Universität München: Bisher keine ausgeprägte Übersterblichkeit

In der Ludwig-Maximilians-Universität in München gibt es einen Lehrstuhl für Statistik. Die Professoren Dr. Helmut Küchenhoff und Dr. Kauermann meldeten sich am 11. Dezember zu Wort. Sie untersuchten die Todesfälle in diesem Jahr und fanden heraus:

„1. Todesfälle durch COVID-19 – Adjustiert auf die Einwohnerzahl zeigt sich keine ausgeprägte Übersterblichkeit (…)
2. Problematische Entwicklung der Fallzahlen bei den Hochbetagten – Die bisherigen Corona-Maßnahmen verfehlen notwendigen Schutz der Ältesten (…)
3. Aktuelle Analysen zum Verlauf der Pandemie: Kein deutlicher Rückgang nach dem Lockdown. Seit der 3. Oktoberwoche gibt es insgesamt einen stabilen Verlauf (…)“

https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf

2 Gedanken zu „Universität München: Bisher keine ausgeprägte Übersterblichkeit“

  1. Der Statistiker Göran Kauermann ist seit Oktober 2019 Dekan (Fakultätsleiter) an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In einem aktuellen Interview mit der WELT [1] – hinter der Bezahlschranke – erklärt er, warum man in Corona-Zeiten nicht leichtfertig von „Übersterblichkeit“ sprechen kann – und wieso das Datenmanagement des RKI besser werden muss.

    Eine Zusammenfassung gibt es beim FOCUS [2].

    [1] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus225323039/Uebersterblichkeit-Dann-waere-klar-gewesen-was-wirklich-hier-geschieht.html
    [2] https://www.focus.de/gesundheit/news/massive-kritik-an-pandemie-behoerde-statistiker-holt-zur-rki-schelte-aus-corona-daten-eine-einzige-katastrophe_id_12927819.html

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