Teil 7: Betrieb die Sonderkommission Parkplatz systematisch Beweismittel-Manipulation?

Meine Kritik an der Sonderkommission Parkplatz betrifft ihre Arbeit in den Jahren 2007 bis Mitte 2009. Die Sonderkommission Parkplatz klärte ab 2009 den Überfall auf, bis sie durch die „Selbstenttarnung des NSU“ gestoppt wurde.

Meine Kritik entzündet sich am Fallbeispiel der Handyauswertung: Eines der zwei privat genutzten Handys von Michele Kiesewetter (MK) ist verschwunden. Sie hatte laut ihrer Mutter zwei Handys: Ein Nokia-Handy 6111 und eines der Firma „Sony Ericsson“. Beide Handys konnten aufgeschoben werden.

Irrtümlicherweise bezeichnete die Mutter das 6111 mit rosaroten Display als „Klapphandy“, hier ihre Aussage bei der Sonderkommission Parkplatz:

„Danach wurde Frau Kiesewetter gefragt, ob ihr bekannt ist, wie viele Handies Michele Kiesewetter in Betrieb hatte. Frau Kiesewetter erklärte, dass ihr lediglich eine Nummer bekannt ist, sie aber wisse, dass Michele ein Handy Sony Ericsson und ein rosarotes Klapphandy besaß. (…) Frau Kiesewetter erklärte ferner zum Handy ihrer Tochter, dass Michele im Frühjahr 2007
oder Ende 2006 einen neuen Vertrag abschloss. Ihr altes Handy mit der Rufnummer habe ihr die Michele gegeben.“ (25.01.2011)

MK hatte zwei private Handys und Handynummern

Laut der Sonderkommission Parkplatz hätte MK neben einem „t-mobile“ noch einen O2-Handyvertrag gehabt. Es war noch im April 2007 in Benützung, nur fehlt die Abrechnung für genau diesen Monat.

„Uns liegen die Einzelgesprächsnachweise eures gemeinsamen Festapparates und des Handys von Michele vor (02-Handyvertrag mit homezone Festnetznummer). Allerdings fehlen hier Unterlagen für den April 2007.“

Am 25.05.11 sicherte die Sonderkommission (Soko) die Telefonliste von Uwe B., der am Tattag mit MK im Einsatz war. Dort stand die O2-Nummer Kiesewetters: 0176/23438807.

Auch Ihre Freundin und Kollegin Romi S. bestätigte zwei Rufnummern:

„Frage:
Welche Telefonnummern hattest du von Michele?
Antwort:
Ich hatte mehrere Handynummern von Michele. Ich glaube ich hatte zwei Nummern. Ich habe die Nummern und unsere SMS nicht mehr.“

Verwirrspiel um das Nokia-Handy

Am 29.04.07 besichtigte die Heilbronner Kriminalpolizei die Wohnung Kiesewetters in Nufringen. Sie fanden unter anderen ein Nokia-Handy. Die Funde wurden wiefolgt beschrieben:

„In dem Regal unter dem Fernseher befindet sich auf der linken Seite ein Korb mit verschiedenen Unterlagen. (…) Weiterhin befindet sich der Kaufvertrag eines Handys zum Preis von 1,— Euro aus dem T-Punkt Breuningerland Sindelfingen über 1 Nokia 6111 vom 13.11.06, 17:36 Uhr, dabei. Es handelt sich um den Tarif „Max“ mit Vertragslaufzeit 24 Monate incl. T-Mobile at home Singles. (…)

In diesem Korb befindet sich ein Nokia Handy mit Ladegerät. Es dürfte sich um das Gerät handeln welches sie benutzte bis zum Kauf des aktuellen Handys im November 2006. Das Handy wird sichergestellt. (Asservat 012)

In der Kommode links des Kleiderschrankes befand sich im zweiten Fach von oben die Verpackung des Handys, welches dem aktuell verwendeten Handys entspricht sowie PIN und PUK hierzu. (Asservat Nr. 0 8)“

Kurz darauf hätte die Soko der Mutter die Asservate übergeben. Darunter auch das Nokia-Handy und die Verpackung des „aktuell verwendeten Handys“. 

„0 8 Brief mit PIN f. Handy T-Mobile
0 9 Rechnungen T-Mobile M. Kiesewetter (12/06, 01/07 u. 03/07)
0 11 Terminplaner 2007, DIN A 5, braun
0 12 Handy NOKIA m. Netzteil“

Rückgabe der Asservate an die Soko

Am 25. Januar 2011 kam es zu einem Treffen zwischen der Familie von MK und der Soko, die ausdrücklich nach den Handys fragte.

„Ziel des Besuches war, einzelne Fragen zu den Handy ’s und den schriftlichen Unterlagen von Michele abzuklären.“

Die Mutter übergab u. a. das Asservat 08 „eine Schachtel eines T-mobile Handys“, aber kein Handy. Die Schachtel wird wiefolgt beschrieben: Verpackung eines „G7050“-Handys von Sony-Ericsson, Hersteller „Life´s Good“ (LG)! War diese Verpackung identisch mit dem „aktuell verwendeten“ Handy, Asservat 08? 

