Tod, schwere Erkrankung nach Impfung wegen hohen Alter der Impflinge statistisch erwartbar

Einerseits plädieren die Politiker und Medienvertreter, dass es jetzt keine Lockerungen geben dürfe, da kein Risiko eingegangen werden dürfte. Andererseits fordern sie die Menschen auf, sich mit einem experimentellen Impfstoff impfen zu lassen.

Wer auf das hohe Durchschnittsalter der „Corona-Toten“ hinweist, 84 Jahre, und darauf hinweist, dass die durchschnittliche Lebenserwartung darunter liegt, 82 Jahre, dem ist das Leid der Senioren gleichgültig. Auf der anderen Seite erklärt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dass es aufgrund des hohen Alters und der Vorerkrankungen der Impflinge statistisch erwartbar ist, dass nach der Impfung schwere Erkrankungen auftreten und die Impflinge sterben.

„Die PEI-Impfexperten begründen die Todesfälle weiterhin, wie zuvor schon gegenüber der Autorin, mit einer statistischen Sterbewahrscheinlichkeit.

Danach müsse man ohnehin bei über 65-Jährigen innerhalb von 18 Tagen mit knapp 99 Todesfällen pro 100.000 Personen rechnen, darunter „77,7 Fälle von plötzlichem Tod oder Tod mit unbekannter Ursache“ (Bericht Seite 7). Das bedeute, so das PEI, „dass die beobachtete Anzahl an Todesfällen nach Impfung die erwartete Anzahl Todesfälle ohne Impfung nicht übersteigt“. (Russian-Today, Deutsch)

5 Gedanken zu „Tod, schwere Erkrankung nach Impfung wegen hohen Alter der Impflinge statistisch erwartbar“

  1. Dass in Norwegen 23 Menschen nach einer Corona-Impfung starben, hat in den deutschen Medien zwar wenig Widerhall gefunden, aber dennoch mehr Wirbel verursacht als die kaum bekannte Nachricht aus dem eigenen Land:
    Nach der Impfung Ende Dezember starben In einem Pflegeheim am Bodensee innerhalb eines Monats 13 von ca. 40 Bewohnern – fast ein Drittel.

    Die Zahl wurde später auf 11 reduziert, wobei unklar bleibt, ob die zwei Personen nicht an der Impfung teilgenommen hatten oder ob man ihnen eine eindeutig nicht mit Corona bzw. Impfung zusammenhängende Todesursache „zuschreibt“, [1].

    „Zuschreiben“ ist hierbei das zentrale Stichwort:
    Das PEI findet für die Toten in Zusammenhang mit der Impfung nämlich eine Sprachregelung, die für die angeblich am Virus selber Gestorbenen genauso zutreffen würde, aber entrüstet abgelehnt wird – siehe Teil-Überschrift: „Tod von Älteren und Vorerkrankten statistisch nicht unerwartet“.

    Dabei versteckt sich Heimbetreiber Korian überhaupt nicht hinter statistischen Gemeinplätzen: Nach seinen Angaben gegenüber dem ZDF „verstarben die geimpften Bewohner*innen an oder mit dem Coronavirus. Vor dem Impftermin Ende Dezember hatten sie alle einen Schnelltest gemacht, der negativ ausgefallen war“.

    Da beim PEI bis 24. Januar nur 69 Todesfälle bei allen deutschen Geimpften gemeldet waren, sind die 11 bzw. 13 aus dem Bodensee-Heim bestimmt nicht repräsentativ.
    Andererseits kann man es sich nicht so einfach machen und diese Toten zu belanglosen statistischen Ausreißern erklären – für deren Häufung in einem einzigen Haus ist Genosse Zufall eher unwahrscheinlich, zumal sie ja wie gesagt immerhin zumindest „mit“ Virus starben.

    Sehr fraglich ist, ob RKI, PEI und sonstige Regierungsbhörden überhaupt ein gesteigertes Interesse an Ursachenforschung in Altersheimen haben, solange die Sterbezahlen unter der „Skandal-Schwelle“ bleiben bzw. statistisch weggedeutet werden können. STIKO und RKI hatten im Dezember bekanntlich für das Durchimpfen der Altenheime eine „Augen-zu-und-durch“-Politik vertreten, bei der selbt Experten-Warnungen beseite geschoben worden waren, [2].

    So müsste man wenigstens der Frage nachgehen, ob im Bodensee-Heim ein Fall von Leichtsinn vorlag („Hurra, wir sind geimpft und sorgenfrei!“) oder ob zwischen Impfung und Immunität eine Phase gesteigerter Infektionsgefahr bestand – vielleicht in Verbindung mit bestimmten Lebensumständen (speziellen Nahrungs- oder Genußmitteln, Medikamenten etc., die typisch für dieses Heim sind bzw. dort gehäuft vorkommen, vielleicht ohne dass man sich dessen dort überhaupt bewusst ist).

