Kriegs-Propaganda-Journalistin Golineh Atai erhält Preis von ARD

Die öffentlich-rechtlichen Sender „ARD“ etc. bleiben völlig unbeeindruckt von der massiven Zuschauerkritik an ihrer einseitigen Ukraine-Berichterstattung. Entgegen der Selbsteinschätzung des ARD-Chefredakteurs Dr. Kai Gniffke bewertet ja sogar der eigene Programmbeirat die Berichte als nicht gerade objektiv. Die ARD-Journalistin Golineh Atai ist verantwortlich für eine Vielzahl einseitiger Darstellungen. Doch zeichneten führende Köpfe der öffentlichen Sender sie jetzt mit dem „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“ für Fernseh-journalismus aus. Nach dem Motto: „Jetzt erst Recht“. Wenn es einen letzten Beweis braucht, dass die öffentlichen-rechtlichen Medien von innen nicht reformfähig sind, dann ist es diese Preisverleihung an Golineh Atai.

Die Propagandaschau untersuchte eine Reihe von Atais kriegshetzerischen Aussagen. Drei Analysen werden kurz wiedergegeben:

„So bedauerte Golineh Atai vor gar nicht langer Zeit live im TV, dass Mord und Vertreibung der Kiewer Junta in der Ostukraine zu spät begonnen hätten. „

Tatsächlich wurde Anfang Mai 2014 Golineh Atai zum sogenannten „Anti-Terror-Einsatz“ des Maidan-Regimes in der Ost-Ukraine befragt. Ihre klare Antwort:

„Diese Militäroffensive kommt leider viel zu spät.“

golineh-atai-fernsehpreis

Quelle: youtube

Angesprochen auf den Abschuss eines ukrainisches Armee-Hubschraubers durch Separatisten fragte sie sich, warum die Armee ihre Soldaten nicht besser aus der Luft schützen könne, sprich warum die Ost-Ukraine nicht noch stärker bombardiert werden könne. Folgendes Video zeigt einen Raketenangriff am 02.06.14 auf die Innenstadt der Stadt Luhansk, das Ziel war das von Separatisten kontrollierte Rathaus.  8 Zivilisten wurden getötet, 28 verletzt. 

Golineh Atai wiederholte die von der „OSZE“ widersprochene Unterstellung, dass aus Russland „hochprofessionelle Waffensysteme“ und „Busladungen an Kämpfern“ angeliefert werden würden.

Golineh Atai: Viele Fragen bleiben bei diesen heutigen Entwicklungen offen: Warum kann die Armee ihre Soldaten nicht immer aus der Luft unterstützen? [wir erinnern an die Hetze gegen Assad, wenn er die Luftwaffe einsetzt] Warum ist die Grenze nach Russland nach wie vor so durchlässig, dass offenkundig ganze Busladungen von Kämpfern in die Ukraine einwandern. Oft ausgerüstet mit HOCHprofessionellen Waffensystemen und unter den Kämpfern sollen sich auch immer mehr Kämpfer aus Tschetschenien befinden. (propagandaschau)

Ein weiteres Beispiel ist ihre Skandalisierung des russischen Hilfskonvois für die notleidenden Menschen der Ost-Ukraine. Dies würde die Situation verschärfen.

„Schon im Morgenmagazin skandalisiert Golineh Atai die Tatsache, dass russische Medien – anders als die deutsche Propaganda – schon seit Wochen über die humanitäre Katastrophe in der Ostukraine berichten. Zudem behauptet sie, Moskau sei “vorgeprescht” mit der Initiative und hätte alle Konfliktparteien “sehr nervös gemacht”. Desweiteren stellt sie erneut die durch nichts belegten Tatsachenbehauptung auf, Moskau würde “Waffen, Gerät und Söldner in die Ostukraine schicken” und sogar von“russischem Territorium die Ukraine beschießen”. Angeblich, so Atai, weiß das Internationale Rote Kreuz nichts von diesem Konvoi – eine glatte Lüge, wie die Mitteilungen auf der Homepage des Roten Kreuzes (s.o.) klar beweisen.“