„Frau Kiesewetter, die Mutter der Michele erklärte in diesem Zusammenhang, dass ihr eine Tasche mit privaten Kleidungsstücken der Michele übergeben worden ist. diese Tasche habe sie, ohne den Inhalt zu prüfen als Kleidersammlung nach Polen gegeben. (…) Frau Kiesewetter übergab dann dem Unterzeichner eine Plastiktüte in der sich nach grober Durchsicht folgende persönlichen Gegenstände der Michele befanden:
1 Schachtel eines T-Mobile-Handy ’s, G7050, mit verschiedenen
Betriebsanleitungen und diversen Zettel.
Einzelrechnungen mit Einzelgesprächsnachweisen von 2005 bis Mai 2007 1 SIM-Karte.“

Als der baden-württemberger Untersuchungsausschuss die O2-Handynummer erwähnte, führte dies zur Heiterkeit der vernommenen Polizistin Nicole K.:

„Vorsitzender Wolfgang Drexler: Jetzt sind im Zusammenhang mit den Telefonkontaktdaten durch den Kriminalhauptkommissar T. anlässlich eines Besuchs in Oberweißbach noch weitere Unterlagen, nämlich Einzelverbindungsnachweise, Verträge und Rechnungen, sichergestellt worden. Das war am 25.01.2011, da war er dort. Dies betraf die T-Mobile-Rufnummern 0160 94760048, 0160 94743760 und 0170 4769424 sowie die O2-Rufnummer 0176 23438804. (Heiterkeit der Zeugin)
Darüber hinaus wurde ein Dokument „T-Mobile Ping Pong“ für die SIM-Karte 48094425/0947/016 und eine SIM-Karte von O2 mit der Kennkartennummer – ich muss Ihnen das einfach vorlesen, weil dazu Fragen kommen – …

Z. N. K.: Ja. Entschuldigung.

Vorsitzender Wolfgang Drexler: … 6044603162278 UF sowie weitere Unterlagen in der Verpackung eines Mobiltelefons der Marke LG G7 050 des Anbieters T-Mobile gefunden. Warum – – Waren diese Unterlagen und Anschlüsse durch die Soko „Parkplatz“ untersucht worden?

Z. N. K.: Warum?“

Die Mutter übergab am 25.01.11 kein „Nokia-Handy“, Asservat 012, und erwähnte es auch in ihrer Vernehmung nicht. Hatte sie es wirklich von der Soko 2007 erhalten?

Die Mutter sagte weiter aus, dass Michele ihr ihr altes Handy Ende 2006 zur Nutzung überließ. Das bestätigte auch Kiesewetters damalige Freundin Elena H.. Beide kauften sich Ende 2006 dasselbe Nokia-6111 Handy mit rosaroten Display.

Frage:
Welche Telefonnummern von Michele sind Dir bekannt? Bzw. hast du benutzt?
Antwort:
Die Nummern weiß ich nicht auswendig. Ich muss in meinem alten Handy nachschauen, welche Nummern ich von ihr gespeichert habe. Ich weiß aber noch, dass Michele eine Zeitlang zwei Handynummern hatte. Dies hat mit einem Vertragswechsel zu tun. Ich kann mich noch genau daran erinnern, weil wir beide zur gleichen Zeit den Vertrag gewechselt haben. Wir beide hatten dann das gleiche Handy, weil es uns so gut gefallen hat. Es war ein silbernes kleines Nokia Handy zum aufschiefen und um das Display war eine rosa Plastikfläche.“

Ließ Soko Nokia-Handy verschwinden und auferstehen?

Das Handy, welches am 29.04.07 die Soko in der Wohnung sicherstellte, war demnach nicht das „alte“ Handy, welches MK vor dem 6111-Handy benutzte. Es ist anzunehmen, dass am 29.04.07 die Soko das aktuell genützte 6111-Handy fand, und es nicht der Mutter übergab, sondern es in den Asservatenbestand übernahm.

Die Soko behauptet, dass das Nokia-Handy 6111 am Tatort neben MK gefunden worden wäre, Asservatennummer „T0.27″. Es lief unter der t-mobile – Nummer 0160 94760048. MK´s Gruppenführer Timo H. betonte ausdrücklich, dass er in ihrer leblosen Hand noch das rosarote Nokia-Handy gesehen hätte. 

Wo ist das Sony Ericsson?

Das Sony Ericsson taucht nicht in Asservatenliste auf! Es scheint, als ob es nie existiert hätte. Auch die Kollegen erwähnen es nicht. Hat sich MK das Handy kurzfristig zugelegt? Genauso fehlt jegliche Auswertung oder Hinweis auf ihre zweite Handynummer, die O2-Rufnummer.

