Durfte der Kiesewetter-Mord nicht aufgeklärt werden?

Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Militär-Geheimdienstes „DIA“ berichtete 2011 über eine geheimdienstliche Beobachtung des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Verfassungsschutz-Ämter und Generalbundesanwaltschaft dementierten, man habe “keinerlei Anhaltspunkte” dafür, dass zum Tatzeitpunkt US-Agenten oder Verfassungsschützer am Tatort gewesen seien (n-tv). Anfang Juni 2012 greift schließlich der SZ-Redakteur Herr Leyendecker den Mitarbeiter an, er hätte einen „schlechten Ruf“ und eine “aufsehenerregende Legende” verbreitet (SZ). Dabei erscheinen die behördlichen Darstellungen nach neuesten Erkenntnissen zweifelhaft.

Die Sonderkommission (SoKo) „Parkplatz“ versuchte vergeblich, den Mörder der Polizistin Michéle Kiesewetter zu ermitteln. Deren Leiter Mögelin sagte vor dem Bundestag-Untersuchungsausschuss am 13.09.2012 aus. Es stellte sich während seiner Befragung heraus, dass es  unentschuldbare polizeiliche „Pannen“ in der Ermittlungsarbeit gab. Sie stützen den Verdacht, dass der Mordfall nicht gelöst werden sollte. Warum? Wem nützte es?

  • In Tatortnähe wurden Papiertaschentücher mit Blut sichergestellt. „Doch erst mehr als zwei Jahre später, im Mai 2009, wurden sie molekulargenetisch untersucht. Warum? Die Taschentücher hätten damals keine Tatrelevanz gehabt, antwortet Mögelin.“ (Kontext)
  • Die Polizei stellte sämtliche Videoaufnahmen von Überwachungskameras in der Umgebung des Tatorts, von Tankstellen, Geschäften, Bahnhof sicher. „Doch erst drei Jahre später, 2010, wurde mit der Auswertung der Aufnahmen begonnen. Warum? Das könne er nicht sagen, sagt Mögelin, aber sie hätten insgesamt sehr gut gearbeitet. Die Filme werden beim BKA immer noch geprüft.“ (ebd.)
  • „Warum wurden die privaten E-Mails der erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter nicht sichergestellt? Man hätte es tun müssen, räumt Mögelin ein. Warum es nicht geschah, könne er nicht bewerten. Die E-Mails sind mittlerweile gelöscht. Christoph Meyer-Manoras, der zuständige Staatsanwalt aus Heilbronn, wird später als Zeuge nach Mögelin den Satz sagen: „Ich finde nicht, dass die privaten E-Mails von Frau Kiesewetter interessant gewesen wären.“ Er sprach sich damals gegen ein Rechtshilfeersuchen aus, um beim Account-Betreiber Yahoo an die E-Mails zu kommen.“ (ebd.) „Ob sie inzwischen vollständig gelöscht oder in der Daten-„Cloud“ noch erhalten sind, ist unter IT-Kennern umstritten.“ (kontext)
  • Ihre Handydaten gingen auf dem elektronischen Postweg verloren! Kiesewetter wurde vor ihrer Ermordung bedroht! (friedensblick)
  • Ihr Vorgesetzter Thomas B. verstrickte sich in Widersprüche. (friedensblick)
  • Während der Ringfahndung wurde ein Kennzeichen eines Wohnmobils registriert, „das das NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt angemietet hatte und mit dem die mutmaßlichen Täter geflüchtet sind. Das weiß man heute. Damals unterließ die Polizei es, die Halter der Kennzeichen überhaupt abzufragen. Warum? „Wir hatten über 30 000 Kennzeichen erfasst“, sagt Mögelin, die habe man unmöglich alle abfragen können. Man habe es in einzelnen Fällen getan, wenn es einen Verdacht gab.“ (ebd.) Da wendet der der CDU-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss Clemens Binninger ein: „Obwohl ein Zeuge am Abend vor der Tat ein Wohnmobil an der Theresienwiese gesehen hatte, wurden die Kennzeichen von sechs bei der Ringfahndung festgestellten Wohnmobilen nicht überprüft.“ (rnz)
  • Axel Mögelin sprach vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags davon, dass „auf dem Polizeiauto (…) mehrere unidentifizierte DNA-Spuren sichergestellt worden“ waren.“Ein Abgleich der DNA-Spuren am Tatort in Heilbronn mit einem Gentest der beiden Bankräuber [Mundlos, Böhnhardt] ergab bisher jedoch keine Übereinstimmung.“ (stuttgarter-zeitung).
  • Bereits einen Tag nach dem Polizisten-Überfall sprach der damalige Baden-Württembergische Ministerpräsident Öttinger vom Tatmotiv “allgemeiner Hass auf die Polizei”. Die Polizeidirektion Heilbronn wies dagegen in einer internen Meldung „WE“ (Wichtiges Ereignis) darauf hin, dass kein terroristisches Attentat vorläge.  „Staatsschutzdelikt: Nein“ (stuttgarter-zeitung) – eine große Ähnlichkeit zum Kölner Bombenanschlag, wo auch schnell ein terroristischer Hintergrund ausgeschlossen wurde (FB).
  • Der Heilbronner Staatsanwalt Christoph Meyer-Manoras genehmigte die Veröffentlichung eines Phantombilds nicht, welches auf den überlebenden Polizisten Martin Arnold zurückgeht. Auch weiter Phantombilder veröffentlichte die Polizei nicht.(kontext)
  • „Noch heute behauptet Landesinnenminister Reinhold Gall (SPD), dass sich der Kollege der ermordeten Michèle Kiesewetter nicht an die Tat erinnern könne. Laut Ermittlungsakten des Landeskriminalamts (LKA) hatte Arnold aber „klare und konkrete Erinnerungen an die Situation, die er sich immer wieder vor seinem inneren Auge abrief“. (kontext)
  • Eine Zeugin sah einen blutverschmierten Mann von der Theresienwiese flüchten, er sprang in einen Audi mit Mosbacher Kennzeichen. Am 26.04.07 teilte die Polizeidirektion Heilbronn in einem zweiten Fax „Eilt“ dem Kraftfahrbundesamt Flensburg mit: „(…) PKW Audi Limousine, Farbe blau, a. K MOS-?? ??? wird mitgeteilt, dass es sich bei dem Fahrzeug um ein Dieselfahrzeug handeln muss. Es wird gebeten, diesen Umstand bei der Recherche entsprechend zu berücksichtigen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.“ (fatalist) Die Zeugin erwähnte jedoch keinen Diesel. Am 10.05.2010 fragt die Sonderkommission „Parkplatz“ erstaunt: „Warum wurde beim KBA auf Dieselfahrzeuge begrenzt. Der Zeuge macht hierzu keine Angaben.“
    Versteckter Text/Bild Zeigen

