Teil 8) Mike Wenzel und Kiesewetters schnittfeste Handschuhe

In den letzten Teilen beleuchtete ich die (beruflichen) Verbindungen von thüringer Polizisten zu Rechtsextremen, zur organisierten Kriminalität und zum heilbronner Polizistenüberfall. Dabei fiel zum Teil der Name Michael Menzel, der von 1998 bis 2001 Chef der saalfelder Kriminalpolizei gewesen war. In dieser Position war er auch Vorgesetzter des Onkels der 2007 ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter (MK) gewesen.

Menzel meldete am Nachmittag des 04.11.2011 den Fund der beim Überfall entwendeten Kiesewetter-Dienstwaffe nach Baden-Württemberg, obwohl die Waffe erst gegen Mitternacht identifiziert wurde. Könnte es sich statt um einen Kommunikationsfehler, um Vorwissen handeln? Wusste Menzel, dass die Kiesewetter-Waffe im Wohnmobil war? Könnte er es gewusst haben, weil die saalfelder Polizei möglicherweise in den Besitz der beim Polizistenübefall geraubten Gegenstände gelangt sein könnte und sie den toten Böhnhardt/Mundlos untergeschoben haben könnte? 

Die verschwundenen und aufgetauchten Handschuhe

Die böblinger Bereitschaftspolizisten waren 2007 mit einem Gürtelsystem („COP-System“) ausgestattet. Dort sind ein Waffenholster, Halterungen und Taschen angebracht. Standardmäßig waren die Polizisten mit schnittfesten Lederhandschuhen ausgestattet, für die am Gürtel eine besondere Tasche angebracht war.

Beim Gürtel von MK waren sämtliche Taschen offen.  Die Spurensicherung beschrieb ihren Gürtel folgendermaßen:

„Leichtere, geringfügige Blutantragungen befinden sich auf 3 weiteren Befestigungs- bzw. Transporttaschen, die am Gürtel befestigt sind. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um eine Tasche zur Aufnahme des Reservemagazins, zur Aufnahme von Handschuhen sowie für die Aufnahme des Reizstoffsprühgeräts. Diese 3 Aufnahmetaschen sind alle geöffnet und leer.

Während das Reizstoffsprühgerät und das Reservemagazin als entwendet galten, war dies bei den Handschuhen seltsamerweise niemals der Fall. Dabei waren alle drei Taschen „geöffnet und leer“

Beim ebenfalls überfallenen Martin Arnold wurde keine der drei oben genannten Taschen am Gürtel geöffnet angetroffen. In den drei Taschen an seinem Gürtel befanden sich weiterhin Reizstoffsprühgerät, Reservemagazin und Handschuhe.

Daher ist unverständlich, warum die Sonderkommission (Soko) Kiesewetters Handschuhe nicht als entwendet ansah. Dafür wird keine Begründung genannt. Es könnte natürlich sein, dass MK ihre Handschuhe nicht mit zum Einsatz nahm und die Tasche bereits vor dem Überfall leer war und offen stand. Aber woher hätte das die Soko wissen können? 

So bewertete die Sonderkommission „Parkplatz“ Kiesewetters dienstliche Handschuhe einerseits als nicht entwendet, andererseits tauchen die Handschuhe nicht in der Asservatenliste auf. Die Polizei listete dort etwa die Gegenstände auf, die bei der Sichtung ihrer Zimmer in der Kaserne und Privatwohnung sichergestellt wurden.

Dass sie abgingen, bemerkte die Soko anscheinend erst im Jahr 2010. Am 01.12.2010 steht in einem Aktenvermerk, dass die Polizeibeamtin Susanne M., die ins stuttgarter Innenministerium aufstieg und sich hartnäckig weigerte, eine DNA-Probe abzugeben, nach den Handschuhen gefragt wurde.

„Bezüglich des Verbleibs der dienstlich gelieferten Handschuhe konnte Frau M. nicht weiterhelfen. Weil sie derzeit beim Innenministerium arbeitet, wird hinsichtlich der Klärung dieser Frage künftig direkt mit der Bereitschaftspolizei kommuniziert.“

Die Soko befragte den Onkel Kiesewetters Mike Wenzel am 25.01.2011, 04.05.2011 und 04.08.2011.