    Das ZDF zieht in seinem Bericht vom 2. Februar das optimistische „Fazit: Kein Kausaler Zusammenhang zwischen Versterben und Impfung“ – verrät uns aber leider nicht, ob die eigentlich zeitlich längst fällig gewesene 2. Impfung an den überlebenden Bodensee-Heimbewohnern durchgeführt oder vielleicht doch vorsichtshalber abgesagt oder aufgeschoben wurde.

    [1] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-sterblichkeit-pei-100.html
    [2] http://friedensblick.de/31277/gelbe-liste-warnt-vor-impfung-von-menschen-die-gerinnungshemmer-bekommen/

  2. Dass es tatsächlich nur 40 geimpfte Bewohner waren – und entsprechend hoch die Quote der „Impf-Toten“ (zwischen einem Viertel und einem Drittel), ergibt sich aus dem ZDF-Bericht nicht. Solche Details finden sich in der Lokalpresse, die aber – außer dem Artikel-Beginn – sich hinter Bezahl-Schranken verbergen:

    „Nach den ersten Corona-Impfungen im Seniorenwohnpark Uhldingen-Mühlhofen gibt es schlechte Nachrichten:
    Elf von 40 Bewohnern, die am 31. Dezember geimpft wurden, sind in den vergangenen drei Wochen an oder mit Covid-19 gestorben“, so am 22. Januar:
    https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-der-ersten-corona-impfung-elf-todesfaelle-und-sieben-akute-infektionen-im-pflegeheim-in-uhldingen-muehlhofen;art410936,10717656

  3. „Neben Altenheimen sind immer wieder Krankenhäuser von Corona-Ausbrüchen betroffen. Aktuell befindet sich die ANregiomed Klinik Rothenburg im bayrischen Ansbach nach einem heftigen Corona-Ausbruch im Notbetrieb. (…)

    52 bestätigte Corona-Fälle

    Das Krankenhaus informiert online darüber, dass insgesamt 27 Patientinnen und Patienten sowie 25 Mitarbeitende positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden“, [1].

    Unter dieser Liveticker-Meldung eine weitere:
    „Corona in Deutschland: Inzidenz bei 65,8“
    Pro 100.000 Einwohner werden in Deutschland also ein starkes halbes Hundert WÖCHENTLICH positiv GETESTET.
    Davon stecken die jungen, nicht vorbelasteten / bettlägrigen den Test-Befund und die gelegentlich folgenden Erkältungs-Symptome problemlos weg, sind zum guten Teil für andere nicht mal ansteckend, dagegen selber nach 14 Tage immun und wieder gesund – werden aber im Corona-Zähler für alle Ewigkeit als „Fälle“ dramatisierend mit auf-summiert.

    Die Welt außerhalb von Heimen und Krankenhäusern muss also (unter dem Motto „Überlastungsgefahr für Krankenhäuser“) weiter in Lockdown-Haft bleiben, weil je 100.000 genauso viele einen Positiv-Test haben wie in einem einzigen Krankenhaus mit 180 Betten [2] – dabei sind letztere nachvollziehbar wesentlich „vulnerabler“ als die außerhalb Getesteten, haben somit je positiv Getestetem höheren Behandlungsbedarf und höheres Sterberisiko.

    Und dem allgemeinen Lockdown zum Trotz (sowie den besonderen haus-eigenen Hygiene-Regeln) hat das Virus also zugeschlagen und dem Krankenhaus eine Durchseuchungs-Quote von 28,9 Prozent beschert (vereinfacht auf die Bettenzahl bezogen) gegenüber der deutschland-weiten von 0,1 Prozent.

    Dennoch braucht das Haus keinen eigenen zusätzlichen „Lockdown“, wird also weder wegen Überlastung geschlossen, noch durch Bundeswehrkräfte unterstützt, noch werden die Patienten auf andere Häuser verteilt, um z.B. die gefürchtete „Triage“ zu vermeiden. Es wird lediglich in den „Notbetrieb“ wechseln, also (außer in die Notaufnahme und den Kreißsaal) keine Neupatienten mehr aufnehmen und man beschloss – was andere Häusern eigentlich auch ohne Ausbruch schon als Standard haben – jetzt auch hier „bis auf weiteres keine Patientenbesuche zuzulassen“.

