So könnte Michele Kiesewetters Handy entnommen worden sein

In Teil 7 meiner Artikelserie über den Heilbronner Polizistenmord spekulierte ich, dass die Sonderkommission (Soko) eines der privaten Handys von Michele Kiesewetters (MK) verschwinden ließ. Der Hintergrund könnte gewesen sein, die Einsatzbefehle zu vertuschen, die über private Handys gegeben wurden. Um diese Theorie zu unterstreichen, wird hiermit der mögliche Ablauf dargestellt.

Die Grundlage sind folgende Annahmen:

MK hatte an dem Tag zwei private Handys in Benutzung. Das Sony-Handy führte sie am Tattag in Heilbronn mit, darin befand sich eine SIM-Karte von t-mobile. Zuhause hatte sie ein Nokia-Handy mit O2-Karte. Wenn sie Nachrichten oder Anrufe aus dem O2-Netz erhielt, informierte sie O2 per SMS darüber, indem es Service-SMS an ihre t-mobile Nummer schickte.

Das Problem für die Soko war, dass die Einsatzbefehle in beiden Handys auftauchten. Deswegen reichte es nicht aus, „nur“ die SMS-Nachrichten eines der Handys zu löschen, nein es mussten beide Handys manipuliert werden. Wie könnte es konkret durchgeführt worden sein?

25.04.2007, kurz nach der Tat

  1. MK liegt erschossen auf dem Boden, neben ihrer Hand das dienstliche Handy.
  2. Das Handy wird von Spurensicherung als „eingeschaltet“ gesichert und als ein „Nokia“ bezeichnet.
  3. Kiesewetters Einheitsführer Thomas B. steht neben der Leiche und ruft um 15:34 sie per Handy an. Im Gerätespeicher ihres  Nokia 6111 ist seine Nummer als „entgangener Anruf“ gekennzeichnet. Um 15:36 steht im Verbindungsnachweis von „t-mobile“ eine SMS von der O2-Servicenummer. Der Sinn seines Anrufes könnte gewesen sein, ihr Handy durch den Klingelton ausfindig zu machen. 
  4. Ihr privat mitgeführtes Sony-Handy (mit t-mobile SIM-Karte) wird von Unbekannten vom Tatort entnommen.

In der Doku „Tod einer Polizistin – Das kurze Leben der Michèle Kiesewetter“ wird folgende Filmaufnahme gezeigt. Bei dem Mann mit dem schwarzen T-Shirt soll es sich um Thomas B. handeln. Augenscheinlich geht er vor der Leiche Kiesewetters in die Hocke und hebt etwas vom Boden auf, hält es dann an sein Ohr und entfernt sich damit.  

Quelle: youtube

5. Die Kriminalpolizei Heilbronn sucht Kiesewetters privates Handy und nimmt an, dass es gestohlen wurde. Das Sony-Handy bleibt bis heute verschwunden.

6. In die Spurensicherung kommt das (angebliche) private Nokia-Handy von Kiesewetter. Es kann jedoch nicht ausgelesen werden, da die Batterie gebrochen ist. Am 29.04.2007 entnimmt die Soko das Nokia-Handy in Kiesewetters Wohnung. Die O2-Karte wird entnommen und bleibt auch bis heute verschwunden. Die t-mobile Karte (aus dem Sony-Handy) wird in das Nokia-Handy gesteckt. Es werden die SMS-Nachrichten gelöscht.

7. Am 30.04 wird das Nokia-Handy mit t-mobile Karte ausgelesen. 

8. Die Daten aus beiden Handys fließen zusammen, desweiteren werden „passende“ SMS-Nachrichten von der Soko selbst getextet, siehe …

Heilbronner Polizistenmord: Erfand Sonderkommission SMS-Nachrichten überfallener Polizisten Kiesewetter und Arnold?

