Katharina König veröffentlicht Protokoll bei Haskala

Es wird in Auszügen wiedergegeben, die wichtigsten Aussagen:

1) Wurden die Feuerwehr-Leute gewarnt über Schüsse im Wohnmobil?

„Auch waren erstmals neun Feuerwehrmänner geladen, die im Einsatz waren. Nahezu alle berichteten, nicht über die Schüsse informiert worden zu sein. Während es auf Seiten der Polizei die Anweisung gab, sich zurückhalten, auch weil das SEK angefordert war, wurden die Feuerwehrleute im Glauben gelassen, es handele sich nur um einen PKW-Brand;  als beim Löschen dann ein “Turnschuh mit Fuß dran” auftauchte wurde der Einsatz abgebrochen,“ (haskala)

2. Beschlagnahmung der Fotokamera

„Der Einsatzleiter der Feuerwehr ging rein und fotografierte zur Einsatzdokumentation. Der damalige Chef der Polizeidirektion soll ihn dann harsch herausgebeten und seine Kamera beschlagnahmt haben. Über eine Stunde stritten sich die beiden vor dem Wohnwagen mit den Leichen darin, ehe die Kamera zurückgegeben wurde und die Speicherkarte beschlagnahmt blieb. Diese kam nach Wochen wieder zurück und war leer. Von den Fotos fehlte jede Spur, ohne Begründung.  (…)

Die Abgeordnete fragt weiter, ob, im Nachgang betrachtet, Polizeibeamte von der Gemengenlange bzw. den Verbindungen [Sparkassenräuber/Wohnmobil/Schüsse/Leichen] gewusst haben? “Nicht alle, an wen denken sie?” “Derjenge, der dass alles zu verantworten hat” äußert Herr Nennstiel, möchte sich jedoch bedeckt halten, um niemanden in Misskredit zu bringen. Ob er davon ausgeht, dass einer das Mosaik vollständig vor sich hatte, fragt die Abg. Pelke (SPD). Zeuge: “Ja, so hat sich das stellenweise schon dargestellt. Das da irgendwo einer mehr wusste, wie andere“.

3) Befragung Feuerwehrleute

“ 8 von 9 Feuerwehrleuten konnten sich an keine Polizeibefragung erinnern. Der neunte hingegen wusste von zwei “Zivilbeamten” zu berichten, die auf die Feuerwehrwache kamen und dort mit allen “Einzelbefragungen” zum 4.11. durchführten. Innerhalb der Feuerwehr gab es auch ein Sondertreffen, bei dem kommuniziert wurde, das nichts an Dritte weitergegeben werden dürfe zu diesem Einsatz.“

Laut des Einsatzleiters hätte beide starke Verletzungen des Kopfbereiches gehabt!

“Die hinterste Tür [Fahrradbereich] ging wie von alleine auf, bei der vorderen gabe es zunächst Schwierigkeiten. Ich bin dann auch einmal rein, habe nachgeschaut. Der eine lag direkt neben mir, in Fahrzeugrichtung rechts, die Füße direkt neben mir (…) der Zweite saß [am] Möbel, Kopf nach unten, sie haben alle nicht schön geschaut” und starke Verletzungen im Kopfbereich aufgewiesen.“

Er bestätigte, Fahrräder im Heckbereich gesehen zu haben.

„Auf Nachfrage des Abg. Henke (AfD), ob er mitbekommen habe, dass jemand anderes fotografierte, verneint der Zeuge. Henke (AfD) fährt fort, dass es hier ja auch immer wieder um die Fahrräder gehe. Der Zeuge merkt erneut an, dass die sich im Heckteil des Fahrzeuges befanden.“

„Der Abg. Henke (AfD) fragt, ob sofort nach dem Betreten erkennbar war, ob die beiden Schusswunden aufwiesen. Der Zeuge erwidert, dass bei einem auf jeden Fall im Gesicht solche Wunden erkennbar waren, “der andere sah komisch aus, sah recht blass aus”. Genaueres hat er da nicht mehr in Erinnerung.“

„Der Zeuge kann sich an den Schutt auf den Leichen nicht erinnern.“

 Nochmal zur Frage nach dem Schutt äußert der Zeuge, “es kann sein, dass während dem Transport zur Halle, dass da noch ein bisschen was an Schutt rübergefallen ist über die [Leichen]”, aber nicht viel. 

4. Keine Waffen gesehen

„Die Vors. Abg. Marx (SPD) fragt weiter zu den Fotos in der Küchenecke, ob er auch Waffen gesehen habe als er drin war. “Ne, ich habe nix gesehen von Waffen. War mir auch nicht bewusst.” Die Vors. Abg. Marx (SPD) macht darauf aufmerksam, dass seitens eines Polizisten ja eine Pistole im Brandschutt [auf dem Tisch] gesehen worden sein soll. Der Zeuge kann dazu nichts sagen. Und auf dem Boden? “Ich wills jetzt nicht beschwören, aber ich bin der Meinung, irgendwas lag neben so einem, im vorderen Bereich jedenfalls nicht”. Herr Nennstiel: “Das habe ich fotografiert”. Frau Max: “Die [Fotos, die] wir jetzt nicht mehr haben”.

Ein Gedanke zu „Katharina König veröffentlicht Protokoll bei Haskala“

  1. Der Personenschaden und eventuelle Zusammenhang zum Sparkassenüberfall habe sich erst später ergeben.

    Nein, es gab zu dem Zeitpunkt noch kein Wissen, dass das die beiden waren, die den Banküberfall verübte. Auffällig waren nur die vielen Polizisten.
    ______________

    Komisch gelle, das will doch DDR-Grenzerrentner Egon Stutze der Polizei schon um 10 Uhr erzählt haben… dass die Bankräuber in einem Womo davonbrausten, so um 9:32 Uhr…

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