Las Vegas – Polizeichef Lombardo verändert zum dritten Mal zeitlichen Ablauf des Massakers

In der Nacht des 01.10.17 soll der Einzeltäter Stephen Paddock das schlimmste Massaker in der US-Geschichte verübt haben. Vom 32. Stock des Hotel „Mandalay Bay“ aus hätte er mit Maschinenpistolen auf eine Menschenmenge gefeuert. 58 Personen starben, mehr als 500 wurden verletzt.

Die bisherigen, sich selbst widersprechenden Äußerungen führender Ermittler weisen auf eine gezielte Vertuschung hin: Wie ist es möglich, dass ausgebildete Polizisten derart inkompetent sind, dass sie grundlegende, einfach zu ermittelnde Sachverhalte nicht auf die Reihe bekommen sollen?

Grundlegende Veränderung der Darstellung

Am 05.10. informierte Polizeichef Joseph Lombardo in einer Pressekonferenz, dass ein Hotelgast vom 30. Stock die Polizei über die Schüsse informiert hätte. Dies deckte sich mit den Aussagen des Hotelgastes Chris Bethel vom 30. Stock. Er hörte die Schüsse, rief die Polizei an und informiert über den Standort des Schützen.

Als die ersten Polizisten im 32. Stock um 22:18 ankamen, trafen sie auf den im Bein angeschossenen Sicherheitsmann des Hotels Jesus Campos. Er sagte, dass er aus Paddocks Zimmertüre hindurch angeschossen wurde. Davor wusste die Polizei nichts von den Schüssen im Hotelflur oder von der Anwesenheit von Jesus Campos.

Laut Lombardo wäre Jesus Campos von Hotelgästen über die Schüsse aus dem Hotel informiert worden. Daraufhin versuchte er herauszufinden, wo sich der Schütze befand und was passierte („what was occuring“) [27:24]. Als er im 32. Stock war, wurde er angeschossen. Danach hörten die Schüsse auf. Als die Polizei kurz darauf im 32. Stock ankam, stand Campos vor ihnen.

Am 06.10. veränderte Lombardos Stellvertreter McMahill die Darstellung. In einem Interview mit dem Sender „cnn“ sagte er:

Jesus Campos wäre nicht im Hotelflur gewesen, weil er von Hotelgästen über Schüsse informiert wurde. Nein, stattdessen wäre eine Alarmanlage losgegangen, weil eine Türe eines Hotelzimmers nicht richtig geschlossen gewesen wäre („a door was left ajar“). Dieses andere Hotelzimmer befand sich „einige Nummern“ („It was a room that was a number of doors down from where the suspect (…).“) entfernt von Paddocks Zimmer. Als der Sicherheitsmann des Hotels Jesus Campos den Alarm abstellen wollte, wurde er aus der Hoteltür Paddocks heraus angeschossen. Campos hätte Paddock derart gestört, dass Paddock aufhörte, auf die Menschenmenge zu schießen.

Am 10.10. gab Polizeichef Lombardo eine zweite Pressekonferenz. Er sagte, dass Jesus Campos sechs Minuten vor dem Beginn des Massakers angeschossen wurde, um 21:59. Um 22:05 begannen die Schüsse auf die Menschenmenge. Diese Darstellung wurde seitens des Hotels „Mandalay Bar“ angezweifelt.

Mehr als eine Woche nach dem Massaker tauchte Campos Arbeitskollege Stephen Schuck plötzlich im Fernsehen auf. Er sagte „NBC„, dass er wegen einer verklemmten Türe zum 32. Stock geschickt worden wäre. Es wäre eine Notausgang-Türe gewesen, die sich nicht öffnen ließ. Als er im Hotelflur war, hätte ihn Campos vor dem Schützen gewarnt. Kurz darauf wäre er aus Paddocks Tür hindurch auch beschossen worden. Dazu passend wurde sein Funkspruch veröffentlicht,  in dem er nach der Polizei ruft, es sind auch Schüsse zu hören sind.

Am 13.10. nahm Lombardo bei seiner dritten Pressekonferenz seine zweite Darstellung wieder zurück. Campos wäre nicht um 21:59 angeschossen worden, sondern kurz vor dem Beginn des Massakers um 22:05. Stattdessen wäre um 21:59 Campos vor einer „verbarrikadierten Türe“ gestanden, neben der Türe von Paddocks Zimmer, „the barricaded door adjacent to the suspects door at approximately 21:59“. Diese Darstellung würde sich laut Lombardo auf aufgezeichneten Funk-Sprüchen von Campos stützen. Lombardo wirkte während der Pressekonferenz angeschlagen, fing wegen eines angeschossenen Kollegen zum weinen an und wollte keinerlei Fragen beantworten. Seitdem gibt es keine weitere Pressekonferenzen mehr.

