Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?

Ein Augenzeuge des NSU-Wohnungsbrandes berichtete, dass sich Frau Zschäpe nach der Explosion ihrer Wohnung, eine Nummer wählend, entfernte, „den Veilchenweg hinunter gegangen“, „schnurstracks, mit schnellem, zügigem Schritt“.

„In der Mitte des „Veilchenwegs“, über die Trümmer steigend, die die Explosion auf die Straße geschleudert hat. Ein rotes oder grünes Handy habe sie in der Hand gehalten. „Ich hatte das Gefühl, sie wählt gerade eine Nummer.“ Ob die Feuerwehr schon alarmiert sei, fragte der 41 Jahre alte Schornsteinfeger. „Ja, die kommt schon!“, habe Zschäpe geantwortet.“ (schwarzwälder-bote)

Tatsächlich wählte „aufgeregt“ eine offenbar bis heute unbekannte „junge Zwickauerin“ um 15.11 den Notruf 112 …

„… kann zunächst nicht den exakten Brandort nennen, nur den Straßennamen. Später ereilt ein weiterer Ruf die Zentrale, diesmal ist von einer Explosion die Rede.“(saarbrückener-zeitung)

Wenn es Frau Zschäpe war, dann fragt sich, wie sie die Hausnummer vergessen konnte? Zschäpes Handy und ihre Gespräche wurden polizeilich ausgewertet, und es waren offenbar keine Anrufe an die Feuerwehr dabei gewesen, lediglich eine Person wollte sie sprechen:

Zwischen 15.19 Uhr und 15.34 Uhr rief die mutmaßliche Rechtsterroristin vier Mal den Mann an, der im Münchener Oberlandesgericht (OLG) etwa zwei Meter rechts von ihr auf der Anklagebank sitzt: André E.

Es waren kurze Gespräche: 43 Sekunden, 28, eine Minute und 27 Sekunden und nochmals 18 Sekunden. Das erste 14 Minuten, nachdem um 15.05 Uhr eine gewaltige Explosion das Haus in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 erschütterte.“ (ebd)

Laut des Lichtstadtblogs hätte eine Funkzellenabfrage des Handys von Frau Zschäpe ergeben, dass sie schon unmittelbar vor der Brandstiftung André E. angerufen hätte.

„Die die Funkzellenabfrage ergab, rief Z unmittelbar nach der Radiomeldung vom Tod der Bankräuber in Eisenach ab 15 Uhr 04, verschiedene Handynummern an.

Zuerst das Telefon ihrer Freundin Susann Em*ng*r, um 15 Uhr 05 dann die Handynummer von André Em*ng*r / AE. In beiden Fällen nahm niemand ihren Anruf entgegen.“(lichtstadt)

Nach der Brandstiftung hätte sie weitere Male „bei AE“ angerufen und schließlich ihn erst erreicht, als sie schon Kilometer von ihrer Wohnung entfernt war. (lichtstadt) Zschäpes Handy wurde jedoch „später im Schutt des ausgebrannten Hauses“ gefunden! (stuttgarter-nachrichten)

Frau Zschäpe oder ein Unterstützer wären also zu der brennenden oder ausgebrannten Wohnung zurückgekehrt, um ihr Handy dort zu „entsorgen“? Damit vernichtete Zschäpe jedoch das Beweismittel gerade nicht, sondern machte es erst den dankbaren Ermittlern zugänglich! Eine plausible Erklärung wäre: Das Handy sollte gefunden und ausgewertet werden.

Im Rahmen der Zeugenvernehmungen im Prozess gegen Beate Zschäpe ist es zu einer weiteren Ungereimtheiten gekommen. Zeit.de berichtete von einer Zeugin, die auf den Wohnungsbrand aufmerksam wurde: „Nadin R.“

„Nadin R. war am 4. November 2011 die Frühlingsstraße entlanggefahren und hatte vor Rauchwolken angehalten, die aus dem Haus 26 drangen. Mit einer Frau aus dem Nachbarhaus habe sie beratschlagt, jemand müsse die Feuerwehr rufen (…).“ (freie-presse)

Zwei weitere Zeugen sind Uwe H. und seine Frau Antje, die eine seltsame Beobachtung machte.

„Nachbarin Antje H. (40) sagte am 28. Prozesstag vor Gericht aus, dass sie kurz nach Ausbruch des Feuers eine bemerkenswerte Beobachtung gemacht habe: Sie will eine junge Frau mit Kind gesehen haben, die seelenruhig neben einem Wagen in der Nähe wartete.“ (Bild)

War diese seltsame Person Nadin R. oder wie Bild.de vermutet, die Frau von E.?

