
    Die winterlich verstärkte Sterbewelle kann nicht bzw. nicht nur mit dem Impfen zusammenhängen.

    Könnte das Impfen aber das Sterben zusätzlich erhöht haben? Oder hat es (wie eigentlich beabsichtigt) zu einer relativen Verringerung führte?

    Eine schwierige Frage, die im Mainstream aber meist schon gar nicht aufgeworfen wurde – die Impfung nützt und ist nötig, Schäden bleiben aus oder sind marginal, basta.

    Ende 2021 konnte man eine längere und damit bessere Datenreihe erwarten und man hätte gerne erfahren, ob das zweite Corona-Jahr, das immerhin als erstes Impf-Jahr mit großen Hoffnungen befrachtet war, dem Virus weniger Menschenleben opfern musste als das erste (impffreie) Jahr.

    Die Tagesschau meldete am 09.12.2021:
    „Corona verursachte Übersterblichkeit“ – laut Statistischem Bundesamt,
    https://www.tagesschau.de/inland/corona-uebersterblichkeit-statistisches-bundesamt-101.html

    Leider wollte man die beiden Jahren 2020 und 2021 nicht so klar trennen, wie es mich brennend interessiert hätte, aber immerhin:
    Insgesamt starben 2020 bundesweit rund 985.600 Menschen – das waren fünf Prozent – oder 46.000 Verstorbene – mehr als im Jahr 2019. Allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung war nur ein Anstieg der Sterbefallzahlen um etwa zwei Prozent zu erwarten gewesen.
    Also eine erklärungsbedürftige Übersterblichkeit von rund drei Prozent, vielleicht sogar weniger – und damit im Bereich einer normalen, eher zufälligen Schwankungsbreite?

    In den ersten zwölf Monaten der Pandemie von März 2020 bis Februar 2021 starben sogar 7,5 Prozent oder fast 71.000 Menschen mehr als in den zwölf Monaten davor.

    Dieser (vom Kalenderjahr abweichende) 12-Monats-Zeitraum sieht schon problematischer aus. Aber in diesen Zeitraum fiel ja der erwähnte Jahreswechsel mit seinen drei Bergen (Infektionen, Impfungen, allgemeiner Sterbeanstieg), deren (vorhandener? fehlender?) Kausalzusammenhang noch der endgültigen Klärung harrte.

    Für das noch noch nicht abgeschlossene Jahr 2021 wurde es schwammiger:
    „Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre“, sagte der Vizepräsident der Statistikbehörde, Christoph Unger. Der Anstieg sei nicht allein durch die Alterung der Bevölkerung erklärbar, „sondern maßgeblich durch die Pandemie beeinflusst“.

    Inzwischen ist ein weiteres Jahr vergangen und ohne großes Aufsehen erfahren wir aus jeder Lokalzeitung ungeschminkt die deutschlandweite deprimierende Agenturmeldung …

    über das brisante erste Impfjahr 2021:

    „Durch die Corona-Pandemie ist die Lebenserwartung im EU-Raum 2021 laut der Industriestaaten-Organisation OECD um mehr als ein Jahr im Vergleich zum Stand vor der Krise gesunken.
    Das sei für die meisten Länder der höchste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit.“

    https://www.schwaebische.de/portale/gesundheit_artikel,-lebenserwartung-in-eu-2021-wegen-corona-gesunken-_arid,11583583.html (05.12.2022)

    Beim Staunen über den langen Zeitraum – aus allen 75 Jahren seit 1945 ragt 2021 erschreckend heraus – sollte man nicht die brisante Nah-Entwicklung übersehen:
    Das erste Impf-Jahr (2021) hat die Menschheit also mehr Lebenserwartung gekostet als das direkt davor liegende, impffreie erste Virus-Jahr (2020)!

    Ende 2022 wollen wir natürlich nicht nur über 2021 etwas erfahren, sondern auch über das laufende Jahr 2022.
    Es ist das erste Jahr, bei dem der am Jahresbeginn erreichte Impfstand sich nicht mehr wesentlich erhöht hat, weil alle Booster-Willigen schon geboostert sind und kaum jemand weiteres Boostern wünscht. 2022 ist auch das erste Jahr, in welchem nur eine einzige Hauptvariante – das relativ harmlose Omikron – die zudem ausklingende Pandemie beherrschte.
    Ende gut, alles gut – zumindest in Sachen zeitweiliger Übersterblichkeit?

    Nicht ganz:
    Der Tagesschau-Faktenfinder wartet nicht lange auf vermeintliche Schwurbler, sondern geht am 28.11.2022 selber das heikle Thema an.

    2022 sind im Verhältnis zu den Vorjahren bisher ungewöhnlich viele Menschen gestorben. Besonders der Oktober war ein Ausreißer. Allein durch Corona lässt sich das laut Experten nicht erklären.“
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/uebersterblichkeit-deutschland-101.html

    Nachdem 2021 aus den vorangegangen 75 Jahren herausragte, wird es schon vom Folgejahr 2022 getoppt!

    Man lässt sich nicht mal mehr Zeit, diese Nachricht erst nach einem behutsamen Abstand von mehreren Monaten über den Mainstream ans Volk zu geben – und wartet nicht mal das Jahresende ab.
    Allerdings sind „gesunkene Lebenserwartung“ (2021) und „höhere Sterbezahlen“ (2022) keine direkte miteinander vergleichbaren Zahlen, so dass der Schleier nicht völlig fällt.
    Beide Jahre zeigen jedoch (jetzt auch laut Mainstream-Medien) eine rekordverdächtige und sich weiter beschleunigende negative Entwicklung.

    2022 geht es um eine große Hausnummer und der Oktober ist nicht wirklich ein „Ausreißer“, sondern nur Höhepunkt einer seit vielen Monaten anhaltenden Entwicklung des Jahres 2022:
    19 Prozent mehr als der Median für 2018 – 2021

    „Eine Entwicklung, die auch Experten bislang nicht eindeutig erklären können – und die somit Tür und Tor öffnet für Spekulationen.“
    Die Faktenfinder haben einen Experten gefunden, der ihnen bestätigt:
    „Eine Korrelation zwischen der Corona-Impfung und der Übersterblichkeit hält Schöley hingegen für nahezu ausgeschlossen.“

    Weil das nicht alle so sehen, stellen die Faktenfinder als abschreckendes Beispiel zunächst einen AfD-Bundestagsabgeordneten vor, der eben nach einem möglichen Zusammenhang mit den Corona-Massenimpfungen fragt.

    Vorsichtig fragen die Faktenfinder:
    Atemwegserkrankungen als Ursache?
    Sie räumen immerhin mit dem von ihnen zitierten Wissenschaftler Schöley ein:
    Allerdings ist der Anstieg an Corona-Toten allein nicht ausreichend, um die hohen Zahlen für den Oktober zu erklären.

    1. Haben wir in Deutschland
      „Zehntausende Impftote – oder falsche Daten?“

      … fragt sich Paul Schreyer im Artikel vom Dezember 2022,
      https://apolut.net/zehntausende-impftote-oder-falsche-daten-von-paul-schreyer/
      https://multipolar-magazin.de/artikel/zehntausende-impftote

      Die AfD-Bundestagsfraktion stellte einige Tage zuvor auf einer Pressekonferenz Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vor, die vom Datenexperten Tom Lausen ausgewert wurden.
      Demzufolge sind 2021 – also im Jahr des Beginns der massenhaften Verabreichung der mRNA-Präparate – in Deutschland etwa 30.000 Menschen mehr plötzlich und unerwartet verstorben als in den Vorjahren.

      Die KBV dementierte reflexhaft: Die Daten seien für eine solche Auswertung ungeeignet. Also das gleiche Spiel wie vor rund einem Jahr gegenüber Prof. Kuhbandner: Trotz unzureichender (und gar nicht so sehr gewollter?) amtlicher Erfassung von Impfschäden klammert man sich eisern an die beanspruchte alleinige Deutungshoheit und beißt Kritiker weg, denen man später kleinlaut dann doch Recht geben muss.
      Oder wie beim langjährigen Vorstand der Krankenkasse BKK ProVita Schöfbeck, der ebenfalls vor einem Jahr fristlos gefeuert wurde, als er (seinem Gewissen und seinem Verantwortungsgefühl für die Patienten folgend) seine Erkenntnisse offenlegte, es gebe eine Untererfassung der Impfnebenwirkungen um den Faktor 10 oder mehr.

      Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, gab es viel Kritik – der Mainstream verkniff es sich aber, die Öffentlichkeit über die auf der AfD-Pressekonferenz genannten brisanten Fakten zu informieren:

      „Mit Beginn der Corona-Massenimpfungen stieg die Zahl derjenigen, die ‚plötzlich und unerwartet‘ gestorben sind, sprunghaft im Vergleich zu den Vorjahren auf das mehr als Vierfache an. In jedem Quartal, beginnend mit dem ersten Quartal 2021, wurden von Kassenärzten mehr plötzliche und unerwartete Todesfälle festgestellt, als in jedem Gesamtjahr von 2016 bis 2020.“

      Das KBV-Dementi war kläglich:
      „Aufgrund der von der KBV an die AfD übermittelten Abrechnungsdaten (…) lassen sich keine Kausalzusammenhänge zwischen COVID-19-Schutzimpfungen und Todesfällen herstellen. Aus Sicht der KBV handelt es sich bei der dargestellten Zunahme der Todesfälle in den Quartalen I-IV 2021 und Quartal I 2022 größtenteils um eine pandemiebedingte Übersterblichkeit. Dies verdeutlicht nochmals die Bedeutung der COVID-19-Schutzimpfung als wirksame Maßnahme zur Verhinderung von schweren Verlaufsformen bis hin zu Todesfällen. Ohne die Impfung wäre die Übersterblichkeit wahrscheinlich weit höher gewesen.“

      Schreyer: Wenn die KBV-Behauptung einer „pandemiebedingten Übersterblichkeit“ zutreffen sollte, warum war dann das (impffreie) erste Pandemiejahr 2020 in den veröffentlichten Daten zu plötzlichen und ungeklärten Todesfällen so unauffällig? Die Antwort hierauf blieb die KBV schuldig.

      In einem zweiten Artikel vom 20.12.2022 knöpft sich Schreyer die KBV-Daten noch etwas genauer vor,
      https://multipolar-magazin.de/artikel/kbv-daten-todesursachenstatistik

      So zeigen nämlich für Myokarditis-Diagnosen im Zeitraum 2016 – 2019 von Jahr zu Jahr jeweils geringe Steigerungen (3 – 5 Prozent) und im ersten Corona-Jahr 2020 sogar einen minimalen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten mRNA-Impf-Jahr 2021 stiegen die Fälle jedoch sprunghaft an – um 20 Prozent.

      Werden im Balken-Diagramm Quartalswerte statt Jahreswerte aufgetragen, dann zeigt die Grafik vom 1. Quartal 2021 bis zum bisher letzten verfügbaren 1. Quartal 2022 einen sich beschleunigenden Anstieg – ein bedrohlicher, in den Vorjahren nie gekannter Verlauf. Denn in den Vorjahren gab es unterjährig ein Auf und Ab zwischen den Quartalen, keinen stetigen bzw. immer steileren Anstieg.

      Myokarditis – Herzmuskelentzündung – ist nicht irgendeine Mit-Ursache der allgemeinen Sterblichkeit, sondern etwas typisches sowohl für Corona als auch die Impfstoffe dagegen. Denn sowohl das Virus bringt das gefürchtete Spike-Protein mit sich als auch die mRNA-Injektion, die körpereigene Zellen dazu zwingt, den feindlichen Stoff selber zu produzieren.

      Dennoch: Das erste Impfjahr 2021 ist also auch bei Myokarditis schlimmer als das davor liegende erste (impffreie) Corona-Jahr 2020.
      Ist das ganze etwa „nur“ ein Mengenproblem, späte Folge des anfänglichen „an-und-mit-Corona-“Schwindels?
      Sprich: Ein recht kleiner, medial aber zur Pandemie aufgebauschter Virenausbruch konnte nicht viele Herzen schädigen – die mit Zuckerbrot und Peitsche durchgesetzten Massenimpfungen dagegen sehr wohl: sie betrafen nämlich ein Vielfaches an Menschen und damit an potenziellen Opfern des Spike-Proteins!

      Das könnte ein Teil der Wahrheit sein – verstärkt durch das Altersproblem: Junge Leute sind vom frei zirkulierenden Corona-Virus kaum betroffen, schon die Atemschleimhäute ihres starken Immunsystems wehren es (samt Spike-Protein) vermutlich erfolgreich ab. Wird es ihnen – unter Umgehung der Barriere Atemschleimhäute aber direkt (und mit dubiosen Zusatzstoffen) in den Körper gespritzt, dann bestätigt sich – wie schon bei der Grippe – immer wieder: Die für sie (anders als für die Älteren) unnötige Impfspritze ist zusätzlich (und ebenfalls im Unterschied zu den Älteren) auch noch gefährlicher für sie!

      Mit dem allgemeinen Nicht-Impfen (aber insbesondere aber der jüngeren Menschen) und dem gelassenen Nicht-in-Panik-geraten sind die Afrikaner jedenfalls besser gefahren als Europäer oder Südamerikaner, siehe unten, Kommentar vom 03.01.2023.

      Ein Faktenfriseur hadert mit seinem Schicksal

      Der Volksverpetzer tat sich schon 2021 durch regierungskonformen Haltungsjournalismus hervor. Sein Chefredakteur Thomas Laschyk, ein fanatischer Zero-Covid-Ideologe, ist noch heute fest überzeugt: „Ich habe eines auf meiner Seite, was sie fürchten: die Wahrheit.“

      Inzwischen befürchtet er allerdings selber so einiges, vor allem den Verlust seines vermeintlichen Wahrheits-Monopols und den Absturz in eine unbeachtete Bedeutungslosigkeit. Er führt daher „einen verzweifelten Abwehrkampf gegen die Wahrheit über Corona, die sich selbst in den Mainstream-Medien teilweise Bahn bricht. (…) Sein [am 09.12.2022] veröffentlichter Brief — eine bunte Mischung aus Arroganz, Verzweiflung, Angst — ist zutiefst verstörend“,
      https://www.rubikon.news/artikel/faktenchecker-in-der-bredouille

      Der selber zutiefst verstörte Mann schreit sich dort nämlich seine Identitätskrise von der Seele:
      „Ich habe die Schnauze voll von Lügen und Hass. Im ‚Mainstream‘.“
      Nein, er ist nicht ins Lager der Corona-Kritiker gewechselt – er wirft dem einst von ihm (mit) gesteuerten Mainstream Abfall und Verrat am wahren Glauben vor.
      Ein Zero-Covid-Radikaler verteidigt mit wachsender Wut sein zerbröselndes Narrativ, das zu hinterfragen er anscheinend nicht in der Lage ist – sonst würde er seine peinliche Seelenbeichte vorerst nicht veröffentlichen. Sondern die Entwicklung von Wahrheit und Wunsch in seiner Zero-Covid-Filterblase mal einer kritischen Betrachtung unterziehen.

      Die Virologin Prof. Melanie Brinkmann, eine von Merkels handverlesenen Wahrheits-Verkündern, hat sich wie Drosten inzwischen aus dem öffentlichen Rampenlicht zurückgezogen. Dort stand sie im Februar 2021 und plädierte für harte Maßnahmen bis eine Ziel-Inzidenz von 10 erreicht sei – die damals „aktuelle Ziel-Inzidenz von 50 sei immer noch zu hoch“,
      https://www.deutschlandfunk.de/corona-strategie-virologin-brinkmann-die-menschen-brauchen-100.html

      Pech für den Kompetenz-Anspruch der Frau Professorin: Die Marke von 50 konnte nur im Sommer 2021 kurz mal unterschritten werden – und doch war die Politik so keck gewesen, schon im Frühjahr 2021 Lockerungen einzuführen. Seit Herbst 2021 stiegen die Inzidenzen aber wieder – sogar auf drei- und vierstellige Werte, während das Interesse (und die Angst davor) ins Bodenlose sank,
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1192085/umfrage/coronainfektionen-covid-19-in-den-letzten-sieben-tagen-in-deutschland/

      Zu Recht, denn inzwischen weiß man schon längst:
      Inzidenzen taugen nichts und Zero Covid oder No Covid erst recht nichts. China hatte erst wenige Tage vor dem Laschyk-Brief seine kläglich versagende Null-Covid-Politik aufgegeben. Hatte das den Laschyk-Frust mit verursacht?
      Es scheint so, denn den Spott und die Häme des westlichen Mainstreams gegenüber China betrachtet er wohl auch als persönlichen Angriff auf sich und das Wahrheitsmonopol seiner Corona-Filterblase.

      Wenn Laschyk uns je nochmal mit Inzidenzen erschrecken will, dann muss er erst mal erklären, warum im 1. Quartal 2022 diese auf Rekordhöhe lagen, obwohl (oder weil?) da die gerade abgeschlossene Booster-Welle Deutschland eine Rekordzahl von gerade frisch geimpften Menschen beschert hatte.

    2. Kuhbandner checkt Studie zu den KBV-Abrechnungsdaten

      Wie erwähnt, berichtete Multipolar im Dezember 2022 über Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), aus denen einige Beobachter eine schädigende Wirkung der Impfkampagne ableiteten, was die KBV bestritt.

      Christof Kuhbandner hat den Datensatz für Multipolar nun gründlich untersucht und eine sehr umfangreiche Untersuchung vorgelegt. Er warnt vor Fehlinterpretationen sowie Limitationen der Daten und erklärt zugleich, warum sich dennoch einige verlässliche Risikosignale daraus gewinnen lassen.

      In diesem Zusammenhang stellt er neue, valide und überaus brisante Befunde vor – so etwa zum
      – starken Anstieg von Schwangerschaftsbeschwerden und dem
      Rückgang der Geburten, trotz gleichbleibender Schwangerschaftszahlen.

      https://multipolar-magazin.de/artikel/kbv-daten-risikosignale

      Neues von den dpa- & DLF-Faktenfriseuren

      Eine Cochrane-Studie (= eine Meta-Analyse, bei der die Ergebnisse von 78 vorliegenden Studien analysiert und verglichen werden) kommt zum Ergebnis, das Maskenpflichten in der Praxis wenig bis keine Infektionsvermeidung bewirkt haben. Das stellt die Fortgeltung der Maskenpflicht für Besucher (nicht für Personal) in medizinischen Enrichtungen in Frage. Grund genug für die regelmäßig im Sinne der Obrigkeit agierenden „Faktenchecker“ von dpa, aktiv zu werden.

