NSU: Thüringer Polizei kennt nicht Unterschied zwischen Patronen und Hülsen!

Seit geraumer Zeit veröffentlicht der Blogger „fatalist“ NSU-Ermittlungsakten und kommentiert sie. Mithilfe weiterer Personen vom „NSU-Arbeitskreis“ wird so offensichtlich, dass die aktuellen NSU-Ermittlungen der Polizei fehlerhaft und ungenügend sind. Dafür steht exemplarisch, dass im Wohnmobil mit den toten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt leere Hülsen als volle Patronen deklariert wurden. Jetzt gibt das Landeskriminalamt Thüringen den Vorgang zu und erklärt, dass „nun nicht mehr nachvollzogen werden kann, wo im Fahrzeug seinerzeit die beiden Patronenhülsen gefunden wurden.“

„Das LKA musste einräumen, dass es bei der damaligen Spurenaufnahme zu Fehlern gekommen ist. So sei beispielsweise die am Fahrzeugboden liegende Patrone aus der Pumpgun irrtümlich als Hülse dokumentiert worden; zudem seien die Spurennummern von Hülsen und Patrone mehrfach falsch zugeordnet worden.“ (bz)

Es steht nichts geringeres als der Verdacht der Mord-Vertuschung und der gezielten Beweismittelfälschung zulasten der erschossenen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Raum! 

Es muss sich endlich der thüringer NSU-Untersuchungsausschuss mit der sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“ vom 04.11.11 ernsthaft befassen. Die entscheidende Person ist der damalige Polizeichef von Gotha Michael Menzel. Ein parlamentarischer Ausschuss ist ein potentiell machtvolles Instrument, welches Zeugen etwa in Beugehaft nehmen kann.

9 Gedanken zu „NSU: Thüringer Polizei kennt nicht Unterschied zwischen Patronen und Hülsen!“

  1. Antenne Thüringen 8.11.2011 (Transkript Interview Gothaer Polizeidirektor Michael Menzel):

    “Interviewerin: Es soll ja nun einen dritten Täter eventuell gegeben haben, der sich vom Wohnmobil entfernt hat. Kann man das bestätigen oder gibt’s da irgendwelche Vermutungen, irgendwelche Zeugen ?
    Polizeidirektor Michael Menzel: Also diese Vermutung haben wir nicht. (…) Wir können zumindest soviel sagen, in dem Moment wo die Polizeistreife dieses Wohnmobil entdeckt hat, ist keine weitere Person von dem Tatort geflüchtet, so dass wir zwar weiter in alle Richtungen ermitteln, es sich nach unserem jetzigen Erkenntnisstand um diese zwei Täter handelt.“

    https://machtelite.wordpress.com/2011/11/21/der-suizid-von-bohnhardt-und-mundloswas-geschah-am-4-11-in-eisenach/

  2. es gibt nirgendwo Fingerabdrücke, weder auf Waffen noch auf Hülsen oder auf Patronen. Das ist das eigentliche „Problem“, und das wird überhaupt nicht genannt.

    1. Fehlende Fingerabdrücke auf Schrotpatronen halte ich für normal. Wer eine Waffe für Straftaten benutzen möchte, der lädt mit Handschuhen. Die fehlenden Fingerabdrücke auf der angeblichen Suizidwaffe und die zweite leere Hülse sind da schon kritischer.

  3. Es ist nachvollziehbar, da auf den Übersichtsaufnahmen enthalten, wo da zwei „Hülsenartige Objekte“ lagen: an beiden Unterschenkeln vom Mundlos.

    Leider ist nicht exakt bestimmbar, eben wegen der fehlenden Grossaufnahmen, ob das nun volle Patronen oder leere Hülsen sind.

    Man muss sich aber davon freimachen, dass diese Grossaufnahmen nicht existieren. Sie sind lediglich nicht in den Akten.

    Das ist ein grosser Unterschied…

  4. „Die entscheidende Person ist der damalige Polizeichef von Gotha Michael Menzel. Ein parlamentarischer Ausschuss ist ein potentiell machtvolles Instrument, welches Zeugen etwa in Beugehaft nehmen kann.“ Zitat Ende

    Menzel ist schon lange kein Zeuge mehr – Menzel ist Beschuldigter. Der Mann gehört nicht in Beugehaft, sondern wegen Verdunklungsgefahr in U-Haft! Es besteht nicht etwa nur ein Anfangsverdacht, es besteht dringender Tatverdacht – und zwar wegen Mordes oder Beihilfe zum Mord und schwerer räuberischer Erpressung oder Beihilfe dazu.

