Unstatistik: Das neue Wort für unerwünschte Statitistik zu Impftoten?

„Die Unstatitik des Monats“

… wird regelmäßig herausgegeben vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) in Essen, gegründet 1926, das sich als „führendes Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland“ sieht.
Der aktuelle Beitrag soll erläutern, dass eine noch so eindrucksvolle Korrelation keine Kausalität beweist, sondern oft nur das Problem der sogenannten „Spurious Correlations“ oder Nonsens-Korrelationen widerspiegelt, [1].

Als Beispiel hierfür greifen sich die Autoren die Studie [2] des Psychologieprofessors Christoph Kuhbandner, „der für das Jahr 2021 die zeitliche Entwicklung der Todesfälle pro Tag und die Anzahl der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen in Deutschland miteinander vergleicht. Dabei findet er sehr hohe Korrelationen, die vermeintlich nahelegen, dass eine höhere Anzahl an Impfungen zu mehr Todesfällen führt“.

Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist – nach Meinung des RWI

Kuhbandner hätte eine „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“ vornehmen sollen, außerdem gebe es „in Deutschland und vielen anderen Ländern zu den Impfungen und den Todesfällen nur auf regionaler Ebene oder für Personen in verschiedenen Altersgruppen aggregierte Zeitreihen“. Hm, dies und ein paar weitere Argumente klingen nicht gerade durchschlagend, wo  man doch gerade eben noch großspurig von „Nonsens-Korrelationen“ sprach.

Beim RWI steht man jedenfalls auf Registerdaten, die es für die Corona-Impfung jedoch leider in den wenigsten Ländern gebe – zum Glück jedoch in Österreich, wo ganz zufällig das Statistik-Amt gerade einen Artikel veröffentlichte, der den RWI-Autoren schon viel besser ins Konzept passt:
„Deutlich niedrigere Sterberaten bei gegen COVID-19 geimpften Personen im Vergleich zu Ungeimpften“, titelt man dort [3].

Register in Ehren, aber bei der Studie der Österreicher handelt es sich zunächst mal um eine ganz andere als die Kuhbandner-Baustelle, der sich das RWI doch eigentlich thematisch widmen wollte. Kuhbandner untersucht Zusammenhänge zwischen Impf-Wellen und Sterbe-Wellen – und Sterbewelle im Sinne der allgemeinen Sterblichkeit (alle Todesursachen, nicht nur Corona); dies erspart ihm vor allem, nach dem (oft unzuverlässig erfassten) Impf-Status unterscheiden zu müssen.
Streng genommen betreibt das RWI daher Whataboutism:
Fehlen einem Diskussions-Teilnehmer die Argumente zum Hauptthema, dann lenkt er davon ab, indem er auf ein Nebenthema ausweicht, wo er glaubt, besser punkten zu können.
Aber selbst das gelingt dem RWI nicht so recht.

Narrativ-konform, aber auch (oder gerade) Österreichs Daten kann man hinterfragen

Die positive Sicht des RWI teilt Dr. Peter F. Mayer vom tkp-Blog schon mal ganz und gar nicht; nicht erst zur Auswertung, sondern bereits zur Erhebung dieser österreichischen Daten fällt er ein vernichtendes Urteil [4]:

„Statistik Austria verbreitet falsche Anteile an Todesfällen für Geimpfte und Ungeimpfte
Seit Wochen und Monaten herrscht Datenchaos bei der AGES, die Zahlen zu Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfällen liefern sollte. Zum Teil sind Daten völlig unbekannt und zum anderen Teil werden sie offenbar verfälscht dargestellt. Es wird alles dem Ziel untergeordnet, die Ungeimpften als Problem darzustellen und die Geimpften besser abschneiden zu lassen. Bei diesem Spiel macht nun auch die Statistik Austria mit. Es werden offensichtlich falsche Behauptungen aufgestellt.“

Und selbst der eigene Bericht der amtlichen Austria-Statistiker zeigt die grundsätzlichen Schwächen der Auswertung:

„Die deutlichsten Unterschiede sehen wir allerdings bei Personen höheren Alters: Im Zeitraum September bis Dezember 2021 starben rund 2.884 von 100.000 zumindest einmal Geimpften über 80 Jahre. Bei den Ungeimpften in der gleichen Altersgruppe war die Sterberate mit 6.676 je 100.000 mehr als doppelt so hoch“ – die „kleinen“ Einschränkungen, die hinter diesem eindrucksvollen Statement stecken, beleuchtet der Bericht erst viel weiter unten näher:
„So erklären sich die dargestellten Unterschiede zumindest teilweise dadurch, dass es in der Gruppe der Ungeimpften auch Personen gibt, die aufgrund schwerer Vorerkrankungen nicht gegen COVID-19 geimpft werden können. Darüber hinaus unterscheiden sich Geimpfte und Ungeimpfte in soziodemographischer Hinsicht“.

Sterbenahe Personen kann oder will man nicht mehr impfen – das ist menschlich und medizinisch nachvollziehbar, erleichtert aber das Tricksen mit der Statistik: Die Gruppe der (krankheitsbedingt) sehr sterbenahen 80-jährigen wird am Jahresende eine höhere Sterbequote erreichen als die Gruppe der relativ gesunden 80-jährigen – und zwar zunächst mal völlig unabhängig von Impfungen. Impft man gezielt die relativ gesunde Gruppe durch und unterlässt dies bei der sterbenahen, dann kann man natürlich weder die höhere Sterblichkeit der ungeimpften Senioren auf die fehlende Impfung zurückführen noch die niedrige Sterblichkeit der Geimpften auf die gegebene Impfung.
Denn man zählt keine medizinischen Effekte, sondern einen rein statistischen, den man per Auswahl selber herbeigeführt hat und der sich auch ergeben würde, wenn man statt Impfung ein Placebo oder rote und schwarze Zettelchen ausgeben würde.

Genau das (bzw. Schlimmeres), was der RWI-Artikel Kuhbander vorwerfen will, nimmt er klaglos von den (als Vorbild hingestellten) österreichischen Statistikern hin. Lapidare RWI-Anmerkung am Artikel-Ende zu wichtigen kritischen Punkten: Da gebe es halt keine verwertbaren Daten und die österreichische Behörde (deren Impf-Register man weiter oben doch gerade gelobt hatte) könne die (verfälschenden) Faktoren daher gar nicht herausrechnen.
RWI-Schluss-Credo: Corona-Impfung senkt Sterbe-Risiko, basta.

Auch die Jüngeren retten die Statistiker-Behauptung nicht

Einen geringeren, aber immer noch deutlichen Sterbevorsprung wollen die Österreicher auch bei jüngeren Jahrgängen festgestellt haben, wo natürlich die Gesamtzahl der Toten (im Vergleich zu den Jahrgängen 80+) sehr gering ist und daher schon wenige Ausreißer den statistischen Aussagewert schwächen.
Aber auch dort gilt: Wer z.B. ohne Impfung ins Krankenhaus kommt, wird dort in aller Regel nicht geimpft.

Privat kenne ich z.B. eine Person, die Februar und März 2021 stationär war und keine Impfung angeboten bekam, obwohl nach der akut notwendig gewordenen Einlieferung der Zustand sich deutlich besserte – also Impffähigkeit, Impfwille und Impf-Priorität vorhanden war.
Das über die zwei Monate erhöhte Sterberisiko hätte somit im Falle des Eintretens auch hier einseitig auf die Quote der Ungeimpften durchgeschlagen.

„Geimpfte / Ungeimpfte unterscheiden sich soziodemographisch“

Was die Austria-Statistiker knapp und dunkel andeuten, räumt (jedoch erst im Anschluss an den kräftigen Jubel) das RWI etwas ausführlicher, aber immer noch recht vorsichtig ein:
„Auch das österreichische Impfregister liefert keine perfekten Daten. So könnte man kritisieren, dass Menschen, die einen Migrationshintergrund oder ein niedrigeres Bildungsniveau haben oder anderweitig sozial benachteiligt sind, sich sowohl seltener impfen lassen als auch ein allgemeines höheres Sterberisiko haben.“

Man könnte nicht nur kritisieren – man muss:
Zwischen dem erhöhten Erkrankungs- und Sterberisiko  von Migranten und ihrer niedrigen Impfbereitschaft gibt es zwar eine eindeutige Korrelation, hinter der aber keine Kausalität steckt:
„Migranten auf Intensivstationen – Warum Corona Minderheiten härter trifft“ … davon hatte das ZDF schon im März 2021 berichtet, als es noch kaum Geimpfte gab. Und wenn diese Bevölkerungs-Minderheit dann auf den Intensivstationen (fast) die Mehrheit der Patienten stellt (2021 – aber auch schon 2020, d.h. vor den Impfungen), dann wird aus der migrantischen Schein-Kausalität eine solche, die das Gesambild deutlich verfälscht.

Hierauf hatten wir schon im Oktober auf diesem Blog hingewiesen, als die aufgehetzten Narrativ-Jünger noch grimmig wegen der angeblichen Pandemie der Ungeimpften schnappatmen wollten, [5].
Schön, dass sich auch das RWI, wenn auch langsam, an solche Wahrheiten herantastet und die Grundlagen der damaligen hysterischen Unwahrheiten erwähnt! Ist halt nur peinlich, wenn die Nonsens-Korrelation, die man am Artikel-Eingang eigentlich Kuhbandner anhängen wollte, erst im selbst gewählten Ausweich-/Ablenk-Thema zum Tragen kommt!
(Zitat RWI: „Eine Meldung, in der Korrelation für Kausalität gehalten wird, findet man immer“ – notfalls bei sich selber?)

Es handelt sich um ein dauerhaftes, grundlegendes Problem, keine akute Trickserei, die vergangenen Herbst obendrein noch dazu kam:
Mal sollen da zwei Drittel [6], mal sogar vier Fünftel [7] der wegen oder mit Corona Hospitalisierten höchst merkwürdig einen unbekannten Impfstatus gehabt haben – und man schob diese Fälle in unverkennbar betrügerischer Absicht in der Endauswertung der Statistik zum Block der Ungeimpften. (Nachdem Anfang Dezember selbst die Springer-Presse dies skandailisierte, wollen die Statiskter ab Mitte Dezember Verbesserungen vorgenommen haben.)

Und nicht zu vergessen: die alten Tricks & Schikanen

  • Ein „zumindest einmal Geimpfter“ stirbt in den ersten 14 Tagen nach dem Stich für die Statistik als Ungeimpfter. Die Impf-Begeisterten konnten / wollten bisher noch nicht einmal klären, ob er nur trotz Impfung starb – oder (brisant und für unser Thema sehr relevant) vielleicht sogar an der Impfung. Diese Problematik löst Kuhbandner mit einer quasi unbestechlichen Methode; das RWI blendet sie dagegen aus und ignoriert (oder benutzt?) die Manipulations-Möglichkeiten.
  • Ein Genesener gilt als Ungeimpfter, wenn er für seinen Status bestimmte Formalitäten (rechtzeitiger PCR-Test) verpasst hat, die aus medizinischer Sicht aber entbehrlich bzw. nachholbar wären.
  • Ein in Deutschland lebender Serbe, Ungar etc, der sich im Heimaturlaub ein dort anerkanntes und längst erhältliches China-Vakzin gönnte (weil er vielleicht kein Gen-Produkt wollte?), zählt bei uns ebenfalls als ein noch Ungeimpfter

Zurück zu Kuhbandners Studie:
Wer hat hier eigentlich was zu klären / zu liefern?

Der Umweg über die vom RWI ausgeschilderte Whataboutism-Umleitung war lang, aber lehrreich: Auf der Suche nach einer neuen Unstatistik stößt man an allen Ecken und Enden auf einen sturen statistischen Unwillen unserer plandemischen Staatsorgane, die sich seit zwei Jahren hartnäckig weigern, sinnvolle Daten erheben und  weitergeben zu lassen an die Wissenschaftler, die dies seit zwei Jahren so laut wie erfolglos einfordern, [8].

Forscher können eine Auswertung von Daten nicht nachholen, für die die Staatsorgane mit Hintertreibungsabsicht jegliche Erfassung unterlassen haben. Kritischen Forschern will man so was ja auch gar nicht ermöglichen, denn die Blockierer sind ja nicht dumm oder faul.

Selbst mit einem Impf-Register nach österreichischem Vorbild könnte daher auch das RWI nicht sinnvoll Geimpfte und Ungeimpfte auseinander halten und Todesursachen zuordnen.
Daher hat Kuhbandner eine richtige Entscheidung getroffen, in einer Gesamtschau nach der Korrelation zwischen Impf-Wellen einerseits und (allgemeinen) Sterbe-Wellen andererseits zu suchen, ohne den Impf-Status einzelner Menschen kennen zu müssen. Das ist ihm gelungen und wird vom RWI zumindest auf der Ebene des Gesamtergebnisses (deutschlandweit) nicht bestritten.

Korrelationen allenthalben – erfindet Kuhbandner sie
oder übersieht das RWI sie?

Auf Regionen heruntergebrochen, gebe es keine durchgehende Korrelation: „Der korrelative Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen ist teilweise positiv, teilweise liegt er bei Null, teilweise ist er sogar negativ.“
Welche ungenannte Quelle hat das RWI für diese Behauptung?
Ohne expliziten Widerspruch des RWI sagt Kuhbander anderes:

Der Zusammenhang wird beobachtet trotz unterschiedlicher Impfmuster: Eine Analyse auf der Ebene der einzelnen Bundesländer zeigt, dass die Übersterblichkeit je nach Bundesland variiert, und zwar jeweils in Abhängigkeit vom spezifischen Impfmuster eines Bundeslandes.