Am 25.01.2011 wird seine Aussage in einem Vermerk derart zusammengefasst, dass er von Kollegen seiner Nichte „verschiedene Uniformteile und Stiefel von Michele bekommen habe“. Dabei kamen die gesuchten Handschuhen noch nicht zur Sprache. Am 04.05.2011 wird über diesen Sachverhalt nicht geredet. Stattdessen fragte man am 26.05.2011 Martin Arnold nach den Handschuhen.

„Kannst Du mit sägen, ob Michele Handschuhe dabei hatte und wo sie diese mitgeführt hat?
Antwort: Ich kann mich nicht daran erinnern ob Michele Handschuhe dabei hatte, auch nicht wo sie diese normalerweise trägt.“

Am 04.08.2011 erklärte Mike Wenzel, dass als MK´s privates Zimmer geräumt wurde, er die Wohnungseinrichtung bei sich zwischenlagerte. Da er und MK die gleiche Konfektionsgröße hatten, nutzte er zum Teil ihre Bekleidung, „kleidungsmäßig hab ich mir ein Teil genommen, was sportliches“. In diesem Konvolut waren neben Uniformteile, auch Taschen ihres dienstlichen Gürtels gewesen und die gesuchten Handschuhe!

Handelte es sich etwa um Taschen des dienstlichen Gürtels, den MK während des Überfalls trug? Das halte ich für ausgeschlossen, da es sich um ein wichtiges Beweismittel handelte, und der Gürtel samt Taschen in der Asservatenkammer verblieben sein musste. Vielleicht besaß Kiesewetter ja mehrere Taschen.

Am 11.08.2011 schrieb der vernehmende Beamte Alexander R. an Manfred Nordgauer, dass eine Spurensicherung der bei Wenzel sichergestellten Handschuhe nicht notwendig sei. Als Grund steht in der email von Alexander R., dass „Michele diese am Tattag nicht mitgeführt haben dürfte„. Es wird für diese Annahme keine Begründung gegeben.

Des Weiteren hätte Wenzel die Handschuhe die letzten drei Jahre selbst genutzt, da „gleiche Größe“. Deshalb sollen die Handschuhe nur abfotografiert werden. Mike Wenzel „hätte gerne die Handschuhe wieder zurück.“ 

Trotz Fundes, Ungereimtheit eigentlich nicht aufgelöst

Nichtsdestoweniger ist folgende Frage weiter nicht beantwortet: Warum wurden die Handschuhe niemals als -entwendet- bewertet?  Es könnte erwidert werden, „ja weil sie in ihrer Wohnung lagen“. Daran schließt sich jedoch die Zusatzfrage an: „Woher sollte das die Soko 2007 gewusst haben?“

Das verschwundene Handy

Am 21.10.2010 bestätigte Annette Kiesewetter der Soko, dass ihre Tochter zwei private Handys benutzte. Die Soko suchte ebenfalls nach diesem zweiten privaten Handy, welches bis heute verschollen ist. 

Annette Kiesewetter erwähnte in dem Gespräch, dass MK Ende 2006 / Anfang 2007 ihr ihr altes Handy schenkte. Die Soko-Beamten zeigten kein Interesse an diesem Handy, sondern nur an den zwei privaten Handys, die MK während der Zeit des Überfalls benützte.  

„Frau Kiesewetter erklärte ferner zum Handy ihrer Tochter, dass Michele im Frühjahr 2007 oder Ende 2006 einen neuen Vertrag abschloss. Ihr altes Handy mit der Rufnummer habe ihr die Michele gegeben. Auf diesem Handy seien dann etwa zweimal pro Woche Anrufe von einem Ausländer eingegangen, den man nicht verstehen konnte. Auch die zufällig anwesende Michele habe einmal einen solchen Anruf angehört und auch nichts verstanden.“

Am 25.01.2011 befragte die Soko nochmals Annette Kiesewetter, um „einzelne Fragen zu den Handy ’s“ zu klären. Bei dieser Gelegenheit übergab sie der Soko eine SIM-Karte und eine Verpackungsschachtel eines Handys. Bei der SIM-Karte handelte es sich wohl um die Karte des Handys, welches MK ihrer Mutter schenkte. 

