Wichtigstes Impfdruck-Argument: herbeigelogen, weil Abo längst geplant war

EU-Generaldirektorin gibt zu:
Dauer-Impfschleife war von Anfang an geplant

Auf einer Anhörung des „Sonderausschusses des Europaparlaments zur Covid-19-Pandemie“ (Special Committee on COVID-19 pandemic) am 30. August 2022 fragte die AfD-Abgeordnete Sylvia Limmer die Generaldirektorin der EU-Kommission und Impfstoff-Chefunterhändlerin Sandra Gallina nach einer Rechtfertigung dafür, dass laut Angaben der EU-Kommission bereits 5,2 Mrd. Dosen Impfstoffe geliefert oder verbindlich bestellt worden seien, was für die knapp 450 Mio. Einwohner der EU für bis zu 11 Impfdosen pro Person reichen würde.

Sie antwortete:
„Ja, es gibt viele Impfstoffe, aber wir hatten ja geplant, mehr als eine Impfung vorzusehen. Das Wort Impfung ist eigentlich hier irreführend. Wir müssen das Ganze mit der Grippe vergleichen. Es wird nicht aufhören mit einer Impfdosis. Das wäre schön, aber es ist nicht der Fall. Denn es gibt unterschiedliche Varianten von Covid.“

Norbert Häring versteht dies so:  Den Strippenziehern war klar, es würde nicht mit den ein oder meist zwei Impfdosen zur vollständigen Immunisierung, die später in Grundimmunisierung umgetauft wurde, sein Bewenden haben.

„Man bestellte rund zehn Impfdosen pro Einwohner, damit man diese Jahr für Jahr oder noch häufiger einer Impfung unterziehen kann.
Die offizielle Kommunikation war jedoch eine ganz andere. Es wurde den Menschen eindringlich und auf allen Kanälen eingeredet, dass sie mit zwei Dosen vollständig immunisiert und geschützt seien. Warner vor einem Impfabo wurden als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.

Wie viele hätten sich wohl freiwillig impfen lassen, wenn ihnen von Anfang an gesagt worden wäre, dass sie mit einem schnell nachlassenden Impfschutz rechnen mussten und deshalb bald einen ersten, zweiten und dritten Booster brauchen würden?“   [1]

Pfizer-Vertreterin vor EU-Parlament:
Impfstoff wurde nie auf Ausbreitungs-Verhinderung getestet

Die Strippenzieher glaubten intern also von vorneherein nicht an die dauerhafte Wirkung ihres Wundermittels (das die Pandemie folglich schnell beenden müsste), sondern planten (und erhofften) dauerhafte Umsätze mit regelmäßigem „Auffrischungs“-Impfungen gegen eine nie endende Gefahr.
Öffentlich propagierte Basis von Panikmache, allerlei Gehorsams-Übungen, Ausgrenzungen und Zwangsmaßnahmen  war aber:

  • Schütze dich und vor allem andere, sonst bist du verantwortungslos.
  • Nur noch 1 – 2 Spritzen für alle, dann sind wir das Virus los.

Es gab aber nie eine Evidenz dafür, dass die mRNA-Behandlung auch Infektionen behindern oder gar verhindern könnte. Das bestätigte Janine Small, Präsidentin für internationale Entwicklungsmärkte von Pfizer.

Fragesteller Rob Roos fand das „skandalös“. Er ist Vize-Chef der Fraktion der europäischen Konservativen und Reformer, in der etwa auch die Abgeordneten der AfD organisiert sind.

Roos erinnert in seinem Video, das er nach dem Hearing aufgenommen hat, an die Worte holländischer Politiker: „Wenn Sie sich nicht impfen lassen, sind sie anti-sozial“. In Österreich und Deutschland verwendete man gern das Wort „unsolidarisch“, dass dadurch in absurder Verdrehung jeglichen ursprünglichen Wert verloren hat.  [2]

Untaugliches Solidaritätsopfer:
Sie wussten, dass sie etwas Nutzloses einforderten

Die Fakten-Friseure von correctiv behaupten dagegen ungerührt, das sei „bei näherer Betrachtung gar keine Neuigkeit“ – der Pfizer-Stoff schütze (nur) „vor einer schweren Covid-19-Erkrankung“.
Nicht sehr konsequent wird dann das gerade eingeräumte Faktum wieder verwässert: Es gebe „Hinweise, dass Geimpfte sich seltener infizieren und seltener andere anstecken. Die Impfung kann aber beides nicht gänzlich verhindern. Das ist schon lange bekannt“.

Soso, man wusste es also vor den „Verschwörungstheoretikern“, auf die man quasi noch gestern eindrosch?
Und forderte dennoch wissentlich etwas von vorneherein nahezu Nutzloses, bei dem man Schadensrisiken nicht ausschließen konnte?
Und wenn es dann rauskommt, sagt man frech:
War doch alles schon längst klar!

Gleich danach doch noch das Eingeständnis der Wahrheitswächter:

Pfizer habe keine „große Lüge“ dazu verbreitet. Der Konzern habe den Impfstoff vor seiner Zulassung nicht daraufhin geprüft, ob er die Übertragung des Virus hemmt und habe das bei der Zulassung im Dezember 2020 auch nicht behauptet. Richtig sei, dass die Aussagen aus der Politik teilweise den Eindruck erweckten, die Impfung könne die Ausbreitung des Virus vollständig stoppen.  [3]

Ein schwacher Persil-Schein für das Duo Politik & Pharma:
Man hat nicht ge-logen, sondern war nur ver-logen!

