Bundesgesundheitsministerium: Coronavirus-Infektion „verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich“

Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums befindet sich ein „Informationsplakat zum Coronavirus“, dessen Inhalt der Panikmache von Politik und Mainstream-Medien widerspricht. Auszüge:

„Wie gefährlich ist das Virus?

  • Die Infektion verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich.
  • Das Virus kann grippeähnliche Symptome wie Husten, Abgeschlagenheit und Fieber auslösen. Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung hinzukommen.
  • Den meisten erkrankten Menschen helfen bereits Ruhe, viel trinken und, bei Bedarf, fiebersenkende Medikamente.“

Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Informationsplakat zum Coronavirus, heruntergeladen am 14.07.20

2 Gedanken zu „Bundesgesundheitsministerium: Coronavirus-Infektion „verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich““

  1. „Diese Erkrankung ist eine milde Erkrankung, das ist eine Erkältung, in erster Linie, die eher so die unteren Atemwege betrifft. Und die ist im Prinzip für den Einzelnen gar kein Problem. Dann werde ich das nicht nur überleben, dann werde ich im Normalfall relativ wenig davon merken. Die Frage ist also, worüber besorgen wir uns hier eigentlich?“

    Dr. Drosten auf einer Pressekonferenz mit Jens Spahn, ab Minute, 03:50 – https://www.youtube.com/watch?v=9dcXTWhPnFg

  2. Das Video ist von der Bundespressekonferenz (BPK) in Berlin vom 2. März 2020. Damals waren unsere Mächtigen (einschließlich Drosten und Spahn) noch auf Beschwichtigungs- und Abwiegelungskurs, der erst in den Folgetagen bzw. -wochen in den Panik- bzw. Lockdown-Modus umschlug.

    „Die Frage ist also, worüber besorgen wir uns hier eigentlich?“
    … war für Drosten damals allerdings keine rhetorische, sondern er beantwortete sie gleich danach ganz ausdrücklich:
    Es ging ihm darum, dass zu viele (an sich eigentlich harmlose) Einzelfälle gleichzeitig auftreten und das System lahmlegen könnten. Also die berüchtigte „Welle“, auf der seither gebetsmühlenhaft herumgeritten wird und die schier zur Tsunami-Welle hochstilisiert wird.

    Gegen die (langsame) Ausbreitung an sich habe er nichts und wunderte sich über heftige Reaktionen, die er nach einer Talkshow-Aussage erhalten hatte, wo er eine Ausbreitung auf 70% im Sinne der Herdenimmunität (!) befürwortet habe.

    Das hört sich erstaunlich vernünftig an und verdeckt geschickt, dass er zur eigentlichen Frage Nebelkerzen zündet:
    Warum sollte diese Corona-Welle nicht auf die Ausmaße einer gewöhnlichen Grippewelle beschränkt bleiben, sondern so tsunami-haft ausfallen wie eine „pandemische Grippe“?
    Ja, es gebe halt große Unterschiede zwischen Corona und Grippe und dann kommen ein paar Fachzahlen, garniert mit der bei Wissenschaftlern sowieso gerne gebrauchten Floskel, dass noch vieles ungewiss sei und sich in der nächsten Zeit ganz anders darstellen könne.
    Da wurde also schon das Feld beackert, auf dem kurze Zeit später mit den täglichen dramatischen Zahlen aus dem Johns-Hopkins-Ticker vor angeblich exponenziell ansteigenden Infektionszahlen-Kurven gewarnt wurde, die es flachzuhalten gelte.

    Richtig, hinterher ist man immer schlauer. Aber nicht nur in Deutschland, das mit Intensiv- bzw. Krankenhausbetten je 10.000 Einwohner wesentlich besser ausgestattet ist als z.B. Schweden, blieb die Überlastung aus – auch die Lockdown-verweigernden Schweden, die bei geringerer Bettenquote eine höhere Toten-Quote zu beklagen hatten, waren von einer „Triage“ (=Selektion der Überlebensfähigsten) weit entfernt.