Uwe und seine Frau Antje H und Nadin R. beobachten auf alle Fälle das Gleiche, wie Frau Zschäpe vom Haus weggeht, mit Katzenkörben. Ob sie gemeinsam stehen oder getrennt, ist nicht klar, aber sie machen Frau Zschäpe erst auf den Brand aufmerksam!

„Mindestens drei Menschen trafen Zschäpe am Brandort: Uwe H. und seine Frau Antje, außerdem die Passantin Nadin R. (…)

Den Aussagen zufolge kam sie aus dem brennenden Haus gelaufen, in den Händen zwei Körbe mit ihren Katzen. Das hatte am Mittwoch Nadin R. aus Zwickau berichtet. Sie habe eine Frau getroffen und gerufen: „Hinter Ihnen brennt’s!“ Diese habe sich umgedreht und erschrocken. Dann habe sie die Katzenkörbe abgestellt und gesagt, sie müsse nach ihrer Großmutter schauen, die sei noch im Haus. Gleich danach sei sie verschwunden.“ (zeit)

Dann sei sie „wieder zurück in Richtung des Hauses gegangen.“ (morgenpost) (taz)

Tatsächlich sagte die Großmutter aus, dass es an ihrer Türe klingelte. Da sie jedoch schlecht laufen könne, war „niemand mehr zu sehen“ als sie öffnete. (focus) Es ist wahrscheinlich, dass Zschäpe anschließend den Schornsteinfeger traf.

Vor Gericht gab die Zeugin Nadin R. an, Frau Zschäpe zuvor noch nie gesehen zu haben.(freie-presse) In einer wdr-Dokumentation wird jedoch eine ehemalige Nachbarin und Freundin von Beate Zschäpe interviewt, die zufälligerweise Nadine R. heißt.

Der Kontakt wäre auch nach dem Umzug nicht abgebrochen (fr-online). Laut wdr würde Frau Nadine R. und eine andere Nachbarin von Frau Zschäpe „ihre Kinder alleine erziehen.“ (youtube, 15.50)

„Das letzte Mal gesehen haben sich die beiden Frauen am Mittwoch, dem 2. November vergangenen Jahres. Nur zwei Tage später wurden Mundlos und Böhnhardt nach dem Banküberfall in Eisenach in ihrem Wohnmobil tot aufgefunden, und Beate Zschäpe steckte die gemeinsame Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße in Brand und floh. An jenem Mittwoch davor aber tauchte Lisa alias Beate plötzlich in der Polenzstraße auf. Am Nachmittag, zum Kaffeetrinken. Sie klingelte bei Nadine Resch im ersten Stock und ihrer Nachbarin Heike Kuhn. „Sie war ganz normal, wie immer“, erinnert sich Nadine Resch. „Wir quatschten kurz, aber ich hatte keine Zeit. Sie ging dann zur Nachbarin rein.“ (fr-online)

11 Gedanken zu „Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?“

  1. Ein paar Anmerkungen zu deinem Artikel und zu dem verlinkten Lichtstadt-Blog:

    1. [nur Grammatik]:
    „Zschäpes Handy und ihre Gespräche wurden polizeilich ausgewertet worden“
    besser: „Zschäpes Handy und ihre Gespräche sind polizeilich ausgewertet worden“

    2. [inhaltlich]:
    „als sie schon vier Kilometer von ihrer Wohnung entfernt war.“

    Nur der Bahnhof war vier Kilometer entfernt, aber Zschäpe war zu dem Zeitpunkt dieses Anrufes noch keine vier Kilometer entfernt von ihrer Wohnung, denn bereits nach zwei Kilometern stieg Zschäpe in Emingers Auto ein.

    3. „War diese seltsame Person Nadin R. oder wie Bild.de vermutet, die Frau von E.?“

    Die Nadine R. aus der Doku hat kein Auto, daher handelt es sich höchstwahrscheinlich um zwei verschiedene Personen.

    4. „Zuerst das Telefon ihrer Freundin Susann Em*ng*r, um 15 Uhr 05“

    Falls Zschäpe tatsächlich erst um 15:04 Uhr durch die Radiomeldung von dem Vorfall in Eisenach erfahren hatte, dann ist die Zeit viel zu knapp, um die beiden Katzen in die Katzenkörbe zu stecken und das Benzin auszukippen. Es erklärt auch nicht, warum ihr Laptop bereits um 14:20 Uhr abgeschaltet wurde.
    Um 13:59 Uhr gab es im Internet den ersten Artikel über den Vorfall:http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Angestellter-in-Bank-verletzt-zwei-Tote-gefunden;art83467,1799738
    Es kann auch sein, dass es auch auf anderen Seiten und nicht nur in Form von Artikeln, sondern in Form von News-Tickern die Meldung gezeigt wurde.
    Es kann ebenfalls sein, dass es eine Vereinbarung gab, derzufolge man bei Ausbleiben einer SMS nach einer gewissen Zeit den Notfallplan in Kraft setzt.

