Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt

Die Seite der Landeswahlleiterin gibt tiefere Einblicke. Demnach haben sich 6 Prozent stramm-linker Wähler nummehr zur CDU bekannt.

Quelle

Erinnert mich an die letzten  US-Präsidentschaftswahlen, wo quasi über Nacht der demente Joe Biden phantastische Stimmzuwächse erzielte.  Ein computergestützer Algorithmus zum Machterhalt – kalt und emotionslos. Aber es gibt ja Jörg Schönenborn und der wird diese „Wählerwanderung“ doch gewiss plausibilisieren.

Wer glaubt, dass die CDU über Nacht und im Widerspruch zu sämtlichen Umfragen – etwa dieser hier – über 10 Prozentpunkte vor der AfD die Landtagswahlen legal gewonnen hat, der glaubt auch, dass Magenkrebs mit Aspirin heilbar wäre.

Was speziell die CDU unter Merkel und Haseloff diesem Land angetan haben, bedarf keiner weiteren Erörterung. (siehe u.a. hier)

Im übrigen war ich in meinem Leben noch nie wählen und war auch in Sachsen-Anhalt nicht wahlberechtigt – bin also in der Sache nicht befangen, weil nicht persönlich betroffen.   Ich bin nicht mehr bereit ein Fragezeichen hinter die Überschrift zu setzen,  da ich solche „Wahlen“ bereits unter Honecker erlebt habe.

14 Gedanken zu „Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt“

  1. Hatte die Basis ausreichend Wahlhelfer mobilisiert?

    Ich wurde damals, als ich Beamtenanwärter war, quasi mal zwangsverpflichtet, bei einer LTW Wahlhelfer zu machen. Bei der Auszählung zu bescheißen, ist relativ tricky; da müssten sich schon alle einig sein und auch keiner anwesend, der da irgendeine Mauschelei mitbekommen dürfte.

    Was nicht heißen soll, dass vor allem bei den Briefwahlen bereits vor dem Einschmeißen in den Briefkasten beschissen wird.

    Im Ergebnis spiegelt das aber meiner Meinung nach die Realität wider; der deutsche Michel wählt seine Schlächter schon seit Jahrzehnten immer selber.

  2. Die „Prognose“ mit 36% für die CDU erfolgte bereits um 18.15 Uhr. Da frag ich mich doch, wie das funktionieren soll. Gestern noch lag die AfD in Umfragen vor der CDU. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Dann wird die Wahlurne geöffnet und die Auszählung beginnt. Danach wird das Ergebnis dann weitergemeldet.

    Woher wollen die denn um 18.15 Uhr eine solche exakte Prognose haben? Ist doch vollkommen unrealistisch, wenn man den Arbeitsablauf und die Umfragen vom Vortag mal in Rechnung stellt! Für mich glatter Betrug. Nicht im Wahllokal, sondern an zentraler Stelle.

    1. Die Prognosen kommen nach meinem Kenntnisstand grundsätzlich nie aus Auszählungen, sondern die 1. bereits um Schlag 18:00 Uhr aus Nachwahlumfragen der Institute, die über den ganzen Tag vor den Stimmkreisbüros stattfinden.
      Diese Umfragen sind natürlich viel besser als alles, was vor dem Wahltag prognostiziert wird, weil die meisten Wähler tatsächlich noch wissen, dass und was sie gerade gewählt haben.

      1. Danke. Was für kenntnisfreier Dummfug einem hier als quasi bewiesener Wahlbetrug kredenzt wird, rollt einem ja die Fußnägel hoch.
        Der Autor scheint unfähig sich mit Wählerwanderungsanalysen auseinanderzusetzen, weiß aber ganz sicher welcher Wähler niiie wohin auch immer wechseln würde. Es ist jetzt seit gut 30 Jahren bekannt dass die Parteibindungen in Ostdeutschland sehr locker sitzen und Umfragen – die übrigens keine Prognosen sind, verdankt nochmal!!! – sehr schwierig und fehlerbehaftet sind, aber das passt halt nicht in das Konzept, unter Hochverratsbehauptung macht es der Autor nicht.