Diese drei Beispiele sind nur eine kleine Auswahl aus der Vielzahl ihrer kriegs-propagandistischer Werke. Angesichts dessen muss die Begründung der Preisverleihung in den Ohren vieler Zuschauer wie Hohn klingen. Nach dem Motto: „Es ist uns egal, was ihr denkt. Wir bekommen unser Geld durch die GEZ sowieso von euch.“

„Golineh Atai überzeugte die Jury mit ihren ruhigen, abwägenden und keiner vordergründigen Zuspitzung verfallenden Reportagen und Interviews aus der arabischen Welt und aus dem Krisenstaat Ukraine. Ihre Berichte und Analysen vom Maidan-Platz in Kiew sind vorbildlich in ihrer sichtbaren Suche nach dem vollständigen Bild und glaubwürdig im offenen Eingeständnis, dieses Bild im Nebel der Ereignisse nicht liefern zu können. Aus der Reihe guter Auslandskorrespondenten- und Korrespondentinnen ragt sie durch ihre Fähigkeit heraus, selbst in kurzen Nachrichtenbeiträgen Argumente und Gegenargumente der Konfliktparteien verständlich zu werten. So entzieht sie die journalistische Berichterstattung dem Stimmungsdruck der Beteiligten und weist dem Zuschauer über die Vernunft den Weg zum besseren Verständnis.“ (hans-joachim-friedrichs-preis)

Wenig verwunderlich ist, dass unter den Gratulanten die führende EU-Grüne Rebecca Harms ist. Verteidigte Harms nicht die Militäraktion des Maidan-Regimes in der Ost-Ukraine?

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8 Gedanken zu „Kriegs-Propaganda-Journalistin Golineh Atai erhält Preis von ARD“

  1. Nur ein dämlicher Fernseh-Journalisten-Preis. Von mir aus kann sie auch den Friedens Nobel Preis bekommen. Ist doch alles keine Beachtung mehr wert. Ob Bambi, Oscar, Goldener Bär, Palme, Henne, Kamera, Gong, Mong, Nobelpreis, Friedenspreis usw. Alles uninteressant. Man verleiht sich gegenseitig die Preise und lässt sich feiern.

  2. In der Tat nur ein unwichtiger Preis von vielen. Dennoch glaube ich, dass Hajo Friedrichs im Grab rotieren dürfte, in Anbetracht dieser dreisten und heuchlerischen Selbstbeweihräucherung und Namensschändung. Mit der rechtlich zweifelhaften Zwangsfinanzierung mutieren die ÖR zum Selbstbedienungsladen, können senden was sie wollen und auszeichnen wen und mit was sie wollen; die Geldtöpfe sind voll und werden voll bleiben, weil in diesem Land das Klima der Angst die Bürger gut erzogen hat. Wer nicht zahlt ist Systemfeind und Putintroll. Es ist den ÖR in Anbetracht des Zwangsbeitrages auch egal, ob sie nun 10 Millionen Zuschauer haben oder nur 100. Sie sind niemandem mehr Rechenschaft schuldig – ausgenommen natürlich den transatlantischen Thinktanks. Es bringt also nichts, einfach auszuschalten. Es würde aber etwas bringen, wenn 20, 30 oder gar 50 Millionen die GEZ-Zahlung verweigern. Solidarität ist es, die in diesem Land fehlt.

