NSU: Zugespielte Polizei-Fotos zeigen Todes-Wohnmobil

Im Internet sind auf der Webseite „NSU Sach- und Lachgeschichten“ Tatortfotos veröffentlicht worden, die vom letzten Wohnmobil der so genannten Zwickauer Bande stammen; dort wurden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 04.11.11 tot aufgefunden. Aus diesen Fotos ergeben sich nun neue Fragen.

Laut Einsatzleiter Michael Menzel hätte er selbst die Dienstwaffe von Michele Kiesewetter auf dem Tisch des Wohnmobils gefunden. Der Boden des Magazins wäre aufgeschmolzen, so dass eine Patrone aus dem Magazin ausgetreten wäre. Auf folgendem Foto ist unterhalb des Griffs davon allerdings nichts zu sehen:

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Quelle: „NSU Sach- und Lachgeschichten

Die Fahrräder von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos seien laut Menzel in der so genannten Heckgarage des Wohnmobils untergebracht gewesen. Um eine solche bereitzustellen, hätte das untere hintere Schlafgestell allerdings ins Fahrzeuginnere  hinein hochgeklappt sein müssen. Folgende Aufnahmen zeigen jedoch unterhalb der oberen Schlafkoje keine hochgeklappte Matraze sondern die hölzerne Verkleidung der Rückwand des Wohnmobils (!).

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Das zweite Foto zeigt einen nagelneuen Rucksack, in dem angeblich nachträglich (1.12!) noch NSU-Bekennerfilme „gefunden“ worden sein sollen.

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Quelle: ebd

Die obigen Aufnahmen zeigen nicht die seltsame graue Fläche, die in anderen Tatortfotos den Blick in die untere Schlafkoje verstellen. Siehe Foto unten …

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Sollte hier mit einer Manipulation verdeckt werden, dass angesichts des nach hinten geklappten Gestells unmöglich zwei Fahrräder in der Heckgarage gewesen sein konnten?

Gab es vor den hinteren zwei Schlafkojen einen grauen Vorhang? Eine Bilder-Suche bei google nach „Sunlight A68 Motorhome Tour“ zeigt verschiedene Vorhänge. Der Vorhang könnte also durch Brand und Löschwasser herunterrissen worden sein. Auf dem Boden liegt tatsächlich etwas, dass wie ein blutiger grauer Vorhang aussieht …

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12 Gedanken zu „NSU: Zugespielte Polizei-Fotos zeigen Todes-Wohnmobil“

  1. Bio, was geht gerade auf HPF ab? Mit den dortigen Einschränkungen wird es schwer weiter zu machen, wie bisher.

    Andi

    1. … damit lässt das „politikforum“ uns im Regen stehen. Sie wollen nicht mehr, dass „fatalist“ dort die ihm zugespielten Ermittlungsakten verlinkt.

      „Das ist genau das, was wir momentan einschränken müssen. Links zu diesem „zugespielten“ Material sind derzeit nicht erwünscht. Ob Du mit deinem Blog damit in Schwierigkeiten kommst, vermag ich nicht zu beurteilen, aber wir haben als Team entschieden, dass wir uns ein wenig aus der Schusslinie nehmen müssen.“

      Das ist die neue Ansage der Moderation:

      „Wir stoppen hier kurz, damit alle Diskutanten diesen Hinweis lesen:

      1. Der Strang bleibt offen.

      2. Ab sofort sind keine Links mehr erlaubt, die auf Foren und Blogs verweisen. Insbesondere betrifft das eigene Blogs und auch Screenshots aus diesen.

      3. Keine Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen.

      4. Der Strang wird mit besonderer Aufmerksamkeit moderiert. Bei Verstößen gegen diese Ansage gibt es eine sofortige Bannung von 14 Tagen.

      Wir wollen nicht das Thema abwürgen, sondern es in einer für das Forum ungefährlichen Art und Weise offen lassen.

      Danke für Euer Verständnis.“ (politikforum)

  2. Gibts Druck im Hintergrund von staatlichen Stellen? Die Frage ist jetzt, ob man so jetzt dadurch genau zu den Urhebern des ganzen Schisses vordringen kann auf politischer/dienstlicher Ebene. Wenn es des denn staatlich gedeckte OK war/ist?! Druck erzeugt Fehler. Wir warten !

