Was Hofvirologen wie Drosten und Fauci uns zur Virus-Herkunft sagen und was nicht

Ein Top-Virologe glaubt fest an Mutter Natur

Christian Drosten kann mit Dackelblick und Schwiegersohn-Charme seine unbewiesenen Vermutungen kundtun und die öffentliche Meinung beeinflussen wie kaum ein anderer in Deutschland – Medien und Politik behandeln ihn als Virenpapst, der er nie war und den es auf diesem vielschichtigen Gebiet nach Meinung von z.B. Hendrik Streeck gar nicht geben kann.

Nun legt er also quasi ganz pauschal seine Hand ins Feuer für die Seriösität (fast) aller Labor-Kollegen und insbesondere derer aus Wuhan, was in Zeiten westlicher Anfeindungen gegen China ja erst mal nach Völkerverständigung klingt, [1].

Fachlich untermauern will er das mit einem etwas dünnen Argument: Weil Sars-2 sich sehr stark von Sars-1 unterscheide, muss es aus der Natur kommen. Denn schnell mal nebenbei basteln gehe nicht und wenn die Wuhan-Kollegen es mühevoll über Jahre gebaut hätten, dann wäre das der Community inklusive Drosten nicht entgangen (weil seriöse bzw. ambitionierte Wissenschaftler gar nicht anders können, als nahezu jeden kleinen Fortschritt zu publizieren).

Gegenmeinungen, z.B. des französischen Virologe Luc Montagnier – 2008 für seine Erforschung des HI-Virus (HIV) mit dem Nobelpreis ausgezeichnet – erwähnt er schon mal gar nicht. Montagnier ging schon im April 2020 davon aus, dass das SARS-CoV-2 Virus in einem Labor entstanden sein muss, weil es typische HIV-Bausteine bekommen hat, was nicht von alleine (in der Natur) passiert sein könne, [2].

Westliche Beteiligung steht unter Aussprech-Tabu

Die Medienmeute behandelte Montagnier (ähnlich wie bei uns Wodarg und Bhakdi) seither als Unperson und sparte sich somit die Widerlegung seiner Argumente.
Dabei hatte Montagnier den Forschern nicht mal dunkle Absichten unterstellt: „Eine meiner Hypothesen ist, dass sie einen AIDS-Impfstoff herstellen wollten“.

Fledermaus-Experte Drosten weiß trotz gespielter Ahnungs-losigkeit ganz genau, dass es in China brisante (aber keineswegs geheime) Entwicklungen gab, über die seit Pandemie-Beginn aus naheliegenden Gründen auch im Westen nicht mehr gerne gesprochen wird:
2011 waren „Forscher des Wuhan Lab zusammen mit US-amerikanischen und australischen Kollegen in den Höhlen von Kunming, in der Provinz Yunnan im Süden Chinas unterwegs, um Fledermäuse zu fangen“.

Gesucht wurden Tier-Viren – zur Verwendung beim Menschen

Abgesehen hatten sie es auf die in diesen Tieren reichlich vorhandenen Kleinstbewohner: Sie isolierten „27 bisher unbekannte Viren, die dem schon bekannten SARS-Virus ähnlich waren. 2013 berichteten sie in ,Nature’ über diese Entdeckung und die Isolation eines SARS-ähnlichen Virus, das die Protein-,Zacken’ auf seiner Corona-,Krone’ für das Andocken an menschliche ACE2-Rezeptoren nutzt.

Sars-2 und ACE2 – das ist bekanntlich wie Schlüssel und Schloss beim Knacken unserer Immunabwehr für den (angeblich erst seit 2019 neu aufgetauchten) Krankheits-Erreger, [3].
Was aus heutiger Sicht brisant klingt, wurde 2013 mit naivem Stolz präsentiert und intensiven weiteren Forschungen unterzogen; 2015 erschien darüber dann ein Artikel in ,Nature Medicine’:
„A SARS-like cluster of circulating bat coronaviruses shows potential for human emergence – die SARS-ähnliche Viren-Sammlung zeige Potenzial für die „menschliche Weiterentwicklung“, [2].