Der Zusammenhang zeigt sich über verschiedene Länder hinweg: Ein solcher Zusammenhang zeigt sich in allen bisher genauer untersuchten weiteren Ländern. Eine länderübergreifende Analyse über 15 Länder mit verfügbaren Daten zur Booster-Impfung und zur Übersterblichkeit zeigt einen sehr hohen länderübergreifenden statistischen Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und den Impfungen.“

Mit dem – unbelegten – Glaubenssatz, dass die Regionaldaten keine eindeutige Korrelation erkennen ließen, versteigt sich das RWI zu einer Maximalforderung, die so unnötig wie unerfüllbar ist:
„Mit solchen Daten lässt sich jedoch die Frage, ob sich Impfungen positiv oder negativ auf die Todesfälle auswirken, nicht beantworten.
Hierzu würde man Individualdaten benötigen.“

Soll das heißen: Weniger als Obduktionen akzeptieren wir nicht?

Schönen Gruß an alle An-und-mit-Virus-gestorben-Erfasser:
Ihnen riet man 2020 dringend von Obduktionen ab, obwohl sie keine echte Möglichkeit hatten, die tatsächliche Ausbreitung des Virus einigermaßen richtig festzustellen. Die Tests waren weder verlässlich noch wurden sie flächendeckend-repräsentativ angewendet. Ausbreitungs-Wellen mit Sterbe-Wellen zu korrelieren, war also nicht möglich – aber wollten es die Plandemiker überhaupt so genau wissen? Um das Narrativ der Todesseuche als unumstößlichen Glaubenssatz samt nutzbarer Volks-Ängstigung zu verankern, hatte man doch Panik-Papiere, Videos von tot umfallenden Wuhan-Chinesen, Fotos von Intensivstationen und Bergamo-Särgen und den täglichen Terror des interaktiven Todes-Tickers!

Anders als bei Kuhbandner (der für 2021 solide erfasste Impfzahlen in  Korrelation zu Sterbezahlen setzen kann), galt 2020 also:
Die nur äußerst unsicher erfasste Viren-Ausbreitung ließ sich kaum mit Veränderungen der allgemeinen Sterblichkeit korrelieren.
Neben den erfassungstechnischen Problemen gibt es dafür einen weiteren wichtigen Grund, den das RWI nicht bestreitet, aber wohl nur ungern erwähnen will.

RWI beschweigt die auffällige Todeszahlen 2020 / 2021:
Das große Sterben begann nämlich erst mit dem Impfen

Für das erste, impf-freie Corona-Jahr 2020 war eine echte Übersterblicheit entweder nicht erkennbar [9] bzw. der reine Anstieg der Sterbezahlen erklärbar mit vorhersehbaren demographischen Effekten (z.B. mit ins Sterbealter vorgerückten starken Jahrgängen [10].
Dort wo die geschürte Panik ausuferte (Italien, Lateinamerika), war die ggf. echte Übersterblichkeit aber nicht zwingend vom Virus verursacht, sondern naheliegenderweise (auch) von Regierung und Behörden, die ihre Länder in Kollaps, Verzweiflung und den nackten wirtschaftlichen Überlebenskampf trieben, [11].

Im ersten Corona-Impf-Jahr 2021 verweisen dagegen zahlreiche Quellen auf eine eindeutige Übersterblichkeit in Deutschland und anderswo hin [12], [13].
Bei den Hochbetagten, also den statistisch sowieso sterbenahen Jahrgängen, könnte man versucht sein, Verschiebungen zum Vorjahr als unvermeidbare natürliche Schwankungen zu deuten, für die eine Vielzahl von oft auch banalen Ursachen (wie Wetter) in Betracht kommt. Aber die auffälligen Zahlen benötigen triftige Gründe, denn:
„Rekordverdächtig viele junge Menschen sind gestorben“, [14].

„Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist“   … tönt das RWI dennoch selbstgewiss,

… aber hat es denn überhaupt belastbare Daten z.B. zu den (mit den Todesfällen ja eng verbunden) Impfnebenwirkungen?

Schätzungen von hohen Dunkelziffern gibt es schon lange: weil das PEI sich hinter Überlastung versteckt, weil Impf-Ärzte die Melde-Bürokratie und unangenehme Haftungs-Fragen scheuen und weil Impfnebenwirkungen ganz generell nicht ins offizielle Narrativ der alternativlos guten Impfungen passen, für die man doch immer noch aufs heftigste Werbung machen will, ohne über schlechte Nachrichten sprechen zu müssen. Und Dunkelziffern sind halt nur Schätzungen, die in einer Welt in Alarm bequem zur Seite geschoben werden können. Nun gibt es aber harte Zahlen.

Millionen von Versichertendaten haben die Betriebskrankenkassen BKK laut WELT [15] unter die Lupe genommen und kommen auf erheblich höhere Zahlen als das Paul-Ehrlich-Institut.
BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck sieht in den neuen Daten ein „Alarmsignal“. Der Artikel ist hinter der Bezahlschranke, aber frei zugänglich im Netz unter [16] ist das BKK-Schreiben ans Paul-Ehrlich-Institut. Dorthin hatte sich übrigens auch Prof. Kuhbandner gewandt und die abwimmelnde Auskunft erhalten, mit einzelnen Gutachten einzelner Wissenschaftler könnten sie sich leider nicht befassen.

Auch Multipolar hat einen Artikel hierzu [17]:
Zehn mal mehr Impfnebenwirkungen als offiziell erklärt
Hochgerechnet auf ganz Deutschland waren laut Krankenkassen „circa 4-5 % der geimpften Menschen wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung“ – jeder Zwanzigste!

Prof. Kuhbandner: Ein Sicherheitssignal wird ignoriert

… und das ist viel brisanter als die Frage, ob die Korrelation zwischen Impfen und Sterben nur mit einiger Wahrscheinlichkeit auf eine Kausalität hindeutet oder ob diese absolut gewiss ist.
Schließlich haben neue Medizinprodukte ihre Sicherheit zu beweisen und nicht umgekehrt die Patienten mit ihren Sterbezahlen deren Unsicherheit. In einem sehr langen Artikel bei Multipolar [18] legt Prof. Kuhbandner seine Erkenntnisse dar und weist die „Unstatistik“-Vorwürfe als haltlos zurück.

Dominante Rolle der Impfstoffe in Kuhbandners Korrelationen:
Kann das RWI plausible alternative Kausalitäten benennen

– oder nur unwissenschaftliche alternative Fakten?

Zur  „Kontrolle hinsichtlich weiterer möglicher Erklärfaktoren“, die das RWI fordert, fällt ihm selber nicht besonders viel Taugliches ein:
Weil es in manchen Monaten verstärkt zu Infektionen kommt, könne es zum Schutz vor diesen Infektionen auch dazu gekommen sein, dass mehr geimpft wurde. Wer an so viel situationsgerechte Flexibilität im Deutschland anno 2021 glaubt, dem müssen die über viele Monate anhaltenden Impfschlangen und Lieferengpässe entgangen sein!

[1] https://www.rwi-essen.de/unstatistik/123/
[2] https://corona-transition.org/IMG/pdf/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf
[3] https://www.statistik.at/web_de/presse/127483.html
[4] https://tkp.at/2022/02/01/statistik-austria-verbreitet-falsche-anteile-an-todesfaellen-fuer-geimpfte-und-ungeimpfte/
[5] https://friedensblick.de/32664/unsere-titanic-wird-nie-sinken-also-geht-die-impf-party-weiter/#comment-10640
[6] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10657
[7] http://friedensblick.de/32812/zweifel-an-der-pandemie-der-ungeimpften/#comment-10711
[8] https://friedensblick.de/32527/mit-lueckenhaften-statistiken-in-die-lueckenlose-impf-apartheid/#comment-10605
[9] https://friedensblick.de/31241/universitaet-muenchen-bisher-keine-ausgepraegte-uebersterblichkeit/
[10] https://friedensblick.de/31248/uebersterblichkeit-mit-alternder-bevoelkerung-meist-erklaerbar/
[11] https://friedensblick.de/30439/italien-uebersterblichkeit-auch-durch-massnahmen-verursacht/
[12] http://friedensblick.de/33044/impfskeptiker-sterben-an-corona-oder-an-der-impfung/#comment-10851
[13] https://ww w.rubikon.news/artikel/einsturzende-kartenhauser
[14] https://tkp.at/2022/02/24/sterben-in-deutschland-2021-auch-im-langfristvergleich-ein-debakel/
[15] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus237106177/Coronavirus-Mehr-Impf-Nebenwirkungen-als-bisher-bekannt.html
[16] https://www.welt.de/bin/brief%20PEI_bin-237107021.pdf
[17] https://multipolar-magazin.de/artikel/mehr-impfnebenwirkungen
[18] https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-sicherheitssignal-wird-ignoriert

17 Gedanken zu „Unstatistik: Das neue Wort für unerwünschte Statitistik zu Impftoten?“

  1. Kaum hatte BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck zu den Nebenwirkungs-Daten ein „Alarmsignal“ ans Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gesendet, vgl. die Artikel-Links [15] – [17], da war er seinen 21 Jahre lang ausgeübten Job per fristloser Kündigung bereits los und sein Stellvertreter bekam den Auftrag, den kurzfristig anberaumten Gesprächstermin wahrzunehmen, bei dem das PEI sich die brisanten BKK-Daten zu Impfnebenwirkungen erst mal erklären lassen wollte.

    In den Reihen der BKK gab es ungläubige Reaktionen auf die sofortige Entlassung des Münchner Vorstands. „Eine Kündigung allein wegen des Briefs ans Paul-Ehrlich-Institut kassiert beim Arbeitsgericht der Pförtner“, kommentierte ein Insider den Vorgang,
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article237236519/Nach-Aussagen-zu-Impfnebenwirkungen-Vorstand-der-BKK-ProVita-ist-fristlos-gekuendigt.html

    Das war den Krankenversicherungs-Funktionären wohl ziemlich egal – Hauptsache, der Nestbeschmutzer fliegt schnell und mit demonstrativer Härte raus, auf dass keiner es wage, ihm zur Seite zu stehen.
    Selbst wenn diese Rechnung aufgeht – die nervöse Überreaktion schafft kein Vertrauen, ganz im Gegenteil.

    Der große Shitstorm kam von Ärzteverbänden – also von Leuten, die nicht nur ihre Impftätigkeit mit den Krankenkassen abrechnen, sondern auch jede Behandlung von Impf-Nebenwirkungen.

    Durch Schöfbeck geraten sie unter Verdacht, dass dem fleißigen Behandeln und Abrechnen jeder einzelnen Impf-Nebenwirkung eine nicht ganz so emsige Meldemoral gegenübersteht, wenn es ums Weitermelden meldepflichtiger Impf-Nebenwirkungen geht.
    Ein schwerwiegender Verdacht – und die Ärzte verweisen zu Recht darauf, dass eine Impf-Nebenwirkung nicht schon deshalb meldepflichtig wird, weil der Impfling mit ihr zum Arzt geht.

    Aber Missverständnisse und Fehldeutungen sollte man per Untersuchung und Aufklärung beseitigen, nicht indem man den Fragesteller beseitigt.

    Der gelernte Krankenkassenbetriebswirt Schöfbeck sagte der WELT, er fühle sich seinen Versicherten verpflichtet. Daher habe er die Daten öffentlich gemacht und sich ans PEI gewandt: „Die Zahlen, die sich bei unserer Analyse ergeben haben, sind sehr weit weg von den öffentlich verlautbarten Zahlen. Es wäre ethisch falsch, nicht darüber zu sprechen.“

    Die 10-fache Abrechnung behandelter Nebenwirkungen (=gegenüber den ans PEI gemeldeten Fällen) heißt zwar nicht, dass die Dunkelziffer das volle 10-fache der PEI-Zahlen betragen muss – aber vielleicht das 8- oder 9-fache?

    Dem Faktor 10 begegnet man nämlich auch anderswo:
    US-Kardiologe Peter McCullough hat den Datenquellen aus dem US-Gesundheitssystem, eine zehnfach höhere Zahl an Schädigungen entnommen als im offiziellen Meldesystem VAERS registriert wurden. Auch aus früheren Untersuchungen beispielsweise der Harvard University sei bekannt, dass die Dunkelziffer um den Faktor zehn höher als die Zahl der gemeldeten Fälle liege,
    https://www.rubikon.news/artikel/entsorgung-des-altbewahrten

    „Die Zahlen der Betriebskrankenkasse besagen sogar, dass es aufgrund der Nebenwirkungen der Spritze mehr Krankheitstage gegeben habe als wegen Infektionen mit COVID-19 selbst. Dennoch haben es das Bundesgesundheitsministerium, die Gesundheitsbehörden, andere Krankenkassen und die meisten Medien nicht eilig, den Vorfällen nachzugehen“, kritisiert Susan Bonath in einem weiteren Rubikon-Aufsatz,
    https://www.rubikon.news/artikel/impfopfer-unter-dem-radar

    1. Den Krankenkassen-Vorstand Schöfbeck zu feuern, könnte durchaus andere Manager seiner Branche eingeschüchtert haben und davon abhalten, warnende Signale zu senden, wo im Sinne des offiziellen Narrativs Ruhe die erste Bürgerpflicht sein muss.