      Das Ergebnis, dass überwiegend eine geringe bis keine Wirksamkeit festgestellt wurde, steht so in der Studie, wie auch der Faktenchecker selbst schreibt.
      Der dpa-Faktencheck kommt dennoch zu dem Ergebnis, dass Leute, die diese Aussage als Ergebnis der Studie verbreiten, diese falsch wiedergeben:

      Behauptung: Die Cochrane-Studie beweist, dass Masken kaum oder gar nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.
      Bewertung: Eine solche Deutung der Arbeit ist falsch.“

      https://norberthaering.de/propaganda-zensur/dpa-masken/

      Der Deutschlandfunk säht „Zweifel an neuer Cochrane-Studie zur Maskenpflicht:
      Ob Masken vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen, lässt sich nach Ansicht des britischen Epidemiologen Tom Jefferson nicht beweisen. Damit sorgt der Hauptautor der Cochrane-Studie für Wirbel, auch, weil er offenbar nicht unabhängig ist.“

      https://www.deutschlandfunk.de/corona-pandemie-maskenkritiker-hauptautor-renommierter-cochrane-studie-dlf-bdd4a7f2-100.html

      DLF-Hauptvorwürfe: Jefferson schreibe für eine „umstrittene Internetseite“ und er gelte als „Maskenkritiker“. Cochrane verteidigt Jefferson vor der Schmierkampagne und sagt, dass die Studie sehr gut sei. Die Wissenschaftsjournalistin im Deutschlandfunk redet sich noch auf Laborstudien hinaus,
      https://tkp.at/2023/02/08/wirkungslose-maske-kampagne-gegen-cochrane-autor/

      1. Auf die Cochrane-Studie zum Masken-Nutzen wird ja eingedroschen, ohne dass man als Laie das Pro und Contra vollständig nachvollziehen kann.
        Da viele Menschen (darunter auch ich selber) während der sogenannten Pandemie weder an Corona noch (im Gegensatz zu den Vorjahren) an sonstigen Erkältungen litten, könnten die AHA-Regeln, also insbesondere Abstand und Masken vielleicht doch eine gewisse Wirkung gehabt haben?

        Hier könnte ein Länder-Vergleich Aufschluss geben, denn die Schweden haben ja auch geimpft, aber bei den Kontakt-einschränkenden Maßnahmen weniger getan bzw. auf Freiwilligkeit gesetzt, die in Verbindung mit gesundem Menschenverstand verhinderte, dass mancher in Deutschland praktizierte panische Unfug unterblieb – weil er sich eben nicht in zwangsweise einzuhaltende unsinnige Vorschriften kleidete.

        Jezt hat das schwedische Statistikamt SCB auf der Grundlage von Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat und des European Centre for Disease Prevention and Control die vergleichende Länder-Daten ermittelt und veröffentlicht.

        Deren hauptsächliches Resultat:
        Schweden hatte in den „Coronajahren“ 2020–2022 die mit Abstand niedrigste Übersterblichkeitsrate in der EU.

        „Ich mag das Wort Revanche nicht“, antwortete Anders Tegnell (67), ehemaliger Staatsepidemiologe der schwedischen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten:
        „Wir haben nur unseren Job gemacht. Aber ich glaube, wir können alle recht zufrieden sein, dass wir einen guten Job gemacht haben.“
        https://taz.de/Uebersterblichkeit-in-den-Corona-Jahren/!5920764/

        Nun wissen wir natürlich nicht, ob der Erfolg der Schweden tatsächlich auf einem allgemein geringerem Masken-Tragen beruht oder ihr freiwilliges Schutzverhalten einfach nur gezielter auf echte Gefahrenherde beschränkt blieb statt auf die wesentlich zahlreicheren amtlich angeordneten (wie bei uns).
        Masken-Sensible waren jedenfalls in Schweden nicht unter Strafandrohung zu einem ggf. selbstschädigendem Verhalten gezwungen worden (und auch nicht zu einem heuchlerischen Masken-Tragen mit Notlüftungs-Schlitz, was vielleicht bei echten Vulnerablen, die im Bus arglos zu nahe an ihnen standen, das falsche Gefühl von Sicherheit ausgelöst haben könnte?)

        Und Ärzte in Schweden mussten sich nicht aus Angst vor Hausdurchsuchungen genötigt fühlen, selbst berechtigte Masken-Atteste nicht auszustellen.
        (Diese Angst war bei uns ja sogar beim Fehlen jeglicher Betrugsabsichten durchaus begründet, wenn ein Arzt schon einige Befreiungen ausgestellt hatte, von Panikern und / oder P(l)andemikern misstrauisch beäugt bzw. denunziert wurde oder durch kritische Äußerungen ins Visier der Behörden geraten war.)

        Ebenfalls noch nicht beantwortet ist die Frage, warum in Deutschland manche trotz Pandemie nicht an Corona erkrankten, obwohl ausreichend Gelegenheit zur Infektion bestand.

        Rätsel um Corona-Immunität gelöst?

        Die Schlagzeilen im Februar verwiesen auf auf eine neue Entdeckung:
        Forscher fanden in Lungen das Protein LRRC15, das wie ein molekularer Klettverschluss an den Spitzen des Sars-CoV-2-Virus andockt und damit dessen Eindringen in die Körperzellen verhindert.
        LRRC15 scheint Teil einer neuen Immunbarriere zu sein: Es wird erst produziert, wenn das Coronavirus anrückt. Wessen Körper schnell viel davon produzieren kann, ist im Vorteil. Ganz gesichert ist die neue Erkenntnis noch nicht, denn obduziert wurden nachvollziebar nur die Lungen von Leichen; eine Biopsie der Lunge von (über-)lebenden Menschen ist dagegen nicht möglich.

        Es gibt aber eine separate Studie, die die Theorie der Forscher aus Australien unterstützt: Bei einer Untersuchung aus London, für die Blutproben auf LRRC15 untersucht wurden, wurde nämlich festgestellt, dass der LRRC15-Spiegel im Blut von Patienten mit schwerem Covid-Verlauf niedriger war als bei Patienten mit mildem Covid.

        Die Hoffnung von Greg Neely – Prof. für Genomik in Sydney – ist es nun, auf Basis von LRRC15 neue Medikamente zu entwickeln, die eine Virusinfektion blockieren. Es könnte sogar eine Lungenfibrose, gegen die es keine gute Behandlung gibt, unterdrücken. Auch Covid-19 kann zu einer Lungenfibrose führen, bei der das Lungengewebe beschädigt und vernarbt wird. Ein Resultat könnte Long-Covid sein.

        https://www.fr.de/panorama/coronavirus-immunitaet-forscher-studie-sydney-protein-lrrc15-klettverschluss-spike-protein-mkr-92084806.html

        Aber auch das LRRC15-Protein erklärt nicht, warum die von Corona Verschonten auffälligerweise (und als neue Erfahrung für sie) in dieser Zeit auch von anderen Erkältungen verschont blieben. Da bleibt als Erklärung nur:
        Es gab einmal ein relativ harmloses Virus, das seinen Ruch von Gefährlichkeit nur behalten konnte, weil man z.B. nicht zwischen an oder nur mit gestorben unterscheiden wollte. Und weil man ebenso hartnäckig ignorierte, dass es (anders als Grippe und andere Erkältungsviren) Kinder weitgehend verschonte.
        Dieses relativ harmlose Virus hatte (wie die vier Grippeviren-Stämme untereinander) aber die Fähigkeit, eine Saison zu dominieren und die übrigen Erkältungs-/Grippeviren etc. in dieser Zeit (fast) völlig zu verdrängen.

  5. Im März 2022, Deutschland hatte gerade ausgeboostert, widmete sich das Mainstream-Medium Deutschlandfunk der Frage: „Wie Afrika so gut durch die Coronakrise kam“,
    https://www.deutschlandfunk.de/corona-afrika-bekaempfung-100.html

    Das ist in der Tat eine gute Frage, denn
    „Anfang 2022 waren in Afrika nur sieben Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

    Natürlich wurde die Frage nicht beantwortet, sondern der (eigentlich für uns fällige) „Weckruf“ geschickt umgedeutet in einen Weckruf an die afrikanischen Länder, die „künftig mehr Impfstoff selbst herstellen“ wollen.

    Impfstoff gegen eine virale Nicht-Gefahr?
    Gegen die hier wie dort ausgebliebene „Pandemie der Ungeimpften“?

    Die im Laufe des Jahres 2022 in den Industrieländern (als Folge der Impfungen?) gestiegene Sterblichkeit und die gesunkenen Zahlen der Schwangerschaften hatte man im März 2022 natürlich noch nicht so sehr auf dem Schirm; umso mehr muss die aktuelle Entwicklung genau beobachtet werden (von uns, nicht von den Afrikanern).

    Pharma-freie Gesundheit in Afrika?

    Hauptsächlich vom Virus betroffen sind die Alten und die sehr Alten: Schon bei Pandemie-Beginn konnte man in Europa zu dieser Erkenntnis kommen, sie aber kaum laut aussprechen, ohne als Verharmloser beschimpft zu werden.
    Niedlich daher, mit welche Unschuld der DLF-Artikel am Ende der Virus- und Impf-Wellen ein bis dahin verpöntes körperliches Merkmal entdeckt haben will:
    „Eine sehr junge Durchschnittsbevölkerung könnte ein Grund gewesen sein, warum Afrika die Corona-Pandemie so gut überstanden hat. Doch der Ansatz greift zu kurz.“

    Der Artikel greift auch etwas kurz – denn das Zitat ist eine Bildunterschrift am Artikel-Anfang und wird erst viel weiter hinten im Artikel nochmals aufgegriffen, aber nicht endgültig beantwortet.

    Ein weiteres körperliche Merkmal von Afrikanern – eine Pharma-freie Robustheit – könnte schon im ersten (impfstoff-freien) Corona-Jahr 2020 eine Rolle gespielt haben:
    „Was bremst die Corona-Pandemie in Afrika?“
    … fragte sich der DLF nämlich schon im September 2020, als viele noch unkten, Afrika werde sein blaues Wunder schon noch erleben. Der DLF verwies aber schon damals auf die große Belastung (und somit auch: Erfahrung) der Afrikaner mit Erregern und Parasiten,
    https://www.deutschlandfunk.de/sars-cov-2-was-bremst-die-corona-pandemie-in-afrika-100.html

    Vielleicht muss man aber einfach mal nach der psychischen Immunität der Afrikaner gegen Panikmache fragen:
    „Alle hatten plötzlich »die Grippe« … Maßnahmen gegen das Virus gab es kaum – trotzdem blieb die Katastrophe aus“
    … wunderte sich im Januar 2022 schon der SPIEGEL über die witzige Gelassenheit der Kenianer, deren Omikron-Welle da schon wieder abflachte.
    Warum einen teuren Test machen und Quarantäne sowie Verdienstausfall riskieren? „Die meisten beließen es also bei der Grippe und fragten lieber nicht nach“. Warum auch, schwere Fälle blieben aus und Afrikaner verlassen sich insoweit anscheinend mehr auf ihre eigene Beobachtungsgabe als auf die Verlautbarungen der Obrigkeit.
    Nur die reiche Oberschicht ging zum Test, der zu 70 Prozent positiv ausfiel, was aber kaum jemanden beeindruckte. Der SPIEGEL kündigt im letzten Teaser-Satz („Was sich daraus lernen lässt“) großspurig eine Lehre für uns Europäer an – bleibt sie im Artikel letztlich aber schuldig.
    Vermutlich zu gefährlich, denn die kenianische Regierung verhängte „eine der striktesten Regelungen weltweit“, aber niemand hielt sich daran – so was darf der brave deutsche Michel sich nicht zum Vorbild nehmen ,
    https://www.spiegel.de/ausland/omikron-variante-in-kenia-die-katastrophe-blieb-aus-a-ee02db9d-e98d-4301-8067-03d4b3391e1f

    Dagegen steht dass große Sterben 2020 in Lateinamerika (und in den sprachverwandten Mittelmeerländern Spanien und Italien). Es war (im weltweiten Vergleich, d.h. insbesondere im Gegensatz zu Schweden – aber eben auch zu Afrika) allerdings mit einer riesigen Panik verbunden und neben der reinen „an-oder-mit-Corona-gestorben“-Verschleierung gab es dort eine echte Übersterblichkeit, die aber nicht auf Virus-Toten, sondern auf Panikfolgen-Toten beruhte.

    Es gab Videos aus Lateinamerika, wo vor lauter Panik Tote von keinem Bestattungsdienst mehr abgeholt, sondern von verzweifelten Angehörigen (notdürftig eingewickelt) einfach auf die Straße raus gelegt wurden. Andere rannten (aus Angst sich zu infizieren? oder um als „Attentäter“ unerkannt zu bleiben?) schnell an den Leichen vorbei und setzten sie (ganz „unkatholisch“) mit einer Art Brandbombe in Flammen – selbst bei uns wurde ja von Obduktionen abgeraten, weil die Leichen ja so hochgefährlich seien.

    Rückreisewillige Touristen kamen nicht mehr zu ihren Flughäfen, weil sogar innerstaatlich Provinzen gegeneinander abgeriegelt wurden. Nicht jedes Nothotel konnte von ihnen bezogen werden (oder allenfalls unter Polizeischutz) – die kurz zuvor noch freundlichen Einheimischen warfen angst- und / oder hass-erfüllt Steine und Brandsätze auf das Gebäude mit den Fremden, die sie – aufgehetzt durch immer bedrohlichere Tagesnachrichten – als todbringende Viren-Quelle betrachteten.
    In armen Ländern wie Peru wurden Tausende Tagelöhner von heute auf morgen arbeits- und wohnungslos und mussten sich auf dem (zudem gefährlichen) Weg zurück in ihre Heimatdörfer von Gräsern ernähren.
    Und in Spanien und Italien ließen sich in den sowieso eher bescheiden ausgestatteten Altersheimen und Krankenhäusern keine Doctores mehr persönlich blicken, so dass das eh schlecht bezahlte ausländische Pflegepersonal mit dadurch zusätzlich verstärkter Panik in Scharen zurück in die Heimat floh. Militäreinheiten mussten dann irgendwann in die Heime, um die Leichen der Menschen zu bergen, die viel eher verdurstet als an Corona gestorben waren.

    Für die „gelungene“ Panikmache in Lateinamerika bzw. für die Empfänglichkeit für so etwas gibt es einen klaren historischen Grund: Die spanischen Eroberer im Gefolge von Kolumbus brachten ab 1492 Krankeitserreger ins Land, die einen großen Teil der Indios töteten und (in Verbindung mit Knechtung und Vernichtung ihrer tradierten Kulturen) den überlebenden Rest tief traumatierten. Die Eroberer lebten – anders als die Indios – mit Haustieren zusammen, wodurch sie vielseitiger immunisiert waren und eben auch Viren mit brachten, die für sie harmlos, für die ungeübten Indios aber tödlich waren.

  6. Dr. Peter F. Mayer vom österreichischen TKP-Blog hat schon vor genau einem Jahr geschrieben zu den
    „Ursachen für Verringerung der Immunität durch jede weitere Impfdosis“, [1]:

    „Es erfolgt eine Desensibilisierung des Immunsystems durch die Mehrfachgabe. (…) Mit der Mehrfachgabe läuft man Gefahr, dass das Immunsystem beeinträchtigt wird. Das zeigt sich immer deutlicher.“

    Bei Allergien will man ja ganz gezielt desensibilisieren, d.h. (anders als beim normalen Impfen) das Immunsystem nicht scharf stellen auf einen bestimmten Fremdstoff, sondern im Gegenteil: tolerant machen. Denn bei Allergikern hält das Immunsystem einen harmlosen Stoff fälschlicherweise für einen gefährlichen. Die Desensibilisierung dauert oft Jahre mit immer wieder gering injizierten Mengen des Antigens.

    „Seit etwa vier Jahren ist ganz ,En Vogue’ die Toleranzinduktion mit Nanocarriern. (…) So hat BioNTech selbst publiziert, dass ihre Technologe der Lipid-Nano-Carrier Methyl-Pseudouridin mRNA zur Toleranzinduktion genutzt werden kann.“

    Mit Innovationen schneller ans Ziel
    – aber auch treffsicher genug?

    Ob am Ende Toleranz oder Immunität rauskommt, hänge auch von der Art der Nanocarrier ab und wie das Antigen verpackt wird, müsste also eigentlich genauer untersucht werden. Mayer:
    „Wenn BioNTech das weiß, die Labormethoden hat und kennt, dann hätten sie ja danach schauen können. Haben es aber nicht gemacht für Comirnaty. Um den Faktencheckern vorzubeugen – Arzneimittelgesetz §5 – der Verdacht triggert das Verbot. Alles andere wäre ein Menschenversuch.“

    Sprich, anders als bei Otto Normalverbraucher gilt für die vertraglich weitgehend haftungsbefreite Pharma-Industrie:
    Unwissenheit schützt doch vor Strafe – die Profis müssen sich nur dumm stellen. Was sie laut Mayer auch so praktizierten.
    Und dadurch ungestört vom (vermeintlich nicht bewusst angeleierten, faktisch halt doch erfolgten) Menschenversuch lehrreiche Erkenntnisse ziehen konnten.

    Mayers Aufsatz vom 07.01.2022 war gerade fünf Tage alt, da konnte er Zuspruch von unerwarteter Seite melden [2]:
    „Viele Politiker und die so genannten Experten in den Ministerien, Ärztekammern und Nationalen Impfgremien, Ständigen Impf-Kommissionen, GECKOs und wer in den vielen Gremien noch mitzureden hat, wünschen sich für die Geimpften den Booster und wenn man den schon hat dann die 4. Dosis als Auffrischung für die 3. Nun warnt die Europäische Arzneimittelagentur EMA vor dieser Boosteritis.

    Die EMA warnte vor zu häufiger Anwendung – damit war der zuvor noch als Allheilmittel gefeierte Booster so gut wie erledigt, mochte Karl Lauterbach auch noch so theatralisch die Werbetrommel für den 4. Stich (Booster Nr. 2) rühren. Auch die Abnahme-Zahlen für Booster Nr. 1 sanken schnell ins Bodenlose.

    EMA-Booster-Warnung: mit beschwichtigenden Gründen

    Die Gründe für die plötzliche Vorsicht der EMA klangen allerdings (anders als bei Mayer) eher unspektakulär nach zeitweiser Übermüdung, keinesfalls nach dauerhafter Schädigung:
    Alle vier Monate Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, berge die Gefahr einer Überlastung des Immunsystems und einer Ermüdung der Bevölkerung. Und wir müssten „darüber nachdenken, wie wir von der aktuellen Pandemie zu einer endemischen Situation übergehen können“.

    Mayers Hinweis auf die gefährliche Gratwanderung zwischen der Herausbildung einer Toleranz statt einer Immunität – damit wollte sich der Mainstream Anfang 2022 nicht beschäftigen. Und im Laufe des Jahres 2022 geriet Corona insgesamt etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit – dorthin schaffte es zudem die erheblich ansteigende (allgemeine) Sterblichkeit erstaunlicherweise kaum.
    Aber das große Impfen endete ja schon im Januar und man durfte (?) auf die Versicherung bauen:
    Impfnebenwirkungen kommen entweder zügig oder endgültig nicht mehr.

    Booster-Warnung – ein Jahr danach:
    Greift Mainstream endlich alte Bedenken auf?

    Erst im Herbst wunderte man sich – Omikron hat sich sozusagen totgelaufen, dennoch waren die klassischen Atemwegs-Viren wieder da und zwar stärker als vor Corona. Hatten denn Corona plus Corona-Impfungen keine „Impf-Rendite“ hinterlassen? Hatten wir durch zu viel Hygiene und Masken das tagtägliche Training des Immunsystems behindert oder war da noch etwas ganz anderes unserem Blick entgangen?