  3. Es gibt offenbar tatsächlich Unregelmäßigkeiten. Ob die wirklich welche sind, ob sie leicht geklärt werden können, kann ich nicht beurteilen: https://reitschuster.de/post/was-war-los-in-sachsen-anhalt/
    Zum Beispiel, dass 33% der Wähler in den letzten zwei Stunden, zwischen 16 und 18 Uhr, zur Wahl gehen. So stieg die Wahlbeteiligung von 40 auf 60%. Hängt dies mit dem Briefwählern zusammen?
    …, dass die meisten Nichtwähler, die diesmal zur Wahl gingen, zu 90% die CDU wählten.
    …, dass die Wählerwanderungen nicht aufgehen. Die CDU hat 60.000 Stimmen von Parteien bekommen, die es gar nicht gibt.

    1. Ja die „Wählerwanderung“. Welcher Grünen, SPD oder Linken-Wähler wechselt denn in dieser Masse oder überhaupt zur CDU? Niemals! Diese Wähler wechseln auch nicht zur Zahnarztpartei FDP, von Knalltüten wie diesem ansich unwählbaren Lindner mal abgesehen.

      Misstrauisch geworden bin ich schon vor Jahren, ich glaube es war die NPD, welche noch in MeckPomm im Landtag saß. Kann aber auch in Sachsen gewesen sein. Am Wahltag stellte sich ein prominenter Landespolitiker vor die Kamera und behauptete im Brustton der Überzeugung, dass es die NPD diesmal nicht schaffen würde. Prognose dann 4,9% und die blieb quer durch alle Hochrechnungen bis zum Schluss unverändert stehen. Also das fand ich schon damals merkwürdig, obwohl ich nicht wählen gehe und mit der NPD auch nichts zu schaffen habe. Hätte aber natürlich auch Zufall sein können.

      Aber diesmal kommen eben mehrere Indizien zusammen, dass hier ganz und gar etwas nicht stimmen kann. Parallelen zur Trump-Wahl liegen auf der Hand. Diese Sache stinkt gewaltig nach Wahlbetrug. Ist meine persönliche Meinung und ja natürlich, zuerst einmal eine Verschwörungstheorie.

      1. Auch damals bei den Republikanern und später bei den BIW in Bremen passiert.

        Statistiker haben aber schon lange bewiesen das die Wahlerg. nicht stimmen können.

        1. Stimmt. Wahlbetrug scheint zudem in Sachsen-Anhalt eine gewisse Tradition zu haben:

          https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/2017/april-der-landtag-in-einfacher-sprache/wahlfaelschung-thema-fuer-grosse-untersuchung

          Zitat daraus:

          „Gleichwohl handele es sich um einen politischen Skandal, nicht um die Tat eines Einzelnen“, sagte Swen Knöchel (DIE LINKE). Nun müsse das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler wiederhergestellt werden.“ Zitat Ende

          https://de.wikipedia.org/wiki/Stendaler_Wahlbetrug#:~:text=Als%20Stendaler%20Wahlbetrug%20wird%20die,und%20Briefwahlunterlagen%20von%20Dritten%20ausgefüllt.

          Wahrscheinlich hält die Linke heute nur deswegen den Mund, weil sich der Wahlbetrug gegen das personifizierte Böse, nämlich die AfD richtet. Kollateralschäden in der eigenen Fraktion werden deswegen wohl unter Friendly Fire verbucht. Auf Länderebene gleicht sich das für die Linke wieder aus. Da reicht ein Blick ins benachbarte Thüringen.

  4. Nicht zu vergessen, dass heute wieder die Leute in Führungspositionen sitzen, welche bereits in der DDR den Wahlbetrug mitorganisiert bzw. die dortigen betrügerischen Wahlen legitmiert hatten. Die haben keinerlei Skrupel oder Unrechtsbewusstsein in dieser Beziehung.

