Warnung vor Terror unter falscher Flagge

Joe Kent war der Leiter der Anti-Terrorismuseinheit des weißen Hauses. Er trat aus Protest wegen des US-Angriffes vor ein paar Tagen zurück. Laut ihm gäbe es keine iranischen Schläferzellen, die Terrorangriffe in den USA durchführen könnten. Die Sorge sind Anschläge von “einsamen Wölfen”,  die sich durch die Ermordung der religiösen Führer des Irans radikalisieren, und auf eigene Faust ohne Einweisungen handeln. Sie können auch durch die offenen Grenzen einfach in die USA einreisen.

Joe Kent teilt ausdrücklich die Sorge von Tucker Carlson, dass ein solcher Terroranschlag dazu führen könnte, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Kritik am US-Krieg im Iran könnte kriminalisiert und bestraft werden. Hier ist das Interview zu sehen: https://tuckercarlson.com/live-show-march-18-2026

Der Journalist Tucker Carlson warnt immer wieder vor Terroranschlägen unter “falscher Flagge”, die dem Iran untergeschoben werden. Damit könnte dann die US-Öffentlichkeit in den Krieg gelogen werden.

Ein Gedanke zu „Warnung vor Terror unter falscher Flagge“

  1. Maike Gosch ausführlich zu Joe Kents Rücktritt als Teil des wachsenden Widerstands gegen Trumps Kriegskurs in den USA und der Spaltung seines MAGA-Lagers:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=147930

    Kent ist ein rechtskonservativer US-amerikanischer Politiker und ehemaliger Offizier der Army Special Forces („Green Berets“) sowie ein langjähriger Experte für Terrorismusbekämpfung.
    Und selbst Terror-Opfer, was sein Anliegen noch verständlicher macht, zwischen vorgeschobenen False-Flag-Tätern und den echten Schurken schonungslos offen und ehrlich zu unterscheiden:

    „Seine erste Ehefrau, Shannon (US-Navy), mit der er zwei Kinder hatte, wurde 2019 bei einem Selbstmordattentat in Syrien getötet. Dieser Verlust prägt Kent bis heute und hat sicher auch zu seiner kritischen Haltung beigetragen.“

    Der Artikel thematisiert auch die Enttäuschung über Tulsi Gabbard und das „Abtauchen“ des Trump-Vizes .D. Vance.

    „Bei J.D. Vance liegt die Vermutung nahe, dass er sich auf diese Weise am Irankrieg ,nicht die Hände schmutzig’ machen und sein Image einigermaßen rein halten will, um seine Nachfolge ins Präsidentenamt als Nachfolger von Trump nicht zu gefährden.“

    Tulsi Gabbard muss man immerhin zugute halten, dass sie einer weiteren Kriegs-Begründung Trumps inhaltlich widersprochen hat:

    Sie erklärte, der Iran habe seine Nuklearanlagen seit den vernichtenden US-israelischen Luftangriffen vom vergangenen Juni nicht wieder aufgebaut. Trump hatte den Krieg unter anderem damit begründet, Teheran stehe kurz vor dem Bau von Atomwaffen und könne damit „bald“ sogar die USA angreifen.
    https://www.tagesspiegel.de/internationales/nuklearprogramm-vernichtet-us-geheimdienstchefin-widerspricht-trumps-begrundung-fur-angriff-auf-iran-15374489.html

    Vance war dagegen bei Planung und Start des Iran-Krieges von Trump übergangen und quasi zum Statisten degradiert worden. Er hatte sich noch Ende Februar als Bremser erwiesen und öffentlich betont, Trump bevorzuge eine diplomatische Lösung.

    Doch die persönliche Karriere ist ihm jetzt anscheinend doch wichtiger als Glaubwürdigkeit und politische Konsequenz:
    Plötzlich wechselt er den Kurs und wird vom Skeptiker zum Befürworter des Angriffs,
    https://www.morgenpost.de/politik/article411449502/jd-vance-im-iran-krieg-wie-trumps-vize-ploetzlich-zum-statisten-wurde.html

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