    Angesichts dieser inzwischen gewonnenen Erkenntnissse zur relativ harmlosen Ausbreitung einer relativ harmlosen Krankheit fragt man sich schon: Warum berät dann Drosten unser Kanzlerin nicht dahingehend, die sommerliche Durchseuchung zumindest insoweit zuzulassen, dass man wenigstens innerhalb der EU nicht Länder wie Spanien zu Risikogebieten erklärt? Denn nicht die eher gefährdeten 80-jährigen fliegen nach Malle, sondern die jungen Familien, die das generell gut vertragen und die in der dortigen Mittelmeer-August-Sonne noch einen ordentlichen Vitamin-D-Schub bekommen würden. Vermutlich kämen die meisten dann mit fast zeitgleich eintretender Immunität in die Heimatflughäfen zurück und könnten sich allenfalls an ein leichtes Niesen erinnern. Wenn schon Herdenimmunität erstrebenswert gilt und die schwedische (spätwinterliche) Risikobereitschaft abgelehnt wurde, dann wäre jetzt der Zeitpunkt für einen „Sprung ins kalte Wasser“, nicht im Herbst, wenn wieder Erkältungssaison und Sonne-/Vitamin-D-/Mangel anstehen.

    Und da schon bisher doch für so gut wie jedes neue Virus gegolten haben müsste, dass man das Ausbreitungstempo nicht einschätzen kann: Warum war gerade bei Covid-19 die Angst so groß? Und warum bleibt sie es allen guten Nachrichten zum Trotz?

    Vielleicht weil die Angst virus-unabhängig, aber zielstrebig geschürt wurde:
    Das neuartige Coronavirus führe zu einer neuartigen, gar mysteriösen Lungenkrankheit, warnten im Januar düstere Medienstimmen, die aus China zudem von Menschen berichteten, die auf offener Straße umfielen.
    Nun gab’s schon immer Kreislaufkollapse in Großstädten (zumal sochen mit schlechter Luft), aber als Corona dann „im Westen“ grassierte, war von urplötzlich umfallenden Menschen nicht mehr die Rede. Die Krankheitsanzeichen galten von nun an als uneinheitlich und daher nicht eindeutig. Nur die schnellgestrickten Tests (darunter ganz prominent die aus dem Hause Drosten) sollten Klarheit liefern, allerdings mit dem Pferdefuß einer hohen falsch-positiven Ergebnisquote.

    Die gelegentlich auftretende, angeblich „neuartige“ Lungenkrankheit, die in Einzelberichten schon schier wie eine neue Lungenpest geschildert worden war, hat sich längst herausgestellt als die altbekannte Lungenentzündung, die ihrerseits bestimmt nicht harmlos ist (in Westeuropa gilt sie als die tödlichste unter den Infektionskrankheiten und allein in Deutschland erkranken jährlich 350.000 bis 500.000 Menschen an einer ambulanten – außerhalb eines Krankenhauses erworbenen – Pneumonie),
    https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenentzuendung/index.html

    Sowohl an die „häusliche“ Lungenentzündung wie auch an die „krankenhäusliche“ (die oft von eigentlich vermeidbaren Krankenhauskeimen herrührt und dadurch was Skandalöses hat) haben wir uns jedoch schon so sehr gewöhnt, dass ein „Lockdown“ ganzer Volkswirtschaften nie angedacht wurde oder wird. Wenn Drosten schon nicht mehr zu den Übertreibern gezählt werden kann, was ist in den Augen der übrigen amtlichen Paniker also so schrecklich neu, anders und brandgefährlich an der angeblich neuen Lungenkrankheit?

    Laut Robert-Koch-Institut gibt es ein unspezifisches klinisches Bild eines COVID-19-Kranken („akute respiratorische Symptome jeder Schwere“) und daneben das für unsere Frage relevantere spezifische klinische Bild eines COVID-19-Kranken:
    „Lungenentzündung (Pneumonie)“,
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Falldefinition.pdf

    Auch da steht schlicht und einfach „Lungenentzündung“, keine weiteren Merkmale!
    Das „Spezifische“ an einer Corona-Lungenentzündung ist also nur, dass sie als – gewöhnliche – Lungenentzündung erkennbar ist in einem Menschen, in dem sich gleichzeitig (unabhängig vom Vorhandensein anderer, ggf. ganauso relevanter oder nicht schlimmerer Erreger) eben ein Corona-Virus nachweisen lässt. Wenn so „Unspezifisches“ als „spezifisch“ durchgeht, sollte man beim aktuellen Hype um angebliche Corona-Langfristfolgen umso genauer mal auf die meist vorhandenen zusätzlichen Vorbelastungen schauen, denn es ist kaum zu übersehen, dass in Sachen Langzeitfolgen aktuell „spezielle (Einzel-)Fälle“ zu „spezifischen Corona-Fällen“ aufgebauscht werden, um die Menschen in Panik zu halten.

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