Lungenentzündung häufige „Todesursache“ bei Totgeweihten

Am natürlichen Lebensende, etwa aufgrund Altersschwäche, oder Vorerkrankungen, fangen sich Sterbende häufig eine Lungenentzündung ein. Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin, sagte:

„Früher nannte man die Lungenentzündung am Ende des Lebens den Freund des alten Menschen. Und jetzt geht man her, diagnostiziert die Corona-Infektion und macht daraus einen Intensivfall und kann die Patienten natürlich trotzdem nicht retten. Die sind einfach zu schwer krank.“ aus http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/04/120-Expertenstimmen-zu-Corona.pdf

An diesen Lungenentzündungen sind zum Teil auch Coronaviren beteiligt, zu dem auch Covid-19 gehört. In der Vergangenheit waren bis zu 15% aller Lungenentzündungen auf Coronaviren zurückzuführen. Es ist also kein Wunder, wenn der Test bei vielen sterbenden Menschen positiv ausfällt. Eine Untersuchung von Stephan Schleim bestätigte diese Annahme: Getestet werden bevorzugt sterbende oder bereits tote Menschen, Auszug:

Problem bei den Todeszahlen

Es gibt aber noch einen frappierenden zweiten Punkt. Um diesen zu sehen, muss man sich die Verlaufskurven für die Neuinfektionen und die Todesfälle im Vergleich ansehen. Um die beiden Kurven gut vergleichen zu können, ist in der folgenden Graphik die Anzahl der Neuinfektionen über die aktuelle Sterberate auf das Niveau der Anzahl der Todesfälle gebracht. Das heißt praktisch: Wir zeichnen die Verlaufskurve der Neuinfektionen so, dass sie zeigt, wie viele Personen irgendwann später daran sterben sollten laut der Sterberate. Dann zeigt sich folgendes Bild:

Hier zeigt sich ein sehr eigenartiges Muster: Die Anzahl der Neuinfektionen und die Anzahl der Todesfälle steigt und sinkt praktisch fast exakt parallel. Aus biologischer Perspektive ist das eigentlich unmöglich, denn laut Studien liegen zwischen der Ausbildung von ersten Krankheitssymptomen und dem Todeszeitpunkt 18 Tage. Selbst wenn man also annimmt, dass ein Test erst acht Tage nach der Symptomausbildung durchgeführt wird, sollte damit die Kurve der Todesfälle der Kurve der Neuinfektionen um 10 Tage hinterherhinken.

Die einzige vernünftige Erklärung für das Fehlen einer zeitlichen Verzögerung zwischen Neuinfektionen und Todesfällen könnte sein, dass viele der Verstorbenen erst kurz vor bzw. nach dem Tod auf das Coronavirus getestet wurden.“ https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-begruendung-der-corona-massnahmen/

Warum erhalten Sterbende eine Corona-Lungenentzündung?

Der sterbende Mensch verliert zunehmend sein Bewusstsein und hustet Schleim nicht mehr ab. Er hat eine sogenannte „Rasselatmung“ und bekommt wegen den Ablagerungen am Ende eine Lungenentzündung, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Rasselatmung 

„Typ II des Rasselatmens zeichnet sich durch eine überwiegend bronchiale Schleim-Sekretion aus, die über mehrere Tage gebildet wird. Der meist wache Patient ist dabei durch die zunehmende Schwäche nicht mehr in der Lage, wirksam zu husten. Die Wahrscheinlichkeit einer Lungenentzündung (Pneumonie) ist dabei sehr groß.[2] Je größer der zeitliche Abstand zwischen der Unfähigkeit des Abhustens und dem Versterben ist, desto eher entwickelt sich der Typ II.
Häufigkeit
Das Rasselatmen ist das am häufigsten beobachtete Symptom während der letzten Stunden im Leben eines Menschen. Etwa 56 bis 92 % der sterbenden Menschen bekommen in dieser Phase Rasselatmung.[6][7][8]“ (Wikipedia)

Dadurch, dass der Mensch eine Corona-Lungenentzündung am Lebensende hatte, kann nicht geschlossen werden, dass der Coronavirus sie ursächlich tötete! Diese Unterscheidung wird in der medialen Berichterstattung nicht gemacht.

