Schlagwort-Archive: RAF

Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen

Eine Lese- und Verbreitungsempfehlung

Es ist manchmal frustrierend, Bekannten und Freunden verständlich zu machen, in welchem Ausmaß im NSU-Komplex von Ermittlungsbehörden offensichtlich Beweise unterschlagen, gefälscht oder ganz erfunden worden sind. Es handelt sich dabei eben um schwerverdauliche Kost für jeden, der daran glauben will, dass solche Dinge von den Beteiligten mit einem Minimum an Ehrlichkeit und Gesetzestreue gehandhabt werden. Eine Person, die daran Zweifel sät, muss damit rechnen, dass man sie schräg anschaut. Es ist eben weniger belastend, einen Einzelnen zu belächeln, der seine neugierige Nase in diesen unglaublichen Fall gesteckt hat, als sich einem ungeheuerlichen Verdacht gegen Amtsträger und Institutionen der Republik zu stellen. Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen weiterlesen

Bundesanwaltschaft verhängt Informationssperre über Ermittlungen zum ermordeten Generalbundesanwalt Buback

„RAF“ und kein Ende. Im November 2014 wurde bekannt, daß die Bundesanwaltschaft weitere Strafverfahren gegen frühere Mitglieder der RAF wegen des Attentates auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback von 1977 eröffnet hat. Das folgt der Logik des Urteils gegen Verena Becker vom Juli 2012. Von 2010 bis 2012 lief in Stuttgart der Buback-Becker-Prozeß. Er konnte die Täterfrage nicht klären. Aber er machte erstmals deutlich, daß RAF-Spuren auch in den Bereich der Sicherheitsorgane führen. Sichtbar wurde, daß die Terroristin Becker Verfassungsschutzkontakte hatte. Ebenso, daß die Bundesanwaltschaft nicht alle Mittel einsetzte, um den Mord aufzuklären. Bundesanwaltschaft verhängt Informationssperre über Ermittlungen zum ermordeten Generalbundesanwalt Buback weiterlesen

Martina Renner erkennt Terror unter falscher Flagge – nur beim „NSU“ nicht

Die Politikerin Martina Renner ist Bundestags-Abgeordnete und Sprecherin für antifaschistische Politik in der Linksfraktion. Im Oktober 2014 hielt sie einen Vortrag mit dem Titel „Die Verbindung von NSU und Verfassungsschutz“. Dort stimmte sie in die Vorverurteilungen des Trios Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe ein – diese wären die Haupttäter einer rechtsextremistischen Anschlagsserie gewesen.

Gleichzeitig enthüllt Renner im selben Vortrag, dass der damalige hessische Geheimdienstler Peter Nocken beim Herrhausen-Anschlag versucht hatte, der Roten Armee Fraktion (RAF) die Tat unterzuschieben. Anschließend machte Nocken ausgerechnet beim Thüringer Geheimdienst Karriere, im Dunstkreis der (angeblichen) NSU-Terroristen, – trotz eines bei Nocken festgestellten, bis heute geheimen, „schwerwiegenden Sicherheitsrisikos“. Martina Renner erkennt Terror unter falscher Flagge – nur beim „NSU“ nicht weiterlesen

Der vertuschte „RAF“-Mord an Alfred Herrhausen

Der Mordfall Alfred Herrhausen ist noch immer ungeklärt. Der Wagen des Vorstandssprechers der Deutschen Bank fuhr am 30. November 1989 in eine Sprengfalle. Schnell wurde vom Bundesinnenministerium propagiert, dass sich die linksextremistische „Rote Armee Fraktion“ (RAF) zum Anschlag bekannte. Auch der Verfassungsschutz präsentierte einen Kronzeugen. Dies entpuppte sich jedoch als frech zusamen-gelogen. Wenn die RAF Herrhausen nicht ermordete, wer dann? Die wdr-Dokumentation „Wir wissen definitiv wer die Täter waren“ spekuliert über einen Konflikt mit US-Banken, da Herrhausen einen Schuldenerlass für die 3. Welt vorschlug. Der vertuschte „RAF“-Mord an Alfred Herrhausen weiterlesen

RAF-, NSU-Terroristen begingen dubiose Selbstmorde

In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hätten Terroristen immer wieder Selbstmorde begangen:

Der (angebliche) Einzeltäter Gundolf Köhler soll sich zusammen mit einer Bombe am Haupteingang des Oktoberfestes in die Luft gesprengt haben. Der Einzeltäter, Waffen- und Sprengstofflieferant Heinz Lembke mit Verbindungen zu Köhlers rechtsextremen Umfeld wollte aussagen, doch wurde er einen Tag vor seiner Vernehmung erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden; laut Staatsanwaltschaft ein „einwandfreier Selbstmord“ (2).

Ähnlich sind sich auch die selbstmörderischen Schicksale der mutmaßlichen Mitglieder der NSU-„Kleinstzelle“, sprich Einzeltäter, Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und den RAF-Mitgliedern Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin. Zum Zeitpunkt des Ablebens der RAF-Mitglieder waren sie zudem im sichersten Gefängnis Deutschlands inhaftiert, in Stammheim.

Die seitens des Staates verkündeten Selbstmord-Versionen werden aufrechterhalten, trotz aller entgegenstehender Fakten, die dieser Artikel vorstellt und vergleicht. Es kommen überraschende Ähnlichkeiten so zu Tage. Erschwert wird der Vergleich, weil in Sachen Böhnhardt und Mundlos bis heute [15.01.13] weder ein “abschließendes waffentechnisches Gutachten zur Selbsttötung (…) [noch] der Abschlussbericht über die Obduktion der beiden Toten” veröffentlicht wurde  (TA). RAF-, NSU-Terroristen begingen dubiose Selbstmorde weiterlesen

Rote Armee Fraktion = Nationalsozialistischer Untergrund

Die Mitglieder des NSU sahen sich selbst als eine Art braune RAF. Im 2011 verschickten NSU-Bekennerfilm findet sich eine Anspielung in Form eines RAF-Symbols. Der Chef des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) Uwe Kranz (1992-1997) warnte in den 90er Jahren vor einer entstehenden rechts-terroristischen Gruppe:

“Die Gefahr besteht, dass sich so etwas bildet wie eine Braune Armee Fraktion.” (1)

Diese Einschätzung stellte sich also als begründet heraus. Folgender Artikel analysiert daher die sich ähnelnden Hintergründe dieser beiden bewaffneten Terrororganisationen.

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