10 Gedanken zu „So könnte Michele Kiesewetters Handy entnommen worden sein“

  1. Ja das Handy wurde wohl entwendet, aber das muss nicht unbedingt etwas direkt mit dem Mord zu tun gehabt haben.
    Manchmal reichen dafür auch ganz banale Gründe.
    Man beachte die Aussage von Kiesewetters Halbschwester, die aussagte, dass Michele eine kurze Affäe mit Herrn B. hatte.
    Dieser allerdings kannte MK angeblich privat nur flüchtig und verneinte jeden sexuellen Kontakt mit ihr, was allerdings ja wohl gelogen ist. Warum sollte außerdem MK ihren Chef mit „Tom“ im Handy speichern, also ich mache das mit meinem Chef nicht. Wie gesagt vielleicht gab es hinter den Kulissen doch noch eine heimliche Affäre und es gab auf dem Handy dafür Anhaltspunkte. B. hatte Angst, dass dies durch das Auslesen der Taten in der Mordermittlung herauskommt und er dadurch private (Frau und Kind) und berufliche Probleme bekommt. Also hat er es mitgenommen. Sowieso ist mir das Privatleben der Michele K. in den Akten sehr suspekt. Die einen beschreiben sie als zurückhaltend und introvertiert, die anderen als lebenslustig und für jeden Spaß zu haben. Laut Zeugenaussagen hat sie ja im letzten Jahr mit der halben BFE geschlafen und allein im Tatmonat April lag sie laut Akten mit mindestens 3 verschiedenen Männern im Bett. Also entweder war sie wirklich ein „leichtes Mädchen“ oder man versuchte sie bewusst zu diskreditieren……………

    1. Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich kann nur hoffen, dass der Mord einmal aufgeklärt wird und die Verantwortlichen ggf. für die selbst getexteten SMS zur Rechenschaft gezogen werden.

    2. @ freigeist
      „Also entweder war sie wirklich ein „leichtes Mädchen“ oder man versuchte sie bewusst zu diskreditieren…“

      Da gibt es noch eine dritte Option.
      Auf den ersten Blick war sie sehr kontaktfreudig, auf den zweiten aber sehr kontrolliert. Sie hielt die Jungs selbst im Bett auf Distanz.
      So sammelt man Informationen … 😉 !?
      Das sie solche Verabredungen auch lustlos durchzog, statt abzusagen, spricht eher für disziplinierte Aufgabenerfüllung, als freiwilliges Freizeitvergnügen. Gibt da eine interessante Bemerkung ihrer Freundin.

  2. Es gibt schon Hinweise, dass Marcello P. über seine (angebliche) Liebesnacht mit Kiesewetter lügen könnte.

    In der Zeit des Überfalls war der Bereitschaftspolizist Peter S., BFE 422 in Lahr, in der Böblinger Kaserne, wegen einer Fortbildung. Er hatte Kontakt mit Marcello P. und sagte am 01.12.2010 der Soko …

    Frage:
    Kannst du dich noch genau an das Gespräch mit Marcello erinnern? Könntest du sagen, ob dieses Gespräch am Abend vor der Tat stattgefunden hat oder eher weiter zurückliegt?
    Antwort:
    Ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht mehr daran. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass Marcello nachdem er vom Besuch bei Michele zurückgekommen ist mir erzählt hat, dass er gegangen sei, weil sich Michele wohl noch mit ihrem Freund treffen wollte. Ich will mich zeitlich da nicht festlegen.“

    Kiesewetters Freundin Elena H. (BFE 523 Böblingen) sprach von „Gerüchten“, und dass Marcello P. „keine Option“ gewesen wäre.

    „Nach der Tat habe ich gerüchteweise mitbekommen, dass es ein paar Kollegen gegeben haben soll, die mit Michele ein Verhältnis gehabt hätten. Ich kann darüber nichts sagen. Mir ist weder ein Verhältnis zu Marcello P., noch zu dem Kollegen aus Bruchsal bekannt gewesen, welcher später auch in der Bildzeitung zitiert wurde. Ich muss sagen, dass ich bezüglich Marcello P. sehr überrascht war. Für mich war er als Mann einfach keine Option für Michele. Ich habe nur nach ihrem Tod davon gehört, dass die beiden etwas miteinander gehabt haben sollen. So war es auch mit dem Kollegen aus Bruchsal, dessen Namen ich nicht einmal kenne. Ich habe ihn das erste mal auf dem Weg zur Beerdigung gesehen, er saß bei uns im Auto und hat nichts gesprochen.