  3. Das ist doch bemerkenswert, zuerst kommt dem Elsässer „der Mut zur Wahrheit“ abhanden. Hat bei Prozeßbeginn groß getönt, Compact bleibt vor Ort und berichtet immer aktuell…..dann zieht er den Schwanz ein…sehr investigativ……
    Jetzt das HPF….Meinungen ja…..aber, sobald Dokumente vorgelegt werden, wird geblockt und nicht mehr geblogt….
    falls noch jemand an der Echtheit der, von Fatalist, veröffentlichten Belege zweifelt….. zeigt doch die Reaktion des HPF-Moderatorenteams sehr deutlich das Gegenteil.

  4. ich wage die vorsichtige Behauptung, dass der Tote im Wohnmobil gar nicht Böhnhardt war, sondern ein 3 cm kleinerer Mann, der die Tattoos auch noch an den falschen Stellen hatte.

    Nämlich nicht -wie Menzel aussagte an der linken Wade- sondern am rechten Oberschenkel.

    Das wäre schon ein wenig irre, gelle?

    Nur… die veröffentlichten Texte (Bilder sind schwierig…) passen nicht zu den Aussagen der Polizei…

    Sollte @brain freeze doch richtig liegen mit seiner Doko-Runde?

    1. mir ist auch der Unterschied aufgefallen zwischen dem Steckbrief von 1998 und der Größe laut Obduktionsergebnis 2011!

      „Laut eines Fahndungsplakats aus dem Jahre 1998 war Uwe Böhnhardt 186 cm groß und “hager”, er hatte kurze dunkelblonde Haare. Uwe Mundlos war 180 cm groß und “schlank” und hatte dunkelbraunes Haar.

      Die Obduktionsberichte kamen zu anderen Ergebnissen: Uwe Böhnhardt hatte eine Körperlänge von 183 Zentimetern und wog 76,4 Kilogramm. Uwe Mundlos war 1,78 cm groß. (jw)“

      Jedoch hätte Siegfried Mundlos seinen toten Sohn doch selbst obduzieren lassen! Ihm hätte es auffallen müssen.

      1. Hat er ihn wirklich obduzieren lassen?
        So klar ist das nicht!

        Mundlos war 1,83 gross, schau noch mal bei Herrn Schattauer nach…

        Über Mundlos notierten die Experten: 1,83 Meter groß, 73,1 Kilogramm schwer, Herzgewicht 350 Gramm

    2. Wo hatte denn jetzt Uwe Böhnhardt sein Waden-Tatoo, links oder rechts? Laut Menzel war es links, laut Obduktionsbericht war es jedoch an der rechten Wade! Passenderweise war es für Zielfahnder Wunderlich nicht das identische Tatoo:
      „Er berichtet von signifikanten Merkmalen wie einer bestehenden Tätowierung, Böhnhardt hatte gleiche Tattoos gehabt, die an der Leiche aber größer ausschauten. Man ging davon aus, dass die alten Tattoos übertätowiert worden, so der Zeuge.“ https://haskala.de/2014/03/27/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-27-3-2014/
      Eine Urlaubsbekanntschaft über die Tatowierung:
      „Gerri habe zwei Tätowierungen gehabt, eine am Oberarm und eine an der Wade. Auf der Wade sei ein Totenkopf mit Stahlhelm gewesen, 2011 sei das übermalt gewesen mit Pflanzenranken.“ http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-60-verhandlungstag-26-november-2013/

      Gibt es bei den Mundlos-Fotos Hinweise auf eine Brustverletzung.

      1. an der Wade war kein Tattoo laut Obduktionsbericht.
        Schau mal in den Blog…

        bitterlemmer
        Stimmt so nicht: Prof. Bundschuh bei Berlin hat die Leiche von Uwe Mundlos nicht noch einmal obduziert. Das hat Prof. Mundlos im Prozess auch ausdrücklich klargestellt. Ich wäre auch vorsichtig damit, dem BKA zu leichtfertig die Manipulation der Todeswaffe anzulasten. So etwas kann auch mal schlichte Schlamperei sein, und gerade das Rechtsmedizin-Institut Jena ist für so etwas durchaus bekannt.

        27.12.2013

        bitterlemmer.net/wp/2012/10/02/rechtsmedizin-jena-auch-die-obduktion-der-nsu-terroristen-versiebte-das-mall-institut/

  5. Schattauer hat aber gelogen.

    Man konnte die „Länge“ der Toten nur schätzen, die Schädel waren kaputt… total kaputt. Eingefallen, das „Schädeldach“ war Matsch.

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    s7.directupload.net/images/140715/en258scf.jpg

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