Geister-Zeugen beobachteten Florian Heilig kurz vor Feuertod

Am 16.09.13 soll sich der Zeuge Florian Heilig, der zum Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter polizeilich befragt werden sollte, selbst verbrannt haben. Er hätte sich in seinem Auto selbst mit Benzin überschüttet und angezündet. Wichtiger Bestandteil dieser Darstellung ist, dass er beim Ausbruch des Feuers handlungsfähig war. Dementsprechend sagten Anrufer bei ihren Notrufen bei der Feuerwehr aus, dass eine Person Heiligs Wagen kurz vor dem Brand betrat. Diese Anrufer sind jedoch bis heute nicht identifiziert. Daneben sprechen auch die Aussagen eines (realen) Zeugen vor dem NSU-Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg und die Obduktionsergebnisse gegen eine Handlungsfähigkeit.

Der Brandamtmann H. löschte Heiligs brennenden Wagen am Stuttgarter Festplatz „Wasen“. Er berichtete dem Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg von Notrufen von Passanten. Sie hätten einen rauchenden Mann in einen Wagen einsteigen gesehen, der daraufhin in Feuer aufging. Diese Zeugen sind bisher nicht ausfindig gemacht worden. 

[spoiler]“Aber der Zeitraum, wo die Person noch gesehen wurde nach Aussagen der Anrufer, hat – ich weiß nicht, ob es der Herr H. war – die Person, die nachher im Fahrzeug war, noch eine Zigarette geraucht, hat sich dann ins Auto gesetzt und dann, kurze Zeit spä- ter, kam es zu diesem Knall.

Abg. Jürgen Filius GRÜNE: Und welche Person soll das sein? Vorsitzender Wolfgang Drexler: Wer hat das gesagt?

Z. C. H.: Die Anrufer, die die Notrufe abgegeben haben, die Passanten.

Abg. Jürgen Filius GRÜNE: Aha.

Z. C. H.: Das waren – – Müssten Sie bei der Polizei nachfragen. Diese Leute, die dort waren und dort gestanden sind und sich unterhalten haben, haben aus der Ferne dieses Fahrzeug gesehen, schon einige Zeit, und die Person, die beim Fahrzeug war. Und die haben damals gesagt, dort war ein Mann, der hat eine Zigarette geraucht, und der saß nachher im Auto. Und dann ist das passiert.

Vorsitzender Wolfgang Drexler: Jetzt frage ich mal so: Das war bei Ihren Anrufen? Oder haben Sie das nachher gehört, als Sie rumgestanden haben?

Z. C. H.: Das wurde auf der Einsatzstelle von den Anrufern so gesagt.

Vorsitzender Wolfgang Drexler: Haben Sie die Anrufe noch aufgezeichnet?

Z. C. H.: Die Anrufe hat selbstverständlich die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst aufgezeichnet, alle, die da kamen an dem Morgen. Und diese Aussagen, dass da noch jemand war, der eine Zigarette geraucht hat – – Das ist im Beisein der Polizei und von mir an der Einsatzstelle gesagt worden von den Leuten, die angerufen haben.

Vorsitzender Wolfgang Drexler: Aha. Gut. (…)

(…)

Abg. Nikolaos Sakellariou SPD: Herr H., Sie haben jetzt plötzlich vom Plural, von Anrufen gesprochen. Weil das war ein bisschen eine Unklarheit. Der Herr U. hat gesagt, er hat 110 gewählt und ist dann zur Feuerwehr vermittelt worden und hat dann dort seine Meldung gemacht.