    Die Frage, ob die angelaufenen Impfungen für den Ausbruch mitverantwortlich gewesen sein könnten, stellt man sich in den Berichten zu speziell diesem Krankenhaus wohl noch nicht – immerhin ist von Toten ja (noch) keine Rede.

    Aufgrund eingetretener Todesfälle stellt man sich die Frage anderswo schon, aber nicht bei den zuständigen Amtsträgern:
    „Tod nach Corona-Impfung:
    Keine Obduktion im Landkreis Cloppenburg
    (…) Das Gesundheitsamt des Kreises habe die sechs Totenscheine geprüft, laut Kreissprecher Frank Beumker seien sie nicht auffällig gewesen. Beumker zufolge bestand bei den Senioren ein ,vollständiger Impfschutz‘. Dass sie trotzdem starben, erklärt sich der Kreis damit, dass die Betroffenen alt und schwer vorerkrankt gewesen seien. Deshalb habe auch ein relativ milder Covid-19-Verlauf zum Tod führen können“, [3].

    Die bekannte Argumentationsmasche also, die vor einer Woche auch in den NachDenkSeiten beklagt wurde:
    „An oder mit der Impfung verstorben?“, [4].

    Immerhin wird für dieses Seniorenheim in Emstek (indirekt) eingeräumt, dass der „vollständige Impfschutz“ nutzlos war.
    Indirekt deshalb, weil „vollständig“ nach „schuldlos“ klingen soll und gut davon ablenkt, dass Obduzieren um einiges „vollständiger“ wäre als das bloße Angucken von Totenscheinen.

    [1] https://www.praxisvita.de/corona-ausbruch-in-klinik-ueber-50-faelle-notbetrieb-bayern-rothenburg-19442.html
    [2] https://www.bkg-online.de/media/file/20371.khplan18.pdf
    [3]https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/emstek-landkreis-cloppenburg-tod-nach-corona-impfung-obduktion-100.html
    [4] https://www.nachdenkseiten.de/?p=70084

    1. Laut Auskunft eines Krankenhaus-Mitarbeiters stimmen die Medienberichten nicht ganz. Es gibt nur auf der internistischen Station einige positiv-getestete Patienten, aber nicht im restlichen Haus. Es wurden jetzt alle getestet.

  4. Neueste Berichte nennen für die ANregiomed Klinik Rothenburg im bayrischen Ansbach nicht mehr 52, sondern nur 47 bestätigte Corona-Fälle: 21 Mitarbeiter, 13 Auszubildende und 13 Patienten,
    https://www.infranken.de/lk/ansbach/nach-corona-ausbruch-in-klinik-rothenburg-wie-ist-die-aktuelle-lage-art-5173024

    Getestet wurden 376 Beschäftigte und von den 180 Betten waren nur „knapp 80“ belegt, so dass die 13 positiv getesteten Patienten rund ein Sechstel der vorhandenen Patienten ausmachen.

    Auch wenn weder die Welt in Ansbach noch das Krankenhaus daran zusammenbricht – die inzwischen über ein Jahr andauernde Panikmache zeigt ihre Wirkung: „In den letzten Tagen mussten einige Beschäftigte oft mehrfach erleben, dass sie auf der Straße oder im Supermarkt offen gemieden und sie und ihre Angehörigen im persönlichen Kontakt ausgegrenzt wurden.“

    Zum angesprochenen Thema „Triage“:
    Der regierungs-kritische IT-Guru und -Blogger „fefe“ alias Felix von Leitner war in Sachen Corona bisher ein Anhänger des Regierungs-Narrativs und großer Spötter gegenüber den „Covidioten“.
    Eine Betrachtung zu Triage und Grundrechten durch die Wissenschaftlerin Ulrike Guérot hat ihn jetzt etwas nachdenklicher gestimmt:

    „Der Staat darf Bürger in einer Pandemie einschränken, um die Volksgesundheit nicht zu gefährden. Was er nicht darf, ist Teile der Bevölkerung hierfür zu schädigen. Das, was im Moment gemacht wird, ist eine Triage auf einer anderen Ebene. Wir retten Leben auf Kosten derjenigen, die nicht ins Krankenhaus gekommen sind, keine Operation hatten, einen Herzinfarkt erleiden. Auf Kosten derjenigen, deren Krebserkrankungen nicht erkannt werden, auf Kosten von misshandelten Kindern und derjenigen, die Suizid begehen“,
    https://blog.fefe.de/?ts=9ec0de27

    Es ist erstaunlich, wie Offenkundiges auch bei schlauen Leuten so lange braucht und dann manchmal einfach durch eine etwas andere Wortwahl der Groschen fällt!

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