Die verschwundenen Kinder des NSU

Die Wohnmobil-Anmietungen des so genannten Zwicker Trios sind von zentraler Bedeutung für die Anklage der Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess. Vor allem von Wohnmobilen aus hätten Böhnhardt,  Mundlos und Zschäpe operiert, als sie angeblich die Ceska-Morde, den Heilbronner Polizistenüberfall und die Banküberfälle begingen. Gerade im Komplex der Anmietungen gibt jedoch eine ganze Reihe von schwerwiegenden Ungereimtheiten, die zur Frage führen, wofür wirklich die Wohnmobile eingesetzt wurden.

Exemplarisch dafür wird hier die letzte fragliche Wohnmobil-Anmietung analysiert, die im Zusammenhang mit dem Auffliegen der so genannten Terrorzelle am 4.11. 2011 steht. Die Enthüllungen sind möglich, weil der  Blogger „fatalist“ Ermittlungsakten veröffentlichte.

Das „letzte Wohnmobil“

Am 14. Oktober 2011 erschienen laut Aktenlage eine Frau, ein Mann und ein Kind beim Autoverleih von Mario K.. Dessen  Mitarbeiterin Michele A. stellte einen Mietvertrag für ein Wohnmobil aus und schloss den Vertrag mit dem Mann vor Ort ab. Das Wohnmobil sollte für den Zweitraum zwischen dem 21. Oktober und dem 1. November 2011 vermietet werden.

Die Mietdauer

Unten ist der Durchschlag des besagten Vertrages zu sehen, den die Polizei im ausgebrannten Wohnmobil in Stregda fand und der angeblich den Mietern bei Vertragsabschluss ausgehändigt wurde:

Dort steht, dass bei Abholung 1000 Euro Kaution zu zahlen wären und dass (am 14.10) bereits eine Anzahlung über 316 Euro geleistet wurde. Am 25. Oktober, bei Abholung des Mietgegenstands, wurde dann vermerkt, dass die  Kautionszahlung getätigt war.

Der angebliche Original-Mietvertrag verblieb bei Knust.

Der angebliche Original-Vertrag unterscheidet sich wesentlich vom Durchschlag. Es stehen andere und zusätzliche Angaben darin, es wurden auch nachträgliche Korrekturen an Eintragungen vorgenommen: Die Mietzeitraum wird im „Original“ vom 25. bis 04. November 2011 angegeben. Eine komplett neue Zeile mit dem Text  „Restzahlung 839 Euro am 25. Oktober Arnold“ wurde hinzugefügt. Der Rechnungsbetrag verringerte sich um den Satz für einen Tag (107 Euro) auf 1155 Euro.

Entweder wurden hier also auf dem angeblichen Original Veränderungen vorgenommen, oder aber es handelt sich um zwei unterschiedliche Vertragsversionen. Der Hintergrund für dieses Chaos könnte allerdings sein, dass sich der Mietzeitraum verschob und das Wohnmobil erst am 25. November abgeholt wurde.

Die Schwester des Vermieters Bianca K. bestätigte im Münchner Gerichtsprozess eine verspätete Abholung.

“Weiter hält Götzl vor, der Kunde habe schon einmal mit K. telefoniert, weil er das Wohnmobil eigentlich am 21. Oktober habe entgegen nehmen wollen, es aber erst am 25. Oktober habe abholen können. K.: “Es war schon die ganze Zeit so ein Hin und Her.” (nsu-watch)

Am 25. Oktober wurde das Wohnmobil tatsächlich abgeholt. Die Mietdauer betrug 10 Tage, es war bis zum 04. November ausgeliehen. Mario Knust:
“Die Übergabe sei am frühen Nachmittag gewesen. K. bestätigt den Vorhalt von Götzl, das Wohnmobil sei am 25. Oktober 2011 abgeholt und am 14. Oktober 2011 geordert worden. Auch den Vorhalt, dass die Mietdauer auf 11 Tage zurück datiert worden sei bis zum 4. November, bestätigt K.; die erste Befragung durch die Polizei sei noch mit Unterlagen gewesen
..
Zur Abholung am 25. Oktober kam der Mann alleine!
“Zur Schlüsselübergabe sei der Mann alleine gewesen, so K. Die Übergabe sei am frühen Nachmittag gewesen. K. bestätigt den Vorhalt von Götzl, das Wohnmobil sei am 25. Oktober 2011 abgeholt und am 14. Oktober 2011 geordert worden.”
Am 3. November ruft der Mann noch einmal beim Wohnmobil-Verleih an und bittet, das Wohnmobil zwei Tage länger zu mieten.
“Dann geht es um die telefonische Verlängerung der Anmietung bis zum 7. November 2011.” “Es sei für zehn Tage gemietet worden. Ein Tag vor Rücknahme sei ein Anruf gekommen, dass um zwei Tage verlängert werden solle.” (ebd.)