      Wissenschaftler ließen sich durch die Aktion zum Glück nicht einschüchtern:
      Harald Matthes hat eine Stiftungs-Professur für u.a. Epidemiologie an der Charité (wo auch der leiser gewordenen Drosten herkommt bzw. sich aktuell wieder zurückzieht).
      Matthes leitet dort eine Studie, die herausfinden soll, wie häufig Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind.

      Im FOCUS-Interview hält er fest: Mindestens 70 Prozent Untererfassung bei Impfnebenwirkungen“

      https://www.focus.de/gesundheit/news/charite-forscher-harald-matthes-im-interview-mindestens-70-prozent-untererfassung-bei-den-impfnebenwirkungen_id_76570926.html

      In einem weiteren Bericht des FOCUS schildern Betroffene ganz konkret, wie wenig auf ihre mutmaßlichen Impfschäden eingegangen werde; Links führen zu zwei Beiträgen der MDR-„Umschau“von Ende März zum gleichen Thema,
      https://www.focus.de/gesundheit/bitte-helft-uns-impf-nebenwirkungen-unterschaetzt-betroffene-fuehlen-sich-im-stich-gelassen_id_72513862.html

    2. Die vom genannten Charité-Professor Harald Matthes geleitete Studie (rund 40.000 Teilnehmer) entlarvt jetzt das bisher verkannte Ausmaß der Misere:
      Die Zahl derer, die nach der COVID-Impfung ernsthafte Komplikationen erleiden, ist 40-mal höher als aufgrund früherer Untersuchungen angenommen!
      https://uncutnews.ch/deutsche-studie-zahl-derer-die-nach-der-einnahme-des-covid-impfstoffs-an-schweren-komplikationen-leiden-ist-40-mal-hoeher-als-bisher-bekannt/

      Die 40-fache Anzahl – laut Charité sind das somit 500.000 schwere Impfkomplikationen in Deutschland, was eigene Kliniken erfordere. Die Debatte um Impfschäden erreicht also den Mainstream und hat das Zeug zu einem beispiellosen Medizinskandal,
      https://tkp.at/2022/05/04/laut-charite-500-000-schwere-impfkomplikationen-in-deutschland-eigene-kliniken-gefordert/

      Ein Kardiologe befürchtet bei 30 Prozent der US-Piloten Herzprobleme nach ihrer Impfung. Interessenverbände sagen, dass diese Piloten gezwungen sind, über ihre Gesundheitsprobleme zu schweigen, denn im Land des hire & fire würden sie sonst in Arbeitslosigkeit und Armut stürzen. Ob die verzweifelt Schweigenden und Leidenden daher die Statistik der Flugzeugabstürze in die Höhe treiben werden, bleibt abzuwarten,
      https://tkp.at/2022/05/03/kardiologe-befuerchtet-herzprobleme-bei-30-prozent-der-us-piloten-nach-impfung/

      Ein weiterer, detaillierter Bericht von Uncutnews ergibt u.a.:

      – Geboosterte haben ein höheres COVID-Risiko

      – Mehr Impfungen, mehr COVID-Todesfälle

      – Jugendliche haben ein 51-fach erhöhtes Impftod-Risiko

      – auf 3 durch Impfung verhinderte Impf-Tote kommen 2 Tote aufgrund Impfschäden (mindestens, denn z.B. die zahlreichen schweren Herzmuskelentzündungen bei jungen Männern könnten längerfristig deren Lebenserwartung verringern)

      https://uncutnews.ch/toetet-die-covid-methode-mehr-menschen-als-sie-rettet/

      Auffälligkeiten zeigen auch die britischen Sterbedaten von 2021: In zeitlichem Zusammenhang mit der Impfkampagne waren in der deutschen Zeitreihe des mittleren Sterbealters Anomalien aufgetreten; ähnliches findet sich in England und Wales,
      https://tkp.at/2022/05/04/auffaelligkeiten-auch-in-britischen-sterbedaten-in-2021/

    3. Die Charité distanzierte sich inzwischen von ihrem Professor Harald Matthes und nahme seine Studie vom Netz, weil sie nun nicht mehr will, dass diese Behauptung in ihrem Namen verbreitet wird. Als Quelle hierfür wird u.a. ein twitternder Abgeordneter genannt, der seine Infos von der Berliner Gesundheitssenatorin Ulrike Gote habe – da scheint wohl auch die Politik ein Wörtchen mitreden zu wollen.
      Daher wohl auch der Hinweis, „Matthes’ Behauptungen verbreiteten sich rasch in den Medien und in ,Querdenker’-Kreisen“, wogegen man nichts erfährt, ob bei allen Studien so strenge Maßstäbe angelegt werden.

      Es handle sich nur „um eine noch nicht einmal abgeschlossene offene Internetumfrage“ mit „methodischen Schwächen“.
      Die Datenbasis reiche nicht aus, „um konkrete Schlussfolgerungen über Häufigkeiten in der Gesamtbevölkerung zu ziehen und verallgemeinernd zu interpretieren“.

      Charité-Impfstoff-Forscher Leif-Erik Sander:
      „Außerdem kann sich bei der Studie jeder online anmelden, die Identität wird nicht verifiziert, dadurch kann es leicht zu Verzerrungen kommen.“
      https://www.berliner-zeitung.de/news/corona-impfung-mehr-impf-nebenwirkungen-als-offiziell-bekannt-charite-distanziert-sich-von-studie-li.228128

      Am 19. Mai, drei Tage nach dem BZ-Artikel, berichtet dagegen der MERKUR über Professor Harald Matthes Forderungen nach „mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und mehr Hilfe für Betroffene von Impfschäden“ – unaufgeregt und ohne die Querschüsse seines Arbeitgebers zu erwähnen.

      Bei dieser Zeitung sieht man „das Problem: Immer noch werden Nebenwirkungen der Corona-Impfung in der Öffentlichkeit klein geredet. Betroffene werden oft nicht ernst genommen. Aufgrund mangelnder Erkenntnisse aus der Forschung sind viele Ärzte überfordert und bekämpfen nur die Symptome der Betroffenen. Etwa mit Kortison. Behandlungen, um die Antikörperreaktion umzukehren, kosten tausende Euro – die Krankenkassen zahlen nicht.“

      „Matthes kommt in seiner Studie zu einer Nebenwirkungsrate von 0,8 Prozent. Das Ergebnis deckt sich mit den Impfregistern anderer Länder. Bei herkömmlichen Impfungen betrage diese Rate etwa die Hälfte (…) ,Mit 0,8 meinen wir schon schwere Nebenwirkungen’, solche also, die eine medizinische Behandlung erforderlich machen, erklärt Matthes weiter im MDR-Interview. 80 Prozent der Nebenwirkungen würden wieder heilen – einige Patienten bleiben jedoch mit neurologischen Störungen, Nervenlähmungen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Problemen zurück. Bei manchen Menschen reagiert das Immunsystem gegen den eigenen Körper.“

      https://www.merkur.de/welt/impfschaden-lauterbach-corona-virus-berlin-nebenwirkungen-impfung-charite-arzt-fordert-hilfe-betroffene-91523957.html

  2. Das PEI anerkennt ja nur eine recht kleine Anzahl von Impfschäden, beruft sich aber gerne darauf, dass es ja nur prüfen könne, was gemeldet werde. Geprüft wird aber nur stichprobenartig, denn man verweist auch immer wieder auf die eigene Überlastung. Unabhängige Quellen sollte man daher zusätzlich und auch noch nach den großen Impfwellen im Blick behalten.

    Anzahl unterschiedlicher Arten von Nebenwirkungen:
    „Nach der Niederlage vor Gericht begann Pfizer nun jene Dokumente zu veröffentlichen, die man eigentlich für 77 Jahre vor der Öffentlichkeit zurückhalten wollte. Es sind Zehntausende Seiten. Neun Seiten an möglichen Impfnebenwirkungen sind aufgelistet“,
    https://tkp.at/2022/03/03/geheime-pfizer-daten-veroeffentlicht-9-seiten-nebenwirkungen/

    Weiterhin keine Indien-Zulassung für Pfizer & Moderna:
    Den Indern sind sie zu intransparent und haftungsscheu

    Während Pfizer im heimischen Westen gut vernetzt ist und als großer Arbeitgeber und Steuerzahler gehätschelt wird, läuft es in Indien überhaupt nicht rund:
    Dort muss niemand Pfizer auf Datenherausgabe verklagen – es gibt es nämlich weiterhin keine Notfallzulassung für den Konzern der glaubt, wie im Westen maximale Haftungsbefreiung trotz minimaler Transparenz bekommen zu können. Der indische Gesundheitsminister lässt die Gentechnik-Giganten ungerührt abblitzen: Es wäre unklug gewesen, die Forderungen der Unternehmen zu akzeptieren. Statt den arroganten Riesen Garantiegewinne in den Rachen zu stopfen, ohne dass diese eine verlässliche Gegenleistung zusichern, wird Indien eben einheimische Impfstoffe verwenden.

    Nachdem Indien vor einem Jahr Studien zu möglichen Impffolgen gefordert hatte, aber nicht bekam, zog Pfizer seinen Antrag auf Notfallzulassung zunächst zurück – um der peinlichen Antrags-Ablehnung zu entgehen. Pfizer hatte aber wohl nicht im geringsten die Absicht nachzubessern, sondern glaubte, man könne die Inder beeindrucken bzw. überrumpeln und sich „auf Genehmigungen berufen, die es in Ländern wie Deutschland oder den Vereinigten Staaten erhalten hatte“,
    https://www.berliner-zeitung.de/news/studie-zu-impffolgen-gefordert-pfizer-zieht-antrag-auf-notfallzulassung-zurueck-li.214983

    Die Inder kann nicht einmal der Umstand erweichen, dass die USA Pfizers bisherige Notzulassung bereits im August 2021 in eine endgültige Zulassung umgewandelt hatten, https://www.manager-magazin.de/unternehmen/corona-impfstoff-usa-lassen-impfstoff-von-biontech-und-pfizer-endgueltig-zu-biontech-aktie-springt-a-e12bc60c-d595-451d-9b89-2ad614489cee

    Mit dem Glauben an die Unfehlbarkeit der weißen Sahibs („Made in Germany“ etc.) können selbige nämlich nicht mehr so verlässlich kalkulieren wie früher, denn die „Dritte Welt“ kann westliche Propaganda von westlicher Wirklichkeit vermutlich inzwischen besser unterscheiden als wir propaganda-berieselten Westler selber.

    Dauer der Nebenwirkungen:
    Bereits im Dezember 2020 befragte der tkp-Blog den Umweltmediziner und Facharzt für Innere Medizin in Rostock, Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, nach der Dauer der Nebenwirkungen, wo man uns bekanntlich weis machen will,
    es gebe diese entweder sofort oder gar nicht.

    „Immunschäden können sich erst nach Jahren und Jahrzehnten entwickeln. Die Wissenschaft weiß ja bis heute nicht, welche Faktoren die Termination, die Beendigung der mRNA-Ablesung, beeinflussen. Schon bei herkömmlichen Impfungen treten ernste Autoimmunerkrankungen auf, z. B. die aufsteigende Nerven-Muskellähmung – Guillain-Barré-Syndrom – oder die Chariol-Marie-Tooth-Neuropathie, die sensible und motorische Schädigungen auslöst, oder das Chronique-Fatigue-Syndrom (CFS)“,
    https://tkp.at/2020/12/11/facharzt-bodo-kuklinski-ueber-risiken-der-mrna-corona-impfung/

    Damals, beim Start der Impfungen, war laut Kuklinski noch ungeklärt,
    – In welche Zellen gelangt diese mRNA, auch in Eizellen, in Spermien und andere?
    – Wird der Ableseprozess rechtzeitig gestoppt oder nicht? (Falls nicht, erhöht sich das Risiko für Autoimmun-Erkrankungen.)
    – Wird die mRNA vollständig abgebaut?

    So steht Biontech zu den Nebenwirkungen

    Das deutsch-türkische Gründer-Ehepaar hat zum frühen Einstieg in die Corona-Impfstoff-Forschung inzwischen ein Bestseller-Buch aufgelegt, das den Eindruck vermittelt: Hier haben findige Leute ganz schnell zum großen Überblick gefunden. Der kommerzielle Erfolg der Firma scheint die Begeisterung im Buch zu bestätigen.

    Bei den Antworten auf nicht selbst gestellte Fragen sieht dies jedoch schon etwas anders aus: „Eine Gruppe Wissenschaftler um die Pathologen Professor Arne Burkhardt und Professor Walter Lang haben dem an der Goldgrube in Mainz ansässigen Unternehmen BioNTech zehn Fragen gestellt, die uns alle angehen“,
    https://www.rubikon.news/artikel/der-pharma-scheinriese

    Wie und wo die Spike-Proteine wirken, bleibt nebulös. Für den (allerorten versprochenen) schnellen Abbau der eingebrachten modRNA verweist Biontech auf „physiologische Prozesse“, was vermutlich erneut die Schnelligkeit bekräftigen soll. Dies passt allerdings nicht zu der Aussage auf der eigenen Homepage, wo BioNTech die modRNA als stabilisiert gegenüber normalen Abbauprozessen bezeichnet.
    „Wenn auch die Frage nach der Abbaudauer der modRNA unbeantwortet blieb, wurden dafür interessante Informationen zum Abbau der Lipidnanopartikel gegeben. Die Lipidnanopartikel-Komponenten ALC-0159 und ALC-0315 sind nicht für die Anwendung am Menschen zugelassen. Immerhin scheint es hierzu Analysen mit Probanden gegeben zu haben. Demnach wurde ALC-0315 weder im Urin, noch im Kot nachgewiesen, was auf eine Verstoffwechselung im Körper hinweist. ALC-0159 wird zu 50 Prozent unverändert mit dem Kot ausgeschieden.“

    Bauen sich mRNA-Impfstoffe in die Zellen ein?
    Das wurde bisher vehement bestritten; notwendig wäre dafür zwei Schritte:

    a) Die mRNA bringt nicht nur die enthaltene DNA-Info (=Virenbaupläne) zu den Protein-Produktionsstellen in der Zelle, wo dann Virenbestandteile (=Antigene, d.h. der eigentliche Impfstoff) gebaut werden, sondern die mRNA führt zur Herstellung neuer DNA, die diese Viren-Baupläne enthalten.

    b) Diese neu hergestellte „Impfstoff-DNA“ müsste dann noch in das menschliche Erbgut eingebaut werden.