Im unscharfen (!) Tatort-Foto ist das Handyfabrikat nicht klar erkennbar. Es ist jedoch dem Anschein nach ausgeschlossen, dass es sich um ein Nokia-Handy 6111 handelt, aus folgenden Gründen:

Das neben MK liegende Handy ist von der Form her höher und schmäler als das Nokia 6111, welches zugeschoben quadratischer ist. Desweiteren ist zusammengeschoben das „6111“ komplett silbern, das Tasten- bzw. Nummernfeld ist nicht sichtbar, siehe Fotos bei „inside-handy.de/img/handies/gallery/gal3698.jpg“. Im unscharfen Tatortfoto ist dagegen ein schwarze Fläche dort erkennbar, wo das Nummernfeld sein könnte.

Warum sollte die Soko ein unscharfes Tatortfoto in den Akten veröffentlichen? Weil damit vertuscht wird, dass es sich nicht um das 6111-Nokia-Handy handelt? 

Die Spurensicherung beschrieb es lediglich als „Nokia“Handy bei dem teilweise der „Tastenbereich“ blutverschmiert war. Es war „eingeschaltet“. Die Erwähnung eines „Tastenbereichs“ spricht dagegen, dass es das Handy 6111 war.

„Nördlich des linken Oberschenkels (…) liegt ein Mobiltelefon der Marke Nokia. Dieses Handy ist im Randbereich sowie teilweise im Tastenbereich blutverschmiert. Bei der Beschreibung ist feststellbar, dass das Handy eingeschaltet ist. Beim derzeitigen Status und Licht-/Sonneneinfall lässt sich das Display nicht ablesen.“

In der operativen Fallanalyse der Soko aus dem Jahr 2009 steht, dass es „zusammengeschoben“ gewesen wäre. Das Tastenfeld hätte also nicht sichtbar sein können, wenn es das 6111 gewesen wäre.

„Ob und inwieweit das am Tatort auf dem Boden aufgefundene Handy zuvor vom Opfer K. bereitgelegt/-gehalten wird oder erst im Rahmen der Tatausführung/Bergung zu Boden fällt, ist unklar5. In jedem Falle scheint das Handy keine tatrelevante Rolle zu spielen (i.S.v. Hilfe herbeirufen wollen o.a.).
o Handy („Slider“) offenbar nicht sofort betriebsbereit (zusammengeschoben).
o Keine abgehenden/eingehenden Anrufe/SMS zu verzeichnen.“

Wurde Diensthandy zum privaten Handy gemacht?

Das dienstliche Handy wäre erst in der Nacht am 25.04. im Dienstwagen gefunden worden, da es in einem Fach des Armaturenbrettes, Mittelkonsole, unter einem Buch gewesen wäre. Es musste angerufen werden, um es durch den Klingelton ausfindig machen zu können. Am nächsten Tag beschreibt es der Beamte G. als Siemens-Funktelefon:

„Unter diesem liegt ein (offensichtlich dienstliches) Funktelefon der Marke Siemens.“

Es kommt ins Asservatenverzeichnis mit der Nummer Kfz. 5 „Handy Siemens „3FEG“.

Am 29.04 wurde am Display eine DNA-Probe gesichert. Der Beamte S. bezeichnet es dabei als „NOKIA3FEG“. Am 15.05 kam es zu einer weiteren DNA-Probenentnahme am Gehäuse. Auch der Beamte F. bezeichnet es als „NOKIA3FEG“.

Kfz.5.1: Handy Nokia „3FEG“ (Ass. Kfz.5), Display

Kfz.5.2: Handy Nokia „3FEG“ (Ass. Kfz. 5), Gehäuse

Die Bezeichnung „FEG“ steht für die Heilbronner Fahndungs- und Ermittlungsgruppe. Diensthandys werden bei Dienstbeginn Polizisten ausgegeben und sind mit „FEG“ polizeilich gekennzeichnet.

Das Blut gehörte Kiesewetter, es erhielt die Asservatennummer 5.1.

Die dienstlichen Handydaten vom Provider Vodafone gingen auf dem elektronischen Postweg verloren. Die Handy-Daten wären jedoch zuvor ausgelesen worden und stellten sich als „ohne Relevanz“ heraus!

„Vom Provider Vodafone D2 für dieses Handy angelieferte Verbindungsdaten gingen auf elektronischen Postweg verschollen oder wurden möglicherweise versehentlich gelöscht. Auf eine erneute Anforderung wurde verzichtet, da die Daten aus dem Handy bzw. der SIM-Karte ausgelesen werden konnten und die ab- und eingehenden Gespräche im Handy-Speicher vorhanden und ohne Relevanz waren.“

Mögliche Auflösung der Ungereimtheit

Befand sich das Nokia-Handy 6111 gar nicht am Tatort? Fand es die Soko erst am 29.04 in ihrer Wohnung? So könnte die Manipulation durchgeführt worden sein:

Das am Tatort sich befindende Sony-Ericsson verschwand. Dass Handy, welches neben MK´s Hand lag, war das dienstliche Nokia-Handy. Das würde die Blutspur „Kfz 5.1“ erklären. Die Spurensicherung beschrieb das Handy als „eingeschaltet“. Im „blutverschmierten“ Handy, welches am 27.04.07 in die Spurenauswertung geliefert wurde, wäre dagegen die Batterie gebrochen gewesen. Daher wäre es nicht ausgelesen worden.