Z. C. H.: Okay.

Abg. Nikolaos Sakellariou SPD: Und Sie haben ja jetzt nur von einem Herrn …

Z. C. H.: S. E.

Abg. Nikolaos Sakellariou SPD: … S. E. gesprochen. Also es sind alle Anrufe eingegangen, aber Sie haben jetzt nur von dem ersten gesprochen?[/spoiler]

Polizeibeamte gaben diese Falschinformation offenbar auch der Familie Heilig weiter, als Argument für den Selbstmord ihres Sohnes. Der Vater berichtete vor dem U-Ausschuss:

„Z. G. H.:(…) Das Auto ist verschlossen. Ja, klar. Der eine sagt: Da hat man jemanden gesehen. – Aber die meisten Aussagen basieren dahin, dass man niemanden gesehen hat vorher.“ (die-anstifter)

Dementsprechend meldete die Heilbronner Lokalzeitung „Stimme“ am 20.09.13: 

”Nach Angaben von Thomas Ulmer, Pressesprecher der Stuttgarter Polizei, hatte ein Zeuge am Montag gesehen, wie der 21-Jährige alleine in sein Auto gestiegen war. ” (stimme)

Der Forist „E. Krüger“ schrieb in einem Kommentar, dass er einen email-Austausch mit einem Journalisten zur obigen Meldung hatte, „der meinte am 21.Oktober das eben dies von den Behörden nie bestätigt worden sei.“ Darauf fragte er direkt beim Pressesprecher der Stuttgarter Polizei nach, mit der Antwort:

”Angesprochen darauf, ob Florian H. erst kurz zuvor eingestiegen war, sagte Ulmer: Dazu haben wir keine Erkenntnisse. ” ( mail vom 22. Oktober ) (Friedensblick)

Augenzeuge bemerkte keine Handlungen Heiligs, trotz Feuers

Der (echte) Augenzeuge Andreas U. schilderte dem U-Ausschuss und mir in einer persönlichen email, dass er keine Person ins Auto einsteigen sah. Er hatte frontal das Auto etwa 10 Sekunden im Blick, bevor der Brand durch einen etwa 20-cm hohen bläulichen Blitz, verbunden mit einem Knall, auf der Fahrerseite ausgelöst wurde. Davor und während des Brandes nahm er keinerlei Bewegungen von Florian Heilig wahr. Er dachte das Fahrzeug sei leer. 

Im Fall des mutmaßlichen Selbstmörders Arthur Christ, sah die ermittelnde Polizei kein Problem darin, dass Christ tot neben dem ausgebrannten Fahrzeug gefunden wurde. Offenbar bewegt sich ein sterbender Körper im Feuer unkontrolliert, auch wenn der Tod von der verbrennenden Person gewünscht wird.

[spoiler]Im Bereich der Toxikologie hat man festgestellt, dass weder Alkohol noch Drogen noch Medikamente sich in seinem Körper befanden, was sich im Prinzip damit gedeckt hat, dass er nicht handlungsunfähig war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs, sprich das Fahrzeug dann auch selbstständig wohl verlassen hat. (die-anstifter) [/spoiler]

Tatsächlich stand Florian Heilig im Moment der Zündung unter der tödlichen Wirkung eines Medikamenten-Cocktails. Laut des Gerichtsmediziners Prof. Dr. med. Dipl. Phys.H.-D. Wehner war seine Handlungsfähigkeit bei Brandbeginn mindestens derart eingeschränkt, dass er nicht mehr hätte Autofahren können. Laut Dr. Wehner könnte Florian Heilig bewusstlos gewesen sein.

[spoiler]Vorsitzender Wolfgang Drexler: Können Sie mir das noch mal ein bisschen erklären, vor allen Dingen: Wie sehen solche Störungen aus, und könnte der F. H. aufgrund der Einnahme der Medikamente vor der Zündung bewusstlos gewesen sein?
Sv. Dr. Heinz-Dieter Wehner: Ja, kann er.
Vorsitzender Wolfgang Drexler: Kann er?
Sv. Dr. Heinz-Dieter Wehner: Ja.
Vorsitzender Wolfgang Drexler: Das kann man nicht ausschließen?
Sv. Dr. Heinz-Dieter Wehner: Das kann man nicht ausschließen. Also, die Handlungsunfähigkeit käme durch eine Störung des Bewusstseins infrage. Da sind ja im Wesentlichen die beiden Substanzen Diphenhydramin – also das Antihistaminikum, was einen Schlaf ja letztlich induzieren könnte – und im toxischen Bereich das Metoprolol. Das ist ein Betablocker, und der macht dann natürlich kardiale Beschwerden. (…)“ [/spoiler]

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass er noch soweit handlungsfähig war, das Benzin anzuzünden. 

