Wirtschaftsdepression zerstört mehr Menschenleben als Coronavirus

Die Überreaktion auf die Coronavirus-Epidemie ist katastrophal. Angetrieben von der medialen Panikmache sperren jetzt Spitzenpolitiker in Norditalien ganze Regionen ab, mit Millionen dort lebender Menschen. Auch hier richten Politiker ihre Politik danach aus, was die Medien für „gut“ befinden. Daher besteht kein Zweifel, was auch hier passieren wird. Diese Überreaktion zerstört mehr Menschenleben als der Coronavirus, sie liegt aber im Interesse der Spekulanten.

Die herrschenden Eliten haben kein Mitgefühl mit der Mittelschicht, die ihre wirtschaftliche Existenz verlieren wird, und der bereits prekären Lage der Armen. Wer wird sich um die Kranken kümmern, wenn eine große wirtschaftliche Depression herrscht? Die humanen Kosten werden nicht die Super-Reichen tragen. Sie werden nach der Krise, wieder Kredite mit hohen Zinsen verlangen können.

Der Coronavirus ist auf Dauer nicht zu stoppen, aber: Die meisten Menschen, die am Virus „erkranken“, merken dies nicht einmal. Bei 87% aller Fälle sind die Symptome mild. Darüberhinaus gehen viele Erkankte nicht zum Arzt, weil sie denken, dass es sich nur um eine „normale“ Erkältung handelt. Es sind also wesentlich mehr Menschen krank, als bekannt ist. Ich schätze, dass es mindestens der Faktor 10 ist. Das heißt, dass die Tödlichkeit des Coronavirus wesentlich geringer ist, als medial propagiert.

Vielmehr sollte sich eine vernünftige Reaktion auf die Gruppen konzentrieren, die wirklich gefährdet sind: Ältere Menschen, sowie Menschen mit Vorerkrankungen! Diese Zielgruppen sollten vorbeugend jetzt zuhause bleiben und nicht den Kontakt mit Mitmenschen suchen. Sie sollten dabei unterstützt werden. Es sollten Spezial-Krankenhäuser errichtet und gezielt zusätzliches Pflegepersonal eingestellt werden. Irgendwann wird ein Medikament gefunden werden.

Soll gezielt eine jahrelange Weltwirtschaftskrise ausgelöst werden, um die Super-Reichen noch reicher zu machen?

Dr. Felix Fuders, Professor an der Universität „Austral de Chile“ beschreibt die positiven Effekte eines Erdbebens im Artikel „Wie Zerstörung von Sachkapital dem Finanzsystem in die Hände spielt“.

medien-krieg-russland-kapitalismus

„Am 27. Februar 2010 bebte die Erde in Chile drei Minuten lang mit der Stärke von 8,8 auf der Richter-Skala und verwüstete ganze Landstriche. (…) Dennoch gibt es auch Gewinner des Erdbebens: Die Finanzwirtschaft. (…)

(…) die Zerstörung von Sachkapital [ermöglicht] wieder neues Wachstum und fördert selbstverständlich die Kreditvergabe. Was für Zerstörung von Sachkapital durch Kriege gilt, gilt auch für die Zerstörung, die Naturkatastrophen anrichten. Kriege und Naturkatastrophen können also den Zusammenbruch des Zinssystems hinauszögern, indem sie einerseits weiteres Wirtschaftswachstum ermöglichen und andererseits einen Anreiz zur Kreditaufnahme darstellen. (…)

In einer gesättigten Wirtschaft, in der kaum noch Wirtschaftswachstum möglich ist, finden die Banken hingegen nur schwer Abnehmer für ihre Kredite, sie müssen aber auf die Einlagen Zinsen bezahlen und sind folglich gezwungen, Kredite notfalls auch an Kreditnehmer mit schlechter Bonität und zu niedrigen Zinsen zu vergeben. (…)

In einer solchen Situation spielt ein Krieg oder eine Naturkatastrophe mit großem Zerstörungspotential der Kreditwirtschaft in die Hände, weil neues Wachstum möglich und die Kreditvergabe gefördert wird. Dies kann in praxi nachvollzogen werden und äußert sich daran, dass Banken in Chile nach dem Erdbeben problemlos Kredite verkaufen.

Banken werden sogar als Retter in der Not empfunden, da sie den Menschen durch Kredite helfen. Bezeichnenderweise schrieb jemand auf sein Auto „Amo Banco Santander y Chile“ (Ich liebe Banco Santander und Chile). Dieselbe Bank wirbt mit dem Slogan „Con todas las ganas de ayudar“ (Wir helfen mit Freude). Zudem steigt das Zinsniveau in Chile wieder. Banken können es sich nun erlauben, wieder höhere Zinsen zu erheben.“ (humane-wirtschaft)

16 Gedanken zu „Wirtschaftsdepression zerstört mehr Menschenleben als Coronavirus“

  1. „Die Überreaktion auf die Coronavirus-Epidemie ist katastrophal. Angetrieben von der medialen Panikmache sperren jetzt Spitzenpolitiker in Norditalien ganze Regionen ab, mit Millionen dort lebender Menschen. Auch hier richten Politiker ihre Politik danach aus, was die Medien für „gut“ befinden. Daher besteht kein Zweifel, was auch hier passieren wird. Diese Überreaktion zerstört mehr Menschenleben als der Coronavirus, sie liegt aber im Interesse der Spekulanten.“ Zitat Ende

    Das ist wahrscheinlich falsch Georg. Aktuell – 09.03.2020 um 17.10 Uhr – sehen die offiziellen Zahlen für Italien so aus:

    Genesende: 622
    Tote: 366

    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Das heißt, 36 Prozent der Erkrankten versterben momentan in Italien.