Der Begriff „human emergence“ ist gar nicht so einfach zu übersetzen – meint das (wie Montagnier) schlicht die altbekannte Impf- oder Medikamenten-Forschung?
Oder knüpft das begrifflich an die 2008 gegründeteten CHEs an – deren Weltbild u.U. eine Art Vorläufer darstellt zu Klaus Schwabs „Transhumanismus“-Träumen?
Mit sektiererisch-nebulösem Pathos stellen die CHEs sich vor:
„Das Center for Human Emergence (CHE) fördert die bewusste Evolution der menschlichen Spezies auf einer globalen Ebene“, [4].

Zauberlehrlings Panne oder Transhumanismus-Träume?

Gehen wir vorerst mal von der ersten Variante aus, denn schon die war den Verantwortlichen von „Nature Medicine“ ein paar Jahre später (nämlich mit dem Ausbruch von Corona) peinlich genug:
„Wir haben bemerkt, dass dieser Artikel als Basis für unverifizierte Theorien benutzt wird, dass der neue Coronavirus der COVID-19 verursacht, künstlich hergestellt wurde. Es gibt keinen Beweis, dass das wahr ist; Wissenschaftler glauben, dass ein Tier die wahrscheinlichste Quelle des Coronavirus ist“, [2].

Keine Spur mehr vom Entdecker- und Bastler-Stolz, mit dem man fünf Jahre zuvor publiziert hatte – aber auch schon 2015 hatte man „vergessen“ (und erst später unauffällig „nachgemeldet“), wer die seither peinlich gewordene Forschung in China denn eigentlich gesponsert hatte: es war das US-Regierungsprogramm „USAID-EPT-PREDICT“ über die „EcoHealthAlliance“.

Zu besagtem „Vergessen“ dürfte beigetragen haben, dass der naive Stolz der beteiligten Forscher bereits 2015 auf (vergebliche) kritische Widerrede anderer Kollegen gestoßen war, wie „Nature“ wenige Tage nach dem Erscheinen des Artikels berichtet hatte:
„Ein Experiment, bei dem eine Hybridversion eines Fledermaus-Coronavirus entstand – eines, das mit dem Virus verwandt ist, das SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) verursacht – hat eine erneute Debatte darüber ausgelöst, ob technische Laborvarianten von Viren mit möglichem Pandemiepotenzial die Risiken wert sind“, [2].

Biowaffen und die längst verlorene Unschuld der Wissenschaft

Resümee des Telepolis-Autors Mathias Bröckers letztes Jahr:
„Dass die Labors der weltgrößte Biowaffen-Forschungseinrichtung, Fort Detrick in Maryland, im August 2019 wegen verschiedener Sicherheitslecks geschlossen wurden (nun aber wieder in Betrieb sind), hat nach offiziellen Angaben zu keinerlei Gefährdung der Außenwelt geführt. Aber dort wie auch an anderen Stellen in den USA wurde wie in Wuhan daran geforscht, wie man Coronaviren virulenter, ansteckender, machen und ihnen gentechnisch neue Fähigkeiten einbauen kann.“

In einem neuen Artikel auf seinem Blog ergänzt Bröckers jetzt:
Diese „Gain of Function“-Forschung (GoF) begann 2008 unter Obama, unter dem sie (offiziell) auch 2014 bereits wieder endete, da zu gefährlich. Unter der Hand wurde GoF aber weiter betrieben und nach Wuhan ausgelagert, finanziert über eine NGO namens „Eco Health Alliance“, die das Geld diskret von der US-Regierung, der Gates-Stiftung und der Pharma-Industrie einsammelte, [5].

Der Haupt-Strippenzieher dieser Auslagerung ist niemand anderer als … der langjährige Präsidenten-Berater und Hofvirologe Dr. Anthony Fauci.
Schon 2012 hatte er in einem Papier festgehalten, die „Gain of Function“-Forschung sei zu wichtig, um sie wegen eines Pandemie-Risikos durch einen Laborunfall zu stoppen.
2017 – der Präsident hieß inzwischen Trump und hätte bestimmt keine Forschungsfinanzierung für chinesische Labore bewilligt – soll er eigenmächtig die Finanzierung der nach China ausgelagerten Forschung veranlasst haben, wie sich jetzt aus einer E-Mail-Serie ergab, die aufgrund einer „Freedom of Information Act“-Anfrage veröffentlicht werden musste. Das hat in den USA vor allem dienstrechtlich das Zeug zum Skandal – für die restliche Welt ist dagegen ein ganz anderer Punkt wichtig:

Amerikas oberster Viren-Schützer entpuppt sich als schier besessener, höchst risikobereiter Viren-Züchter – man hatte also einen Bock zum Gärtner gemacht! Nicht fehlen darf natürlich auch das Geld von Bill Gates, bei der Entwicklung des Virus genauso wie bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Virus.