Die Mieter

Am 05. November erstellten Ermittler mit den Personen der Vermietung Phantombilder der Mieter, siehe hier.

Sie haben wenig Ähnlichkeit mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Der Mann könnte eine Ähnlichkeit mit dem NSU-Angeklagten Holger G. (Foto) haben, die Frau mit der Ehefrau des NSU-Angeklagten Andre E. namens Susann E. Siehe Foto.
..
Laut Ermittlungsakten hätte Uwe Böhnhardt sich mit dem Personalausweis (“BPA”) von “Holger Ge.” bei der Wohnmobil-Vermietung ausgewiesen. Weder in der Wohnung in Zwickau noch im Wohmobil in Stregda fand die Polizei aber einen Personalausweis, nur Gerlachs Reisepass.

Im NSU-Verfahren sagt Mario K. aus, dass er anfangs Holger G. wiedererkannte, jetzt könne er „nicht mehr hundertprozentig sagen, dass die Übergabe mit ihm erfolgte.” (nsu-watch). Hier seine Aussage:

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An die Frau kann er sich nicht mehr erinnern.

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Ende November 2011 wurde berichtet, dass “beim Ausleihen (…) laut “Süddeutscher Zeitung” der inzwischen ebenfalls verhaftete mutmaßliche Helfer Holger G. aus Niedersachsen dabei” gewesen war (ST).
Knust Mitarbeiterin Michele A. identifizierte dagegen sowohl Uwe Böhnhardt als auch Beate Zschäpe. Sie berichtet auch von einem etwa 8 Jahre alten blonden Mädchen. Dieses hätte zu Frau Zschäpe „Mama“ gesagt.

Auch Bianca K. bestätigte die Anwesenheit eines Kindes.

„Von einem Kind wisse sie von ihrer Kollegin, sie selbst habe das Kind nur gehört. (…) Götzl hält aus K.s polizeilicher Vernehmung vor, sie habe angegeben, das Kind sei ein Mädchen von 7 oder 8 Jahren und ca. 120 cm groß gewesen. Das habe ihr vielleicht ihre Kollegin vorab gesagt, heute wisse sie dazu nichts mehr.“ (nsu-watch)

Es wäre wohl angebracht, Michele A. vor Gericht zu vernehmen. Diese wichtige Zeugin wurde bisher im Münchner NSU-Prozess nicht vernommen.

Wer war das blonde Mädchen?

Tatsächlich wurden im ausgebrannten Wohnmobil Kindersachen gefunden. Auf einer Kindersandale wurde die DNA-Spur „P66“ einer weiblichen Person festgestellt. Hier sind sie Sachen zu sehen:
spielzeug-nsu
„Auch die Herkunft der DNA-Spur P66 konnte bislang nicht geklärt werden. Gefunden wurde sie auf einer Kindersandale, die hinter dem Fahrersitz des Wohnmobils lag. Die Experten ordnen die Spur einem weiblichen Kind zu – aber wer ist dieses Mädchen? Eine Arzthelferin konnte sich erinnern, dass Zschäpe zweimal in Begleitung eines Mädchens in ihrer Praxis war. (freitag)
Es sei dem Bundeskriminalamt also bislang nicht möglich gewesen, das Kind ausfindig zu machen. Die Bedienung im griechischen Restaurant unter Zschäpes Wohnung und der „Hausmeister“ des Objekts gaben jedoch Hinweise auf das soziale Umfeld von Beate Zschäpe.
Demnach seien immer wieder Kinder zu Beate Zschäpe zu Besuch gekommen. Diese seien in Begleitung von Susann E. erschienen. Die Frau des NSU-Angeklagten André E. hat aber offiziell nur zwei Jungen, von einem Mädchen ist nichts bekannt.
Die einschlägigen Aussagen sind hier zu finden:

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Auch in der Zwickauer Wohnung wurde DNA von einem Menschen  festgestellt, welcher nicht vom BKA ausfindig gemacht werden konnte.

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Der V-Mann und mutmaßliche Untergrund-Fluchthelfer sowie Sprengstofflieferant Thomas Starke hat also höchstwahrscheinlich ein Kind, und dieses hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Unterkunft des so genannten Trios in der Frühlingsstraße aufgehalten.

Zwei Wohnmobile!

Das „letzte Wohnmobil“ des angeblichen Trios war geparkt an der Wohnung von Frau Zschäpe in Zwickau, Frühlingsstraße.