    Weiter sagte Mögelin aus, dass die SoKo keine objektiven Hinweise gefunden hätte, dass die Aussagen des Geheimdienst-Mitarbeiters über die Observation des Kiesewetter-Mordes zuträfen. Aber es gäbe noch offene Punkte. Da wäre zum Beispiel ein besonderes Fahrzeug am Tattag geblitzt worden:

    „Wem gehörte das Auto? Im Rund sitzt auch ein Vertreter des Bundeskriminalamts, das in dem Fall noch ermittelt. Mögelin darf die Frage nicht beantworten. Nur so viel: Der Pkw gehörte einer amerikanischen Behörde. Was für eine Behörde?, hakt Christian Ströbele von den Grünen nach. Mögelin leise: „Es war etwas Militärisches.

    Der Unions-Obmann des U-Ausschusses Clemens Binninger (MdB) kommentierte, dass zwar ein „Riesenaufwand bei der Verfolgung aller möglichen Spuren“ betrieben wurde, doch die „konkrete Datenauswertung“ unzureichend gewesen sei. Der U-Ausschuss kam zum Schluss, dass es noch immer „viele offene Fragen“ gäbe (tageschau).

19 Gedanken zu „Durfte der Kiesewetter-Mord nicht aufgeklärt werden?“

  1. Müsste nicht anhand des Genmaterials an den Opfern festzustellen sein, ob denn nun vor Ort war, oder nicht?
    Gerade bei einem Polizistenmord sollte man annehmen, dass da jeder Stein umgedreht wurde.
    Das da niemand von den Familien auf die Barrikaden geht, verstehe ich nicht.