    In seinem MDR-Podcast Nr. 336 zu Corona [3] bespricht Prof. Alexander Kekulé jetzt eine Studie der Uni Erlangen-Nürnberg. Die hat einen bemerkenswerten Effekt festgestellt, was die Zusammensetzung unserer Antikörper nach mehrfacher mRNA-Impfung angeht: Bei der Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff kommt es Monate später zu einem merkwürdigen „Klassenwechsel bei den Immunglobulinen“.

    Normalerweise gibt es eine zu hohe Antikörperproduktion bei Allergien / Autoimumunerkrankungen oder auch bei (Corona- und anderen) Infektionen, wenn es zum gefürchteten Zytokinsturm kommt – man hat zu viele Zytokine, also so Immun-Signalstoffe. Folge: eine Überreaktion des Immunsystems, die zur Zerstörung körpereigener Zellen führt.
    Das Immunsystem, das seine eigene Überreaktion bemerkt, hat eine Methode dies auszubremsen:
    Es produziert plötzlich IgG4 – sozusagen „leere Patronenhülsen“, die die anderen Antikörper (IgG1, IgG3 – „scharfe Patronen“, die die starken Entzündungen machen) verdrängen und damit die überstarke Immunreaktion wieder abdämpfen – quasi eine körpereigene Schnell-Desensibilisierung.

    Die Erlanger Forscher haben nun festgestellt, dass bei mRNA-Impfungen (anders als bei Vektor-Impfungen) nach einigen Monaten dieses bremsende IgG4 plötzlich erhöht ist, ohne dass einer der o.g. Anlässe vorliegt. Das Phänomen muss bei Moderna erst noch untersucht werden; bei BioNTech tauchte es bei rund der Hälfte der mRNA-Impflinge auf und zwar nach 5 – 7 Monaten. Damit wäre so ganz nebenbei auch das Impf-Märchen von den ausbleibenden Impfnebenwirkungen (entweder quasi sofort oder gar nicht) schon mal widerlegt.

    Kekulé verweist auch auf eine Arbeit aus Stanford (ca. März 2022 herausgekommen?), die zeigte, dass so acht Wochen nach der Impfung noch Messenger-RNA aktiv ist in den Keimzentren in den Lymphknoten und weiterhin sozusagen das Immunsystem stimuliert.
    „Das war damals schon relativ spektakulär, denn die Impfstoffhersteller haben Stein und Bein geschworen, dass nach kürzester Zeit diese Messenger-RNA aus dem Körper verschwunden wäre. Das haben dann viele Fachleute, zu denen ich auch gehört habe – Asche auf mein Haupt – natürlich auch brav wiedergegeben.“

    Die unerwartet lange Speicherung der mRNA könne der Grund sein, dass das Immunsystem (wie bei der körpereigenen Überwindung einer Allergie) den Kampf gegen den Fremdstoff als überzogen einstufe und deshalb in den Desensibilisierung-Modus umschalte.
    (Man könnte über Kekulé hinaus allerdings das mRNA-Konzept – der Körper bekommt für sein Immun-Training keine Antigene geliefert, sondern muss diese selber produzieren – etwas radikaler hinterfragen: Vielleicht kann der Körper – zumindest der halben Menschheit? – die aus Kostengründen „simulierte“ Autoimmun-Situation gar nicht von einer echten unterscheiden? Und wird das langfristige Immun-Gedächtnis dann die falsche Erkenntnis dauerhaft speichern: „Spike-Proteine sind genauso wie Allergene nur scheinbar gefährlich“?)

    „Der Verdacht liegt hier nahe – das muss man sagen, auch wenn ich natürlich solchen Impfkritikern nicht Wasser auf die Mühle geben will – dass es eine Art Überdosierung der RNA-Impfstoffe ist. Dass die aus irgendeinem Grund zu lange wirken oder zu stark wirken, dass das Immunsystem solche Not-Abschaltmechanismen hier aktiviert, die wir sonst von Autoimmunkrankheiten kennen.“

    Den pflichtschuldigen Seitenhieb auf Impfkritiker wollen wir mal übersehen – Kekulé hält einen monatelangen Aufenthalt der angeblich flüchtigen mRNA im Körper inzwischen für möglich und bestätigt damit: mRNA-Technologie kann den Körper in einen Allergie-ähnlichen Dauerstress versetzen, gegen den er zur Desensibilisierung schreitet und IgG4 ausschüttet – und Boostern (generell oder nur in zu kurzen Abständen?) verschärft das Problem.
    IgG4 ist also nicht das Problem, sondern der verzweifelte Versuch des Körpers, eine Lösung zu finden. Andererseits sei bei schweren Covid-Verläufen manchmal auch ein erhöhter IgG4-Wert feszustellen: „Was das zu sagen hat, weiß keiner.“

    Wenn IgG4 aber nicht das Problem, sondern nur das Symptom ist, kann ich selbst als Laie Kekulés so nebenbei erwähntes „Gegenmittel“ Kortison nicht als generelle und ausreichende Zukunftsstrategie betrachten – anders vielleicht bei Fällen, wo das Kind schon im Brunnen liegt.

    Nach der Panik-Phase (schnellstmögliche Bereitstellung von Impstoffen unter Eingehung womöglich großer Risiken) sieht er jedenfalls Gründe genug, die Sache langsamer anzugehen und wieder gründlicher zu forschen – also nicht (den Pharma-Wünschen folgend) die mRNA-Technologie in kürzester Zeit auf die Produktion verschiedenster Medikamente auszuweiten.

    … oder siegt die Aussicht auf die Goldgrube über den Verstand?

    Ob die aktuell winterlich (und stärker als in Vorjahren) erhöhte Infektions-Anfälligkeit mit der „Desensibilisierung-statt-Immunisierungs“-Thematik zu tun hat, wäre eine wichtige und sofort anzugehende Frage für Wissenschaftler, die keine Zahlungen etc. von der Pharma-Industrie erhalten oder erhoffen. Denn die will sich den neuen Zaubertrank nicht einfach so wegnehmen lassen, sondern erhofft sich mit seiner Hilfe, künftig Impfstoffe aller Art schnell in großen Mengen produzieren und verkaufen zu können. Politik und Presse vor den eigenen Karren spannen zu können, war bisher ja nicht allzu schwierig.

    Mitte Januar 2022 sah man beim SPIEGEL im Viren-Hintergrund vieler Krankheiten eine paradoxe Hoffnung – „außer man hat Angst vor mRNA-Medikamenten“. So triumphierte Christian Stöcker unter der hämischen Überschrift „Die tragische Zukunft der Impfverweigerer“, [4].
    (Die glühende Diffamierungs-Kampagne „Pandemie der Ungeimpften“ klang da ja schon ab, aber Stöcker wollte wohl unbedingt noch ‘nen Scheit nasses Holz nachlegen.)

    Ende April 2022 – die Boosterungs-Welle war längst kollabiert – jubelte man beim DLF noch:
    „Aufstieg und Zukunft der mRNA-Medizin: Erst Corona, dann den Krebs“
    – Die Pandemie habe den entscheidenden Anstoß gegeben, um den mit langer Vorlaufzeit entwickelten mRNA-Präparaten den (verdienten?) Durchbruch zu verschaffen, [5].

    Und im neuen Jahr 2023 fragt man (Artikel hinter der Bezahlschranke) beim Redaktionsnetzwerk Deutschland [6] rein rhetorisch:
    „mRNA-Technologie: Liefert sie die Medizin der Zukunft?“

    „Durch das Coronavirus hat die mRNA-Technologie einen regelrechten Hype erlebt. Sie hat es möglich gemacht, dass innerhalb kurzer Zeit neue, wirksame Impfstoffe verfügbar waren. Nun hoffen Forscherinnen und Forscher, dass die Technologie auch im Kampf gegen anderen Krankheiten die entscheidende …“
    Bei so viel Hype & hoffenden Forschern werden die Bedenkenträger aus Erlangen wohl kaum zum Zug kommen …

    [1] https://tkp.at/2022/01/07/ursachen-fuer-verringerung-der-immunitaet-durch-jede-weitere-impfdosis/
    [2] https://tkp.at/2022/01/12/boster-am-ende-ema-warnt-vor-zu-haeufiger-anwendung/
    [3] https://www.mdr.de/barrierefreiheit/kekule-corona-kompass-dreihundertdreiunddreissig-100.html
    [4] https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mrna-technologie-die-tragische-zukunft-der-impfverweigerer-a-a6cac38a-de2a-4eb7-900b-c0ee1174111f
    [5] https://www.deutschlandfunk.de/mrna-corona-impfung-krebs-therapie-100.html
    [6] https://www.rnd.de/gesundheit/mrna-technologie-liefert-sie-die-medizin-der-zukunft-W776RGOUQZDTDASW7JG7C3NGKY.html

  7. Warum leidet Prof. Kekulé unter Denk-Tabus?

    Alexander Kekulé hat in seinen über 300 MDR-Podcasts schon manches Kritische gesagt, unangenehme Fakten bekannt gemacht und damit bei den Narrativ-Wärtern angeeckt. Bedauerlicherweise zeigen sich auch in seinen Äußerungen sture Denk-Tabus, was selbst wissenschaftliche Laien mühelos als faktenfreies Klammern an Dogmen erkennen können – einzig und allein aus seinen sonderbaren Argumenten heraus.

    Dass Impfungen schreckliche Nebenwirkungen haben könnten – ausgeschlossen. Dass für die Übersterblichkeit ab 2021 das Virus selber nicht in Betracht kommt, betont er sogar ebenso wie, dass weitere Kandidaten als Übersterblichkeits-Verursacher nicht eindeutig festgenagelt werden können.
    Folglich müsste er als Wissenschaftler vorsichtig sein, bei den Wirkungen der Impferei Negatives voreilig auszuschließen. Er zeigt aber keine Vorsicht, sondern einen starkten Glauben.

    Endloses Impfen bzw. Serien-Boostern ist nicht sein Ding, aber das ist inzwischen ja ganz überwiegende Mehrheitsmeinung:

    „(…) für die Zukunft müssen wir überlegen, wie es weitergeht mit Impfungen.
    Und da wüsste ich schon gerne:
    Bringt bei Omikron die Impfung bezüglich der Exzess Mortality, der Übersterblichkeit, wirklich unterm Strich was?
    Aus Deutschland haben wir da keine harten Daten.
    Aber Israel ist so ein Kandidat, da gibt es so paar Länder, die können das ganz gut, dass sie solche Übersterblichkeiten ausrechnen. Da würde ich mir das erhoffen.“

    Folgerichtig hakt der Moderator ein:
    Es gibt natürlich auch diejenigen, die sagen, die Übersterblichkeit habe gerade mit den Impfungen zu tun.

    Alexander Kekulé:
    „Ja, das ist immer so. Wenn man nicht weiß, woran es liegt, dann ist der Spekulation natürlich freier Lauf gelassen. Das ist natürlich Unsinn. Da gibt es eine Verschwörungstheorie, die sagen, schaut mal her, die Übersterblichkeit war dann am größten, als der Impfstoff da war und das kann nur an der Impfung gelegen haben. So weit darf man das Argument nicht umdrehen.“

    Wortreich und reichlich wirr schwadroniert er, dass „in der Zeit, wo eigentlich ziemlich klar ist, dass SARS-CoV-2 nicht Schuld war an der Übersterblichkeit, wenn da andere Faktoren so reingeschlagen haben“ – dass man da eben irgendwie genau und doch nicht genau schauen müsste:

    „was haben wir eigentlich erreicht? Also wie viele Tote haben wir verhindert? Was war der Kollateralschaden durch unsere Gegenmaßnahmen?“
    Also doch Kollateralschaden? Aller Maßnahmen, einiger Maßnahmen? Welche sind von vorneherein (und warum eigentlich?) von jedem Verdacht frei?

    „Was wäre gewesen, wenn wir keine Lockdowns zum Beispiel gemacht hätten und nur diese Smart-Konzept gemacht hätten oder Ähnliches? Und welchen Anteil haben die Impfungen gebracht?“

    Was also nun, Herr Kekulé: Ist der Anteil der Impfungen nur dort fraglich, wo es um das Gute geht – die Eindämmung des Virus?
    Oder vielleicht doch auch dort, wo es um Kollateralschäden (wie insbesondere die Übersterblichkeit) geht?

    Letzteres hatte er gerade noch als Spekulation und Verschwörungstheorie verteufelt, ohne lange zu fragen, wie auffällig / signifikant die Korrelationen sind. Und ohne im geringsten zu fragen, wie plausibel die Möglichkeit einer Kausalität dadurch wird und daher jedenfalls dringend näher erforscht werden sollte!

    Und nein, nicht ein wortgewandter Moderator treibt ihn vor sich her – er zerlegt sich völlig eigenständig durch den eigenen ungehinderten Wortschwall – nach einleitenden abfälligen (aber faktenfreien) Bemerkungen über impfkritische Gedanken folgt viel nichtssagendes, ebenfalls faktenfreies Geschwurbel und am Einde ein vernichtendes Eingeständnis:
    „Ich bin persönlich absolut überzeugt, dass die zwei größten Verhinderer von Todesfällen“
    … einerseits im Smart-Konzept (Masken, Abstand etc.) besteht
    sowie andererseits:
    „Und dann natürlich das zweite große Standbein, das dann später zur Verfügung stand: die Impfungen. Aber ich kann es nicht in Zahlen fassen.“

    Er ist „absolut überzeugt“, dass die Impfung einen Nutzen hat, der möglicherweise begrenzt ist – aber von Schaden will er nichts wissen und die Übersterblichkeit (deren Vorhandensein er nicht leugnet, aber eben auch nicht erklären kann) habe nichts mit der Impfung zu tun. Umstandslos räumt er ein, dass sein starker Glauben sich auf keinerlei harte Zahlen stützt.

    Dennoch meint er, sein starker Glaube berechtige ihn, Feststellungen der „Andersgläubigen“ als Spekulation, Unsinn und Verschwörungstheorie zu bezeichnen zu dürfen, ohne deren Faktenprüfung, Argumente und Schlussfolgerungen überhaupt nur zur Kenntnis zu nehmen?

    Wenn man seinen starken Glauben als eine Art Religion auffasst (eine andere Option ist leider nicht ersichtlich), dann hat er ihm Rahmen der Glaubens- und Religionsfreiheit natürlich das Recht zu solchen Äußerungen. Aber als Wissenschaft kann er das wohl kaum verkaufen – erstaunlicherweise tut er es dennoch und gibt sich dadurch (unnötigerweise?) eine gewaltige Blöße. Geht es wirklich nur um einen ehrlichen Glauben, hinter dem keine anderen Anliegen stecken?

    Oder sieht man hier die verbissene Standes-Solidarität und den Korpsgeist eines vom schlechten Gewissen und Haftungsängsten angefressenen Impf-Arztes?

    Bekanntlich haben Pharma & Co. sich von jeglicher Haftung freistellen lassen – aber der Impfarzt bleibt gegenüber seinem Impfling grundsätzlich erst mal in der Haftung, hat als eher kleiner Fisch in dem ganzen System der Mit-Täter also die A…-Karte.

    Die Plandemiker haben natürlich kein Interesse, dass die große Gruppe der Impfärzte scharenweise vor Gericht gezerrt wird.
    Aber sie erfreuen sich bestimmt am Gedanken, dass die mit viel Geld zum Mit-Machen gelockten und dann im Einzelfall nachdenklich oder kritisch gewordenen Ärzte an eine Hemmschwelle stoßen werden: Ein tätig gewordener Impfarzt, der anprangern will, prangert unweigerlich erst mal seine eigenen Taten an.
    Wenn er das nicht selber kapiert, kann man notfalls nachhelfen, indem man seine Impf-Opfer vor die Kameras bzw. die Gerichte lockt.
    Kekulé hat schon oft angeeckt, wäre also einer der am meisten gefährdeten für solche Machenschaften.
    Die Pharma-Omertà lässt sich viel einfacher und unblutiger durchsetzen, als die Original-Masche der Mafia …

    https://www.mdr.de/barrierefreiheit/kekule-corona-kompass-dreihundertneununddreissig-100.html

    Was Kekulé unterlässt, machen andere Akademiker:
    Prof. Stefan Homburg hat die offiziellen deutschen Daten zur Sterblichkeit in den einzelnen Bundesländern für die Jahre 2021 und 2022 analysiert und in Beziehung zu den jeweiligen Corona-Impfquoten gesetzt, seine Schlussfolgerung:

    Hohe Impfquote korreliert mit hoher Sterblichkeit

    https://multipolar-magazin.de/artikel/impfquote-korreliert-mit-sterblichkeit
    (19.01.2023)

    Sein Fazit:
    „Der politische Rückhalt der neuartigen Impfstoffe beruht auf der Kausalitätsbehauptung ,Impfen schützt’, die eine negative Korrelation von Impfquote und Sterblichkeit impliziert. Gefunden wurde beim Vergleich der deutschen Flächenländer im Gesamtzeitraum 2021 bis 2022 aber eine positive Korrelation, die den Verdacht nahelegt, dass unerwünschte Nebenwirkungen der Impfungen mögliche positive Wirkungen überwiegen könnten. Dieser Befund spricht gegen einen wie immer gearteten direkten oder indirekten Impfzwang.“
    Denn, so gleich zu Beginns des Fazits: „Für die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen sind diejenigen beweispflichtig, die sie zulassen, in Verkehr bringen und Menschen zur Verwendung veranlassen.“

    Prof. Kuhbandner fand vor einem Jahr eine auffällige Sterbe-Impf-Korrelation für das erste Impfjahr 2021 und nun findet Prof. Homburg selbiges für die ersten beiden Impfjahre 2021 / 2022. Dagegen erweist sich das angeblich so tödliche – impffreie – erste Coronajahr 2020 als Zeit ohne Übersterblichkeit. Wer da wie Prof. Kekulé seinen ungenannten Kollegen pauschal-unbegründet „Verschwörungstheorien“ andichtet, der steht selber und sogar vor allen Laien als schwurbelnder Rechthaber mit runtergelassenen Hosen da.

    Die Entzauberung der angeblichen Wunderstoffe

    Zwei der vier westlichen Anti-Corona-Wunder-Spritzmittel waren ja schon sehr früh (2021) „freiwillig“ bzw. sehr kleinlaut vom Markt genommen worden: das von AstraZeneco und das von Johnson & Johnson. Der Verbleib der anderen beiden (Pfizer/Biontech und Moderna) spricht aber mehr für die Bedenkenlosigkeit der Anbieter als für die Unbedenkenlichkeit ihrer Angebote.

