Teil 4) Alternative Rekonstruktion bietet plausible Auflösung der Ungereimtheiten

Am gleichen Tag, als das dienstliche Handy aus dem Opferfahrzeug geholt worden wäre, kam ihr blutverschmiertes private Nokia-Handy am 27. April in die Auswertung der heilbronner Polizei. Befand sich in der Mittelkonsole nicht das dienstliche Handy, sondern ihr privates Nokia-Handy? Wurde es zuvor in das Opferfahrzeug gelegt, damit es „gefunden“ wird? Um dies zu vertuschen, wurde es als dienstliches Handy der Fahndungs- und Einsatzgruppe (FEG) bezeichnet. Führte MK am 25. April kein FEG-Handy mit, da sie gar nicht für die FEG-Heilbronn tätig war? Wenn es kein FEG-Handy gab, dann konnte es die Soko-alt auch nicht auswerten. Für eine „Schein-Auswertung“ sprechen folgende Hinweise:

Die vom Provider „Vodafone D2“ angeforderten Verbindungsdaten gingen auf dem elektronischen Postweg verloren oder wurden „versehentlich gelöscht“1. Die Daten aus dem FEG-Handy wären jedoch zuvor ausgelesen worden und stellten sich „ohne Relevanz“ heraus! Daher wurden die Daten nicht nochmals abgefragt.

Soko-alt beantragte die Verbindungsdaten beim falschen Provider

Der Beschluss des Amtsgerichtes vom 26. April 2007 lautet, dass die Verbindungsdaten des dienstlichen FEG-Handys bei „Vodafone/D2,(…)“ beantragt werden dürfen. Am 30. April schreibt auf einmal die Telekom der Soko-alt, dass ihre Abfrage zur Nummer „zu keinem Ergebnis“2 führte. Das ist aber kein Wunder, da es sich um keine Telekom-Nummer handelte. Warum fragte die Kripo die Verbindungsdaten bei der Telekom an, wenn im Beschluss des Amtsgerichtes klar „Vodafon, D2“ steht? Ist die Behauptung, dass die Daten versehentlich gelöscht wurden, eine Tarnlegende?

1O. 6, S. 72

2O. 8, S. 50, Benachrichtigung der Telekom am 30.04.07

Ein Gedanke zu „Teil 4) Alternative Rekonstruktion bietet plausible Auflösung der Ungereimtheiten“

  1. VT: Es wäre denkbar, dass M.Kiesewetter als interne Ermittlerin auf die beiden KKK-Polizisten angesetzt war. Und mit nur einem der beiden Handys kommunizierte sie mit dem sie beauftragendem Referat. Wenn man den Bogen zur Causa Uniter spannt, wäre es möglich, dass M.K. mit ihren geheimen Ermittlungen rechten Kreisen innerhalb der waffentragenden Institutionen des Staates in die Quere gekommen ist.

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