    1. Müsste, Blutig soll er ja nach den Zeugenaussagen gewesen sein. Der Chef des K.-Clans wurde jedoch 2012 in einem Café erschossen. Glaub ich den Zeugenaussagen dann wurde er hingerichtet. Sein Nachfolger sitzt im Kosovo im Knast. Seine Nachfolger sagen heute mit Fug und Recht: Wir sind nur erfolgreiche Geschäftsleute.

  2. Der Bogen von Ermittlungspannen über Vertuschung und Manipulation bis hin zur letztendlich möglicherweise gewollten / akzeptierten Nichtaufklärung scheint immer wahrscheinlicher und somit immer mehr zur bisher nicht für möglich gehaltenen Realität und ungeliebten Wahrheit zu werden.
    Wenn die Staatsräson ein Fehlurteil provozieren sollte, daß fernab der Realität falschen Spuren folgt, dann hätten wir in Deutschland wohl ein gravierendes rechtsstaatliches Problem.
    Die Beschneidung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit darf mMn. nicht einer falsch verstandenen Staatsräson geopfert werden.
    Die Kräfte, die man lieber im Abseits sieht, erhielten so ungewollt Bestätigung und neuen Auftrieb – eine fatale Entwicklung…!
    Eine „Machtergreifung“ in unserer unheilvollen Vergangenheit sollte Warnung genug sein!
    Vielleicht wäre ein Sonderermittler mit erweiterten Befugnissen hier angebracht, wie es uns die USA gerade vormachen, um endlich Licht ins Dunkle zu bringen.
    Die vielen als „Geheim“ eingestuften und geschwärzten Seiten könnten einem Sonderermittler gewiß auch zugänglich gemacht werden und so möglicherweise Licht in des Rätsels Lösung bringen und damit das ganze Ausmaß, ohne Ansehen der Person bzw. von Personen, grundlegend aufklären.
    Im Fall „Amri“ ist man schließlich auch zu erstaunlichen nicht für möglich gehaltenen Erkenntnissen gelangt…

    1. Antworten möchte ich darauf mit den Worten von StA Meyer-Manoras:

      „Für mich ist die Indizienlage deswegen ziemlich deutlich, weil sie eben die Tatwaffen, die Ausrüstungsgegenstände, dann die Waffen von den Polizeibeamten bei sich hatten, das Bekennervideo, der Spritzer auf der Hose Mundlos, und dann gibt es, glaube ich, noch die einen oder anderen Indizien. – Reicht mir aus. Und wer meint, das reicht nicht aus, der muss zu dem Ergebnis kommen, dass irgendjemand ihnen diese Beweismittel alle untergeschoben hat. Aber das wäre ein extremer logistischer Aufwand. Also, ich wüsste nicht, wer dazu in der Lage ist, und vor allem, wer das Interesse dazu hat. Also, ich bin davon überzeugt, die beiden sind zumindest hinreichend tatverdächtig.“ Zitat Ende, siehe Protokoll NSU-UA BW, 25. Sitzung, Seite 77

      Besser kann man die Sache nicht auf den Punkt bringen. Ich weiß natürlich, was einige jetzt denken – relevant ist das aber nicht. Meyer hat vollkommen recht.

      1. @ Kay-Uwe Hegr
        „Also, ich bin davon überzeugt, die beiden sind zumindest hinreichend tatverdächtig.“
        Findest Du dieses Fazit nicht ein wenig dünn, nach all der Aufklärung und Recherche, die Du betrieben haben willst?

        1. Ja, dieser Denkfehler wird immer wieder gern gemacht. Meine persönliche Überzeugung hat nichts mit der persönlichen Überzeugung von StA Meyer zu tun.

      2. Das war in den ersten zwei Jahren so, auch mithilfe der Medien wurden durch diese ganzen geballten Beweismittel-Funde der Eindruck überwältigenden Tatverdachts begründet, auch bei mir.

        Erst durch Veröffentlichung der Ermittlungsakten, Zeugenaussagen im Prozess und Ausschüssen ist inzwischen dieser Tatverdacht stark eingeschränkt bzw. minimiert. Verneinst Du das?

        1. Ohne Zweifel hast Du da recht. Aber es ist wie bei Hintermbusch. Das Gericht in München bildfet sich seine Meinung, indem es Wahrscheinlichkeiten abwägt – z.B. – wie wahrscheinlich ist es, dass sämtliche Nebenklagevertreter die Unwahrheit sagen. Oder wie wahrscheinlich ist es, dass die Beweisaufnahme des BKAs in entscheidenden Teilen bewusst manipuliert wurde. Wie wahrscheinlich ist es, dass Zschäpe lügt usw.