    Nun zeigt eine neue schwedische Studie, dass Schritt a) vorkommen kann. Die Fach- und sonstige Presse wimmelt ab: Keine Gefahr, denn für Schritt b) gebe es keinerlei Beweise,
    https://www.swr.de/wissen/corona-bauen-sich-mrna-impfstoffe-in-zellen-ein-100.html

    Wenn ich die Pharmazeutische Zeitung richtig verstehe, wird allerdings für die „Rückübersetzung“ (=Schritt a), d.h. aus mRNA wird DNA) genau das gleiche Enzym benötigt, dass dann auch beim Einbau ins Erbgut – Schritt b) – hilfreich ist, zumindest bei retroviralem Erbgut:

    [Die gefundene DNA] „bedeutet, dass die mRNA gegen den normalen Informationsfluss (von DNA über RNA zu Protein) in DNA rückübersetzt wurde. Hierfür wird das Enzym Reverse Transkriptase benötigt, das durch Retroviren wie HIV bekannt geworden ist. Das Enzym ist eine RNA-abhängige DNA-Polymerase, die im Lebenszyklus der Retroviren eine entscheidende Rolle spielt. Sie sorgt dafür, dass sich ein retrovirales Genom permanent in das Erbgut der infizierten Zelle einnisten kann“,
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wird-der-mrna-impfstoff-in-dna-umgeschrieben-131704/

    Retroviren (das bekannteste: das Aids-Virus HIV) sind laut Wikipedia die einzigen einsträngig-plusstrangorientierten RNA-Viren, bei denen das Genom nicht sofort als Matrize (mRNA) bei der Infektion benutzt werden kann: Wenn das Virus diese RNA in die zu befallende Zelle eingebracht hat, muss die RNA in doppelsträngige DNA umgeschrieben werden (=Transskription).
    HIV-Entdecker und Nobelpreisträger Dr. Luc Montagnier erklärte im TV zum Ärger der Fledermaus-Fans um Christian Drosten, dass im Coronavirus-Code HIV-Sequenzen enthalten seien – die für ihn durch Menschenhand dorthin gekommen seien, nicht durch Fledermäuse.

    Erwünschte negative Nebenwirkungen?

    Montagnier unterstellte nichts Böses, sondern ging davon aus, dass die Gen-Basteleien Teil der Suche nach einem neuen HIV-Impfstoff seien.
    Jedoch ist „Gentherapie“ die quasi gutmenschliche Variante dessen, was die neue Technologie an Schattenseiten bietet:
    Gestern legte Russland Dokumente vor zu US-Biolaboren in der Ukraine, deren Krankheitserreger inzwischen vernichtet seien – aufgrund Anordnung der Kiewer Regierung am Tag des russischen Einmarsches,
    https://tkp.at/2022/03/07/us-biolabore-in-der-ukraine-russland-legt-dokumente-vor/

    Nachrichten von Kriegsparteien sind immer mit Vorsicht zu genießen, aber neben dem (evtl.?) nicht ganz dichten Labor in Wuhan/China, gibt es eines in Fort Detrick / USA, das dem Militär untersteht im August 2019 nachweislich nicht dicht war. Die Vorwürfe gegen die Chinesen – egal woher – gipfeln maximal in Schlamperei ziviler Wissenschaftler. Bei den USA hingegen beschreiben sowohl Robert F. Kennedy jun. („Das wahre Gesicht des Dr. Fauci“) als auch Paul Schreyer („Chronik einer angekündigten Krise“) in ihren Büchern eine jahrzehntealte Entwicklung der US-Biowaffenforschung, bei der Viren künstlich schädliche neue Eigenschaften beigebracht werden („Gain of Function“).

    Informations-Häppchen darüber gab es schon früh auch in den Mainstream-Medien:
    „Bereits in den Siebziger Jahren wurden ethnische Waffen diskutiert. in der Zeitschrift Military Review hatte Carl A. Larson über Einsatzmöglichkeiten ethnische Waffen spekuliert. Die USA untersuchten die Einsetzbarkeit des San-Joaquin-Valley-Fiebers für diese Zwecke, da sich Afroamerikaner und Philippinos in der Regel anfälliger für den Erreger Coccidioides immitis zeigten als Amerikaner europäischer Abstammung“, meldete 2003 die Netzeitung,
    https://www.biologie-seite.de/Biologie/Ethnische_Waffe

    Ein Sammlung von Links zu dem nicht ganz neuen Diskussionsthema:
    https://tkp.at/2022/03/07/genveraenderung-durch-impfung-kann-das-sein-video/

    Im Sommer letzten Jahres behandelte Wolfgang Wodarg das Thema in seinem Buch „Falsche Pandemien“ – und bezog Prügel von den Mainstream-Medien:
    „Seriöse Beweise und Quellen nennt er kaum“,
    https://rp-online.de/panorama/coronavirus/wolfgang-wodarg-buch-falsche-pandemien-ist-unserioes-rezension_aid-59833057

    So abwegig ist die Vorstellung einer Erbgut-verändernden mRNA also mit Sicherheit nicht, auch wenn der letzte harte Beweis noch aussteht und einige Experten diesen Beweis lieber nicht sehen wollen, weil dies das Aus für die heißgeliebten mRNA-Impfstoffe bedeuten könnte. Und weil sich dann zusätzlich die Frage nach der lenkenden Menschenhand bei der Virus-Entstehung stellt…

  3. Die Sache mit den Impfstoff-Chargen
    – woher kommen die großen Toxizitäts-Unterschiede?

    Der frühere Forschungsleiter und Vizepräsident des Pharmakonzerns Pfizer, Mike Yeadon, hat sich bekanntlich inzwischen zu einem scharfen Pfizer- und mRNA-Kritiker gewandelt. Anfang Januar stellte er statistische Analysen zu den Meldungen der Nebenwirkungen im offiziellen Berichtssystem der USA vor. Wolfgang Wodarg schreibt hierzu:

    „Craig Paardekooper und andere haben die US-amerikanische Datenbank VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System), in der die Schäden in engem zeitlichem Zusammenhang mit der Verabreichung der Präparate von Biontech/Pfizer, Moderna und Janssen dokumentiert werden, einer genauen Analyse unterzogen.

    Dabei hat sich herausgestellt, dass die einzelnen Chargen der sogenannten Impfungen eine extrem unterschiedliche Toxizität aufweisen. Bei einigen Chargen ist die Toxizität um bis zu 3.000-fach erhöht. Die Impfentscheidung wird dabei zum Russisch Roulette. Die Abweichungen sind so extrem, dass es sich dabei nicht um zufällige oder anwendungsbedingte Toxizitätsschwankungen handeln kann.

    Es spricht vielmehr einiges dafür, dass derzeit im Schutze der behaupteten Notlage gentechnische Großversuche an der breiten, ahnungslosen Bevölkerung durchgeführt werden und dass dies durch die rechtlich-politische Vorarbeit und Mithilfe der Regierungen und Behörden ermöglicht, gar befördert worden ist. (…)“

    Robert Malone, ebenfalls im Januar zu den Wissenslücken der Behörden im Zulassungsverfahren und zu den unbekannten Risiken der Spike-Proteine:

    „Wir haben keine Information über die Menge der produzierten Spikeproteine, die Verteilung der produzierten Spike-Proteine und die Dauer der Spikeproduktion. Wir wissen nicht, welche Zellen infiziert beziehungsweise transfiziert werden. Was wir wissen, ist, dass die Vektorimpfungen für lang anhaltende Proteinherstellung konzipiert wurden. Dafür wurden sie ausgewählt. Die mRNA-Logik ist, dass sie eine zeitlich kürzere Aktivität als bei einem Medikament ermöglicht und die mRNA dann abgebaut wird. Wir wissen nicht, wie diese Kinetik wirklich ist. (…)

    Wir verstehen nicht, wie viel von dem (Spike-)Protein von jedem dieser genetischen Impftechnologien produziert wird, wo es produziert wird und für wie lange es produziert wird. Und ich glaube, das ist ein umfassendes Versäumnis.“
    https://www.rubikon.news/artikel/entsorgung-des-altbewahrten

    Europäische Ämter witzeln über Magnet-Vakzine
    – japanische sortieren entsprechende Chargen aus

    Aufgrund früherer schlechter Erfahrungen sind in Japan Bevölkerung wie Behörden sehr sensibel gegenüber Impf-Gefahren. Sind einzelne Exemplare einer Charge „verunreinigt“, dann wird gleich die ganze Charge und zudem zwei angrenzende Chargen sicherheitshalber vom Markt genommen, wie im August 2021 Moderna lernen musste.
    Offiziell schuld daran war die spanische Firma Rovi, die den Moderna-Impfstoff herstellt – nach den einen Quellen für „mehrere Länder“, nach anderen für alle Länder außerhalb der USA,
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/covid-impfung-kontaminierte-moderna-impfdosen-enthalten-womoeglich-metallpartikel/27555398.html
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/verunreinigte-moderna-impfdosen-101.html

    Worin die Verunreinigungen bestanden, kam erst zögerlich ans Licht: Die Schwebstoffen könnte Metalle sein, denn sie reagierten auf Magnete.
    Dunkel wird sich da mancher erinnern, wie zwei Monate zuvor im Juni Faktenchecker sich lustig gemacht hatten:

    „Warum Magnete am Arm haften können und das nichts mit der Covid-19-Impfung zu tun hat“,
    https://correctiv.org/faktencheck/2021/06/17/warum-magnete-am-arm-haften-koennen-und-das-nichts-mit-der-covid-19-impfung-zu-tun-hat/

    oder:
    Der Impfstoff sei nicht magnetisch und enthalte keine Nanotechnologie / Mikrochips,
    https://faktencheck.afp.com/corona-impfstoffe-machen-nicht-magnetisch-und-enthalten-keine-mikrochips

    Ob die Faktenchecker ihr vorschnelles Urteil präzisiert haben? Auf den entsprechenden Seiten fehlt jedenfalls ein Update.
    Warum auch, das Framing saß doch und die August-Meldungen hatte das Publikum (wohl urlaubsbedingt) nur am Rande mitbekommen.

    Den AFP-Faktencheckern unterlief sowieso von vorneherein ein Denkfehler:
    Nanotechnologie gibt es nicht nur bei Mikrochips (also bei metallisch-magnetischen Stoffen), sondern auch im chemisch-biologischen Bereich.
    Nano-Lipide / Lipid-Nanopartikel (winzige Fettmoleküle) sind nämlich der neuartige Trägerstoff bzw. Schutzmantel für die ansonsten leicht verderblichen mRNA-Moleküle.

    Die Fettkügelchen sind nicht so harmlos, wie man meinen könnte – Nano-Lipide hatten sich nämlich in Versuchen bei Mäusen als „hochgradig entzündungsfördernd“ erwiesen,
    https://www.rubikon.news/artikel/die-grosse-ausblendung
    https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S2589004221014504

    Umso ärgerlicher, dass eine Seite des Stuttgarter Ernährungsministeriums („Das Verbraucher-Portal aus Baden-Württemberg“) die Zweifel zerstreuen will und sich schon mit dem Webseiten-Namen zur neuen Technologie bekennt:
    https://www.nanoportal-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Ihre+Fragen/Lipid-Nanopartikel+im+COVID-Impfstoff
    Ist ein Ministerium denn eine vorgelagerte Werbe-Agentur für Pharma-Konzerne oder sollte es nicht doch viel eher (da im Namen von Öffentlichkeit und Verbraucherschutz tätig) den kritisch-distanzierten Blick der ebenfalls bei Ministerien angesiedelten Aufsichtsbehörden wahren?

    Und da die Seite bis auf den heutigen Tag unverändert behauptet: „Von ihnen gehen nach Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit keine gesundheitlichen Gefährdungen aus und sie wirken nicht schädigend auf die Zellen des menschlichen Körpers (Stand 26.11.2020)“
    … kann der regierungsgläubige Verbraucher allzu leicht dem Trugschluss aufsitzen, es gebe keine neueren negativen Erkenntnisse („hochgradig entzündungsfördernd“, siehe oben).

    Durch das witzelnde Framing der angeblichen Faktenchecker über magnetische Arme fällt eine weitere sehr wichtige Frage dann gänzlich unter den Tisch:
    Warum lieferte Rovi die „verunreinigten“ Chargen ausschließlich an die hochsensiblen Japaner?
    Oder war Japan nicht das einzige Empfänger-Land – aber das einzige, das gründlich genug hinschaut und unbestechlich aussortiert?

