Daran scheitern Aufklärungsbemühungen der NSU-Untersuchungsausschüsse

Alle parlamentarischen Aufklärungsbemühungen gehen von rechtsterroristischen, rassistisch motivierten Anschlägen aus. Das ist das Grundproblem, da diese Darstellung erst ab dem 04.11.11 auftauchte, genauer gesagt, ab dem 13.11.11 als der „Spiegel“ vom dubiosen NSU-Bekennerfilm berichtete.

An den Tatorten stellten die Sonderkommissionen keine Hinweise auf rechtsextreme Täter, Motivation fest, auch im Fall Kiesewetter, Arnold. Im Gegenteil, Zeugen und spätere Opfer beschrieben Konflikte mit meist südländischen Kriminellen, Drohungen in fremder Sprache. Im Fall Kiesewetter beobachteten Zeugen fliehende Osteuropäer. Das alles zählt heute nichts mehr, denn die Ermittlungen wären laut der Parlamentarier rassistisch gewesen.

Statt diesen realen Spuren nachzugehen und den polizeilichen Ermittlungs“pannen“, suchen bis heute vergebens die Parlamentarier ein rechtsextremes Netzwerk hinter den Morden.

Ein guter Anfang wäre, die Todesermittlungen Böhnhardt, Mundlos aufzunehmen. Wer deren Mörder hat, kommt auf das Netzwerk, und findet heraus, wer ihnen die NSU-Bekennerfilme, Tatwaffen, etc. unterschob. Hier ist eine Anleitung, welche Todesermittlungen durchgeführt werden könnten. Darin versagen die Parlamentarier: Katharina König, thüringer Landtagsabgeordnete und Mitglied des dortigen Ausschusses, möchte sich nicht mit „Nazihirn“ im Wohnmobil beschäftigen, da die „Verschwörungstheorien“ vom gesellschaftlichen Rassismus ablenken würden!

Die Parlamentarier lassen sich mit hanebüchenen Erklärungen der Ungereimtheiten abspeisen. Zum Beispiel, wie DVDs mit dem NSU-Bekennerfilm im Wohnmobil erst Ende November 2011 gefunden werden konnten, in einem Rucksack der bereits am 05.11.11 durchsucht wurde, ohne DVD´s.

In den NSU-Untersuchungsausschüssen zeigen Parlamentarier ihre Unfähigkeit, die ihnen vorgesetzte Geschichte kritisch zu hinterfragen. Dabei spielen Medienberichte eine große Rolle, die die Täterschaft des NSU propagieren.

Diesen Kommentar veröffentlichte ich zuerst im Portal „Telepolis„, unter einem Artikel von Thomas Moser.

3 Gedanken zu „Daran scheitern Aufklärungsbemühungen der NSU-Untersuchungsausschüsse“

  1. -zeigen Parlamentarier ihre Unfähigkeit, die ihnen vorgesetzte Geschichte kritisch zu hinterfragen. –

    Sie zeigen nicht ihre Unfähigkeit sondern den gebeugten Rücken!
    War da im Zusammenhang mit geschredderten Akten nicht von „Staatsräson“ die Rede?

    Die Linke
    11. Januar 2013 Bodo Ramelow

    „Schlamperei, Rocker oder Gladio?
    Dabei tauchen die Stichworte »Stay behind« und »Gladio« auf. Schnell landet man bei Verschwörungstheorien. Doch seriöse Recherche bringt Erstaunliches ans Licht. Dazu gehört die Behauptung eines Zuträgers, während der Hinrichtung von Kiesewetter sei ein US-Geheimdienst in der Nähe gewesen. Diese anfangs spektakuläre Meldung verschwand aus den Medien und wurde mit Hinweisen auf die Unglaubwürdigkeit des Zeugen gekontert.“
    http://www.bodo-ramelow.de/nc/politik/texte/detail_texte/zurueck/texte/artikel/staatsgeheimnisse-um-nsu/

    Der Hegemon züchtigt die Unbeugsamen sehr hart! Die Existenzvernichtung ist noch eine milde Strafe.

  2. Da sei doch einfach mal die Frage erlaubt, ob oder wie weit die Weisungsgebundenheit an den Beschluss „Wie die als NSU bezeichnete Gruppe das alles geregelt hat“ aus dem November 2011, die Marschrichtung vorgibt? Führt daran ein Weg vorbei? Welchen Sinn hat ein solcher Beschluss dann?

  3. Natürlich gibt es ein paar Unterbelichtete in den Ausschüssen wie Pumuckl, aber die meisten wären schon in der Lage wenigstens einen Elfmeterball zu verwandeln.
    Der leichteste wäre der im Thüringen 1 dokumentierte mit der Russlungenlüge von Range+Ziercke.
    Oder die Munitionsteile im Uwe Kopf.

    Die wenigen Blöden im UA können nicht aber der ganze Rest will eben nicht.
    Und im Gegensatz zu Adolfs Zeiten kann heute keiner mehr sagen „das konnte ich nicht wissen“

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