Ursache für regionale Unterschiede in Sterblichkeit

Für mich ist es plausibel, dass ältere Menschen durch die Quarantäne und Panikstimmung so geschwächt werden, dass ihr Immunsystem herunterfährt, sie verstärkt an einer bereits existierenden Vorerkrankung leiden, am Ende eine Lungenentzündung dazu bekommen und sterben. Deshalb ist erst ab Verhängung der Kontaktsperren, Mitte März, eine höhere Sterblichkeit feststellbar, nicht schon vorher (Januar-März) als der Coronavirus noch ungehindert „wüten“ konnte.

Weiterer Faktor für „Übersterblichkeit“

Dafür, dass Menschen unterschiedlich stark ausgeprägte Immunsysteme haben, deuten die regionalen Unterschiede in den Totesstatistiken an, auch innerhalb der Staaten. So ist in den USA vor allem New York betroffen, in Italien die Region Lombardei, siehe http://www.salute.gov.it/portale/nuovocoronavirus/dettaglioContenutiNuovoCoronavirus.jsp?lingua=italiano&id=5351&area=nuovoCoronavirus&menu=vuoto): Die italienische Region Lombardei weist  57% aller „Corona-Toten“ Italiens auf. Höchstwahrscheinlich ist es dort die Luftverschmutzung, weshalb die Menschen ein schwächeres Immunsystem haben. In New York könnte es die Asbestverschmutzung durch die Zerstörung der drei Wolkenkratzer gewesen sein.

5 Gedanken zu „Lungenentzündung häufige „Todesursache“ bei Totgeweihten“

  1. Zur Luftverschmutzung verlinkt SWPRS am 25. April:
    Der britische Guardian zitiert eine neue Studie, wonach die Luftverschmutzung ein „Schlüsselfaktor“ für Covid19-Todesfälle sein könnte. So seien 80% der Todesfälle in vier Ländern in den am stärksten verschmutzten Regionen erfolgt (darunter die Lombardei und Madrid):
    https://www.theguardian.com/environment/2020/apr/20/air-pollution-may-be-key-contributor-to-covid-19-deaths-study?utm_medium

    Berücksichtigt man dann noch, dass die Toten im Schnitt 80 Jahre alt und vorbelastet sind – quasi Corona-unabhänig „sterbereif“ – mit zusätzlichen Vorbelastungen, dann ahnen hoffentlich auch immer mehr Regierungsgläubige, dass das RKI keine lauteren Gründe gehabt haben kann, als es stur und lange von Obduktionen abriet und gar nicht wissen wollte, ob die Toten am oder nur mit dem Coronavirus starben.

    Auf das Abraten von Obduktionen verzichtet das RKI inzwischen. Und zwar ohne dies groß zu erläutern – sonst müsste man halt zugeben, dass der Hamburger Chef-Gerichtsmediziner Prof. Püschel diese dubiose und faktenfälschende Panik-Strategie des RKI durchkreuzt hat.

    Die Menschen, die den Mächtigen den vermeintlichen Vorrang von Sicherheit und Lebensschutz immer noch hoch anrechnen, sollten mal überlegen, dass die im Gegenzug zu erbringenden Opfer („Kollateralschäden“) nicht nur Geld und Bequemlichkeit sind, sondern ebenfalls Menschenleben – vielleicht am Ende sogar mehr als die vermeintlich geschützten?
    Hierzu ein weiterer SWPRS-Link:
    Eine neue Analyse aus Großbritannien kommt zum Ergebnis, dass dort derzeit circa 2000 Personen pro Woche ohne Covid19 zuhause sterben, weil sie das Gesundheitssystem nicht nutzen können oder möchten. Es handelt sich dabei insbesondere um Notfallpatienten mit Herzinfarkten und Hirnschlägen sowie um chronisch erkrankte Menschen,
    https://www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/two-new-waves-deaths-break-nhs-new-analysis-warns/

    Auch Forscher in Österreich sind zum Ergebnis gelangt, dass dort im März mehr Menschen an einem unbehandelten Herzinfarkt starben als an Covid19:
    https://academic.oup.com/eurheartj/advance-article/doi/10.1093/eurheartj/ehaa314/5820829

    1. Dr. Schiffmann hat im vorletzten Video informiert, dass über die Anzahl der Selbstmorde erst in der zweiten Jahreshälfte behördlich informiert wird. Es ist aber gesichert, dass Selbstmorde mit einer Wirtschaftskrise zunehmen.