  4. Die „Pandemie der Ungeimpften“ als Schreckens- und Empörungs-Szenario wurde in Deutschland letztes Jahr ab Spätsommer systematisch propagiert.

    Dies geschah obwohl – oder besser: gerade weil? – aus dem früh (=ab 31. Juli) boosternden Israel bereits Nachrichten über die schnell nachlassende Wirksamkeit der Impfstoffe vorlagen. Denn was die Israelis als Begründung fürs Boostern gut gebrauchen konnten, störte bei uns die Werbe-Anstrengungen für die erst noch eine Weile weiter laufenden ausschließlichen Erst- und Zweitimpfungen.

    Als dann das Boostern im Dezember in Deutschland der große Renner wurde und die Statistik-Fehler und -Fälschungen hinsichticher der Ungeimpften ruchbar wurden, ließ die „Pandemie der Ungeimpften“-Hetze etwas nach.
    Weiterer Grund: Bei einer immer höheren Impfquote rückt das Thema „trotz Impfung erkrankt“ stärker in den Fokus und muss durch Ignorieren und Ablenken ausgeblendet werden.

    Dennoch konnte man schon vor 2022 feststellen, „dass
    die Infektionszahlen in Ländern mit hoher Impfquote größer sind. Die Daten aus dem UK, Dänemark, Israel oder Südafrika zeigen, dass Geimpfte anfälliger gegen Infektionen sind, es zu einer negativen Wirksamkeit der Impfung kommt und selbst die Hospitalisierungsrate mittlerweile bei den Geimpften höher ist als bei den Ungeimpften. Das Immunsystem ist nämlich ein wesentlich komplexeres System, als uns die auf Antikörper fixierten ,Experten’ weismachen wollen“,

    https://tkp.at/2022/01/07/ursachen-fuer-verringerung-der-immunitaet-durch-jede-weitere-impfdosis/

    Abgebrühte Hardliner lassen sich dadurch nicht beirren – nicht einmal nach schrecklichen Erfahrungen am eigenen Körper. Thomas Strobl (CDU), Vize-Regierungschef in Baden-Württemberg, ist geboostert, d.h. dreimal geimpft – und erlitt dennoch eine schwere Corona-Erkrankung mit Lungenentzündung und Lungenembolie.
    „Der 61-jährige Minister sagte laut Mitteilung, er sei nach den Erfahrungen der vergangenen Tage umso dankbarer für die drei Corona-Impfungen, die er erhalten habe. ‘In dieser Situation denkt man schon auch darüber nach, wie es verlaufen würde, wenn man diese Impfungen nicht hätte’“,
    https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/coronavirus-karlsruhe./strobl-war-wegen-lungenembolie-nach-corona-in-klinik;art6066,2765214
    Von so schlecht beratenen bzw. nicht beratbaren Politikern werden wir also regiert.

    Anfang des Jahres zeigte sich „in Bremen, wo es 87% zweifach und mit 50% geboosterten die höchste Impfquote in Deutschland gibt, dass dort auch die höchste Rate an Hospitalisierungen verzeichnet wird. Die Immunität nach Impfung hält nur kurz an und verkehrt sich relativ rasch ins Gegenteil. Dann wird nach Booster und Auffrischung des Boosters gerufen.“

    Laut Peter F. Mayer zeigt sich immer deutlicher die Desensibilisierung (d.h. Beeinträchtigung) des Immunsystems durch die Mehrfachgabe des Impfstoffs.
    Bei Allergien will man (anders als bei der Viren-Abwehr) bewusst desensibilisieren und kann seit etwa vier Jahren mit Nanocarriern ein Toleranzinduktion herbeiführen.

    „Doch je nach Nanocarrier, kann Toleranz auch durch lokale Gabe und Ansteuern der Lymphknoten erreicht werden. Es hängt von der Art der Nanocarrier ab und wie das Antigen verpackt wird.
    Wenn BioNTech das weiß, die Labormethoden hat und kennt, dann hätten sie ja danach schauen können. Haben es aber nicht gemacht für Comirnaty. Um den Faktencheckern vorzubeugen – Arzneimittelgesetz §5 – der Verdacht triggert das Verbot. Alles andere wäre ein Menschenversuch. Wenn man um dieses mögliche Risiko weiß, hat man es auszuschließen.“

    Je nachdem, wie stark der Impfstoff statt in Muskelmasse in die Venen (und danach in die Leber) gerate
    (vgl. https://friedensblick.de/33154/aspiration-oder-konspiration-stiko-hat-wohl-schutzmassnahmen-verwechselt/ ),
    und „je nach Immunitätslage und Verteilung der Lipid-Nanocarrier mRNA Partikel kann Toleranz und/oder Immunität entstehen. Das Entscheidende ist – die Antikörper können hoch sein, dennoch ist die Abwehr vermindert bei und durch die Toleranz.“

    Weil das Problem schon aus der Influenza-Impfung bekannt ist und BioNTech weiß, dass man Toleranz erzeugen kann, vermutet Peter F. Mayer: „Daher auch keine Tierstudien mehr und die Fixierung des Wirknachweises auf Antikörper.“
    Als offiziellen Grund für den Tierversuchs-Verzicht nimmt man natürlich die medizinische Notlage.

    Trotz der genannten Ähnlichkeiten mit Influenza:
    Hauptproblem ist nicht die Art des Virus, sondern die Art des Impfstoffes:
    „Israel schneidet wesentlich schlechter ab, als die Nachbarländer mit weniger als der Hälfte der Impfungen. Aber es schneidet auch schlechter ab als Chile mit einer höheren Impfquote. Chile verwendet hauptsächlich den echten Impfstoff Sinovac, ein inaktivierter Ganzvirus-Impfstoff“,
    https://tkp.at/2022/02/04/mehrfach-geimpfte-anfaelliger-fuer-infektion-und-todesfaelle-teil-2-moegliche-ursachen/

    Wie COVID-Impfstoffe Krankheiten auslösen
    betitelt Mayer daher seinen heutigen Artikel,
    https://tkp.at/2022/03/13/wie-covid-impfstoffe-krankheiten-ausloesen/

    „Die Gentechnik-Präprate, die in Europa und den englischsprachigen Ländern bevorzugt verimpft werden, verursachen eine noch nie dagewesene Anzahl von Nebenwirkungen und Todesfällen. Was genau die Ursachen sind, daran forschen kritische Wissenschaftler und Ärzte noch, während sie von Politik, Behörden und Pandemiebetreibern geleugnet und vertuscht werden.“

    Laut mRNA-Impfstoff-Erfinder und -Kritiker Dr. Robert Malone können COVID-Impfstoffe Krankheiten u.a. auch deshalb auslösen, weil sie auf eine veraltete Variante des Coronavirus abzielen.
    Dies dürfte angesichts der angeblich schnell anpassbaren Impfstoffe eine Bankrott-Erklärung sein, denn von Alpha über Delta zu Omikron wurde nicht einmal der Versuch einer Impfstoff-Anpassung gemacht – wollte man dies überhaupt?

    Impfstoff-assoziierte verstärkte Erkrankungen (VAED) sowie infektionsverstärkende Antikörper sind als Folge der COVID-19-Impfung bekannt und wurden von den US-Arzneimittelbehörden als „wichtiges potenzielles Risiko“ der COVID-19-Impfungen bezeichnet.
    „Da diese verstärkten Reaktionen durch fehlgeschlagene Versuche, das infizierende Virus zu bekämpfen, ausgelöst werden (…), treten bei VAED typischerweise Symptome auf, die mit dem Zielorgan des Infektionserregers zusammenhängen“. Zu deutsch: Das Immunsystem findet den Aufenthaltsort des Eindringlings, den es aber nicht bekämpfen kann, so dass nur das „Aufenthaltsgewebe“ geschädigt wird.
    In diesem Fall macht die Impfung also weniger als nichts – sie schadet dem Impfling nur.

    Trotz aller fachlichen Feinheiten der Ursachen-Suche, bleiben Auffälligkeiten, die auch der Normalbürger verstehen und als Alarmsignale auffassen kann, nämlich ein zusätzliches Sterben und ein enger Zusammenhang mit den Impfungen:

    – Das eigentliche Sterben (Übersterblichkeit) begann nicht im ersten Viren-Jahr, sondern im zweiten, d.h. dem ersten Impf-Jahr
    – Die Übersterblichkeit zeigt sich auch bei jüngeren Jahrgängen
    – Beim Impfen nach Altersgruppen zeigte sich eine auffällige Übersterblichkeit in genau jenem Zeitraum, in dem die jeweilige Altersgruppe dran war

    Der letzte Punkt ergibt sich aus den Diagrammen von Fenton und Neil für die drei in der Impf-Reihenfolge „privilegierten“ Altersgruppen 80+, 70-79 und 60-69,
    https://www.rubikon.news/artikel/einsturzende-kartenhauser
    Dort „verstecken“ sich pikanterweise die zusätzlichen Toten in der Kurve der Ungeimpften, obwohl sie eigentlich in der Kurve der Geimpften zu finden sein müssten.
    Da man sich für die Statistiker erst 14 Tage nach dem Stich vom Ungeimpften zum Geimpften wandelt, ist dies ein deutlicher Hinweis, dass die zusätzlichen Toten eben zeitnah (zwei Wochen) nach der Impfung gestorben sind – und dass eine statistische Verschleierung dieser Tatsache stattfindet.

  5. Das RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung stellte im Januar-Beitrag der „Unstatistik“-Serie Prof. Kuhbandner an den Pranger – er habe hinter Korrelationen unzutreffend Kausalitäten gesehen.

    Jetzt rudert man zurück: Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen könne doch nicht ausgeschlossen werden. Zu diesem Eingeständnis kam man aber erst, nachdem Anfang April 55 Wissenschaftler (darunter 43 Professoren) mit einem offenen Brief auf Multipolar die Statistiker des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung aufgefordert hatten, ihre Kritik am Kuhbandner-Papier wegen Falschbehauptungen zurückzuziehen.
    Kuhbandner selbst hatte bereits im Februar ausführlich Punkt für Punkt die fachliche Kritik widerlegt, zuerst in Mails an die „Unstatistik“-Autoren Bauer und Schüller, dann in einem ausführlichen Beitrag auf Multipolar.

    Das RWI-„Geständnis“ wurde von Prof. Krämer und Prof. Gigerenzer mit-unterzeichnet – die beiden verantworten die Reihe „Unstatistik des Monats“ mit, hatten den ursprünglichen Beitrag von Bauer und Schüller vom 31. Januar aber nicht unterzeichnet.

    Das RWI-„Geständnis“ verniedlicht allerdings den eigenen Fehler zu einem Missverständnis bzw. einer Fehl-Interpretation der Autoren des Offenen Briefes:
    „Anders als im ‘Offenen Brief’ unterstellt, haben die Macher der Unstatistik nicht unterstellt, dass ein Zusammenhang zwischen Corona-Schutzimpfungen und Mortalität mit Sicherheit nicht existiert.“ Niemand bestreite, dass Impfungen Nebenwirkungen haben können und ein Zusammenhang zwischen Corona-Schutzimpfungen und Mortalität könne eben existieren oder auch nicht.

    Für Multipolar-Herausgeber Paul Schreyer ist das aber gelogen: Der Ursprungs-Beitrag des RWI hatte sich
    – im Titel („Impfquote und Übersterblichkeit, eine ‘Spurious Correlation’“)
    – sowie in der ersten Überschrift („Warum der Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit nicht kausal ist“) eindeutig auf eine angeblich nur scheinbare, nach RWI-Meinung aber falsche Kausalität festgelegt.

    Den aufgrund der Wortwahl nicht weg-deutbaren Unterschied kann man auch als Laie ohne Fachkenntnisse eindeutig ausmachen.

    Eine weitere Lüge – oder besser: eine Unverschämheit – sieht Schreyer im Beharren der RWI-Autoren, Kuhbandner bzw. die Autoren des Offenen Briefes hätten eindeutig eine „Bringschuld“, die RWI-Kritikpunkte auszuräumen und ein nennenswerter Versuch hierzu sei ihnen nicht bekannt.

    In Wirklichkeit hatte Kuhbander schon mehrfach geltend gemacht, dass er eine Kausalität natürlich nicht auf den einzelnen Fall bezogen und mit der Sicherheit z.B. einer Obduktion nachweisen könne. Aber eine wiederholt in verschiedenen Menschengruppen auftauchende auffällige Korrelation führt zum dringenden Verdacht einer Kausalität und setzt damit ein Alarmsignal, dem nachgegangen werden müsse. Schließlich ist es ja immer noch so, dass für die Impfstoffzulassung die Verträglichkeit des Stoffes nachgewiesen werden muss und nicht umgekehrt die Impflinge erst während und nach der Impfaktion ein Vorschuss-Vertrauen widerlegen müssen.
    (Und ganz nebenbei: Wenn man – wie das RWI – das Untätig-Bleiben mit fehlenden Einzelnachweisen begründet, dann kann man den Beruf des Statistikers gleich abschaffen.)