In den Akten gibt es ein Übergabeprotokoll, erstellt Mitte 2007, unterschrieben von Annette Kiesewetter und des Bereitschaftspolizisten Sven H.. Darin sind zehn Objekte aufgelistet, die ihr übergeben worden wären. Darunter etwa ein Laptop, eine Digitalkamera oder ein „Nokia-Handy“, Asservatennummer „O 12“. 

Die Mutter erwähnt nicht, dass sie diese zehn Gegenstände erhalten hätte. In ihrem Gespräch am 25.01.2011 sagte Annette Kiesewetter jedoch, dass ihr eine Tasche mit privaten Kleidungsstücken der Michele übergeben“ wurde, „ohne den Inhalt zu prüfen“ hätte sie sie „als Kleidersammlung nach Polen gegeben.“ 

Bei diesem Gespräch am 25.01.2011 war Mike Wenzel ebenfalls anwesend. Er sagte der Soko sinngemäß, dass …

„… der Familie ein Handy von Michele mit einem Spurenaufkleber übergeben wurde, ohne dass das Handy vorher ausgelesen worden ist.“

Bei diesem Handy mit Spurenaufkleber ist ausgeschlossen, dass es sich um das Handy handelte, welches MK ihrer Mutter gab. Dieses Handy kam Ende 2006 / Anfang 2007 in den Besitz der Mutter und verblieb auch dort. Es gibt in den Akten keinerlei Hinweise, dass sich die Soko für dieses Handy interessierte.

Die Soko bat Mike Wenzel, nach Handys zu suchen.

„Ferner erklärte der Onkel, Herr Wenzel, dass er von der Bereitschaftspolizei verschiedene Uniformteile und Stiefel von Michele bekommen habe. Auf meine Bitte hin erklärte er sich bereit, am Wochenende nachzusehen, ob sich darin Zettel oder sonstige Notizen oder ein Handy befinden. Er werde sich in der nächsten Woche melden.“

In seiner anschließenden Befragung am 04.05.2011 spielte der Sachverhalt keine Rolle! 

Am 04.08.2011 erklärt er, dass ihm „mehr oder weniger Handys, Handyverträge, Telefonrechnungen“ im Zuge der Wohnungsauflösung seiner Nichte angeliefert wurden. Diese Sachen „hab ich versucht, das, was ich gefunden habe, hab ich bei der Polizei dann übergeben, (…).“

„Also, was an Möbelstücken, das hab ich selbst gemacht, kleidungsmäßig hab ich mir ein Teil genommen, was sportliches, weil Michele und ich haben die gleiche Konfektionsgröße, ja, aber ansonsten, das, was jetzt an Unterlagen ist oder so, ich hab das damals schon durchgeguckt, also die ganzen Sachen, ob man eventuell was finden könnte. Damals waren das mehr oder weniger Handys, Handyverträge, Telefonrechnungen und so weiter hab ich versucht, das, was ich gefunden habe, hab ich bei der Polizei dann übergeben, ansonsten, ja, und das, was jetzt noch übrig ist an den Sachen von der Michele, das steht bei meinen Eltern im Keller.“

Dass Mike Wenzel ein oder gar mehrere Handys der Soko übergab, findet keinen Widerhall in den mir vorliegenden Aktenbestand. 

In seiner Vernehmung am 25.01.2011 erwähnte er diese Übergabe/Rückgabe von Handys nicht, er versprach lediglich in den Sachen seiner Nichte danach zu suchen! 