  2. Von der deutschen Gesamtbevölkerung sind 5% (und damit etwas über 4 Mio. Menschen) 80 Jahre und älter und stellen damit bei einem Corona-Durchschnitts-Sterbealter von ca. 80 Jahren die am meisten betroffene Gruppe dar.

    Prof. Sucharit Bhakdi setzt in einem vorgestern hochgeladenen Interview (16:04 min) die Corona-Toten bei den 80-jährigen ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Toten dieser Altersklasse und mahnt, den Wald vor lauter Bäumen nicht aus dem Auge zu verlieren, sondern (wie Prof. Ioannidis aus Stanford, auf dessen Zahlen er sich stützt) mal aus der „Vogelperspektive“ an die Sache heranzugehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=bxVFqZnDHkA

    80-jährige haben noch eine statistische Durchschnitts-Lebenserwartung von 8 Jahren, so dass von 10.000 rund 1.200 Senioren innerhalb des nächsten Jahres sterben werden.
    Von diesen 1.200 sterben die meisten an Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs – nur rund 120 (ein Zehntel) an Atemwegserkrankungen. (Genau genommen sterben mehr als die genannten 1.200, weil nur bei den genau 80-jährigen 1/8 binnen eines Jahres sterben wird; bei den älteren steigt die Quote von Jahrgang zu Jahrgang.)

    An den Atemwegerkrankungen sind verschiedenste Erreger (schwerpunktmäßig sechs bis sieben) schuld, ganz vorne das Grippevirus und die Pneumokokken als Erreger der klassischen Lungenentzündung. Zu diesem „Stammpersonal“ gesellt sich nun Covid-19 hinzu, was aber noch nichts über seine eigene Gefährlichkeit aussagt.

    The absolute risk of COVID-19 death for people ≥80 years old ranged from approximately 1 in 6,000 in Germany to 1 in 420 in Spain,
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.05.20054361v1
    Nach diesen Ioannidis-Zahlen (Stand 4. April), die Bhakdi in eine anschaulie Grafik eingearbeitet hat, haben also in Deutschland knapp zwei Menschen von 10.000 Senioren (ab 80 Jahren) das Risiko, an Covid-19 zu sterben, in Spanien knapp 24 Menschen.

    Das sind zu den mehr als 1.200 Toten gemäß statistischer Sterbtafel und auch innerhalb der (zudem schon kleinen) Gruppe von „regulären“ Atemwegs-Toten (120 Menschen) selbst in Spanien noch keine schockierende Zahl.
    Zumal es um die Brutto-Zahlen der „mit“ Corona Gestorbenen geht, von denen bekanntlich die meisten gar nicht „an“ Corona sterben – Prof. Bhakdi verweist auf den von Italien Ende März eingestandenen „Bereinigungsbedarf“ von 88%, was – auf Spanien übertragen – die 24 Toten auf knapp 3 reduzieren würde.

    Seit Anfang April sind die Zahlen der Toten zwar noch gestiegen, aber immer noch auf keinen dramatischen Stand und außerdem ist seit (spätestens) 3. April in Deutschland der Höhepunkt der Epidemie überschritten, siehe:
    https://www.heise.de/-4709563

    Prof. Bhakdi verweist auch kurz auf den Hamburger Chef-Gerichtsmediziner Prof. Püschel, der in einem Tagesschau-Interview (hochgeladen am 21.04.2020) nochmals auf die inzwischen über 100 in Hamburg sorgfältig obduzierten „Corona-Toten“ eingeht (von insgesamt 140, die laut RKI aber erst gestern erreicht wurden): zwischen 50 und 99 Jahre alt, Durchschnittsalter 80, bisher haben alle mindestens eine, i.d.R. aber mehrere relevante Vorerkrankungen,
    https://www.youtube.com/watch?v=170lOpoIu-k

    Der junge Mann, der für die (bundes)regierungsnahe Tagesschau dem lebenserfahrenen Püschel die (misstrauischen) Fragen stellen muss, zeigt mit seinem Gesichtsausdruck nicht, wie beeindruckt er wohl ist, sondern will noch eine Stellungnahme zu den doch ganz anderen Bildern aus Italien und Spanien.
    Prof. Püschel lässt sich auf dieses Spiel (führe einen lästigen Fachmann aufs fachfremde oder sogar politische Glatteis) aber nicht ein, sondern kontert mit einer Gegenfrage: Warum nicht bei den deutschen Verhältnissen bleiben? Hier sind die Intensivbetten nur zu 60 % ausgelastet und es gab nie eine Überlastung.