Jesus Campos and Stephen Schuck tauchten dafür gemeinsam in einer aufgezeichneten Talkshow am 18.10. auf. Die Moderatorin „Ellen“ sagte Campos, dass er wegen einer offenen Türe in den 32. Stock kam. Campos bejahte diese Darstellung. Er stieg einen Treppenaufgang hoch und stand dort vor der Türe, die in den Hotelflur zum 32. Stock führt. Diese Zwischentüre ließ sich aber nicht öffnen. Das wäre seltsam gewesen, da die Türen zum Treppenaufgang (Notausgang) sich immer öffnen lassen. So ging er zurück, betrat den 32. Stock von einem anderen Zugang und stand von der anderen Seite vor der blockierten Tür. Dort entdeckte er eine Metallklammer („metal bracket“), die die Türe blockierte („blocked off“). Er bestellte einen technischen Mitarbeiter (Stephen Schuck), der die Klammer untersuchen sollte. Als er zurückging, fiel eine zweite Zwischentüre laut zu, weshalb Paddock wohl auf ihn aufmerksam geworden wäre. Als er den Hoteflur betrat, hörte er bohrende Geräusche, im Flur weggehend wurde er von hinten am Bein angeschossen. Das hätte er per Funk durchgegeben. 

Hier sitzen Jesus Campos und „Ellen“ während der Talkshow zusammen und besprechen sich. Ausschnitt aus youtube

Wenn dies stimmen würde, ist die Frage: Warum informierte das Hotel nicht die Polizei über die Schüsse, sondern der Hotelgast  Chris Bethel? 

Ungereimtheiten

Laut unbestätigten Meldungen von alternativen Medien würde die Bundespolizei „FBI“ die Aufzeichnungen in sichergestellte Handys von Zeugen löschen. Die Zeugen würden Handys mit leeren Speicher zurückbekommen. Desweiteren würde die Polizei behaupten, dass keine Überwachungs-Aufnahmen aus dem Hotelflur des 32. Stock existieren, auch nicht vom Frachtaufzug des Hotels, den Paddock benutzte.

Desweiteren ist heute bekannt geworden, dass die Festplatte von Paddocks Laptop ausgebaut und verschwunden ist. Ermittler suchen weiterhin nach einem Motiv, inzwischen wird sein Gehirn nach Krankheiten untersucht.

Trotz seiner Schussverletzung am Bein reiste Jesus Campos nach dem Massaker nach Mexiko. Am 07.10. kehrte er in einem Auto fahrend in die USA zurück und wurde von der US-Grenzpolizei dabei registriert. 

3 Gedanken zu „Las Vegas – Polizeichef Lombardo verändert zum dritten Mal zeitlichen Ablauf des Massakers“

  1. Je Mehr über die angeblicheTäterschaft eines Paddocks in den
    „Medien“ berichtet wird, desto dichter wird der Nebel um die
    wirklichen Täter, was ja auch beabsichtigt ist.
    Diese Vorgehensweise ist ja auch bei Vergangenen Verbrechen
    Ähnlicher Machart zu beobachten gewesen.
    Entweder erschießt man Die „Täter“oder Sie erschießen sich selbst!
    Wie Praktisch!! Das Erleichtert ungemein die Verschleierung
    tatsächlicher Geschehnisse. Die „Öffendlichkeit“ lässt Sich doch mit den Einfachsten Lügen bestens Zufrieden stellen
    Und wenn dann doch Jemand kommt der die Getürkte
    Version in Frage stellt, wird Er schnell in die Ecke der
    Verschwöhrungstheoretiker gestellt und Alle zeigen schimpfend mit den Finger auf Ihn.
    In ein Paar Tagen oder Wochen interressiert sich keine Sau
    mehr dafür was da Passiert ist. Zweck erfüllt!
    Bitte weitergehen, hier gibt es nichts mehr zu sehen, und
    Das wahr es

  2. Zum Täter-Sterben bei solchen Aktionen gehört auch ein tüchtiges Zeugen-Sterben:
    Chad Nishimura parkierte als Hausdiener des Mandalay Bay Hotels die Autos der Gäste , darunter auch das Fahrzeug des angeblichen Attentäters Stephen Paddock. So konnte er in einem TV-Interview Paddock als ganz normalen Typ bezeichnen, der „keine verrückten Taschen bei sich“ hatte.

    Jetzt wurde er vor einer Kirche erschossen und der TV-Sender hat den Artikel mit seiner heiklen Aussage mittlerweile von der Webseite gelöscht.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2017/10/hauptzeuge-des-las-vegas-massaker.html#ixzz4x1uUI4Db

    Augenzeugen für diesen Mord, für flüchtende Täter etc. gibt es wohl nicht; die nach den Schüssen sofort hinaus rennenden Kirchenbesucher fanden nur seine Leiche. Ermittler meinen, es könne ein misslungener Raubmord sein, weil dort eine problematische Gegend sei. Allerdings war Nishimura nach seinem TV-Auftritt verschwunden und auch für Freunde nicht mehr erreichbar; alle seine Benutzerkonten bei Sozialen Medien wurden gelöscht,
    http://www.abovetopsecret.com/forum/thread1188656/pg1

    Die Google-Suche nach „Chad Nishimura“ liefert gleich als 2. Treffer das „Fakten-Checker-Portal“ SNOPES, wo der Bericht über das Verschwinden Nishimuras als „unlogisch, unbewiesen, im Widerspruch zu anderen Beweisen stehend und falsch“ bezeichnet und in eine „Liste der Verschwörungstheorien“ aufgenommen wird.
    https://www.snopes.com/chad-nishimura-mandalay-bay-las-vegas/

    Interessant ist allerdings, was diese eifrigen Wahrheitswächter als wahr „durchgehen“ lassen: Das TV-Interview (Paddock als normaler Typ ohne auffällige Taschen) wird nicht geleugnet, auch nicht dessen Löschung von der Website des Senders. Allerdings sei dies (gem. einer Twitter-Antwort des Senders) auf Nishimuras eigenen Wunsch zum Schutz seiner Privatsphäre erfolgt, nachdem er mit Medien-Anrufen bombardiert worden sei.

