Ukraine: US-Außenminister Kerry warnt Putin vor „kaltem Krieg“

Nach der Machtübernahme durch nationalistische und rechtsextreme Parteien, hat sich die Krise der Ukraine verschärft. Als Reaktion kündigte Russland die finanzielle Unterstützung. So geht jetzt den Putschisten das Geld aus, zum zweiten bezeichnen östliche und südliche Regionen das Parlament in Kiew als „illegitim“. Die verfahrende Situation bemerken sogar die im Putsch „eingebetteten“ Journalisten und EU-Politiker.

Doch statt die Situation neu zu bewerten, wird ein Sündenbock an den Pranger gestellt und bedroht. Russland oder besser Wladimir Putin wäre Schuld an der Krise. US-Außenminister John Kerry warnte Russland vor einem neuen „kalten Krieg“ (rt). Es wird offenbar erwartet, dass Putin auf die russisch-sprechenden Regionen einwirkt (siehe Grafik), das nationalistische Regime in Kiew anzuerkennen, und Kiew auch noch Hilfsgelder überweist.

Folgende Grafik zeigt den medialen Doppel-Standard: Die Gegen-Demonstranten im Osten und Süden des Landes werden als „aggressive Separatisten“ dargestellt, die anderen in Kiew als „friedliche Demonstranten“.

doppelstandard-ukraine-medien

Quelle: Facebook, World Riot 2014

Dabei ist der Sachverhalt genau umgekehrt: Bedroht werden die Regionen durch Parlamentsbeschlüsse, etwa russisch als zweite Amtssprache zu verbieten. Bedroht und angegriffen werden auch Oppositionelle (youtube), ihre Büros in Brand gesteckt, Wände mit Nazi-Symbolen beschmiert.

Folgendes Bild zeigt das besetzte Büro der kommunistischen Partei in Kiew, an der Wand ist ein Hakenkreuz.

ukraine-nazi

Das ist keine Ausnahme, wie folgende Zusammenstellung zeigt (rt).

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