Schlagwort-Archive: Alfred Herrhausen

BR-Rundfunkratsvorsitzender Dr. Lorenz Wolf: Beim NSU-Fall müssen Staatsorgane ermitteln, auswerten, offene Fragen beantworten

Mitte Februar 2017 schrieb ich eine Programmbeschwerde über den als „Dokumentarfilm“ beworbenen „Der NSU-Komplex“, für den Stefan Aust und Dirk Laabs verantwortlich sind. Der Film wird im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen gezeigt und beworben, produziert vom Bayerischen Rundfunk (BR).

In diesem Machwerk werden Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos als rechtsterroristische NSU-Mörder diffamiert, ohne auf die sie entlastenden Indizien einzugehen, ohne die Möglichkeit anderer Täter und Hintergründe anzuführen. Es wird dazu auf eklatante Weise gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen, sowie gegen den Grundsatz der Objektivität.

Als Antwort schrieb mir Dr. Lorenz Wolf, Vorsitzender des BR-Rundfunkrates, sinngemäß, dass doch nicht ernsthaft an der Schuld der zwei Männer gezweifelt werden könnte. BR-Rundfunkratsvorsitzender Dr. Lorenz Wolf: Beim NSU-Fall müssen Staatsorgane ermitteln, auswerten, offene Fragen beantworten weiterlesen

Ehe. Thüringer Verfassungsschutz-Chef Roewer: Ermordung von Böhnhardt, Mundlos Entsorgungsgeschäft?

Helmut Roewer war Präsident des Thüringer Geheimdienstes „Verfassungsschutz“, von 1994 bis 2000. Anfang Dezember 2016 veröffentlichte „Quer-Denken“ ein Interview mit ihm. Er äußerte Andeutungen, die aufgrund seiner Nähe zum Geschehen relevant sind, aber auch unglaubwürdig: Er müsste wissen, was passierte. Bevor seine Spekulationen diskutiert werden, ein paar Worte zu seiner Biographie. Ehe. Thüringer Verfassungsschutz-Chef Roewer: Ermordung von Böhnhardt, Mundlos Entsorgungsgeschäft? weiterlesen

Martina Renner erkennt Terror unter falscher Flagge – nur beim „NSU“ nicht

Die Politikerin Martina Renner ist Bundestags-Abgeordnete und Sprecherin für antifaschistische Politik in der Linksfraktion. Im Oktober 2014 hielt sie einen Vortrag mit dem Titel „Die Verbindung von NSU und Verfassungsschutz“. Dort stimmte sie in die Vorverurteilungen des Trios Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe ein – diese wären die Haupttäter einer rechtsextremistischen Anschlagsserie gewesen.

Gleichzeitig enthüllt Renner im selben Vortrag, dass der damalige hessische Geheimdienstler Peter Nocken beim Herrhausen-Anschlag versucht hatte, der Roten Armee Fraktion (RAF) die Tat unterzuschieben. Anschließend machte Nocken ausgerechnet beim Thüringer Geheimdienst Karriere, im Dunstkreis der (angeblichen) NSU-Terroristen, – trotz eines bei Nocken festgestellten, bis heute geheimen, „schwerwiegenden Sicherheitsrisikos“. Martina Renner erkennt Terror unter falscher Flagge – nur beim „NSU“ nicht weiterlesen

Der vertuschte „RAF“-Mord an Alfred Herrhausen

Der Mordfall Alfred Herrhausen ist noch immer ungeklärt. Der Wagen des Vorstandssprechers der Deutschen Bank fuhr am 30. November 1989 in eine Sprengfalle. Schnell wurde vom Bundesinnenministerium propagiert, dass sich die linksextremistische „Rote Armee Fraktion“ (RAF) zum Anschlag bekannte. Auch der Verfassungsschutz präsentierte einen Kronzeugen. Dies entpuppte sich jedoch als frech zusamen-gelogen. Wenn die RAF Herrhausen nicht ermordete, wer dann? Die wdr-Dokumentation „Wir wissen definitiv wer die Täter waren“ spekuliert über einen Konflikt mit US-Banken, da Herrhausen einen Schuldenerlass für die 3. Welt vorschlug. Der vertuschte „RAF“-Mord an Alfred Herrhausen weiterlesen