  5. Am Tag nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: „AfD-Anhänger verbreiten Theorie von angeblichem Wahlbetrug“
    … titelten unisono reihum die Mainstream-Medien, z.B.
    https://www.merkur.de/politik/landtagswahl-sachsen-anhalt-afd-wahlbetrug-vorwuerfe-fake-twitter-90791263.html

    Damit sollte das Thema Wahlbetrug nicht aufgegriffen, sondern wohl abgehakt werden, denn wenn die AfD etwas macht, dann machen anständige Menschen das Gegenteil.
    Abgrenzung ist nämlich erste Bürgerpflicht, mag sie noch so sehr nach fragwürdiger Show aussehen (Motto: Schaut sie euch an, die schlechten Verlierer).

    Dabei hätte die Medienmeute das Thema Wahlbetrug durchaus ernsthaft angehen können und z.B. an einen journalistischen Beitrag aus der eindeutig links verorteten TAZ anknüpfen. Selbige hatte drei Tage vor der Wahl mit voller Überzeugung drauf los getitelt:
    „CDU in Sachsen-Anhalt im Sinkflug: Die Hochburg bröckelt
    (…) Denn ein Wahlbetrug hat der Partei viel Glaubwürdigkeit gekostet“,
    https://taz.de/CDU-in-Sachsen-Anhalt-im-Sinkflug/!5775539/

    Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:
    Von links wird der CDU sozusagen attestiert, sie könne nicht mehr gewinnen, sondern nur noch (wahl-)betrügen.
    Das ist viel schärfer als die Nach-Wahl-Vorwürfe der Medien gegen die AfD!

    Eigentlich steckt ein noch schärferer Vorwurf drin:
    Weil inzwischen jeder weiß, dass bei der CDU nur noch betrogen wird, verliert sie ihre letzten aufrechten Anhänger und damit umso gewisser die komplette anstehende Wahl.

    Dieses Statement wirkt angesicht des unerwarteten Wahlausgangs äußerst peinlich, denn die Fortsetzung des TAZ-Berichts müsste ja jetzt konsequenterweise lauten:
    Die Wahlfälscher-Partei kann es nicht lassen. Sie hat wieder zugeschlagen und sich ihren Sieg erneut hingebogen.

    Denn die Betrugs-Vorwürfe der TAZ (geschrieben von einem „Redakteur Reportage und Recherche“) sind keine pauschale Häme aus dem linken gegen das rechte Lager, sondern sie stützen sich auf sehr konkrete Ereignisse der Vergangenheit:

    „Zur Kommunalwahl 2014 fiel einem Journalisten der Volksstimme auf, dass bei der Auszählung zum Stendaler Stadtrat ein CDU-Kandidat erstaunlich viele Kreuze von Briefwählern erhalten hat, wo er doch in den Wahllokalen kaum überzeugen konnte. Was wundersam begann, entpuppte sich als der größte Wahlbetrug seit dem Ende der DDR. Der CDU-Mann hatte sich illegal Hunderte Briefwahlunterlagen besorgt und für sich votiert.“

    @DS-pektiven:
    Der Betrugs-Masche beginnt also nicht erst am Wahltag bei der Briefwahl-Auszählung im Wahllokal – gestartet wird bereits Wochen zuvor mit den Anträgen auf Briefwahl.
    Der Täter muss z.B. einen Wohnbezirk aussuchen, wo Nicht-Wähler, Pflegebedürftige und ähnliche Menschen wohnen, die nicht gleich auf die Barrikaden gehen, wenn man ihnen sagt, sie hätten ihre Briefwahlunterlagen doch schon bekommen und könnten sie leider kein zweites Mal ausgehändigt bekommen.
    In Stendal muss dies geklappt haben, denn erst der scharfsinnige Journalist und die Abweichung von Präsenz-Wahlergebnis zu Briefwahl-Ergebnis brachten den Täter zur Strecke.