    Und das liegt ganz einfach daran, dass das Gesundheitssystem die erforderliche Anzahl von Plätzen mit intensivmedizinischer Betreuung nicht bereitstellen kann, weil die Anzahl der auf einmal Erkrankten zu hoch ist.

    Eine Entwicklung, welche zu Beginn der Pandemie auch in Wuhan zu beobachten war. Die Chinesen haben inzwischen genug Plätze in neu errichteten Krankenhäusern, sodass die Letalität in Wuhan momentan auf 8 Prozent „zurückgegangen“ ist.

    Die Maßnahmen welche Italien ergreift sind also notwendig. Sie kommen jedoch zu spät! Deutschland und andere Länder täten gut daran, solche Maßnahmen sofort zu ergreifen, um einen Zusammenbruch der medizinischen Notfallversorgung möglichst lange zu verzögern.

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=295&v=uUuDjAZQKus&feature=emb_logo

    Haben „nicht damit gerechnet“ das es so schlimm wird. Ja, eben, hatten die Chinesen auch nicht. Und man muss ja die Fehler der anderen nicht auch noch wiederholen. Aber genauso sieht das leider aus.

      1. Auch bei Deiner Datenbasis liegt die Letalität bei 5,8 Prozent.

        genesen: 62722
        verstorben: 3893

        Das gibt dann bezogen auf die Welt am Ende ein paar hundert Millionen Tote. Es sei denn man steuert sofort radikal gegen.

    1. Update

      Zitat:

      Das ist wahrscheinlich falsch Georg. Aktuell – 09.03.2020 um 17.10 Uhr – sehen die offiziellen Zahlen für Italien so aus:

      Genesende: 622
      Tote: 366

      Zitat Ende

      Jetzt ist es 22.22 Uhr am 09.03.20 – also 5 Stunden später. Angezeigt werden aktuell für Italien:

      Genesende: 724
      Tote: 463

      https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

      Das ist ziemlich heftig was da abläuft. 100 Tote mehr in 5 Stunden und die Pandemie hat das Land gerade erst erfasst. Von „Überreaktion“ kann also gar keine Rede sein, eher davon, dass man die Leute in trügerischer Sicherheit wiegt.

  2. Unhaltbare Horror-Meldungen erkennt man daran, dass sie sehr kleinlaut werden, wenn dann der vermeintliche Horror tatsächlich näher kommt. So scheint das Corona-Virus wohl nur im (eigentlich streng kontrollierten) China im Januar so frech gewesen zu sein, Menschen auf offener Straße umfallen zu lassen – nach der Corona-Ankunft im viel offeneren Europa hört man derlei Berichte nicht mehr und auch für China wird die Lüge jetzt nicht mehr wiederholt, sondern (zwecks Panik-Erhaltung?) einfach mit dem Mantel des Schweigens bedeckt.

    Und wie einst bei des Kaisers neuen Kleidern, tut in einer verlogenen Erwachsenenwelt wieder einmal „Kindermund“ die Wahrheit kund: Die allseits bekannte und nicht bestrittene
    Binsenweisheit (Kinder sind besonders anfällig gegenüber grippalen Infekten) will sich bei Corona einfach nicht erneut bestätigen. Der öffentlich-rechtliche SWR meldet unter der Rubrik Wissen: „Kinder sind durch das neuartige Coronavirus kaum gefährdet“.
    Die unverstellten und medial noch unverseuchten Kleinen entwickeln nämlich „in der Regel keine und wenn nur ganz schwache Symptome.“

    Aber selbst bei Erwachsenen spricht man von 80 %, die keine oder kaum Symptome spüren. Quarantäne macht so schon mal ganz wenig Sinn. Denn wenn auf jeden sichtbaren Sypmtomträger vier unerkannte Virusträger kommen, dann hat sich nach dem Er-Testen eines Risikogebiets dort längst ein Netz von Infektionsketten in andere (zunächst unbekannte) Gebiete gebildet.

    Die Todesfälle, die man durch „fürsorgliche Panik“ glaubt verhindern zu können und zu müssen, sind ganz überwiegend geschwächte Methusalems. Stürben sie nicht an Corona, dann eben an Alters- oder Allgemeinschwäche – und vielleicht nicht einmal Wochen, sondern nur wenige Tage oder Stunden später. Daher besteht der dringende Verdacht: Sie sterben trotz Virus und Symptomen zum großen Teil überhaupt nicht an Corona, sondern eben an genau der „altersbedingten Sterbeneigung“, die sie von den (im übrigen ähnlich immunschwachen) Kindern unterscheidet.