„Dem Arbeitsbereich DVE wurde am 27.04.07 das blutverschmiertes Handy Nokia 6111 der Getöteten Kiesewetter übergeben. Das Gerät war nicht in Betrieb. Versuche das Mobiltelefon einzuschalten scheiterten. Es wurde festgestellt, dass ein Pol des in das Gerät eingelegten Akkus gebrochen ist.“

Erst am 29.04.07 konnte es ausgelesen werden, nachdem eine Ersatzbatterie eingelegt worden wäre. Oder vielmehr, weil es zu diesem Zeitpunkt erst aus der Wohnung Kiesewetters kam?

Mögliche Rekonstruktion

Die Soko machte kurzzeitig das dienstliche Handy der Polizeistreife zum privaten Handy von MK. Erst nachdem am 29.04 die Soko das private Handy erhielt, wurde der Tausch rückgängig gemacht.

Da am 29.04 das private Nokia-Handy 6111 bei der Spurenauswertung eintraf, konnte das dienstliche Nokia-Handy wieder zum Diensthandy werden. Um diese Manipulation zu vertuschen, wurde das dienstliche Nokia-Handy am 26.04 als Siemens-Handy bezeichnet. Just am 29.04 wurden am dienstlichen Handy DNA-Proben genommen. Ab diesem Zeitpunkt war es wieder ein Nokia-Diensthandy. 

Wechselte Michele Kiesewetter die SIM-Karten aus?

Worin könnte der Grund für die Ungereimtheit liegen? Legte MK die „t-mobile“ SIM-Karte in das Sony Ericsson – Handy? Die SIM-Karte von O2 kam dafür in das Nokia-Handy 6111, welches zuhause in Nufringen blieb. Sie könnte also nur ein Handy zum Heilbronner Einsatz mitgenommen haben: Das Sony-Handy mit t-mobile SIM-Karte.

Um weiter SMS zu erhalten, die an ihre O2-Rufnummer geschrieben wurden, legte sie eine SMS-Weiterleitung an. Der SMS-Absender dieser SMS war daher die O2-Servicenummer. Die SMS wurden von dem Provider O2 an die t-mobile Nummer weitergeleitet, genauso wurde per SMS über entgangene Anrufe informiert. 

Das könnte ein großes Problem für die Soko gewesen sein, wenn sie bestimmte SMS über den Einsatz vertuschen hätte wollen. Durch die Weiterleitung erschienen die SMS-Nachrichten in beiden Handys und wurden von beiden Providern in den Verbindungsnachweisen registriert. Deshalb reichte es nicht aus, nur den Handy-Speicher des am Tatort angetroffenen Sony-Handys zu löschen. Es musste komplett verschwinden. Dessen „t-mobil“-SIM-Karte wurde nachträglich in das Nokia-Handy 6111 gesteckt. Die O2-SIM-Karte, die ursprünglich dort war, verschwand, genauso wie das Sony-Ericsson Handy.

Obwohl das private Nokia-Handy 6111 (angeblich) direkt neben MK gefunden wurde, wurde es nicht nach DNA und Fingerabdrücke untersucht! Scheute die Soko deshalb eine Untersuchung, weil sich vielleicht anonyme DNA und Fingerabdrücke ergeben hätten – von den eigenen Kollegen? Die Beweismittel-Fälschung könnte jedoch anders ihre Spuren hinterlassen haben:

Aus zwei mach eins?

Wie ist es möglich, dass in dem Nokia 6111 – Handyspeicher (Gerätespeicher und SIM-Karte) keine einzige empfangene oder geschriebene SMS enthalten ist? Die Daten hätten vom Programm zuerst am 29.04 nicht ausgelesen werden können, am 30.04 war einfach nichts (mehr?) da: 

„Auswertung des Handys der Getöteten Kiesewetter

(…)

Kiesewetter ohne SMS
Aus dem Mobiltelefon ausgelesene Daten. Abhängig von Hersteller und Modell können mehr oder weniger Daten ausgelesen werden. Nicht verfügbare Daten werden durch „—-„ dargestellt.“

Laut des Verbindungsnachweises von „t-mobil“ erhielt MK an ihre t-mobile Nummer acht SMS von der O2-Servicenummer 0176 0000443. Im Verbindungsnachweis stehen folgende Uhrzeiten, wann die SMS ankamen: 09:51, 11:24, 11:36, 11:45, 11:57, 12:04, 12:21, 15:26.