          Stell Dir vor, Du wärst an Stelle von Richter Götzl und all die Aussagen würden vor Dir getroffen – ohne das Du Kenntnis der Veröffentlichungen im Netz hättest. Schon aus Zeitgründen, könntest Du nicht lesen, was täglich dazu veröffentlicht wird und zudem ist im juristischen Sinne mindestens die Hälfte davon nicht relevant.

          Zu welcher Überzeugung würdest Du dann gelangen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit wärst Du von Zschäpes Schuld überzeugt und von der Böhnhardts und Mundlos.

          Das meint StA Meyer. Er hat vollkommen recht. Und wenn jemand anderer Meinung ist, dann hätte er das jederzeit gut begründet der Bundesanwaltschaft bzw. dem Gericht in München vortragen können. Oder StA Meyer. Zeit war genug dazu.

      3. „Meyer hat vollkommen recht.“

        Meyer hat vollkommen unrecht.
        Es labert nur, was seine Vorgesetzten ihm befohlen haben.

        Den Sachstand habe ich in meinem Machwerk aufgeführt:
        – Bekennervideo, S. 36
        – Ausrüstungsgegenstände (Handschelle), S. 101
        – Waffen, S. 20, 27
        – Hose, S. 32
        – Bekennervideo, S. 36

        hxxp://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

        1. Ja Taucher – eine sehr gute Arbeit hast Du da vorgelegt. Aus meiner Sicht werden da genug Widersprüche aufgelistet, um einen Anfangsverdacht zu begründen und ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Nur ist meine Sicht eben nicht die von StA Meyer. Solange Du nicht wenigstens versuchst, die Position von StA Meyer nachzuvollziehen, kommst Du wahrscheinlich nicht weiter. Es ist eben keine formale Betrachtung die Du vorlegst, sondern eine subjektiv persönliche. Das kommt schon in der Wortwahl zum Ausdruck.

          Mir wurde auf dieser Seite schon vorgeworfen, ich wäre ein – staatlich bestellter – Verteidiger von Menzel. Jetzt wird mir offenbar angelastet, dass ich die Postion Meyers rein formal betrachte, obwohl ich ja wissen müsste, was Du in Deiner Arbeit so vorbildlich herausgearbeitet hast. Nochmal – ich bin der falsche Ansprechpartner und außerdem kein Staatsanwalt. Wenn Du der Meinung bist, dass StA Meyer nicht recht hat, dann geh zur Staatsanwaltschaft. Sagt Meyer doch selbst. Meyer ist nämlich nicht verpflichtet, Deine Analyse zu lesen und er ist nicht verpflichtet, die Ermittlungsakten des BKAs zu analysieren. Warum auch, er hat vermutlich genug zu tun.

          „Es labert nur, was seine Vorgesetzten ihm befohlen haben. “ Zitat Ende

          „Labert“ und „befohlen“ in einem Satz aus acht Wörtern. Subjektiver gehts nicht mehr. Das ist meiner Meinung nach auch die große Schwäche Deiner Arbeit,

  3. Die viel zu vielen Ungereimtheiten, Zufälle, Merkwürdigkeiten zeigen mMn. auf, daß bis jetzt keine schlüssige Beweislage vorliegt.
    Die Widersprüche sind derart massiv, daß der NSU letztendlich möglicherweise als ein Projekt des tiefen Staates fungiert / gelten kann, um etwas Anderes / Schlimmes zu verbergen.
    Es darf mMn. auch bezweifelt werden, daß die Justiz wirklich unabhängig ist. Die allgemeine überwiegende Erwartung ist doch, im Sinne der Organe des Staates zu aggieren und nicht gegen die Staatsräson zu oppunieren.
    Sicher, es ist alles sehr kompliziert, widersprüchlich und scheinbar kaum durchschaubar.
    Die Logik scheint dabei auf der Strecke geblieben bzw. verloren gegangen zu sein. Doch letztendlich müssen bei einem solch umfangreichen Verfahren mMn. auch alle Begebenheiten, Tatabläufe, Beweise, Aussagen miteinander kohärieren und somit ein schlüssiges logisches Ganzes ergeben.
    Eine Aufarbeitung der Widersprüche wird z.B. in der Zeitschrift „COMPACT Edition“ Ausgabe Nr.5 / Oktober 2017 anschaulich versucht.
    Gibts im gut sortierten Zeitschriftenhandel…

  4. @ Kai-Uwe Hegr

    Zustimmung, StA Meyer-Manoras brachte es wirklich auf den Punkt. Die Fakten und die Aussage Zschäpe belasten wirklich Böhnhardt und Mundlos. Das Video – nu ja, für mich Kaffeesatz.