    So starb heute in Essen eine 89-jährige Frau, bei der das Virus sechs Tage zuvor festgestellt worden sei. War es das Alter, der Virus oder die (geschürte) Angst vorm Virus bzw. die Aufregung, die seither um die alte Dame herum gemacht wurde? Denn sie hätte (mit einer zweiten, nicht näher beschriebenen Person) die „Ehre“, erstes Corona-Todesopfer in Deutschland zu sein.

    Der 60-jährige deutsche Feuerwehrmann, der (vermutlich frisch pensioniert?) in Äypten urlaubte und bereits gestern an Corona starb, wurde als erster Corona-Toter Afrikas bezeichnet, wobei der Ort seiner Infizierung nicht bekannt ist.
    Da er in der einen Woche Ägypten bereits eine Nilkreuzfahrt absolviert hatte, könnte er sich auch einen zweiten (für dortige Touristen landesüblichen) schweren Infekt eingefangen haben:
    die als „Rache der Pharaoen“ bezeichnete Magen-Darm-Geschichte. Die ZEIT berichtete 2012 unter der Überschrift „Warum Durchfall auf Reisen nicht so harmlos ist, wie man denkt“: „Besonders gefürchtet sind Bakterien, die im Darm Toxine produzieren und innerhalb weniger Stunden zum Tod führen können. Meist handelt es sich dabei um krank machende (pathogene) Varianten des harmlosen Darmbewohners Escherichia coli, kurz E. coli. Im Jahr 2011 verursachte ein wahrscheinlich aus Ägypten eingeschleppter Enterohämorrhagischer E. coli (Ehec) in Deutschland fast 3.000 Durchfallerkrankungen.“

    In China wie auch Südkorea klingt die Corona-Epedemie bereits wieder ab; von von insgesamt rund 80.000 infizierten Chinesen sind drei Viertel wieder gesund; gestorben sind 3.000 Menschen.
    Zum Vergleich: Eine etwas schwerere Grippe wie vor zwei Jahren forderte allein in Deutschland ca. 25.000 Tote, ohne dass die Öffentlichkeit dies damals groß zur Kenntnis genommen hätte – getroffen hatte es nämlich ebenfalls ganz überwiegend alte und geschwächte Menschen.

  3. Kurz bevor gestern die ersten beiden Corona-Toten für Deutschland gemeldet wurden, behandelte der Nordkurier die Frage, warum Deutschland bei 1112 Infizierten noch keine Toten hat, während in Frankreich bei 1209 Infektionen bereits 19 Menschen gestorben sind, in Japan und Spanien jeweils bereits 17 Tote auf 511 bzw. 675 Infektionen kommen und in den Niederlanden 3 Tote auf nur 265 Infektionen,
    https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/werden-in-deutschland-corona-tote-verheimlicht-0938667203.html

    Der Artikel wollte also den in den sozialen Medien aufgetauchten argwöhnischen Fragen nachgehen: „Werden in Deutschland die Corona-Toten etwa verheimlicht? Oder wird gar nicht erst geprüft, woran eine Person starb?“

    Vor den durchaus plausiblen Argumenten, dass anderswo das Virus eben schon weiter vorgedrungen ist und sich bereits zur Hauptzielgruppe der älteren, weniger mobilen und gesundheitlich stärker eingeschränkten Menschen „durchgearbeitet” hat, macht die Zeitung eine wichtige Feststellung:

    „Fakt ist: In Deutschland wird jede Person, die stirbt und gleichzeitig an Corona erkrankt ist, als ,Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion‘ gezählt, unabhängig davon, wie alt die Person ist oder welche Vorerkrankungen sie hat. Deshalb würde jeder bestätigt Corona-infizierte Tote automatisch in der Statistik auftauchen.”

    Diese Vorgehensweise (deren Erwähnung die Zeitung als Beruhigung meint) wird letztendlich eher die Panik beschleunigen als echtes Wissen vermitteln. Denn auf die oben von mir zur 89-jährig verstorbenen Essenerin gestellten Fragen kommt es überhaupt nicht an:
    Wer zum Todeszeitpunkt das Virus in sich hat, kommt in die Statistik der Corona-Toten, unabhängig von der wahren Todesursache. (Strenggenommen also auch ein auf Glatteis tödlich verunglückter oder vom Bus überfahrene Senior – wobei deren anzunehmende Herauslassung nichts Wesentliches am Kernproblem der multiplen bzw. alternativen Todesursachen bei „friedlich Eingeschlafenen” ändert.)

    Wenn 80% der Infizierten keine oder kaum Symptome spüren, aber das Virus weitergeben können, werden bald alle infiziert sein, ohne getestet bzw. erfasst zu sein.
    In einem 80-Mio-Volk, bei dem jeder durchschnittlich 80 Jahre alt wird, sterben nach Adam Riese jedes Jahr eine Million Menschen. Wenn dann jeder Tote getestet wird und in die Statistik reinkommt ohne Prüfung der wahren Todesursache (die gerade bei geschwächten und mehrfach belasteten Alten gar nicht so ganz einfach zu klären ist), dann haben wir die Grundlage für eine Massenpanik gelegt, die wenig mit einem (evtl. nicht nur für Kinder recht harmlosen) Virus zu tun hat, aber viel mit menschlicher (statistischer) Dummheit.