In den Akten steht, dass der BFE 523 – Einheitsführer Thomas B. MK um 15:26 anrief, obwohl er zu diesem Zeitpunkt wusste, dass sie tot war, und er sich sogar am Tatort aufhielt.

“Zu dem Einlogg-Zeitpunkt 15:26 Uhr (…) ist anzumerken, dass sich das Handy Kiesewetter (…) um diese Uhrzeit noch definitiv am Tatort Theresienwiese befunden hat (bis mind. 17:30 Uhr). Die Einbuchung erfolgte sehr wahrscheinlich nachdem der am Tatort anwesende Zugführer der BFE Herr B. (phon.) das Handy Kiesewetter angewählt hat.” Sonderkommission „Parkplatz“

Sein Anruf wurde jedoch im Verbindungsnachweis nicht aufgeführt. Um 15:26 wird nur eine SMS von der O2-Servicenummer angezeigt. Thomas Bartelt kann sich an den Anruf nicht erinnern, zieht ihn indirekt sogar in Zweifel.

„Vorsitzender Wolfgang Drexler: Also wie müssen wir uns denn das vorstellen? Sie werden von dem T. H. angerufen, Sie fragen extra danach: „Ist die M. tot?“, und da sagt der T. H. Ihnen, er steht neben ihr, und sie ist tot. Und um 15:26 Uhr rufen Sie – also anderthalb Stunden nach der Tat – die M. K. auf ihrem Handy an. Das ist sicher.

Z. T. B.: Wenn das so war. – Bitte?

Vorsitzender Wolfgang Drexler: Das ist sicher.

Z. T. B.: Also wenn das sicher ist, dann habe ich es wohl gemacht.“

Teile des Baden-Württemberger Ausschusses haben eine andere Version, über die Hintergründe der acht dubiosen O2-Service-SMS: Kiesewetters Freund Manuel B. soll MK die acht SMS geschrieben haben.

Sein Handy wurde zwar ausgelesen, aber es wurde kein Verbindungsnachweis beim Provider beantragt. Im Speicher seines Handys war keine einzige seiner gesendeten Nachrichten abgespeichert. Der CDU-Abgeordnete Matthias Pröfrock erwägt, dass die acht SMS von Manuel B. stammen könnten, aus folgenden Gründen: 

Der Verbindungsnachweis von Kieswetters „t-mobile“ Handy zeigt acht empfangene SMS der O2-Servicenummer. Die Uhrzeiten, wann sie empfangen wurden, korrespondieren mit den acht (angeblichen) Manuel B.-SMS, die in den „SMS-Daten“ der Ermittlungsakten angeführt sind. In den SMS-Daten werden die SMS von Manuel B. an MK sogar wortwörtlich zitiert.

„Abg. Matthias Pröfrock CDU: Wir haben jetzt den Fall, dass wir acht SMS von der Nummer 0176 usw. vom Kollegen/Freund von M. K. haben, die aber nicht unter der Rufnummer von seinem Handy – – in den Verbindungsweisen auftauchen, sondern nur bei den SMS-Daten, die ausgelesen wurden aus dem Handy, stattdessen aber zeitversetzt um eine Stunde die Rufnummer der O2-Kurzmitteilungszentrale auftaucht.
Also, wir können es nachher in der Vernehmung von Herrn B. noch mal nachfragen. Aber aus meiner Sicht ist das jetzt eigentlich eindeutig, weil wir achtmal eine Korrespondenz haben zwischen diesen beiden Handydaten.“

Aber: Woher stammen die wortwörtlich zitierten SMS? In den ausgelesenen Speichern (Gerätespeicher und SIM-Karten) der Handys von Manuel B. und MK sind diese gesendeten bzw. empfangenen SMS-Nachrichten nicht vorhanden! Woher kannte die Soko dann den Inhalt der SMS?

Manuel B. widersprach in seiner ersten Vernehmung 2007, dass er am Vormittag SMS an MK geschickt hätte. Er sagte, dass er ab 11:40 Mittagspause hatte und erst dann Zeit hatte, ihr mittags SMS zu schreiben.

„Am 25.04.07 hatte ich um 07.15 Uhr Dienstbeginn. Am Vormittag war Neigungssport. Mittagspause von 11.40 bis 12.30 Uhr. Um 13.00 Uhr begann eine Übung mit Einsatzzügen aus Heidelberg, Karlsruhe sowie der EZ 115 und mehrere Schulklassen als Störer. In der Mittagspause tauschten Michele und ich mehrere SMS aus. (…) Das letzte SMS das ich schrieb oder erhielt muss also gg. 12.30 Uhr zum Ende meiner Mittagspause gewesen sein. (…) Ich habe gerade in meinem Handy nachgesehen. Ich erhielt ihr letztes SMS um 12.16 Uhr.“

Das heißt, dass er nur vier der acht SMS überhaupt geschrieben haben konnte und zwar an folgenden Uhrzeiten: 11:45, 11:57, 12:04, 12:21. 