    Im Oktober 2022 stellte Susan Bonath in einem Aufsatz nämlich fest, dass weiter gilt, was schon am Beginn der Impferei Anfang 2021 dem British Medical Journal missfiel:
    „Obwohl sich Hinweise auf Gefahren mehren, verweigern Behörden und Pharmakonzerne die Herausgabe von Sicherheitsdaten zu den Corona-mRNA-Präparaten an Journalisten und Wissenschaftler. Die Primärdaten der Zulassungsstudien bleiben geheim, ebenso die Zahl der seither gemeldeten schwerwiegenden und tödlichen Verdachtsfälle bei Kindern.“

    https://multipolar-magazin.de/artikel/sicherheitsdaten-unter-verschluss

    1. Norbert Häring wies gestern darauf hin:
      Sieben juristische Hochschullehrer und Rechtsanwälte haben in der Berliner Zeitung einen Gastbeitrag zu Lobbyarbeit und Rechtsbruch bei der Zulassung der mRNA-Präparate veröffentlicht. Noch am gleichen Tag kam eine Ergänzung dazu:

      Die Berliner Zeitung hat den Juristenbeitrag zum Impfstoffzulassungs-Skandal (siehe unten) gelöscht, offenbar ersatzlos und ohne Erklärung, ebenso einen Tweet dazu.

      Zum Glück vergisst das Internet (fast) nichts und der Beitrag ist archiviert:
      https://web.archive.org/web/20230210142911/https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/das-zulassungsdesaster-lobbyarbeit-und-rechtsbruch-im-fall-der-mrna-praeparate-li.314750

      Nachtrag:
      Einige Tage später war der Text der Juristen wieder online verfügbar bei der Berliner Zeitung, jetzt aber ergänzt durch eine

      „Gegenrede: Es gab kein Zulassungsdesaster“

      … eines Emanuel Wyler, Molekularbiologe am Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin und ein Mann, der auch tätig ist beim „Zukunftskongress Staat und Verwaltung / Leitveranstaltung für das moderne und digitale Deutschland“.

      Ein Kongress, der unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums steht und wo Wyler aufgelistet ist als
      „Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe RNA Biologie und Posttranscriptionale Regulation“.
      Also jemand, den man anhand der Eigenwerbung als völlig harmlosen Transhumanisten bzw. Jünger von Klaus Schwab betrachten könnte?

  8. Frühe Weichenstellung der P(l)andemiker:
    Fehler Falldefinition – mehr Plan als Panne?

    Der größte Fehler in der Pandemie war die Falldefinition der WHO, sagt der international ausgewiesene Fachmann Franz Allerberger:
    «Die WHO könnte jährlich eine Pandemie ausrufen»

    Da sie es könnte (sprich: immer noch kann), steckt hinter dem hartnäckigen Fehler im System vermutlich mehr Plan als Panne.
    Aber so viel Verschwörungstheorie wollen wir von einem ehrbaren Behördenvertreter gar nicht erwarten – wichtiger sind die aus kompetenten Munde eingeräumten Fakten; die naheliegenden Schlüsse (für die Vergangenheit, aber besonders auch für die Zukunft) soll vorerst jeder selbst ziehen.

    Fehler oder Muster einer Langzeit-Strategie?

    Die WHO-Änderung der Falldefinition ist für Allerberger eine Fehlentscheidung; er datiert diese auf das Frühjahr 2020 mit der Absicht, das angebliche «Killer-Virus» auszurotten.
    Die WHO-Änderung der Pandemie-Definition am Beginn der Schweinegrippe 2009 thematisiert er nicht, obwohl Motive und „Täter“ damals nahezu identisch waren.

    Der Interviewerin bestätigt er aber immerhin am Ende des Gesprächs auf Nachfrage (umstandslos aber etwas kurz), dass seit 2005 – gemeint ist wohl 2009 ? – jedes neue Virus zur Pandemie erklärt werden kann, einfach weil die Definition so gewählt wurde.

    Damit war der („unverständliche“?) Fehler Teil eines „Fehler-Trios“ bzw. die WHO hatte eine Dreifach-Waffe in der Hand, die zur „fehlerhaften“ oder missbräuchlichen Wiederverwendung geradezu einlädt, ohne dass von einer Gegenkontrolle auch nur gesprochen wird:

    – Pandemie-Definition:
    jede Epidemie kann kraft Definition zur großen Pandemie hochgestapelt und lange in diesem Status gehalten werden

    – Fall-Definition:
    jeder dubiose Test muss nur massenhaft durchgeführt werden, um völlig symptomlose gesunde Menschen massenhaft zu „symptomlos Erkrankten“ zu erklären und beliebig mit Zwangsmaßnahmen überziehen zu können

    – Todesfall-Definition:
    die hartnäckige Nicht-Aufschlüsselung der „an und mit dem Virus“ Gestorbenen erlaubt zusammen mit der Test-Strategie die Herstellung fast jeder „gewünschten“ statistischen Toten-Anzahl – nicht nur um aktuell zu schocken, sondern um für die Nachwelt eine vermeintlich echte Gefährlichkeit der P(l)andemie in den Geschichtsbüchern zu zementieren

    Gegen die schwammige Todesursachen-Definition in diesem dritten Punkt sprachen von Anfang an gewichtige Fakten.
    Mitte März 2020, auf dem Höhepunkt der Todesmeldungen aus Italien, hatte die dortige Statistikbehörde mitgeteilt:
    Die Toten waren im Schnitt um die 80 Jahre alt, somit im „regulären“ Sterbealter und hatten zu 99 Prozent erhebliche Vorerkrankungen. Sie konzentrierten sich in der Lombardei, dem Haupt-Smoggebiet nicht nur Italiens, sondern ganz Europas. Neben dem idealen Ort hatte das Virus auch mit den Wintermonaten seine ideale Zeit zur Ausbreitung gefunden, um einfach nur noch den Tropfen zu spielen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Später ermittelten Statistiker, dass das Virus die Lebenserwartung der Verstorbenen im Schnitt nur um wenige Wochen reduziert hatte.

    Doch zurück zu Allerberger:
    Er leitete bis zu seiner Pensionierung Ende August 2021 den Bereich öffentliche Gesundheit der staatlichen Agentur «AGES». Sie ist in Österreich für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zuständig.

    „Jeder, der einen positiven PCR-Test hatte, wurde als Sars-CoV-2-Fall gezählt, unabhängig davon, ob Krankheitssymptome vorhanden waren oder nicht. Das war eine völlig neue, unsinnige Falldefinition, so etwas gab es früher nie“,
    https://www.infosperber.ch/gesundheit/die-who-koennte-jaehrlich-eine-pandemie-ausrufen-1/

    Statistik-Masche führte erkennbar zu Absurditäten

    Obwohl leicht zu durchschauen, schien es aber (im Hinblick auf höhere Ziele?) die Planer nicht zu jucken:
    „Länder, die Sie sich keine PCR-Tests leisten konnten, hatten damit automatisch weniger Infektionsfälle. Nehmen Sie das Beispiel des armen indischen Bundesstaats Bihar. Er konnte sich weder einen Lockdown noch FFP2-Masken noch viele Tests leisten – also gab es dort auch kaum Covid-Fälle.“

    Jedenfalls laut Statistik in der von der WHO gewünschten Machart – in Wirklichkeit kann niemand erklären, „warum die Stadt Wien mehr Corona-Fälle haben sollte als Bihar mit über 100 Millionen Einwohnern“.

    Massive Fehlleitung öffentlicher Gelder
    in untaugliche Belästigungen der Bürger

    Bis Oktober 2022 hat allein die Schweiz rund 2,5 Milliarden Franken Steuergelder für diese PCR-Tests bezahlt.
    Der nicht gerade kleine Betrag war schlecht investiert:
    Statt sich auf die Anzahl wirklich Erkrankter zu konzentrieren (vor allem die Anzahl von Intensivpflege-pflichtigen Krankheitsverläufen) geriet die wenig nützliche Anzahl positiver PCR-Testergebnisse in den Fokus und begründete lange Zeit fragwürdige Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Einschränkungen der Bewegungsfreiheit.

    Teure Test-Strategie ohne echte Erkenntnisgewinne

    Auch jedes Virus-Isolat zu sequenzieren, um neue Varianten zu erkennen, verschlinge Unsummen und bringe keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn, gegenüber zum Beispiel der routinemässigen Sequenzierung von wenigen Sentinel-Isolaten von Intensivpatienten oder aus Kläranlagen.

    Da gehe es auch um viel Geld, das letztlich woanders fehle. Es gebe noch viele andere Krankheitserreger, die Sars-CoV-2 in nichts nachstehen.

    Hinnehmbare Impfschäden: bei jedem Virus anders!

    „Aus Furcht vor einem Biowaffeneinsatz im Irak-Krieg wurden im Jahr 2003 in verschiedenen Ländern insgesamt 35’000 Pockenimpfungen verabreicht. Laut Packungsbeilage stirbt dabei einer von einer Million Pocken-geimpfter Menschen. Tatsächlich kam es aber zu drei impfbedingten Todesfällen, plus einem weiteren, indirekten Todesfall durch Ansteckung eines Familienmitglieds. Bei jedem möglichen Wiederaufflackern müssten wir diesen Preis in Kauf nehmen. Das ist bei einer so gefährlichen Krankheit wie den Pocken sinnvoll, aber bei einer Krankheit wie Covid, die für grosse Teile der Bevölkerung keine Gefahr darstellt, muss man Nutzen und Risiko abwägen.“

    Manchmal verschwinden Virus-Krankheiten von alleine:
    Allerberger zählt dazu neben vielen anderen Krankheiten auch Sars-CoV-1,
    Oder ehemals als schlimm erachtete Krankheiten entpuppen sich viele Jahre später oft nicht mehr als so verheerend; als Beispiel nennt er den Diphtherie-Ausbruch in deutschen Kriegsgefangenenlagern auf Kreta im 2. Weltkrieg, der wesentlich weniger schlimm ausfiel als zunächst befürchtet.

    Konsequenzen aus den Plandemiker-„Fehlern“:
    Noch mehr Macht für für die WHO-Versager?

    In den Kommentaren erweitert die Artikel-Autorin das Thema um die Frage, „ob das Beispiel Schweden unter dem geplanten WHO-Vertrag zur Pandemieprävention und ‑vorsorge weiterhin möglich wäre. Kritiker des Vertrags befürchten, dass er rechtlich so bindend wird, dass dann die WHO bestimmen könnte, welche Massnahmen die Länder zu ergreifen hätten.“

    Diese Pläne (Stand Ende 2021) kann man auf den Seiten der EU nachlesen:
    https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty/

    Die dort für 2022 genannten Termine führten zum Glück (noch) nicht zum gewünschten Erfolg, da die „Dritte Welt“ misstrauisch blieb. Die treibenden (US-)Kräfte haben aber bereits klargestellt, dass sie mit allen Mitteln („Zuckerbrot & Peitsche“) spätestens 2024 ihr Ziel erreicht haben wollen.

    Nach 9/11 wurde dieses Muster schon einmal erfolgreich angewendet:
    Die (aus Sicht der Allgemeinheit) erwiesenen Versager bei den Geheimdiensten wurden nicht rausgeschmissen, sondern befördert und die Dienste mit noch mehr Geld ausgestattet.

  9. Zum Interview mit Franz Allerberger sind jetzt weitere interessante Teile veröffentlicht:

    Teil 2:
    «Die Übersterblichkeit geht nicht allein auf das Virus zurück»,
    https://www.infosperber.ch/gesundheit/die-uebersterblichkeit-geht-nicht-allein-auf-das-virus-zurueck/
    Sondern zum großen Teil auf Kollateralschäden:
    Die Reaktionen der Menschen auf die Lockdowns haben zur Sterblichkeit während der Pandemie beigetragen, sagt Allerberger.
    Vergleichen Sie mal die Grafiken von Belgien, das 2020 einen Lockdown hatte, mit Schweden, das keinen Lockdown hatte. In Belgien sind bei weitem mehr Menschen gestorben. Das spricht dagegen, dass die Lockdowns viel gebracht haben.

    Er geht dabei von einer bereits 2020 erheblich erhöhten Übersterblichkeit aus, was in Österreich wohl dem statistischen Befund entspricht:
    10,9 Prozent mehr als im Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre,
    https://orf.at/stories/3197300/

    Das ist ein Unterschied zu Deutschland und vielen anderen Ländern, wo die nennenswerte Übersterblicheit erst 2021 einsetzt – im zweiten Pandemie-Jahr, was zugleich das erste Corona-Impf-Jahr war (so dass sich neben der Frage nach Kollateralschäden auch die von Allerberger nicht thematisierte Frage nach Übersterblichkeit aufgrund von Impfschäden stellt).

    Teil 3:
    Covid-Impfung: Hohe Wirksamkeit «war nie reproduzierbar»
    https://www.infosperber.ch/gesundheit/covid-impfung-hohe-wirksamkeit-war-nie-reproduzierbar/
    Prof. Allerberger sagt dies nicht nur als Wissenschaftler – er selber hat sich nach seiner sechsten (!) Covid-Impfung mit Corona angesteckt.
    Im nachhinein meint er, die Rede von einer 95-prozentigen Wirksamkeit sei unverantwortlich gewesen.
    „Denn gegen Atemwegserreger brauchen Sie eine gute Immunität auf der Schleimhaut. Sie lässt sich mit einem Impfstoff, den man spritzt, nicht annähernd so gut beeinflussen wie etwa bei der Masern-, Mumps- oder Rötelnimpfung“ – was von vorneherein klar gewesen sei.

    Aber offensichtlich nicht allen, entgegnete die Interviewerin. Denn sogar die deutsche Virologin Sandra Ciesek bekannte z.B. jüngst in der «Zeit», sie «habe gedacht, die Impfung würde die Pandemie beenden». Warum hatten das die Pharmafirmen und die Behörden nie klar kommuniziert, dass die Covid-Impfungen vor der Infektion nur sehr beschränkt schützen können?

    Allerberger: „Diese babylonische Sprachverwirrung wurde meines Erachtens absichtlich in Kauf genommen. Bisher haben Impfstoffe gegen ähnliche Atemwegserreger noch nie das gebracht, was postuliert wurde. Das sollte man übrigens auch im Hinterkopf behalten, wenn bald Impfstoffe gegen RS-Viren und weitere Atemwegserreger auf den Markt kommen.“

    Teil 4:
    Corona-Pandemie: «Das war Angstmache zum Quadrat» (4)
    https://www.infosperber.ch/gesundheit/corona-pandemie-das-war-angstmache-zum-quadrat-4/

    «Franz Allerberger sieht keinen Grund zur Beunruhigung», twitterte die AGES Ende Januar 2020. Die WHO dagegen sprach noch im Mai 2022 davon, dass Sars-CoV-2 ein «Killervirus» bleibe. Wie beurteilen Sie diese damaligen Aussagen im Rückblick?

    Allerberger: „Ich stehe nach wie vor zu dieser Aussage und meine, dass die Fakten heute – drei Jahre nach Pandemiebeginn – mir diesbezüglich auch Recht geben. Man sollte Infektionskrankheiten nie unterschätzen – allein die Influenza-bedingten Todesfälle, die wir jetzt in Österreich bei Kindern erleben mussten, unterstreichen deren Relevanz. Aber man sollte deren Bedeutung auch nicht übertreiben. (…)
    Nach drei Jahren Pandemie ist in Österreich kein einziges Kind an Covid gestorben. An der Grippe dagegen sind allein diesen Winter schon mehrere Kinder gestorben – und das ist jedes Jahr so. (…)
    Manche Eltern haben ihre Kinder während der Pandemie sogar freiwillig aus der Schule oder aus dem Kindergarten genommen, aus Angst, dass das Kind Corona nach Hause bringt. Aber Virusinfektionen gehören zum Leben auf diesem Planeten dazu. Kinder sollten in den Kindergarten gehen – auch damit sie Infekte «auflesen».“

    Wie in Teil 2, spricht er auch in Teil 4 das Thema Kollateralschäden an.

    Was Allerberger aber weiterhin nicht thematisiert

    … sind z.B. Impfschäden, die Gefährlichkeit von Nanolipiden und von zu lange im Körper bleibender Impf-mRNA.

    Warum ist die Qualität / Toxitität von Impfstoff-Chargen so unterschiedlich? Und warum sind im gesundheitsbewussten Japan Staat und Gesellschaft hochsensibel für dieses Thema, das in Europa eher ein Nicht-Thema ist?

    So verweist Wolfgang Wodarg auf eine Initiative in den USA, „welche versucht, die Toxizität der einzelnen Chargen mittels des US-Nebenwirkungsregisters VAERS zu bestimmen. Dabei fand sie schon früh heraus, dass wohl weniger als 5 Prozent der Chargen den Großteil der gemeldeten Nebenwirkungen zur Folge hatten.“
    https://www.rubikon.news/artikel/die-shedding-gefahr.pdf

    Bei einer mit großer Verbissenheit angestrebten Durchimpfung der Bevölkerung (obwohl die Wirksamkeit der Stoffe von Anfang an erkennbar bescheiden war, was Allerberger ja selbst in Teil 3 thematisierte) – sollte man doch mal mit kritischem Blick die Möglichkeit in Erwägung ziehen, ob hier evtl. ein großflächiges „Impf“- bzw. Gen-Experiment stattgefunden hat. Wodurch war denn das Beharren der Propagandisten auf der Herdenimmunität motiviert, wenn sie doch nachvollziehbar nicht selber daran glaubten?

    Leider will Fortschritts-Optimist Allerberger so tief nicht bohren. Er ist gegen jegliche Angstmache: sowohl die vor dem laschen Virus, als auch die Angst vor der laschen Impfung.
    In Österreich mache man mit Steuergeldern „den Menschen seit 25 Jahren Angst vor der Gentechnik. Gleichzeitig gab man in der Pandemie Millionen von Euro aus, um die Leute dazu zu bringen, sich einen «Gen-Impfstoff» spritzen zu lassen, schimpfte auf diejenigen, die gegen Gen-Impfungen sind und bezeichnete sie als «Gefährder». Das ist doch absurd. Wir werden in Zukunft um die Gentechnik nicht herumkommen. Medikamente sind tolle Geschenke, aber auch dort geht es nicht ohne Gentechnik. Deshalb sollten wir diese Aufkleber auf Lebensmitteln sofort weglassen. Auch das ist eine unverantwortliche Angstmacherei, die man überdenken sollte.“

  10. Britannien bebt: Pandemie-Politik nach Lust und Laune

    Die „Lockdown Files“ entlarven auf der Insel derzeit willkürliche Regierungsentscheidungen. Kleinere Sünden kennt man ja schon längst:
    Ex-Premier Boris Johnson feierte an seinem Regierungssitz Downing Street trotz der von ihm auferlegten Restriktionen Partys mit Angestellten, während sein Gesundheitsminister Matt Hancock dabei gefilmt wurde, wie er eine Angestellte trotz Abstandsverbot leidenschaftlich küsste.

    Was aber der „Telegraph“ nun mit den „Lockdown Files“ enthüllt, gleicht einem kriminellen Akt. Die Londoner Traditionszeitung hat mehr als 100.000 private WhatsApp-Nachrichten des Gesundheitsministers ausgewertet. Sie werden seit vergangenen Dienstag als Serie veröffentlicht und zeigen, wie im britischen Machtapparat zahllose Corona-Restriktionen gleichsam nach Belieben verhängt wurden. Die Ghostwriterin seines Buchs mit dem vielsagenden Titel „Pandemic Diaries“, Isabel Oakeshott, brach bewusst eine Geheimhaltungsvereinbarung und stach die brisanten Nachrichten durch.