Auf die Personalie Lauterbach geht correctiv klugerweise nicht ein:
Warum sollte Pfizer „große Lügen“ unters Volk bringen – kleine reichen, denn für die großen hat man ja den den stets fürs Impfen trommelnden, „nebenwirkungsfreien“ Lauterbach.

„Von der Leyen nervös:
EU-Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Pfizer-Deal“

Seit einigen Wochen ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft gegen unbekannt „ … zum Erwerb von Covid-19-Impfstoffen in der Europäischen Union“.

„Diese außergewöhnliche Bestätigung erfolgt wegen des extrem hohen öffentlichen Interesses. Zu diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Details veröffentlicht.“ [4]

Die WELT betitelt Uschis „Impfstoff-Deal“:
„Völliger Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit“, [5]

Ausgrenzung und Hass-Förderung ließen sich nicht rechtfertigen durch irgendwelche angeblich erlösenden Wunderwirkungen der neu ins Spiel gekommenen Impfstoffe, denen sich sozusagen jeder Vernünftige freiwillig-freudig unterwirft und jeder Unvernünftige oder Zögernde notfalls halt mit Zwang. Aber in der Panik haben vielleicht viele nur noch den Strohhalm gesehen und sich mehr oder weniger kopflos gesagt, da müssen wir jetzt halt durch?

Mag sein, aber für die P(l)andemiker, die die Impf-Kampagne mit kühlem Kopf gezielt vorbereiteten, gilt diese Entschuldigung nicht. Norbert Häring hatte schon vor einigen Wochen von einer Spur berichtet, nach der es bei der Ausarbeitung der Hass-Kampagne gar nicht auf die Eigenschaften der (damals noch künftigen) Impfstoffe ankam:

Das Schüren von Hass auf Ungeimpfte wurde schon geplant, als Covid-Impfstoffe noch Hoffnungswerte waren

In einer aufwendigen Untersuchung der US-Eliteuniversität Yale wurde schon vor der Impfstoffentwicklung untersucht, mit welchen massenpsychologischen Mitteln man die Menschen am besten dazu bringen könnte, sich gegenseitig zur Impfung zu drängen. Die Botschaften, die dabei als besonders effektiv ermittelt wurden, waren genau die, mit denen später international die gesellschaftliche Ächtung und Diskriminierung Impfunwilliger vorangetrieben wurde.

Schon am 3. Juli 2020 startete eine experimentelle Studie der US-Eliteuniversität Yale „Persuasive messaging to increase COVID-19 vaccine uptake intentions“ (Überzeugende Botschaften zur Steigerung der COVID-19-Impfabsichten), [6].

Die Hass-Planer hatten ihre Motive, Impf-Fanatiker Bill Gates hatte erst recht bestimmte Motive (finanzielle und vermutlich noch ganz andere).
Welche Weichen stellen wollte aber eigentlich Angela Merkel, Expertin für Machtpolitik – aber nicht für Epidemiologie & Co. – mit ihrer Aussage in der Frühphase der Pandemie (April 2020)?

„Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben“ [7].

Sowohl die Spanische Grippe 1920 als auch die Schweinegrippe 2009 / 2010 endeten ohne Impfstoff. Daher drängten sich 2020 zur Bekämpfung der „Spahnschen Grippe“ schon bei kurzem Nachdenken unbefangenen Beobachtern (aber leider nicht unserer Kanzlerin und ihren Experten) mehrere Vorab-Impf-Alternativen auf:
nicht nur die neuen AHA- & Quarantäne-Regeln, sondern (als deren Ergänzung oder sogar Ersatz) Vitamin-D-Supplementierung („Wunder von Elgg“) und weitere Präparate – sofort und problemlos einsetzbar, aber halt patentfrei, versteht sich zum Missfallen von Big Pharma, das daher gegen alle mRNA-Alternativen auch in den Stunden vermeintlich großer Seuchennot aggressiv hetzte.

Sollte Covid-9 wirklich überraschend gekommen sein (das gierige Lauern der mRNA-Industrie auf Ein- & Absatz ihrer neuen Produkte spricht eher dagegen), dann hätte kein Experte und schon gar nicht Merkel gewusst: Wird der „wirkliche“ Impfstoff in einem Jahr oder erst zehn gefunden – oder vielleicht gar nicht, zumindest zu spät?
War bei einer als echt eingeschätzten Gefahr also das sture Warten aufs Impf-Christkind überhaupt ein verantwortungsvolles Handeln?

Cui bono: Alternativlos alles auf eine Karte setzen?

Anders als andere Polit-Lautsprecher hatte Merkel als Physikerin ihren Doktor gemacht, was vertiefte Naturwissenschafts- und Mathematik-Kenntnisse erforderte und angstheischendes Gerede über exponentielles Wachstum der Viren-Verbreitung für sie hätte durchschaubar machen müssen wie später dann die von Anfang an geäußerten und sich ständig erhärtenden Zweifel an den Zulassungs-Studien der Impfstoffe.

Sie präsentierte sich aber als eher unbedarfte Bundessorgenmutti,  als Schutpatronin und Vorbild aller Hausfrauen, die tiefgläubig an den Lippen der Panik-Experten hängt und wacker „vor einem sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen gewarnt und die Bevölkerung zu einer Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen und mehr Impfungen aufgefordert“ hatte.

Die (vermeintlich) dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln

Vielleicht ist (gespielte) Dummheit das Erfolgsrezept heutiger rückgratloser Politiker für den Fall, dass ihre Förderer und Beschützer im Hintergrund irgendwann unerwartet ersatzlos wegfallen sollten: Die gezeigte Dummheit von Baerbock, Habeck, Scholz & Co. wirkt zwar sehr echt, aber immer wieder gibt es (Baerbock vielleicht ausgenommen) Anzeichen dafür, dass sie bei weitem nicht so dumm sind, wie sie sich geben.