Dubios ist, dass im ausgelesenen Handyspeicher von Manuel B. nur die erste und die letzte SMS von MK vorhanden ist: Um 09:44 und um 12:16. Dabei steht im Verbindungsnachweis von „t-mobile“, dass MK an Manuel B. acht SMS schickte. Ihre SMS, im Handyspeicher von Manuel B. als empfangen um 09:44 und 12:16 ausgelesen, stimmen exakt mit den Uhrzeiten des Verbindungsnachweises überein. Ihre SMS um 12:16 bezieht sich auf eine vorherige SMS von Manuel B.

Es ist belegt, dass er ihr SMS zusendete und sie ihm. Aber seine an sie verschickten SMS werden im Verbindungsnachweis mit der O2-Servicenummer angezeigt! Eine plausible Erklärung könnte sein, dass er seine SMS an ihre O2-Nummer sendete und sie ihm mit ihrer t-mobile Nummer antwortete.

Könnte es sein, dass auch Einheitsführer Thomas B. die O2-Nummer von Kiesewetter anwählte? 

Mögliche Rekonstruktion

Thomas B. könnte um 15:34 MK´s O2-Handynummer angerufen haben. Im Gerätespeicher des Nokia 6111 ist seine Nummer als „entgangener Anruf“ gekennzeichnet, um genau 15:34. Um 15:36 steht im Verbindungsnachweis von „t-mobile“ eine SMS von der O2-Servicenummer. Schickte O2 diese SMS an die t-mobile Nummer, um über den entgangenen Anruf zu informieren?

Im Gerätespeicher des Nokia-Handys sind weitere entgangene Anrufe verzeichnet: Ihr BFE 523 – Kollege Dominik H. rief sie um 14:35 an! Um 15:06 und 15:29 rief sie eine andere Kollegin an, abgespeichert als „Serap“.

„Yvonne M.: „In der Ausbildung waren wir nur 7 Frauen, darunter auch die Serap. Die müsste im Moment bei der EHu in Stuttgart sein. Zu ihr hatte Michele auch noch SMS-Kontakt, ich glaube sie hat mit Michele auch mal ein Zimmer geteilt.“

Anrufe im Handyspeicher vorhanden, aber nicht im Verbindungsnachweis 

Laut des Handyspeichers des Nokia „6111“ hätte auch Kiesewetters Mutter, abgespeichert als „Mutsch“, sie zweimal versucht anzurufen, „entgangene Anrufe“ um 18:31 und 18:33. Die Verbindungsnachweise von „T-Mobile“ zeigen auch hier diese Nummer nicht an, auch nicht die Uhrzeiten – es gibt aber auch keine SMS mit der O2-Servicenummer. Laut der „SMS-Daten“ hätte „Mutsch“ auch eine SMS geschrieben, um 19:35. Auch hier erbringen die Verbindungsdaten keinen Nachweis. Zusätzlich stellt sich die Frage, wie die Soko den Inhalt der mütterlichen SMS zitieren konnte, wenn der SMS-Handyspeicher des 6111 doch leer war und das Handy der Mutter nicht ausgelesen wurde. 

Warum wurde MK nicht über diese entgangenen Anrufe informiert, warum wurde die SMS ihrer Mutter nicht weitergeleitet?  Dafür könnte es eine Erklärung geben:

Thomas B. hatte eine O2-Rufnummer, MK´s Mutter und Schwester hatten dagegen t-mobile-Rufnummern. MK konnte mit Manuel B. SMS austauschen, weil Manuel B.eine O2-Rufnummer hatte.

Das heißt: O2 informierte MK nur dann über entgangene Anrufe oder leitete SMS nur dann weiter, wenn der Anrufer eine O2-Nummer hatte!

Rief die Mutter ihre Tochter unter ihrer O2-Rufnummer an? Deshalb könnten die entgangenen Anrufe noch im Gerätespeicher des Handys verzeichnet gewesen sein, aber nicht im Verbindungsnachweis von t-mobile auftauchen. Der gleiche Fall besteht bei Ina K., die ihre Schwester auch am 25.04 versuchte anzurufen. Die Anrufe sind auch hier als entgangene Anrufe im Gerätespeicher vorhanden, aber nicht im Verbindungsnachweis.

Textete Soko „SMS-Daten“ selbst?

Wurden die Inhalte aus beiden Rufnummern Kiesewetters (O2 und t-mobile) in eine einzige „SMS-Daten“-Übersicht übertragen? Da das Sony-Handy und die O2-SIM-Karte vorlagen, konnte so die Soko etwa die SMS der Mutter korrekt zitieren. Die Soko ließ aber auch ihrer Kreativität freien Raum – beispielsweise sind die morgendlichen SMS von Manuel B. frei erdichtet, höchstwahrscheinlich auch die (angeblichen) SMS-Texte Kiesewetters von der zweiten bis siebten SMS.