Labor-These erhärtet sich – Labor-Ort China oder USA?

Rainer Rupp auf KenFM: „Noch schlimmer wäre, wenn bei Untersuchungen herauskäme, dass in US-Laboren mit den an die USA gelieferten, modifizierten Corona Viren weiter experimentiert wurde. Denn dann bekäme die Behauptung der Chinesen größeres Gewicht, wonach US-Teilnehmer an den internationalen Militärsportfestspielen, die im Spätherbst 2019 in Wuhan stattgefunden hatten, den modifizierten Corona-Virus eingeschleppt haben“, [6].
Und dann gäbe es wenigstens einen Namen und ein Gesicht – für den bisher medial „leer“ gehaltenen Platz 2 auf der WHO-Liste der vier für den Corona-Ausbruch in Frage kommenden Tatverdächtigen, [7].

Fast zeitgleich mit Drostens Bestreiten erhält die Labor-These neue Rückendeckung:
„In einem Meinungsartikel, der am Wochenende in der US-Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal veröffentlicht wurde, behaupten Dr. Steven Quay, der Gründer von Atossa Therapeutics, und Richard Muller, ein ehemaliger Top-Wissenschaftler am Lawrence Berkeley National Laboratory, der jetzt Physik an der Universität von Kalifornien in Berkeley lehrt, dass ,erdrückende’ wissenschaftliche Beweise stark darauf hindeuten, dass COVID-19 tatsächlich ein von Menschenhand hergestelltes Virus ist“, [8].

Westliche Medien-Maxime: Schuldig ist China oder niemand

Im deutschen Medien-Mainstream erfährt man dazu fast nichts. Meist gilt die Labor-These als Verschwörungstheorie.
In Erwägung gezogen wird sie allenfalls, wenn man das ganz als rein chinesisches Versagen darstellen und ausschlachten kann, so z.B. im ehemaligen Intellektuellenblatt ZEIT:
„Die Laborthese kann China erheblich schaden /
Anstatt mit Transparenz nach dem Ursprung der Pandemie zu suchen, mauert die Führung in Peking. Schadensersatzforderungen und Olympiaboykott sind mögliche Konsequenzen“, [9].

[1] http://friedensblick.de/31831/verursacher-und-suendenboecke-im-offiziellen-corona-narrativ/#comment-10382
[2] https://www.heise.de/tp/features/pLai3-envLuc2-Wurde-mit-HIV-Pseudovirus-das-Coronavirus-fuer-den-Menschen-gefaehrlich-4705632.html
[3] https://friedensblick.de/30323/vitamin-d-mangel-mitverantwortlich-fuer-coronatote/#comment-9666
[4] https://humanemergence.de/ches-weltweit/
[5] https://www.broeckers.com/2021/06/06/die-frankenstein-viren-aus-der-eco-health-hexenkuche/
[6] https://kenfm.de/der-tiefe-fall-von-dr-amerika-von-rainer-rupp/
[7] http://friedensblick.de/31831/verursacher-und-suendenboecke-im-offiziellen-corona-narrativ/
[8] https://de.rt.com/nordamerika/118668-us-experten-erdruckende-beweise-fur/
[9] https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-06/coronavirus-ausbruch-china-wuhan-laborthese

6 Gedanken zu „Was Hofvirologen wie Drosten und Fauci uns zur Virus-Herkunft sagen und was nicht“

  1. Man muss hier nicht so weit gehen, sondern kann zu den Hintergründen der “Corona-Krise” auch auf Friedensblick selbst fündig werden, u.a. hier, vor über einem Jahr veröffentlicht:

    http://friedensblick.de/30334/covid-19-europaeische-union-verbreitet-fakenews-und-verunglimpft-thierry-meyssan-als-verraeter/

    mit Verweis auf diese Recherche:

    https://www.voltairenet.org/article209794.html

    Das ganze Projekt nimmt erst jetzt Gestalt an, indem (scheinbar) die Wahrheit aus dem Sack gelassen, tatsächlich aber nur der dauerhafte Notstand wie bereits anfänglich geplant legitimiert wird,