    1. Stimmt. Aber geht am Kern des Problems vorbei. Warum stapelten sich zu Beginn der Pandemie die Toten in den Krankenhäusern? Die starben dort nicht an Altersschwäche oder anderen Kranbkheiten, sondern weil man sie nicht intensivmedizinisch betreuen konnte. Dergleichen momentan in Italien. Das Gesundheitssystem kollabiert. Zu viele schwere Erkrankungsfälle auf einmal.

      Die Sterblichkeit liegt beim Corona unter 1 Prozent. Aber nur bei Idealbedingungen, d.h., wenn alle Notfälle auch intensivmedizinisch behandelt werden können. Sonst kommt es dazu

      https://twitter.com/i/status/1220464512773632005

      https://twitter.com/i/status/1220627305728368640

      Und dann liegt die Sterblichkeit eben nicht bei 1% (normale Grippe 0,1% ; spanische Grippe 2%), sondern bei 5 bis 8 Prozent. Und wenn 5% von 80 Millionen sterben würden – innerhalb eines Jahres wohlgemerkt – dann wären das 4 Millionen Tote nur in D.

      Es kommt also darauf an, ob die Regierung vergleichsweise brutal in den Alltag eingreift, oder ob man die Leute mit Lügen zum Sterben begleitet. Letzteres würde mich in D nicht wundern. In Punkto Selbstbetrug sind die Deutschen wahrscheinlich Weltmeister.

      Die Chinesen haben durchgegriffen und man sieht die Erfolge jetzt:

      https://deutsch.rt.com/international/99041-coronakrise-niedrigster-anstieg-infektionen-in-china-seit-ausbruch-der-epidemie/

      Die Italiener reagieren noch zu halbherzig, aber immerhin:

      https://www.tagesschau.de/ausland/italien-corona-115.html

      und Deutschland hat wieder mal alle in den Schatten gestellt. Da gibts jetzt die Krankschreibung per Telefon:

      https://www.tagesschau.de/inland/krankmeldung-erkaeltung-101.html

      Niemand muss sich also in D Sorgen machen. Nur keine Panik. Sterben sie ohne Stress, Sie wären ja sowieso irgendwann gestorben. Alles halb so wild.

      1. During today’s White House press briefing, US Surgeon General Jerome Adams said:
        “People over the age of 60 are much more likely to develop complications from the coronavirus and to be hospitalized. The average age of death is age 80 […] If you are a child or young adult you are more likely to die from the flu – if you get it – than you are to die from coronavirus. So there is something about being young that is protective“ Source: US Coronavirus Task Force Press Briefing

        „Das durchschnittliche Alter, an dem Menschen am Coronavirus sterben, beträgt 80 Jahre. Wenn Du ein Kind bist, oder ein Jugendlicher, dann ist es wahrscheinlicher, dass Du an der Grippe stirbst (…) als vom Coronavirus.“

        Diese Aussage wird unterstrichen von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1039211/umfrage/sterblichkeit-durch-das-coronavirus-nach-altersgruppen-in-china/

        Ich gehe davon aus, dass die immer weiter steigende Zahl der Todesfälle damit zusammenhängt, was vorher „bekir“ beschrieben hat.

        1. Es wird dadurch nicht richtiger. Dasselbe was ich gestern und heute dazu schrieb, ist im neuesten Beitrag auf siencefiles nochmal sehr präzise zusammengefasst:

          https://sciencefiles.org/2020/03/10/sars-cov-2-ist-nicht-mit-der-grippe-vergleichbar-ein-blick-nach-italien-reicht-um-das-zu-erkennen/

          Der Einzelne kann aber kaum mehr tun als zu hoffen, dass der Kelch an ihm vorüber geht. Er muss darauf hoffen unter den 80% der Infizierten zu sein, bei welchen die Krankheit tatsächlich unspektakulär verläuft. Denn dass sich so gut wie alle Leser dieses Blogs über kurz oder lang anstecken werden, wird wohl niemand ernsthaft bezweifeln. Insofern ist das Bedürfnis, die aktuelle Seuche zur „normalen“ Grippe herabzustufen, mehr als verständlich.