    Ich weiß nur, dass Michele zu Dominik W. eine Beziehung hatte. Diese Beziehung hat Michele nicht öffentlich gemacht. Mit den beiden war es so, dass sie sich auch schon lange kannten und auf der einen Seite gute Freunde waren, auf der anderen Seite hatten sie auch ein Beziehungsverhältnis, das immer hin und her ging.“

    Bereits am Tattag befragte die Kriminalpolizei Heilbronn diesen (angeblichen) letzten Liebhaber Marcello P.!
    Am 01.05. gibt es in Ordner 11 einen interessanten Vermerk: Bereits am 25.04 vernahm Bettina S. Marcello P., der die Nacht mit MK verbracht haben sollte.

    „Eine Recherche ergab, dass POM P. am 25.04.2007 durch KOK’in S. in dieser Sache bereits vernommen wurde.“

    Ich schätze, dass der Sinn der Lüge gewesen sein könnte, den (wahren) Einsatzpartner Kiesewetters vom Vormittag zu vertuschen.

    1. Ja die Aussagen kenne ich auch, aber inwieweit sollte die Nacht mit P., ob nun stattgefunden oder nicht, den Einsatzpartner Kiesewetter vertuschen? Sie stand auf jeden Fall morgens um 7:00 am Duschraum und hat gegen 8:30 ihren Dienst angetreten, mit wem auch immer.
      Ist eigentlich schon mal was über die angebliche Kontrolle am 24.04 von MK an einem gewissen Michael N. gebloggt worden.
      Steht so in den Akten.Also entweder ist das Datum falsch, weil sie an dem Tag angeblich Urlaub hatte und bei Romy S. tapeziert hat oder da ist auch was faul. Denn dieser Name taucht am 25.04 ja auch nicht auf. Vielleicht weiß da ja einer näheres!?

      1. Als Ergänzung….
        ….die Gedanken von @roger finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Ist mal ein neuer Ansatz. Es ist ja wirklich schon auffällig, was da alles so gelaufen sein soll!Nur was sollte sie innerhalb der BFE ausspionieren und warum sollte sie sich auf sowas einlassen?

      2. wer sind Sie, dass Sie sich so gut auskennen? Danke für den neuen Hinweis.

        Ich habe die 54 Akten durchsucht nach dem Namen Martin N. und mehrmals gefunden.

        Offizielle Geschichte lautet, dass die Böblinger Bereitschaftspolizisten aus der Einheit TEZ 514 die Kontrolle durchgeführt haben. Die waren zu siebt in Heilbronn. Jochen S. und Janette R. waren auch am 25.04 dort, neben fünf weiteren Polizisten, darunter auch die Thüringer Elke S. Janette R. befand sich nach dem Überfall am Neckar, wo zu der Zeit auch blutverschmierte Männer gesehen wurden. Auch zu Jochen S. gibt es, etwas interessantes zu berichten: Er wollte exakt in der Zeit zur Theresienwiese, um dort zu pausen, als der Überfall passierte. Er wäre jedoch in seiner Gruppe überstimmt worden. Unglaublicherweise bestätigen diese Version die anderen Mitglieder der Gruppe nicht.

        Fakt ist, dass Martin N. am 24.04.07 tatsächlich kontrolliert wurde, aber laut offizieller Darstellung eben von der TEZ 514. Kontrolle fand am 24.04. um 14:20 statt. Es wurden zur Uhrzeit noch drei weitere Personen kontrolliert. Alle vier waren „Polas positiv“. Die Streife hatte den Rufnamen „5/406“. Wer das war, ist offen.

        Nach 2009 schaute sich die Soko nochmal die Aussagen der vernommenen Zeugen an, Maßnahme 135, und kam wohl daher zum Schluss, dass MK die Kontrolle durchführte.