Quellen:

[1] https://norberthaering.de/news/gallina-impfabo/
[2] https://tkp.at/2022/10/11/pfizer-bestaetigt-vor-eu-covid-ausschuss-covid-impfpass-beruhte-auf-grosser-luege/
[3] https://correctiv.org/faktencheck/2022/11/14/nein-pfizer-hat-nicht-zugegeben-dass-der-corona-impfstoff-comirnaty-nicht-schuetzt/
[4] https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/von-der-leyen-nervoes-eu-staatsanwalt-ermittelt-wegen-pfizer-deal-li.281403
[5] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus241736365/Impfstoff-Deal-von-der-Leyens-Voelliger-Mangel-an-Transparenz-und-Verantwortlichkeit.html
[6] https://norberthaering.de/news/yale-studie-impfung/
[7] https://www.welt.de/politik/deutschland/article207167375/Merkel-zu-Corona-Solange-wir-keinen-Impfstoff-haben-wird-das-gelten.html

5 Gedanken zu „Wichtigstes Impfdruck-Argument: herbeigelogen, weil Abo längst geplant war“

  1. MDR: Wurden Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?

    Und zwar wissentlich, d.h. vorsätzlich. Was bisher (und bei manchen immer noch) als Verschwörungstheorie galt, fragen sich jetzt (und zwar mit bejahender Tendenz) auch öffentlich-rechtliche Sender – allen voran der MDR:

    „Die einrichtungsbezogene Impfpflicht soll auslaufen, denn Impfungen würden nicht mehr vor einer Ansteckung schützen, so Gesundheitsminister Karl Lauterbach.
    Doch einen Fremdschutz gibt es schon lange nicht mehr.
    Warum wurde dennoch politischer Druck auf Ungeimpfte ausgeübt?“

    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-wirkung-kritik-ungeimpfte-100.html

    MDR-Autorin Christiane Cichy kritisiert das Schüren von
    „Hoffnungen auf eine Herdenimmunität, die es nie gab“

    durch Biontech-Chef Ugur Sahin und Karl Lauterbach im Zusammenspiel mit der BILD im Januar / Februar 2021.

    Sie schwärmten damals irreführend von einer „Hoffnungsstudie“, die in Wirklichkeit nur ein vorläufiger Bericht aus dem israelischen Gesundheitsministerium war, keine wissenschaftliche Arbeit im herkömmlichen Sinn:
    „So gaben die Autoren des Papiers selbst zu bedenken, dass der Effekt der Impfung auf Infektionen überschätzt werden könnte. In Israel würden Ungeimpfte häufiger getestet als Geimpfte. Schon deshalb könnte es mehr positive Tests in der Gruppe der Ungeimpften gegeben haben.
    Die Versprechen schienen diesen Fakt zu ignorieren, ebenso, dass die Daten nur einen kurzen Zeitraum nach der zweiten Impfung berücksichtigten.“

    Das Versprechen einer Herdenimmunität sei von Anfang an nicht zu halten gewesen, so auch Virologe Alexander Kekulé. Bei Atemwegsinfektionen gebe es kein einziges Beispiel, dass dies gelungen sei. Doch seine frühe Einschätzung sei vor allem auf Kritik gestoßen.

    Ungeimpfte als Sündenböcke der Pandemie

    Christiane Cichy erinnert an die übelsten Anwürfe:

    „Tyrannei der Ungeimpften“ (Frank Ulrich Montgomery)

    „Ungeimpfte dürfen nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren“ (Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP)

    „Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben“ (Tobias Hans, saarländischer Ex-Ministerpräsident)

    „Wenn Du irgendwie mehr tun willst, als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besuchen, dann musst Du geimpft sein“ (Jens Spahn)

    „Das heute uns alle beeinträchtigende Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her. Darüber gibt es gar keinen Zweifel!“ (Neukanzler Scholz noch vor genau einem Jahr)

    Des Kanzlers späte Hetze wider besseres Wissen

    Christiane Cichy:
    „Dabei war vor rund einem Jahr schon klar: Die Wirksamkeit der Impfstoffe lässt leider schneller nach, als man das zu Beginn der Impfkampagne erwartet und den Geimpften auch versprochen hatte. Bereits im Winter 2021 betrafen rund 40 Prozent aller Corona-Erkrankungen doppelt Geimpfte. Nach wie vor schützte die Impfung zwar gut vor einem schweren Verlauf, doch die Behauptung, allein die Ungeimpften belasteten unser Gesundheitssystem, konnte so nicht stimmen.

    Die ‘Pandemie der Ungeimpften’ war zu jenem Zeitpunkt also schon nicht mehr aktuell. Doch die Politik ignorierte weitgehend die damals aktuellen wissenschaftlichen Studien, die alle zu dem gleichen Ergebnis kamen: Seitdem die Deltavariante vorherrscht, ist auch die Zahl der Impfdurchbrüche angestiegen, darüber hinaus weisen die infizierten Geimpften eine annähernd so hohe Virenlast auf wie Ungeimpfte. Diese Erkenntnisse hielten deutsche Politiker nicht davon ab, Geimpfte zu privilegieren und Ungeimpfte teilweise vom öffentlichen Leben auszusperren – aus Schwimmbädern, Restaurants und großen Teilen des Einzelhandels.“

    Cichy verweist auf die Notwendigkeit, das Geschehen „aufzuarbeiten. Doch statt Fehler zu analysieren oder gar zuzugeben, beruft man sich nach wie vor darauf, dass Studien Hinweise gegeben hätten, die auf einen effektiven Fremdschutz hoffen ließen.“

    Windige Faktenchecker und findige Blogs

    Lob für „alternative Medien“, da der Mainstream versagte und zu großen Teilen noch weiterhin versagt?
    Jedenfalls sei die Diskussion über den „Fremdschutz“ in den sozialen Medien neu entfacht, seit – wie schon oben im Artikel erwähnt – ein niederländischer Abgeordneter von einer Pfizer-Managerin ein klares NEIN auf die Frage erhielt, ob der Impfstoff vor Markteintritt auf Übertragungs-Verhinderung geprüft worden sei.