    @Georg Lehle:
    Der späte steile Wahlbeteiligungs-Anstieg kann durchaus mit der Briefwahl zusammenhängen. Die Post macht ihre letzte Leerung spät am Wahlsonntag (extra wegen der Wahl). Ob die Briefkästen da voll sein werden, weiß niemand im voraus, denn wer Briefwahl beantragt, kann den Wahlbrief ganz früh, ganz spät, dazwischen oder gar nicht zurücksenden – das ist „Zufall“.

    Der Fälscher von Stendal bekam jedenfalls zweieinhalb Jahren Haft und der Vorfall einen eigenen Wikipedia-Eintrag:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stendaler_Wahlbetrug

    CDU-Granden beharrten, es sei die „Tat eines Einzelnen“, woran das Gericht arge Zweifel hegte – es „konnte aber keine Beweise vorlegen, auch weil der CDU-Kreischef als Zeuge schwieg“.

    Anti-Trump- und Anti-AfD-Kräfte führ(t)en einen moralisch aufgeblasenen „Kampf gegen Rechts“, der ehrlich gemeint sein kann oder auch nicht. Die beiden Bekämpfer-Kräfte scheint jedenfalls eine transatlantische Vorliebe zu Briefwählern zu einen – oder eine Vorliebe der Briefwähler zu ihnen?

    Manche sagen, Briefwähler seien im Schnitt politischer UND gebildeter und daher tendenziell gegen Rechts.
    Die gegenseitige vermeintliche Liebe von Briefwählern und Anti-Rechts-Politikern ist aber so auffällig, dass man alternativ auch argwöhnen könnte, hinter den edlen Politiker-Absichten stecken in Wahrheit wie eh und je knallharte und skrupellose Eigeninteressen. Und daher eben auch Fälschungsbereitschaft.

    Trump wird als nicht ganz hell hingestellt, aber er hat es vorhergesehen und oft genug ausgesprochen, dass ihm die Merkwürdigkeiten rund um die US-Briefwahl vielleicht den Wahlsieg rauben könnten – und genau so kam es dann auch.

    Harte Beweise hatte er natürlich keine, aber was will man erwarten, wenn selbst die linke TAZ bestätigt, dass geschickte Täter kaum zu überführen sind (jedenfalls nicht mit den gängigen laschen Kontrollmethoden in den USA und bei uns)?

    Die besorgt sich gebenden Trump-Verhinderer zeigten ihrerseits eine erstaunliche Hellsichtigkeit: Sie sahen bzw. sagten den Sturm aufs Capitol bzw. irgend eine Art von Trump-Putsch-Versuch voraus. Wenn da nur nicht diese nagenden Zweifel wären, die von Trump bezichtigten Wahlfälscher hätten (auch) diese Sache selber eingefädelt und getürkt.

    1. „Trump Anhänger stürmen das Kapitol“ war auch ein Beitrag, welchen ich noch beim laufenden Ereignis verfasste:

      http://friedensblick.de/31292/trump-anhaenger-stuermen-das-kapitol-querdenker-stuermen-den-reichstag-und-ddr-oppositionelle-stuermen-die-stasi-bezirksverwaltungen/

      Den Beitrag zum Wahlbetrug schrieb ich am Wahltag um 19.30 Uhr. So gesehen sind das klassische Verschwörungstheorien, basierend auf meinem subjektiven Eindruck, „dass hier etwas nicht stimmen kann“. Ich will damit das Thema einfach aus meinem Kopf verbannen, es mir sozusagen von der Seele schreiben, damit ich nicht tagelang darüber nachgrübeln und am Ende recherchieren muss. Aus meiner Sicht gibt es wichtigeres zu tun und die normierende Kraft des Faktischen kann ich eh nicht beeinflussen. Interessant ist später natürlich der Rückblick.

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