Oliv-Grüne Politiker Beck, Harms zündeln weiter an Ukraine

Am 29.08. veröffentlichten führende Politiker von Bündnis90/die Grüne einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Darin stellen sie in gewohnter Weise den Konflikt zwischen den Menschen im Osten und Westen der Ukraine parteiisch dar.

Im Osten und Süden der Ukraine befürworten die meisten Menschen den derzeitigen Kurs der Zentralregierung Poroschenko nicht. Es wird die Legitimität aus Kiew nicht anerkannt. Immerhin wurde der demokratisch gewählte Präsident Wiktor Janukowitsch durch rechtsextreme, bewaffnete Milizen in Kiew im Februar 2014 gestürzt. Der geputschte Präsident hatte seine Anhänger vor allem im russisch-geprägten Osten der Ukraine. Genau dort führt Kiew jetzt Krieg, beschießt die Innenstädte und zwang hunderttausende Menschen auf die Flucht nach Russland. Verzweifelt stellen sich ost-ukrainische Zivilisten den Panzern in den Weg.panzer-ukraine-zivilisten

Foto: afp, ss/sd

Diese Opposition existiert im Weltbild der grünen Politiker Rebecca Harms und Marieluise Beck nicht. Für die inner-ukrainischen Konflikte wird das Feindbild „Putin“ verantwortlich gemacht. So verteidigte Harms in einem Interview mit dem Sender „RT“, offen den  Militäreinsatz in der Ost-Ukraine!

Dieses Ausblenden der Realität, der Hass auf „Putin“ nimmt im offenen Brief irrationale Ausmaße an.

„vom Stellvertreterkrieg zur offenen Intervention: die nächste Eskalationsstufe im Krieg gegen die Ukraine hat begonnen. Inzwischen operieren schwer bewaffnete Einheiten der russischen Armee im Süden der Ukraine. (…) Auf schweres Kriegsgerät und russische Söldner folgen jetzt reguläre Truppen.“

Die Organisation „OSZE“ hat Beobachter vor Ort. Der Vorsitzende Didier Burkhalter kann die Meldung nicht bestätigen, dass reguläre russische Truppen in der Ukraine operieren.

„Für die Nato ist klar: Russische Soldaten sind in der Ukraine im Einsatz. vorsichtiger. Der Organisation liege bisher keine Bestätigung für eine Invasion russischer Truppenverbände vor.“

Auch die jüngst vorgelegten US-Satellitenfotos bestätigen keine russischen Panzer-Kolonnen auf ukrainischen Gebiet. Fast alle zeigen Militärstellungen auf russischen Gebiet. Nur eine Aufnahme zeigt tatsächlich eine Kolonne auf ukrainischer Seite, aber ….

„Die Nato schreibt dazu, dass sie „zuversichtlich sei, dass es sich um russische Ausrüstung“ handle, denn: „Ukrainische Einheiten sind noch nicht so weit in das von Separatisten kontrollierte Territorium vorgedrungen“. Diese Bemerkung bedeutet, dass die Nato nicht belegen kann, dass die Russen auf ukrainischem Terrain operiert, sondern vermutet, dass es sich um russische „Ausrüstung“ handelt – die aber genau so gut der ukrainischen Armee gehören könnte.“ (dwn)

Das ist keine Ausnahme im Vorgehen der Politikerinnen Harms und Beck! Immer wieder übernahmen sie die Verlautbarungen von Politikern der West-Ukraine, ohne sich um eine ausgewogene Meinung zu bemühen.

Folgendes Foto zeigt Marieluise Beck mit dem früheren russischen Oligarchen Michail Chodorkowski. Er machte mit Öl- und Gasgeschäften während der dubiosen Jelzin-Ära ein Milliarden-Vermögen. Chodorkowski wurde während der nachfolgenden Putin-Ära entmachtet und wegen Korruption, Steuerhinterziehung verurteilt. Über seine Freilassung im Jahr 2013 freute sich Beck sichtlich, da sie von einem politischen Schauprozess gegen Chodorkowski ausgeht.

marieluise-beck-Chodorkowski

Foto: DPA, Stefan Kaminski/Fraktion Bündnis 90/die Grünen/dpa

4 Gedanken zu „Oliv-Grüne Politiker Beck, Harms zündeln weiter an Ukraine“

  1. Religion oder Frieden

    Viele Länder sah Zarathustra und viele Völker: keine größere Macht fand Zarathustra auf Erden, als die Werke der Liebenden: „gut“ und „böse“ ist ihr Name.
    Wahrlich, ein Ungetüm ist die Macht dieses Lobens und Tadelns. Sagt, wer bezwingt es mir, ihr Brüder? Sagt, wer wirft diesem Tier die Fessel über die tausend Nacken?
    Tausend Ziele gab es bisher, denn tausend Völker gab es. Nur die Fessel der tausend Nacken fehlt noch, es fehlt das eine Ziel. Noch hat die Menschheit kein Ziel.
    Aber sagt mir doch, meine Brüder: wenn der Menschheit das Ziel noch fehlt, fehlt da nicht auch – sie selber noch? –

    Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra / Von tausend und einem Ziele.