    Laut wissenschaftlichen Regierungsberatern gab es demnach weder für noch gegen das Tragen von Masken in Schulen klare Argumente. Ebenso wie für oder gegen die Beschränkung sozialer Kontakte auf sechs Personen inklusive Kinder. Im Gegenteil: Obwohl er von Experten dazu aufgefordert wurde, weigerte sich Gesundheitsminister Matt Hancock, die Schulen wieder zu öffnen. Als sie schließlich geöffnet wurden, ignorierte er wiederum die Empfehlung mancher Wissenschaftler, die sich gegen eine Maskenpflicht aussprachen, erneut.

    Die Mächtigen berauschten sich an ihrer Macht und zeigten (im vertraulichen Gespräch untereinander) eine sadistische Schadenfreude, die wohl auch traditonsbewusste Briten nicht unter dem Markenzeichen des berüchtigten schwarzen Humors ihres Landes schlucken wollen:
    „Wunderbar“, antwortete etwa Boris Johnson auf die Nachricht, dass ein aus Dubai zurückgekehrtes Ehepaar umgerechnet rund 22.000 Euro Strafe zahlen musste. Auch die grotesken Quarantäne-Regelungen wurden mit Häme bedacht. „Wie viele haben wir denn heute schon eingesperrt?“, feixte Johnsons Sekretär Simon Case.

    Als sich die ansteckendere Alpha-Variante im Dezember 2020 auszubreiten begann, meinte der Gesundheitsminister zu seinem Berater, dass „wir mit dem neuen Stamm alle in Angst und Schrecken versetzen können“ – und fragte: „Wann setzen wir die neue Variante ein?“

    https://reitschuster.de/post/britannien-bebt-pandemie-politik-nach-lust-und-laune/

    Wenig spaßig das britische Ergebnis der staatlichen (Impf-)Maßnahmen:
    25 Prozent mehr Konsultationen aufgrund von Schlaganfällen seit Einführung des Covid-«Impfstoffs». Seit Beginn der Impfkampagne wurden auch wesentlich mehr gerinnungshemmende Medikamente verschrieben,
    https://transition-news.org/grossbritannien-25-mehr-konsultationen-aufgrund-von-schlaganfallen-seit

    Ungeimpfte Briten starben an der Impfung:
    verschwiegener Betrug oder verschwiegene Sensation?

    Eine beim deutschen RKI gepflegte statistische Unsitte scheint sich im Übrigen auch in England durchgesetzt zu haben:
    Todesfälle mit unklarem Impfstatus wurden nicht aus dem Datensatz entfernt – sondern pauschal den Ungeimpften zugeschlagen. Gerade in den jüngeren Altersgruppen können bereits kleinste derartige Veränderungen stark auf die berechnete Mortalität durchschlagen. (…) Abzulesen ist dies an folgendem Phänomen: Wann immer vermehrt geimpft wurde (Erstzulassung, Zweit- und Drittimpfungskampagne) stieg die Sterblichkeit der Ungeimpften. Sank die Impfrate, starben weniger Ungeimpfte. Dies trifft insbesondere auf die Erstimpfung und damit auf den Zeitraum Dezember 2020 bis März 2021 zu.

    https://multipolar-magazin.de/artikel/sterblichkeit-und-impfung

    Briten lieben schrägen Humor –
    Deutsche die vorausschauende Gründlichkeit.

    Im Dezember 2019, als die Öffentlichkeit noch nicht an die kommende Pandemie dachte, wurde zu später Stunde ganz schnell (und unauffällig versteckt in der Änderung des Eichgesetzes) ein ganz wichtiges Gesetz geändert.

    Mit dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) wurden nach 1945 die Kriegsfolgen innerhalb der Bevölkerung umverteilt, weil der Staat selber pleite war:
    Immobilien-Besitzern wurde eine Zwangshypothek zur Hälfte des Hauswerts auferlegt, was sie in den Folgejahren zu tilgen hatten, damit die ausgebombten bzw. enteigneten Ostflüchtlinge entschädigt werden konnten. Das LAG wurde mit der Zeit nicht mehr gebraucht, war aber immer noch anwendbar, falls der Staat durch einen neuen Krieg wieder zahlungsunfähig werden würde und auf die Vermögen seiner Bürger zugreifen wollte.
    Wenige Wochen vor der Pandemie wurde die Anwendbarkeit des Gesetzes nun ausgedehnt: nicht nur zur Behebung von Kriegsfolgen, auch im Fall einer umwälzenden Pandemie sollte der Staat zugreifen dürfen.

    Im Interview mit Boris Reitschuster erläutert dies Uwe G. Kranz. Er war Präsident des Landeskriminalamtes in Thüringen, Leitender Ministerialrat und Berater bei Europol in den Niederlande, beteiligte sich aber schon früh an Corona-Demonstrationen – auf Seite der Demonstranten.

    Auch das Arzneimittelgesetz wurde verdächtig früh geändert und pandemie-gerecht gemacht, obwohl nach dem offiziellen Narrativ niemand von der bevorstehenden Pandemie etwas wusste:
    – Wegfall der Chargen-Kontrollen
    – Inhaltsangaben auf den Döschen-Aufklebern entfallen
    – keine (aussagekräftigen) Beipackzettel mehr

    Kranz hofft auf Strafanzeigen durch Prominente wie z.B. den thailändischen König, der die Verträge mit Pfizer aufhebt und selbst zu den Geschädigten zählt: Seine älteste Tochter liegt seit der Impfung im Koma.

    https://reitschuster.de/post/uebersterblichkeit-polizeipraesident-a-d-klagt-an/
    https://www.youtube.com/watch?v=iLOZNRfibO0

    Kranz verweist ab Min. 46:30 auf Event 201, das kurz vor der Covid-Pandemie das kommende Ereignis durchspielte. Der Event-201-Nachfolger – Catastrophic Contegion – wurde im Oktober 2022 durchgezogen und sei der Auftakt zur nächsten P(l)andemie, die die Staaten ergreifen werden.
    „Und dann geht’s uns richtig an den Kragen. Es ist nicht vorbei, Herr Reitschuster.“

    Zur Übung gibt es immerhin eine offizielle Homepage, die uns freimütig (und ohne Angst, als Verschwörungstheoretiker zu gelten) die Veranstalter nennt: The Johns Hopkins Center for Health Security, in partnership with WHO and the Bill & Melinda Gates Foundation,
    https://www.centerforhealthsecurity.org/our-work/exercises/2022-catastrophic-contagion/

    Nomen est Omen …

    2017 konnte selbst die ZEIT noch ernsthaft behaupten:
    „Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates“,
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film

    … und im Januar 2019 erfuhren die Militär- und Krisenpräventions-Interessierten vom Ende einer Übung mit einem einem äußerst nichts-sagenden – im Nachhinein aber sehr erstaunlichen – Namen:
    Das ABC-Abwehrkommando der Bundeswehr führt die multinationale Übung „Coronat Mask“ zum Erfolg,
    https://crisis-prevention.de/innere-sicherheit/finis-coronat-opus-das-abc-abwehrkommando-der-bundeswehr-fuehrt-die-multinationale-uebung-coronat-mask-zum-erfolg.html

    Die Lateinisch-Ansätze wurden in der Überschrift bzw. Fußnote noch etwas weitergesponnen:
    FINIS CORONAT OPUS – Das Ende krönt das Werk
    Als wollte da jemand sich verewigen und signalisieren:
    Ihr werdet noch an mich und mein Wortspiel denken …

    Die Pfizer-Files – der GAU für den Pharma-Riesen?

    Die Unterlagen sollten ja für Jahrzehnte geheim bleiben bzw. waren – soweit Veröffentlichungen stattfanden – zu einem großen Teil geschwärzt.
    Gegen den Widerstand von Pfizer und der Behörden ist es in den USA im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes (Freedom of Information ACT Request, FOIA) aber nun gelungen, die Dokumente freizuklagen.
    Ein überparteiliches Team um Naomi Wolf (linkes Spektrum) und Steve Bannon (ehem. Trump-Berater) hat die Dokumente des Pharma-Giganten Pfizer über seine Covid-Impfstoffe mit Hilfe von tausenden Fachleuten ausgewertet und die Ergebnisse jetzt publiziert. Wolf spricht resümierend von einem möglichen „Verbrechen gegen die Menschheit“,
    https://reitschuster.de/post/verbrechen-gegen-die-menschheit-von-praezedenzlosem-ausmass/
    https://www.youtube.com/watch?v=yBVIj4-FK1A (ab 1:01:45;
    Das 3. Jahrtausend #89 mit Fleischer, Pohlmann Bröckers)

    Schon im Februar zeigte sich ein zaghafter Trend auch in deutschen Mainstream-Medien, die Skandal-Themen Zulassungs-Mängel, Impfschäden-Ausblendung und Impfstoff-Untauglichkeit offen zu behandeln, wenn auch keineswegs als Schlagzeile auf Seite eins.

    Mit leichter Verspätung regen sich inzwischen auch bei der deutschen Presse Zweifel an den Zulassungsstudien für den Pfizer-Biontech-Impfstoff. Unter dem Datum vom 17. Februar 2023 findet man bei der „Welt“ einen Bericht über „Die vielen Ungereimtheiten bei der Pfizer-Zulassungsstudie“,
    https://reitschuster.de/post/biontech-und-pfizer-zweifelhafte-zulassung/

    Zentrale Betrugspunkte: schon 2021 erkennbar,
    doch wer interessierte sich damals dafür?

    Ganz neu sind einige ganz wichtige Punkte in den frei-geklagten Pfizer-Files allerdings nicht; schon vor zwei Jahren hatten wir hier über Peter Doshi berichtet, Spezialist für Medikamentensicherheit beim Britisch Medical Journal (BMJ), der anprangerte, der (Pfizer-)Impfstoff Comirnaty sei statt zu 95 bloß zu maximal 29 Prozent wirksam. Trotz unvollständig verfügbarer Daten konnte er schon damals offengelegen, wie „kreativ“ man bei Pfizer die schlechten Zahlen in gute umfrisierte:
    Von 40.000 Teilnehmenden hatte die Hälfte den Impfstoff, die andere Hälfte ein Placebo erhalten – doppel-verblindet, d.h. weder Impfling noch sein Impfarzt wissen, was in der Spritze war und zu welcher der beiden Gruppen er / sie folglich gehört.
    „Nach zwei Monaten meldete Pfizer 170 an Covid-19 Erkrankte. Acht von ihnen gehörten zu den Geimpften und 162 zu den Ungeimpften der Placebo-Gruppe. Aufgrund dieses Verhältnisses von 8:162 Erkrankungen meldete Pfizer eine relative Wirksamkeit von 95 Prozent.“

    Der Trick: Von den 40.000 Probanden hatten sich 3.410 zwar mit Symptomen gemeldet; die allermeisten davon wurden aber unter undurchsichtigen Umständen in mehreren Schüben ausgesiebt. Unklar blieb insbesondere, inwieweit mit der Siebung direkt oder indirekt eine Entblindung erfolgte, was Manipulationen natürlich Tür und Tor öffnet. Der letzte Siebvorgang war der wichtigste: Doshi fiel auf,
    dass in der wichtigen Schlussphase nach dem zweitem Impfgang viel mehr Geimpfte mit Symptomen (nämlich 311) rausgeschmissen wurden als aus der Placebo-Gruppe, wo nur 36 Symptom-Träger rausfielen. Dass da die verbleibenden 8 zu 162 eine Mogelpackung sind, drängt sich schier auf.

    Denn addiert man die zuletzt rausgeschmissenen hinzu, hat man 319 Geimpfte mit (mutmaßlichem) Corona- Ausbruch gegenüber 198 Ungeimpften – die Impfung hätte demnach nicht x Prozent Schutz zu bieten, sondern macht die Geimpften 50 Prozent eher krank im Vergleich zu Ungeimpften!

    Eigentlich hätte für jeden halbwegs mathematisch Gebildeten klar sein müssen: 170 Probanden (8 + 162) aus insgesamt 40.000 sind viel zu wenige, um repräsentativ sein. – Und erst recht hätte die brennende Frage, wie (und warum so radikal) aus den 3.410 gemeldeten Symptomträgern gesiebt wurde, den führenden Virologen, Politikern und Medienleuten unentwegt auf den Nägeln brennen müssen – sie hätten sie nicht einfach im blinden Vertrauen auf ein (sowieso einschlägig vorbelastetes) Pharma-Unternehmen so im Raum stehen lassen dürfen.
    Aber die plumpe Maxime von u.a. Merkel zu Ostern 2020 („Die Pandemie ist vorbei, wenn ein Impfstoff verfügbar ist“) hatte sich da wohl schon so tief ins Gemüt der lockdown-müden Menschheit eingebrannt, dass man nur noch die lockende Wiedererlangung der Freiheit sah bzw. sehen wollte.

    https://friedensblick.de/31576/risiken-experimenteller-corona-impfstoffe/

    Impfschäden und Freiheitsrechte:
    Medien bestätigen die Corona-Kritiker

    … aber eine Aufarbeitung oder auch nur eine Entschuldigung gibt es nicht,
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/impfschaeden-und-freiheitsrechte-medien-bestaetigen-die-corona-kritiker/

    Jetzt im Heute Journal am Sonntagabend: schwer Impfgeschädigte berichten von ihrem Kampf um Anerkennung. Karl Lauterbach bemüht sich etwas ernsthafter als sonst, sich nicht um Kopf und Kragen zu reden. Er wehrt sich gegen den unbestreitbaren Vorwurf, die Impfstoffe für nebenwirkungsfrei erklärt zu haben – für ihn nur ein einzelner missglückter Tweet. Damals – und bei der Zulassung der Impfstoffe – sei er übrigens noch nicht Minister gewesen. Für seinen schwärmerischen Lobbyismus als Deutschlands Talkshow-König scheint er sich nicht verantwortlich zu fühlen.

    Warum Leugnen immer schwieriger wird

    „Zwölf Prozent mehr Todesfälle im Juli“, so die Schlagzeile im August 2022,
    https://www.heise.de/tp/features/Zwoelf-Prozent-mehr-Todesfaelle-im-Juli-7215349.html
    Mit erschreckenden 20 Prozent für Oktober 2022 wurde die Übersterblichkeit in Deutschland dann im Dezember beziffert.
    Inzwischen liegen die Zahlen für Dezember vor: 37 Prozent!
    https://reitschuster.de/post/eurostat-uebersterblichkeit-in-deutschland-steigt-auf-37-prozent/

  11. „Übersterblichkeit auf Rekordniveau – ein Rückblick auf drei Jahre Corona“,
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=95937

    Günter Eder stellt im Säulendiagramm für 2011 – 2022 die Übersterblichkeitsquoten nebeneinander:
    – negative Quoten: nur 2014 (-1,2%) und 2019 (-0,15%)
    – die Übersterblichkeit von 2020 (3,1%) wurde zuvor
    nur 2013 (3,16%) und 2015 (3,81%) übertroffen

    Das erste Corona-Jahr war also nicht besonders niedrig, aber auch nicht außergewöhnlich hoch, zumal die leichte Untersterblichkeit im Vorjahr 2019 ja zu einem „Nachholbedarf“ geführt haben könnte.

    „In den Jahren 2021 und 2022 nimmt die Übersterblichkeit dann rapide zu. 2021 beträgt sie 5,77 Prozent, und im Jahr 2022 liegt sie bei 8,65 Prozent. Das sind die mit Abstand höchsten Werte des gesamten betrachteten Zeitraums.

    Ob es eine Übersterblichkeit von 8,65 Prozent in der Bundesrepublik/DDR schon einmal gegeben hat, ist ungewiss und eher unwahrscheinlich. Der Wert liegt weit jenseits dessen, was nach den immensen Anstrengungen, die von politischer Seite unternommen worden sind, um die Coronapandemie einzudämmen, zu erwarten gewesen wäre. Und wie die Entwicklung weitergehen wird, kann niemand sagen, weil niemand weiß, warum die Übersterblichkeit seit 2020 so stark ansteigt.“

    Wenn man das „An-und-mit-Corona-Verstorbenen“-Thema nicht problematisieren will, könnte man (Tabelle 1) sagen:

    2020 und 2021 lag die Zahl der Corona-Toten (lt. RKI) deutlich über der jeweiligen Zahl der Übersterblichkeit.
    Also spricht einiges dafür, dass von den „offiziellen“ Corona-Toten eine nennenswerte Zahl „echte“ waren, sprich: die nicht nur nebenbei „mit“ dem Virus verstorben sind.
    (Das muss nicht sein, aber man könnte es sagen – genaugenommen geben diese Zahlen viele Deutungen her, also letztlich nichts Konkretes.)

    Aber 2022 (die Zahl der Corona-Toten ist da – nach einem Höhepunkt in 2021 – wieder ungefähr so hoch wie 2020)
    – steigt die allgemeine Übersterblichkeit weiter rasant,
    – hat sich gegenüber 2020 fast verdreifacht und
    – liegt fast doppelt so hoch wie die Zahl der Corona-Toten

    Im letzten Punkt liegt die Brisanz:

    Selbst wenn alle Corona-Toten (lt. RKI) „an“ und nicht nur „mit“ dem Virus gestorben sein sollten – da ist eine weitere Todesursache am Werk, die zudem einen bedenklich steilen und wohl auch stetigen Anstieg hinlegt.
    Denn im Säulendiagramm galt ab 2011 eigentlich immer ein beruhigendes Schaukelprinzip (auf wesentlich niedrigerem Niveau): Auf ein bis drei Anstiegsjahre folgt ein starker Abstieg bzw. sogar ein Untersterblichkeitsjahr.
    Ab 2019 gilt dagegen:

    – 2019 ….. -0,15%

    – 2020 ….. +3,10%

    – 2021 ….. +5,77%

    – 2022 ….. +8,65%

    Ein Ende ist nicht abzusehen – unter anderem, weil man so tut, als gäbe es zur Ursache keinerlei Indizien (Impfung kann es im offiziellen Narrativ ja nicht sein, obwohl selbst ein Prof. Kekulé erst spät in 2022 erfahrnen hat, dass die Impf-Bestandteile mRNA und Nano-Lipide viel länger im Körper bleiben als zuvor von Pfizer und Co. verlautbart).
    Das Virus (dies ist inzwischen unbestreitbar und unbestritten) kann es jedenfalls nicht sein, das gibt schon allein zahlenmäßig nicht einmal mehr die „an und mit“-Vertuschung her.

  12. „Übersterblichkeit auf Rekordniveau – ein Rückblick auf drei Jahre Corona“, Teil 2 von Günter Eder, in dem er aber mit Aussagen und Beweisführung nicht so recht überzeugen kann:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=95986

    Eder wirft einen näheren Blick auf die Wochenwerte, in der „Hoffnung, dass statistische Zusammenhänge sichtbar werden, die aus den hochaggregierten Jahreswerten nicht ablesbar sind.“

    An Besonderheiten hält er fest:

    – „Warum das Maximum der Übersterblichkeit in den Coronajahren allerdings bereits gegen Ende des Jahres auftritt und nicht, wie man es von der Grippe her gewohnt ist, erst im Februar/März des Folgejahres, lässt sich nicht sagen.“

    – „Der höchste wöchentliche Übersterblichkeitswert ist mit 40,2 Prozent erstaunlicherweise erst Ende 2022 zu beobachten.“
    (Und ausgerechnet da verkündete der wunderliche Christian Drosten das Pandemie-Ende – laut Eder hätte er kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt für diese Aussage wählen können.)