    1. Am 12.05.2020, zwei Wochen nach dem o.g. Voltairenet-Artikel, nahm Thierry Meyssan noch ausführlicher Stellung zur „Transformation der Gesellschaften anlässlich von Covid-19“
      und der damit eingeläuteten „Militarisierung Europas“,
      https://www.voltairenet.org/article209886.html

      Neben der Beschreibung, wie die Pandemie für diese Zwecke benutzt wird, will (und kann) er die Labor-These zwar nicht ausschließen, meint aber (m.E. voreilig beschwichtigend):
      „(…) sie führt uns nirgendwo hin. Wir müssen die Möglichkeit einer Sabotage ausschließen, weil sie niemandem nützen würde. Die andere Möglichkeit ist, dass es ein Unfall war. In diesem Fall sind es Einzelpersonen, die sich schuldig machten. Es hat keinen Sinn, die Schuld auf Staaten abzuwälzen“.

      Kein Wort über seinen Landsmann, den Nobelpreisträer Luc Montagnier, dessen Meinung er natürlich nicht teilen muss. Aber hätte dessen (damals gerade auf Hochtouren laufende) wüste Beschimpfung durch die Medienmeute ihn nicht zu einem misstrauischen Hinterfragen nach Motiven führen müssen (betroffene Hunde bellen bekanntlich)?
      Und wenn er schon Fort Detrick erwähnt – warum kein Gedanke zur dortigen langjährigen Biowaffen-Forschung, von der man ja nicht erst seit Corona weiß?

      Wer will da schon widersprechen: Für ihn „gibt es keine westlichen politischen Führer mehr, die weiter schauen als ihre Nase“ und er nennt sie mehrfach „unfähig“.
      Im Lockdown mit seinen Details (Aussetzung Grundrechte, Kurzarbeit etc.) sieht er daher „nicht die Folge der Epidemie, sondern, wie ich gerade erklärt habe, die Folge ungeeigneter politischer Reaktionen auf die Epidemie“.

      Gleich im nächsten Absatz behandelt er aber eine „obligatorische generalisierte Isolierung“, die („von Donald Rumsfelds Team entworfen“) um 2005 herum für Amerika ausgearbeitet worden sei, aber erst 15 Jahre später nun in Europa zum Einsatz komme. Durch wen jedoch, wenn unsere Führer nur unfähig vor sich hin stümpern?
      Da wird es wolkig: Der Übergang von einem Kontinent zum anderen zeige den transnationalen Charakter des Finanzkapitalismus.

      Dass Geld die Welt regiert, ist richtig aber weder neu noch konkret. Ebenso, dass handlungsschwache Politiker sich Panik-Prediger (Ferguson bei den Briten, Drosten bei uns) als Hof-Virologen halten, um sich bei ihren Entscheidungen hinter ihnen verstecken zu können.

      Kein Wort zu Verbindungslinien zwischen den nicht geheimen „Zukunftspapieren“ in Oligarchen-Kreisen (Rockefeller, Gates, Schwab) und der aktuellen Misere, zu den „philanthropischen Geldgeschenken“ an vorgeblich unabhängig-investigative Medien, zur Schweinegrippe als verräterische Generalprobe für die Corona-Krise.
      Oder zu einer Gesamtschau wie die „Chronik einer angekündigten Krise“, in der Paul Schreyer vorbildlich eine fast 30-jährige, gezielt und breit angelegte strategische Entwicklung aufzeigt, die nicht nur endlos um die Namen Donald Rumsfeld und Richard Hatchett kreist (die bei anderen Autoren nicht oder nur am Rande vorkommen).

      Thierry Meyssan hat manch guten Gedanken, aber da wo man Vertiefendes und Verknüpfendes erwartet, wird man leider meist enttäuscht.