  4. Ob in unserer Gesellschaft Geld oder Gesetze und Menschenleben wichtiger sind, erfahren wir, wo Menschen auf verantwortungsbewusstes Handeln angewiesen sind.
    Art. 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz suggeriert z.B.: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. Die Tatsachen:
    Bei der Zulassung, Sicherheit und Kontrolle von Medizinprodukten liegt ein Multiorganversagen vor. Politik und Kontrollbehörden unternehmen nichts, für Patienten ist diese Lethargie lebensgefährlich (Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/implant-files-versagen-politik-kommentar-1.4225871). Ähnliche Tatsachen-Berichte unter https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/02/06/pharmaindustrie-schlimmer-als-die-mafia und https://www.youtube.com/watch?v=-3-pi_8w6K8. Die gepriesene Computertomographie entspricht der 100- bis 1000-fachen Strahlendosis des konventionellen Röntgens- http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2007/msg00110.htm, wodurch u.a. Krebs und Tod hinzunehmen sind, vgl. z.B. https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Krebs_nach_niedrigen_Strahlendosen.pdf. Schon geringere Röntgen-Bestrahlungen waren früher als Körperverletzung strafbar, vgl. BGH 2 StR 397/97. Implantate mit Schwermetallen werden zugemutet, führen jedoch zu Autoimmunkrankheiten, siehe http://toxcenter.org/artikel/Autoimmunfax.php. Titandioxid (TiO2) ist für Lebensmittel zugelassen, obwohl es krebserregend ist, s. z.B. https://www.focus.de/gesundheit/news/zusatzstoff-titandioxid-e171-zerstoert-darmflora-und-kann-darmkrebs-beguenstigen-farbstoff-auch-in-mozzarella-enthalten_id_10750495.html. Titandioxid-Nanopartikel induzieren bei Mäusen DNA-Schäden und genetische Instabilität- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19887611. Titanimplantate verursachen durch entstehendes Titandioxid oft chronische Entzündungen, vgl. https://www.welt.de/gesundheit/article8315256/So-gefaehrlich-koennen-Titan-Implantate-sein.html). Sogar Gehäuse der Herzschrittmacher bestehen aus Titan, obwohl Titandioxid zu Rhythmusstörungen und veränderten EKG-Werten führt, wie sie für Herzerkrankungen typisch sind, vgl. https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/31077/. Wenn das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nicht sichergestellt ist, dann kann man auch nichts besseres erwarten, wenn es um geringere Dinge wie Geld und Freiheit geht.
    Bei Menschenrechtsverletzungen aus „Netiquette“ oder anderen Gründen mitmachen, wegschauen, vertuschen und verdrängen kann nichts Gutes bringen.

  5. Ein kollabierendes Gesundheitssystem kann viele Ursachen haben, die wir hier nicht lange analysieren brauchen, weil sie auf die Schnelle wohl auch nicht behebbar sein werden.
    Die eine große, aktuell anstehende Ursache – die auf Corona-Nachrichten basierende Massenpanik – ist aber erst im Werden und sie zu verhindern, sollte jedem vernunftbegabten Menschen ein Anliegen sein, denn noch kann man falsche, panikstiftende Nachrichten ausfindig machen und anprangern. Mit einer gewissen Aussicht auf Erfolg, sofern Reichweite und Zuhör-/Mitdenkbereitschaft (noch) vorhanden sind.

    Neben Deutschland gibt es nämlich noch ein Land mit (auf den ersten Blick) etwas unheimlichen Thema der vorerst ausbleibenden Toten: Singapur.
    Die Neue Zürcher Zeitung zieht daraus
    „Drei Erkenntnisse nach sechs Wochen”:

    „Seit dem 23. Januar, als der erste Infektionsfall verzeichnet wurde, verbreitet sich das Virus erstens nicht explosionsartig, sondern linear und hat bis zum Wochenende 138 Personen befallen.”
    https://www.nzz.ch/international/wie-singapur-das-virus-in-den-griff-kriegt-ld.1545140?utm_source=pocket-newtab

    Linear heißt, die Zahl der täglichen bzw. wöchentlichen Neuinfektionen bleibt konstant, so dass der prozentuale Anteil der wieder Genesenen zügig wächst – und diese 90 Personen jetzt rund zwei Drittel der in Singapur jemals Infizierten 138 ausmachen (beim früher „gestarteten” China beträgt die Qutoe der Genesenen bereits drei Viertel, siehe oben).

    Denn, so „die dritte Erkenntnis: Nach durchschnittlich 12 Tagen hat ein Patient die Infektion in der Regel überwunden”.

    Der Artikel schildert das entschlossene, intensive und kompetente Handeln der dortigen Staatsmacht, das sich natürlich wohltuend abhebt vom tatenlosen Eigenlob, das z.B. deutsche Politiker tagelang absonderten, bevor sie dann geruhsam zu ersten Taten in Form von Empfehlungen schritten.

    Warum die viel später „gestarteten” Niederländer schon 3 Tote aus 265 Infektionen haben und Singapur aus 138 noch keinen einzigen, erschließt sich aus dem Artikel leider nicht. Bessere Pflege? Natürliche statistische Schwankungsbreite?

    Auch die wichtigste Frage bleibt vorerst unbeantwortet: Welche Toten kommen in Singapur denn in die Statistik der Corona-Toten – reicht dort (wie bei uns) das bloße Vorhandensein des Virus oder muss das Virus sinnvollerweise eindeutig todesursächlich gewesen sein?

    Italien meldet jetzt bereits 631 Tote bei ca. 10.000 Infizierten. Das hieße, 80% spüren nichts oder kaum was und von den übrigen 2.000 (20%) stirbt jeder Dritte? Das weicht so krass von anderen Ländern ab, dass der Unterschied eher einer der Wahrnehmung / Registrierung sein muss als einer der länderspezifischen medizinischen Anfälligkeit bzw. Resilienz.