  3. Preisverleihungen in diesen amoralischen Kreisen haben die
    Funktion von Glaubensbekenntnissen wie die Orden beim Militär.
    Blech ist billig. Warten wir auf die Publikumsverhöhnung einer
    abendfüllenden Gala-Inszenierung auf Kosten der Zuschauer in der Glotze. Wie man dem „geheimen Staatsvertrag zwischen den Alliierten Mächten und der provisorischen Regierung Westdeutschlands vom 21.5.1949“ entnehmen kann, arbeitet das Pack im Auftrag der US-Besatzer in Deutschland. Die Kopie Nr. 4 ist im August 1992 „abhandengekommen“ (Zitat Fahndungsschreiben BND Kontroll-Abteilung II/OP, Dr. Rickmann, Staatsminister – Faksimile in Dr. Klaus Maurer: „Die ‚BRD‘ -GmbH“).
    „Der geheime Staatsvertrag offenbart u.a.:
    – die Medienhoheit der alliierten Mächte über deutsche
    Zeitungs- und Rundfunkmedien bis zum Jahr 2099“ ;
    – die „Kanzlerakte“, die Pfändung der Goldreserven; und
    -implizit-, die beabsichtigte Besetzung Deutschlands bis 2099.
    Die der Massenmörder und Friedensfürst Obama bei seinem letzten Truppenbesuch in Ramstein höhnisch wiederholt hat.
    Vor diesem Hintergrund wird die Gleichschaltung der Medien
    klar, die Günter Grass im April 2012 mit seinem Friedensgedicht thematisiert hat. Wir erinnern uns noch gut an das Wutgeheul der Lohnschreiber; zumal der von jüdischer Seite. Was Grass längst hinter sich hatte, dämmert jetzt Udo Ulfkotte, 17 Jahre lang Lohnschreiber in vergoldeten FAZ-Ketten. Und Hunderttausenden der aufgewachten Leser, Zuhörer und -schauer im Land.
    Dank des Internet als Gegenöffentlichkeit. Auch mit immer wüsterer Zensur ist die Lawine nicht mehr zu stoppen: den Printmedien bleiben die Leser weg. Was das Lügenpack der
    Öffentlich-Rechtlichen nicht juckt. Die sitzen auf dem hohen Roß. Dafür sorgen die Aufpasser von der CIA. Der GEZ-Boykott
    ist ein Anfang. So lange die Besatzer im Land sind, werden die weitermachen und weiter eingebildete, diplomdoofe , miese kleine Fleißbildchen wie diese Dame Atai anziehen. Für Karriere
    machen manche Leute alles. Auch dem Feind dienen…
    Eine freie Presse gibt es erst nach der Vertreibung der Besatzer, deren Erfüllungsgehilfen in Parlamenten und in der Regierung.

  4. Ausgezeichnete und sehr objektive Journalistin. Weiter so!
    Hoffentlich lässt sie sich nicht von der „KGB maskirovka“ beeindrucken!

  5. Die ARD JournalistinAtai ist mir schon früher und vordem als kritiklos und sehr angepasst an das Weltbild ihres Brötchengebers aufgefallen.

    Gerade in einer so sensiblen Frage, wie Krieg gegen Russland,
    oder Verharmlosung ukrainischer Faschisten,
    kann und muss von einem verantwortungsgerechten Journalisten mehr selbständiges Denken erwartet werden.
    Britische und französische Journalisten lachen doch über soviel Anpassertum.

  6. Ich war genauso empört wie der Autor über diese Preisverleihung! Die Maidan-„Berichterstattung“ dieser Frau war eine reine Katastrophe.

    Ich erinnere mich an einen Ihrer ersten Auftritte vor dem Maidan, das ist der Platzt, an Rechtsradikale Gewalttäter (und keine friedlichen Demokraten) einen Bürgerkrieg anzettelten:

    Moderator: Frau Atai, was ist ihr erster Eindruck?
    Atai: Mir fällt zunächst die MASSIVE POLIZEIPRÄSENZ auf und noch etwas: gleich hinter der Polizei werden in Bussen Junge Männer in Sportanzügen angefahren. Alle sind mit Knüppeln bewaffnet – Das sind Schlägertrupps von Janukovich.

    Mir ist fast die Kinnlade runtergefallen. Kein Wort zu den Gewaltausbrüchen, kein Wort zu den verletzen Polizeibeamten, der Sachbeschädigungen etc…

    Eine Schande für die Pressefreiheit

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