“Mehrere Anwohner des Ortsteils Weißenborn wollen eben das am Freitag in Eisenach ausgebrannte Wohnmobil am Tag zuvor noch in der Nähe der zerstörten Wohnhaushälfte gesehen haben.” (TA)

Dieses Wohnmobil verlässt in der Nacht vom 03.11. zum 04.11 die Frühlingsstrasse; das sagen die meisten Nachbarn aus. Ein Zeuge erkannte sogar die Anfangsbuchstaben des polizeilichen Kennzeichens „V-AH„. Wie sich später zeigen wird widerspricht diese Beobachtung den Angaben zum polizeilichen Kennzeichen des ausgebrannten Wohnmobils in Stregda V-MK.

Hier  eine Zusammenstellung der wesentlichen Zeugenaussagen.

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Das Wohnmobil wird aber am gleichen Tag, 03.11.11, auch im Eisenacher Stadtteil Stregda gesehen, jedoch mit dem anderen Kennzeichen V-MK!

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Ein Anwohner berichtet:

“… es ist mittags auf und ab gefahren”, sagt eine Frau. Darüber habe sie sich noch gewundert. Am frühen Freitagmorgen soll der Caravan auch noch an Ort und Stelle gestanden haben, gegen 9 Uhr aber nicht mehr. Später jedoch parkte er wieder hier.” (Thüringer Allgemeine)

Der Berufskraftfahrer Seven B. sah es in Stregda gegen 08.00 Uhr, „plus minus fünfzehn Minuten“. Das Wohnmobil wurde gerade dort geparkt, wo später auch die Sparkassen-Bankräuber per Fahrrad hinflüchteten, ihre Fahrräder einluden und wegfuhren.

B. konnte den Fahrer zweimal sehen, er sei männlich gewesen und habe schulterlange schwarze Haare gehabt. In den Ermittlungsakten ist dazu vermerkt: „Herr B. war sich diesbezüglich jedoch ganz sicher, dass es sich um eine männliche Person gehandelt habe.“ Er erkannte kein Mitglied des Trios wieder.

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Haben wir es hier mit einer Beschreibung der tatsächlichen Bankräuber von Eisenach zu tun? Befanden sich Mundlos und Böhnhardt zum Zeitpunkt dieser Beobachtung in dem anderen Wohnmobil und waren bereits tot? War der Mann mit den schulterlangen Haaren, Raucher und langhaarig, der dritte Mann aus Stregda und verwickelt in die Inszenierung des 4.11.?

Diese naheliegenden Fragen muss die Bundesanwaltschaft auf der Grundlage einer seriösen Würdigung der Ermittlungsergebnisse zu beantworten versuchen!

Warum wurde diesen Spuren nicht mit der erforderlichen Konsequenz nachgegangen? Wen deckt man hier?

Mehr Infos zum „Showdown“ in Stregda:

Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt – Opfer eines Mordkomplotts

15 Gedanken zu „Die verschwundenen Kinder des NSU“

  1. Korrektur:

    Der „BPA“ war der Reisepass von Holger Gerlach, dessen Nummer in das Feld „Pers-Ausweis-Nr:“ eingetragen wurde.

    Pass und Führerschein wurden erst am 8.11.2011 im Wohnmobil „sichergestellt“, nachdem man Holger Gerlach am 6.11. in Niedersachsen vorläufig festgenommen hatte.
    Man flog per Polizeihubschrauber von Thüringen aus dorthin.

    Den Mietvertrag im WOhnmobil fand man allerdings bereits am 5.11.2011, in derselben Tasche, die am 8.11.2011 dann Pass und Führerschein „ausspuckte“.

    Noch Fragen?

    1. „Ist also das “BPA” in den Akten ein Fehler oder hat Gerlach doch seinen BPA hergegeben oder hat der echte Gerlach selber das Wohnmobil gemietet?“ fragte mal Bolko.

  2. BPA ist der Fehler. Man hat am 5.11.2011 (Menzel) den Bericht geschrieben, wo man BPA schrieb, weil im Mietvertrag da unter „Pers.Ausweis.nr“ die Passnummer eingetragen wurde.

    In Arnstadt übrigens genauso.

    Du brauchst Dir doch nur den Vertrag anzuschauen, das steht doch da! Vorgedruckt!!! „Pers Ausweis-Nr.

    Den Pass fand man ja erst am 8.11.2011, wie ich bereits anmerkte, aber was einmal in den Akten steht stirbt nie 😉

  3. Die Benzinsocken der Beate Zschäpe

    sind Blödsinn.
    Der Chemiker des LKA Sachsen hat Zschäpe vor Gericht entlastet, im Gutachten steht “Benzin kann nicht ausgeschlossen werden”, und Keiner will das bemerkt haben?

