Impfpflicht kommt bei nächster Gelegenheit

Natürlich freue ich mich auch, dass die Impflicht für das erste abgewendet ist, aber: Gestern sah ich mehrere Redebeiträge der Bundestagsabgeordneten, die dagegen abstimmten (FDP, Konservative, ein Linker). Dabei stellte ich eine erschreckende Faktenresistenz fest, sowie Ignoranz gegenüber dem Leid von Impfgeschädigten und den ungeklärten Langzeitfolgen.

Weitgehend glauben die Abgeordneten, mit Ausnahme der der AfD, dass das Gesundheitssystem wegen SARS-Cov 2 überlastet war, und dass die Coronaimpfung Gentherapie der Weg aus der Pandemie wäre. Es ist diesen an sich intelligenten Menschen unmöglich über ihren Schatten zu springen, und sich -unvoreingenommen- bei alternativen Medien zu informieren. Die Menschen wollen nicht aus ihrer Filterblase heraus, sie wollen glauben, was die mainstream-Medien berichten und glauben nur zu gern persönlichen Verunglimpfungen und vermeintliche Widerlegungen, die seitens sogenannten “Faktenfüchsen” besser Faktenverdrehern verbreitet werden.

Ich prophezeie, dass bei der nächsten Corona- bzw. Grippewelle das Thema wieder auf den Tisch kommt und die meisten Abgeordneten dann dafür abstimmen werden. Im Moment hat als medial aufgebautes Hassobjekt Putin die Ungeimpften abgelöst.

3 Gedanken zu „Impfpflicht kommt bei nächster Gelegenheit“

  1. Gregor Gysi sagte diese Woche im TV klar und überzeugend, warum er gegen die Impfpflicht gestimmt hat: weil man Corona per Impfung nicht ausrotten kann – anders als bei den Masern, wo er für die Impfpflicht gestimmt hatte.

    So viel wissenschafts-basierte Überzeugung kann man z.B. bei der CDU lange suchen: Die hat sich nur aus parteitaktischen Gründen verweigert bzw. sie macht einen auf Populismus, weil im Frühjahr und Sommer das Thema eh pausiert.

    In Wirklichkeit lehnt sie nicht die Pflicht als Ganzes ab, sondern nur die aktuelle, schlecht durchsetzbare Form:
    Erst müsse nämlich ein Impf-Register her, heißt es – sprich: die Verfolgung der Ungeimpften soll erst losgehen, wenn jedes Polizeirevier auf Knopfdruck eine Liste der Drückeberger abrufen kann.
    Impfpflicht und digitale Überwachung als Gesamt-Paket – so wie es Bill & Angie schon immer wollten.

    Lauterbach hat ja laut genug angekündigt, dass spätestens im Herbst die Party weitergeht.
    Deutlich leiser hat er zwei Vorbereitungs-Schritte hierfür unternommen: zum einen wurden gerade erst die Lieferantenverträge bis 2029 festgezurrt,
    http://friedensblick.de/33178/lieferanten-vertraege-ausgehandelt-mrna-impf-abo-bis-mindestens-2029/

    Zum anderen befreite das Lauterbach-Ministerium die Covid-Impfstoffe von langjährig bewährten, für die Impf-Konzerne aber wohl allzu lästigen Arzneimittel-Regeln:

    Die „Verordnung zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Produkten des medizinischen Bedarfs bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie (Medizinischer Bedarf Versorgungssicherstellungsverordnung – MedBVSV)“ – befreit z.B. von:

    – staatlichen Chargenprüfungen bei Zulassungen
    – Verbot, abgelaufene Arzneimittel weiter zu verbreiten
    – Kennzeichnungspflicht von Arzneimitteln
    – Packungsbeilage-Pflicht für Medikamente
    – Einfuhrerlaubnis für Importeure
    – Blutspende-Sperre für frisch Geimpfte

    https://www.artikeleins.info/post/bundesregierung-setzt-heimlich-gesetze-und-verordnungen-zu-covid-19-impfstoffen-au%C3%9Fer-kraft