    – „Äußerst ungewöhnlich ist, dass die Zahl der Coronatoten im Sommer [2022] nicht auf Werte nahe Null zurückgeht, wie es in den Vorjahren der Fall war.“

    Beim letzten Punkt könnte Eders Verwunderung allerdings darauf zurückzuführen sein, dass er dem RKI-Narrativ auf den Leim gegangen ist – der „an oder mit verstorben“-Vertuschung:
    Omikron verdrängte die Vorgänger-Varianten und beherrschte das Jar 2022, weil es zwar harmloser, aber viel ansteckender war.

    Von den an irgendwas anderem „sowieso“ Verstorbenen dürfte daher ein viel größerer Teil als in den Vorjahren einen positiven Corona-Test aufgewiesen haben, obwohl das Virus wohl nicht mehr oder nur noch höchst ausnahmsweise todes-(mit-)ursächlich gewesen war. Bekanntlich beförderten die RKI-Statistiker aber ungerührt jeden „mit“ Corona-Positiv-Testergebnis Verstorbenen zu einem Corona-Toten.

    Drostens Ausrufung des Pandemie-Endes wird dadurch weniger verwunderlich:
    Da er (neben schon länger sichtbaren Resignations- und Fluchttendenzen) nicht ganz so unverfroren ist wie ein Karl Lauterbach, will er vermutlich das „an oder mit verstorben“-Verwechsel-Spielchen nicht fortsetzen und auf die Spitze treiben, zumal sogar die Summe aller „an oder mit“ Verstorbenen 2022 unter den Wert von 2021 sank und Ende 2022 die RS-Viren in aller Munde bzw. Rachen waren.

    Der Viren-Wechsel weg von Corona war auch kaum zu leugnen aufgrund der erschreckend hohen Anzahl an Klinik-Einweisungen von Kindern, was für Corona eben etwas völlig Neues gewesen wäre, für RS-Viren dagegen nicht.

    Zu Recht wirft Eder jedoch Drosten vor:
    „Was er allerdings übersehen oder nicht beachtet hat, ist das Übersterblichkeitsgebirge, das sich mittlerweile über den Coronatoten auftürmt und für das es keine befriedigende Erklärung gibt.“

    Eder fragt sich, ob „die natürlichen Abwehrkräfte und damit die Gesundheit der Menschen Schaden genommen haben – möglicherweise als Folge einer durchgemachten Coronaerkrankung, sehr viel wahrscheinlicher aber aufgrund der massenhaften mRNA-Impfungen.“

    Das ist in der Tat ein ganz wichtiger Punkt – aber es bleibt bei diesen Vermutungen; Teil 2 seines Aufsatzes bietet leider auch keine nähere Klärung bzw. Beweise.

    Teil 1 verlinkte in Fußnote 5 auf einen knapp drei Wochen alten Aufsatz von ihm (21.03.2022),
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=82124

    Dort begutachtete er den Höhe- bzw. Wendepunkt der zweiten Welle am Jahreswechsel 2020 / 2021:
    „Es fällt sofort ins Auge, dass der Rückgang der Sterbezahlen in der zweiten Welle mit dem Beginn des Impfens zusammenfällt. Die Vermutung, dass die beiden Ereignisse ursächlich zusammenhängen, liegt nahe, trifft aber nicht zu. Die Impfung kann nicht bereits in den direkten Folgewochen eine derart starke Wirkung auf das Sterbegeschehen entfaltet haben. Das bestätigen Coronadaten aus anderen Ländern.“

    Auch hält er fest: „manche Experten halten das Impfen in eine Pandemie hinein grundsätzlich für problematisch“ – wegen der steigenden Gefahr von Escape-Mutationen.
    (An dieser Stelle wäre noch ein Wort fällig zu den damaligen spektakulären Seniorenheim-Todesfällen nach Impfung: Das Zusammentreffen von Virus-Reaktion und Impf-Reaktion könnte viele Senioren-Körper überfordert haben; ebenso die zu nahe Aufeinanderfolge von erster und zweiter Spritze.)

    … und Eder rät zu behutsamer Vorsicht statt Impf-Wut:
    „wie wenig sinnvoll es ist, Menschen, deren Leben durch Corona praktisch nicht gefährdet ist, in großer Zahl zu impfen, wie es die geplante Impfpflicht vorsieht. Man lässt völlig außer Acht, dass Impfungen mit dem neuartigen mRNA-Vakzin mit Risiken verbunden sind, die niemand wirklich abschätzen kann und die durchaus gravierend sein können.
    Nicht nur, dass viele Menschen danach mit schwerwiegenden Nebenwirkungen zu kämpfen haben, auch sind zahlreiche Menschen in zeitlicher Nähe zur Impfung verstorben. Dem Paul-Ehrlich-Institut sind bis Ende 2021 sage und schreibe 2.255 Sterbefälle gemeldet worden, bei denen der Verdacht besteht, dass die Impfung den Tod verursacht hat.“

    (Hier könnte noch eine Anmerkung zur Dunkelziffer stehen, denn die Infos zur berüchtigten Unlust von Impfärzten und Paul-Ehrlich-Institut, impfbedingte Schäden und Sterbefälle als solche zu registrieren, hat inzwischen auch Mainstream-Medien und Öffentlichkeit erreicht.)

    Eder will im geringeren Anstieg der Corona-Toten über 60 Jahre in der dritten Welle (Frühjahr 2021) – gegenüber der Toten-Zahl der unter 60 Jahre alten – einen möglichen Hinweis auf die Wirksamkeit der Impfung sehen.
    Durch das Impfen sei ein vorzeitiger Tod von möglicherweise 30.000 alten Menschen verhindert worden.

    Kurios sein Argument, warum die über 80-Jährigen von der Impfung am stärksten profitierten:
    Das liege „nicht nur daran, dass sie sich als Erste impfen lassen konnten, sondern auch daran, dass die meisten Coronatoten in der Vergangenheit das 80. Lebensjahr bereits überschritten hatten. Auf dem Höhepunkt der zweiten Welle, also zu Beginn der Impfung, machen die über 80-Jährigen 73% aller Coronatoten aus“.

    Klingt wie Hohn und kann nun wirklich nicht überzeugen:
    Wenn die Schwächsten einer insgesamt eher vulnerablen Altersklasse vom Virus weggerafft oder vom Arzt (vorerst noch im Gegensatz zur jüngeren Altersgruppe) weggespritzt worden sind, entpuppt sich das für den lebend gebliebenen Rest dann in der nächsten Welle als Nutzen-Nachweis im Sinne von „Impfen hilft gegen das Virus“? Je mehr Schwache jetzt sterben, desto stärker sehen die Starken künftig aus (gegenüber der nächstjüngeren Altersgruppe, deren Impf-Abenteuer dann gerade erst beginnt)?
    Oder wird nicht vielmehr mit dieser Argumentation die von vorneherein vorhandene Robustheit eines Teils der Senioren ohne Beweis und kaum plausibel umgedeutet in eine segensreiche Wirkung der Impfung?

    Wer hochbetagt eine Virus-Welle sowie eine (nicht harmlose, unzureichend erforschte) Impfung überlebt, der hat halt Gene bzw. einen Allgemeinverfassung, durch die er mit einiger Wahrscheinlichkeit auch die nächste Welle des eigentlich eher harmlosen Virus überleben kann.
    Die möglicherweise nur vorverlagerte Übersterblichkeit der ersten Impfgruppe führt zu einer nachgelagerten „Sterbe-Pause“, die man nicht umstandslos in einen erfolgreichen Impfschutz umtaufen kann. Das war vielmehr ein flächendeckendes russisches Senioren-Roulette in der einen Welle, also mehr hektische Hoffnung als echte Vorbereitung auf einzelne umherstreifende Senioren-Killer der nächsten Welle (denn die Virus-Wellen waren 2021 noch alles andere als flächendeckend – ganz anders als die damaligen Impf-Wellen gerade für die Hochbetagten).

    Dieses Roulette unterlag zwei bemerkenswerten Regeln:

    – Statt reiner Zufall, bestimmt die Vulnerabilität, wer mit größerer Wahrscheinlichkeit eine tödliche „Kugel“ abbekam.

    – Wer innerhalb von 14 Tagen nach der Spritze stirbt, stirbt als (noch) Ungeimpfter!

    Punkt 1 sollte die Spritze bevorzugt zuerst zu denjenigen bringen, die sie am dringendsten benötigten – weil sie vulnerabel sind.
    Klang edel, hatte aber einen Haken: Ob gerade sie das neue Gebräu vielleicht am schlechtesten vertragen (ebenfalls da sie halt vulnerabel sind), das wollte man nämlich gar nicht so genau wissen. Altenheimbewohner als sowieso sterbe-nahe Vorkoster, bei denen impfbedingtes Sterben nicht so auffällt?
    Jedenfalls sollte Impfen für alle Alters- (und letztlich auch alle Risiko-)Gruppen als alternativlos gelten und möglichst zügig und vollständig zur Anwendung kommen. Alternativen zur Impfung wie Vitamin D, das in einem Schweizer Altenheim zum „Wunder von Elgg“ führte, waren unerwünscht und blieben hartnäckig ausgeblendet.

    Punkt 2 war im 1. Halbjahr 2021 quasi der eher stille statistische Manipulations-Vorläufer zur späteren „Pandemie der Ungeimpften“, die im 2. Halbjahr 2021 als lautstarker gesellschaftspolitischer Kreuzzug inszeniert wurde. Auch hierzu fällt Eder leider nichts ein.

  13. Flintenuschi: Skandal-Nudel und Stehauf-Weibchen

    Ende Oktober / Anfang November 2022 meldete die Berliner Zeitung: „Von der Leyen nervös: EU-Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Pfizer-Deal“

    Und die WELT betitelte den
    Impfstoff-Deal von der Leyens
    „Völliger Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit“

    (Links [4] und [5] im Artikel oben)

    Es sah nach wirksamen Selbstreinigungskräften aus und wurde daher wurde im Dezember 2022 in den Medien groß herausgestellt, als (parlaments-intern) die Abgeordneten ihre griechische Vize-Präsidentin Eva Kaili per Mehrheits-Entscheidung absetzte – wegen schwerer Korruptionsvorwürfe, die sie aber bestritt und die noch gar nicht gerichtlich oder staatsanwaltlich geprüft waren,
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/eu-parlament-vize-eva-kaili-korruptionsverdacht-100.html

    Kleine Präsidentinnen hängt man – große lässt man laufen

    Während im Normalfall und daher erst recht hier das Interesse der Medien auch in der Causa von der Leyen mit fortschreitenden Ermittlungen zunehmen müsste, scheint es bei der doch viel mächtigeren und wichtigeren Kommissions-Präsidentin fast völlig erlahmt zu sein – sofern man überhaupt von fortschreitenden Ermittlungen ausgehen darf.
    Ganz oben bei Google sind nämlich noch immer die Artikel vom Herbst – an neueren scheint es nur einen weiteren von der WELT im Januar 2023 zu geben:

    „Die EU-Kommissionpräsidentin soll den Deal über den Kauf von Milliarden Impfdosen mit Pfizer-Chef Bourla selbst eingefädelt haben – per SMS. Diese und weitere Fragen untersucht ein Sonderausschuss des Europäischen Parlaments. Nun soll von der Leyen aussagen – doch ihre Teilnahme ist offen.“

    Laut WELT kämpfen die 38 Abgeordneten im Covid-Sonderausschuss des Europäischen Parlaments gerade darum, eines der größten modernen Staatsgeheimnisse zu lüften:
    Was steht in den Milliarden-Impfstoffverträgen der EU?

    „Auch zwei Jahre nach Beginn der Impfkampagne kann die Öffentlichkeit nur spekulieren, welche enormen Zugeständnisse die Union unter dem Druck der Krise den Herstellern bei Preis- und Haftungsfragen gemacht hat.“

    Ausgerechnet der größte Deal (Abnahme von 1,8 Milliarden Impfdosen – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf oder dem Auftreten neuer Virusvarianten) war unter brisanten Umständen abgelaufen:

    Eigentlich gab es ein Team aus EU-Beamten und Vertretern der Mitgliedstaaten, das die Verhandlungen führen sollte. „Stattdessen wurde das Geschäft über – nunmehr angeblich unauffindbare – SMS zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla eingefädelt.“

    Parlaments-Rechte wie in einer absoluten Monarchie:
    Alles hängt an der Gnade der Herrscherin

    „Seitdem dies bekannt wurde, wird um Transparenz gekämpft – bislang vergeblich. Anfragen von Abgeordneten und Journalisten lässt die Kommission ins Leere laufen, veröffentlicht lediglich massiv geschwärzte Versionen der Verträge. Im Oktober teilte die neu gegründete Europäische Staatsanwaltschaft mit, in Sachen Impfstoffbeschaffung der EU zu ermitteln, und hüllt sich seitdem in Schweigen.“

    Für die WELT verdeutlicht die Affäre, dass die Stellung des Parlaments im Gefüge der EU dringend weiter gestärkt werden muss. Rechtlich kann Flintenuschi ebenso wie Bourla eine Vorladung ignorieren und z.B. jemand anderen vorschicken (der dann natürlich von nix eine Ahnung hat).
    Nicht einmal eigenständig verschärfen kann das Parlament diese Vorschrift: Die Kommission müsste einer Ausweitung des parlamentarischen Untersuchungsrechts selbst zustimmen!

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article243178123/Impfstoffbeschaffung-Politischer-Druck-auf-EU-Kommission-ist-wichtig.html

    Damit ist der Selbstherrlichkeit im EU-Machtapparat noch nicht genug; Norbert Häring berichtet jetzt auf seinem Blog:

    „EU-Gesundheitsbehörde drängt Regierungen zu neuer Impfkampagne und deutet Dauerimpfprogramm an

    Zeitgleich mit der Entscheidung der Schweiz, Covid-Impfungen nur noch für Risikopatienten über 16 Jahren zu erlauben (im Einzelfall und mit Haftung des entscheidenden Artztes), drängt die Europäische Gesundheitsschutzbehörde ECDC die Regierungen zu einer Impfkampagne im Herbst. Der Bericht enthält nichts zur Nutzen-Risiko-Abwägung, dafür das Eingeständnis, dass man nicht weiß, ob die Impfung noch wirkt. Die abschließenden Forschungsprioritäten lesen sich wie eine Drohung.“

    https://norberthaering.de/news/ecdc-impfkampagne/

    „Die Regierungen sollen für den Herbst eine Covid-19-Boosterkampagne vorbereiten.
    Bisher gibt es solche Pläne nur in zwei EU-Ländern, Frankreich und Schweden, für Menschen über 65 und Risikogruppen. Doch selbst das ist dem ECDC zu zurückhaltend. Es will Booster-Kampagnen für alle ab 60 und Risikogruppen.“

    Die EU-Pressemitteilung wirbt:
    „Impfkampagnen im Herbst, die sich auf ältere Menschen und andere Risikogruppen konzentrieren, sind der Schlüssel zur Verringerung der Auswirkungen von COVID-19.“

    Dass die Todesfälle („an und mit Corona“) sehr selten geworden sind und die Belastung des Gesundheitssystems mit Covid kaum noch eine Rolle spielt, blenden die EU-Bürokraten großzügig aus – ebenso die die sich verstärkende öffentliche Debatte und Wahrnehmung von schweren Impfnebenwirkungen und deren ständig nach oben korrigierte Anzahl.

    Schädliche Nebenwirkungen der Impfung werden nur erwähnt als (irregeleiteter) Grund für Menschen, keine weitere Impfung zu wollen, so Häring (sprich: als wären sie ignorierbar Fake News).

  14. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer hat einen Antrag mitverhandelt, mit dem die Union eine bessere Versorgung für Betroffene von Long Covid fordert. Er leidet selbst an Corona-Langzeitfolgen.

    Er ist zweimal genesen, einmal geimpft. Die erste Infektion war im Januar 2021 – daher vermutlich vor der ersten Impfung (es sei denn er genoss – wie manche Politiker – ungerechtfertigte „Privilegien“).

    Es habe Gründe gegeben, warum er sich nicht öfter impfen habe lassen. Nach der Corona-Infektion – während der kann man sich ja nicht impfen lassen – hatte er anschließend fünfmal Erysipel (eine entzündliche Erkrankung der Haut). Das ist inzwischen besser, aber zu dieser Zeit konnte er keine weiteren Impfungen mehr vornehmen.

    Ihm ist „absolut wichtig, auch Post-Vac-Betroffene anzusprechen.“

    Auch ein bisschen Lauterbach-Kritik ist dabei, aber im Grunde möchte er „nicht Parteipolitik machen, denn Krankheit kennt weder Partei noch Fraktion“,
    https://www.badische-zeitung.de/abgeordneter-wir-fordern-ordentliche-versorgung-bei-long-covid–263180068.html

    Ein sonderbar unpolitischer Politiker!

    Denn die Impf-Kampagne war eine (umstrittene) Politik, an der manche „Partei“ ein verdächtig übergroßes Interesse hatte, obwohl dieses nicht auf dem realen (Nicht-)Nutzen der Impfung beruhte, sondern auf ganz anderen, meist geleugneten Zielen. Und neben (reinen?) Pannen gilt es auch zu klären, wessen und welche miesen Pläne im Spiel waren.
    Das müsste auch einen Erich Irlstorfer rein persönlich interessieren, denn ob sein Long-Covid- in Wirklichkeit ein Post Vac-Syndrom sein könnte, scheint (wie in vielen anderen berichteten Fällen) nicht ausreichend geklärt zu sein.

    Laut Norbert Häring schrieb die WHO in einer zu wenig beachteten Broschüre bereits im August 2021, dass „man nicht wisse, ob die Covid-Impfungen vor Infektion schützen“.

    Das war die Zeit, als „die Politik“ mithilfe der Medien in Deutschland die Kampagne gegen die „Pandemie der Ungeimpften“ auf Hochtouren fuhr – und zugleich das Land vorbereitete auf die große Booster-Welle ab November 2021.

    In der Broschüre (die sich an „Entscheidungsträger“ richtete) ging es um technische Details zu Impfpässen – die WHO machte also Werbung für ein Überwachungsinstrument, von dem sie genau wusste (und den Mächtigen, aber nicht der Weltöffentlichkeit, mitteilen wollte):
    Der offiziell genannte Überwachungszweck Seuchen-Ausbreitung wird durch den Impfpass eher sabotiert als gefördert (da er in falsche Sicherheit wiegt).