        Einerseits steht in den Akten, dass der Fall „erledigt“ ist: „N. konnte sich daran erinnern, von Michele Kiesewetter kontrolliert worden zu sein, wusste jedoch nicht genau wo. (…) N. hält sich häufig bei den Trinkerkreisen auf und ist gehbehindert. Seine DNA lag bereits ein.“
        Es war trotzdem geplant, der Sache nachzugehen: Bei einem Dokument, welches nach dem 04.11.11 erstellt wurde, ist bei seinem Namen vermerkt „noch nicht abgeschlossen“. Es wären „Nachermittlungen erforderlich“. Martin N. eigentliche Aussage findet sich jedoch nicht in den Akten.

        1. MK war am Dienstag den ganzen Vor- und Nachmittag offenbar beim Tapezieren. Das sagte ihre beste Freundin S. aus.

          Frage:
          Wissen Sie, ob sich Micheie und Dominik nun vor der Tat doch noch gesehen haben oder sonst noch Kontakt hatten?
          Antwort:
          Wenn, dann per SMS. Ich denke nicht, dass die beiden sich noch gesehen haben, denn am Montag war sie ja den ganzen Tag bis abends um 10 mit mir zusammen. Am Dienstag habe ich sie dann auch gleich wieder morgens abgeholt und abends hat sie sich dann noch mit dem anderen Kollegen zum Kaffee getroffen.
          Frage:
          Wie ging es am Dienstagabend, 24.04.2007, weiter, als Sie die Micheie gegen 19.30 Uhr in Nufringen abgesetzt hatten?
          Antwort:
          Sie kam kurz nach 8, es dürfte so 20.05 Uhr gewesen sein, wieder zu mir heim nach Sindelfingen, um sich meine Schutzweste abzuholen. Ihre eigene war nämlich zu klein, da sie seit kurzem Männerhosen im Dienst trug, welche einen kürzeren Bund
          haben. Sie hatte dann zwar aus der Kleiderkammer eine größere Schutzweste (…).“

  3. Ach Herr Lehle , ich bin auch nur ein einfacher,besorgter Bürger, der mal an den Rechtsstaat geglaubt hat, genauso wie sie wahrscheinlich!
    Diese Tapeziererei war mir schon immer etwas suspekt.
    Ob jemals die Schwester gefragt wurde, ob da zwei Tage am Stück gearbeitet wurde? Wahrscheinlich nicht. Erst beschwert sich MK bei ihrem Vorgesetzten, dass sie von Romy S. als „Zugschlampe“ bezeichnet wird und kurz darauf wird bei ihrer Schwester fleißig gearbeitet. Na ja…..
    Sowieso komisch, anstatt das MK selbst über Sindelfingen nach Waiblingen fährt, holt RS sie in Nufringen ab, sie fahren dann nach Waiblingen, abends das selbe wieder zurück an Sindelfingen vorbei wieder nach Nufringen und dann fährt MK wieder von Nufringen nach Sindelfingen die Weste holen und sich mit PM treffen. Etwas seltsam! Vor allen dingen hätte doch auch DNA der Romy S. an MK gefunden werden müssen, wenn sie die Weste am nächsten Tag getragen hätte oder?
    Zur Kontrolle des Martin N. am 24.04.2007 ist es schon komisch, dass sie 2009 auf einmal darauf kommen MK hätte die Kontrolle durchgeführt. Wie kommen die plötzlich darauf?
    War das vielleicht schon 2007 bekannt?
    Das würde aber zu der wenig beachteten Aussage der Polizeibeamtin Sonja N. passen:
    „Die Zeugin und Polizeibeamtin gab am 28.04.2007 einen Hinweis auf ihren Nachbarn Peter H.
    Dieser sei Leiter der Suchtkrankenhilfe in Schwaigern. Er habe erzählt, dass sein Stellvertreter nach der Tat total fertig war, weil dessen Sohn ein guter Freund oder Bekannter
    der Getöteten gewesen sei. Dessen Sohn sei ein Tag vor der Tat mit Michele Streife gefahren.“!!!
    Dieser Sohn stellte sich ja dann später als der Kollege von der
    BFE Volker G. heraus, der ja am Tattag auch ganz schön von Amnesie heimgesucht wurde.
    Würde also passen. Also entweder Tapete oder Streife.
    Ich weiß leider die Antwort auch nicht, aber vielleicht reicht es für einen neuen Blogbeitrag!