„Allerdings sei also auch nicht auszuschließen, dass eine präfinale Handlungsfähigkeit noch insoweit intakt war, dass die Auslösung eines Brandes im Wege der Zündung eines zuvor ausgebrachten Brandbeschleunigers möglich war.“

Die Polizei und die Familie Heiligs durchsuchten Heiligs Zimmer in Geradstetten und bei seiner Famile. Es wurden keine Medikamenten bzw. Verpackungen gefunden.

Dr. A. K. – Sachverständiger für Brände, Kriminaltechnisches Institut, LKA BW, erklärte den Abgeordneten, dass Florian Heilig sich mit dem Ausschütten des Benzins und der Brandlegung hätte beeilen müssen. Das Benzin würde schnell „verdampfen“, und verlöre damit seine Explosionsfähigkeit.

„Also, ich schätze, so 20 bis 30 Sekunden sind der ideale Bereich.“

[spoiler]Vorsitzender Wolfgang Drexler: Im Umkehrschluss: Man muss es schnell machen nach dem Ausleeren vom Benzin.
Z. Dr. A. K.: Man muss es relativ schnell machen, ja. Hängt natürlich von der Außentemperatur ab. Das war September. Also, ich schätze, so 20 bis 30 Sekunden sind so der ideale Bereich.[/spoiler]

Im Umkehrschluss würde ein verwendeter Brandbeschleuniger „Benzin“ klar für eine Handlungsfähigkeit Heiligs sprechen, also für einen Selbstmord. Dementsprechend nahmen zwei Polizisten vor Ort auch Benzingeruch wahr. Im Gegensatz dazu sah die Feuerwehr dafür jedoch keine Anzeichen, stattdessen würde es „Richtung Alkohol“ gehen. Welcher Brandbeschleuniger ist längere Zeit nach dem Ausschütten in einem Auto noch zündfähig? 

Es ist unwahrscheinlich, dass der stark betäubte Florian Heilig in der Lage war, das Benzin auszuschütten und in Brand zu setzen. Er war nachweislich so stark betäubt, dass er angesichts des Feuern bewegungslos verblieb.

2 Gedanken zu „Geister-Zeugen beobachteten Florian Heilig kurz vor Feuertod“

  1. Es ist schon der Wahnsinn, was uns für Dreckslügen in dieser NSU-Geschichte für bare Münze über nun schon mehrere Jahre aufgetischt werden. Die lügen alle mit roten Bäckchen, aber da bis in allerhöchste Kreise diese Lügerei gedeckt wird, geht es immer so weiter. Deutungshoheit oder so. Aber irgendwie habe ich mittlerweile den Eindruck, dass in den 70er Jahren im Zuge der RAF geschickter und glaubwürdiger gelogen wurde. Es scheint, dass bei Verfassungsschutz, Justiz und Polizei mit jedem Jahr mehr nach der Lügengeschichte der IQ dort abnimmt.

  2. Die ganze NSU-Story ist die Neuauflage des Zeller Lochs. Die Morde wurden vom „Staat“ besorgt, die beiden Wohnwagen-SElbstmörder haben sich so über den erfolgreichen Raub gefreuet, dass sie an sich Feuer legten… und nun soll zumindest Tschäpe als Verbrecher-Girly schuldig gesprochen werden… Der Prozess wird nach der Wahl 2017 mit 30 Jahren Haft wegen erwiesener Mithilfe an allen vergangenen und zukünftigen Morden abgeschlossen… wie unsere WERTE das verlangen. Wenn’s nicht so dramatisch wäre, wäre es einfach nur lächerlich! Die RECHTS-radikalen Verbrecher sitzen im AMT und der Regierung sowie Parlament.

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