    Ursprünglich wollte man zu viel bestellte und bald ablaufende Impf-Dosen ja an Dritte-Welt-Länder verschenken bzw. verscherbeln. Die gierigen Lieferanten hatten aber Weitergabe-Verbotsklauseln in die Verträge geschrieben, die das erschweren. Außerdem sind insbesondere die Afrikaner gar nicht so erpicht auf „westliche Geschenke“: zum einen sind sie gebrannte Kinder seit Kolonialzeiten und durften schon als heimliche Versuchs-Karnickel für die von Bill Gates gesponserte Pharma-Forschung herhalten.

    Zum anderen haben sie die Erfahrung gemacht, dass Corona ignorieren schneller ans Ziel führt als die Corona-Impfungen.

    Nicht zuletzt der Blick nach Indien dürfte Afrika vollends bestätigen:
    Die mRNA-Gebräue von Pfizer/Biontech und Moderna werden zwar in den Herkunftsländern USA und Deutschland als Wunderstoffe gefeiert (was sie dort – in Sachen Profit – ja auch sind) – aber die Inder sind einfach nicht so dumm und / oder bestechlich, wie die mRNA-Konzerne und die Regierungen hinter ihnen erhofft hatten, sondern verweigern weiterhin hartnäckig die Zulassung,
    http://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/#comment-10887

    Lauterbach hat also die geniale Lösung für das Entsorgungs-Problem gefunden: Stoffe, die schon vorm Ablaufdatum eigentlich nichts anderes sind als Müll, werden halt auch nach diesem Datum in die Abfalldeponie Mensch reingekippt.

    In die europäischen Menschen vor allem, denn die bisher laxen, jetzt von Lauterbach ganz abgeschafften Chargen-Prüfungen erweisen sich eigentlich als nötiger denn je.
    Deutsche Experten empfehlen uns nicht umsonst (aber leidere wohl vergeblich), japanischer Gründlichkeit nachzueifern – einige Chargen sind nämlich bis zu 3.000 mal so toxisch (giftig) als andere!
    http://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/#comment-10889

    Aber die Vernichtung der europäischen Schafe liegt irgendwie im Trend der Zeit, wie der brasilianische investigative Journalist Pepe Escobar am Beispiel Ukraine-Konflikt erläutert:

    Die Besessenheit der EU, das russische Gas loszuwerden, wird „Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum und eine Rezession nach sich ziehen. Sie setzen ihr eigenes Volk und die Welt unter Druck. Im Energiesektor werden wir alle geschädigt werden“.
    Zugleich werde von den westlichen Medien und Analysten völlig verdunkelt, was die wahren Gründen für die Operation Z in der Ukraine sind,
    https://uncutnews.ch/lehnen-sie-sich-zurueck-und-sehen-sie-zu-wie-europa-selbstmord-begeht/

    1. Die meisten Menschen können sich gar nicht vorstellen, was auf sie zukommen, wenn die beschriebene Entwicklung so weitergeht. Ich selber bin zwar informiert, aber trotzdem kann ich das alles nicht so ganz glauben und sage, dass es den meisten Menschen in Deutschland doch materiell weiter gut geht, Kühlschrank ist voll, Wohnung ist warm. Wird schon irgendwie weitergehen.

  2. Den Rat an Politiker, „sich -unvoreingenommen- bei alternativen Medien zu informieren“, wird man sich bei diesen eingefleischten Opportunisten leider sparen können:

    Vor der Bundestagswahl im September hat diese Berufgruppe scharenweise sowohl die Absicht einer Impfpflicht-Einführung geleugnet als auch deren Zweckmäßigkeit. Viele äußerten sich ungefragt, dafür umso penetranter – jeder schien regelrecht zu fürchten, als Impfpflicht-Befürworter wahrgenommen zu werden.