    Dass die amtlich geförderten Faktenchecker (scheinheilig) auf für jedermann öffentlich zugängliche Zulassungsstudien verweisen („Wer sie gelesen hat, wusste also Bescheid“), ist auch dem MDR-Artikel zu billig und Anlass zu vorsichtiger Kritik – einerseits an ihnen, andererseits aber auch an Blog-Beiträgen, in denen „sogar von Impflüge“ die Rede gewesen sei.

    Diese Thematik hatten wir ja schon oben im Artikel:
    Pfizer & Co. hatten nicht (bzw. nicht durchgehend) ge-logen
    – sondern waren halt nur ver-logen!
    Wichtiger als solche haarspalterischen Feinheiten ist jedoch:
    Wer das Entstehen von Irrtümern und Schäden (mit Absicht oder nicht) mitverursacht hat, sollte sich verantwortlich für die Aufklärung fühlen.

    Tut er es nicht (weil er von der Schädigung anderer weiter profitieren will und auf die eigene Straflosigkeit vertraut – eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus), dann sollte er wenigstens medial gehörig angeprangert werden.

    Gut, dass auch der MDR sich so positioniert und somit in den Mainstream-Medien einen Anfang macht, zu guten alten Grundsätzen des Journalismus zurückzukehren.

    Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie

    … veröffentlicht im Cicero Prof. Matthias Schrappe, Internist und Gesundheitsökonom,
    https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-krise-aufarbeitung-zehn-thesen-schrappe-teil-1

    Grundlegend: Es gab kein „Handeln unter Unwissenheit“!

    … belegt auch bei ihm Platz 1 der Thesen.

    „RSV, Rhinoviren, Influenza:
    Das Rätsel um die Atemwegsinfekte bei Kindern“

    … titelt aktuell das Wissenschaftsmagazin SPEKTRUM
    – beachtlich: Corona fehlt in der Aufzählung,
    https://www.spektrum.de/news/warum-grassieren-derzeit-schwere-atemwegsinfekte-bei-kindern/2082834

    Corona-Maßnahmen (von Masken über Isolierung und Home-Schooling bis hin zur aufgeschwatzten unnötigen Impfung) hatten bekanntlich Kinder hart getroffen, während der eigentliche Anlass – nämlich die Corona-Erkrankung – viel eher Alte als Kinder betraf.

    Aktuell blockieren aber nicht Senioren die Krankenhausbetten, sondern Kinder die Betten in Kinderkliniken.
    Und der Grund sind verschiedene Atemwegserkrankungen, aber nicht Corona!

    Einer, für den Gesundheit fast nur noch aus Corona-Bekämpfung besteht, schwurbelt daher unbeeindruckt:
    Jetzt beginnt die Winterwelle. Wir sind gut vorbereitet. Der Einzelne und die Länder müssen nur mitmachen.
    https://t.co/mxmaupEAoe
    — Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) November 30, 2022

    Kurz danach gab er sich doch besorgt – und appellierte „an alle Eltern und Kinderärzte, nicht unmittelbar nötige Vorsorgeuntersuchungen um wenige Wochen zu verschieben“,
    https://www.rnd.de/gesundheit/rsv-welle-karl-lauterbach-will-kinderkliniken-schnell-helfen-FHL7PZJTRGADNDBSBVCZ5GWTAA.html

    Anders als Scheuklappen-Karlchen, sucht (mangels einer direkten Verbindung) der SPEKTRUM-Artikel im Teaser wenigstens nach einer indirekten Kausal-Verbindung zwischen Corona-Virus einerseits und der aktuellen Corona-freien Kinder-Infektionswelle andererseits:
    „Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Doch die genauen Mechanismen sind noch unverstanden.“

    Eine gelegentlich zu hörende indirekte Verbindung könnte darin bestehen, dass die Kinder durch die vielfältigen Corona-„Schutzmaßnahmen“ zu lange von Kontakten abgehalten wurden, die ihnen ein Training ihres Immunsystems ermöglicht hätten.

    Dies findet auch Johannes Hübner, stellvertretender Klinikdirektor und pädiatrischer Infektiologe des Dr. von Haunerschen Kinderspitals in München. Eine weitere Erklärung erwähnt er wenigstens, obwohl er sie ablehnt:

    »Andererseits gibt es auch Kollegen, die denken, dass Corona zu einem Immundefekt führt. Dafür sehe ich aber keine Hinweise«, sagt der Mediziner. »Und es wäre auch untypisch, dass es nur die respiratorischen Viren betrifft.« Letztendlich sei die Ursache der aktuellen Welle jedoch noch unklar.

    Ein ungenannt bleibender Hauptverdächtiger

    Aber wenn schon „einige Kollegen“ Corona als Verursacher von Immundefekten sehen, kommt dann nicht auch die neuartige, nicht ausreichend erprobte Anti-Corona-Impfung als Verursacher von Immundefekten in Betracht?
    Der Vergleich mit der Grippe(-Impfung) drängt sich geradezu auf.