    Die Frage „Wer hätte denn ein Interesse an einer Übertreibung?“ müsste der Tagesschau-Mann eigentlich an Merkel, Spahn, RKI-Wieler und Konsorten stellen, aber für die gibt es bekanntlich keine Übertreibung, so dass es letztlich auch fürs Tagesschau-Narrativ keine geben darf.
    Prof. Püschel muss die (Fang-?)Frage daher als eine Art getarnten Rechtgläubigkeits-Test („Sind Sie Wodarg-Anhänger?“) verstehen und vorsichtig angehen.

    Er schlägt sich souverän, indem er sich als Mediziner lieber noch etwas mit den Details dieser Übertreibung beschäftigt: „Ich hab ein Problem damit, wenn schon ganz am Anfang ein Präsident erklärt wir seien im Krieg und eine Bundeskanzlerin die Situation mit dem Zweiten Weltkrieg vergleicht. Dass dann Ängste entstehen und dass man ein Killervirus imaginär ausmalt, das alle bedroht, das ist dann vielleicht nicht ganz unverständlich… Also ich plädiere ja für eine realistische Herangehensweise (…) Ich kenne kein Bild aus unserer Region, beim dem Leichen en masse abtransportiert werden.“

    Er plädiert dafür, die Abstandsregeln etc. der Regierung zu befolgen, „aber übertriebene Angst, Panik geradezu, dass jeder denkt, wenn die Krankheit ihn erreicht, dass er dann sterben muss, das ist völlig, völlig überzogen und wir können mit dieser Infektion fertig werden. Das Problem ist nicht anders gelagert als bei anderen Viruserkrankungen (…).“

    Dem Tagesschau-Mann gelingt es auch nicht, Püschel eine negative Aussage zum Robert-Koch-Institut zu entlocken, dessen führende Rolle er akzeptiere. Er plädiere bloß dafür, dass bei den Todesfällen genauer hingeschaut werde (was ja sein Gebiet ist). Sehr indirekt also doch eine Kritik, denn bei den Obduktionen, von denen das RKI viel zu lange abriet, hat es bekanntlich weder die organisatorische noch die fachliche Kompetenz – und trotzdem eine verheerende Wirkung, weil in Deutschland auf den RKI-Rat hin Obduktionen unterblieben und wohl überwiegend immer noch unterbleiben (außer in Hamburg, das beim Stand von rund 20 Toten begann, sowohl diese 20 als auch alle seitherigen Toten zu obduzieren).

    Zurück zu Prof. Bhakdi: Er ist natürlich kein Impfgegner, sondern musste ganz im Gegenteil als ein auf dieses Thema spezialisierter Professor seinen Studenten ja gerade beibringen, wann eine Impfung sinnvoll ist (z.B. bei sich wenig ändernden Erregern wie Masern oder Röteln) und wann eher nicht: bei sich schnell verändernden Erregern, besonders wenn sie nicht sonderlich gefährlich sind – denn jede Impfung berge immer die Gefahr von Nebenwirkungen, so dass sie nur zum Einsatz kommen dürfe, wenn ihr Nutzen den möglichen Schaden um ein Vielfaches übersteigt.

    In einem Dauer-Lockdown auf Impfstoffe zu warten, ist bei Covid-19 folglich nicht nur wegen der gravierenden Lockdown-Folgen abzulehnen, sondern speziell bei Covid-19 schon aus rein medizinisch-epidemiologischer Sicht.