    5. Zschäpe wurde nur mit den Katzenkörben und dem Handy gesehen, aber über eine Tasche für die DVDs berichtete keiner der Zeugen.

    6. aus dem Lichtstadt-Blog Teil 6b:
    „Am 25.10.2011, betritt „Holger Gerlach“ gegen Mittag erneut das Büro der Caravan-Firma in Schreiersgrün, wieder mit Beate Zschäpe, doch diese hat am 25.10.2011 ein Kind mit dabei.“

    Laut Ermittlungsakte wurde das Wohnmobil mit einem Personalausweis („BPA“) von Holger Gerlach gemietet, aber Holger Gerlach hat nicht seinen BPA, sondern seinen Reisepass dem Trio überlassen. Ist also das „BPA“ in den Akten ein Fehler oder hat Gerlach doch seinen BPA hergegeben oder hat der echte Gerlach selber das Wohnmobil gemietet?

    Zschäpe erzählte auf der Fahrt nach Gera dem Kripo-Beamten namens Binz, dass nie ein Kind dabei gewesen wäre, wenn ein Womo abgeholt worden sei.

    Laut dem Buch „Die Zelle“ Seite 247 (elektronische Ausgabe) soll das Kind dann auch noch zu der Frau „Mama“ gesagt haben, also war das vermutlich nicht Zschäpe.

    7. „Als Rückgabetag wird der 04.11.2011 vereinbart“

    Warum machen sich angebliche Bankräuber so einen zeitlichen Stress und mieten nur bis zu dem Tag des geplanten Bankraubes, zumal die Rückgabe des gereinigten Wohnmobils an dem Freitag laut AGB des Verleihers bis 12:00 Uhr zu erfolgen hat?

    Warum haben sie ihr Wohnmobil nach dem Bankraub überhaupt „Am Schafrain“ geparkt und nicht bei dem noch näher gelegenen und sehr viel unauffälligeren

    „Wohnmobile A. Waldhelm“
    Ringstraße 27
    99817 Eisenach

    Google-Earth-Koordinaten:
    51.002311°N 10.327548°E

    Dort kann man einen Stellplatz für 16 Euro mieten können und man wäre dann nicht aufgefallen.

    8. „Da es eher ungewöhnlich für diese Gegend ist, dass ein Wohnmobil in den Straßen steht“

    Es ist eben nicht ungewöhnlich, dass dort ein Wohnmobil steht. Erstens kann man in Google Earth an genau derselben Stelle bereits im Jahr 2008 ein solches Wohnmobil sehen und zweitens ist es denkbar, dass der Wohnmobilstellplatzanbieter A. Waldhelm bei Überfüllung seiner eigenen Stellfläche die Wohnmobile einfach irgendwo in den Seitenstraßen abstellt.

    Die Entfernung (auf der Straße, nicht reine Luftlinie) zwischen dem Disko-Parkplatz und „Am Schafrain“ beträgt nur 1125 Meter und die Entfernung zwischen dem Disko-Parkplatz und dem Wohnwagenstellplatzvermieter beträgt 1196 Meter, wäre also praktisch gleich.

    9. Im Lichtstadt-Blog sind die Waffennamen und deren Auffindeort falsch. Die MP heißt nicht Pieter, sondern Pleter. Die Pumpgun nennt man Repetierflinte. Die Mossberg schreibt man mit zwei s. Die Ceska 83 befand sich nicht im Wohnmobil. Die Deklarierung der Polizeiwaffen als „Trophäe“ ist eine durch nichts belegte Interpretation. Eine andere Interpretation wäre, dass diese Waffen untergeschoben worden sind.