    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

    Mit komplettem Gutachten zu Zschäpes Klamotten am 8.11.2011 in Jena.

  4. Gestern haben wir die Benzinsocken beseitigt, ANdre und Susann Eminger sind als Informanten und mögliche Vorbereiter des 4.11.2011 geoutet

    Den Sack zugemacht: Informanten Susann und Andre Eminger wurden vom BKA geschützt?

    Wer hat die Uwes ans Messer geliefert, das Wohnmobil ausgeliehen in Schreiersgrün, wer hat am 4.11.2011 die „Beate Zschäpe“ gegeben in der Frühlingsstrasse, wer hat als Lisa Pohl die letzte Miete überwiesen?

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    HEUTE ist die Jogginghose dran, eine Kompletterfindung der Ermittler.
    Kiesewetter-Blut und Mundlos-Schnodder…

    BKA-Kompletterfindung? DNA-Kiesewetter-Jogginghose in Zwickau
    Am 12.8.2012 kam der Spiegel vorab mit einer Sensation: 4 Jahre lang ungewaschene Hose…

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    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

  5. Einer unserer Leute wurde vom BfV angesprochen, in Berlin, man wollte uns einen Informanten besorgen und uns Materiell helfen.

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    Ein schönes Beispiel für komplett falsche Berichterstattung in den Medien vom 116. Verhandlungstag

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    Eine Video-Chronik über den Politistenmord von Heilbronn und die unglaubliche “Schlamperei” bei den Ermittlungen:

    Ihr hattet fremde DNA auf Martin Arnolds Uniformhemd, von Anfang an!
    Schaut Sie Euch an, die Aufklärer…

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    Die Frau mit den Katzenkörben am 4.11.2011 in Zwickau

    Wie war das am 4.11.2011 in Zwickau nochmal genau?

    Das Haus explodiert, und eine Frau im feuerroten Mantel kommt
    mit 2 Katzenkörben
    von diesem Haus zu den Nachbarn, wo Antje Herfurth gerade bei ihren Eltern auf die Hofeinfahrt fährt, sie hat ihre Tochter aus dem Hort abgeholt. Sie wohnt in der anderen Doppelhaushälfte.

    Es ist ca. 15:10 Uhr…

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    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

  6. Heute hat das BKA im NSU-Prozess Thommy Starke jun. verschwinden lassen …

    Mit einer Neuauflage des Wattestäbchen-Phantoms.
    Die DNA-Spur, die in der Frühlingsstraße gefunden wurde und mit 99,85 Prozent auf Verwandtschaft ersten Grades zu Thomas Müller-Starke hinwies – ist jetzt doch kein Kind Starkes, sondern ein wissenschaftlicher BKA-Mitarbeiter, der im Labor die Überwachungskamera untersuchte.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-falsch-verdaechtigt-die-tueckische-dna-spur-1.2071623

      1. Hallo Stahlgewitterer,

        Du bist sensibel und klug genug, um zu wissen, dass nicht ich für die entstandene Situation verantwortlich und also im Grunde der falsche Adressat bin und ich sie ebenso wenig auflösen kann.

        Mein „Dienst an der Sache“ ist unter den gegebenen Umständen bereits, dass ich über die Situation der Aufklärung, ihre Perspektiven und Entwicklungen unter den gegenwärtigen Bedingungen schweige.

        Ebenso klar ist Dir vermutlich: Die gewachsene Konstellation in der Nische des Politikforums ist nicht ohne Weiteres reproduzierbar und übertragbar. Sie konnte ohnehin nur im Team der Gegensätzlichkeiten und Individualisten funktionieren. Der Geist weht, wo er will.

        Offenbar ist das nicht von allen gleichermaßen gesehen worden. Das mag zu einem großen Teil dem äußeren Druck geschuldet sein, aber doch hat Allzumenschliches letztlich zum Scheitern geführt.

        Ich hatte übrigens noch einige Zeit nach dem „Auslöser“ auf eine Geste des Bedauerns gewartet, nicht aus dem Bedürfnis nach Genugtuung, denn für sich genommen war der Angriff läppisch, sondern um eine wenigstens halbwegs funktionierende Balance der Diskussion zu erhalten, was in Anbetracht der ungleich verteilten Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen schwierig genug geblieben wäre.

        Nun – es kam nichts. Künftig dennoch dankbar die vorgeworfenen Knochen abzunagen, fehlt mir allerdings das hündische Naturell. Der Besitz und die Zuteilung der Akten kann vernünftigerweise ohnehin keinen wie auch immer gearteten Führungsanspruch begründen.