    In einigen Kriminalfällen zaubern die Verdächtigen den großen Unbekannten aus dem Hut, von dem es in der Regel in den Akten keine Spur gibt. Hier war es ein Blog, der sich zum Glück im Besitz älterer Ermittlungsakten befand, der den Verdacht auf unbekannte Mitspieler ins Leben rief.

    Es wäre sicherlich ein Trugschluss zu glauben die Uwes hätten mit all dem nichts zu tun. Die Masse an Indizien sprechen tatsächlich eine andere Sprache.

    Nur – waren sie wirklich die Täter? Eine Indizienkette muss in sich geschlossen sein.

    Und dies ist der Punkt an dem der Zweifel angebracht ist. Ich sehe bisher beim Mord an Frau Kiesewetter und beim Mordversuch an Herrn Arnold keine in sich geschlossene und belastbare Indizienkette.

    – Frau Zschäpe wurde angeblich etwas erzählt (besser: Gebeichtet). Und ? Wirklich belastbar ist diese Erzählung nicht, insbesondere in Sachen Motiv.

    – Funde in der Wohnung und im WoMo:
    Ich trage Jogginghosen die mir passen, die Uwes in Übergröße, ohne eigene DNA oder sonstigen Spuren von Körpersäfte, fast vier Jahre ungewaschen im Schrank mit Papiertaschentuch in der Hosentasche.
    Ist das ein belastbares Indiz?
    Jeder der Funde kann derart in Frage gestellt werden.
    Wer dies bejaht sollte einmal mit solchen zu großen Hosen joggen.

    Nachrichtendienste:
    Mit denen lässt sich immer alles begründen. Sie wehren sich in der Regel ja auch nicht gegen den Unfug den man ihnen anhängt.
    Whistleblower :
    Im US Militärgeheimdienst gibt es einige Gesetze. Eines ist: Teile die Aufgaben und gebe nur Teilwissen weiter und Du hast mit Singvögel keine Probleme.

    Dem zitierten SZ Journalist ist also zuzustimmen. Der Zeuge ist nicht besonders glaubwürdig.

    Und: Zerschlage nach einer jur. heiklen Geschichte die beteiligten Teams und versetze sie auf die andere Hälfte der Erde.

    Entweder wurde gegen dieses Gesetz verstossen oder der Zeuge war Teamleiter. Dann müsste er Detailwissen haben. Dieses hat er offenbar nicht.

    Zu knacken sind Geheimdienste nur mit Hilfe ihrer Akten, sofern sie nicht geschreddert wurden.

    Ja es stinkt auf der HN Theressienwiese. Nur was riecht und wie kann man diesen Gestank beweisen?

    Fatalist gab sich viel Mühe dem begründeten Zweifel Substanz zu geben. Vergebens??

    Nicht ganz, es gibt einen Whistelblower der zwar die Tat nicht sah, noch nicht einmal sofort bemerkte. Doch dann die Ereignisse aufmerksam registrierte. Und dessen Aussage machte mir klar das der Gestank seinen Grund hat.

    Nein, Amerikaner waren wohl nicht beteiligt, die haben wohl nur beobachtet. Beteiligt war…. Ohne Akten wird es ein Rätsel bleiben. Auf MK und MA haben die aber sicherlich nicht geschossen und trotzdem haben sie Spuren hinterlassen.

    – MK wurde während eies Urlaubs Zeugin eines Vorfalls und hatte danach Angst das zufällig Gesehene könnte ihrer Karriere schaden. ??? Vor wem und was hat eine Polizistin als Zufallszeugin in Bezug auf ihre Karriere Angst?

    – Eine Drohung im Internet: …weshalb der seinen Kehlkopf will… Äh, ..???