    Indirekt wurde also zugegeben:
    Überwachung aus anderen, ungenannten Gründen steht im Vordergrund – die Seuchen-Prävention diente nur als Vorwand und Bemäntelung der wahren Absichten.
    Und die Zweck-Verschleierung gilt somit nicht nur für den Impfpass, sondern auch für die Impfung bzw. die Impfkampagne – denn alle diese Maßnahmen schüren die Illusion eines Infektionsschutzes, den sie (mit vollem Wissen der Strippenzieher!) nicht nur nicht liefern, sondern sogar noch unterlaufen und ins Gegenteil verkehren,
    https://norberthaering.de/news/who-impfpaesse/

    Kurz nach der Impfpass-Broschüre, nämlich im September 2021, hatte Häring zu den Hintergründen gepostet:
    „Gates- und Rockefeller-Stiftungen finanzieren WHO-Richtlinien für den digitalen Impfpass“,
    https://norberthaering.de/macht-kontrolle/gates-rockefeller-who/

    Im vor-philanthropischen Zeitalter sagte man dazu:
    „Wess’ Brot ich ess’, dess’ Lied ich sing.“
    Aber das ist lange her.

    Vor zwei Wochen hielt Häring fest:
    „Starker Geburtenrückgang im Februar löst wieder einmal eine Welle hektischer Nichtberichterstattung aus“,
    https://norberthaering.de/new/geburtenrueckgang/

    Damit setzt sich ein Abwärtstrend fort, der seit Anfang 2022 fast ununterbrochen anhält.
    Häring listet eine Reihe von alten und neuen Erklärungen im Internet: das sei nur kurzfristig oder nichts Besonderes.

    Bezüge zur Impfung gab es meist nur indirekt – und die sind inzwischen unbrauchbar:
    Frauen hätten nämlich den Kinderwunsch zurückgestellt haben, bis sie mit der Impfung dran waren.
    Nachdem seit Februar 2022 kaum mehr geimpft wird, kann ein absichtlich Verschieben der ab Mai 2022 erwartbaren Neu-Schwangerschaften (die ab Februar 2023 als Geburten auftauchen müssten) nicht mehr als Argument zählen.

    Man findet also kaum Relevantes, obwohl der Geburtenrückgang durchaus dramatisch zu nennen ist – „es sei denn, man informiert sich bei alternativen Medien, vor denen wir immer intensiver gewarnt werden, weil dort nur Hass, Hetze und Fake News zu finden seien“.

    Nachtrag:
    Geburtenrückgang kann darauf beruhen, dass Frauen nicht schwanger werden wollten – oder trotz Willens nicht konnten.
    Oder darauf, dass die Zahl der Totgeburten gestiegen ist. Und letzteres ist in der Tat der Fall.

    „Die hohe Übersterblichkeit begann erst ab April 2021 zu kumulieren. Ein ähnliches Sterblichkeitsmuster wurde bei den Totgeburten beobachtet, die im Vergleich zu den Vorjahren im zweiten Quartal 2021 um 9,4% und im vierten Quartal 2021 um 19,4% zunahmen“,
    hält Norbert Häring fest.

    Er bezieht sicht auf einen gutachtergeprüften Aufsatz von C. Kuhbander und M. Ritzner in der Nature-Zeitschrift Cureus zur Übersterblichkeit in Deutschland,
    https://norberthaering.de/new/uebersterblichkeit-2020-bis-2022-es-gibt-nichts-zu-sehen-gehen-sie-weiter/

    Nun könnte man zwar einwenden: Nicht ein Fünftel aller Geburten waren Totgeburten, sondern nur die (geringe) Zahl der Totgeburten sei um ein Fünftel gestiegen – und aufs Statistische Bundesamt vom Juli 2022 verweisen, wonach „die Zahl der Totgeburten je 1 000 Geborenen seit 2007 [bis 2021] um 24 % gestiegen“ sei,
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/07/PD22_303_12.html

    Die dort abgebildete Kurve von 1990 – 2021 zeigt für 1990 – 1993 ein steiles Absinken, dem bis 1996 ein steiler Anstieg folgt, was deutlich dramatischer aussieht als die Kurve in den letzten Jahren bis einschließlich 2021.

    Allerdings sind auf der DESTATIS-Kurve nur Jahreswerte eingetragen und in Corona- bzw. Impfzeiten geht es um unterjährige Entwicklungen wie die von Kuhbandner und Kollgegen betrachteten Quartale. Bei sinkenden Geburtenzahlen zugleich steigende Totgeburtenzahlen zu haben, sollte man jedenfalls als Alarmsignal sehen und man darf gespannt sein auf die demnächst wohl vorliegenden Statistiker-Zahlen für 2022.

  15. Für die finanzielle Geltendmachung von Impfschäden dürfte in so gut wie jedem Bundesland mindestens eine Behörde zuständig sein. Zunächst benötigt man jedoch eine fachliche, d.h. medizinische Feststellung eines Schadens und dessen Bezug zur vorangegangenen Impfung.

    „Die Universitätsklinik Marburg ist neben der Charité Berlin eine der zentralen Anlaufstellen für Patienten mit dem Post-Vac-Syndrom“, was (Stand Januar 2023) nach beispielhafter Aufzählung klingt (Motto: Es gibt derer noch mehrere),
    https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/post-vaccine-syndrom-corona-impfung-101.html

    Im Mai 2022 waren es laut Ärzteblatt allerdings die beiden einzigen (und über Google drängen sich bis heute keine weiteren Treffer auf).
    „Post-Vac-Syndrom: Seltene Folgen nach Impfung“,
    meint man zwar auch dort,
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/225071/Post-Vac-Syndrom-Seltene-Folgen-nach-Impfung
    Aber immerhin bescheinigt eine Teil-Überschrift:

    „Long COVID nach Impfung“

    – oft wird in den Medien nämlich der Eindruck erweckt, nur das Virus führe zu Long COVID, wogegen Impfschäden erstens was ganz anderes und zweitens viel seltener seien.
    Da jedoch mehr geimpft wurden als (zuvor) erkrankt waren, könnte es sich mit der Häufigkeit von Impfschäden oder Virus-Schäden daher gerade umgekehrt verhalten, was dem offiziellen Narrativ nicht genehm sein dürfte.

    Die anscheinend nur eingeschränkt mögliche Abgrenzung der beiden Schadensarten schreit jedenfalls nach intensiver wissenschaflticher Erforschung, wogegen zum offiziellen Narrativ besser die Strategie passt, die das Ärzteblatt 19/2022 mit den lapidaren Worten beschreibt: Es gebe

    „Weltweit nur wenig Erhebungen“

    In der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ des SWR berichtet z.B. eine Betroffene, dass es keine Anlaufstellen in Baden-Württemberg für sie gibt und sie Untersuchungen selbst bezahlen muss, weil ihr Impfschaden nicht als Krankheit anerkannt ist.

    Thomas Mertens, Chef der ständigen Impfkommission (STIKO), sitzt ihr im Studio gegenüber.
    Er hatte zwar „gelegentlich widerwillig, aber am Ende immer willfährig“, die Empfehlung und damit den Druck zur mehrmaligen Corona-„Impfung“ auf fast die ganze Bevölkerung ausgeweitet.

    Er bestätigt zunächst, dass das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland und die EMA in Europa, das sogenannte Post-Vac-Syndrom wegen des diffusen Krankheitsbildes (noch) nicht als Krankheit anerkannt haben.

    Seiner Gesprächspartnerin sagt er durch die Blume:
    Selbst schuld, hätten Sie den Impfzusammenhang nicht hergestellt, gäbe es kein Problem. Damit legt er offen, warum so wenig Impfschäden registriert sind.

    Unter seinem Artikel hat Häring drei weitere aus Oktober 2021 verlinkt, die sich mit dem schon damaligen Nicht-Wissen-Wollen hinsichtlich Impfschäden beschäftigten:

    – Die Chefs der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und der Ständigen Impfkommission widersprechen sich gegenseitig – in Rahmen der Bemühungen, selbst leiseste (aber öffentliche) Impf-Zweifel von Promis wie Joshua Kimmich wegzubeißen.
    – Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts lehnt sich aus dem Fenster mit der beruhigenden Mär, bei Impfungen gäbe es generell keine Spätfolgen – was er explizit auf die völlig neuartigen Corona-Impfstoffe ausweitet.
    – Biden zwingt Millionen Beschäftigte zur Impfung – und lässt Erfassung von Impfschäden unterdrücken.

    Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigt jetzt diese von Mertens im SWR angedeutete Strategie indirekt, indem er die Abwesenheit von Anlaufstellen rechtfertigt – jeder Hausarzt sei eine Anlaufstelle.

    Also genau die Ärzte, die mit Druck und finanziellen Anreizen zu einer Art Fließband-Impfen verführt worden waren.
    Und die jetzt – ganz anders als die Pharma-Industrie – nicht vollständig von der rechtlichen Folgen-Haftung befreit sind. Lucha weiß genau und setzt folglich darauf, dass Hausärzte aus Eigenschutz überhaupt keinen Anreiz haben können, Impfschäden festzustellen, sondern eher eine kollektive Abwehrhaltung einnehmen werden.

    Norbert Häring meint:
    Man braucht einen starken Magen um sich diese Sendung anzuschauen,
    https://norberthaering.de/news/mertens-post-vac/

  16. Wenn Biolabore wandern

    Der TKP-Blog verweist auf eine aktuelle Pressemitteilung des russischen Verteidigungsministeriums:

    „Systematische Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften in US-Biolabors haben in der Weltgemeinschaft berechtigte Besorgnis ausgelöst.

    Im Dezember 2019 hat beispielsweise die Verlegung der U.S. Naval Medical Research Unit Three (NAMRU-3) von Kairo zum sizilianischen Luftwaffenstützpunkt Sigonella eine äußerst negative Reaktion der italienischen Bürger hervorgerufen.

    Italienischen Medien zufolge nutzten die USA die Pandemie, um die öffentliche Aufmerksamkeit von der Tatsache abzulenken, dass das Biolaboratorium verlegt wurde. Wie L’Antidiplomatico anmerkt, “ist es höchst verdächtig, dass die Gelegenheit, dieses Labor bekannt zu machen, nicht genutzt wurde, wenn es auf dem Papier dazu dient, Gesundheitsgefahren zu untersuchen”.

    https://eng.mil.ru/en/news_page/country/more.htm?id=12468459@egNews
    https://tkp.at/2023/05/29/sorgten-us-biolabore-fuer-den-in-italien-bereits-im-jahr-2019-dokumentierten-covid-ausbruch/

    Virus-Debüt: Norditalien oder Wuhan?

    Laut (u.a.) Prof. Kekulé hatte sich Anfang 2020 „in der Lombardei bei einem zunächst unerkannten Ausbruch die erste hochansteckende Variante B.1 durchgesetzt, die der Ausgangspunkt für die weltweite Pandemie wurde“,
    https://www.focus.de/gesundheit/news/kolumne-von-virologe-alexander-kekule-gefaehrliche-virus-chimaere-mit-deutscher-hilfe-hergestellt_id_175383262.html

    Auf Deutsch: Alle Varianten des Pandemie-Virus stammen vom „italienischen Prototyp“ ab.
    Dieses mag seinerseits zwar vom Wuhan-Virus abstammen und womöglich von chinesischen Gastarbeitern nach Italien gebracht worden sein – aber wer hat (und vor allem: wie?) dafür gesorgt, dass das Wuhan-Virus sich nur über die italienische Schiene in die Welt verteilt?

    Diesen sonderbar ein-gleisigen Ausbreitungsweg können keine Gastarbeiter oder sonstige reisende Laien ahnungslos zustande gebracht haben:
    Entweder wurde ein Virus vom Labor Wuhan nach Italien transportiert und erst dort „freigelassen“. Oder vielleicht wurde sogar ein Virus gezielt aus Wuhan geholt und erst mal „scharf gemacht“, um es dann in Italien unter die Leute zu bringen? Bei den Transporteuren muss es sich jedenfalls um Experten gehandelt haben, die genau wussten, was sie taten.

    Seit 2020 gibt es die Herkunfts-Diskussion
    „Wuhan-Labor oder Wuhan-Tiermarkt?“
    https://friedensblick.de/33579/wirbel-durch-neue-studie-sars-cov-2-kam-fast-sicher-aus-labor/

    Das endlose Hin und Her in dieser Diskussion sah schon immer nach einem Schattenboxen aus, um die vielen Fragen einzudämmen auf die einzige alternativlose:
    China oder China?

    Wo lagern wessen Biowaffen
    – und wozu?

    Das Ping Pong zwischer Wuhan-Labor und Wuhan-Markt wurde immer wieder aufgewärmt von genau dem Land, das (egal ob unter Trump oder unter Biden) generell danach gelüstet, China „einzudämmen“. Es ist auch das Land, das wie kein anderes seine Bio(waffen?)labore weltweit verteilt, z.B. in der Ukraine, wie sich nach der Invasion vom Februar 2022 auch eine Frau Nuland einräumen musste, um keinen Meineid zu begehen.

    „Die von den USA in Kasachstan und Kirgisistan betriebenen Biowaffen-Labore lösen internationale Besorgnis aus“,
    wurde vor einem Monat gemeldet.

    Die ggf. dunklen Absichten der USA werden von diesen beiden Ländern wohl kaum geteilt – als Durchgangsländer der Neuen Seidenstraße können sie Interesse haben, Russland und China zu provozieren.
    Eher sind sie auf die offizielle Behauptung reingefallen, diese dienten ausschließlich der friedlichen Forschung und Sicherheit, seien Teil von Entwicklungshilfe und weltweiter Vernetzung etc.,
    https://www.manova.news/artikel/aufrustung-aus-dem-reagenzglas

    Hierzu passt eine weitere Nachricht des TKP-Blogs:

    „Beim Internationalen Covid Gipfel, der von Gruppe aktiver und kritischer Abgeordneten am 3. Mai 2023 im EU-Parlament abgehalten wurde war einer der Vortragenden Dr. David Martin.
    Er hat dabei eine brisante Aussage über die Ursprünge der Pandemie gemacht. Er erklärte, dass SARS-CoV-2 absichtlich freigesetzt wurde um Covid-19 zu verursachen und damit eine weltweite Pandemie veranstalten zu können.

    Ziel sei es gewesen, durch die Angst vor dem Virus eine breite Akzeptanz für Impfstoffe zu schaffen. Martin legt Beweise vor, die insbesondere den ehemaligen medizinischen Chefberater des demokratischen Präsidenten Joe Biden, Dr. Anthony Fauci, und das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) mit den Forschungen in Verbindung bringen, die zur ‘absichtlichen Freisetzung’ des Virus führten.“
    https://tkp.at/2023/05/29/professor-david-martin-bei-hearing-im-eu-parlament-sars-cov-2-gezielt-freigesetzt-um-impfung-zu-verkaufen/

    Laut Dr. Martin hatte Pfizer schon ab 1990 den ersten Coronavirus-Spike-Protein-Impfstoff entwickelt – und bald darauf die sichere Gewissheit gehabt, dass die Coronavirus-Impfstoffe nicht funktionierten, weil diese Art von Viren sich zu schnell verändert und mutiert.

    „Wo bleiben die Corona-Maßnahmen?“
    … fragt unterdessen ironisch ein weiterer TKP-Autor,
    https://tkp.at/2023/05/31/wo-bleiben-die-corona-massnahmen/

    Er hat nachgerechnet:
    Januar bis Mai 2023 starben rund 86 Menschen täglich an Corona,
    wogegen es März bis August 2020 nur rund 61 täglich waren.
    Die Zahlen hat er vom RKI, das unverdrossen weiter zählt (wie gehabt nach der bewährten An-und-mit-verstorben-Methode).

    „Im Frühjahr 2020 schien die Welt unterzugehen und heute, mit einer höheren Sterberate bei Covid-19, ist alles gut?
    Was ist aus den alternativlosen Maßnahmen geworden?
    Spielt das jetzt alles keine Rolle mehr?“

    Zwei schlechte und eine gute Nachricht …

    hat TKP-Blogchef Dr. Peter F. Mayer.

    Der Kardiologe Dr. Peter A. McCullough enthüllt, dass es Methoden gibt, Kuhmilch mit mRNA-Exosomen zu versetzen. Damit wurden bereits Mäuse erfolgreich oral immunisiert. Mit den neuen industriell produzierten Lebensmitteln öffnen sich der Nahrungstechnologie ungeahnte Möglichkeiten den Menschen alles mögliche zu verabreichen was WHO oder andere zentrale unkontrollierbare Behörden für nötig finden. Laut McCullough werde der Einsatz beim Menschen derzeit geprüft,
    https://tkp.at/2023/05/31/impfung-durch-mrna-in-der-milch-moeglich/

    Booster mit mRNA
    …hemmen dank IgG4-Antikörper Immunabwehr,
    …fördern Corona-Infektion, Autoimmunerkrankung,
    Krebs und Myokarditis

    … was nicht neu, aber inzwischen durch immer mehr Studien abgesichert sei,
    https://tkp.at/2023/05/30/studie-in-vaccines-booster-mit-mrna-hemmen-immunabwehr-foerdern-corona-infektion-autoimmunerkrankung-krebs-und-myokarditis/

    Japanische Studie zeigt wie Huaier Pilz
    Krebs bekämpft und schädliche Impf-Spike aus dem Körper entfernt

    … so die gute Nachricht zum Schluss,
    https://tkp.at/2023/05/30/japanische-studie-zeigt-wie-huaier-pilz-krebs-bekaempft-und-schaedliche-impf-spike-aus-dem-koerper-entfernt/

  17. Übersterblichkeit und der Polit-Professor

    Auf die Frage, was die Bundesregierung tue, um die Ursachen der hohen Übersterblichkeit in Deutschland zu ermitteln, verwies Immernochminister Karl Lauterbach im Bundestag auf Studien, die von deutschen und ausländischen Universitäten dazu angestellt würden. Handelsblatt-Journalist Norbert Häring hat beim Ministerium nachgefragt, welche das sind.

    „Die Antwort wird Lauterbach-Kenner wenig überraschen:
    (…) Das Ministerium konnte keine einzige laufende oder abgeschlossene Untersuchung nennen, die die Behauptung Lauterbachs stützen würde, dass die Übersterblichkeit im letzten Jahr und bis heute von den Fakultäten und Universitäten intensiv untersucht werde. Lauterbach hat seinem Ruf als Lügenbaron und Hochstapler wieder einmal alle Ehre gemacht.“

    Ohne danach gefragt worden zu sein, wusste Lauterbach allerdings sicher, dass es keinen Zusammenhang mit den Corona-Impfungen geben könne:
    „Falls Sie hier darauf hinweisen wollen, dass es möglicherweise so wäre, dass die Übersterblichkeit durch die verabreichten Impfungen entstanden ist: Dafür haben wir keinerlei Hinweise, das ist medizinisch nicht plausibel. Das ist eine gefährliche Räuberpistole. Ich würde Sie daher bitten, nicht in diese Richtung auch nur zu gestikulieren.“
    https://norberthaering.de/news/lauterbach-uebersterblichkeit/

    Übersterblichkeit und der Podcast-Professor

    In seinem MDR-Podcast Nr. 350 sollte Prof. Kekulé eine Hörerfrage beantworten, was von einem Bericht in der Berliner Zeitung über die neue Kuhbandner-Untersuchung zu halten sei:
    „Übersterblichkeit 2020 verglichen mit 2021 und 2022 in verschiedenen Altersgruppen, Anzahl der Totgeburten in eben diesen Jahren, das wurde da untersucht und Bezug genommen wird auf eine Arbeit in Springer Nature.“

    Die (unbestrittenen) Korrelationen seien noch keine Kausalitäten. Genausowenig wie Lauterbach kann Kekulé aber eine eigene Kausalitäts-Erklärung liefern. Immerhin hält er fest:

    – 2020 war die Übersterblichkeit in Deutschland fast Null, also minimal.