Am 06.03.2014 befragte der thüringer U-Ausschuss Mike Wenzel. Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) sprach ihn auf den Kontakt zur Soko an, der 2010/2011 wegen „diverser Handys von Michele“ stattfand. Marx:

„Können Sie sich erinnern, wann Sie welches Handy oder welche SIM-Karte übergeben haben und warum man sich so spät darum gekümmert hat?“

In seiner Antwort erwähnt Wenzel nicht das Handy mit Spurenaufkleber, welches die Soko „der Familie“ ohne Auswertung übergeben hätte. Vielmehr machte er in seiner Antwort den Eindruck, dass es um das Handy ging, welches MK der Mutter schenkte. 

„(…) Es ist richtig, dass ich ein baugleiches Handy hatte wie meine Nichte. Ich weiß jetzt nicht, hatte das meine Schwester damals schon wieder übergeben bekommen gehabt. Ich fragte sie nur, ob ich das Rückteil und das Vorderteil haben kann, weil meines defekt war. Das habe ich dann ausgewechselt, also die Plastikteile, und das Handy an sich hatte ich dann halt noch. Dann fragte ich, ob das Handy schon zur Auswertung war oder – ja, denke ich mal. Und dann, das ist meines Erachtens auch noch mal abgeholt worden oder übergeben worden zur Auswertung.“

(…)

„Vors. Abg. Marx: Und so lange war da die SIM-Karte immer noch drin – oder?

„Ja. Also, wie gesagt, ich habe aus diesen — Meine Schwester wollte wohl das Handy für sich nutzen, hatte es wohl, weil es gesperrt war oder extra gesperrt war, nicht in Gang bekommen und da lag das Handy. Und ich habe das nun gesehen und sagte, Mensch bei mir sind die Rückteile und das Vorderteil kaputt, kann ich das haben. Und sie sagte, ja, gut.“

Die Frage nach dem zweiten Kiesewetter-Handy ist deshalb relevant, weil eines ihrer zwei privat genutzten Handys bis heute verschwunden ist, am Tattag galt das private Handy Kiesewetters kurzzeitig sogar als gestohlen.

Warum behauptete Mike Wenzel am 25.01.2011, „die Familie“ hätte ein „Handy mit Spurenaufkleber“ erhalten, welches noch nicht ausgewertet worden wäre? Es macht den Eindruck, also ob das zweite private Handy kurz vor dem Auftauchen gestanden sein könnte, ähnlich wie bei den Handschuhen.

Anwältin Wolf

Als am 25.01.2011 die Soko Annette Kiesewetter befragte, erwähnte die Mutter einen Rechtsbeistand: Sie hätte eine Anwältin namens Wolf aus Gera. Laut ihr hätte das die Kriminalpolizei Saalfeld veranlasst. Bei dem „ersten Termin“ hätte die Anwältin ihr erklärt, dass „sie sich bemühen werde, über die StA [Staatsanwaltschaft] Heilbronn Akteneinsicht zu bekommen. Bisher habe ihr Frau Wolf nichts Neues mitteilen können.“

„Ferner erklärte Frau Kiesewetter, dass von der Kriminalpolizei Saalfeld, Herrn Uwe M., über den Deutschen Ring veranlasst wurde, dass ihr die Rechtsanwältin Wolf aus Gera zur Seite steht. Frau Wolf habe ihr gegenüber bei einem ersten Termin erklärt, dass sie sich bemühen werde, über die StA Heilbronn Akteneinsicht zu bekommen. Bisher habe ihr Frau Wolf nichts Neues mitteilen können.“

Am 25.04.2017 sendete der „wdr“ Auszüge aus einem Interview mit dem Rechtsbeistand von Annette Kiesewetter im NSU-Prozess. Dort heißt es, dass Birgit Wolf „zu DDR-Zeiten in Gera als Staatsanwältin tätig“ gewesen wäre. In ihren Aussagen wird klar, dass Wolf der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft folgt, auch wenn „vieles nicht klar“ sei. Wolf:

„Es ist vieles nicht klar. Und es ist vieles möglich. Aber ich weiß es nicht. Im Moment ist der Stand für mich so, dass ich das, was in der Anklage steht, dass ich das bis heute so bestätigt hat.“

Der „wdr“ berichtet weiter, dass schon drei Wochen nach dem Attentat sie das Mandat für Annette Kiesewetter“ übernahm. Frau Wolf scheint dies, in ihren Ausführungen auch so zu bestätigen:

„Ich habe hier auch bei der Frau Kiesewetter gedacht, ich fahre mal nach Heilbronn, wenn der Täter ermittelt wird, und vertrete dort in Heilbronn die Interessen der Frau Kiesewetter. Ich habe da auch damals 2007 nie geahnt, was sich daraus entwickeln wird. Das weiß man doch oft vorher nicht.“

Der Vermerk der Soko macht jedoch den Eindruck, dass Frau Wolf erst Ende 2010 / Anfang 2011 das Mandant übernahm. In dem Gespräch am 25.01.2011 berichtete die Mutter den Ermittlern von einem „ersten Termin“, den sie mit der Anwältin Wolf wahrgenommen hätte. Wie kann dies möglich sein, wenn Frau Wolf doch schon 2007 das Mandat hatte?

wdr: „Die Rechtsanwältin Birgit Wolf übernahm drei Wochen nach dem Attentat das Mandat für Annette Kiesewetter, die Mutter der ermordeten Polizistin. (…) Wolf konnte sich lange Zeit auch keinen Reim auf das Verbrechen und dessen ungewöhnliche Umstände machen.“

Weitere Aussagen von Frau Wolf beim „wdr“:

„Ich habe für mich, ich kann mich auch ähm, ich bin auch nur ein Mensch, Widersprüche in den Zeugenaussagen entdeckt, so dass ich dann letztendlich gesagt habe. Es kann durchaus auch gewesen sein, dass es nur Mundlos und Böhnhardt gewesen sind.“ WDR, Neugier genügt, „Der ungeklärte Polizistenmord“, 25.04.2017

Anfang 2014 gab Birgit Wolf der „Ostthüringer Zeitung“ ein Interview. Laut ihr hätten sich bislang im NSU-Prozess „die Verschwörungstheorien im Fall Kiesewetter“ nicht bestätigt. Sie würde es vermeiden, zu viele Nachfragen zu stellen, denn dies würde den Prozesses „zerhandeln“. Außerdem würde sie keine Fragen stellen, die „der Verteidigung in die Hände spielen.“

Angesicht der vielen Ungereimtheiten ist unverständlich, warum Frau Wolf offenbar keine aktivere Rolle spielen will/wollte.

Als Annette Kiesewetter am 21.10.2010 befragt wurde, erwähnte sie noch keinen Rechtsbeistand. Erzählte sie vielleicht ihren Bruder anschließend von den Nachforschungen der Soko? Informierte daraufhin der seine saalfelder Kollegen, die wiederum die Anwältin organisierten? Warum sollte die Anwältin im „wdr“ eine Falschauskunft über den Zeitpunkt geben, seit wann sie die Anwältin der Mutter ist? 

2 Gedanken zu „Teil 8) Mike Wenzel und Kiesewetters schnittfeste Handschuhe“

  1. Unfassbar dieser Sumpf. Die gehören alle in Beuegehaft bis ordentliche, logische und widerspruchsfreie Aussagen auf dem Tisch sind.
    Und dann gehört anständig und neutral ermittelt, ohne Rücksicht auf irgendwelche Geheimdienste, für die das Trio arbeitete.

  2. Das selbe wie mit den Handschuhen passierte ja mit Kiesewetters Taschenmesser. Die Soko vermerkte zu den Ausrüstungsgegenständen am 30.04.2007 : Pistole entwendet,Ersatzmagazin entwendet, Handschließen entwendet, Taschenmesser Victorinox bisher noch nicht aufgefunden.
    Was soll das heißen, bisher noch nicht aufgefunden?
    Weg ist weg! Bei der Pistole steht ja auch nicht, bisher nicht aufgefunden. Also war das Taschenmesser am Tatort wohl erst da, dann verschwunden und wurde dann am 22.05.2007 wiedergefunden bzw. abgegeben. Wo war das Messer die ganze Zeit? Wie kam es wieder zurück? Von wem? Wurde es auf DNA untersucht?Was für eine Schlamperei oder bewusste Vertuschung!

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