        Inwieweit mglw. eine zu starke Hinwendung zu PR-Aktivitäten, Aufklärungspropaganda, „Vernetzung“, Personalisierung und Marketing eine Rolle spielten, magst Du für Dich selbst entscheiden, denn wie käme ich dazu, Euer unbestreitbar gewaltiges Engagement zu kritisieren. All diese Dinge sind sicher nützlich und wichtig. Ebenso wichtig scheint mir, jenseits dieser Dinge, ein paar substanzielle, tragende Gedanken zu entwickeln.

        Ich schlage prinzipiell keine Türen zu. Aber eine Mitwirkung auf einem fatalist-forum wird es auch im Falle einer Verständigung nicht geben können. Wiederum nicht aus Eitelkeit, sondern Vernunftgründen. Das anzuerkennen zwinge ich niemanden.

        Gruß
        Achill, der sich vom Kampfplatz entfernt hat

  7. Man darf dem BKA kein Wort glauben.
    Nicht Eines !!!

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    Heute neu:

    Compact klärt den NSU-Fake investigativ auf!
    Ganz alleine!

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    Sabotage der Akten durch die Polizei ?
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    Die Nazi-Freakshow beim OLG zum langhaarigen Kölner Bomber 2001

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    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

  8. HOLGER GERLACH, TEIL 5: KEIN ABGLEICH DER DNA SEINER STIEFTÖCHTER MIT DEN KINDERSACHEN IM WOHNMOBIL
    https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/26/holger-gerlach-teil-5-kein-abgleich-der-dna-seiner-stieftochter-mit-den-kindersachen-im-wohnmobil/

    „Eine aufgefundene Disney-Puppe im Wohnmobil, erkennbar ein Kinderspielzeug, wie auch die rosa Kindersandalen der Grösse 33 klar einem Kind zuzuordnen sind. Rosa deutet auf Mädchen. Der Bär enthielt BTM, Drogen“

    „Keine Relevanz trotz DNA-Bogen einer weiblichen DNA an diesem Kinderschuh.“

    „Die DNA wurde bereits am 2.12.2011 im Meldebogen dokumentiert. Umso erstaunlicher, dass am 27.1.2012 “keine Relevanz” bestand, trotz Mietvertrag auf Holger Gerlach erfolgte kein Abgleich mit dessen Frau und deren Töchtern.

    Wo ist die 2. Kindersandale auf dem Foto oben, warum fehlt sie? 1.3.3 und 1.3.20 sind 1 Paar Kindersandalen. Warum fehlt ein Schuh?“

    „Warum wurden die Brillen im Fahrerhaus nicht auf DNA von Holger Gerlach untersucht?“

    „Es wäre also selbstverständlich gewesen, dass die Ermittler Gerlachs Geschichte vom Urlaub in Holland überprüfen, was nicht geschah, immerhin hatte Vermieter Knust Gerlach auch im Prozess als Abholer identifiziert (mehr oder weniger deutlich), und ebenso selbstverständlich wäre zu erwarten gewesen, dass die DNA-Spuren im Wohnmobil mit ihm (2 Brillen) bzw. mit seiner Familie (inkl. Töchter) abgeglichen worden wären.

    Das gehört zum kleinen Ermittler- 1 mal 1, und dieser Abgleich erfolgte offensichtlich auf Weisung nicht.“

    „Das Rätselraten um die DNA auf der Müller-Erdbeermilch im Kühlschrank des Wohnmobils könnte vermutlich ebenfalls beendet werden, den Born-Senf hätten wir noch im Angebot, und Milka-Schokolade, wenn die Ermittler einfach nur ihren Job machen würden!

    Abgleich der unbekannten DNA mit Familie Gerlach, inklusive Töchter, und mit Familie E., einschliesslich der Söhne!“

    „Erdbeermilch im Kühlschrank im Wohnmobil ist ein Doppeltreffer mit Zwickau! PDS-Liste, CD für werdende Eltern…“

    1. … das würde den Verfassungsschutz direkt neben dem „NSU-Trio“ setzen.

      Was mich dabei stört. „Tarif“ hätte Geld bis 2003 bekommen. Holger Ge. hat jedoch die Wohnmobile bis 2011 ausgeliehen! Das passt nicht. Dasgleiche Argument gilt für Michael See „alias Tarif“.

  9. vielleicht ist es ja keiner von Beiden… sondern ein anderer Thüringer. Tusche hatten wir mal bei Carsten Schultze verortet, und Tarif bei Kapke.

    ist lange her… wer hatte für alles seinen Tarif?

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