Außenminister Steinmeier macht einseitig Separatisten für Eskalation verantwortlich

Die ukrainische Regime-Armee beschoss Anfang Juni 2015 verstärkt die ost-ukrainische Stadt Donezk mit schweren Waffen. Es kam zu Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier macht jedoch die Separatisten für den Angriff verantwortlich, dabei reagierten sie auf den vorherigen Beschuss ihrer Stadt.

Der russische Fernsehkanal „RT“ berichtete von den Kämpfen am 03.06.15:

Kurz davor, Ende Mai, besuchte Steinmeier die Ost-Ukraine und übergab weitere 700 Millionen Euro dem ukrainischen Regime. Mit den Separatisten in Donezk und Lugansk traf er sich dagegen nicht.

Nur dank westlicher Kredite ist es dem Regime überhaupt möglich, den Krieg gegen die eigene Bevölkerung fortzuführen. Hier bedankt sich Maidan-Führer Arsenij Jazenjuk für die militärische Hilfe der USA und verschiedener EU-Länder.

Jazenjuk drückte in einer Pressekonferenz mit US-Militärs und dem US-Botschafter Geoffrey R. Pyatt seine Hoffnung aus, dass weitere Sanktionen gegen Russland beim kommenden G 7 -Treffen beschlossen werden. 

„Moskau habe die Separatisten angewiesen, vor dem Gipfel sieben führender Wirtschaftsnationen auf Schloss Elmau in Bayern einen Kampfeinsatz zu starten.“

„Ich erwarte, dass die Weltgemeinschaft auf dem G-7-Gipfel der russischen Aggression eine richtige und angemessene Antwort gibt“, sagte er bei einem Besuch auf einem Truppenübungsplatz. (welt)“

Tatsächlich kam es einen Tag zuvor am 03.06.15 zu einer Eskalation der militärischen Lage, für die jedoch nur die Separatisten verantwortlich gemacht werden.

Grundsätzlich brachen davor, laut der OSZE-Beobachter, beide Seiten in selber Weise die Waffenstillstands-Vereinbarung. Dies geht jedoch oftmals medial und politisch unter.

Die NATO-Propagandisten verweisen in ihrer Unterstellung  über das Gefecht vom 03.06. auf einen Bericht der OSZE-Beobachter vom 04.06.15

„Die neue Offensive der russischen Armee wurde seit vielen Wochen vorbereitet und gestern einseitig von den Russen begonnen. Der Bericht der OSZE bestätigt, daß die Offensive einseitig von den Russen gestartet wurde:

http://www.osce.org/ukraine-smm/162116″ (telepolis-forum)

Im Bericht steht, dass am 03.06. Separatisten schwere Waffen an den Ortsrand von Donezk verlegten, von einer Offensive oder einem Angriff ist kein Wort zu finden.

„The SMM observed the movement of a large amount of heavy weapons in “Donetsk People’s Republic” (“DPR”)-controlled areas – generally in a westerly direction towards the contact line – close to Marinka, preceding and during the fighting.“

Die Verlegung wird klarer, wenn der OSZE-Bericht vom 02. Juni hinzugefügt wird: Der Ortsrand von Donezk stand unter Beschuss mit schweren Waffen!

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Separatisten schwere Waffen zur Verteidigung dorthin transportierten.

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Am 04.06. besuchte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin Berlin. Dabei schloss sich Steinmeier der Kampagne an und machte einseitig die Separatisten für die jüngste Verletzung des Waffenstillstands verantwortlich. Sie müssten „auf den Boden der Abkommen von Minsk zurückkehren“. (tagesspiegel)

„Am Donnerstag allerdings machte Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Separatisten für die neuen Kämpfe in der Ostukraine verantwortlich.“ (ebd)

Ein Gedanke zu „Außenminister Steinmeier macht einseitig Separatisten für Eskalation verantwortlich“

  1. Steinmeier ist Teil der Regierung und darf nichts anderes sagen, als die Behauptungen der Kiewer Junta kritiklos zu übernehmen.
    Der könnte sich keine fünf Minuten im Amt halten, wenn er anderes sagen würde!

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