    Kuhbandner:
    „Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass es zutiefst fragwürdig ist, ein eindeutig existierendes Sicherheitssignal – das notwendigerweise korrelativ ist – mit dem wissenschaftlich nicht haltbaren Argument, dass sei eine „Nonsense Korrelation“, einfach beiseite zu wischen, und damit zu verhindern, dass dem Anfangsverdacht, dass womöglich deutlich mehr Menschen an den COVID-Impfungen versterben als vermutet, nachgegangen wird.“

    Die ängstliche Vorsicht in Sachen Virus spiegelt sich aber bekanntlich nicht im geringsten in einer wenigstens gesunden Vorsicht der Medien gegenüber den Impfstoffen; Schreyer:

    „Multipolar fragte die beiden Journalistinnen vom Bayerischen Rundfunk – Elisabeth Kagermeier und Jeanne Rubner –, die aufgrund der Argumente von Bauer und Schüller die Forschungsergebnisse von Kuhbandner als unsinnig diffamiert hatten, ob sie im Lichte der neuen Erkenntnisse ihre Beiträge richtigstellen wollen. Keine der beiden antwortete.

    Bislang sind keine Initiativen von Behörden bekannt, das alarmierende Sicherheitssignal mit weitergehenden Studien zu untersuchen.“

    https://multipolar-magazin.de/artikel/statistiker-rudern-zurueck

    1. Dieser Fall ist ein passendes Beispiel für folgenden psychologischen Vorgang:

      “Weitgehend glauben die Abgeordneten, mit Ausnahme der der AfD, dass das Gesundheitssystem wegen SARS-Cov 2 überlastet war, und dass die Coronaimpfung Gentherapie der Weg aus der Pandemie wäre. Es ist diesen an sich intelligenten Menschen unmöglich über ihren Schatten zu springen, und sich -unvoreingenommen- bei alternativen Medien zu informieren. Die Menschen wollen nicht aus ihrer Filterblase heraus, sie wollen glauben, was die mainstream-Medien berichten und glauben nur zu gern persönlichen Verunglimpfungen und vermeintliche Widerlegungen, die seitens sogenannten “Faktenfüchsen” besser Faktenverdrehern verbreitet werden.”

      Es geht nicht um Intelligenz sondern um Weisheit. Die Menschen wie die Wissenschaftler sind nicht korrupt oder bösartig, sie können nur nicht über ihren Schatten springen. Der Schatten ist die Annahme “Wir sind die Guten”. Je höher in der Hirarchie, Eingebundenheit in staatlichen Strukturen, desto stärker ist die Annahme bzw. Ideologie. Je stärker die Bereitschaft ist, Argumente leichtfertig zur Seite zu wischen, wegzureden, desto größer ist die Angst, aus dem System herauszufallen und alleine zu sein.

  6. „Sieben-Tage-Inzidenz
    Warum sind die Werte im Osten niedriger?“

    „Die Inzidenzen in den östlichen Bundesländern liegen derzeit klar unter denen anderswo. In Verschwörungskreisen wird das mit der niedrigeren Impfquote erklärt.“
    Verschwörungskreise würden bereits von eindrucksvoller Wirkungslosigkeit der Impfung sprechen und von einem „negativen Schutz“ insbesondere der Boosterimpfungen,
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/inzidenzunterschiede-bundeslaender-101.html

    Dass die Impf-Muffel im Osten der Republik besser dastehen, kann natürlich nicht sein – der Tagesschau-Faktenfinder macht sich daher auf die Suche nach den „wahren Ursachen“:

    Argument 1: Viele Impfdurchbrüche bei Omikron-Variante

    „Da für die Inzidenz jedoch die Schwere des Verlaufs einer Infektion unerheblich ist, kommt es auf die sogenannten Impfdurchbrüche an – also ob sich Menschen trotz Impfung infizieren. Bei der Delta-Variante schützen die verfügbaren Impfstoffe relativ gut vor einer symptomatischen Infektion. Dies könnte ein Grund sein, warum sich die Inzidenzzahlen in der Delta-Welle im vergangenen Winter regional genau umgekehrt verhielten wie derzeit: Damals waren sie dort niedrig, wo die Impfquote hoch war.“

    Klug geschwurbelt – und geschickt versteckt wird darin das Eingeständnis: Omikron ist in ungeimpften Ländern hochansteckend – und in geimpften Ländern genauso.
    Delta war in ungeimpften Ländern nicht hochansteckend – und in geimpften Ländern genauso.

    Da die Impfung bei Omikron offensichtlich „versagt“ (für jeden sichtbar anhand der hohen Ansteckbarkeit), tröstet man uns mit dem Argument, bei Delta „könnte“ (!) sie eventuell gewirkt haben.
    Statt eines echten Beweises wird andeutungsweise die (virus-bedingt) geringere Ansteckbarkeit der Delta-Variante schlicht und einfach dem Impfstoff zugeschrieben. Billiger Trick – sozusagen Lauterbach-Niveau.

    Und wenn der Faktenfinder in einer Teil-Überschrift einräumt: „Inzidenz nur eingeschränkt aussagekräftig“ – dann galt dies für 2021 noch viel mehr als für 2022.
    Denn seit Januar 2022 wird (in Ost und West) kaum noch geimpft, während vor einem Jahr die „Grundimmunisierung“ auch im Westen noch längst nicht abgeschlossen war, sondern – regional sehr unterschiedlich – das Impfen auf vollen Touren lief.

    Von einem nur gelegentlichen „Versagen“ (d.h. „Durchbrüchen“) kann man außerdem erst dann reden, wenn bei einem Stoff die gewünschte Hauptwirkung überhaupt erst einmal nachgewiesen ist. Da kamen im Laufe des Jahres 2021 einige anfangs angeblich zuverlässige „wissenschaftliche Gewissheiten“ arg ins Wanken:

    Einerseits wurde ab Herbst 2021 (also noch vor Omikron – aber zum Einstimmen auf den 3. Stich, d.h. das Boostern) eingeräumt, dass die Wirkung höchstens (!) ein paar Monate anhält.
    Andererseits soll der Impfstoff, der seit der Wuhan-Variante über mehrere Varianten hinweg unverändert blieb, immer passgenau geblieben sein und erst beim (seinerseits relativ milden) Omikron schlapp gemacht haben?
    Und das, obwohl Alpha bis Delta jeweils mit runderneuerten apokalytischen Schreckens-Rufen dem verängstigten Volk angekündigt wurden?

    Das klingt zu glatt, um außerhalb des Narrativ-Märchens glaubhaft zu sein. Außerdem ist auch hier das (versteckte) Eingeständnis: das Boostern war wohl ein Flop mit Ansage.
    Es riecht also weiterhin sehr stark nach dem „negativen Schutz“ insbesondere der Boosterimpfungen, den die Tagesschau doch so heftig gleich am Einstieg des Artikels als Verschwörungs-Theorie abstempeln will.

    Argument 2: Regionales Auftreten neuer Varianten

    „Ein Grund, warum bundesweit die Inzidenzen überhaupt so stark steigen, sind die Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5. Diese werden von Experten als ansteckender eingeschätzt als die bisher bekannten ,Schwestervarianten’ (…)
    In welchen Bundesländern die neuen Subtypen bereits grassieren, wird vom RKI aufgrund von zu wenig Stichproben seit April nicht mehr veröffentlicht. Ein Vergleich wäre aufgrund zu großer Schwankungen nicht mehr aussagekräftig.“

    Trotz eigentlich hoher Inzidenzen will das RKI also nicht mehr so genau hinschauen – oder erst wieder mit der neuen Panik-Kampagne im Herbst?
    Nun denn, wenn aber (trotz RKI-Blindflug) neue, ansteckendere Varianten unterwegs sind und bevorzugt Wessis befallen, dann fragt man sich als interessierter Wessi schon:
    – hat mir die höhere Impfquote was genutzt?
    – hat sie keinerlei Einfluss?
    – oder zieht sie sogar neue Varianten geradezu an?

    Leider schließt sich die Tagesschau hier dem RKI-Blindflug an und „vergisst“, Antwort und Beweis zu liefern.
    Der Artikel endet mit einer Bekräftigung der mehrerer einschlägig bekannter Glaubenssätze, insbesondere im Schluss-Satz:
    „Wissenschaftliche Daten deuten eher darauf hin, dass mit Omikron infizierte Geimpfte etwas weniger häufig andere Menschen anstecken als Ungeimpfte.“

    Interessant, denn in der Artikel-Mitte wurde noch alles für offen erklärt:
    „Einige Studien weisen darauf hin, dass mit Omikron infizierte Geimpfte etwas weniger ansteckend sind als Ungeimpfte, doch bislang reicht die Datenlage nicht aus, um dies abschließend zu beurteilen. Für alle Virusvarianten gilt: Dafür, dass eine Impfung die Ansteckung mit dem Coronavirus befördert, gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise.“

    Argument 3: Hohe Impfquote, niedrige Übersterblichkeit

    Die Tagesschau bringt dieses Argument gleich am Anfang und verlinkt auf eine „Pressemitteilung“ vom 13.01.2022 der „Ernst-Abbe-Hochschule Jena / University of Applied Sciences“,
    https://idw-online.de/de/news786629

    Der englische Uni-Titel bezeichnet etwas, was früher „Fachhochschule“ hieß – auf die die „richtigen“ Unis (alias „wissenschaftliche Hochschulen“) despektierlich runterschauten.
    Von einer (peer-reviewten?) Studie ist in der „Pressemitteilung“ jedenfalls nicht die Rede – nur von einer Untersuchung bzw. Analyse einiger Forscher aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft.

    Ein Professor als Ansprechpartner wird zwar genannt, aber ob der für das Teamwork haften will, ist damit nicht gesagt, denn es entstand atemberaubend schnell:
    auf der Basis von Übersterblichkeits-Daten, die das Bundesamt für Statistik gerade mal erst zwei Tage vor der (Uni-)Pressemitteilung herausgegeben hatte!

    Die Jena- Mitteilung vom 13.01.2022 hätte zudem ein Update gut vertragen – Prof. Kuhbandner hatte nämlich mit Stand von einer Woche später eine 28-seitige „Kurzzusammenfassung“ seiner – gegenteiligen – Erkenntnise veröffentlicht, siehe
    https://transition-news.org/IMG/pdf/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf = Artikel-Link Nr. [2].

    Kuhbandner musste viel Prügel dafür einstecken, bevor die Kritiker sich kleinlaut zurückzogen, nachdem Anfang April 55 Wissenschaftler (darunter 43 Professoren) mit einem offenen Brief die Statistiker des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung aufgefordert hatten, ihre Kritik am Kuhbandner-Papier wegen Falschbehauptungen zurückzuziehen,
    http://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/#comment-10937

    Das alles kümmert die Tagesschau wenig: Sie klammert sich am dürren und überholten „Werk“ aus Jena fest – weil nur dort ihre Glaubenssätze Bestätigung finden?

  7. Von Januar bis April 2022:
    „Deutlicher Geburtenrückgang“

    Es kamen nach vorläufigen Ergebnissen rund 222 000 Kinder zur Welt. Anders als im Vergleichszeitraum des Jahres 2021 nahmen die Geburtenzahlen Anfang 2022 ab. Zuletzt wurde eine ähnliche Geburtenzahl im Jahr 2014 (223 240) nachgewiesen.
    Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021 betrug in Deutschland der Rückgang 10,8 %. In Westdeutschland nahm die Geburtenzahl um 10,0 % ab, in Ostdeutschland einschließlich Berlin um knapp 14,6 % (ohne Berlin 14,0 %).

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/geburten-2021.html

    Die Schwangerschaften dieses Geburten-Quartals begannen im 2. Quartal 2021 (April bis Juni) – also im ersten Zeitraum, wo nicht mehr die priorisierten Senioren das Impfgeschehen bestimmten, sondern alle Altersgruppen dran kamen – auch die Frauen im gebärfähigen Alter. Stoff für etliche Fragen, die die Bundes-Statistiker in ihrem Bericht aber nicht streifen.

    Nicht nur bei den NDS fragt man sich:
    Wird zu diesem Befund eine Ursachenforschung betrieben?
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=86449#h12

    Ansatzpunkte dafür gäbe es reichlich.
    Im Juli vor einem Jahr berichtete der TKP-Blog von einer
    Studie: Corona Impfung von Schwangeren führt zu hohem Prozentsatz von Fehlgeburten,
    https://tkp.at/2021/07/05/studie-corona-impfung-von-schwangeren-fuehrt-zu-hohem-prozentsatz-von-fehlgeburten/
    Damals empfahl man schwangeren Frauen die Impfung, obwohl diese Gruppe von allen Zulassungsstudien für die neuen gentechnischen Impfstoffe ausgeschlossen war.

    Und im Juli dieses Jahres:
    Pfizer Daten legen Gefahren bei der C19-Impfung von Schwangeren nahe,
    https://tkp.at/2022/07/25/pfizer-daten-legen-gefahren-bei-der-c19-impfung-von-schwangeren-nahe/

    Neues für Corona-Jahr 2020 & Impf-Jahr 2021 zusammen:
    „Lebenserwartung deutlich gesunken“

    Hauptgrund für diese Entwicklung seien die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen während der „Coronawellen“,
    https://www.berliner-zeitung.de/news/lebenserwartung-von-neugeborenen-deutlich-gesunken-li.250453
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/07/PD22_313_12621.html

    Oder sind es Impf-Wellen? Leider gönnt man uns weder diese Unterscheidung noch die klare Unterscheidung getrennt nach den Jahren 2020 und 2021 (die ähnlich aussagekräftig wäre).
    Wir erfahren dagegen, dass bei Jungs die Lebenserwartung stärker gesunken ist als bei Mädchen und im Osten der Republik stärker als im Westen.