    10. „Zwischen 13 Uhr 30 und 15 Uhr nimmt sie die Umschläge mit den „Frühling“-DVDs aus dem Tresor und dazu noch etwas Bargeld.“

    Warum hat Zschäpe 75.000 Euro im Haus zurückgelassen?
    Warum hat Zschäpe eine Waffe im Tresor und eine im Flur offen herum liegen lassen?
    Warum liegt überhaupt eine Waffen offen im Flur herum anstatt im Tresor oder in einer Schublade? Das sieht eher wie von oben herabgefallen aus oder wie von außen reingeschmissen aus, also untergeschoben.
    Es ist kaum zu erklären, warum man die Ceska 83 mit ihrem auffälligen Schalldämpfer erst am 10. oder 11. gefunden haben will.
    Wie hat Zschäpe die DVDs transportiert, obwohl kein Zeuge von einer Tasche berichtet?
    Warum hat keine Zeitung oder ein sonstiger Empfänger der DVDs zeitnah davon berichtet? Da sich Zschäpe am 8.11. gestellt hatte, müssten die DVDs am 9. oder 10. eingetroffen sein, aber der Spiegel kaufte seine DVD von Apabiz und handelte auch noch ein Exklusivrecht für eine Woche aus. Irgend ein anderer Empfänger wäre an diesen Vertrag aber nicht gebunden gewesen, sondern er hätte einfach über seine „eigene“ erhaltene DVD berichten können.

    11. Wenn das Handy im Brandschutt wirklich die Nummer 0162 – 7000587 hatte, mit der Zschäpe auch um 15:34 Uhr auf ihrer Flucht telefonierte, dann ist das in der Tat erklärungsbedürftig und passt nicht zur offiziellen Darstellung.

  2. Beate Zschäpe telefonierte am 4.11.2011 mit einem roten Handy und der Telefonnumer 0162-7000587. Dieses Handy wurde nicht im Brandschutt gefunden.

    Das im Haus gefundene Handy hatte die Nummer 0162-4639557 und war das „Aktions“-Handy, welches Beate Zschäpe am 5. Juni 2005 um 15:22 Uhr angerufen hatte.
    Dieses Handy hatten anscheinend die Uwes in München bei dem Mord dabei.

    Die Uwes hatten ein drittes Handy mit abgeklebtem Akku im Wohnmobil dabei.

    Zitate bezüglich der Handys:

    Dass es Zschäpe war, die aus der Zelle anrief, ergibt sich offenbar aus dem Umstand, dass sie das Handy anrief, weiß man, weil das angerufene Handy und eine Rechnung für die Nummer 0162/4639557 beim von Zschäpe gelegten Verdeckungsbrand in Zwickau unbeschadet blieben.
    http://de.paperblog.com/nsu-aus-der-zelle-in-die-zelle-281279/

    Am 5. Juni 2005 gegen 19.05 Uhr wurde in dem Laden der 41 Jahre alte Grieche Theodorous Boulgarides von den Killern der Zwickauer Terrorzelle ermordet, weil er Ausländer war. Ein paar Stunden vor dem Mord, um 15.22 Uhr, wurde in Tatortnähe ein Handy mit der Nummer 0162/4639557 angerufen. Der Anruf kam, wie Ermittler später mit Hilfe einer Funkzellenauswertung feststellten, aus einer Telefonzelle, die sich in der Nähe der Polenzstraße in Zwickau befindet. In der Polenzstraße 2 wohnten von 2003 bis 2008 Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt.
    Das Mobiltelefon war eines der vielen Handys der mutmaßlichen Terroristen. Das Telefon und eine auf die Rufnummer lautende Rechnung wurden im Brandschutt des Hauses gefunden, das Zschäpe nach dem Tod der beiden Männer am 4. November 2011 angezündet hatte.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-gegen-zwickauer-terrorzelle-beate-zschaepe-frau-an-der-seite-der-killer-1.1257675

    Es sind die letzten vier Telefonate, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Beate Zschäpe am 4. November 2011 mit dem Mobiltelefon führte, das damals unter der Nummer 0162 – 7000587 zu erreichen war.
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.beate-zschaepe-die-katzen-waren-wichtiger-als-die-alte-nachbarin.1c4a4d0b-9b0d-4755-a5bb-7d0896310c78.html

    In dem Wohnmobil wurde auch ein Handy gefunden. Dazu heißt es: „Zwischen Handy-Akku und Handykontakten war ein Klebestreifen befestigt. Dies verhinderte die Stromzufuhr zwischen Akku und Handy.“ Nach MDR-Informationen aus Polizeikreisen haben Mundlos und Böhnhardt so verhindert, dass sie über das Mobiltelefon geortet werden konnten.
    http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html

    1. Zwei Argumente, dass wirklich das andere Handy (0162-7000587) war:
      1. Die Zeitung „Stuttgarter Nachrichten“, in Form des Redakteurs Franz Feyder, war deutlich, dass es eben dieses Handy war, welches im Schutt gefunden wurde. Ich schrieb dem Autor gerade eine email und hoffe, dass er die Information bestätigt oder dementiert. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.beate-zschaepe-die-katzen-waren-wichtiger-als-die-alte-nachbarin.1c4a4d0b-9b0d-4755-a5bb-7d0896310c78.html
      2. Die Auswertung von Zschäpes Handy endete am 04.11, obwohl sie sich erst am 08.11 stellte. Das spricht dafür, dass dieses Handy eben aus ihren Handen ging und stillgelegt war.