    Denn während junge Menschen Grippeschutz-Impfungen einerseits weniger brauchen als Senioren, vertragen sie sie andererseits auch meist noch schlechter als dies bei Senioren der Fall ist.
    Das kann eigentlich jeder in seinem Bekanntenkreis erfragen: Viele erstmals Grippeschutz-Geimpfte jüngeren Alters (U40) wurden nachfolgend einen Winter lang mit einer kaum endenden Kette von Infektionen „belohnt“, die sie so bisher noch nicht kannten.

    Hinzu kommt bei der Corona-Impfung noch: Durch den Stich kann das Spike-Protein (bzw. sein mRNA-Bauplan) die erste (bei Kindern evtl. sehr wirksame?) Abwehrschwelle Schleimhäute bequem umgehen und zudem (bei schlecht gesetztem Stich) evtl. über die Blutgefäße an jede Stelle des Körpers gelangen.
    Außerdem enthält der Impfstoff weitere nicht ungefährliche Zutaten: von Nano-Lipiden bis zu nicht deklarierten (metallischen?) Substanzen.

    Gravierende Impfschäden zu Hauf
    – man muss sie nur sehen wollen

    Auch hier hat der MDR sich großes Lob verdient.  Er berichtet ungeschönt von gravierenden Schäden, die eindeutig auf die Impfung zurückzuführen sind  – und vom ersichtlichen Blockieren des medizinischen und politischen Apparats, soweit sie aus strammen Impfbefürwortern bestehen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf – manche Vertuscher sind wohl nicht nur ideologisch unterwegs, sondern fürchten vielleicht die Aufdeckung ganz konkreter eigener (Straf-)Taten?

    Hirnschädigung nach Impfung
    – Wie Hinterbliebene um Aufklärung kämpfen:

    so der Titel des erschütternden 10-minütigen MDR-Beitrags,
    https://www.youtube.com/watch?v=jxD9OHKbvXo

    Der 76-jährige Burkhard Rosin war 10 Tage nach seiner 3. Corona-Impfung zusammengebrochen. Im Rettungswagen wurde er mehrfach reanimiert, starb aber einige Tage später in der Klinik – laut deren Bericht an seinen Vorerkrankungen.
    Obwohl das nicht ganz von der Hand zu weisen ist (er litt seit einiger Zeit an Parkinson und akut an einer Lungenentzündung), waren Ehefrau und Tochter skeptisch.

    Die gewünschte Obduktion wurde abgelehnt – erst recht als die beiden das Tabu-Thema Impfung als zu überprüfende Todesursache ins Spiel brachten. Die Charité schrieb sogar in den Bericht: „Eine Obduktion wird nicht gewünscht.“
    Inzwischen verteidigt sie sich auf Anfrage mit dem Hinweis, der Obduktions-Wunsch sei erst spät vorgetragen worden, als die Leiche bereits einem Bestattungsunternehmen übergeben worden war. Ob die Charité dann das Bestattungsunternehmen informiert habe, ließe sich nicht mehr aus den Akten rekonstruieren.

    Mutter und Tochter wurden selbst aktiv und ließen in Dresden auf eigene Kosten eine – besonders gründliche – Obduktion vornehmen.
    Es wurde nämlich das Gewebe aller großen Organe untersucht.

    Laut Autopsie-Bericht war tatsächlich die Lungenentzündung todesursächlich. Wesentlich zum Tod beigetragen hatte jedoch auch die neu gefundene Enzephalitis – eine schwere Entzündung im Gehirn. Hinzu kamen eine Vaskulitis, eine Entzündung der Blutgefäße, ebenso eine Myokarditis, eine Herzmuskel-Entzündung. Diese Erkrankungen seien Folge der Impfung.

    Konkret heißt es im Bericht: Eine zum Tode beigetragen habende Arzneimittelreaktion ist somit wahrscheinlich.

    Wegen der Brisanz des Falles veröffentlichte der zuständige Pathologe Dr. Michael Mörz die Ergebnisse der Obduktion – wie üblich als Vorab-„Pre-Print“.
    Dies wiederum nahm die Dresdner Klinik zum Anlass, einen Gesprächswunsch des MDR im August abzulehnen.
    Mit dem Preprint beginne zunächst der wissenschaftliche (sprich: interne) Diskurs. Nach endgültiger Publikation in einem anerkannten Fachjournal könne man nochmals anfragen.

    Als diese Voraussetzung Anfang Oktober eingetreten war, wurde der Interview-Wunsch des MDR aber erneut abgelehnt – nun mit der lapidaren Begründung:
    „eine über die wissenschaftliche Gemeinschaft hinausgehende Kommunikation ist nicht sinnvoll.

    Weder Dr. Mörz noch ein anderer Vertreter des Klinikums werden sich an der durch den Artikel ausgelösten (und angeheizten) politischen Diskussion beteiligen.“

    Was nicht im Schreiben an den MDR stand: Dr. Mörz war durchaus redebereit, das Klinikum hat ihm aber ein (dienstliches) Interview-Verbot auferlegt.
    Zu einem privaten Gespräch beim MDR ließ er sich jedoch einladen – und das Klinikum hat es ihm nicht verboten (oder kann es nicht).

    Wichtige Aussage von ihm: Das durch die mRNA-Impfung produzierte Spike-Protein sollte am Impfort (d.h. im Oberarm) bleiben und nicht in großen Mengen in den Rest des Körpers gelangen. Doch offenbar könne genau das passieren, so der Pathologe.
    Wenn es sich in den Hirn- und Herzgefäßen nachweisen lässt und das zu einer Entzündung der Organe führt, sei eben mit entsprechenden Organschädigungen zu rechnen. Dr. Mörz konnte hierbei ausschließen, dass bei Burkhard Rosin das Spike-Protein aus einer Infektion mit dem Corona-Virus stammt.