    „Pandemiejahre ließen Sterbefälle rasant steigen“

    Zwei gegenläufige Effekte (steigende Lebenserwartung schwächte den Alterungseffekt ab) ließen unterm Strich die Sterbefallzahlen schon vor Beginn der Pandemie jährlich um durchschnittlich 1 bis 2 Prozent ansteigen. Bereits 2020 sei der Anstieg im Vergleich zum letzten Vorpandemiejahr 2019 stärker ausgeprägt gewesen (+5 Prozent auf 986.000 Sterbefälle). – Aber ist hier der (statistisch) zu erwartende oder der (von Zusatzfaktoren wie Corona geprägte) tatsächliche Anstieg gemeint?
    Für 2021 sei eine Sterbefallzahl von 960.000 bis 980.000 erwartbar gewesen, also ein Anstieg um 2 bis 4 Prozent
    – tatsächlicher Anstieg der Sterbefälle von 2019 auf 2021:
    9 Prozent.
    Bezogen auf die beiden Jahre 2020 und 2021 habe es demnach etwa 70.000 bis 100.000 zusätzliche Sterbefälle gegeben.

    Seit Juni fällt auf, dass der Mainstream viel offener berichtet über „plötzliche und unerwartete“ Todesfälle. Nicht nur dem TKP-Blog kommt das so vor, dass hierbei keine „reuige Einsicht“ zu besichtigen ist, sondern der Versuch, durch wiederholte Erwähnung eine „Gewöhnung“ und „Brisanz-Reduzierung“ angestrebt wird, während eine separate Ausweisung der Impftoten wortreich umgangen wird,
    https://friedensblick.de/33370/post-vac-syndrom-lauterbachs-neues-nebenwirkungsfrei/

    Laut Ärzteblatt (Schlagzeile im Oktober 2021: „Lebenserwartung in Deutschland nach Jahren erstmals gesunken“) sank von 2019 auf 2020 die Lebenserwartung bei Frauen um 0,1 Jahre, bei Männern um 0,3 Jahre,
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128109/COVID-19-Lebenserwartung-in-Deutschland-nach-Jahren-erstmals-gesunken

    Etwas verklausuliert meldet das Bundesamt für Statistik im Juli 2022, dass im 2. Pandemiejahr (= 1. Impfjahr) nochmals eine Verstärkung des schon seit dem 1. Pandemiejahr gewendeten Trends vorliegt:
    „Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug im Jahr 2021 für neugeborene Mädchen 83,2 Jahre und für neugeborene Jungen 78,2 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung von Neugeborenen im Vergleich zum letzten Vorpandemiejahr 2019 deutlich verringert: Bei Jungen um 0,6 Jahre, bei Mädchen um 0,4 Jahre. Hauptgrund für diese Entwicklung sind die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen während der Coronawellen. Die Entwicklung der Lebenserwartung zeigt Veränderungen der Sterblichkeit an, die von der Altersstruktur unabhängig sind. Sie ist deshalb besonders gut für Zeitvergleiche geeignet.“
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/_inhalt.html

  8. John Ioannidis spricht in einem Interview zum Stand der Impfungen und Covid:
    „In den meisten Industrieländern war die Zahl der Todesfälle trotz der Impfung im Jahr 2021 höher als im Jahr 2020.“

    Viele Gesundheitsbehörden in vielen Ländern seien kopfüber in die Falle getappt und glaubten, dass Menschen, die sich impfen lassen, die Krankheiten nicht übertragen und dass Impfstoffe allein ausreichen würden, um die epidemischen Wellen zu stoppen.

    Iannidis, der schon vor 2020 weltweit als Koryphäe galt, konnte sie nicht davon abhalten, denn in einer Zeit, als Medien und Politiker an den Lippen des abgebrochenen Mathe-Studenten und „Impf-Königs“ Bill Gates hingen, verweigerte man einem unabhängigen Geist wie ihm „brisante“ Veröffentlichungen:
    „Im Dezember 2020 hatte ich eine Arbeit geschrieben, in der ich auf der Grundlage mathematischer Modelle zeigte, dass Impfstoffe, die die Übertragung nur mäßig stoppen, wahrscheinlich sogar ihre gesamte Wirksamkeit verlieren würden, sobald die Menschen ihre Exposition wieder erhöhen. MedRxiv (ein Preprint Server, Anm.) lehnte es ab, meine Arbeit als Vorabdruck zu veröffentlichen. Mit der Begründung, es handele sich um ein sensibles Thema der öffentlichen Gesundheit. ArXiv lehnte es ebenfalls ab, meine Arbeit als Vorabdruck zu veröffentlichen: ,Unsere Moderatoren haben festgestellt, dass Ihr Beitrag nicht von ausreichendem Interesse für die Aufnahme in arXiv ist. Die Moderatoren haben Ihre Einreichung nach Prüfung abgelehnt.’“

    Später wurde seine Arbeit doch noch veröffentlicht bei SSRN und einige Monate später in „npj Vaccines“, der Impfstoffzeitschrift von Nature – zu spät, um die Weichen noch in die richtige Richtung zu stellen.

    Zu Kinderimpfungen meint er: „Wir sollten einsehen, dass sowohl der Nutzen als auch die Risiken bei Kindern sehr gering sind.“

    Besonders bemerkenswert ist seine Einschätzung zum generellen Kräfteverhältnis während der letzten beiden Jahre:
    „Es waren zu viele mächtige Akteure und Interessengruppen im Spiel, die viel zu gewinnen und zu verlieren hatten. So spielten z. B. Konzerne wie Netflix, Amazon, Twitter, Meta und Mediengiganten (die oft in komplizierte Beziehungen untereinander verstrickt sind) bei diesen potenziellen Konflikten eine ebenso große oder größere Rolle als Big Pharma. Es handelte sich nicht um irgendeine Art von Verschwörung, sondern einfach darum, dass mächtige Akteure eine Menge kluger Leute haben, die für sie arbeiten, und dass diese klugen Leute Wege finden können, ihre mächtigen Interessen zu verteidigen und zu vertreten.“

    https://tkp.at/2022/08/02/john-ioannidis-zum-stand-der-impfungen-und-covid/

  9. „Die Sterblichkeits- und Geburtsdaten für Deutschland zeigen ganz eindeutige Trends und Veränderungen ab Anfang 2021.

    Die Impfung wirkt ganz offensichtlich, allerdings bewirkt sie das genaue Gegenteil dessen was uns versprochen wird. Sie schützt nicht vor Todesfällen, sondern fördert sie und das in allen Alterskategorien.“

    Hier eine neue Analyse der deutschen Wissenschaftler Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner:
    https://tkp.at/2022/08/23/uebersterblichkeit-in-deutschland-vergleich-2020-bis-2022/

    Bereits vor 14 Tagen berichtete Telepolis über
    „Zwölf Prozent mehr Todesfälle im Juli“,
    https://www.heise.de/tp/features/Zwoelf-Prozent-mehr-Todesfaelle-im-Juli-7215349.html

    Eine genaue Todesursachenstatistik für dieses Jahr werde zwar erst Ende 2023 veröffentlicht, der zeitliche Zusammenhang zu den zu erwartenden sommerlichen Hitzewellen sei aber deutlich, sagte eine Destatis-Sprecherin. Es sei also ein altbekannter Effekt und im übrigen seien die Daten sowieso noch unvollständig.
    Die (amtlich erfassten) Corona-Todesfälle erklären Anstieg nur zu einem geringen Teil, so Telepolis. Ob (amtlich eher nicht erfasste) Impftote eine Erklärung liefern könnten, hinterfragt der Artikel nicht (aber die Leserkommentare dazu).

  10. Günter Eder verschriftlicht in einem Zweiteiler auf den NachDenkSeiten seine
    „Gedanken eines Statistikers zur Übersterblichkeit während der Coronapandemie“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87565
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87570

    „So kann er statistisch belegen, dass es auch eine ,zeitverzögerte Untersterblichkeit’ gab, aus der man schließen kann, dass zwei Drittel der Verstorbenen ohne eine Ansteckung mit Corona durchschnittlich gerade einmal zehn Wochen länger gelebt hätten. Nur ein Drittel der Coronatoten hätte ohne Infektion eine durchschnittliche Restlebenserwartung von mehr als zehn Wochen gehabt. Es ist erstaunlich, dass diese Erkenntnis von offizieller Seite niemals in Erwägung gezogen wurde.“

    Das ist eben die „an-und-mit-Corona-verstorben“-Problematik, die früh angeprangert wurde (u.a. von Prof. Püschel) und die von Ämtern und Medien dann nach einiger Zeit vernebelt wurde als „in Zusammenhang mit Corona verstorben“.
    So ganz erstaunlich sind die fehlenden Erwägungen also nicht – man wollte da ganz hartnäckig einfach nie näher aufklären.

    „Auffällig ist, dass die absolute Übersterblichkeit durchweg niedriger ausfällt als die vom RKI ausgewiesene Zahl an Coronatoten.“
    Hierfür werde als Erklärung meist auf die ausgebliebenen Grippewellen in den Coronajahren verwiesen.

    Hat Corona also mit verhältnismäßig wenig Toten die Grippe (mit verhältnismäßig vielen Toten in den Vorjahren) verdrängt?

    Rein von den Sterbezahlen könnte man also sagen:
    Eine unbekannte, kleine Erkältungskrankheit verdrängte die altbekannte große – die neue, harmlosere wurde aber mit Zahlentricks und Propaganda gezielt zur Monsterwelle hochgehypt.

    Kleiner Gedanke nebenbei:
    Da schon 2019 weitgehend grippefrei war, wie auch Eder erwähnt, könnte man durchaus auf den Gedanken kommen, Corona sei da schon – und damit ein Jahr früher als offiziell angegeben – in Europa (grippe-verdrängend) umgegangen. Und in der Tat, aufbewahrte Proben aus dem Elsass und aus Italien zeigen Corona-Spuren aus Sommer / Herbst 2019, also vor dem angeblichen Wuhan-Ausbruch im Oktober oder November 2019.

    Am Ende des zweiten Teils kommt Eder zum Thema Impfen und zur „ungewöhnlich hohen Übersterblichkeit zwischen der 45. und 52. KW 2021, die auch dem Statistischen Bundesamt aufgefallen ist. Kritische Wissenschaftler haben die Vermutung geäußert, dass der Effekt vom Impfen herrühren könnte. So kommt Professor Kuhbandner in einer statistischen Studie auf Basis tagesspezifischer Daten zu dem Schluss, ,dass sowohl der Verlauf der Todesfälle im Jahr 2021 als auch der Verlauf der Übersterblichkeit mit einer leichten Zeitverzögerung nahezu exakt den Verlauf der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen widerspiegelt.’“

    Eder zeigt sich unentschlossen; einerseits:
    „Diesen eindeutigen Befund kann die vorliegende Studie nicht bestätigen.“

    Andererseits ein paar Absätze weiter:
    „Die Vermutung, dass die stark erhöhten Übersterblichkeitswerte vom Boostern herrühren, liegt nahe und kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Auf Basis der hier betrachteten Wochenwerte lässt sich der Zusammenhang allerdings nicht eindeutig belegen. Für die Vermutung spricht, dass die Kurven zwischen der 45. und 52. KW 2021 weitgehend parallel verlaufen. Dagegen spricht, dass sich die Parallelität im Jahr 2022 nicht fortsetzt, obwohl immer noch sehr viele Menschen geboostert worden sind.“

    Wenn nur die weggefallene „Parallelität im Jahr 2022“ Eders Zweifel begründen, dann müsste man erst mal hinterfragen, ob denn zwischen den im Dezember 2021 Geboosterten und denen vom Januar 2022 wichtige Unterschiede bestehen.
    Danach sieht es nämlich in der Tat aus.

    Die deutliche amtliche Warnung vor zu häufigem bzw. zu dicht aufeinander folgendem Boostern hatte die EMA (Europäische Arzneimittelbehörde) nämlich erst nach der Weihnachts- bzw. Jahreswechsel-Pause am 11. Januar 2022 an die Öffentlichkeit gegeben:
    Mehr als zwei Booster-Impfungen in kurzer Zeit könnten die Immunreaktion beeinträchtigen. Auffrischungsimpfungen alle drei oder vier Monate seien keine sinnvolle, nachhaltige Strategie – und riefen möglicherweise auch nicht mehr die gewünschte Immunantwort hervor,
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-booster-impfungen-warnung-ema-100.html
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-01-11/repeat-booster-shots-risk-overloading-immune-system-ema-says

    Im Dezember 2021 hatte das noch ganz anders geklungen:
    Hatte man uns zuvor glauben lassen, der Impfschutz halte mindestens ein ganz Jahr, war in Baden-Württemberg Anfang Dezember plötzlich von nur noch einem halben Jahr die Rede und drei Wochen später nur noch von einem Vierteljahr. Die Abstände der Impf-Termine konnten nicht kurz genug sein.