Warum könnte manipuliert worden sein?

Etwa um Einsatzbefehle zu vertuschen? Die Kommunikation lief auch über private Handys.

Timo H.

Teile der Einsatz-Kommunikation wäre laut Kiesewetters Gruppenführer Timo H. auch mit den privaten Handys erfolgt!

„Z. T. H.: Also, hauptsächlich wurde die Kommunikation übers Handy geführt.

Abg. Jürgen Filius GRÜNE: Übers Handy, dieses Privathandy?

Z. T. H.: Übers Privathandy, ja.

Abg. Jürgen Filius GRÜNE: Also nicht über den Polizeifunk?

Z. T. H.: Schon auch. Aber in Heilbronn ist es schwierig, überall Funkkontakt zu haben. Und wenn man nicht im Auto sitzt, hat man eigentlich auch keinen Funkkontakt.“

Neben des zeitweise schlechten Funkverbindungen führt er als weiteren Grund an: „Gewisse Inhalte“ müsse nicht jeder mitbekommen.

„Und das andere hat sich halt eben auch einfach so eingebürgert, jemanden kurz anzurufen. Das kriegt dann auch nicht jeder mit. Manchmal muss man ja Inhalte vermitteln, die gar nicht jeder mitbekommen soll.“

„Sicherheitsrelevantes“ wäre über Funk mitgeteilt worden. Wenn die Person jedoch nur Pause an einem Ort macht, und sie darüber nur den Gruppenführer informieren wolle, dann würde sie ihn per Handy darüber informieren. Ob er am Tattag angerufen worden wäre, weiß er nicht mehr.

„T. H.: Gut, ich habe ja beide Möglichkeiten. Wenn ich jetzt was melden muss, was für andere Kräfte sicherheitsrelevant ist, mache ich das über Funk. Wenn ich jetzt z. B. nur melden möchte, dass ich jetzt eine Pause mache und ich für mich entscheide, das darf nur der Gruppenführer wissen und nicht alle anderen Beamten, die in Heilbronn auch ihren Dienst tun, dann rufe ich an – als Beispiel.

Abg. Petra Häffner GRÜNE: Können Sie das noch aus Ihrer Erinnerung abrufen, wie die Handhabung an diesem Tag speziell war, wie oft Funk bzw. privates Handy verwendet worden sind?

Z. T. H.: Das weiß ich nicht. Ich bekomme natürlich auch nicht alles mit.

Abg. Petra Häffner GRÜNE: Und in welchem Kontext sind Sie dann übers Handy angerufen worden bzw. informiert worden an diesem Tag?

Z. T. H.: Ich bin – – Jetzt in Bezug auf den Mordfall?

Abg. Petra Häffner GRÜNE: Nein, überhaupt in Bezug auf den Einsatz in Heilbronn.

Z. T. H.: Auf den Einsatz?

Abg. Petra Häffner GRÜNE: Ja.

Z. T. H.: Das weiß ich nicht, ob ich überhaupt angerufen worden bin an dem Tag.

Auch der Gruppenführer der BFE 522 bestätigte, dass Kommunikation über private Handys erfolgte. Er war an diesem Tag in Neckarsulm eingesetzt. Thomas K.:

„Wie habt ihr im Einsatzgebiet kommuniziert?
Hauptsächlich über Private Handies. Meine Nummer hat sich seit damals nicht geändert. Die Gruppenführer hatten auch Einsatzhandies, das war aber immer ein Pool. Seit dem Rahmenvertrag mit VODAFONE haben wir die Nummern 0174-2081560 bis 0174-2081565. Ob das vor oder nach dem Mord war, weiss ich nicht.

5 Gedanken zu „Teil 7: Betrieb die Sonderkommission Parkplatz systematisch Beweismittel-Manipulation?“

  1. Das verschwundene Handy von MK könnte ein Schlüssel zur Aufklärung des Heilbronner Falles sein.
    Zeugenaussagen lassen die gedankliche Rekonstruktion folgender Szene zu:
    Thomas B. – vom Bärensee bzw. Von der Dusche herbeigeeilt steht vor der noch nicht abgedeckten Leiche von MK, neben der ein Handy liegt und ruft MK an.
    Unterstellt, diese Aussagen stimmen, so ist das schon ein sehr merkwürdiger Vorgang, der nur dann Sinn macht wenn Thomas B. feststellen wollte welches der beiden MK Handys vor ihm liegt.

    Und, es gibt M-Mchen der auf doof macht und sich weigert die Verbindungsnachweise einzuholen. M-M ist Herr des Verhinderungsverfahrens – äh Ermittlungsverfahrens.

    Und da gibt es das Städtchen Leonberg, unweit von Heilbronn, das russische Nobeltestaurant Olga und eine Disco. Dort residiert aber auch eine Steuerberaterkanzlei zu deren Kunden auch ein Hamburger Modehaus gehört und viele andere junge Start-Ups, mit unendlichem Geldbedarf.