    Es gibt einen Kehlkopfgriff, der besonders bei den Aufklärern im Balkankrieg sehr beliebt war und in der Türkei heute noch von den Antiterror – Einheiten angewendet wird.

    Diese KFOR Aufklärung entschlüsselte die Struktur der al Kaida auf dem Balkan, natürlich mit Hilfe von Dolmetschern, welche – exklusiv – aus der Familie K. stammten.

    Tja, die Familie K. übersetzte nicht nur für die KFOR, sie baute auch einen Drogen- Mädchen- und Waffenhandelsring auf, laut einem mir vorliegenden Dossier des BND aus dem Jahr 2005.

    Und, so behauptet mein Whistleblower weiter, die Phantombilder zeigten zwei Angehörige der Familie K., was stimmen könnte wenn die Haare eines der Gezeigten gefärbt waren

    Kein V-Mann des VS, wohl aber Drogenhändler mit KFOR Ausweis in der Tasche und mit einem militärischen Dienstwagen. Pfui, ein Diesel.

    Bisher nur Spekulation. Es fehlen die Beweise.

  5. @KUH

    Welche Indizien?
    Was StA Meyer-Manoras aufzählt, und von dir abgenickt wird, sind keine Indizien für eine Schuldvermutung gegen B@M.

    Dazu fehlt der Bezug zu beiden.

    Das Video enthält weder Wort noch Bild von beiden. Es gibt nicht einmal zu Lebzeiten der Drei eine NSU Erwähnung.
    Also Null.

    Die Waffen in Zwickau haben keine Spuren von B&M. Damit ist Zwickau bestenfalls Waffenlager von irgendwem. Wer ist unklar, denn B&M haben dort nicht gewohnt. So zumindest die Indizienlage Kleider und Wasserverbrauch.

    Die Waffen im Womo haben ebenfalls keine Spuren der Zwei. Die Auffindung ist strittig. Die Tatortgruppe will Arnold gefunden haben, gemeldet wurde aber offiziell Kiesewetter. Eine Verwechslung der Waffen ist ausgeschlossen.
    Also lügt eine Truppe, im Zweifel beide, denn der Arnoldfinder sagt locker, er hätte eine P20 gefunden. Das wäre eine DP aus Thüringen.

    Die Hose hat keine DNA von Mundlos, dann hat er auch nicht drin gesteckt. Größe passt auch nicht, es sei er hat Hosen immer bis zu den Ohren hochgezogen.

    Ein Staatsanwalt, der so lasch Schuldzuweisungen macht, den möchte ich dir nicht im persönlichen Ernstfall gönnen.

    1. „Was StA Meyer-Manoras aufzählt, und von dir abgenickt wird, sind keine Indizien für eine Schuldvermutung gegen B@M.“ Zitat Ende

      Und genau so geht das im Netz schon seit Jahren. Man ist nicht bereit, sich mit dieser Position auseinanderzusetzen und denkt immer noch, dass man im Besitz der allein seeligmachenden Wahrheit ist.

      Drei dürre Sätze drunter, wo Dreihundert nicht ausreichen, und fertig. Jeder hat seine eigene Interpretation der Realität und gegen Deine will ich garnichts einwenden, weil das StA Meyer schon getan hat. Ich bin der falsche Ansprechpartner. Wenn Du was zu sagen hast, dann geh zur Staatsanwaltschaft oder zu Richter Götzl. Steht jedem Bürger frei und jede Polizeidienststelle nimmt sachdienliche Hinweise entgegen. Und erzähl bitte nicht, dasss die nicht antworten und höchsten den Einstellungsbescheid schicken. Doch, die antworten sogar sehr ausführlich und ernsthaft zur Sache. Aber nicht, wenn man Irrelevantes vorträgt.

      1. @ KUH

        Du argumentierst unsachlich.
        Die Indizien sind keine. Es sind Behauptungen.
        Das habe ich kurz begründet. Wenn du dazu konkret mehr weißt, gerne.

        Für den Punkt muss ich auch keinen Staatsanwalt anschreiben. Es reicht, man schaut sich beispielsweise das Video an.
        Da gibt es keine Uwes die was bekennen, dann ist es auch nicht ihr Bekennervideo. Da gibt es im Weiteren nichts zu diskutieren.
        Wer das trotzdem behauptet, lügt eben.
        usw.