    Kriege können immer nur von religiösen Völkern geführt werden, die noch an „gut“ oder „böse“ und an „Sieg“ oder „Niederlage“ gegenüber anderen religiösen Völkern glauben, weil die religiöse Verblendung es ihnen unmöglich macht, die im Grunde einfache Lösung der sozialen Frage als Voraussetzung für den Weltfrieden auch nur ansatzweise zu verstehen:

    Positive Vierer-Besprechung

  2. Um zu verstehen, wie und warum der Rechte Sektor, Swoboda und Radikale Partei zum willigen Werkzeug des Umsturzen gemacht werden konnten und mussten, sollte noch eine weitere Seite in der NATO-Geschichte betrachtet werden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stay-behind-Organisation
    Organisationen geschaffen von der NATO, anfänglich um im Fall einer Invasion durch Russland schnell den Widerstand in den verlorenen Gebieten gegen die Rote Armee aufbauen zu können. Später auch genutzt um Umstürze im betreffenden Land durchzuführen oder auch die Bevölkerung zu anderen Wahlentscheidungen zu drängen und damit diese innenpolitische Rechtsbeschnitte zulässt. Die Anschläge wurden im Namen von Linken und Terroristen begangen oder diesen zugeschoben, oft medial auch in diese Richtung verrissen, bis nach Jahren die Wahrheit heraus kam; in der deutschen Geschichte steht beispielsweise das „Celler Loch“ http://de.wikipedia.org/wiki/Celler_Loch exemplarisch für ein solches Vorgehen. Aktuelle Gerichtsverfahren sind hier auch mit Hinweisen darauf gespickt, das die Orga der StayBehind nicht wie angekündigt 1990/91 aufgelöst wurde, maximal neu formiert und umbenannt. Aktenschredderei, Schludertum, Falschaussagen, Ermittlungspannen und absichtliche Verzögerungen. Mit „rechts blind“ hatte das im dümmsten Fall gar nichts zu tun, wenn die Strukturen noch immer existieren. (- ist soweit aber bekannt hier)
    “…vom Stellvertreterkrieg zur offenen Intervention: die nächste Eskalationsstufe im Krieg gegen die Ukraine hat begonnen. Inzwischen operieren schwer bewaffnete Einheiten der russischen Armee im Süden der Ukraine.“
    „Die Nato schreibt dazu, dass sie „zuversichtlich sei, dass es sich um russische Ausrüstung“ handle, denn: „Ukrainische Einheiten sind noch nicht so weit in das von Separatisten kontrollierte Territorium vorgedrungen“.
    – Die Nato hat Recht, denn das Equipment in UA als auch im Donbass stammt komplett aus (sowjet)russischer Produktion und besteht aus dementsprechenden Fabrikaten. Damit sind es so oder so russische Panzer. Aber es sind nicht automatisch Panzer der russischen Armee oder Armeeeinheiten aus Russland.
    – Zum Zeitpunkt der Satellitenaufnahmen der privaten Firma (21.08.) wurde in jenem Gebiet mit den beiden Konvois ein Kessel der Seps um die Ukies geschnürt (http://bit.ly/1zWRPnj) und hierzu wurden sicherlich diese erbeuteten Fahrzeuge benutzt: http://lostarmour.info/. Abgleich der SatAufnahme und der Karte: http://bit.ly/1q90KRr zu http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/nato-ukraine-100~_v-videowebl.jpg
    – zusätzlich findet die OSZE (die an der Grenze und im Inland tätig ist) keine russische Einheiten in der UA: http://bit.ly/1CcF7Vk besser und offiziell aber hier: http://www.osce.org/cio/123069
    Harms – im UA-nationalen Taumel (der Gefühle): https://www.youtube.com/watch?v=KgX5LZ_X3Yo

  3. Ein Kommentator „LiRaWiWi“ der Süddeutschen bringt eine interessante Nachricht von einer CNN-Journalisten:
    https://www.youtube.com/watch?v=YUWttDxSfJk#t=117
    „Nach Aussage von Herrn Poroschenko und des Kiewer Militärsprechers, ist Russland mit 100 Panzern in die Stadt /Dorf „Novoazovsk“ eingedrungen und hat es komplett zerstört.
    Die CNN Reporterin Diana Magnay war (wohl im Laufe des gestrigen Tages) in Novoazovsk und es scheint in der Tat so zu sein, dass die Stadt zwischenzeitlich von den Rebellen kampflos eingenommen worden ist und die Grenztruppen Kiews vor deren Eintreffen geflohen sind.Es gab weit und breit kein Zeichen von Panzern der russischen Armee.
    Sie beendete ihre Reportage mit dem Satz : „The city who seemd to be according to Kiews spokesperson the epicenter of russian invasion could not feel more peacefull“ (und es verbleibt meine Hoffnung, dass sich dies auch nicht ändert).“ sz

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