  6. Die Partei „Fratelli d’Italia (Brüder Italiens)“ fragte im Strassburger Parlament, warum der Coronavirus wesentlich mehr Italiener als Deutsche umbringt. Das Tagesspiegel berichtet:

    „Es ist zumindest etwas merkwürdig: Italien zählte bis zum Sonntagabend 7375 Corona-Infizierte, von denen 366 gestorben sind. Das entspricht einer Sterblichkeit von 4,96 Prozent. (…)

    Deutschland kam (…) bis Montagmittag auf 1139 Fälle – bei nur zwei Toten. Das ergibt eine Letalität von knapp 0,17 Prozent. Die Sterblichkeit bei Corona-Infektionen liegt in Deutschland somit um rund das 30-fache unter derjenigen Italiens. (…)

    In Italien, soviel steht jedenfalls fest, sind europaweit bisher weitaus am meisten Personen auf das Coronavirus getestet worden – und seit dem Auftreten der ersten Covid-19-Erkrankung am 20. Februar werden auch post-mortem-Tests durchgeführt.

    Eine Analyse der ersten 104 Todesfälle hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der untersuchten Verstorbenen an mindestens zwei mehr oder weniger lebensbedrohlichen Vorerkrankungen gelitten haben.

    Etliche von ihnen hätten auch ohne Infektion durch das Virus nicht mehr lange gelebt – oder sie hätten die Virus-Infektion vermutlich überlebt, wenn sie nicht schon schwer erkrankt und ihr Immunsystem geschwächt gewesen wäre.

    Auch diese Todesfälle werden in der italienischen Fallstatistik mitgezählt. In anderen Ländern wären sie schon gar nicht auf das Coronavirus getestet worden.“
    https://www.tagesspiegel.de/politik/coronavirus-in-europa-letalitaet-in-deutschland-30-mal-niedriger-als-in-italien-wie-ist-das-moeglich/25626678.html

    Das ist wirklich Wahnsinn, was in Italien passiert.

  7. Es gibt eindrucksvolle Landkarten, in welchem Land wieviel Infizierte gezählt wurden und wieviel davon einerseits bereits schon wieder genesen und andererseits eben verstorben sind, z.B. auf
    http://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

    Aber warum listet eigentlich niemand die Anzahl der Erkrankten auf? Zwischen symptomfreier Inkubationszeit und Tod (bzw. Genesung) liegt die Phase der ausgebrochenen Krankheit. Die davon betroffenen Menschen haben schließlich ein deutlich höheres Sterberisiko als die Gesamtheit der nur Infizierten und daher (samt ihren Angehörigen) verständlicherweise ein deutlich höheres Informationsbedürfnis.

    Das hartnäckige Ausblenden der Erkrankten führt sogar dazu, dass das schicke Wort „Letalität“ falsch verwendet wird, wie auch in der Schlagzeile des oben verlinkten, ansonsten hochinteressanten Tagesspiegel-Berichtes. Während dieser beim Vergleich Deutschland – Italien nämlich jeweils die Toten zu den insgesamt Infizierten ins Verhältnis setzt, gilt laut Robert-Koch-Institut (RKI): „Die Letalität beschreibt die Anzahl der verstorbenen Fälle als Anteil der Zahl der (tatsächlich) erkrankten Fälle.“

    Gleich im nächsten Satz kommt das RKI zum Kern des Problems: „Dazu liegen keine verlässlichen Daten vor, weil die tatsächliche Anzahl erkrankter Menschen unbekannt ist“.
    Soweit unter „8. Fall-Verstorbenen-Anteil, Letalität“ auf
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

    Die weniger bzw. später gefährdeten Infizierten zu zählen, nicht hingegen die akut behandlungsbedürftigen Fälle mit Krankheitsausbruch, sieht recht merkwürdig aus, ist aber wohl entgegen dem ersten Anschein keine Frage des Wollens, sondern des Könnens: „Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum ,typischen‘ Krankheitsverlauf machen. Aus den kumulierten in China erfassten Fällen (…) werden als häufigste Symptome Fieber und Husten berichtet“, hält das RKI fest im Kapitel „2. Krankheitsverlauf und demografische Einflüsse“.

    Wenn ein (Corona-)Krankheitsausbruch aber kein eindeutig erkennbares Krankheitsbild aufweisen kann, dann kann er auch leicht verwechselt werden mit dem Ausbruch anderer Krankheiten – gerade bei den häufig mehrfach vorbelasteten Senioren, die dann als Corona-Todesfälle geführt werden, einfach weil sie zum Todeszeitpunkt das Virus in sich hatten.

    Und Quarantäne-Maßnahmen treffen auch medizinisches Personal, das in den winterlichen Infekt-Zeiten sowieso dringender als sonst benötigt wird. Von oben verordnete Übervorsicht und unnötig geschürte Ansteckungsängste führen daher zu der in den Medien berichteten Vernachlässigung der „weniger schweren Fälle“, was deren Sterberate erhöhen dürfte (zumindest wenn es Senioren sind). Ein solcher Teufelskreis wird in Italien wohl mit-ursächlich für die hohen Toten-Zahl sein – ein Teil der „Corona-Toten“ wäre also umzubuchen in eine Statistik der „Coronapanik-Folgetoten“.