    Sein Fazit:
    Diese Impfnebenwirkung wäre nicht entdeckt worden, wenn die Familie nicht auf einer Obduktion bestanden hätte. Er sieht hier ein Versäumnis der zuständigen Behörden. Seiner Ansicht nach hätte mit Beginn der Impfaktion ein Teil der Verstorbenen (egal ob geimpft oder nicht) obduziert werden müssen, „um eben eine Verschiebung des Krankheitsspektrums herauszubekommen“.

    Seine Kritik ist nicht neu: Schon im August 2021 hatte der Pathologe Prof. Peter Schirmacher an der Uni Heidelberg mehr als 40 Menschen obduziert, die kurz nach einer Impfung gestorben waren – bei einem Drittel sei die Impfung die Todesursache gewesen.
    Er warnte damals vor einer höheren Dunkelziffer und forderte systematische Obduktionen von Geimpften.

    Die zuständigen Behörden sowie das Bundesgesundheitsministerium „sahen 2021 keine Anzeichen für eine Dunkelziffer bei den Imfpnebenwirkungen und damit keinen Handlungsbedarf“.
    Auch Dr. Mörz geht von einer hohen Dunkelziffer aus – er überblickt ca. 20 Fälle, bei denen immer sowohl Herzmuskel- als auch Gefäß-Entzündungen vorhanden waren. „Und es konnte auch das Spike-Protein immer nachgewiesen werden.“

    Der MDR wollte daher vom Bundesgesundheitsministerium wissen, ob mit den Erkenntnissen von Dr. Mörz die Forderung von Prof. Schirmacher aus 2021 nach mehr Obduktionen nun doch bestätige. Man verwies ans Paul-Ehrlich-Institut, das zwar bestätigte, der Fall von Dr. Mörz sei in die Statistik aufgenommen worden, „dennoch sei für diese Nebenwirkung kein Risikosignal, d.h. kein gehäuftes Auftreten erkennbar“.

    Doch wie will man ein gehäuftes Auftreten von Nebenwirkungen erkennen, wenn nicht alle Verdachtsfälle erfasst werden? Denn ohne die Eigeninitiative der Familie wäre der Fall von Burkhard Rosin unentdeckt geblieben.

    Hierauf die amtliche Antwort:
    „Da das Paul-Ehrlich-Institut nicht nur deutsche, sondern auch internationale Meldungen und Daten auswertet, ist eine Vollerfassung unerwünschter Ereignisse im zeitlichen Abstand zu Impfungen aus Sicht des Paul-Ehrlich-Instituts zur Signaldetektion nicht notwendig.“

    Auf Deutsch:
    Da weltweit keine Auffälligkeiten gemeldet werden, wird da schon nichts sein. Kein Anlass, im Heimatland des Marktführers und tüchtigen Steuerzahlers Biontech das Fass mit so einem unerwünschten Thema aufzumachen!

    Wichtige Vorsichtsmaßnahme „Aspirieren“:
    2016 abgeschafft, 2022 wieder aktuell

    Dass die Spike-Proteine an der Impfstelle bleiben sollen, dies aber nicht tun, ist kein Schicksalschlag, sondern zu einem guten Teil auf eine unverständlicherweise abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme zurückzuführen. Zumindest hätte man sie mit Beginn der neuen, unbekannten Impfung wieder einführen müssen, wenn man doch so besorgt ist um die Gesundheit aller – einschließlich der „Vulnerablen“.

    Aber erst Anfang 2022 setzte die STIKO eine seit 2016 abgeschaffte Vorsichtsmaßnahme wieder in Kraft – speziell für die Corona-Impfung, aber (warum eigentlich?) ohne großen Presserummel,
    http://friedensblick.de/33154/aspiration-oder-konspiration-stiko-hat-wohl-schutzmassnahmen-verwechselt/

    Zu diesem Zeitpunkt war sogar der Höhepunkt des Booster-Boom schon wieder vorüber, die Schadensverhinderung also nur noch eingeschränkt möglich – obwohl die Studie, die die Wiedereinführung des Aspirierens nahelegte, da schon ein halbes Jahr publiziert war, vor Beginn der großen Impf-Booster-Welle!
    Unserem Impf-Karlchen, das angeblich täglich bis nach Mitternacht die neuesten Studien körbeweise in sich hineinschlingt, muss da etwas entgangen sein.

    1. Eindrücklich dargelegt, aber was solls?

      Eine Elterninitiative für die Beibehaltung eines Förderzentrums plante eine Demo, die sie absagten. Die Begründung der Elterninitiative schockierte mich: Keine gemeinsame Demo mit “Querdenkern”, denn … “wir wollen unsere Kinder auch keinem Risiko aussetzen”.

      Wir gefährden also die Gesundheit von Kindern, nur weil wir mit ihnen gemeinsam auf die Straße gehen. Was schlimmeres kann man einem Menschen nicht vorwerfen. Würden solche “Schlafschafe” auch befürworten, dass wir in “Absonderungseinrichtungen” zwangseingewiesen werden, weil wir “Gefährder” sind? Wie weit geht die Hetze der Medien noch? Warum fällt sie zum Großteil auf fruchtbaren Boden?

      Wir können die Fakten nur anbieten, ein kleines Licht in der Dunkelheit. Das Problem ist aber, dass die Mehrheit der wählenden Bevölkerung diese Informationen nicht annehmen will. Ich frage mich, was für einen Sinn das alles macht. Die glauben uns sowieso nichts.