    Kaum war die Wahl vorbei, waren auch die heiligen Schwüre wieder vergessen. Herbstlich steigende Inzidenzen (wer konnte denn so was erwarten!), angebliche neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die Fata Morgana einer immer höher-prozentigen Herdenimmunität mussten dafür herhalten, die eigene 180-Grad-Wendung vergessen zu machen oder als alternativlos neue Notwendigkeit zu verkaufen.

    Das krasseste Feigenblatt war die ab ca. August gestartete Lügenkampagne von der „Pandemie der Ungeimpften“:
    Ein hochversierter Experte wie Hamburgs Bürgermeister Tschentscher (gelernter Arzt) war da kein Getriebener oder schlecht Informierter, sondern die treibende Kraft einer Hetz-Agenda wider besseres Wissen. Und später ein führender Vertuscher der statistischen Karten-Zinkerei, für die er deutlich mehr als nur die politische Verantwortung trägt.

    Aber auch hier: In der Gefahr zurücktreten zu müssen, waren Leute wie Tschenscher nie; die konnten sich immer auf ihre Komplizen von den Mainstream-Medien verlassen.
    Selbige übten sich in zwar in Kritik, jedoch so „wohldosiert“ folgenlos wie schon in der ganzen Kette von Corona-Skandalen. Selbst die Springer-Presse, die sich erstaunlich corona-kritisch gibt, kriegt immer rechtzeitig die Kurve.

    Man darf nämlich nicht vergessen, die Mächtigen bei BILD & Co. können auch ganz anders; zum Vergleich:
    Was waren eigentlich die Missetaten der Bundespräsidenten Horst Köhler (Rücktritt 2010) und Christian Wulff (Rücktritt 2012)?
    Antwort: Es gab keine echten. Sie gerieten allerdings auf die Springer-Abschussliste aus Gründen, über die man nur spekulieren kann, die aber höchstwahrscheinlich nicht auf dem zu schützenden Wohl der Allgemeinheit basieren.

    Die Springer-Artillerie schoss so lange, bis sowohl die Amtsinhaber als auch die Öffentlichkeit nur noch in den Rücktritten den Ausweg aus der Misere sah, egal was an den Vorwürfen dran war. Und dran war letztendlich: nichts!

    Konsequenzen für die Springer-Medien: keine!
    Dagegen gängelt die staatliche Medienaufsicht aufgrund neuer Vorschriften inzwischen mit der „Wahrheitspflicht“ alternative Medien. Zumindest die reichweitenstarken unter ihnen, aber dies mit einer teils existenzgefährdenden Härte, die Springer & Co. niemals fürchten müssen.

    Die Mehrheit der Politiker ist natürlich weder so intelligent-fanatisch wie Tschentscher noch (bis zum Abschuss) aufmüpfig wie Wulff und Köhler.

    Wer von dieser Mehrheit ein armes Schwein ist, sprich: keinen Beratervertrag irgendeiner Lobby in der Tasche hat, der konnte auch (oder gerade) in Corona-Zeiten zum Hans im Glück werden: Beim Maskenbeschaffungs-Bakschisch-Skandal lief es nämlich nicht klassisch ab (Unternehmer spricht von sich aus Politiker an), sondern lieferwilligen Unternehmern, die ans Ministerium herantraten, wurden „geraten“, doch erst mal Kontakt mit dem Abgeordneten XY aufzunehmen.

    Die einen sahen in dieser listenmäßig arbeitenden „Verweisungspraxis“ eine mafiöse Wegelagerei und Schutzgeld-Eintreibung, die anderen einen unbürokratischen Service in Notzeiten. Nach schnellen, von den Partei- und Fraktionsspitzen erzwungenen Rücktritten von einigen (wenigen?) ertappten Abgeordneten gab es allerdings kaum sichtbare Konsequenzen, weder in den Medien noch in Form gerichtlicher Verfolgung und Täter-Namen aus dem beteiligten Ministerium hat die Öffentlichkeit so gut wie nicht erfahren.

    Der moderne opportunistische Politiker hat also alle Gründe, mit dem Strom zu schwimmen – Mainstream eben und alternative Medien zu meiden wie der Teufel das Weihwasser.

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