      In einem Punkt irrte vor einem Jahr nicht nur er:
      „Übrigens ist es nicht wahrscheinlicher, dass die Covid-19-Epidemie länger andauern wird als die anderen Coronaviren, SARS oder MERS.“
      Bill Gates hatte da schon von mehreren Jahren und der unbedingten Notwendigkeit von Impfstoffen gesprochen – aber Gates ist ja bekanntlich kein Macher, sondern (wie sich immer wieder aufs Neue zeigt) nur ein treffsicherer Viren-Prophet 😉

  2. “Gegenmeinungen, z.B. des französischen Virologen Luc Montagnier … erwähnt er (Drosten) schon mal gar nicht”
    Er hat Montagnier aber vor gut einem Jahr ohne gute Argumente, dafür aber mit starken Worten, in die Pfanne gehauen:
    “Es ist schwierig für einen aktiven Wissenschaftler in der Virologie zu sagen, dass ein Nobelpreisträger im Fach Virologie Unsinn verbreitet. Aber das ist kompletter Unsinn…
    Ja, diese Ähnlichkeiten sind nicht überzufällig. Es ist in der wissenschaftlichen Diskussion schon eigentlich klar, dass das nicht stimmt. Es hat sich ein Konsensus, eine Gesamtmeinung, anhand einer Vorpublikation zu diesem Thema gebildet, die dann zurückgezogen worden ist. Dieses Thema ist einfach erledigt. Das ist auch erledigt, wenn ein im Ruhestand befindlicher Nobelpreisträger in einer Talkshow darüber spricht. Es ist trotzdem immer noch erledigt”
    Es gibt darin genau ein (schwaches) wissenschaftliches Argument, nämlich, dass die Ähnlichkeit des SarsCov2-Virus mit dem HIV-Virus an einer Stelle, wie sie Montagnier behauptet hat, “nicht überzufällig” sei. Mit diesem Argument kann man nur untermauern, dass es (noch) keinen Beweis für Montagniers These gibt. Man kann nicht beweisen, dass sie falsch ist, denn auch eine Veränderung, die theoretisch zufällig entstanden sein könnte, kann faktisch immer noch künstlich geschaffen worden sein.
    Ansonsten kommen keine Argumente mehr, sondern nur noch rhetorische Kunststückchen: starke Worte, Wiederholungen, Emotion, das Postulat eines Konsenses, dazu noch in der lateinischen Form ‘Konsensus’, damit es noch vornehmer und wichtiger klingt. Den ganzen rhetorischen Bombast schränkt er dann wieder ein: “in der wissenschaftlichen Diskussion schon eigentlich klar”. Dazu kann ich nur sagen, dass eine wissenschaftliche Diskussion noch kein festes Ergebnis ist und “eigentlich klar” viel weniger als “sicher”.
    Drostens Rhetorik bei dem Thema zeigt, dass er im Mai 2020 unter Argumentationsnot und Stress stand bei dem Thema.

    Die Logik, warum die Laborthese 2020 unbedingt aus der Debatte heraus musste, sie aber 2021 (als rein chinesisches Problem) wieder zurückkehren durfte, erschließt sich mir allerdings auch noch nicht.

  3. Wolfgang Wodarg hatte schon vor 12 Jahren die Machenschaften bei der Schweinegrippe enthüllt – was damals für Medien und Politik noch ehrbar und mainstream-fähig war (ihm aber vermutlich einen Stammplatz auf der „Negativ-Liste“ der Pharma-Lobbyisten einbrachte).

    In seinem neuen Buch „Falsche Pandemien“ macht er klar, dass Drosten nicht einfach nur ein zerstreuter Professur ist, der nur für seine Wissenschaft lebt – Buch-Auszug auf Rubikon:

    „Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das deutsche Pendant zu Van Ranst, Christian Drosten, schon 2009 versucht hatte, mit seinem Steckenpferd, dem PCR-Test, ins Geschäft zu kommen.
    Auch bei der Schweinegrippe hatte er einen Test gebastelt (26) und ihn zum Nachweis der Erreger angeboten. Die Möglichkeiten des ,Testen, Testen, Testen’ waren bei der Schweinegrippe jedoch noch nicht so ausgefeilt entwickelt wie beim heutigen Fearmongering.“
    https://www.rubikon.news/artikel/die-unfahigkeit-dazuzulernen

    Die Rückkehr der Laborthese geht natürlich nicht auf das Konto von Virologen, denn ihr international verflochtener Berufsstand gerät dadurch ja in die Täterrolle oder zumindest in ein unangenehmes Rampenlicht. Es sind die westlichen Geostrategen, die den Aufstieg Chinas auf Platz eins verhindern wollen und bereits recht offen schwadronieren von Propaganda-, Handels- oder was für Krieg auch immer mit China, der – soweit nicht schon begonnen – in den nächsten Jahren herbeigeführt oder verstärkt werden soll.

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