    Es ist hier auch keinesfalls so, das sich dieser Verdacht nur aus den geleakten Ermittlungsakten ergibt. Dieser Verdacht stützt sich völlig unabhängig davon auf die von Menzel selbst getätigten Aussagen, vor dem UA in Thüringen und dem Münchner Strafschauprozess gegen Zschäpe.

  5. Man muss schon die Akten nie verstanden (oder nie gelesen haben), um auf die Idee zu kommen, dass PD Menzel der Macher war.

    in der Bildmappe „Gotha“ des Tatortbefundes Wohnmobil fehlt die falsche Magazinfeder auf dem toten Uwe B., fehlen die „Dienstwaffen“, und es war Menzel, der sich am 7.11.2011 nicht auf die Dienstwaffe Kiesewetter festlegte, und die Dienstwaffe Arnold „vergass“.

    Kriminell wurde es erst richtig, als das BKA die Soko Capron am 17.11.2011 übernahm und am 18.11.2011 die Hülse 9 mm im Gang fand, um den Schuss lebender Uwes auf die Polizei zu „beweisen“, den man als (neuen) 3. Schuss für die Lügen im Bundestag brauchte.

    Russlungen-Selbstmordlüge…

    Gar nichts kapiert, Hannelore? Tragisch…

  6. Nein wirklich?

    Warum machst Du mich hier so dämlich an? Ich habe doch den Georg zitiert und nicht Dich und Deine Akten. Dein neuer Held und Widerstandskämpfer Menzel, hat doch auch vor dem UA heldenhafte Sabotage betrieben und dort sogar 3 Jahre später noch was von einer Magazinfeder gefaselt. Und vor dem Stadelschauprozess erst. Da war er ja auch.

    Aber immerhin. Es ist doch schön zu sehen, wie jeden Tag ein Stück von Deiner Bauarbeiterfantasie – „Befüllen einer leeren Hülle“ – zu Grabe getragen wird und Du Dich gleichzeitig mit immer absurderen Geschichten der Realität entgegenstellst. Erst gestern kam wieder so ein Beitrag auf dem harten Weg ins Licht :

    https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/04/4-11-2011-auf-nach-zwickau/

    Soso, es gab also ein „Team Banküberfall“ ! Glückwunsch dazu, denn das steht schon seit dem 10.10.2014 bei Dir im Forum. Einfach wieder dort den Löschknopf drücken, wenn es Dich stört. Immerhin hast Du für diese Erkenntnis nur schlappe 6 Monate gebraucht. Da besteht ja noch Hoffnung, das Du den Fall zu Deinem 70igsten Geburtstag aufklärst.

    …und wenn einem das Brett vorm Kopf die Erkenntnis zur zentralen, langfristigen Planung verbaut, dann kommt das heraus, Zitat Fatalist :

    „Man muss sich das ganz plastisch vorstellen:

    (…)

    Danach taucht ein Einflüsterer auf, mit Ausweis, oder (besser!!!) ein sehr hohes Tier aus dem Thüringer Innenministerium oder gar Staatskanzlei, den menzel kennt.
    Der sagt ihm, vielleicht am Telefon: „Abtransportieren, Halle, Abschleppunternehmen“ und schickt die Mall los, Gerichsmedizinchefin aus Jena.
    Die kommt 1 Stunde nach „Entdecken“ schon in Stregda an….Zitat fatalist Ende

    Oho, DER EINFLÜSTERER…oder vielleicht doch der Frosch mit der Maske?! Immerhin haben wir jetzt schonmal ein Team Menzel (neben dem Team Bankübefall), welches vom „Einflüsterer“, einem geheimnisvollen Mann aus den Chefetagen der Politik instruiert wurde. Gut! Sehr gut! Lass Dir einfach Zeit und ich bin mir sicher, dass Du nach weiteren 6 Monaten von allein darauf kommst, wie das Team Menzel tickte.

    Köstlich zu sehen, wie Du in Deiner eigens erschaffenen heilen Welt für solchen Unsinn auch noch Beifall bekommst. Ein Trauerspiel, was aus den einst so stolzen Anfängen geworden ist!

    P.S. Entschuldigung für den derben Ton Georg. Aber dieser Psychopath ist anderen hundertfach in gleicher Weise über den Mund gefahren. Irgendwann reicht es auch mal.

    Aber nun zum angenehmen Teil :

    Frohe Ostern@all!

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