    – Den ganzen Sommer 2022 hatten wir eine Übersterblichkeit, die nicht durch die Hitzewelle ausschließlich erklärt werden kann; dieses Phänomen ist ihm etwas unheimlich. Ebenso der riesen Peak vom Herbst 2022, den man nicht auf Grippe oder die RSV-Infektionen zurückführen könne. (…)
    „Diese Übersterblichkeit 2022 war das schwerste Jahr, wenn man so will, der Pandemie.“

    – Man dürfe in den Zahlen für 2021 / 22 ein Alarmsignal sehen und diesem nachgehen (er sieht hier Lauterbach und das RKI in der Pflicht)

    Ausführlich unterhält er sich mit dem Moderator über
    Nonsenskorrelation, Scheinkorrelation und partielle Korrelation – mit vielen lustigen, absurden Beispielen aus anderen Gebieten (als hätten diese einen Aussagewert zum Thema Impfen und Übersterblichkeit, was natürlich nicht der Fall ist – macht er hier schon Framing & Blaming?)

    Gerade deshalb, weil die Übersterblichkeit so massiv ist, sei die
    Wahrscheinlichkeit, dass das kausal mit der Impfung zusammenhänge, extrem gering.

    Für sich allein betrachtet, eine schrille Aussage eines unerschütterlich Impf-Gläubigen; er präzisiert aber:
    Es wäre aufgefallen, „wenn reihenweise Menschen tot rumliegen, nachdem sie gerade vorher geimpft wurden, das ist einfach nicht so gewesen.“

    Das klingt weniger schrill, bleibt aber dennoch ein reines stures Glaubensbekenntnis ohne Belege. Der Legende, Impfschäden könne es nur kurz nach der Impfung oder gar nicht geben, war er in seinem MDR-Podcast Nr. 336 zu Corona (siehe oben) nämlich bereits selber entgegen getreten:
    Er berichtete von den (auch für ihn neuen) Erkenntnissen,

    – dass es Monate nach der Impfung zu einem merkwürdigen „Klassenwechsel bei den Immunglobulinen“ komme

    – dass so acht Wochen nach der Impfung noch Messenger-RNA aktiv ist in den Keimzentren in den Lymphknoten und weiterhin sozusagen das Immunsystem stimuliert
    (andere sagen „desensibilisiert“ statt „stimuliert“)

    https://www.mdr.de/barrierefreiheit/podcast-kekules-corona-kompass-dreihundertfuenfzig-100.html

  18. Kampf der Schnupfenseuche!

    „RSV-Infektionen: fünfmal so viele Klinikbehandlungen bei Neugeborenen und Säuglingen im Winter 2022“,
    so die DAK im März 2023 nach dem ersten Winter ohne Corona-Maßnahmen und -Impfungen, [1].

    Im ersten Quartal 2023 ging es laut Ärzteblatt vom 14. April 2023 so weiter:
    „Die Zahl der wegen Atemwegsinfekten krankgeschriebenen Menschen war nach Angaben der Barmer in den ersten drei Monaten so hoch wie seit Jahren nicht mehr.“ [2]

    Das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) ist ein allgemein verbreitetes, lange bekanntes, völlig unauffälliges Erkältungs-Virus. Kaum jemand störte sich daran, dass es bislang keinen zugelassenen Impfstoff gab, um diese Erkrankungen zu verhindern oder zu mildern.

    Beim neuerlichen Anstieg fragten sich aber manche, ob das Ausbleiben der inzwischen fast zur Tradition gewordenen schützenden winterlichen (Corona-)Lockdowns die Anfälligkeit für Viren allgemein erhöhte?
    Oder waren es die Lockdowns selber, die den Körpern die alljährlichenTrainings-Gelegenheiten im Kampf gegen die Viren wegnahmen?
    Oder war Ursache für massive Krankschreibungen wegen Grippe und RSV eine gezielte Schwächung des Immunsystems, z.B. durch ungeeignete (und gerade bei jungen Menschen unnötige) oder zu häufige (Booster!) Corona-Impfungen? [3]

    Neuer Impfstoff sucht neue Impflinge

    Wie dem auch sei, vorausschauende Menschen haben eine Sicherheits- (oder Markt-?)Lücke erkannt, geforscht und etwas gefunden, dass sie nun vermarkten möchten. Wie gut, dass unsere Regierung ein Herz für die Wirtschaft hat und sich für Wirtschaftsförderung einspannen lässt!

    Und so kann die ÄrzteZeitung jetzt melden [4]:
    „Nachdem eine Vakzine gegen RSV in Europa zugelassen worden sind, schaffen die Regierungsfraktionen die Voraussetzungen für eine Impfstrategie. Die Meldepflicht soll eine davon sein.“

    Das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) soll zügig meldepflichtig werden. Ärzte sowie Labore müssten dann infizierte Patienten namentlich an das jeweils zuständige Gesundheitsamt melden.
    Die geplante Meldepflicht diene einerseits der Erfassung epidemiologischer Daten, andererseits dazu,
    „zielgerichtet und frühzeitig Ermittlungen und Maßnahmen vor Ort durchzuführen und zu ergreifen, um ein Ausbruchsgeschehen einzugrenzen und weitere Verbreitung zu verhindern“.

    Also kleinere Freiheitseinschränkungen, wie wir sie von Corona schon kennen – und die uns in ihrer Lästigkeit hinleiten zum nächsten, erlösenden Schritt:

    „Wichtig auch für Ausrichtung von Impfstrategien“

    Wir haben das brandneue Produkt; die Politik soll uns die Kunden zutreiben! Schließlich geht es um die notwendige radikale Bekämpfung der nächsten Schnupfenseuche!

    [1] https://www.dak.de/dak/bundesthemen/rsv-infektionen-fuenfmal-so-viele-klinikbehandlungen-bei-neugeborenen-und-saeuglingen-im-winter-2022-2610314.html#/
    [2] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/142415/Krankschreibungen-wegen-Atemwegserkrankungen-auf-Spitzenwert
    [3] https://tkp.at/2023/04/17/ursache-fuer-massive-krankschreibungen-wegen-grippe-und-rsv-gezielte-schwaechung-des-immunsystems/
    [4] https://www.aerztezeitung.de/Politik/Ampel-Fraktionen-bereiten-Meldepflicht-fuer-das-Respiratorische-Synzytial-Virus-vor-440081.html

  19. Ab und zu gibt es mal jemanden, der an Long Covid erkrankt, aber ein Massenphänomen?
    Nicht irgendwelche Schwurbler, sondern die WHO selber legt nun so ganz nebenbei eine „Schätzung“ vor:

    „36 Millionen Europäer mit möglichen Long-Covid-Erkrankungen“

    https://www.zeit.de/gesundheit/2023-06/long-covid-36-millionen-betroffene-europa-who-corona

    Das wäre jeder 30. Europäer(!), sagte Regionaldirektor Hans Kluge auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen. (Eigentlich jeder 20., aber die WHO zählt insgesamt 53 Länder zur Region Europa, darunter auch ehemalige Sowjetrepubliken in Zentralasien.) Jedenfalls alles andere als ein Pappenstiel.

    Anders als sein Name vermuten lässt, hat Herr Kluge und seine WHO bisher leider nur…

    „Wenig Wissen über Long Covid“

    … und sagt jedenfalls nichts dazu, ob Long Covid eine Folge des Virus ist – oder vielleicht doch eine Folge der Impfung?

    Dazu hat das ehemalige Intellektuellen-Blatt ZEIT wie viele „Experten“ anscheinend mit kommentarloser Selbstverständlichkeit die vorgefertigte Meinung, dass nicht ist, was nicht sein darf (z.B. Langzeit-Wirkungen und Spätfolgen von Impf-Stichen).
    Und dass man (genau deshalb?) von einem unzureichend getesteten Genetik-Produkt alternativlos nie genug kriegen kann:
    „Kluge rief die Regierungen auf, sich darum zu bemühen, dass weiterhin mindestens 70 Prozent der besonders anfälligen Menschen einen Impfschutz gegen das Coronavirus hätten.“

    Wer kennt sie nicht, die von inbrünstiger Gläubigkeit – und eben von „wenig Wissen über Long Covid“ getragenen Plakat-Sprüche von #gemeinsamgegencorona:
    „Impfen hilft. Auch allen, die du liebst“, „Nicht nur Dein Lachen kann ansteckend sein!“ oder „Jetz net schmolle, Spritz aavholle“

  20. Zwei verwandte Themen hatten wir ja schon ausführlich behandelt:

    Rückgang der Geburten trotz gleichbleibender Schwangerschaftszahlen,
    http://friedensblick.de/33629/wichtigstes-impfdruck-argument-herbeigelogen-weil-abo-laengst-geplant-war/#comment-11581

    Stark steigende allgemeine (Über-)Sterblichkeit ab 2021,
    http://friedensblick.de/33629/wichtigstes-impfdruck-argument-herbeigelogen-weil-abo-laengst-geplant-war/#comment-11662
    http://friedensblick.de/33629/wichtigstes-impfdruck-argument-herbeigelogen-weil-abo-laengst-geplant-war/#comment-11706

    Das Grübeln geht weiter.

    Neverending Story:
    Das „ungelöste Rätsel“ um das gefährliche Jahr 2021

    „Zahl der Totgeburten in Deutschland auf Rekordhoch:
    Experten rätseln über Ursache

    Seit 2007 steigt die Zahl der Totgeburten in Deutschland stetig an. Im Jahr 2021, dem zweiten Corona-Jahr, war der Anstieg besonders stark. (04.07.2023)
    https://www.berliner-zeitung.de/news/zahl-der-totgeburten-auf-rekordhoch-experten-raetseln-ueber-ursache-li.365786

    Für alle Rätsel-Freunde: 2021 war das große Impf-Jahr.
    Mit einer buchstäblich umwerfend neuartigen (mRNA)-„Impf“- Methode gegen den Corona-Schnupfen. Oder wie hieß die Jahrhundert-Seuche gleich noch mal, an die sich jetzt kaum noch jemand erinnert, obwohl wir uns sagen lassen müssen, ganz vorbei sei sie immer noch nicht?

    Letzteres könnte sogar zutreffen, aber auf eine Weise, die man „offiziell“ nicht so gerne hört: Post-Covid schafft es immer wieder in die Schlagzeilen, seltener Post-Vac, von dem es aber immer öfters heißt, man könne es gar nicht auseinander halten von ersterem.

    Unbequeme Kritiker:
    Stalins (Geschichts-)Säuberungen lassen grüßen

    Wer auf der englischsprachigen Wikipedia Informationen über den Erfinder der mRNA-Technologie sucht, findet ihn nicht mehr:
    Dr. Robert Malone wurde als den Entdecker der mRNA-Technologie beschrieben und jetzt von Wikipedia gelöscht.
    Eine archivierte Version des Wikipedia-Artikels vom 14. Juni 2021 listet Malone noch eindeutig als den Schöpfer und ersten Forscher der Technologie auf

    Malone ist der Entdecker der RNA-Transfektion und erfand 1988 während seiner Zeit am Salk Institute in San Diego mRNA-„Impfstoffe“.
    Seine Forschungen wurden im darauffolgenden Jahr bei Vical fortgesetzt. Zwischen 1988 und 1989 reichte Malone die Patentanmeldungen für mRNA-Impfstoffe ein.
    Er hatte in Corona-Zeiten mehrfach vor seiner eigenen Erfindung gewarnt, wäre also zumindest ein hochattraktiver Kandidat für Reportagen, Interviews und Talkshows aller Art, denn als „Schwurbler“ kann man einen Experten der ersten Stunde eigentlich kaum abqualifizieren.
    Eigentlich, aber wir leben in besonderen Zeiten, die anders gestrickt sind als mit gesundem Verstand zu erwarten.

    „Wikipedia löscht den Erfinder der mRNA-Technologie“,
    https://schweizerzeitung.ch/wikipedia-loescht-den-erfinder-der-mrna-technologie/

    An seiner Stelle wird nun eine Person als Erfinder genannt, die keine Kritik äußert – die 66-jährige Biochemikerin ist seit 2013 „Senior Vice President“ bei BioNTech RNA Pharmaceuticals und leitet den Bereich der RNA-Proteinersatztherapien …

    Sicherheit & Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe

    Klaus-Dieter Kolenda hat hierzu zwei Artikel veröffentlicht:
    https://overton-magazin.de/top-story/wie-sicher-sind-die-zugelassenen-covid-19-impfstoffe/
    https://overton-magazin.de/top-story/wie-wirksam-sind-die-zugelassenen-covid-19-impfstoffe/

    Kolenda ist Arzt und hat z.B. zur Uran-Munition einige kritische Artikel geschrieben. In Sachen Corona-Impfung ist er allerdings – wie der ebenfalls sonst eher kritische Prof. Kekulé – voll auf Linie des offiziellen Narrativs. Hatte er etwa auch Impfungen verabreicht und redet sich das Ergebnis schön?

    Dass es „in Deutschland seit Anfang/Mitte 2022 zu einem faktischen Stopp der Verimpfung der Vektor-Impfstoffe zugunsten der mRNA-Impfstoffe“ gekommen ist, scheint er als gute Nachricht zu betrachten, die keiner näheren kritischen Analyse bedarf.

    Dabei hatten beide Arten eine Zulassung und auch die Vektor-Impfstoffe definiert das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) noch heute als „gentechnisch veränderte und damit harmlose Viren, die als Vektor dienen, um das genetische Material eines Erregers in Zielzellen einzuschleusen. Das eingeschleuste Erbmaterial kann dem Körper eine Infektion vorgaukeln und löst die Produktion von Antikörpern aus.“

    Außerdem verwechselt er die Jahreszahlen: Anfang/Mitte 2022 war der ganze Impf-Spuk samt Boostern nämlich schon wieder vorbei.
    Der Vektorimpfstoff der Firma AstraZeneca wurde schon im Frühjahr 2021 aus dem Verkehr gezogen (als ganz am Anfang der Impferei zu viele „privilegiert“ geimpfte Krankenschwestern an Hirn- u.a. Thrombosen starben). Der von Johnson & Johnson (J&J) kam mit Verspätung auf den Markt und „verschwand“ nach kurzer Zeit im Sommer 2021.

    Was Kolenda schönfärberisch einen „faktischen Stopp der Verimpfung“ nennt, war eine Katastrophe, die zu einer Aufhebung der Zulassung und einer gründlichen Aufarbeitung hätte führen müssen. Beides unterblieb im Einvernehmen von Behörden und Konzernen – weil es nicht gewollt war, denn das angeblich alternativlos nützliche und notwendige Impfen sollte auf Teufel komm raus im Blindflug weitergehen, dann halt mit nur zwei statt vier Stoffen.

    Trotz des Fiaskos mit AstraZeneca und J&J ging in den Monaten danach wider besseres Wissen eine Hetzkampagne los: unter dem Motto der herbeigelogenen „Pandemie der Ungeimpften“ wurden mRNA-Zweifler fast wie mittelalterliche Ketzer behandelt.
    Auffällig auch, wie nach der Booster-1-Welle viele stramme Impfwerber sowohl ihren offenen Hass gegen Ungeimpfte verloren als auch ihre Angst vor hohen Inzidenzen. Fürchteten sie etwa auch das große Impfsterben? Oder ein kleineres / mitteleres, aber jedenfalls eines, für das man gerade sie zur Verantwortung ziehen würde?

    Meldung von Impfschäden:
    formale Pflicht gegen tatsächliche Anreize?

    „Ärztinnen und Ärzte sind gesetzlich verpflichtet, Nebenwirkungen und Impfkomplikationen- und das sind gesundheitliche Beschwerden, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen und nicht evident auf andere Ursachen zurückzuführen sind- namentlich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden, das diese wiederum unverzüglich und in anonymisierter Form an das PEI weiterleitet.“

    Damit will Kolenda andeuten: Das PEI erhält eher zu viel als zu wenige Meldungen.
    Er unterschlägt aber die fehlenden bzw. Fehl-Anreize für die Ärzte, dieser Pflicht wirklich nachzukommen:

    – Fürs Impfen gibt es satte Kohle, das Melden von Schäden ist dagegen zeitaufwändig und ohne Honorar

    – Meldet der impfende Arzt Schäden seiner Patienten, begibt er sich in Haftungsgefahren

    – Ein akribisches Melden war politisch gar nicht gewollt, das konnt jeder Laie bemerken,
    nicht nur aus Lauterbachs „nebenwirkungsfrei“-Sprüchen und Merkels Maxime („Die Pandemie ist vorbei, wenn ein Impfstoff da [und in den Körpern der Menschen] ist“)

    Sicherheit oder Scheuklappen:
    Kolenda und die Übersterblichkeit

    Die vermeintlich viel zu vielen Meldungen hat das PEI stark gefiltert – aber nicht anhand präziser Kausalitäts-Prüfungen in jedem Einzelfall (und schon gar nicht mit Obduktionen, obwohl Fachleute es dringend anrieten), sondern mit statistischen Methoden. Wenn man diese Beschränkung auf die statistische Schiene für ausreichend hält, dann hätte man aber auch auf die statistischen Erkenntnisse von Prof. Kuhbandner eingehen müssen – dieser Name erscheint aber erst in den Leserkommentaren.

    Entsprechend erwähnt Kolenda nur „Geburtsfehler“ (als „selten“ bis „sehr selten“); der Anstieg der Totgeburten und der Rückgang der Geburtenzahlen sind kein Thema für ihn. Zwar handelt es sich um allgemeine Zahlen (nicht impfbezogen), aber das Virus kann es nicht gewesen sein (insofern ist man sich einig) und alternative Ursachen außer der Impfung kann keiner nennen. Ebenfalls erst in den Leserkommentaren: das Wörtchen „Übersterblichkeit“ – wer Sicherheit thematisieren will, aber da einen Bogen drum macht, obwohl Professoren ausführlich das Thema behandelt haben, hat einen einseitigen und / oder sehr oberflächlichen Blick aufs Thema.

    Weitere (systematische) Untererfassungs-Fehler

    Hier nur mal der wichtigste (und zugleich vermeidbar gewesene):
    Wenn die Impfung eine positive Wirkung hat, dann stellt sie sich natürlich erst nach ein paar Tagen oder Wochen ein.
    Das kann man aber nicht im Umkehrschluss von Impf-Nebenwirkungen und -schäden sagen, dennoch:
    Starben frisch Geimpfte innerhalb von zwei Wochen, dann waren es für die Statistik ungeimpft Verstorbene!

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