  8. Bei einer Virus-Verweildauer im Körper von rund 14 Tagen müssten die jetzt Sterbenden sich Ende Februar infiziert haben. Ein 14-Tage-Vergleich für Italien könnte daher buchstäblich zu einer vernichtenden Feststellung führen:

    Zum einen sprang nämlich am 28./29. Februar in Italien die Zahl der Infizierten (bzw. der als infiziert erkannten und ins Internet gemeldeten) von unter 1.000 auf rund 1.600 Personen.

    Zum anderen wurde die Zahl der dortigen Corona-Toten gestern Abend mit 1.441 angegeben. Da könnte man zum Schluss gelangen, in Italien müssten letztendlich fast alle Infizierten mit ihrem Tod rechnen.

    Schon der einfache Ländervergleich Deutschland – Italien zeigt allerdings, dass die Statistiken unter mehreren Gesichtspunkten wohl ganz gewaltig hinken (Werte von gestern):
    D: 4.649 Infizerte / 46 Genesene / 9 Tote
    I: 21.157 Infizierte / 1.966 Genesene / 1.441 Tote

    Die ersten Infektionsfeststellungen erfolgten in Italien später als in Deutschland, dann aber mit einem viel schnelleren sowie seither ungebrochenen Anstieg. Aber in Italien scheint man nicht nur häufiger und schneller zu sterben ( ca. 7% der Infizierten – bei uns trotz früherem Beginn nur 0,2%).
    Man scheint auch schneller zu genesen (über 9% in Italien – bei uns nur 1%).

    Die vielen Toten in Italien könnten auch darauf zurückzuführen sein, dass auch noch posthum auf den Virus getestet wird. Das ist äußerst problematisch: Die wohl auch in Italien unter den sterbenden Corona-Trägern hauptsächlich vertretenen Senioren haben oft Vorbelastungen oder sind einfach altersbedingt „sterbeanfällig“. An was sie gestorben sind, könnte man wohl nur an der einzelnen Leiche mit riesigen Aufwand (vielleicht) feststellen – man weiß es also einfach nicht so genau, wie man es gerne wüsste.

    Wenn irgendwann (vielleicht schon längst?) alle den Virus in sich haben, dann kann man doch auch nicht der Einfachheit halber alle verstorbenen Corona-Träger zu Corona-Toten erklären. Nicht umsonst gibt es keinerlei statistischen Zahlen über (lebende) Corona-Kranke, was bei jeder „normalen“ Seuche bzw. Viruskrankheit eigentlich eine Selbstverständlichkeit wäre.

    Denn kranke Menschen sind erkennbar (und untersuchbar / befragbar), aber laut RKI kann man einen Kranken mangels eindeutigen Symptomen eben nicht eindeutig als CORONA-Kranken einstufen, auch wenn er das Virus hat.

    Warum wird das bei Verstorbenen anders gehandhabt?
    Brauchen wir (für eine freiwillige Selbstquarantäne der Bevölkerung) eine Panik, weil wir anders als die Chinesen keinen hierfür bestens geeigneten Polizeistaat haben?

  9. Wie Spahn hatte Trump zunächst faktenfrei geprahlt, das eigene Land sei bestens vorbereitet. Nachdem die Wirklichkeit ihn eingeholt hat, zeigt uns Trump seine neueste Variante von „America first“:

    Der US-Präsident biete der Tübinger Firma CureVac, die an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeite, demnach angeblich einen hohen Betrag, um sich deren Arbeit EXKLUSIV zu sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. Aber eben nur für die USA, heißt es laut WELT AM SONNTAG dazu in der Bundesregierung.

    CureVac arbeitet dem Bericht zufolge gemeinsam mit dem bundeseigenen (!) „Paul-Ehrlich-Institut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel an der Herstellung eines Impfstoffs“ gegen das Virus. Naheliegend wäre daher z.B. eine amtliche Verfügung, die den hamsternden Ami auf Abstand hält, aber laut Bericht versucht Deutschland wohl nur, „das Unternehmen mit finanziellen Angeboten zu halten“. Haben wir also Pech, wenn der Ami mehr bietet? Müssen wir kuschen und uns im eigenen Hoheitsbereich gegebenenfalls Ami-Befehlen beugen wie bei der Erdgas-Pipeline North-Stream 2?
    Oder werden die Amis die deutsch-amerikanische „Auseinandersetzung“ ganz unbürokratisch per Abhol-Service lösen? (Praktischerweise kann man Tübingen von von vielen in Deutschland stehenden US-Kasernen in ganz kurzer Zeit erreichen.)

    Das hässliche Gesicht der Macht, das große Staaten besonders in prekären (oft aber auch in anderen) Situationen gegenüber kleineren Staaten zeigen – ganz unabhängig von schwülstig beschworenen „Freundschaften“ – hat allerdings Deutschland selber auch schon gezeigt:

    Schon vor einer Woche ging ja durch die Nachrichten, dass Bern den deutschen Botschafter vorlädt , nachdem Berlin die „Ausfuhr“ von Schutzmaterial in die Schweiz „gestoppt“ hat.