  3. Fragen wir mal die impf-begierige Gegenseite:
    Wie unheimlich neu und brutal ist eigentlich Sars-CoV-2?

    „Milde oder symptomlose Corona-Verläufe könnten nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten mit früheren Infektionen mit Erkältungs-Coronaviren zusammenhängen. Unter Berufung auf eine Studie eines Charité-Kollegen bekräftigte der Wissenschaftler am Freitag im NDR-Podcast, dass eine gewisse Hintergrundimmunität in der Bevölkerung zu bestehen scheine. Drostens Team habe an der Studie zu sogenannten T-Helferzellen mitgewirkt, die zentral für die Immunantwort seien.“ (FAZ am 24.04.2020)

    Zwei Wochen zuvor wollte der gleiche Drosten noch dem Kollegen Prof. Streeck die damals sensationellen Heinsberg-Zwischenergebnisse (15% bereits Immunisierte gegenüber nur 2% den Virus noch in sich Tragenden) madig machen – jetzt verkündet er selber eine mehr als doppelt so hohe Quote an bereits (zumindest scheinbar?) immunisierten Menschen!

    „Die Forscher hätten bei Untersuchungen von Abwehrzellen in Proben aus der Zeit vor der Pandemie gesehen, dass bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen vorlagen, die bestimmte Teile des neuen Coronavirus sozusagen erkannten. Sogenannte Reaktivität sei erwartbar, wenn man die Erkrankung hinter sich habe – allerdings hätten diese Patienten keinen Kontakt mit Sars-CoV-2 gehabt, so Drosten. Dass dennoch reaktive T-Zellen vorlagen, könne an durchgemachten Infektionen mit menschlichen Erkältungs-Coronaviren liegen.“

    Den Ruhm mit Streeck teilen will Drosten natürlich nicht, spricht er doch „von der ersten derartigen Beobachtung weltweit“, die sein Team gemacht habe.
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/hintergrundimmunitaet-durch-fruehere-corona-infektionen-16740861.html

    Allerdings stammen die Charité-Proben „aus der Zeit vor der Pandemie“ – er und seine Leute hatten sich also schon reichlich Zeit gelassen, um das die ganze Zeit über gezielt in Angst versetzte Publikum nun mit ihrem (entwarnenden?) Erstentdecker-Stolz zu beglücken.

    Denn wenn diese immunisierten Charité-Altproben noch gar „keinen Kontakt mit Sars-CoV-2 gehabt“ hatten, heißt das doch im Umkehrschluss: Das neue Corona-Virus ist den alten Corona-Viren so ähnlich, dass ein Drittel der Menschen es spielend leicht schon mit „Bordmitteln“, d.h. vorhandenen alten Antikörpern beiseite räumen kann!

    Sieht so ein Killervirus aus, dessentwegen man die Welt ein bis zwei Jahre in Schockstarre versetzen muss, bis endlich der (von Bill Gates und seinen Pharma-Jüngern?) heiß ersehnte Impfstoff verfügbar ist?

    Und wie sieht Drosten eigentlich sich und seine künftige Rolle? Will er als Wendehals beim sich abzeichnenden Sieg der Gegenseite nun sich selber an deren Spitze stellen?
    (Motto: Als selbsternannter Erstentdecker muss ich die Gegenseite irgendwie vereinnahmen, wenn ich sie schon nicht widerlegen kann.)

    Aus dem Saulus ist allerdings noch lange kein Paulus geworden, denn „er warnte aber auch vor einer Über-Interpretation der Ergebnisse. Man dürfe nun keinesfalls schließen, dass ein Drittel der Bevölkerung immun sei. Weitere Erklärungen für milde oder symptomlose Verläufe seien auch, dass die Betroffenen anfangs weniger Viren abbekommen haben oder insgesamt in besserer Verfassung sind“.

    Gut drauf sein als Mittel gegen Corona? Lagen die Kids mit ihren Corona-Partys doch nicht so weit daneben?
    Vermutlich ein zu weitgehender Schluss; Drosten wird wie Bill Gates vermutlich erst dann so richtig in (Corona-)Party-Laune geraten, wenn der Impfstoff-Rubel rollt.

  4. Ich fand einen Kommentar, laut dem 90% aller Verstorbenen Karies hatten. Niemand würde allerdings Karies als Todesursache annehmen, im Gegensatz zur Lungenentzündung hervorgerufen durch den Coronavirus.

    Meine Meinung ist, dass zwar Lungenentzündung im Gegensatz zu Karies tödlich verlaufen kann, allerdings hatten die allermeisten „Corona-Toten“ eine oder mehrere schwere Vorerkrankungen. Deshalb kann genausowenig behauptet werden, dass der Coronavirus die Todesursache gewesen wäre, höchstens dass der Virus das Ende beschleunigte.

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