Manipulierte die Polizei Tatortfotos im NSU-Wohnmobil?

Die blutigen Geschehnisse am 04.11.11, die zur „Aufdeckung“ der angeblichen NSU-Terrorzelle geführt haben, liegen weiter im Dunkeln und werden nur von alternativen Bloggern aufgezeigt und untersucht. In der Öffentlichkeit herrscht weiter ein annähernd totales Schweigekartell, dessen Hintergründe angesichts der Schwere der Vorwürfe, die im Raum stehen, nur erahnt werden können.

Hier wurde mehrfach auf Unstimmigkeiten hingewiesen, etwa beim (angeblichen) Doppelselbstmord [1. Polizeiversion] von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Fragen wirft auch eine seltsame dunkelgraue Fläche in Ermittlungsfotos auf, die den Blick auf die ausgeklappte untere Schlafkoje wohl verstellen soll, siehe:

„NSU: Zugespielte Polizei-Fotos zeigen Todes-Wohnmobil“.

Jetzt machten Mitglieder im Diskussionsforum des Bloggers „fatalist“ eine weitere Entdeckung: Nach offizieller Version habe Uwe Mundlos am 4.11. vor seinem (angeblichen) Selbstmord ja das besagte Wohnmobil selbst angezündet. Nachdem der Brand gelöscht worden war, betraten Polizisten das Fahrzeug und machten Tatort-Fotos. Zwei Fotos desselben Motivs zeigen den Gang – allerdings mit unterschiedlichen  Brandspuren an der linken Türe, unter der Spüle! Links neben der Pumpgun im rechten Foto ist auf einmal die Türe angeschmort. Wie ist das möglich?

Quelle: fatalist-forum

Entweder wurden im linken Foto die Brandspuren heraus-retuschiert oder im Wohnmobil brannte es nach der Bergung der Leichen nocheinmal. Dieser zweite Brand hätte sich allerdings erst dann ereignen müssen, als das NSU-Wohmobil bereits in Polizeigewahrsam war.

Die Fälschung beweiserheblicher Daten stellt eine schwerwiegende Straftat dar (§ 269 StGB).

Ob hier die Ermittler Bilder fälschten, zur Vertuschung Brände entfachten und ganze Haufen irreführender „Beweismittel“ an Tatorte schleppten, mögen die Juristen der Bundesanwaltschaft aufklären!

11 Gedanken zu „Manipulierte die Polizei Tatortfotos im NSU-Wohnmobil?“

  1. das gleiche trifft auch für die tatort-waffe zu.
    der schalldämpfer ist völlig durchgeglüht, die aus kunstsoff gefertigten griffschalen haben die feuerhölle überstanden, sichtbar ohne brandspuren.
    nun, dass kann mir ja jemand einmal gut erklären, wie das
    geschehen kann.

  2. Der Fall NSU wird nicht aufgeläre werden und es werden auch keine Verfahren eingeleitet werden, wegen Manipulation von Beweisen oder ähnlichem.
    Das ist in Deutschland rechtlich nicht möglich. Ja, ich kenne das StGB. Leider Gibt es Gesetzt die da drüber stehen…
    Historiker Prof. Dr. Foschepoth erklärt in diesem Vortrag genau was es damit auf sich hat…
    https://www.youtube.com/watch?v=E79NARBuMS8

  3. @NSU-Terrorzelle

    gehen wir einfach einmal davon aus, daß die sogenannte NSU eine von vielen Gladio-Nachfolgeorganisationen war,

    die Morde – soweit geschehen – ins Umfeld der türkischen Mafia gehören

    und das ganze Theater jetzt Teil der US-Geopolitik Sektion Europa ist und für Deutschland einfach Teil der Besatzerpolitik !

    Dann paßt das schon !
    mfg zdago

  4. Bio, vorab: Du weißt, dass ich von massiver Beweismittelmanipulation ausgehe … aber auf den Fotos gibt es keine unterschiedlichen Brandspuren. Die Größe und Form der Brandspuren ist identisch bei unterschiedlicher Kontrastierung.

    Die einzige Abweichung ist die ominöse rechteckige dunkle Fläche im unteren Bereich der Spüle. Eine mögliche Erklärung wäre unterschiedliche Beleuchtung der beiden Aufnahmen, so dass die dunkle Fläche ein Schattenwurf des Tisches sein KÖNNTE. Allerdings müsste dieser Schattenwurf, wenn er denn vom Tisch erzeugt wird, auch die betreffende Stelle auf dem Boden abdunkeln. Ob mehrere Lichtquellen verwendet wurden, die das aufheben oder der Boden nachbearbeitet wurde, ist natürlich spekulativ.

    Fotos werden mglw. nachbearbeitet auch um Bildhelligkeiten zu verbessern. Das ist dann aber noch keine Manipulation, sondern eine Bildverbesserung. Wie das hier gehandhabt wurde, weiß ich natürlich nicht.

    Hier gibt es eine Auffälligkeit, die noch keine Manipulation sein muss, sondern eine natürliche Erklärung haben kann, zumal der Nutzen einer Manipulation an dieser Stelle unklar ist. Was die Gesamtinszenierung des Tatortes deswegen nicht echter macht.

    1. Ja, es könnte auch ein Schatten sein und eine unschuldige Erklärung haben. Auf anderen Tatortfotos ist diese Fläche nicht zu sehen. Die Sauberkeit der Pumpgun find ich seltsam, angesichts dessen das der Böhnhardt draufgelegen haben soll.

        1. Allerdings bedeckte m. W. der Körper der Leiche die Waffe, so dass SPÄTER herabfallender Brandreste nicht auf die Waffe fielen – und diese „sauber“ blieb.

  5. Die Erklärung ist wahrscheinlich, dass der Körper von Böhnhardt im Wohnmobil verändert wurde.
    Er lag zuerst weiter vorne, bei Mundlos, verdeckt mit Brandschutt.

    Nach der „Entnahme“ des Brandschuttes lag er auf einmal genau dort, wo ich den nachträglichen Brand vermutete.

    Bei dem Schatten handelt es sich wohl um eine Mischung aus Schweiß, Wasser und Blut?
    Ich weiß nicht, es ist einfach alles vogelwild.

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