    Mitte Dezember hatte NRW den Impfabstand von mehreren Monaten auf sogar nur noch vier Wochen verkürzt, machte nach einem Aufschrei der Verwunderung aber rasch wieder einen Rückzieher.
    Die baden-württembergische Verkürzung auf ein Vierteljahr wurde dagegen im Dezember noch nicht hinterfragt – auch z.B. das Land Berlin schloss sich dieser verkürzten Frist noch schnell und unspektakulär vor Heiligabend an,
    http://friedensblick.de/32955/spahn-nachfolger-lauterbach-kuenftig-vierteljaehrliches-und-noch-kuerzeres-boostern/

    Warum sollte man auch Bedenken haben?
    Marco Cavaleri, genau der EMA-Direktor für Impfstrategie, der im Januar 2022 dann vor zu kurzen Abständen warnte, hatte noch am 9. Dezember 2021 Gegenteiliges von sich gegeben und die auf Hochtouren angelaufene Booster-Welle mit ihren (zu) kurzen Fristen noch angefeuert:

    „Die derzeit verfügbaren Daten sprechen für eine sichere und wirksame Auffrischungsdosis bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung“,
    http://friedensblick.de/33370/post-vac-syndrom-lauterbachs-neues-nebenwirkungsfrei/

    Unabhängig von den erst im Januar erfolgten Warnung:
    Die im Januar Geboosterten hatten ihre vorangegangene 2. Impfung im Schnitt oder zu einem großen Teil vielleicht gar nicht später erhalten als die im Dezember Geboosterten?
    Dann hätte allein ihr Zögern, Verhindert-Sein etc. ihnen einen gesundheitsfördernden größeren Abstand zur zweiten Impfung beschert – ohne dass sie sich dessen bewusst gewesen sein oder es darauf angelegt haben müssen.
    Auch dieser Effekt könnte zur im Januar weggefallenen Parallelität von Sterbe- und Impfkurve beigetragen haben.

    Großbritannien
    – mehr Tote durch Lockdowns als durch Corona?

    … fragt Christian Kreiß auf den NachDenkSeiten

    Die Briten diskutieren heftig über die vergangenen Lockdown-Maßnahmen; der bisherige Finanzminister Rishi Sunak (Unterlegener im Zweikampf um die Johnson-Nachfolge) hat diese Diskussion dramatisch intensiviert, weil er aus dem Nähkästchen der Regierungsarbeit plaudert:

    – Ministern sei die Diskussion über Lockdown-Kollateralschäden untersagt worden;

    – staatliche Angstkampagne sei falsch gewesen;

    – Regierungs-„Script“ sei ungerechtfertigtes Angst-Narrativ gewesen;

    – vorgegebene Leitlinie: „Es gibt keine negativen Auswirkungen“;

    – Interne Kritik im wissenschaftlichen Beratungsgremium (SAGE) sei nicht veröffentlicht worden.

    Laut BBC stößt Rishi Sunak mit diesen Aussagen bei einem erheblichen Teil der konservativen Parteimitglieder auf Zustimmung. Das Finanzministerium unter Sunak habe sich seit langem gegen viele Covid-Maßnahmen gewehrt, versucht, Covid-Tests so früh wie möglich zu beenden, habe den Kauf von Antiviren-Mitteln abgelehnt und habe von vorneherein nicht hinter dem Impfplan gestanden.
    Die Lockdowns hätten z.B. die Behandlungen von Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen aufgeschoben.
    Die British Heart Foundation sei „tief besorgt“ über diese Erkenntnisse.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87558

    Unstatistik des Monats:
    Wissenschaftler zerlegen Masken-Studie

    Gesundheitsminister Lauterbach berief sich in einem Tweet auf eine sogenannte Meta-Studie zum Maskentragen. Nun haben Experten genau diese Studie zur „Unstatistik des Monats“ gekürt.

    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/unstatistik-des-monats-wissenschaftler-zerlegen-lauterbachs-masken-studie-li.262111
    https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/unstatistik/detail/mega-studie-zum-maskentragen-hat-viele-maengel

    Das RWI in Essen hat nach den unberechtigten Angriffen gegen Prof. Kuhbandner (die den eigenen RWI-Ruf zu beschädigen drohen), wohl einiges wieder gut zu machen?

  11. Am 01.08.2022 konnten wir hier festhalten für die Zeit von Januar bis April 2022: „Deutlicher Geburtenrückgang“,
    http://friedensblick.de/33062/unstatistik-das-neue-wort-fuer-unerwuenschte-statitistik-zu-impftoten/#comment-11180

    Jetzt stellt tkp.at-Autor Ulf Lorré fest:

    „Seit Dezember 2021 wiesen nun 7 Monate in Folge ein Geburtendefizit auf. Der Rückgang in diesem Zeitraum beträgt -6,7% nach zuletzt -6,2% im Juni.“

    Die konkrete Rückrechnung des Geburtenrückgangs auf die Fruchtbarkeitsminderung des Einzelnen ist kompliziert; es gibt methodische und erhebungstechnische Probleme: So gilt auch der von Destatis gelieferte Meldestand der Geburten immer noch als „vorläufig“, obwohl unser alphabetisiertes und computerisiertes Land mit ausreichend Standesämtern ausgestattet ist und die „Meldemoral“ der Eltern die Verzögerung bestimmt nicht erklären kann.

    Als Ergebnis hält der Autor jedenfalls fest:
    Der Absturz der Geburtenrate im Januar 2022 hängt zeitlich zusammen mit einem Zeugungszeitraum im Frühjahr 2021. In jenen Monaten lag der Beginn der Massenimpfungen.

    Andere denkbare Ursachen sind nicht ersichtlich.
    Wenn die Menschheit aus Sorge vor unsicheren Zeiten plötzlich das Fortpflanzen eingeschränkt hätte, dann wäre dies bereits im Frühjahr 2020 geschehen und man hätte in 2021 einen Geburtenrückgang gesehen.
    Das Gegenteil war der Fall – 2021 schnitt geburtenstark ab.

  12. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat sich als wohl erste öffentliche Einrichtung mit dem Tabu-Thema Geburtenrückgang nach Impfung befasst.
    Auf fragwürdige Weise, wie Norbert Häring analysiert,
    https://apolut.net/geburteneinbruch-nach-impfkampagne-institut-fuer-bevoelkerungsforschung-will-elefanten-im-raum-nicht-sehen-von-norbert-haering/

    Es habe einen massiven Geburtenrückgang um über 10% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre vor der Pandemie gegeben, stellt das Institut fest. Als wesentliche Ursache hierfür sieht die behördliche Pressemitteilung vom 20. September: Frauen hätten ab Start der Massen-Impfkampagne im Frühjahr 2021 ihren Kinderwunsch zunächst zurückgestellt.

    Es sei plausibel, dass sich manche Frauen erst impfen lassen wollten, bevor sie schwanger werden:
    „Da die Impfung zunächst für Schwangere nicht empfohlen war, wurde der Kinderwunsch oftmals aufgeschoben.“

    Schon an diesem Punkt stelle ich mir (über Härings Argumente hinaus) die Frage, ob es zahlenmäßig nicht viel eher so gewesen war:
    Viele bereits schwangere Frauen zögerten die Entscheidung für die anstehende Impfung hinaus (was die Zahl der Geburten ja nicht beeinflusst), während vergleichsweise wenige impfwillige Frauen die Entscheidung zum Schwanger-Werden gleich um mehrere Monate aufschoben.

    Denn die gesundheitlichen Ängste einer schwangeren Frau dauern bekanntlich bis zu neun Monate, während nach einer harmlos verlaufenen Impfung der Mut zur Schwangerschaft doch bereits nach wenigen Wochen zurückkehren dürfte?

    Die Experten haben als fünf mögliche Einflussfaktoren der Impfkampagne auf die spätere Geburtenentwicklung in Betracht gezogen:

    1. Negativ: Der direkte Einfluss des Krankheitsdrucks auf die Bevölkerung.

    2. Negativ: Die wirtschaftlichen Auswirkungen in Form von drohendem oder tatsächlichem Einkommensverlust.

    3. Positiv: Geringere wirtschaftliche Aktivität und mehr Zeit zuhause.

    4. Negativ: Mit Beginn der Impfkampagne „verlor die globale Pandemie ihre Allgegenwart in den Leben der Menschen. Sie signalisierten eine Rückkehr zu der weniger familien- und heimzentrierten Lebensweise von vor der Pandemie.“

    5. Negativ: Unsicherheit zu Beginn der Impfkampagne, ob die Impfstoffe für Schwangere sicher sind. Daher Aufschub des Kinderwunsches, bis dies geklärt war.

    Bewertung dieser fünf angeblichen Ursachen

    Angst vor Krankheit und Verarmung (Nr. 1 und 2) mag es gegeben haben, aber im Zeugungsjahr 2020 wohl stärker als im relevanten Jahr 2021.

    Zeit zum Poppen während der Lockdowns (Nr. 3) gab es 2020 vielleicht wirklich etwas mehr als 2021, als mit beginnender Impf-Kampagne die Lust aufs Daheimbleiben (z.B. als werdende Mutter) von der Hoffnung auf Rückkehr alter Bewegungsfreiheiten verdrängt worden sein könnte (Nr. 4).
    Konkrete Zahlen hierzu gibt es jedoch nicht – und auch von Versuchen, durch Befragungen an Zahlen zu gelangen, um die bloße Vermutung zu erhärten, hat man wohl abgesehen.

    Bei Nr. 5 sind wir wieder beim o.g. Scheinargument:
    Frauen, die sowohl Impfung und Schwangerschaft anstrebten, mussten letzteres nicht längere Zeit aufschieben, sondern konnten es bereits wenige Wochen nach der Impfung in Angriff nehmen.
    Denn wurde uns nicht ständig eingehämmert, Nebenwirkungen würden sich entweder binnen weniger Wochen einstellen oder gar nicht und Langzeitfolgen seien ausgeschlossen?

    Norbert Häring über den verschwiegenen Elefanten im Raum:

    „Es fällt auf: Während Erklärungsmöglichkeiten ausdrücklich in Betracht gezogen wurden, die schon fast krampfhaft herbeigeholt wirken, erwähnen die Autoren nicht einmal die Möglichkeit, dass die Impfung selbst einen Einfluss entweder auf die Fruchtbarkeit oder auf die Rate der Fehlgeburten haben könnte. Dabei ist das ein außerhalb der Leitmedien heftig diskutiertes Thema, und eine Möglichkeit, die sich in Anbetracht der zeitlichen Entwicklung geradezu aufdrängt. Der Verdacht kommt auf, dass die Studie und Presseerklärung den Zweck verfolgen, den Medien, die das Thema schwer länger ignorieren können, eine harmlose Erklärung an die Hand zu geben.“

    Er übersetzt die schwedischen Experten:

    „Im Gegensatz dazu gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Beginn der Impfprogramme und dem Rückgang der Fruchtbarkeit, der neun Monate später eintrat. Sowohl in Deutschland als auch in Schweden erreichten die Impfkampagnen mit Massenanmeldungen für eine erste Impfung ihren Höhepunkt im April, Mai und Juni 2021. Die Einführung dieser Programme in Deutschland und Schweden korreliert sehr gut mit einer deutlichen Veränderung der Fruchtbarkeitsziffern genau neun Monate später.“

    Während man bei „fehlenden“ Geburten genau hinschauen muss, ob sie (gewollt oder ungewollt) „ausgefallen“ oder nur „aufgeschoben“ sind, dürfte die Zahl der Totgeburten ein hartes Kriterium sein, das in der Regel nicht vom Willen der schwangeren Frau abhängt, sondern ein Schicksalsschlag ist.

    Hier geben die statistischen Daten einerseits unter Vorbehalt Entwarnung:
    „Es zeigt sich ein allmählicher Anstieg seit 2007, wobei der Anstieg 2021 von 4,07 auf 4,28 Totgeburten je Tausend Lebendgeburten der zweitstärkste Anstieg in diesen 14 Jahren war. Nur von 2018 auf 2019 war der Anstieg noch etwas stärker, im Folgejahr 2020 blieb die Rate der Totgeburten unverändert.“

    Andererseits:

    – Das Statistische Bundesamt weist die Zahl der Totgeborenen nicht nach Monaten sondern nach Jahren aus, sodass für die Öffentlichkeit nicht feststellbar ist, ob diese mit Beginn der Impfkampagne anstiegen.

    – Als Totgeburt werden nur abgegangene Föten erfasst, deren Gewicht mindestens 500 Gramm beträgt oder die die 24. Schwangerschaftswoche (5. Monat) erreicht haben. Man kann also anhand der statistischen Daten nur sagen, dass die Impfungen keinen großen Einfluss auf nach den ersten vier Monaten missglückte Schwangerschaften gehabt haben.

    Ob Schwangere bis zum 4. Monat aus irgend einem Grund (z.B. mit der Impfung) eine Totgeburt erlitten, wird bei uns also gar nicht erfasst!

    Noch ein (unbeachteter) Elefant im Raum laut Häring:

    „Seit etwa einem Jahr ist die Sterblichkeit höher als im Durchschnitt der drei Vorjahre, seit April überwiegend sogar höher als in jedem dieser Jahre. Teilweise kann die besonders hohe Übersterblichkeit ab Juni mit dem ungewöhnlich warmen bis heißen Sommer erklärt werden, was die bisher einzig präsentierte Erklärung für die Übersterblichkeit ist (Klimawandel). Aber sie erklärt eben nicht alles und schon gar nicht die Übersterblichkeit vor und nach dem Sommer.“

    Lauterbachs ständig geäußerte Sorge, man dürfe sich an 100 Tote pro Tag wegen (oder mit) Corona nicht gewöhnen, steht in merkwürdigem Kontrast zu seinem Desinteresse an der gestiegenen allgemeinen Sterblichkeit; Häring:
    „Das könnte seine Ursache darin haben, dass er und sein Vorgänger mitverantwortlich dafür sein könnten.“

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