      1. Das Gute ist ja inzwischen: Die bequeme Mehrheit kann sich nicht mehr dahinter verstecken, dass man vermeintlichen „Schwurblern“ nichts glauben darf – die WELT, der MDR, Berliner Zeitung: das sind für Mainstream-Fans glaubwürdige Medien, die sich eben nach und nach den bisher als „Schwurblern“ verleumdeten und zu „Parias“ stigmatisierten Stimmen anschließen (müssen / wollen?).

        Die „ganze Wahrheit“ gab es zwar schon bisher im Mainstream – aber nur klein dosiert in Splittern und begleitet von Dementis und Relativierungen.
        Die Beiträge unter anderem im MDR sind jetzt nicht mehr eingebettet in vorsichtige Vorbehalte und erlauben eben nicht mehr den relativierenden Schluss, da seien nur unwesentliche, verzeihbare oder unvermeidliche Fehler passiert. Die Feigenblätter planlose Unwissenheit gepaart mit treuherzig-gutem Willen werden schonungslos weggezogen. Selbst das „Versagen“ der Faktenchecker wird angesprochen – allerdings vorsichtig, es handelt sich ja um die öffentlich-rechtlichen bzw. von oben gehätschelten Kollegen.

        Das Eingeständnis eigener Fehler ist dabei ein schwieriger Punkt: Nicht nur 1945 wollten die Betroffenen mehrheitlich einfach einen „Schlussstrich“ ziehen und nichts (mehr) davon hören, mit der Masse geschwommen und damit einem Rattenfänger gefolgt zu sein.

        Entsprechend beginnt in den Mainstreammedien jetzt eine Diskussion:
        „Der Staat sollte sich bei den Ungeimpften entschuldigen!“
        https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/corona-der-staat-sollte-sich-bei-den-ungeimpften-entschuldigen-li.292799

        Das ist erfreulich, und irgendwann werden die Medien vermutlich neben der üblen Rolle der Politik auch die „eigene“ üble Rolle der Medien kritisch beleuchten.
        „Eigene“ Rolle muss aber in Anführungszeichen stehen, denn statt Selbstkritik wird eher die eine Zeitung bei der anderen Fehler suchen.

        Lustig z.B., wie der SPIEGEL aktuell selbstbewusst Fehler der Chinesen anprangert, die „wir“ wohl nie gemacht haben und nie machen würden („Freiheit“ hat der Westen halt im Langzeit-/Dauer-Abo):

        „Das Virus der Freiheit – Wie das Scheitern der Null-Covid-Ideologie China erschüttert“
        … ziert ironiefrei und mit viel Pathos das Titelblatt,
        https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2022-49.html

        Mit ähnlichem Ton berichtet die Schweizer NZZ von einem (im Westen völlig unbekannten?) Phänomen – einer Studentin, die sich in Shanghai den Protesten anschließt, „weil sie sich nach politischen Veränderungen sehnt“:
        «Bei Zero Covid geht es nicht um das Virus, sondern nur um Politik»

        https://www.nzz.ch/international/china-protest-in-schanghai-gegen-corona-regeln-ld.1715117

        Über diese „Doppelmoral“ könnte man sich ärgern – Satiriker vom Schlage eines Dieter Nuhr freuen sich dagegen vermutlich, dass sie in Zeiten einer kaum mehr überbietbaren Realsatire endlich wieder mal Doppelzüngler zum Vorführen bekommen, die auch das Publikum mühelos (d.h. ohne virologische Grundkenntnisse) als solche erkennen kann.

        „Lob für die Künstler-Initiative #allesdichtmachen kommt vor allem aus der rechten und Querdenker-Ecke, viel Kritik aus den eigenen Reihen – von Schauspieler:innen, die sich für ihre Kolleg:innen schämen“ – die Anfeindung vom April 2021 gegen die kritischen Geister um den Tatort-Schauspieler Jan Josef Liefers ist (in unserem Land) schon lange nicht mehr zeitgemäß und angesichts des Kontrasts zu den aktuellen (allseits gelobten) Anti-Lockdown-Protesten in China so hochpeinlich, dass sich die ehemals vorlauten Anfeinder jetzt vermutlich in stiller Scham üben,
        https://de.euronews.com/my-europe/2021/04/23/intelligenter-protest-oder-peinliche-aktion-allesdichtmachen

        Staatlich gehätschelte Pseudo-Satiriker wie Jan Böhmermann bekommen dagegen verstärkten Gegenwind:
        Eine Gruppe von Wissenschaftlern mahnt, die Wissenschaft dürfe nicht politisiert werden. Anlass ist sein „Fahndungsplakat“. Unter der Überschrift „Zum Umgang mit Hendrik Streeck und zum Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Politik“ bestehen sie darauf, es sei auch in einer Krise wichtig, nicht mit „Diffamierung zur gesellschaftlichen Polarisierung beizutragen“, sondern „einen offenen, aber zivilisierten Diskurs im öffentlichen Raum und insbesondere in der Sphäre des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu ermöglichen“.
        Nach wiederholten Angriffen auf den Virologen Streeck, die jüngst in einem persiflierten RAF-Fahndungsplakat des ZDF-Moderators Jan Böhmermann mündeten, wiederholten die Wissenschaftskollegen ihren Appell vom Dezember des Vorjahres zu mehr Sachlichkeit – auch wenn das Fahndungsplakat noch so sehr „nur als Satire gemeint“ sein mag.
        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-wissenschaftler-gegen-diffamierung-fuer-zivilen-diskurs-li.293667

        Der Staatsfunk-Barde sollte die Kunstfreiheit aus einem weiteren Grund nicht überstrapazieren: Normalbürgern ist nämlich seit 2021 das Erstellen von Feindeslisten von Staats wegen bei Strafe untersagt (§ 126a StGB):
        https://www.bundestag.de/resource/blob/867640/846f1ba0205ccdd640c5a8357e655771/strafrechtlicher-Schutz_Feindeslisten_-126a-StGB-data.pdf
        Oder will Böhmermann (mangels echten Inhalten) umso mehr mit seinem Künstler-Privileg kokettieren – ätsch, ich darf was, was ihr nicht dürft?