    SNOPES verweist auf das Fehlen einer polizeilichen Vermissten-Meldung und sieht als „Beweis“ gegen sein „Verschwinden“ zwei Facebook-Einträge unter seinem Namen vom 5. Oktober (zwei Tage nach dem TV-Interview):
    Zunächst sagt er, er sei o.k. und nicht in der Todesnacht auf dem (mehrtägigen) Konzert gewesen, sondern eine Nacht zuvor. Dann: „Obwohl ich das Auto des Schützen parkte, wurden 50 Pfund Explosives im Auto gefunden. Das war der schreckliche Teil der Geschichte für mich.“

    Wenn Nishimura das selber (und ohne „Handführung“?) geschrieben hat, dann wollte er nicht mehr Zeuge für einen harmlos scheinenden Paddock sein, sondern äußert Bedauern über seine Rolle, die er jetzt quasi als unwissend-naive (Transport-)Mithilfe sieht. D.h. er übernimmt das offizielle Narrativ und entwertet sich als Alternativ-Zeugen. Zugleich deutet so etwas an wie ein – bereits erfolgtes! – „Abtauchen“ (Hallo Leute, ich bin o.k.), was sich ja nun mal von einem „Verschwinden“ nicht grundlegend unterscheidet (es soll ja schon Geiseln gegeben haben, die sich aus der Geiselhaft gemeldet haben und von denen man auch nicht wusste, was ihre eigenen Worte waren und was die ihrer Entführer).

    Vor allem ist der SNOPES-Artikel vom 16. Oktober, 11 Tage nach den Facebook-Einträgen, denen kein weiteres „Lebenszeichen“ folgte.
    Tja, und der SNOPES-Autor konnte halt noch nicht wissen, dass fünf Tage nach seinem Artikel Nishimura wieder auftauchen sollte, nur um dabei per übergroßem „Zufall“ sofort an seine(n) unsichtbaren Mörder zu geraten.

  3. SNOPES konnte am 16. Oktober Nishimuras kommende Ermordung noch nicht ahnen, sah aber vielleicht in Sachen Las Vegas ganz allgemein Handlungsbedarf, weil eine andere Zeugin gerade eine Woche zuvor gestorben war:
    Kymberley Suchomel lag morgens tot in ihrem Bett. Dem Stress bei der überlebten Schießerei zusammen mit ihrer Epilepsie-Erkrankung gab die Verwandschaft die Schuld am plötzlichen Versterben der 28-jährigen.
    http://www.vvdailypress.com/news/20171009/after-escaping-las-vegas-shooting-high-desert-phoenix-foundation-co-founder-dies-suddenly

    Also ein (mit Vorbehalt) eher als natürlich zu betrachtender Tod, der ihre Aussage sowieso nicht mehr rückgängig machen konnte: Ihr ausführlicher Bericht auf Facebook beharrt mehrfach darauf, dass die Schuss-Salven aus mehreren Richtungen kamen, die zudem auf der quälend langen Flucht immer auch noch näher rückten, was die Panik (bei ihr und den anderen) zusätzlich steigerte. Ein Opfer, das nicht still leidet, sondern am Schluss unbequem wird und betont: Für die ganzen Traumatisierungen etc. „verlangen wir Antworten“.

    Was aber ihre Verwandschaft (oder wen auch immer – das Phänomen ist wohl bei allen Zeugen typisch) nicht hinderte, den Facebook-Eintrag nach ihrem Tod zu löschen. ASR-Freeman hat eine im Internet archivierte Kopie gefunden:
    http://archive.is/P1q9Y#selection-875.0-879.1

    Ihr Tod – natürlich oder nicht – beseitigt natürlich nicht die vielen anderen Zeugen. Aber vielleicht deren Bereitschaft, zusätzlich zu den sowieso schon privat zu verdauenden traumatischen Ängsten auch noch öffentlich gegen ein „Etwas“ anzustinken, das so mörderisch reagieren könnte wie beim Konzert und das sich dann ggf. sowieso als der gleichen Bande zugehörig erweisen würde.

    Dazu passt es ganz gut, wenn „Gerüchte“ um Zeugen als „Verschwörungstheorien“ gebrandmarkt werden können. Merke: Wenn du etwas zu sagen hast und das öffentlich machst, bist du ein toter Mann (eine tote Frau); anschließend werden wir die Wahrheit über dich und deine Erlebnisse ungehindert verbiegen.

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