  3. fatalist says:
    Nadin R. ist Nadine Resch. Das ist ein und dieselbe Person. Diese Nadin Resch war Zeugin vor Gericht am Mittwoch, und sie ist die Nachbarin in der Polenzstrasse gewesen.
    [Zitat Ende]

    Das kann ich immer noch nicht glauben.
    Was soll denn die Nadin Resch aus der Polenzstraße dort in der Frühlingstraße getan haben laut Aussage vor Gericht? War die da aus reiner Schaulust oder wurde sie von Beate Zschäpe herbeitelefoniert oder hatte sie Verwandte in der Frühlingstraße, die sie rein zufällig zur Zeit des Brandes in einem der Nachbahrhäuser besuchte?
    Vielleicht gibt es auch zwei Personen mit dem selben Namen Nadin Resch.

    Woher genau glaubst du zu wissen, dass es sich um die selbe Person handelt?
    Hast du nadin Resch aus der Polenzstraße 2 gefragt oder hast du ein Foto der Zeugin bei Gericht gesehen oder wurden Geburtsdatum und Wohnadresse veröffentlicht oder was macht dich da so sicher?

    Wenn es wirklich die selbe Nadin Resch aus der Doku war, dann wäre es aber dem Richter und der Presse aufgefallen, dass sie dann vor Gericht ausagte, sie würde Beate nicht kennen, obwohl sie doch in der Doku das genaue Gegenteil sagt.
    Daher glaube ich das nicht.

    Da muss man schon mit harten Fakten und guten Quellen arbeiten anstatt einfach nur zu behaupten, es sei ein und dieselbe Person.

  4. „Warum hat Zschäpe 75.000 Euro im Haus zurückgelassen?“

    Nach meinen Informationen haben Uwe&Uwe ca. 600.000€ erbeutet.
    Bei letzten Überfall waren das 70.000 und vom vorletzten lagen 40.000 im Wohnmobil, so dass das halluzinierte Terrortrio 490.000 zum leben hatte.
    Nun lese ich zum ersten Mal, dass im Haus noch 75.000 lagen. Wenn das der Fall ist, dann stimmt der Plot überhaupt nicht mehr. Von 415.000€ konnte das Trio über 13 Jahre kaum überleben, geschweige denn 65 Wohnmobilanmietungen und sonstige Aktionen finanzieren.
    Deshalb wollte ich frage, ob Du die Quelle nennen kannst?
    Ich danke schon mal im Voraus.

    1. Man kann mit 415000€ keine 13 Jahre überleben?
      Wer verdient denn heute noch mehr als 15T€ netto im Jahr?
      Damit kann man ganz gut überleben.

  5. @Bolko :
    “ 10…Warum liegt überhaupt eine Waffen offen im Flur herum anstatt im Tresor oder in einer Schublade? “
    Wenn sie Spuren verwischen wollte dann sollten die Waffen mit dem Feuer in Berührung kommen. Mich verwundern da eher die unterschiedlichen Angaben zu den Waffenfunden im Wohnmobil. War dort nun eine Handgranate mit dabei oder nicht ?

    “ Wie hat Zschäpe die DVDs transportiert, obwohl kein Zeuge von einer Tasche berichtet? “
    In den Büchern „Das Zwickauer Terror trio“ sowie „Die Zelle“ wird je eine Tasche samt Inhalt beschrieben, die Angaben kommen von der Polizei. Laut „Die Zelle“ hatte die Tasche Leopardmuster, ausserdem hatte Zschäpe zwei Plastiktüten. Vielleicht sind diese Details einfach zu unwichtig um sich grösserer Verbreitung zu erfreuen.

    “ …aber der Spiegel kaufte seine DVD von Apabiz und handelte auch noch ein Exklusivrecht für eine Woche aus. Irgend ein anderer Empfänger wäre an diesen Vertrag aber nicht gebunden gewesen, sondern er hätte einfach über seine “eigene” erhaltene DVD berichten können. “
    Ich denke so wird es dann auch geschehen sein. Das Video wird „exclusiv“ nur an den Spiegel verkauft, der ist dann etwas schneller.

    @Volker : zB Waffenhandel käme in Frage, nach den Verjährungen auch normale Schwarzarbeit.

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