  6. @ roger

    Ich könnte mich selbst verteidigen. SIE sicherlich nicht.😉

    Schrieb ich doch wohl, die Indizien sind nicht alle belastbar, weshalb ich an einer geschlossenen Indizienkette zweifle. Lesen können Sie, hoffe ich.😏

    Noch einmal zur albanischen Familie K. Die hat nicht nur auf der Theresienwiese Spuren hinterlassen, glaub ich einem Mehmet der sich dem BKA und dem SPIEGEL offenbarte.

    K. betrieb in Dietzenbach – Kreis Offenbach – eine Geldwaschanlage. Der BND vermutete in einem neueren Dossier: Die Firma habe Gelder einer russischen Mafia gewaschen.

    Ich habe Hinweise darauf das die Firma Gelder der Istanbuler Firma Y. wusch.

    Laut Bildzeitung hatten sechs der Opfer der Ceska- Mordserie Kontakte zur Firma Y., welche laut Bild ihr Startkapital im Drogenhandel verdiente.

    Ich kenne Y. nur als eine der Firmen der Islam- oder Moschee Holding. Die deutsche Y… AG hatte ihren Sitz in Offenbach. Sie ergaunerte nach meiner Recherche etwa drei Milliarden Euro. Laut SPIEGEL fünf Milliarden Euro.

    Die Insolvenzverwalterin fand nur noch etwa 150 Millionen Euro vor. Das restliche Geld verschwand via Türkei in den muslimischen Republiken der ehemaligen UdSSR. Merkwürdig, die Gelder der Firma in Dietzenbach kamen alle aus den von der Insolvenzverwalterin ermittelten Staaten.

    Noch merkwürdiger, die Firma arbeitete mit dem in der Schweiz lebenden
    Treuhänder G.P. zusammen. Dieser wohnte damals in einer Villa am Schweizer Bodenseeufer, der so genannten Goldküste.

    Mehmet behauptete: Die Ceska liege in einem Tresor einer Villa an der Goldküste und würde jeweils kurz vor dem Mord den Killern übergeben.

    In Kassel hatte ein Familienangehöriger von Halit Y. Kontakte in Höhe von etwa 138.000 € zur Firma Y. In Nürnberg ging es um weit über 200.000 € und in einem anderen Fall um über 180.000 €.

    Halit Y. Familie hatte Kontakt zu albanischen Drogenhändler.

    Dieses nur als Beispiel. K. halte ich für viel zu wichtig um mich mit hingeschmierten Kommentare ablenken zu lassen.

    Weiter wenn Sie LESEN gelernt haben gerne mehr.

    1. @Bärlaus

      „Ich könnte mich selbst verteidigen. SIE sicherlich nicht.“

      Wenn du mich für einen Schwerverbrecher hältst, dann hast du Recht. Da herrscht Anwaltspflicht. Drunter kann und darf ich schon. 😉

      Ansonsten hatte ich dich eigentlich gar nicht angesprochen, sondern KUH. Nur wenn du vom Fach bist, dann ist dir klar, das ein Indiz im Prozessrecht mehr sein muss, als eine Behauptung.

      Das trifft aber auf diese „Indizienkette“ nicht zu. Sie reduziert sich auf ein einziges echtes Indiz, ein Taschentusch mit gefundenem Mundlosschnaub.
      Gegen das TT steht die keimfreie Hose und das Gutachten, Träger hat bei der vorliegenden Blutverteilung nicht geschossen sondern nur dabei gestanden.
      Die Hose entlastet also bezüglich Mord.

      Die „Indizienkette“ ist daher keine, weil sie nur behauptet.
      Das reicht im Prozessrecht nicht. In dem Punkt war der Staatsanwalt und seine Anhänger zu korrigieren.
      Die Unschuldsvermutungen wird bei einem rechtsstaatlichen Verfahren von Behauptungen nicht tangiert.
      Auch nicht, wenn man die Behauptungen fälschlicher Weise Indizien nennt.

  7. @Roger

    Nachtrag: Der Zuhälter und Mädchenhändler R., Bruder eines VS Dolmetschers und Kuschelbär einer Frau Arnold deren Sohn damals bei der BePo war lebte ebenfalls im Kreis Offenbach und wurde mir als Kurier zwischen der Dietzenbacher Firma der Familie K. und bestimmten Banken in Kasachstan und in Aserbaidschan genannt.

    Alles nur Zufall 😈

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