    1. Polizeibeamtin Sonja N.:
      „Die Zeugin und Polizeibeamtin gab am 28.04.2007 einen Hinweis auf ihren Nachbarn Peter H. Dieser sei Leiter der Suchtkrankenhilfe in Schwaigern. Er habe erzählt, dass sein Stellvertreter nach der Tat total fertig war, weil dessen Sohn ein guter Freund oder Bekannter der Getöteten gewesen sei. Dessen Sohn sei ein Tag vor der Tat mit Michele Streife gefahren.“!!!

      Leider wurde der Hinweis von der Soko nicht richtig nachgegangen. Es geht auf den Schwiegervater von Volker G. zurück. Er sagte der Soko, dass „einige Tage“ vor dem Überfall G. mit MK gemeinsam auf Streife waren. Am 15.04. fand ich einen gemeinsamen Objektschutz in Stuttgart.

      Das alles macht jedoch nur dann Sinn, wenn Volker G. am 25.04. gar nicht mit MK zusammen eingesetzt war. Nur dann macht es Sinn! Dafür gibt es einen starken Hinweis: Volker G. war am 25.04 uniformiert, jedoch waren MK und Arnold die einzigen uniformierten BFE´ler bei der Schulung zur Mittagszeit im Polizeipräsidium. Auch der (angebliche) Streifenpartner von Volker G. Ralf S. wurde nur 2007 kurz vernommen, seitdem nicht mehr.

      Volker G. war während der Urlaubswoche seiner Einheit BFE 523 zweimal im Einsatz, ohne dass das Geschäftszimmer davon etwas gewusst hätte.

      „Wenn es eine Anweisung zum Urlaubmachen gegeben hat, warum gab es dann diesen Einsatz in Heilbronn, bzw. laut unseren Einsatzlisten auch noch andere Einsätze? Auf den Listen bist du zum Beispiel am 23.04.2007 bei einem Einsatz in Pforzheim und am 24.04.2007 bei einem Einsatz in Mössingen dabei gewesen.“

      Volker G.s Antwort war, dass er Überstunden machen wollte. Er erklärte nicht, wie er an die Einsätze von anderen Einheiten herankam.

      „Wie oben schon erwähnt wollte ich bis zu meinem Weggang aus der Bepo einfach noch Stunden machen. Die Einsätze in Pforzheim und Mössingen waren Einsätze von anderen Zügen, die ich freiwillig unterstützt habe. In Pforzheim war es ein Gerichtschutzmaßnahme und in Mössingen war es eine ganz normale Konzeption.“

      Der Martin N. wurde jedoch in Heilbronn überprüft! Volker G. war jedoch in Mössingen. Es gibt jedoch eine Ungereimtheit:

      Sein Einsatz in Mössingen begann um 11:45, er war dort der einzige BFE 523´ler, „Einsatzkonzeption“. Ordner 9.

      In Ordner 31 gibt es ein paar mehr Infos. Sein Einsatz ging ab 13:00 und bestand in einer „Aufklärungsgruppe Straßenkriminalität“. Befehlsnummer 1043. Als beteiligte Einheit steht dort nur die BFE 512 mit , 4xDA, 4 x Zivil, AN.

      Im Fall von Dominik W. ist es genauso. Er machte am 24.04 als einziger BFE 523´ler Objektschutz in Stuttgart. Als Einheit wird jedoch nur 512 genannt.

      Zwei weiter BFE-523´ler waren in Stuttgart bei der EG Sonnenreiter eingesetzt Frank K. und Susanne W. Dort wird in Ordner 31 auch auf BFE 523 als beteiligt hingewiesen.

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