    Und, es gibt den Sparkassenverband Heilbronn, für den damals das Wort Geldwäsche ein Fremdwort war. Leiter dieses Verbandes ein heutiger Innenminister, dessen verstorbener Schwager – verdeckt – beruflich in Leipzig an einer Kanzlei beteiligt war.
    Der Begriff Sachsensumpf ist irreführend. Richtig wäre Schwabenmafia, eine Juristen- Mafia. So wie der Stuttgarter Rechtsanwalt T., welcher versehentlich vergaß ein Honorar von 5 Millionen DM zu versteuern und so weiter.

    Im Wostok- Bericht (2003) des BKA – Schleuserbericht- näheres bei Wikipedia – taucht in der Frankfurter Umgebung der Mädchenhändler HR auf. Rein Zufällig ein angeheiratet Familienmitglied von MA – näheres auf Friedensblick.
    Aber auch eine Heilbronner Unternehmerin bei der zufällig das Handy eines gesuchten, russischen Auftragsmördes gefunden wurde. Die Dame hatte Kontakte zur Familie C, deren Sohn A. neben seinem Auto verbrannte und der mit einem FH befreundet war.
    Die Kette an Zufällen dieser Art könnte über viele Seiten fortgesetzt werden.
    Ein weiterer Zufall: Die Schwaben-Mafia agierte nach der Wende in Sachsen und Thüringen. Sachsens damaliger MP schaltete einen BND Informanten mit Decknamen Sommer ein, der insbesondere die Verflechtungen der russischen Mafiaclans mit der Schwaben Mafia klären sollte.

  2. Auch dem Bundestags-NSU-Untersuchungsausschuss fiel die Diskrepanz auf, ohne dass sie ihn groß gestört hätte.

    „ff) Auswertung Mobiltelefone und Laptop PMn Kiesewetter und PM Martin A.
    Der Ausschuss befasste sich mit ein- und abgehenden Anrufen und SMS-Nachrichten auf das Handy von PMin
    Kiesewetter (0160/94760048). Dem Ausschuss lag der Verbindungsdatennachweis des Providers T-Mobile3388
    vor sowie die Handyauswertung durch die Kriminaldirektion Heilbronn3389 (getrennt nach Anrufen und SMS).
    Allerdings sind die Aufzeichnungen der beiden Dokumente nicht identisch, so finden sich Telefonkontakte, die
    aus dem Handy ausgelesen werden konnten, nicht auf dem Verbindungsdatennachweis. Auch die Zeitstempel der
    Kurznachrichten, wie sie in den jeweiligen Dokumenten angegeben sind, korrespondieren nicht miteinander,
    weshalb sich der Ausschuss auf die Verbindungsdaten des Providers stützt.“

    „˗ acht Kurznachrichten vom Absender der Nummer „+491760000443“ auf das Handy der Michèle Kiesewetter. Dabei handelt es sich um die Nummer der SMS-Mitteilungszentrale vom Provider O2.
    ˗ zwei Kurznachrichten vom Absender der Nummer „+491722270333“ auf das Handy der Michèle Kiesewetter. Dabei handelt es sich um die Nummer der SMS-Mitteilungszentrale vom Provider Vodafone.
    ˗ zwei Kurznachrichten von einer Nummer, die nicht zugeordnet werden kann. Ausweislich des Verbindungsdatennachweises wurde der Eingang der Nachrichten um 18.45 Uhr auf dem Handy der zu diesem Zeitpunkt bereits verstorbenen Michèle Kiesewetter verzeichnet.“

  3. @ Bio

    Lohnt sich dieses Feuerwerk noch? In München beginnen die Plädoyers, denen folgt in der Regel das Urteil.
    Es wird sicher nicht lange dauern bis dieses Urteil im Netz steht.
    Dieses Urteil Bedarf der Aufmerksamkeit und der öffentlichen Diskussion. Nicht wegen den Angeklagten, sondern wegen unserem Anspruch in einem Rechtsstaat zu leben.

    1. „sondern wegen unserem Anspruch in einem Rechtsstaat zu leben.“
      Hehe, ein großer Anspruch.
      Eher eine Illusion 🙂
      Ist wie beim Close Up Magier. Da weiss ich aber vorher schon, daß er trickst.
      Von denen die hier lesen, glaubt doch wohl keiner an den Rechsstaat.
      Mir war nur lange nicht klar, wie weit zurück diese Rechtlosigkeit schon ging.
      Und wenn Recht, dann wars Besatzungsrecht.
      Foschpoth beschreibt das sehr gut.

  4. @ pitman

    Sache des Standpunktes. Doch egal wo man steht es lohnt sich um den Rechtsstaat zu kämpfen. Evet Türken haben wir genügend. Auf Evet Deutsche kann ich verzichten, so wie auch auf die Evet Türken. Wir sind der Staat und nicht eine kleine Gruppe von Schattenmänner mit Schlapphut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.