        Noch schwieriger als Selbstkritik (an der eigenen Rolle während Corona) wird es sein, eine allgemeine „Anti-Manipulations-Herdenimmunität“ – wenn schon nicht des Volkes, so wenigstens der Medien, Meinungsmacher usw. – zu erlangen, damit die Welt bei der nächsten P(l)andemie-Attacke nicht genauso kopflos-tiefgläubig den künftigen Rattenfängern folgt.

        Halb fasziniert, halb distanziert blickt man nämlich beim Manager Magazin auf die neureichen Biontech-Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin und deren neue Pläne:
        „So zynisch es klingen mag: [Sie] sind die größten Gewinner der Corona-Pandemie und ihr Unternehmen, Biontech, ist der größte Erfolg der jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte.
        Rund 20 Milliarden Euro an Gewinn werden die beiden vergangenen Corona-Jahre dem Mainzer Unternehmen bis Ende 2022 in die Kassen spülen. Die entscheidende Frage lautet: Was haben Türeci und Sahin damit vor?“

        Das Blatt hat „mit ihnen über ihre kühnen Zukunftspläne gesprochen“:
        Sie beabsichtigen „vor allem dem Krebs den tödlichen Schrecken zu nehmen“ und wollen „dabei fast alles anders machen“ als die klassische Pharmaindustrie.

        „Warum sie ihre Firma – trotz aller hehren Ziele – damit zu überfordern drohen“, erfährt man erst hinter der Bezahlschranke. Ob auch die Volksgesundheit durch die berühmt-berüchtigten mRNA-Mittelchen überfordert zu werden droht, wird dort vermutlich nicht behandelt – zum Manager-Thema wird so was erst, wenn die Dividenden-Aussichten dadurch gefährdet werden.
        https://www.manager-magazin.de/unternehmen/die-naechste-grosse-wette-der-biontech-helden-ugur-sahin-und-oezlem-tuereci-a-eefef8de-7f0b-4252-a300-6bd5d48606db

      2. „Natürlich komme ich auch zu Ungeimpften“
        – die NachDenkSeiten erinnern an die Karikatur, die vor einem Jahr in niedersächsischen Zeitungen einen Nikolaus zeigen, der in die rausgestellten Schuhe eines Ungeimpften reinpinkelt,
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=91214#h14

        Die Braunschweiger Zeitung rechtfertigte sich damals am Folgetag in ihrem Internet-Auftritt:
        „Streit um Karikatur / Pinkelnder Nikolaus:
        Seriöses Anliegen, verpackt in derben Witz“

        https://www.braunschweiger-zeitung.de/mitreden/antworten/article234039405/Pinkelnder-Nikolaus-Serioeses-Anliegen-verpackt-in-derbem-Witz.html

        Ein „Experte Thomas Knieper ordnet die Zeichnung ein“ (=hinter der Bezahlschranke) – nach Auskunft des Internets ist er Studiengangsleiter des Studiengangs Bachelor Journalistik und Strategische Kommunikation an der Uni Passau und Verfasser eines Taschenbuchs „Die politische Karikatur. Eine journalistische Darstellungsform und deren Produzenten“ von 2002.

        Ob die Urheber des Machwerks und der Alibi-Professor immer noch vom „seriösen Anliegen“, Ungeimpfte zu verhöhnen, überzeugt sind?
        Oder haben sie gemerkt, dass sie (wie wir alle) von Anfang an angelogen wurden und sie halt etwas leicht- und langgläubiger waren?
        Und leichter aufhetzbar zur Volksverhetzung?

        Wie viele Minderheiten gibt es nach Meinung dieser Leute noch, deren Verhöhnung ein so „seriöses Anliegen“ ist, dass man Anschläge auf sie bejubeln bzw. witzig finden darf?
        Oder hat man den peinlichen Vorfall bereits erfolgreich verdrängt?

  2. „Leben mit schweren Corona-Nachwirkungen“

    … betitelt das ZDF in großer Schrift ein 15-minütiges Video,
    https://www.zdf.de/nachrichten/video/long-covid-impfschaeden-auswirkungen-video-100.html

    Der URL-Text ist ausführlicher und auch der über der Überschrift angegebene (Kleinschrift-)Pfad, der Google-Sucher mit Suchbegriff „Impfschäden“ hierher leitet, stellt das Thema breiter dar:

    Impfschädigung und Long Covid: Leben mit Nachwirkungen“

    Der Begleittext erwähnt das heikle Thema, aber nur indirekt (als weiteren Zuständigkeits-Punkt der Marburger):
    „Lähmung, Schwäche, Gefäßkrankheiten und vieles mehr: So müssen Menschen mit Corona-Nachwirkungen leben. In Marburg wird zu Impfschädigungen und Long Covid geforscht.“

    Offensichtlich will man das Thema nicht leugnen, aber den Ball flach halten in Sachen Impfschäden; erste Geige bei Schäden soll immer noch das Virus selber spielen.

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