    Statt dem in manchen Medien verwendeten Wort „Ausfuhr“ müsste es korrekt „Transfer“ heißen, denn es geht hierbei gar nicht um deutsche Ware, sondern um medizinische Schutzausrüstung, die die Schweizer für ihre Ärzte in China bestellt hatten und die (weil die nicht ans Meer grenzende Schweiz keinen eigenen Hochseehafen hat) über Deutschland geliefert werden sollte.

    Mit „Fefe“ sollten wir uns schämen für diesen Akt von Piraterie: https://blog.fefe.de/?ts=a0993300
    Das zusätzliche Beklaut-Werden durch die Nachbarstaaten ist für die geografisch eingekesselte Schweiz besonders hart, weil durch die Corona-bedingte Panik in den Spitälern sowieso schon massenhaft der Klau umgeht (so dass Masken und Desinfektionsmaterial z.B. bei Krebspatienten oder Neugeborenen fehlen werden),
    https://blog.fefe.de/?ts=a0962268

  10. Die ganz stark vom Coronavirus betroffenen Länder China, Iran und Italien sind wichtige Brückenköpfe der Seidenstraßen-Initiative – ein Projekt, das den angelsächsichen Seemächten (siehe die alte und immer noch aktuelle „Herzlandtheorie“ von Halford Mackinder) ganz und gar nicht ins geostrategische Machtkalkül passt, weil sie deren Vorherrschaft über die Seewege der Welt bedeutungslos machen könnte.

    Diese altbekannte Interessenlage hat vielerorts den Argwohn geweckt, die Corona-Geschichte könnte ein gezieltes Attentat der USA auf diese Seidenstraßen-Länder sein. Seit dem Abklingen der Pandemie in China werden von dort solche Vorwürfe lauter und aus dem eh von US-Sanktionen schwer gebeutelten Iran gab es sie sowieso von Anfang an.

    Die US-freundliche „Süddeutsche“ spricht von „Verschwörungstheorien“ der iranischen Mächtigen, zeigt wenig Mitleid mit den leidenden Iranern und schon gar nicht Kritik an den menschenverachtenden US-Sanktionen,
    https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-virus-iran-1.4844106?utm_source=pocket-newtab

    Immerhin erfährt man aber dort vom Phänomen, dass von über 500 wegen des Coronavirus gestorbenen Iranern (Stand 15. März) erstaunlich viele der Machtelite angehören:
    „Mehrere Mitglieder der Regierung und Berater von Staatsoberhaupt Ali Chamenei sind ERKRANKT“ – also nicht nur wie in anderen Regierungen bloß infiziert und mit schwachen Symptomen mal ein Weilchen in Quarantäne gegangen. Zudem sind „hohe Kommandeure der Revolutionsgarden Medien zufolge gestorben“.

    Durchtrainierte (jedenfalls bestimmt nicht altersschwache) iranische Militärs werden nur so dahingerafft, während unser 64-jähriger Friedrich Merz nach frisch festgestellter Infektion mal eben zwei Wochen Auszeit nimmt, denn (wie meist in Deutschland, wenn man nicht gerade vorbelasteter Greis ist): „Zum Glück habe ich nur leichte bis mittlere Symptome.“

    Da erinnert man sich auch wieder an die Horror-Nachrichten von Ende Januar aus China, wo angeblich Menschen auf offener Straße umfielen wie die Fiegen:
    „women collapsing in streets / Videos show people ‚dropping like flies’“.
    So berichtete (mit Links auf diese Videos) die International Business Times (eine große US-Online-Zeitung) damals – also zu einem Zeitpunkt, als China erst 850 Infizierte und sogar nur 26 Tote zählte, wie uns der gleiche Artikel verrät,
    https://www.ibtimes.sg/china-virus-chilling-videos-wuhan-show-coronavirus-infected-men-women-collapsing-streets-38246?via=webuproar

    Wie passt das zusammen? In vier bis sechs Wochen hat sich das Virus bestimmt nicht verändert und dass Chinesen und Iraner auf Corona so ganz anders reagieren als Deutsche, wurde bisher nie behauptet. Aber selbst wenn das mit den umfallenden Chinesen eine „Presse-Ente“ gewesen sein sollte: Die sehr frühe und extreme Alarmstimmung der chinesischen Mächtigen und ihr schnelles rigoroses Handeln waren unzweifelhaft echt, obwohl uns in Deutschland die ganze Virus-Geschichte maßlos übertrieben vorkommt.

    Vielleicht meinen Chinesen und Iraner, wenn sie von „Biowaffen“ sprechen, genau das: Parallel zum (harmlosen) Corona-Virus gezielte Anschläge mit einer zusätzlichen, für die angegriffenen Völker noch nicht identifizierbaren „Substanz“?

    Für Italien kann das natürlich keine Erklärung sein und auch für China und Iran ist ein Verdacht noch kein Beweis. Ohne Aufklärung der Merkwürdigkeiten werden Iraner und Chinesen sich aber nicht einfach mit der Rolle von Pechvögeln abfinden – hieraus könnte ein Zerwürfnis und ein Wunsch nach Rache entstehen, der das Coronavirus noch lange überdauert.

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